DE1590659C - Wassergekühltes Schweißkabel - Google Patents
Wassergekühltes SchweißkabelInfo
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Description
60
Die Erfindung bezieht sich auf ein wassergekühltes Schweißkabel mit zwei Gruppen Kabeladern verschiedener
Polarität, das an seinen beiden gleich ausgebildeten Enden voneinander isolierte Anschlußstücke
für die Kabeladern verschiedener Polarität zur elektrischen Verbindung mit einem Schweißtransformator
und mit einer Schweißpistole aufweist, wobei die Kabeladern gleicher Polarität an ihren Enden mit
einer Klemme verbunden, z. B. verpreßt sind, die lösbar an dem zugeordneten Anschlußstück befestigt ist,
und mit einem die Kabeladern abdeckenden, an den Anschlußstücken befestigten Schlauch aus elastischem
Isolierwerkstoff sowie mit im Bereich der Anschlußstücke vorgesehenen Öffnungen zum Ein- und
Ausführen von Kühlwasser.,
Es ist ein Schweißkabel dieser Art bekannt (USA.-Patentschrift 3 127 467), bei dem die aus Drahtbündeln
bestehenden Kabeladern abwechselnd und im Abstand auf einem Kreis um eine Längsachse angeordnet
und spiralig um einen Kern gewunden sind und bei dem innere und äußere nicht leitende Schichten
vorgesehen sind, die die Kabeladern entgegengesetzter Polarität voneinander trennen.
Die Kabeladern sind von einem biegsamen Schlauch umhüllt, durch den das Kühlwasser geleitet
wird.
Äußerst wichtig bei einem Schweißkabel ist die Ableitung der Wärme, die durch den Widerstand des
Schweißkabels erzeugt wird.
Die Zunahme des Kupferwiderstandes mit steigender Temperatur erschwert naturgemäß das Problem
der Wärmeabfuhr. Dieses Problem wird noch dadurch weiter erschwert, daß der die Schweißpistole
Bedienende das Schweißkabel biegt und verwindet, um z. B. die notwendigen Schweißvorgänge an einer
sich vorbeibewegenden Karosserie eines Kraftwagens durchzuführen. Diese Knickungen des Schweißkabels
behindern den Fluß des Kühlwassers und bewirken, daß sich das bekannte Schweißkabel in unzulässiger
Weise an bestimmten Punkten erhitzt. Dies kann zur Zerstörung der isolierenden Trennschicht und zu
Kurzschlüssen führen, so daß das bekannte Schweißkabel schnell zerstört wird. Besonders gefährdet sind
hierbei die Endbereiche des Kabels in der Nähe des Transformators und der Schweißpistole, und zwar in
einem Abstande von 15 bis 20 cm vom Kabelendverschluß. Hierbei wird der Bereich des Schweißkabels
etwa 15 bis 20 cm vor dem Anschluß an den Transformator sehr stark durch die hohen Temperaturen
des Kühlwasserstromes in Anspruch genommen, während im Bereich des Schweißkabels etwa 15 bis
20 cm vor dem Kabelanschluß zur Schweißpistole die Einzeldrähte der Kabeladern durch das Zusammenknicken
des Schweißkabels gefährdet sind und leicht brechen, weil sich die inneren Kabeladern nicht in
eine ausgleichende Lage verschieben können. Dadurch wird der Kühlwasserfluß behindert, und damit
weiterhin der Bruch der feinen Drähte beschleunigt.
Es ist ein Schweißkabel bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 1 825 226), bei dem ein Isolierstreifen
vorgesehen ist, der die positiven und negativen Kabeladern im Abstand voneinander hält. Mit diesem
Isolierstreifen werden jedoch die vorteilhaften Wirkungen des sämtliche Kabeladern an ihren Enden
umgebenden Schlauches aus Polyamid und des hülsenfcrmigen
Stützkörpers aus Polyamid gemäß der Erfindung nicht erreicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Schweißkabel der oben bezeichneten Art so auszubilden,
daß im Bereich der beiden Kabelenden die Reibung zwischen den einzelnen Kabeladern und den
einzelnen feinen Drähten dieser Kabeladern möglichst gering und die Wärmeabfuhr durch das Kühlwasser
möglichst groß und damit die Lebensdauer des gesamten Schweißkabels möglichst hoch ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung da-
durch gelöst, daß sämtliche Kabeladern an ihren Enden von einem gemeinsamen, elastischen, aus Polyamid
bestehenden Schlauch umgeben sind, an dem sich die Kabeladern außen abstützen und der innen
mit seinem gesamten Umfang am Kabelschlauch anliegt und daß in axialer Richtung innerhalb des
Schlauches in der Kabelmittelachse ein hülsenförmiger, mit einer zentrischen Bohrung versehener Stützkörper
aus Polyamid vorgesehen ist, der auf seinen Umfang gleichmäßig verteilte schraubenförmige Nuten
und Fächer zur Aufnahme und Führung einer jeden Kabelader aufweist, wobei die Steigung dieser
Nuten etwa gleich derjenigen der Kabeladern ist.
