DE1548025C - Synchronuhr mit Gangreserve - Google Patents
Synchronuhr mit GangreserveInfo
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Description
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Synchronuhren mit Gangreserve werden bekannt- da sein wesentlicher Vorteil, seine besonders gerinlich
im Normalbetrieb von einem elektrischen Syn- gen Reibungsverluste, gerade für Uhren von ganz
.chronmotor angetrieben. Dieser Motor dient gleich- besonderer Bedeutung ist. Erfindungsgemäß besteht
zeitig zur Aufladung eines Hilfsenergiespeichers. die Lösung der vorgenannten Aufgabe in der An-Dieser
Hilfsenergiespeicher ist im allgemeinen ein 5 Wendung "eines Synchronmotors nach dem Haupt-Federwerk.
Bei Stromausfall wird der Antrieb des patent bei einer elektrischen Synchronuhr mit Hilfs-Zeitanzeigegliedes
automatisch auf den Antrieb durch energiespeicher (Gangreserve) sowohl zum Antrieb
die Hilfsenergiequelle umschaltet. Hierfür sind bei der Uhr durch die Umlaufbewegung des Motorläuverschiedenen
Ausführungen besondere Umschalt- fers als auch zur Umschaltung auf den Antrieb durch
relais vorgesehen. Um dieses zusätzliche Bauelement io den Hilfsenergiespeicher durch axiale Verschiebung
zu vermeiden, wurden auch schon Verschiebeläufer- des Motorläufers. Q
motoren verwendet, bei denen die Ankerverschiebung Wie diese Anwendung in einer besonders vorteil-
zur Umschaltung auf den Hilfsantrieb ausgenützt haften Weise durchgeführt werden kann, ist in der
wird. Bei diesen Verschiebeankermotoren steht der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Läufer unter der Wirkung einer Federkraft, die den 15 Es zeigt
Läufer in Umschaltrichtung verschiebt. Bei erregtem F i g. 1 eine schematische perspektivische Darstel-
Motor ziehen die Magnetkräfte den Läufer in den lung einer Synchronuhr und '·■
Ständer hinein, wobei die Kraft der Verschiebefeder Fig. 2 einen Schnitt durch einen geeigneten Syn-
überwunden werden muß. Da die Verschiebefeder chronmotor.
an der rotierenden Welle oder an einem mit der ro- ao Der insgesamt mit 1 bezeichnete Synchronmotor
tierenden Welle verbundenen Teil anliegt, wird ein treibt über die Zahnräder 2,3,4,5,6,7, 8 und 9 das
Reibungsmoment erzeugt. Zur Überwindung dieses Federhaus 10 des Hilfsenergiespeichers an. Die Welle
Reibungsmomentes muß der Motor ein zusätzliches 11 der Zahnräder 5 und 6 treibt über Zahnräder
Drehmoment aufbringen. Infolge der dauernden Rei- 12,13,14,15,16,17,18 und 19 das Zeitanzeigeglied
bung tritt auch Verschleiß an den gegeneinander be- 25 nämlich eine Zeitscheibe 20, an. Die Feder 21 des
wegten Teilen auf. Da Synchronuhren fast dauernd Hilfsenergiespeichers treibt dauernd, also auch wähvon
dem Synchronmotor betrieben werden, wirkt sich rend des Aufzugsvorganges, eine Welle 22 an, von
dieser Verschleiß auf die Lebensdauer der Uhr ne- der aus über Zahnräder 23,24,25,26,27,28,29 und
gativ aus. Durch den höheren Leistungsbedarf muß 30 der insgesamt mit 31 bezeichnete Gangregler ander
Motor etwas kräftiger ausgelegt werden, als dies 30 getrieben wird,
ohne Reibung nötig wäre. · Der Synchronmotor 1 besteht im wesentlichen aus
ohne Reibung nötig wäre. · Der Synchronmotor 1 besteht im wesentlichen aus
Der Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde, eine dem fest im Uhrengehäuse gelagerten Ständer 32 und
Synchronuhr mit die Umschaltung auf den Hilfs- dem Außenläufer 33. Der Außenläufer 33 ist gegenantrieb
bewirkendem Verschiebeläufer-Synchron- über dem Ständer 32 verschiebbar. In der Darstelmotor
zu bauen, bei der durch die Verschiebefeder 35 lung nach Fig. 1 ist der Motor erregt, wobei der
kein Reibungsmoment erzeugt wird. Läufer durch die Magnetkräfte nach rechts gezogen
Zur Lösung dieser Aufgabe bedient sich die Er- wird. Bei Wegfall der am Motor angeregten Spanfindung
eines Motors nach dem Hauptpatent. Gegen- nung wird der Läufer 33 nach links verschoben, wostand
des Hauptpatentes ist ein Synchron-Kleinst- bei das Ende der Motorwelle 34 gegen den Umschaltmotor,
mit einem samt seiner in Gleitlagern gelager- 4° hebel 35 bewegt wird. Diese Verschiebebewegung erten
Welle axialverschiebbaren Läufer, der beim Ein- folgt auf Grund einer auf den Läufer 33 einwirkenschalten
des Motors vom Magnetfeld des Motor- den Federkraft, die so groß ist, daß die Wirkung
Ständers in der axialen Richtung magnetisch aus der Feder 36, die den Umschalthebel 35 nach rechts
seiner Ruhestellung in seine Betriebsstellung ein- gegen einen gehäusefesten Anschlag 37 zieht, übergeriickt
und beim Ausschalten des Motors von einem 45 wunden wird. Ein Zapfen 38 des Umschalthebels 35
sich an einem Festpunkt abstützenden Schubmittel, greift in eine Ringnut 39 ein, die an der die Zahnz.
