DE1540491C - Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage mit Vorrichtungen zur Aufnahme von Wärmedehnungen der Kapselung - Google Patents
Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage mit Vorrichtungen zur Aufnahme von Wärmedehnungen der KapselungInfo
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- DE1540491C DE1540491C DE1540491C DE 1540491 C DE1540491 C DE 1540491C DE 1540491 C DE1540491 C DE 1540491C
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Description
lich herstellen lassen, so kann er in an sich bekann- »ETZ-A« 1965, Heft 7, S. 198 bis 204, Bild 8). Die i5 ter Weise (USA.-Patentschrift 3 015 743) aus vorganze
Anlage oder zumindest das Sammelschienen- gefertigten Teilen zusammengeschweißt werden, wosystem
ist jeweils an mehreren Stellen starr, z. B. mit durch eine große Gasdichtigkeit erreicht werden
einem von Eisenträgern gebildeten Gerüst, am Boden kann. Insbesondere, kann das Gehäuse des Sammelbefestigt.
Dies bedingt, daß zum Ausgleich von unter- schienenkanals aus Rohrstücken von der Länge eines
schiedlichen Wärmedehnungen der Kapselung und so Abzweiges zusammengeschweißt sein,
des Gerüstes flexible Glieder, z. B. Faltenbalge Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im
des Gerüstes flexible Glieder, z. B. Faltenbalge Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im
folgenden an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 die Draufsicht auf eine druckgasisolierte 35 Hochspannungsschaltanlage,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Anlage,
F i g. 3 eine Einzelheit der Verbindungsstelle von . zwei Rohrstücken des Sammelschienenkanals und
F i g. 4 eine Einstellvorrichtung für den die Ab-
F i g. 3 eine Einzelheit der Verbindungsstelle von . zwei Rohrstücken des Sammelschienenkanals und
F i g. 4 eine Einstellvorrichtung für den die Ab-
od. dgl., im Zuge der Anlage vorgesehen sein müssen.
Solche Glieder sind aber teuer und beeinträchtigen einen einfachen, gut abgedichteten Aufbau
der Anlage.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe
zugrunde, eine druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß Wärmedehnungen der Kapselung günstiger aufgenommen werden können. Diese Aufgabe 30 zweige tragenden Rahmen,
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kap- Der Sammelschienenkanal 1 der Anlage enthält
zugrunde, eine druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß Wärmedehnungen der Kapselung günstiger aufgenommen werden können. Diese Aufgabe 30 zweige tragenden Rahmen,
wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kap- Der Sammelschienenkanal 1 der Anlage enthält
seiung der gesamten Anlage oder eines mehrere Ab- die drei nur in F i g. 2 dargestellten Sammelschienenzweige
und den dazugehörigen Abschnitt des Sam- leiter 2 eines Drehstromsystems für beispielsweise
melschienenkanals umfassenden Anlagenteils nur 110 kV. Das Gehäuse des Sammelschienenkanals ist
eine einzige, am Gehäuse des Sammelschienenkanals 35 aus vier zylindrischen Rohrstücken 3 zusammenbefindliche
Befestigungsstelle aufweist und daß die gesetzt, von denen jedes mit je drei Rohrstutzen 5
übrigen Stützstellen lediglich als zusätzliche, am Sam- bzw. 6 auf gegenüberliegenden Seiten versehen ist.
