DE1552990C - Einrichtung zur Abstandseinstellung einer Schaleinheit in einer Schalvorrich tung - Google Patents
Einrichtung zur Abstandseinstellung einer Schaleinheit in einer Schalvorrich tungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Einstellen einer Schäleinheit auf den für das Schälen der
Oberfläche eines Werkstückes erforderlichen Abstand in einer Schälvorrichtung mit etwa senkrecht
gegen die Werkstückoberfläche bewegbaren Schäleinheiten, deren druckluftbetätigte Teile Kolbenstange
und Druckzylinder aufweisen. Eine solche Einrichtung ist bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung
hängt der Abstand, auf welchen die Schäleinheiten vom Werkstück zurückgezogen werden, um
die thermochemische Reaktion an seiner vorderen Kante einzuleiten, von der Stelle ab, bei welcher die
Bedienungsperson die Rückzugsbewegung auf Grund einer Instrumentanzeige anhält. Daraus folgt, daß die
Bedienungsperson gezwungen ist, bei jeder von dem vorausgehenden Werkstück unterschiedlicher Dicke
und Breite des Werkstückes die jeweils richtigen Haltestellen erneut zu bestimmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannte Einstelleinrichtung zu verbessern, insbesondere, um die
Einstellung auf einen bestimmten Abstand nicht bei sich ändernden Werkstückmaßen jedesmal erneut vornehmen
zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine mit der Kolbenstange in Eingriff bringbare
Klemmvorrichtung, deren gegen die Kraftwirkung von in ihrer Spannung einstellbaren Federn ausführbarer
Hub gegenüber dem Druckzylinder durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt ist, und Anschlag und
Federn auf Halterungen sitzen, die am Druckzylinder befestigt sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Klemmvorrichtung mit Druckluft
betätigte Klemmbacken aufweist.
Bei der neuen Einstelleinrichtung gemäß der Erfindung braucht die Bedienungsperson die Schäleinheiten
nur in Kontakt mit der Werkstückoberfläche zu bringen und die Klemmbacken an der Kolbenstange
angreifen zu lassen, um dann die Schäleinheit nach dem Zurückziehen durch den Anschlag in dem geeigneten
Abstand von der Oberfläche anzuhalten. Dieser Abstand ist mit Hilfe einer Einstellmutter festgelegt
worden und bleibt für alle Dicken und Breiten des Werkstückes unverändert.
Es ist also möglich, ohne die Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson erneut in Anspruch zu nehmen,
die Schäleinheit in die geeignete Position zu der Ebene der Werkstückoberfläche zu bringen, um damit
die thermochemische Reaktion am vorderen. Ende des Werkstückes einzuleiten. Darüber hinaus
kann der erfindungsgemäße Einstellvorgang zum Einleiten der Reaktion auch an einer anderen Stelle entlang
der Werkstücklänge vorgenommen werden. Jedesmal ist dabei der Abstand, auf welchen die Einheiten
zurückgezogen sind, kritisch. Dem trägt die erfindungsgemäße Ausbildung der Einstelleinrichtung
Rechnung.
An Hand der Zeichnung, als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, sei diese näher erläutert.
Das darauf Abgebildete ist so zu verstehen, daß der Luftzylinder 40 mit einer horizontalen Gleitplatte,
die wiederum eine auf der rechten Seite eines Durchlasses für das Werkstück angebrachte und daher
nach links auf das Werkstück wirkende Schäleinheit trägt, in Verbindung steht. Es ist somit ein
Muster für Sperrvorrichtungen, wie sie in einer Schälvorrichtung auch bei den anderen Luftzylindern für
die Zustellung der Schäleinheiten verwendet werden
können. Die Sperrvorrichtung besteht aus einem Paar gemeinsam wirkender Zylinder 131 mit ihren Kolbenstangen
132. Jeder der Luftzylinder 131 ist fest auf der Befestigungsplatte 133 angebracht. Die Kolbenstangen
132 weisen ein Paar an ihnen befestigte Bremsschuhe 134 auf, die sich in Reibungseingriff
■ mit der Kolbenstange 39 befinden, sobald die Luftzylinder 131 den entsprechenden Druck erhalten.