Der am Ende der Kabeladern angeordnete, aus einem elastischen Polyamid bestehende Schlauch hat
zunächst den Vorteil, daß er scharfe Abbiegungen des Schweißkabels an dieser Stelle verhindert. Besonders
bei diesen scharfen Abbiegungen stützen sich die einzelnen Kabeladern an diesem Schlauch ab und
gleiten auf ihm mit besonders geringer Reibung, da ja der Schlauch aus Polyamid besteht. Bei diesen
scharfen Abbiegungen gleiten die einzelnen Kabeladern in den schraubenförmigen Nuten des aus Polyamid
bestehenden Stützkörpers. Dadurch werden die Kabeladern und ihre Einzeldrähte geschont, und es
wird dadurch die Lebensdauer des gesamten Schweißkabels erhöht. Der reibungsarme Schlauch
hat in Verbindung mit dem reibungsarmen Stützkörper den großen Vorteil, daß reibungsarme Bewegungen
der einzelnen Kabeladern, insbesondere beim scharfen Abknicken des Schweißkabels möglich sind,
so daß durch diese reibungsarme Gleitbewegung eine Konzentration von Biegespannungen verhindert
wird. Zu beiden Seiten des Stützkörpers werden in axialer Richtung zwei Hohlräume gebildet, die als
Vorratsräume für die Kühlflüssigkeit dienen, so daß gerade in diesem gefährdeten Bereich des Schweißkabels
die einzelnen Kabeladern von einer großen Kühlwassermenge umspült werden, wodurch eine
wirksame Kühlung des Schweißkabels erreicht wird und damit eine hohe Lebensdauer gewährleistet ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in der Bohrung des hülsenförmigen Stützkörpers eine
Schraubenfeder befestigt, die sich zu beiden Seiten des Stützkörpers fortsetzt. Dadurch wird ein Hohlraum
geschaffen, in den Kühlwasser eindringen kann. Außerdem wirkt die Schraubenfeder als Kern
für den hülsenförmigen Stützkörper und verhindert seine axiale Verschiebung. Außerhalb des Stützkörpers
ist die Schraubenfeder auf dem der Kabelmitte zugeordneten Teil von einem perforierten Rohr umgeben.
Dieses elastisch ausgebildete perforierte Rohr bietet der Schraubenfeder einen gewissen Schutz und
bedeutet für das Kühlwasser kein Hindernis. Das perforierte Rohr wird durch die Schraubenfeder gestützt.
Die Anordnung einer Schraubenfeder innerhalb eines elastischen perforierten Rohres ist bei
Schweißkabeln an sich bekannt (USA.-Patentschrift 3 143 593). Die Erfindung nutzt die vorteilhafte Wirkung
dieser Anordnung aus, die darin besteht, daß die einzelnen Windungen der Schraubenfeder das
Strömen des Kühlwassers innerhalb des perforierten Rohres in axialer Richtung hemmen und bewirken,
daß das Kühlwasser durch die Bohrungen des perforierten Rohres nach außen strömt und dadurch eine
erhöhte Kühlwirkung ausübt.
Jede Kabelader des erfindungsgemäßen Schweißkabels weist vierzehn Litzen auf, von denen zehn Litzen
ringförmig im Querschnitt und vier Litzen innerhalb des von den zehn Litzen begrenzten Raumes angeordnet
sind, wobei diese vier Litzen einen ellipsenförmigen Querschnitt aufweisen und die aneinanderliegenden
Litzen der beiden Litzengruppen entgegengesetzt verdrillt sind. Durch diese Anordnung wird
der Kabelverschleiß stark herabgesetzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt. Es zeigt
ίο F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung eines biegsamen
flüssigkeitsgekühlten Schweißkabels gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine längengetreue Teildarstellung einer bevorzugten Ausführungsform des biegsamen Kabels,
bei dem der positive Leiter von dem Endverschluß gelöst dargestellt ist,
F i g. 3 eine Teilansicht der Darstellung nach F i g. 2 im wesentlichen längs der Linie 3-3,
F i g. 4 ein Schnitt im wesentlichen längs der Linie 4-4 der Fig. 1,
F i g. 5 ein Schnitt im wesentlichen längs der Linie 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6, 7 und 8 sind Querschnitte der Kabelanordnung
nach der Erfindung, jeweils entlang den Linien 6-6, 7-7 und 8-8 der F i g. 3.