melschienenkanal angeordnete, dessen axiale Bewe- Die Rohrstutzen besitzen alle den gleichen Abstand t
gungen zulassende Abstützungen und als Abstützun- voneinander. Dieser Abstand entspricht der Polteigen
der Geräte ausgebildet sind, die mittels Kugel- 40 lung der an den Sammelschinenkanal angeschlosserollen
zwischen den Geräten und ortsfesten Auflage- nen Phasenabzweige 10, die quer zum Sammelschienen
eine allseitige Beweglichkeit ermöglichen. schienenkanal verlaufen und mit den Rohrstutzen 5
Auf Grund der mit den Kugelrollen erreichten verschraubt sind. Die gegenüberliegenden Rohrleichten Beweglichkeit kann man auf besondere Deh- stutzen 6 sind mit Deckeln 7 verschlossen. Die Länge
nungsglieder verzichten, weil sich die Anlagenteile 45 der Rohrstücke 3 ist jeweils gleich der Teilung T
gegenüber dem einzigen Fixpunkt im Ausmaß der eines dreipoligen Abzweiges 9 mit T — 3Xt. Die
Wärmedehnungen verschieben können. Die genann- Stirnseiten der Rohrstücke am Ende des Kanals 1
ten Auflageschienen sorgen dafür, daß die Kugeln sind mit angeschweißten Kappen 8 verschlossen,
auf einer genügend harten Unterlage laufen, in die Parallel zum Sammelschienenkanal verlaufen zwei
auf einer genügend harten Unterlage laufen, in die Parallel zum Sammelschienenkanal verlaufen zwei
sie sich nicht eindrücken. Diese Schienen sind des- 50 Auflageschienen 11 und 12, die bei 13 im Erdboden
halb nicht mit Fahrschienen zu verwechseln, auf verankert sind. An den Schienen stützen sich, wie
denen Geräte, z.B. Leistungsschalter, mit einer be- Fig. 2 und 4 zeigen, Rahmen 14 ab, die die Geräte
stimmten Richtung betriebsmäßig hin- und herge- jeweils eines Phasenabzweiges 10 tragen. Zu diesen
fahren werden, um eine Trennstrecke zu erreichen, gehören ein Sammelschienentrennschalter 18, ein
wie in »ETZ-A« 1965, Heft 7, S. 203, 204, oder in 55 Erdungsschalter 17, ein Leistungsschalter 19, ein
der deutschen Auslegeschrift 1 191457 beschrieben Kabeltrennschalter 20 und ein Kabelanschluß 21.
ist, aus der auch die Anwendung von Kugelrollen Ferner sind in den Leitungszug des Abzweiges nichtan
Stelle von Rädern hervorgeht. dargestellte Wandler eingefügt.
Aus der französischen Patentschrift 1 264 074 ist Die Fig. 2 zeigt ferner, daß die Rohrstücke3 des
ferner eine einpolige Stromschiene bekannt, die in 60 Sammelschienenkanals 1 auf Stützen 24 angebracht
der Achse der zylindrischen Kapselung verläuft. Die sind. Diese Stützen sind an drei Stellen des Sammel-Kapselung
ist zwar mit Ausnahme eines Fixpunktes schienenkanals vorgesehen, wie in F i g. 1 bei 25, 26
relativ zum Boden in Längsrichtung verschiebbar ab- und 27 schematisch angedeutet ist. Die Rohrstücke 3
gestützt. Soweit dabei aber kugelähnliche Elemente sind aber nur mit der mittleren der Stützen 24 an der
verwendet werden, dienen diese lediglich als 65 Befestigungsstelle 25 fest verbunden. Dort werden
Schwenklager. An eine allseitige Bewegung auf einer sie, wie in Fig. 2 zu sehen ist, mit Spannschrauben
Schiene als Rollfläche läßt diese Anordnung nicht 28 gegen ein der Rohrform angepaßtes Tragstück 29
denken. gespannt. Die Abstützungen 26 und 27 wirken ledig-
Hch als Gleitlager, das den Kanal gegen Bewegungen quer zur Kanalachse festlegt. Deshalb kann sich der
Sammelschienenkanal 1 auf beiden Seiten der Befestigungsstelle 25 in Achsrichtung frei ausdehnen
oder zusammenziehen. Die Befestigungsstelle 25 bildet den einzigen Fixpunkt der gesamten Anlage bzw.
eines Anlagenteils mit z. B. einem Sammelschienenkanal aus vier Rohrstücken 3 und vier dreipoligen
Abzweigen 9.
Die vier Rohrstücke 3 des Sammelschienenkanals 1 sind miteinander verschweißt. Die Stoßstelle zwischen
zwei Rohrstücken ist zu diesem Zweck, wie F i g. 3 zeigt, mit einem Blechring 30 umgeben, der
über die beiden Enden der Rohrstücke greift. Auf beiden Seiten des Blechringes 30 ist eine Schweißnaht
31 gezogen, so daß die glatte Innenseite der Rohre nicht beeinträchtigt wird. Man erreicht dadurch
ohne großen Aufwand die gewünschte Gasdichtigkeit des Gehäuses.
