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DE1552990C - Einrichtung zur Abstandseinstellung einer Schaleinheit in einer Schalvorrich tung - Google Patents

Einrichtung zur Abstandseinstellung einer Schaleinheit in einer Schalvorrich tung

Info

Publication number
DE1552990C
DE1552990C DE1552990C DE 1552990 C DE1552990 C DE 1552990C DE 1552990 C DE1552990 C DE 1552990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peeling
workpiece
distance
piston rod
adjusting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred John Westfield Hinschlager Rudolph Frederick Orange Allan Stewart Livingston Weidner William Charles Summit NJ Miller (V St A)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen einer Schäleinheit auf den für das Schälen der Oberfläche eines Werkstückes erforderlichen Abstand in einer Schälvorrichtung mit etwa senkrecht gegen die Werkstückoberfläche bewegbaren Schäleinheiten, deren druckluftbetätigte Teile Kolbenstange und Druckzylinder aufweisen. Eine solche Einrichtung ist bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung hängt der Abstand, auf welchen die Schäleinheiten vom Werkstück zurückgezogen werden, um die thermochemische Reaktion an seiner vorderen Kante einzuleiten, von der Stelle ab, bei welcher die Bedienungsperson die Rückzugsbewegung auf Grund einer Instrumentanzeige anhält. Daraus folgt, daß die Bedienungsperson gezwungen ist, bei jeder von dem vorausgehenden Werkstück unterschiedlicher Dicke und Breite des Werkstückes die jeweils richtigen Haltestellen erneut zu bestimmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Einstelleinrichtung zu verbessern, insbesondere, um die Einstellung auf einen bestimmten Abstand nicht bei sich ändernden Werkstückmaßen jedesmal erneut vornehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine mit der Kolbenstange in Eingriff bringbare Klemmvorrichtung, deren gegen die Kraftwirkung von in ihrer Spannung einstellbaren Federn ausführbarer Hub gegenüber dem Druckzylinder durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt ist, und Anschlag und Federn auf Halterungen sitzen, die am Druckzylinder befestigt sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Klemmvorrichtung mit Druckluft betätigte Klemmbacken aufweist.
Bei der neuen Einstelleinrichtung gemäß der Erfindung braucht die Bedienungsperson die Schäleinheiten nur in Kontakt mit der Werkstückoberfläche zu bringen und die Klemmbacken an der Kolbenstange angreifen zu lassen, um dann die Schäleinheit nach dem Zurückziehen durch den Anschlag in dem geeigneten Abstand von der Oberfläche anzuhalten. Dieser Abstand ist mit Hilfe einer Einstellmutter festgelegt worden und bleibt für alle Dicken und Breiten des Werkstückes unverändert.
Es ist also möglich, ohne die Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson erneut in Anspruch zu nehmen, die Schäleinheit in die geeignete Position zu der Ebene der Werkstückoberfläche zu bringen, um damit die thermochemische Reaktion am vorderen. Ende des Werkstückes einzuleiten. Darüber hinaus kann der erfindungsgemäße Einstellvorgang zum Einleiten der Reaktion auch an einer anderen Stelle entlang der Werkstücklänge vorgenommen werden. Jedesmal ist dabei der Abstand, auf welchen die Einheiten zurückgezogen sind, kritisch. Dem trägt die erfindungsgemäße Ausbildung der Einstelleinrichtung Rechnung.
An Hand der Zeichnung, als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, sei diese näher erläutert.