In den Fig. 1,2 und3 ist das biegsame wassergekühlte
Schweißkabel gemäß der Erfindung mit der Kennziffer 10 bezeichnet. Das Kabel 10 erstreckt
sich vom Transformator T bis zum Schweißgerät W.
Das Kabel 10 ist mit dem Transformator und dem Schweißgerät durch zwei Endverschlüsse verbunden,
die jeweils aus Leiterstücken 11 und 12 bestehen, von denen das eine positiv und das andere negativ
ist. Beide Leiterstücke sind durch einen Leiterblock 11 α aber voneinander isoliert getrennt. Bolzen 13,
die durch eine Bohrung in dem Endverschluß 14 und in der Isolierschicht 15 hindurchgehen, sichern den
Leiterstücken die Verbindung mit den Endverschlüssen. Die Leiterstücke 11 und 12 sind zweckmäßig
aus einem biegsamen Bündel von Kupferstreifen hergestellt und stellen identische halbzylindrische Teile
dar, die im allgemeinen aus einem runden Kupferstab hergestellt werden, der in zwei halbzylindrische
Längen zersägt wird. Die Form der Leiterstücke 11 und 12 kann den jeweiligen Anforderungen angepaßt
werden. Ein verhältnismäßig dünnes flaches isolierendes Stück 16 isoliert den leitenden Block 11a
vom Leiterstück 12 entlang seinen Berührungsflächen. Mit Schraubgewinde versehene Bohrungen 18,
die in dem negativen Leitungsblock 11a enthalten sind, werden zum Anbringen der Leiterstücke 11 an
den Endverschluß benötigt. Öffnungen 19 und 20 für die Kühlflüssigkeit, die in dem Block 11 α eines jeden
Endverschlusses angebracht sind, besitzen Schraubgewinde, um Zuführungsschläuche für die Kühlflüssigkeit
anschließen zu können. Die Kühlflüssigkeit wird auf der Seite des Schweißgerätes eingeführt, die
in der Regel der niedrigste Punkt des Kabels ist, so daß sie aufwärts durch das Kabel fließen und aus der
Öffnung 20 am oberen Endverschluß wieder austreten kann, der mit dem Transformatorkopf verbunden
ist. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in den F i g. 2 und 3 dargestellt.
Das rückwärtige Ende jedes Leiterstückes 11 und 12 ist radial hinterschnitten, um in axialer Richtung
vorspringende, doppelt abgeflachte Lappen 21 und 22 zu schaffen, die mit dem Material der Leiterstücke
baueinheitlich sind. Jeder Lappen ist so aus-
gebildet, daß er eine Kabelklemme aufnehmen kann und mit dieser in engem Kontakt eine starke Verbindung
darstellt, deren äußere Fläche 23 im allgemeinen konisch ist, um gut in den Innenraum der Kabelumhüllung
5 hineinzupassen. Die negative Kabelklemme 26 und die positive Kabelklemme 24 sind
mit den Lappen 21 bzw. 22 durch Bolzen 25 aus nichtrostendem Stahl verbunden. Die mechanische
Verbindung kann dadurch verstärkt werden, daß die sich berührenden und eng aneinanderliegenden
Oberflächen mit Silberlot verbunden werden.
Wie aus den F i g. 2, 3 und 7 am besten hervorgeht, werden die inneren Seiten der Leiterstücke 11
und 12 in axialer Richtung mit Rillen oder Kanälen 27 versehen. Die isolierende Schicht 16 ist in diesem
Bereich durchlöchert, um mit der Kanalöfmung übereinzustimmen. Auf diese Weise soll die Kühlflüssigkeit
leichter durch den Kanal geleitet werden. Der Kanal wird damit zum allgemeinen Verteilungspunkt für die Aufteilung der Kühlflüssigkeit in den
positiven und den negativen Durchflußzweig, öffnungen
19 und 20 für die Kühlflüssigkeit, wie sie in jedem negativen Leiterblock 11 vorgesehen sind, befinden
sich auch in jedem positiven Leiterstück 12, was jedoch nicht dargestellt ist.
