DE1586740A1 - Schlauchflasche als Einwegverpackung fuer fliessfaehige Gueter,vorzugsweise Fluessigkeiten - Google Patents
Schlauchflasche als Einwegverpackung fuer fliessfaehige Gueter,vorzugsweise FluessigkeitenInfo
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Description
- Vertretungsbevollmächtigter: Patentin enieur Ernst @ i t t n e r Leiter des Leit-ßfN der Eilchindastrie im Institut für Eilchforschung der DDR Titel der Erfindung: "Schlauchflasche als Einwegverpackung für fließfühige .:-£t?1, VO LsiLe i1LtSj%%t6111 Die Erfindung betrifft eine standfeste Einwegverpackung für fließfähige Güter, vorzugsweise Flüssigkeiten, aus dünner nichtsteifer Kunststoff-Folis, , die im gefüllten Zustand Form und Eigenachaften einer Flasche besitzt.
- Als Einwegverpackungen für fließfähige Güter, insbesondere Flüssigkeiten, sind Kunststoff-Flaschen, kunststoffbeschichtete Kartons und Schlauchbeutel in Kissenform bekannt, Kunststoff-Flaschen und Kartonpackungen sind formsteif und standfest, so daß sie such im geöffneten Zustand als Flüssigkeitsbehälter dienen. Ferner sind Behälter, insbesondere e Kunststoffbehälter, bekannt, die aus einer steifen Röhre, die auch als Schlauch bezeichnet wird, bestehon, in die ein steifer Boden dicht eingesetzt ist. Bekannt sind außerdem etandfeste Schlauchbeutel in der Form, daß eine steife Verbundfolie mit einem diinnen Bodenteil in besonderer Weise verschweißt ist und der Beutel vor dem Füllen aufgeblasen wer--den muß.
- Die bekannten Einwegverpackungen für fließfähige Güter, vorzugsweise Flüssigkeiten, haben den Nachteil, daß bei Kunststoff-Flaschen und Kartonpackungen dor für die Erreichung der Standfestigkeit notwendige Materialeinsatz selir hoch ist oder daß durch die Notwendigkeit des Aufblasens ton standfesten Schlauchbeuteln mit dünnem bodenteil vor dem Füllvorgang zusätzlicher techhischer @ufwand erforderlich ist. Die bekannten Kissenpackungen b stehen zwar aus dünnen Kunststoff-Folien, sind jedoch nicht standfest, de sie keine definierte Form aufweisen und dcher nach dem Öffnen in Eusatz-Stützbehältern aufbewehrt oder sofort völlig entleert werden müssen. Diese Zusetz-Stützbehält stellen einen zusätzlichen Anfwand dar.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine standfeste Einwegverpackung für fließfähige Güter, voraugsweise e Flüssigkeiten, mit geringstem Materialeinsatz zu schaffen, die mit bekannten Mitteln wiederverschließbar ist und deren Füllung auf Rundfüllern mit großer Leistung erfolgen kann.
- Diese Aufgebe wir d erfindungsgemäß vis folgt gelöst: An ein Behälterteil aus vorgefertigtem Schlauch aus dünner nichtsteifer Kunststoff-Folie oder einer zu einem Schlauch geformten dünnen nichtsteifen Flachfolie oder einem aus dünner nicht steifer Flachfolie gebildeten beutel wird ein selbständiges kreisrundes Bodenteil, welches zur Erreichung der Formbeständigkeit besondere Rusgestaltung besitzt, ein- oder angesetzt und mit diesem durch jZchweißen, Siegeln oder Kleben mittels einer flüssigkeitsdichten Naht verbunden. Die besondere Ausgestaltung des Bodenteiles besteht in konzentrischen Versteifungssicken oder durch den Einsatz von Material mit größerer Dicke oder anderem Material zur Erreichung der notwendigen Steife und Formbeständigkeit. Das Bodenteil kann auch unter elastischer Vorspannung in den Behälterteil eingesetzt werden, Der obere Behälterteil wird in bekannter Weise verschlossen. Der Behälterteil kann so- ausgestaltet sein' daß er zwei Seitennähto, s aber keine obere Verschlußnaht besitzt, Der so entstandene Behälter erhält bei seiner Füllung durch den sich noch allen Seiten ausbreitenden Flüssigkeitsdruck seine Form- und Standfestigkeit mit Form und Eigenschaften einer Flasche.