Das darauf Abgebildete ist so zu verstehen, daß der Luftzylinder 40 mit einer horizontalen Gleitplatte, die wiederum eine auf der rechten Seite eines Durchlasses für das Werkstück angebrachte und daher nach links auf das Werkstück wirkende Schäleinheit trägt, in Verbindung steht. Es ist somit ein Muster für Sperrvorrichtungen, wie sie in einer Schälvorrichtung auch bei den anderen Luftzylindern für die Zustellung der Schäleinheiten verwendet werden können. Die Sperrvorrichtung besteht aus einem Paar gemeinsam wirkender Zylinder 131 mit ihren Kolbenstangen 132. Jeder der Luftzylinder 131 ist fest auf der Befestigungsplatte 133 angebracht. Die Kolbenstangen 132 weisen ein Paar an ihnen befestigte Bremsschuhe 134 auf, die sich in Reibungseingriff ■ mit der Kolbenstange 39 befinden, sobald die Luftzylinder 131 den entsprechenden Druck erhalten. Hölzerne Bremsschuhe haben sich als für diesen
ίο Zweck gut geeignet erwiesen.
Bevor die Sperrvorrichtungen betätigt werden, werden die Kolben 132 in die Luftzylinder 131 zurückgezogen, so daß die Bremsschuhe 134 sich, außer Berührung mit der Kolbenstange 39 befinden. Hierdurch kann sich die mit dem Luftzylinder 40 verbundene Schäleinheit frei zu jeder völlig geschlossenen oder völlig zurückgezogenen Stellung bewegen. Wird jedoch die Sperrvorrichtung eingeschaltet, so drücken die Kolben 132 die Bremsschuhe gegen die
»ο Kolbenstange 39 und verhindern hierdurch zwang-' läufig, daß sich der Zylinder 40 über diese bewegt. Hierdurch verhindern sie auch, daß die mit dem Luftzylinder 40 verbundene Schäleinheit den Durch-, laß für das Werkstück weiter verkleinert. Der Metallkörper kann dann aus der gleitenden Berührung mit den vier Schäleinheiten herausbewegt werden, wenn dies erwünscht ist. Um zu ermöglichen, daß jede Schäleinheit teilweise zurückgezogen wird, und zwar um eine vorgewählte Strecke D, ist ein einstellbarer Anschlag 135 an den Zugstangen 136 vorgesehen, deren Einstellung mittels der Einstellmutter 137 verändert werden kann. Wird Druck auf die rechte Kolbenseite im Luftzylinder 40 ausgeübt, um die Schäleinheit teilweise zurückzuziehen, so bewegt sich der Anschlag 135 zusammen mit dem Luftzylinder 40 so lange, bis er an der Platte 133 anschlägt und% dadurch verhütet, daß sich der Luftzylinder40 und* damit die an ihm befestigte Schäleinheit weiter von der Werkstückoberfläche bis in eine eventuell ganz zurückgezogene Stellung fortbewegt.
Die vorgewählte Strecke D wird mittels der Kraft der Feder 138 aufrechterhalten, welche mittels des Anschlages 139 und der Mutter 141 gegen die Platte 133 gepreßt wird, wenn kein Druck auf die linke Kolbenseite im Druckzylinder 40 wirkt.
Nachdem der Schälvorgang am vorderen Ende des Werkstückes eingeleitet wurde und die Sperrvorrichtung außer Eingriff treten soll, werden die Kolben 132 und die Bremsschuhe 134 zurückgezogen, so daß sich die komplette Sperrvorrichtung mit dem Luftzylinder 40 bewegen kann, bis die Schäleinheit nochmals in gleitende Berührung mit dem Werkstück kommt, um den Schälvorgang weiter fortzuführen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum -Einstellen einer Schäleinheit auf den für das Schälen der Oberfläche eines Werkstückes erforderlichen Abstand in einer Schälvorrichtung mit etwa senkrecht gegen die Werkstückoberfläche bewegbaren Schäleinheiten, deren druckluftbetätigte Teile Kolbenstange und Druckzylinder aufweisen, gekennzeichnet durch eine mit der Kolbenstange (39) in Eingriff bringbare Klemmvorrichtung (130), deren gegen die Kraftwirkung von in ihrer Spannung einstellbaren Federn (138) ausführbarer Hub gegenüber dem Druckzylinder (40) durch einen einstellbaren Anschlag (135) begrenzt
ist, und Anschlag (135) und Federn (138) auf Halterungen (136) sitzen, die am Druckzylinder (40) befestigt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (130) mit Druckluft betätigte Klemmbacken (134) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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