Hölzerne Bremsschuhe haben sich als für diesen
ίο Zweck gut geeignet erwiesen.
Bevor die Sperrvorrichtungen betätigt werden, werden die Kolben 132 in die Luftzylinder 131 zurückgezogen,
so daß die Bremsschuhe 134 sich, außer Berührung mit der Kolbenstange 39 befinden. Hierdurch
kann sich die mit dem Luftzylinder 40 verbundene Schäleinheit frei zu jeder völlig geschlossenen
oder völlig zurückgezogenen Stellung bewegen. Wird jedoch die Sperrvorrichtung eingeschaltet, so
drücken die Kolben 132 die Bremsschuhe gegen die
»ο Kolbenstange 39 und verhindern hierdurch zwang-'
läufig, daß sich der Zylinder 40 über diese bewegt. Hierdurch verhindern sie auch, daß die mit dem
Luftzylinder 40 verbundene Schäleinheit den Durch-, laß für das Werkstück weiter verkleinert. Der Metallkörper
kann dann aus der gleitenden Berührung mit den vier Schäleinheiten herausbewegt werden, wenn
dies erwünscht ist. Um zu ermöglichen, daß jede Schäleinheit teilweise zurückgezogen wird, und zwar
um eine vorgewählte Strecke D, ist ein einstellbarer Anschlag 135 an den Zugstangen 136 vorgesehen,
deren Einstellung mittels der Einstellmutter 137 verändert werden kann. Wird Druck auf die rechte
Kolbenseite im Luftzylinder 40 ausgeübt, um die Schäleinheit teilweise zurückzuziehen, so bewegt sich
der Anschlag 135 zusammen mit dem Luftzylinder 40 so lange, bis er an der Platte 133 anschlägt und%
dadurch verhütet, daß sich der Luftzylinder40 und*
damit die an ihm befestigte Schäleinheit weiter von der Werkstückoberfläche bis in eine eventuell ganz
zurückgezogene Stellung fortbewegt.
Die vorgewählte Strecke D wird mittels der Kraft
der Feder 138 aufrechterhalten, welche mittels des Anschlages 139 und der Mutter 141 gegen die Platte
133 gepreßt wird, wenn kein Druck auf die linke Kolbenseite im Druckzylinder 40 wirkt.
Nachdem der Schälvorgang am vorderen Ende des Werkstückes eingeleitet wurde und die Sperrvorrichtung
außer Eingriff treten soll, werden die Kolben 132 und die Bremsschuhe 134 zurückgezogen, so daß
sich die komplette Sperrvorrichtung mit dem Luftzylinder 40 bewegen kann, bis die Schäleinheit nochmals
in gleitende Berührung mit dem Werkstück kommt, um den Schälvorgang weiter fortzuführen.
Claims (2)
1. Einrichtung zum -Einstellen einer Schäleinheit auf den für das Schälen der Oberfläche
eines Werkstückes erforderlichen Abstand in einer Schälvorrichtung mit etwa senkrecht gegen
die Werkstückoberfläche bewegbaren Schäleinheiten, deren druckluftbetätigte Teile Kolbenstange
und Druckzylinder aufweisen, gekennzeichnet durch eine mit der Kolbenstange
(39) in Eingriff bringbare Klemmvorrichtung (130), deren gegen die Kraftwirkung von in ihrer
Spannung einstellbaren Federn (138) ausführbarer Hub gegenüber dem Druckzylinder (40)
durch einen einstellbaren Anschlag (135) begrenzt
ist, und Anschlag (135) und Federn (138) auf Halterungen (136) sitzen, die am Druckzylinder
(40) befestigt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (130)
mit Druckluft betätigte Klemmbacken (134) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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