DE1534036C - Laufschiene fur Hangebahnen - Google Patents
Laufschiene fur HangebahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Laufschiene für Hängebahnen mit zwei Laufbahnen für die zwangsweise geführten
Laufrollen der Laufkatzen.
Solche Laufschienen sind bei einer Hochbahn bereits bekannt. Dabei .wird aber das ganze Fahrzeug
zwischen zwei in ihrer senkrechten Mittelebene einander mit umgekehrtem Profil zugewandten Norm-Schienenprofil
mittels Laufrollen am Dach und Boden des Fahrzeugs geführt, wobei die untere Schiene das
Fahrzeug trägt, während die obere Schiene das Kippen des Fahrzeugs und sein Abheben von der
unteren Laufschiene verhindert (deutsche Patentschrift 565 903). Diese Laufrollen-Anordnung erzwingt
eine große lichte Höhe der Fahrbahn und damit auch eine aufwendige, sperrige Ausbildung der
Fahrbahn-Konstruktion.
Bei Hängebahnen mit Laufkatzen zum Antrieb und zur Führung der Fahrzeuge oder Lastträger ist
es weiter bekannt, an Stelle von einfachen Laufschienen solche mit I-Profil oder aus doppelt angeordneten
U-Profilen zu verwenden, auf deren Flanschen Laufrollen laufen, die auf die beiden parallelen
Laufflächen verteilt zu mehreren, z. B. zu zwei oder
zo drei Laufrollen, einander zugeordnet sind und durch ihr Zusammenspiel das Entgleisen verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Laufschiene für Hängebahnen zu schaffen, bei der
jede Laufrolle in jeder Rollenbahn zwangsweise und unabhängig von jeder anderen Laufrolle geführt ist,
so daß sie ihre Rollenbahn nicht verlassen kann, wo-■' bei die Laufschiene in beliebiger, auch in lotrechter
Richtung verlegbar sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Laufschiene mindestens eine Profilschiene
mit mindestens einem Steg aufweist, an dem in Abstand voneinander zwei von dem Steg wegragende,
in der Schienenlängsrichtung verlaufende Schenkel angeordnet sind, die an ihrem freien Ende
zumindest an der dem anderen Schenkel am gleichen Steg zugewandten Seite einen längs des Schenkelendes
verlaufenden Wulst besitzen, der als Laufbahn für die Laufrollen dient, indem zwischen den zwei
Wülsten der Schenkel jedes Steges ein solcher Abstand
belassen ist, daß die Laufrollen mit ihren Laufflächen die Wülste umfassend zwangsweise geführt
zwischen die Wülste einsetzbar sind. Die Erfindung bringt für solche Hängebahnen den Vorteil, daß
mittels dieser Laufschiene Fahrzeuge, Wagen bzw. Lastträger in beliebiger, auch lotrechter Richtung und
in allen Kurven entgleisungssicher geführt werden können. Dabei sind alle Laufrollen zwangsweise und
unabhängig voneinander in allen Ebenen und Kurven geführt. Die Laufschiene hat durch ihre besondere
Ausbildung sowohl in der Längsachse als auch seitlich hohe Stabilität und läßt sich für Geraden und
Kurvenstrecken nach bekannten Verfahren aus be-
^" kannten Werkstoffen fertigen.
: Besonders, bewährt hat sich die Herstellung der Laufschiene durch Strangpressen aus Aluminium, weil Aluminium-Laufschienen verhältnismäßig korrosionsfest sind, geringes Gewicht haben und leicht verformbar sind.
: Besonders, bewährt hat sich die Herstellung der Laufschiene durch Strangpressen aus Aluminium, weil Aluminium-Laufschienen verhältnismäßig korrosionsfest sind, geringes Gewicht haben und leicht verformbar sind.
Wenn-man die Wülste als Rohre ausbildet, z.B.
als Schlitzrohre, kann man die einzelnen Schienenabschnitte
durch eingeführte Stifte miteinander schnell und sicher verbinden und gegenseitig ausrichten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für eine U-förmige Laufschiene nach der Erfindung dargestellt.
Diese U-förmige Laufschiene hat seitlich von den Stegen 1, 2 wegragende Schenkel 3, 4, 5 und 6,. längs
deren freien Enden je ein längs geschlitztes Rohr 7,8,
8 bzw. 10 sitzt. Am die Stege 1, 2 tragenden Verbindungssteg 11 sitzen auf der Innenseite der U-Form
längs der Laufschiene verlaufende etwa rechteckige Rippen 12,13.
Die Laufschiene laut Beispiel läßt sich aus Aluminium in einem Arbeitsgang durch Strangpressen
herstellen. Bei Verwendung dieser Laufschiene zur Führung einer Laufkatze wird je eine Laufrolle zwischen
die als Laufbahnen wirkenden Rohre 7, 8 und 9,10 eingesetzt. Jede Laufrolle hat Laufflächen, die
sich zumindest teilweise gegen die einander zugewandten Flanken der Rohre 7, 8 bzw. 9,10 anlegen
können. Da jede Laufrolle zwischen den Rohren 7, 8 und 9,10 etwas Spiel haben muß, liegt jede Laufrolle
immer nur gegen ein Rohr 7 oder 8 bzw. 9 oder 10 an.