Wenn der Endverschluß (vgl.Fig.7) zusammengesetzt
wird, so werden die inneren gegenüberliegenden Flächen 28 der Lappen 21 und 22 in Abstand
voneinander angeordnet, so daß sie einen Zwischenraum 29 bilden, der zur Bemessung und Steuerung
des negativen, d. h. des äußeren Flusses zu der negativen Gruppe von drei Kabelsträngen dient. Der Fluß
zu dem negativen oder äußeren Leiter kann geregelt werden, indem man die Seiten der Lappen 21 und 22
verjüngt und gleichzeitig den Längsquerschnitt des trennenden Isolatorstreifens 16 im Punkte 30 ändert.
Man kann also durch Abschwächen der Verjüngung und Erhöhung der Länge eine Herabsetzung des negativen
oder äußeren Flusses zu dem negativen Leiter erzielen. Auf diese Weise ist es möglich, den negativen
und positiven Fluß zu bemessen und aneinander anzugleichen.
Wie aus F i g. 2 hervorgeht, ist die positive Kabelklemme 24 von dem positiven Lappen 21 getrennt
dargestellt. Zwei Bolzen 25 gehen durch die glatten Bohrungen 31 des Leiterstückes hindurch und sind
mit den Lappen verschraubt. Auf diese Weise werden die Konstruktionseinzelheiten jedes Leiterstükkes
besser ersichtlich. In ähnlicher Weise kann die negative Kabelklemme 26 von dem negativen Lappen
22 getrennt werden. Dies geschieht durch Lösen der Schraubbolzen 25. Die negative Kabelklemme
26 hält wie eine Leitungseinheit zusammen. Die Endverschlußstücke jeder Gruppe von drei negativen
Kabelsträngen 32 gleicher Polarität sind in eine vorgeformte Metallhülse 33 eingesetzt und dort mit
Hilfe einer schweren Presse, die einen vorwärtsgehenden Stempel besitzt, zusammengedrückt, um ein
kompliziert geformtes Anschlußstück zu erzeugen. Die Leiterklemme 26 bringt die Enden der drei Kabeistränge
aus ihrer äußeren Mantellage in eine gemeinsame Lage von halbkreisförmigem Querschnitt.
Die Klemmen, die hier beschrieben werden, sind in der Länge zweimal so groß wie diejenigen, die in der
USA.-Patentschrift 3 127 467 dargestellt sind. Sie enthalten zwei spiralförmig gewundene Hohlkehlen
auf der äußeren Fläche und sind mit der Kennziffer 33 α versehen. Die Hohlkehlen 33 α wirken als Flußkanäle,
um die Kühlflüssigkeit, die durch die regelnde Öffnung 29 der Lappen hindurchtritt und anschließend
um die mehrfach gefaltete Nut 34 herumfließt, weiterzuführen, die ihrerseits die beiden spiralig
gewundenen Nuten 33 versorgt. Die Kühlflüssigkeit kann nun gleichmäßig verteilt entlang den drei
äußeren negativen Kabelsträngen fließen, um in ausreichender Weise die dort erzeugte Wärme fortzutragen.
Der Winkel der Spirale der Kabelklemme ist ungefähr 30°. Die Kabel haben auf diese Weise denselben
Spiralwinkel in der Kabelklemme wie sie ihn über die ganze Länge des Kabels besitzen.
Eine spezielle Anordnung der Leiter nach der Erfindung besteht darin, daß vier Kernbündel von zehn
anderen Bündeln auf der Peripherie umgeben sind, um einen stabilen Aufbau zu erzeugen, in dem elliptisch
geformte Bündel als Trägerkern für die äußeren Bündel dienen. Die elliptische Kernanordnung erzeugt
nur sechs Kreuzungspunkte.
Die F i g. 2 zeigt eine Teilansicht in das Innere des Kabels, nachdem die äußere Hülle 5 entfernt und
die positive Kabelklemme 24 von der Rückseite des positiven Leiterstückes 12 des Endverschlusses entfernt
ist. Eine innere elastische Schicht 37 (vgl. F i g. 8) dient als Isolator und umschließt einen
Satz der positiven Kabelstränge 38, die über einen zentralen Kern gewunden sind. Die negativen Kabelstränge
32 sind spiralförmig gewunden und in abwechselnder Lage mit den positiven Kabelsträngen.
