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DE1538874C - Verfahren zur Herstellung von iso herten Leitern oder Leiterbundeln für elektrische Maschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von iso herten Leitern oder Leiterbundeln für elektrische Maschinen

Info

Publication number
DE1538874C
DE1538874C DE1538874C DE 1538874 C DE1538874 C DE 1538874C DE 1538874 C DE1538874 C DE 1538874C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bath
resin
hardening
impregnation
bandages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 1000 Berlin Sperling
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH, 6000 Frankfurt

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von ■ stellung von isolierten Leitern oder Leiterbündeln für isolierten Leitern oder Leiterbündeln für elektrische elektrische Maschinen, bei welchem die Isolier-Maschinen, bei der eine Imprägnierung der Isolier- bandagen nach dem Vakuumdruckgußverfahren mit bandagen mit härtbarem Kunstharz vorgenommen lösungsmittelfreiem Harz, insbesondere heißhärtenwird. , 5 dem Epoxydharz, imprägniert werden und die Aus-Für die Vakuumdruckgußimprägnierung ist schon härtung nach der Imprägnierung in einem Härtungsbekannt, die üblichen Isolationsbariuagen vor dem bad erfolgt, gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß Imprägnieren mit einigen Lagen Isolationsband zu- vor dem Imprägnieren über-die Isolierbandagen eine sätzlich zu bewickeln; ferner ist bekannt, die Leiter Trennfolie und darüber ein weiteres saugfähiges Band oder Leiterbündel im Imprägnierbad so weit abzu- io gewickelt werden und diese letzteren beiden nach der kühlen, daß das Imprägnierharz beim Herausnehmen Aushärtung zusammen mit den noch anhaftenden der Leiter nur noch langsam abfließt. Resten des Härtungsbades entfernt werden.
Bei der Herstellung von hohlraumfreien bandiso- Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel
lierten Leitern oder Spulen mit heißhärtenden Kunst- in Zusammenhang mit der F i g. 1 der Zeichnung im
harzen besteht die Gefahr, daß das durch Imprä- 15 folgenden näher erläutert werden,
gnieren, Einstreichen oder Einspachteln bei Raum- F i g. 1 zeigt die Teilansicht einer Spule. Die Lei-
temperatur oder mäßig erhöhter Temperatur einge- terbündel 1 werden von den üblichen Isolierban-
brachte Imprägnermittel durch die Wärmeeinwirkung dagen 2 umgeben. Darüber liegt eine Trennfolie 3,
während des Aushärtens aus der Bandisolation die z. B. mit Silikonkautschukauflage auf der Basis
wieder herausläuft. ' 20 des Terephthalsäureesters aufgebaut ist, darüber ist
Bisher war es daher und um die gewünschten Ab- noch ein saugfähiges Band 4 aus Baumwollgewebe messungen nach dem Aushärten sicherzustellen, üb- oder Vlies angeordnet. Das saugfähige Band 4 hat lieh, die im Vakuumdruckgußverfahren imprägnier- dabei die Aufgabe, die Reißfestigkeit der Trennfolie 3 ten, isolierten Leiter bzw. Leiterbündel in festen derart zu verstärken, daß die Trennfolie 3 und das Formen nachzubehandeln. Die Bereitstellung passen- 25 Band 4 zusammen ohne Mühe von den Leiterbünder Formen ist jedoch vielfach sehr aufwendig, da dein 1 abgezogen werden können. Bei dieser Anorddie geometrische Gestalt der Leiter bzw. Leiterbündel nung ist von besonderem Vorteil, daß die imprägnier-, häufig kompliziert ist und bei Wickelkörpern (z.B. ten Leiterelemente unter Beibehaltung der Imprägnie-Spulen) ohnehin zum Teil erhebliche Maßtoleranzen rungstemperatur vom Imprägnierbad ins Härtungsauftreten können. 30 bad gegeben werden können. ,
Durch die deutsche Auslegeschrift 1206 995 ist Selbstverständlich kann an Stelle des Vakuum-
zwar schon ein Verfahren bekanntgeworden, das die druckgußverfahrens für die Imprägnierung der Lei-
■ Einhaltung der gewünschten Leiterabmessungen terbündel das Imprägnierharz auch beim Aufbringen
während des Aushärtens ohne feste Formen durch der Isolierbandagen gleich mit in die Wicklung ein-
die Anwendung eines flüssigen Härtungsbades ermög- 35 gestrichen oder eingespachelt werden,
licht. F i g. 2 zeigt die Isolierbandagen 2 mit dem einge-
Um das Herauslaufen des heißhärtenden Kunst- spachelten Harz 8 und veranschaulicht das Verfahren
harzes ohne Anwendung fester Formen zu verhin- zur Herstellung von isolierten Leitern oder Leiter-
dern, wird in einem flüssigen Härtungsbad heiß ge- bündeln für elektrische Maschinen, bei welchem mit
härtet. Das flüssige Härtungsmedium verhindert ein 40 den Isolierbandagen ein bei Raumtemperatur pasten-Austreten des Kunstharzes aus der Wickelisolation. förmiges lösungsmittelfreies Harz, insbesondere heiß-
und wird selbst durch die Beschaffenheit der Isolier- härtendes Epoxydharz, eingewickelt wird und bei dem
bandage von der eigentlichen imprägnierten Isolation erfindungsgemäß über die Isolierbandagen 2 eine
ferngehalten. Trennfolie 3 und darüber ein weiteres saugfähiges
Als flüssiges Härtungsbad wird ein antixotropiertes 45 Band 4 gewickelt werden und diese Trennfolie 3 und hochmolekulares Epoxydharz-Vorprodukt vorge- Band 4 nach der Aushärtung in einem Härtungsbad schlagen. Nach dem Herausnehmen der Leiter oder zusammen mit den noch anhaftenden Resten des der Leiterbündel aus dem Härtungsbad verbleibt Härtungsbades entfernt werden,
unbeabsichtigt ein Rest des nicht aushärtenden, für · Bei dem in F i g. i und 2 aufgezeigten Bewicklungsdie Härtung benutzten Harzes an den Leitern bzw. 5° schema der Leiterbündel können mit besonderem Leiterbündeln trotz eines Abtropfenlassens. Die Vorteil als flüssige Härtungsbäder preiswerte Bitumen-Oberfläche des Produktes ist damit klebrig. Um diese mischungen, wie sie z. B. in der Isoliertechnik als Klebrigkeit zu beheben, ist es nach der deutschen Kompoundmassen bekannt sind, verwendet werden. Auslegeschrift 1206995 bereits bekannt, den anhaften- Zur leichteren Entfernung der Isolierfolie 3 und den Rest des Harzes des Härtungsbades entweder mit 55 des darüberliegenden Bandes 4 nach dem Aushärten einem Härter zu bestreichen und anschließend die des Imprägniermittels im Härtungsbad kann unter Oberflächenschicht auszuhärten oder aber rasch von und/oder über (vgl. F i g. 3) der Trennfolie ein Aufder Oberfläche mit einem milden Lösungsmittel ab- reißband 7 mit eingewickelt werden,
zuwaschen und dann zum Vertreiben der Lösungs- Bei der Anordnung nach F i g. 2 ist es vorteilhaft, mittelreste eine Ofentrocknung vorzunehmen. 60 zur Erreichung einer hohlraumfreien Isolation die
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, Menge des miteingewickelten pastenförmige!! Harzes
durch entsprechende Abänderungen der durch die mindestens gleich oder größer zu bemessen, als es zur
deutsche Auslegeschrift 1206 995 bekannten Ver- vollständigen Imprägnierung der Isolierbandagen er-
fahrensschritte zu erreichen, daß die Leiter nach dem forderlich ist. Besondere Sicherheit bietet hierbei die
Aushärten im Härtungsbad keine klebrige Oberfläche 65 Verwendung von Isolierbandagen, die während der
mehr zeigen und somit einer diesbezüglichen aufwen- Aushärtung einen Schrumpfeffekt zeigen. ·
digen Nachbehandlung nicht mehr bedürfen. Eine Vereinfachung der obengenannten Verfahren.
^ Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren zur Her- ergibt die Verwendung von Härtungsbädern, die
weder mit dem Harz mischbar sind noch an dessen Oberfläche haften, wie dies. z. B. bei niedrigschmelzenden Metallbädern der Fall ist. Bei derartigen Bädern kann auf die Anwendung der Trennfolie 3 und des saugfähigen Bandes 4 verzichtet werden.