Der Rahmen 14 der Phasenabzweige 10 ist gegenüber den Auflageschienen 11 und 12 einstellbar abgestützt,
damit Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können und der Anschlußflansch 35 (F i g. 2)
genau auf den Anschlußflansch 36 des Rohrstutzens 5 ausgerichtet werden kann. Die in F i g. 4 dargestellte
Einstellvorrichtung der Geräte-Abstützung 37 besteht im wesentlichen aus einer Schraube 38, die in einer
mit dem Rahmen 14 verschweißten Mutter 39 sitzt. Das untere Ende der Schraube 38 bildet eine Glocke
40, die sich auf eine Kugel 41 abstützt, so daß bei Bewegungen gegenüber der Auflageschiene 11,12 nur
eine geringe Reibung vorhanden ist. Zum Drehen der Schraube 38 ist ein Vierkant 42 am oberen Ende
vorgesehen. Eine einmal eingestellte Lage der Schraube wird mit Hilfe einer Kontermutter 43 gesichert.
Wie F i g. 1 zeigt, kann man bei Anlagen mit mehr als vier Rohrstücken 3 mehrere Sammelschienenkanäle
1 mit voneinander getrennten Gehäusen vorsehen, die z. B. auf einer Achse angeordnet sind.
Man erhält dann verhältnismäßig kleine Anlagenteile, die unabhängig voneinander betrieben werden können,
so daß die Anfälligkeit der Anlage gegen Störungen verringert ist. Man kann aber auch mehr als
vier Rohrstücke 3 erfindungsgemäß zu einem längeren Sammelschienenkanal zusammensetzen.
Sollen an der Sammelschiene umfangreiche Arbeiten vorgenommen werden, so wird der Blechring
30 durch Schneidbrennen, mit einer Säge od. dgl. aufgetrennt, nachdem das im Sammelschienenkanal enthaltene
Druckgas, z. B. Schwefelhexafluorid (SF6), abgelassen wurde. Bei den üblichen Revisionen wird
man aber im allgemeinen damit auskommen, die den Phasenabzweigen 10 gegenüberliegenden Rohrstutzen
6 zu öffnen, die einen begrenzten Zugang zu den Sammelschienen, vor allem zu den Verbindungsklemmen für die zu den Phasenabzweigen 10 führenden
Hochspannungsleiter gestatten.
Claims (4)
1. Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage mit einer gegenüber dem Boden an mehreren
Stellen abgestützten Kapselung, bei der Vorrichtungen zur Aufnahme von Wärmedehnungen
vorgesehen sind, bestehend aus einem ein rohrförmiges Gehäuse aufweisenden Sammelschienenkanal
und mehreren an diesen angeschlossenen Abzweigen, deren gekapselte Geräte mit Rohrstutzen
des Sammelschienenkanals starr verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapselung der gesamten Anlage oder eines
mehrere Abzweige (9) und den dazugehörigen Abschnitt des Sammelschienenkanals (1) umfassenden
Anlagenteils nur eine einzige, am Gehäuse des Sammelschienenkanals (1) befindliche Befestigungsstelle
(25) aufweist und daß die übrigen Stützstellen lediglich als zusätzliche, am Sammelschienenkanal
(1) angeordnete, dessen axiale Bewegungen zulassende Abstützungen (26, 27) und als Abstützungen (37) der Geräte (18 bis 21)
ausgebildet sind, die mittels Kugelrollen (41) zwischen den Geräten (18 bis 21) und ortsfesten
Auflageschienen (11, 12) eine allseitige Beweglichkeit ermöglichen.
2. Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe der Abstützungen (37) der Geräte (18 bis 21) einstellbar ist.
3. Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Sammelschienenkanal (1) ohne lösbare Verbindung über den Abstand zwischen
den beiden Abstützungen (26, 27) an den Enden des Kanals erstreckt.
4. Druckgasisolierte Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse des Sammelschienenkanals (1) aus Rohrstücken (3) von der Länge (T) eines Abzweiges
(9) zusammengeschweißt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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