DE1549062C - Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer zeitlichen Verzerrung aufeinanderfolgender Flußwechsel bei der Aufzeichnung von Informationen in Magnetschichtspeichern - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer zeitlichen Verzerrung aufeinanderfolgender Flußwechsel bei der Aufzeichnung von Informationen in MagnetschichtspeichernInfo
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Description
Zur Aufzeichnung großer Informationsmengen im Zusammenhang mit Datenverarbeitungsanlagen werden
derzeit vorwiegend Magnetschichtspeicher, insbesondere Bandspeicher, verwendet. Vor dem Einschreiben
von Informationen wird die Magnetschicht durch das konstante Feld eines Löschkopfes in einer
Magnetisierungsrichtung gesättigt. Das Feld des Schreibkopfes wirkt nun :— abgesehen von einer senkrecht
zur Schichtebene stehenden Komponente — je nach der Richtung des magnetischen Flusses in Richtung
oder gegen die Richtung der vorhandenen Sättigung. Dies führt wegen der endlichen Geschwindigkeit
der Umpolung des Spaltfeldes zu zeitlichen Verschiebungen der Magnetisierungswechsel auf dem
Aufzeichnungsträger gegenüber den Sollzeitpunkten. Sie betragen bei einer Bandgeschwindigkeit von
3,8 m/s (150 ips) im Mittel etwa 0,5 μβ. Bei mehrspuriger
Aufzeichnung sind sie in den einzelnen Spuren in Abhängigkeit von dem jeweiligen Schreibverhalten
der zugehörigen Schreibköpfe zudem unterschiedlich.
Die zeitlichen Schwankungen der Magnetisierungswechsel haben naturgemäß zur Folge, daß die
von den Magnetisierungswechseln abgeleiteten Lesesignale innerhalb eines vorgegebenen Taktrasters
ebenfalls zeitlichen Schwankungen unterworfen sind. Wenn dazu noch weitere, für sich ebenfalls nur geringfügige
Störungen treten, kann die Sicherheit der Bewertung und Einordnung der Lesesignale erheblich
eingeschränkt werden. - j
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, i Maßnahmen anzugeben, welche die zeitliche Verzer- j
rung der Magnetisierungsabschnitte beim Einschreiben der Informationen gegenüber ihren Sollzeitlängen
verhindern und so die Sicherheit für die richtige Bewertung und Einordnung der Lesesignale erhöhen,
ίο Bei einer Schaltungsanordnung, die mit einem Schreibkopf zur Aufzeichnung digitaler Informationen
in Magnetschichtspeichern, deren relativ zum Schreibkopf bewegte Magnetschicht durch eine vorhergehende
Gleichfeldmagnetisierung gesättigt ist (Grundmagnetisierung), verbunden ist und die zur
Vermeidung der zeitlichen Verkürzung von Magnetisierungsabschnitten mit einer der Grundmagnetisierung
entgegengesetzten Magnetisierungsrichtung gegenüber ihrer Sollänge dient, wird diese Aufgabe daao
durch gelöst, daß der von dem Schreibverstärker für die Schreibkopfwicklung gelieferte Strom für beide
Stromrichtungen so einstellbar ist, daß der Strom für die Erzeugung von Magnetisierungsabschnitten mit
einer der Grundmagnetisierung entgegengesetzten as Magnetisierungsrichtung höher ist als der Strom für
die Erzeugung von der Grundmagnetisierung gleichgerichteten Magnetisierungsabschnitten.
Ausgehend von bekannten, als Brückenschaltungen ausgebildeten Schaltungsanordnungen (vgl. beispielsweise
deutsche Auslegeschrift 1 051 324), bei denen die Magnetkopfwicklung eine Brückendiagonale bildet,
könnte man daran denken, die ungleiche Einstellung der Schreibströme für die beiden Magnetisierungsrichtungen
durch einen Abgleich der in den Brückenzweigen (Schreibstromkreisen) liegenden Vorwiderstände (Schreibwiderstände) zu erreichen.
Eine solche Maßnahme würde jedoch die Berücksichtigung der Toleranzen im Schreibverhalten der einzelnen
Köpfe einer Mehrspur-Magnetkopfanordnung und der Toleranzen der Schreibwiderstände sehr erschweren.
Vorteilhafter ist dagegen eine Schaltungsanordnung nach Art einer Brückenschaltung mit in einem
Diagonalzweig liegender Schreibkopfwicklung und mit in zwei benachbarten Brückenzweigen angeordneten,
abwechselnd geschlossenen bzw. geöffneten Schaltern des Schreibverstärkers, die gemäß einer
Weiterbildung der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß die in den übrigen zwei der vier Brückenzweige
liegenden Widerstände etwa im Verhältnis 1: 3 aufgeteilt sind, daß die Widerstände mit dem niedrigeren
Wert einseitig an der Betriebsspannungsquelle liegen und daß zwischen die Verbindungspunkte der
Teilwiderstände ein Potentiometer geschaltet ist, dessen veränderbarer Abgriff mit der Betriebsspannungsquelle
verbunden ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert.