Beide Gruppen sind voneinander durch die Schicht 37 isoliert. Die Schicht 37 ist vom Kabel abgenommen
und in F i g. 2 in einer Lage dargestellt, welche die Eingliederung eines spiralförmig gewundenen
Formträgers 39 aus Nylon und die Kernanordnung erkennen läßt, die aus einer lose gewundenen Messingfeder
40 besteht, die in ein perforiertes und federndes Rohr 41 eingesetzt ist. Der innere Nylonträger hat eine zentrale Bohrung und ist ungefähr
1,87 cm lang und besitzt sechs Arme 0,94 cm lang und ist 0,63 cm vom Ende des Nylonschlauches 36
entfernt angeordnet.
Der Formkörper 39 hat innere spiralförmige Auskehlungen 42 und ist so ausgebildet, daß er die drei
positiven Kabelstränge handlich umfaßt. Er wird mit den positiven Kabelsträngen durch die Feder 40 in
Berührung gehalten, die durch eine zentrale Bohrung hindurchgeht. Der Formkörper wird durch das perforierte,
federnde Rohr 41 daran gehindert, sich in der Länge des Kabels zu verschieben und er kann sich
auch nicht zum positiven Leiterstück hin bewegen, weil die Kabelstränge 38 in enge Berührung zueinander
gebracht sind, da sie in die Kabelklemme 24 einlaufen. Es ist jetzt einleuchtend, daß die negative oder
äußere Gruppe von drei Kabelsträngen auf der inneren Oberfläche des Nylonschlauches 36 gleitet, wenn
das Kabel unmittelbar vor dem Kabelendverschluß umgebogen wird; gleichzeitig wird die innere oder
positive Gruppe von drei Kabelsträngen 38 entlang den Hohlkehlen 42 gleiten. Die kombinierte Wirkung
des Nylonschlauches 36 und des Nylonformträgers 39 gewährleisten ein sicheres Tragen und bewegen
eines jeden der sechs Kabelstränge. Durch die gleitende Bewegung wird eine Konzentration von Biegespannungen
überwunden, da die Kabelstränge sich gegeneinander bewegen und sich auch gegeneinander
wieder ausgleichen können, und zwar während der ganzen Hin- und Herbewegung des Kabels.
Die unmittelbar vor dem Formträ«er 39 befindli-
chen Teile des positiven Leiters sind besonders hohen Temperaturen ausgesetzt, die durch die starken
Ströme verursacht werden.
Gemäß der Erfindung wird eine wirksame Kühlung dadurch erreicht, daß Kühlflüssigkeit zu diesem
Teil des gebündelten Leiters in großer Menge gelangt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn das Kabel
gebogen wird. Aus F i g. 3 ist ersichtlich, daß in der Nachbarschaft der lose gewundenen Feder 40
und des Formkörpers 39 ein Raum entsteht, der als Vorratstasche für die frei fließende Kühlflüssigkeit
dient, so daß diese unmittelbar den größeren Teil der Kabelstränge in diesem Bereich umspült. Dadurch
wird eine ideale Wirbelströmung erzielt, durch die eine gute Wärmeabfuhr gewährleistet ist.
Die lose gewundene Feder ist in eine die Strömung bemessende öffnung 43 eingeführt, die sich
axial in der Kabelklemme 24 befindet. Diese Öffnung 43 soll innen gerillt sein, nachdem die Klemme fertiggestellt
ist. Der Durchmesser der Öffnung kann derart gewählt werden, daß die Verteilung des Kühlwassersstromes
ausgeglichen ist.
Die Feder 40 führt durch den internen Formkörper 39 hindurch und wirkt dort als Kern, der durch
ein perforiertes federndes Rohr umgeben ist, dessen innerer Durchmesser 35°/o größer ist als der äußere
Durchmesser der Feder. Das andere Ende des Kabels, d. h. das Ende nach dem Transformator hin, ist,
identisch mit dem in F i g. 3 dargestellten, ausgebildet, mit der Ausnahme, daß die Öffnungen im Endverschluß
Austrittsöffnungen und keine Eintrittsöff* nungen sind.