Die Laufkatze kann so an der Laufschiene angesetzt werden, daß die Last bei waagerecht liegendem
Verbindungssteg 11 an einem Bügel hängt, dessen Enden jeweils an einer Laufrolle zwischen den
Rohren 7, 8 und 9,10 angreifen und der nach unten um die Laufschiene geführt ist.
Läuft die Laufkatze mit Eigenantrieb — für solche Laufkatzen ist die Laufschiene besonders geeignet —,
dann rüstet man sie mit mindestens vier Laufrollen aus, und zwar mit je zwei an jedem Steg 1 und 2. Der
Eigenantrieb kann dabei an den unterhalb der Laufschiene strichpunktiert angedeuteten Profilschienen
14 und 15 mit Treibrädern angreifen. Die Laufschiene kann bei solchem Antrieb in beliebigen Richtungen
geführt werden. Verläuft die Laufschiene lotrecht, wird von den beiden Laufrollen an jedem Steg 1, 2
die obere Laufrolle gegen das Rohr 8 oder 10 gezogen und die untere Laufrolle gegen das Rohr 7
oder 9 gedrückt, da die Last der Laufkatze auf der Seite hängt, auf der die Außenseite des Verbindungs-Steges
11 liegt, so daß bei Bewegung in der Lotrechten die beiden Laufrollen am gleichen U-Steg in
gegensätzlichem Drehsinn umlaufen.
Bei schräg steigenden oder fallenden Streckenabschnitten ergeben sich analoge Verhältnisse.
Da die Laufschienen nur in begrenzten Längen lieferbar sind, müssen sie in einer Anlage zur gewünschten
Schienenstrecke zusammengesetzt werden. Dazu wird in jedes Rohr einer Schienenlänge ein
Steckeinsatz mit Paßsitz zum Teil eingeschoben und auf seinen Überstand das hohle Mundstück des anschließenden
Laufschienenstücks mit Paßsitz aufgeschoben.
Wenn die Laufkatze einen elektrischen Antrieb besitzt, kann man ihre Arbeits- und Steuerströme
mittels Stromabnehmern von Stromleiterschienen abnehmen,· die in den Rohren 7, 8, 9,10 auf Isolatoren
sitzen.
Claims (10)
1. Laufschiene für Hängebahnen mit zwei Laufbahnen für die zwangsweise geführten Laufrollen
der Laufkatzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine Profilschiene mit
mindestens einem Steg aufweist, an dem in Abstand voneinander zwei von dem Steg wegragende,
in der Schienenlängsrichtung verlaufende Schenkel angeordnet sind, die an ihrem freien Ende zumindest
an der dem anderen Schenkel am gleichen Steg zugewandten Seite einen längs des Schenkelendes
verlaufenden Wulst besitzen, der als Laufbahn für die Laufrollen dient, indem zwischen
den zwei Wülsten der Schenkel jedes Steges ein solcher Abstand belassen ist, daß die Laufrollen
mit ihren Laufflächen die Wülste umfassend zwangsweise geführt zwischen die Wülste einsetzbar
sind.
2. Laufschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Schenkel
mit dem Wulst als hohles Rohr ausgebildet ist.
3. Laufschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittellinie des Rohres in der Mittelebene durch den das Rohr tragenden Schenkel liegt.
4. Laufschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden einem Steg
zugeordneten hohlen Rohre in der Ebene durch die Mittellinie beider Rohre auf der vom anderen
Rohr abgewandten Seite mit einem Schlitz versehen ist.
5. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene
als U-, T-, H-, I-, im Querschnitt rechteckiges, quadratisches oder polygonales Profil
ausgebildet ist.
6. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene
durch Strangpressen aus Aluminium hergestellt ist.
7. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene
im Querschnitt in mehrere Teile unterteilt ist, die durch übliche Mittel zu der Profilschiene
zusammengesetzt und aneinander befestigt sind.
8. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei
, oder mehr gleichen oder unter sich verschiedenen Profilschienen zusammengesetzt ist.
9. Laufschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5 sowie 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel zumindest teilweise durch Teile bekannter Profile, beispielsweise U-, T- oder
I-Profile, gebildet sind.
10. Laufschiene nach Anspruch 5 oder 6, deren Profilschiene eine U-Profil hat, dadurch gekennzeichnet,.
daß das U'Prpfil der Profilschiene am Verbindungssteg an der Steginnenseite zwei parallele
Längsrippen aufweist.
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH217065 | 1965-02-17 | ||
CH217065A CH439117A (de) | 1965-02-17 | 1965-02-17 | Laufschiene |
DEF0048426 | 1966-02-15 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1534036A1 DE1534036A1 (de) | 1969-03-27 |
DE1534036B2 DE1534036B2 (de) | 1973-02-01 |
DE1534036C true DE1534036C (de) | 1973-08-16 |
Family
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