- Die techniachen und technis ch-ökonomischen Auswirkungen der Erfindung bestehen darin, daß die durch den Einsatz von nichtsteifem Folienmaterial mit geringstem Materialaufwand hergestellte Gehlauchflasche erst bei der Füllung durch den ich nach allen Seiten ausbreitenden Flässigkeitsdruck die Form- und Standfestigkeit mit den Figensch@ften einer Flasche erhält. Da dcr Verschluf, er in beliebiger und bekannter Weise erfolgen kann, im unbelasteten Teil der Schlauchflasche liegt, kann @ie auch im geöffneten Zustand als Flüs sigkeitsbehülter weiterverwshde 1 werden. Jie Schlauchflasche voreirigt somit die Vorteile der einfachen und materielsperenden behlauchbeutel-Einwagverpackung mit @en Vorteilen verbrauchsgerschter Form- und Standfectigkeit, die bei @cn übrigen bekannten Einwegverpackungen nur in Verbindung mit höherem Materialeinsatz erreicht werden. Die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Schlauchflasche auf @undfüllern nach dem Grundprinzip üblicher Flaschenfüllmaschinen zu füllen und zu verschließen und dabei bisher r@cht erreichte Abfüll-Leistungen zu erzielen, ist ein Vorteil von besonderer ökonomischer Bedeutung. ie Erfindung sell nachstehend n @usführungsbeispielen näher erläutert werden: Fig. 1 zeigt die Vorder-, Seiten- und @raufsicht der Schlauchflasche, bestehend ^ us dem Behälterteil 1 , den kreisrunden Bodenteil 2 und der flüssigkeitsdichten Naht 3 Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch das Bodenteil 2 mit den konzentrischen Versteifungssicken 4 Fig. 3 zeigt die Vorder- und Draufsicht der Schlauchflasche entsprechend der Fig. 1 mit den Seitennähten 5
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Schlauchflasche als Einwegverpackung für fließfähige Güter, vorzugsweise Flüssigkeiten, bestellend aus einem Behälterteil aus vorgefertigtem Schlauch oder einer zu einem Schlauch geformten Flachfolie oder einem aus Plachfolie gebildeten Beutel und einem selbständigen kreisrunden Bodenteil aus gleichem oder anderen Material, Welches durch Schweißen, Siegeln oder Kleben flüssigkeitsdicht mit dem Behälterteil verbunden und dessen obere Öffnung in bekannter Weise verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Behälterteil (1) dünne nichtsteife Runstatoff-Folie verwendet wird und daß an diesen ein selbstandiges kreisrundes Bodenteil (2), welches zur Erreichung der Formbeständigkeit besondere Ausgestaltung besitzt, ein- oder angesetzt und durch Schweißen, Siegeln oder Kleben mittels einer flüssigkeitsdichten Naht (3) verbunden und der obere Behälterteil (1) in bekannter Weise verschlossen wird, so daß der so entstehende Behälter bei seiner Füllung durch den sich nach allen Seiten ausbreitenden Flüssigkeitadruck seine Porm-und Standfestigkeit mit den Eigenschaften einer Plasche erhält.
- 2. Schlauchflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kreisrunde Bodenteil (2) konzentrische Versteifungssicken (4) aufweist oder größere Materialdicke besitzt oder aus anderem Material besteht, so daß es steif und formbeständig ist.
- 3. Schlauchflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kreisrunde Bodenteil (2) unter elastischer Vorspannung in den Behälterteil (1) eingeführt wird,
- 4. Schlauchflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterteil (1) zwei Seitennähte (5), aber keine obere Verschlußnaht besitzt, Angezogene Druckschriften: DDR-GM Nr, 16 129 DDE-DAP Nr. 42 310 DB-GM Nr. 1 785 163 DBP Nr, 1 056 531 DBP Nr, 1 040 228 DBP Nr. 1 077 862
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