Eine weitere Herabsetzung des Kabelverschleißes wird durch die Gruppierung der Kabelstränge erzielt,
wie sie in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellt ist. Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, besteht jeder Kabelstrang aus
vierzehn Bündeln, von denen zehn in einer äußeren oder peripheren Gruppe 51 angeordnet sind. Diese
Gruppe enthält die Bündel 51 α bis 51 /. Die innere oder
ίο Kerngruppe desselben Kabelstranges ist mit 53 bezeichnet
und besteht aus vier Bündel 53 a bis 53 d. Die Verdrillung jedes einzelnen Bündels ist durch
einen Pfeil gekennzeichnet. Wie ersichtlich, ist die Richtung, in die ein jedes Bündel der äußeren
Gruppe 51 verdrillt ist, entgegengesetzt der Richtung des benachbarten Bündels; so ist z. B. das Bündel
51 α entgegengesetzt zu den Bündeln 51 b und 51 /.
Die Bündel 53 α bis 53 d der Kerngruppe 53 sind in derselben Weise wie die äußere Gruppe jeweils
entgegengesetzt verdrillt. Außerdem sind die Bündel der Kerngruppe 53 elliptisch im Querschnitt gestaltet,
so daß für induzierte magnetische Felder nur sechs Punkte 55 bestehen. Dadurch wird der Verschleiß
erheblich herabgesetzt.
Zweckmäßig sollen 55 % des Gesamtflusses über den Kühlweg des positiven Leiters und 45% über
den Kühlweg des negativen Leiters fließen. Da der Schlauch 5 altert, wird er sich ausdehnen, was zur
Folge hat, daß das Gleichgewicht etwa bei 50% zu 50% liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Wassergekühltes Schweißkabel mit zwei Gruppen Kabeladern verschiedener Polarität, das
an seinen beiden gleich ausgebildeten Enden voneinander isolierte Anschlußstücke für die Kabeladern
verschiedener Polarität zur elektrischen Verbindung mit einem Schweißtransformator und
mit einer Schweißpistole aufweist, wobei die Kabeladern gleicher Polarität an ihren Enden mit
einer Klemme verbunden, z. B. verpreßt sind, die lösbar an dem zugeordneten Anschlußstück befestigt
ist, und mit einem die Kabeladern abdeckenden, an den Anschlußstücken befestigten
Schlauch aus elastischem Isolierwerkstoff sowie mit im Bereich der Anschlußstücke vorgesehenen
Öffnungen zum Ein- und Ausführen von Kühlwasser, dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche Kabeladern (32, 38) an ihren Enden von einem gemeinsamen, elastischen, aus Polyamid
bestehenden Schlauch (36) umgeben sind, an dem sich die Kabeladern (32) außen abstützen
und der innen mit seinem gesamten Umfang am Kabelschlauch (5) anliegt und daß in axialer
Richtung innerhalb des Schlauches (36) in der Kabelmittelachse ein hülsenförmiger, mit einer
zentrischen Bohrung versehener Stützkörper (39) aus Polyamid vorgesehen ist, der auf seinem Umfang
gleichmäßig verteilte schraubenförmige Nuten (42) und Fächer zur Aufnahme und Führung
einer jeden Kabelader (32, 38) aufweist, wobei die Steigung dieser Nuten (42) gleich derjenigen
der Kabeladern ist.
2. Schweißkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung des hülsenförmigen
Stützkörpers (39) eine Schraubenfeder (40) befestigt ist, die sich zu beiden Seiten des
Stützkörpers (39) fortsetzt.
3. Schweißkabel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (40)
außerhalb des Stützkörpers (39) auf dem der Kabelmitte zugeordneten Teil von einem perforierten
Rohr (41) umgeben ist.
4. Schweißkabel nach Anspruch 1, dadurch ge-"kennzeichnet, daß jede Kabelader vierzehn Litzen
(51, 53) aufweist, von denen zehn Litzen (51) ringförmig im Querschnitt und vier Litzen (53)
innerhalb des von den zehn Litzen (51) begrenzten Raumes angeordnet sind, wobei diese vier
Litzen (53) einen ellipsenförmigen Querschnitt aufweisen und die aneinanderliegenden Litzen
der beiden Litzengruppen entgegengesetzt verdrillt sind.
55
Applications Claiming Priority (3)
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US45042165 | 1965-04-23 | ||
US450421A US3333044A (en) | 1965-04-23 | 1965-04-23 | Passageway structure for liquid coolant at gun and transformer ends of welding cable having novel internal surface bearing for alternate polarity strands |
DET0029101 | 1965-07-29 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
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DE1590659A1 DE1590659A1 (de) | 1972-02-24 |
DE1590659B2 DE1590659B2 (de) | 1972-11-02 |
DE1590659C true DE1590659C (de) | 1973-05-24 |
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