Claims (8)

Patentansprüche: ^" .
1. Verfahren zur Herstellung von isolierten Leitern oder Leiterbündeln für elektrische Maschinen, bei welchem die Isolierbandagen nach dem Vakuumdruckgußverfahren mit ■lösungsmittelfreiem Harz, insbesondere heißhärtendem Epoxydharz, imprägniert werden und die Aushärtung nach der Imprägnierung in einem Härtungsbad erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Imprägnieren über die Isolierbandagen eine Trennfolie und darüber ein weiteres saugfähiges Band gewickelt werden und diese letzteren beiden nach der Aushärtung zusammen mit den noch anhaftenden Resten des Härtungsbades entfernt werden. >'
2. Verfahren zur Herstellung von isolierten Leitern oder Leiterbündeln für elektrische Maschinen, bei welchem mit den Isolierbandagen ein bei Raumtemperatur pastenförmiges lösungsniittelfreies Harz, insbesondere heißhärtendes Epoxydharz, eingewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß über die Isolierbandagen eine Trennfolie und darüber ein weiteres saugfähiges Band gewickelt werden und diese Trennfolie und Band nach der Aushärtung in einem Härtungsbad zusammen mit den noch anhaftenden Resten des Härtungsbades entfernt werden.
3. Verfahren zur Herstellung von isolierten Leitern oder Leiterbündeln für elektrische Maschinen, bei welchem mit den Isolierbandagen ein bei Raumtemperatur pastenförmiges lösungsmittelfreies Harz, insbesondere heißhärtendes Epoxydharz, eingestrichen oder eingespachelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushärtung in einem mit dem Harz nicht mischbaren Bad vorgenommen wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterelemente unter Beibehaltung der Imprägnierungstemperatur vom Imprägnierbad ins Härtungsbad gegeben werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter und/oder über der Trennfolie ein Auf reißband mit eingewickelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Härtungsbad Kompoundmasse verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Härtungsbad ein niedrigschmelzendes Metallbad verwendet wird.
8. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des miteingewickelten pastenförmigen Harzes gleich oder größer ist als zur vollständigen Imprägnierung dei Isolationbandagen erforderlich wäre.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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