Die Steuereinrichtung nach der Figur enthält einen Schreibverstärker SV, dessen prinzipielle Wirkung
durch zwei wechselweise geschlossene bzw. geöffnete Schalter E I und El angedeutet ist, die einseitig mit
dem Bezugspotential (Erde) verbunden sind. Gemeinsam mit den Schreibwiderständen R 1 -f- R 1 bzw
R3 + Ä4 bilden diese Schalter El und El eine
Brückenschaltung, in deren Diagonale die Wicklung des Schreibkopfes liegt. Es sind die beiden Schreibwiderstände,
wie aus der Figur erschtlich ist, jeweils
r-■i-
rst ar i-
in zwei Teilwiderstände R 1 und R 2 bzw. R 3 und R
aufgeteilt. Vorzugsweise verhalten sich die Widerstandswerte der Teilwiderstände zueinander etwa wie
1:3. Die Teilwiderstände Rl,R3 mit dem kleineren
Widerstandswert liegen jeweils einseitig an der Betriebsspannungsquelle. Zwischen die beiden Verbindungspunkte
der jeweils zu einem Schreibwiderstand gehörenden Teilwiderstände R 1 und R 2 einerseits
und R 3 und R 4 andererseits ist die Widerstandsbahn eines Potentiometers R 5 mit veränderbarem Abgriff
geschaltet. Der Abgriff führt zur Betriebsspannungs-
quelle. Der Gesamtwiderstand des Potentiometers beträgt vorzugsweise etwa das Dreifache des Gesamtwertes
eines Schreibwiderstandes.
In der Mittelstellung des Potentiometerabgriffs sind (ohne Berücksichtigung der Widerstandstoleranzen)
die Schreibströme für beide Magnetisierungsrichtungen gleich. Durch Verschieben des Abgriffs
vermindert sich der Schreibstrom für die eine Magnetisierungsrichtung und erhöht sich für die andere
Magnetisierungsrichtung. Der Mittelwert der beiden Schreibströme ändert sich dabei nur wenig.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)
1. Schaltungsanordnung, die mit einem Schreibkopf zur Aufzeichnung digitaler Informationen in
Magnetschichtspeichern, deren relativ zum Schreibkopf bewegte Magnetschicht durch eine
vorhergehende Gleichfeldmagnetisierung gesättigt ist (Grundmagnetisierung) verbunden ist und die
zur Vermeidung der zeitlichen Verkürzung von Magnetisierungsabschnitten mit einer der Grundmagnetisierung
entgegengesetzten Magnetisierungsrichtung gegenüber ihrer Sollänge dient, dadurch gekennzeichnet, daß der von
dem Schreibverstärker (SV) für die Schreibkopfwicklung (5) gelieferte Strom für beide Stromrichtungen
so einstellbar ist, daß der Strom für die Erzeugung von Magnetisierungsabschnitten mit
einer der Grundmagnetisierung entgegengesetzten Magnetisierungsrichtung höher ist als der Strom
für die Erzeugung von der Grundmagnetisierung gleichgerichteten Magnetisierungsabschnitten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 nach Art einer Brückenschaltung mit in einem Diagonalzweig
liegender Schreibkopfwicklung und mit in zwei benachbarten Brückenzweigen angeordneten,
abwechselnd geschlossenen bzw. geöffneten Schaltern des Schreibverstärkers, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den übrigen zwei der vier Brückenzweige liegenden Widerstände (Rl, R 2
bzw. R 3, R 4) etwa im Verhältnis 1 : 3 aufgeteilt sind, daß die Widerstände (R 1, R 3) mit dem niedrigeren
Wert einseitig an der Betriebsspannungsquelle (t/) liegen und daß zwischen die Verbindungspunkte
der Teilwiderstände ein Potentiometer (R 5) geschaltet ist, dessen veränderbarer Abgriff
mit der Betriebsspannungsquelle (U) verbunden ist.
Priority Applications (8)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19671549062 DE1549062C (de) | 1967-12-06 | 1967-12-06 | Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer zeitlichen Verzerrung aufeinanderfolgender Flußwechsel bei der Aufzeichnung von Informationen in Magnetschichtspeichern |
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FR1594919D FR1594919A (de) | 1967-12-06 | 1968-12-04 | |
GB5780668A GB1194989A (en) | 1967-12-06 | 1968-12-05 | Improvements in or relating to Processes and Circuit Arrangements for Magnetic Recording Systems |
SE16640/68A SE341095B (de) | 1967-12-06 | 1968-12-05 | |
DK595368AA DK128704B (da) | 1967-12-06 | 1968-12-05 | Fremgangsmåde og kobling til undgåelse af en tidsmæssig forvrængning af efter hinanden følgende fluxvekslinger ved optegnelse af informationer i magnetlagsregistre. |
BE725040D BE725040A (de) | 1967-12-06 | 1968-12-06 | |
ES361161A ES361161A1 (es) | 1967-12-06 | 1968-12-06 | Procedimiento y disposicion de circuito para evitar una distorsion temporal de cambios sucesivos de flujo en el re- gistro de informaciones en memorias de capa magnetica. |
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DES0113173 | 1967-12-06 | ||
DES0113173 | 1967-12-06 | ||
DE19671549062 DE1549062C (de) | 1967-12-06 | 1967-12-06 | Schaltungsanordnung zur Vermeidung einer zeitlichen Verzerrung aufeinanderfolgender Flußwechsel bei der Aufzeichnung von Informationen in Magnetschichtspeichern |
Publications (3)
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DE1549062B2 DE1549062B2 (de) | 1972-10-12 |
DE1549062C true DE1549062C (de) | 1973-05-10 |
Family
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