B. einer Druckfeder, wieder in seine Ruhestellung räder 13 und 14 tragenden Welle 40 vorgesehen ist.
ausgerückt wird, und mit einem in der Motorachs- Hierdurch wird die Welle 40 nach links verschoben,
richtung zusammen mit dem Läufer axialverschiebh- wobei,das Zahnrad 13 außer Eingriff mit dem Ritzel
baren ferromagnetischen Hilfsanker in Form einer 50 12 und in Eingriff mit einem Ritzel 41 auf der Welle
stirnseitig angeordneten und einem stirnseitigen Ring- 42 der Zahnräder 26 und 27 kommt. Durch diesen
luftspalt gegenüberstehenden Ankerscheibe, die eben- Vorgang wurde die Zeitscheibe 20 vom Synchronfalls
beim Einschalten des Motors vom Magnetfeld antrieb abgekuppelt und an den Hilfsantrieb angekupdes
Motorständers in der axialen Richtung magne- pelt. Wird der Antriebsmotor 1 wieder an Spannung
tisch angezogen wird und die Eindrückung unter- 55 gelegt, so bewegt sich der Läufer 33 nach rechts, und
stützt, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens der Umschalthebel 35 wird durch die Feder 36 nach
eines der Gleitlager an einer die Läuferwelle koaxial rechts verschwenkt, bis er am Anschlag 37 anliegt,
umgebenden Hülse befindet, die axial verschiebbar . Hierdurch wird die Welle 40 wieder nach rechts verim
Mittelteil des Ständers geführt und mindestens schoben, wobei das Zahnrad 13 vom Ritzel 41 abauf
einer Teilstrecke des Verschiebeweges der Läufer- 60 gekuppelt und an das Ritzel 12 angekuppelt wird,
welle axial zwangsbeweglich mit dieser verbunden Die Zeitscheibe wird also wieder über den Synchroniflt,
daß die Ankerscheibe an der verschiebbaren antrieb bewegt.
Hülse angebracht ist und daß das Schubmittel zwi- In F i g. 2 ist eine mögliche Ausführungsform eines
sehen der Hülse und dem Ständer wirksam ist. entsprechenden Synchronmotors dargestellt. Der Läu-
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß ein 65 fer 33 ist auf der Welle 34 gelagert. Die Welle 34
Synchronmotor in der vorgenannten Ausführungs- ist in einer Lagerhülse 43 gelagert. Am oberen Ende
form nach dem Hauptpatent zur Lösung der oben- ist in die Hülse 43 ein besonderes Gleitlager 44 eingenannten
Aufgabe ganz besonders vorteilhaft ist, gesetzt, während das untere Wellenende bei 45 un-
mittelbar in der Lagerhülse 43 läuft. Die Lagerhülse 43 ist in ein rohrförmiges Gehäuse 46 eingeschoben
und wird durch eine Schraubenfeder 47 nach oben gedruckt. Zu diesem Zweck stützt sich die Schraubenfeder
47 an einem Ring 48 ab, der unverschiebbar in die Bohrung des Gehäuses 46 eingepreßt ist.
Auf der Lagerhülse 43 ist ein Bund 49 vorgesehen, an dessen einer Seite die Feder 47 anliegt. Der Abstand
h von der Oberseite des Bundes 49 bis zur Innenschulter 50 ist der mögliche Hub der Lagerhülse
43. Der Motor ist also in der erregten Stellung gezeichnet, d. h., die Magnetkräfte drücken die Feder
47 zusammen. Die den Läufer verschiebenden Axialkräfte greifen an einer Ankerscheibe 51 an, die
bei Erregung der Spule gegen das Ständereisen gezogen wird, wobei die den Magnetfluß unterbrechenden
Ringspalte 53 und 54 geschlossen werden. Die Verschiebekräfte treten also nicht am Läufer, sondern
an einer nicht rotierenden, mit dem verschiebbaren Lager verbundenen Ankerscheibe auf.
Claims (1)
- Patentanspruch:Anwendung eines Synchronmotors nach Patent 12 92 238.2 bei einer elektrischen Synchronuhr mit Hilfsenergiespeicher (Gangreserve) sowohl zum Antrieb der Uhr durch die Umlaufbewegung des Motorläufers als auch zur Umschaltung auf den Antrieb durch den Hilfsenergiespeicher durch axiale Verschiebung des Motorläufers.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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