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DE153245C - - Google Patents

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Publication number
DE153245C
DE153245C DENDAT153245D DE153245DA DE153245C DE 153245 C DE153245 C DE 153245C DE NDAT153245 D DENDAT153245 D DE NDAT153245D DE 153245D A DE153245D A DE 153245DA DE 153245 C DE153245 C DE 153245C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
goods
vessel
drying
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT153245D
Other languages
English (en)
Publication of DE153245C publication Critical patent/DE153245C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D7/00Treating the coatings, e.g. drying before burning

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Die Erfindung bezweckt die Lösung der Aufgabe, die mit Email naß aufgetragenen Blechwaren, besonders solche mit verengter Öffnung, als: konische oder gebauchte Wasserkrüge oder fast ganz geschlossene Hohlkörper, wie Wärmflaschen us\v., in wenigen Minuten zu trocknen. Diese mit Email naß aufgetragenen Blechwaren gebrauchten bisher mehrere Stunden, ja Tage,
ίο zum Trocknen, da sie gewöhnlich bei einer Temperatur von weniger als 300 Wärme getrocknet werden. Bei Anwendung einer höheren Temperatur wird eine entsprechend stärkere Feuchtigkeitsentwicklung am Boden des Gefäßinnern stattfinden, so daß die mit Feuchtigkeit gesättigte Luft infolge der verengten Öffnung nicht der Entwicklung entsprechend entweichen kann. Es wird infolgedessen eine Verdichtung der Dämpfe an den noch kälteren und nassen oberen Teilen des Gefäßinnern unvermeidlich sein und durch das sich ansetzende Dampf wasser die Gleichmäßigkeit der aufgetragenen Emailschicht zerstört \verden. Neben diesem Ubelstand werden die Hohlräume in Falzen, Hohlgriffen und Borden erst nach tagelanger Behandlung trocknen. Kommt solche Ware sofort, nachdem die äußere Emailschicht trocken ist, zum Einbrennen, so wird die Feuchtigkeit in den Hohlräumen zu überhitztem Dampf entwickelt, welcher je nach seiner Spannung Blasen unter der Emailschicht verursacht, welche Undichtigkeiten bei Gefäßen für Flüssigkeiten zur Folge haben. Auch verunzieren . diese Blasen das Äußere der Ware und bestimmen diese zur zweiten oder Ausschußqualität.
Zur Verhütung dieser Schäden dient das neue Trockenverfahren, welches auf beiliegenden Zeichnungen in verschiedenen Schnitten und Ansichten dargestellt ist.
Von dem Ventilator a (Fig. 1) wird Luft in den Heizkörper b, welcher zweckmäßig aus schlangenförmigen Heizröhren besteht, gepreßt, durch die Abhitze des Kanals c erhitzt und dadurch befähigt, Wasserdämpfe aufzunehmen. Diese Heißluft wird durch die aus Fig. 2 ersichtlichen Ausblaseöffnungen d der Röhren k in viele Luftstrahlen geteilt, welche nach unten bis auf den Boden gehen.
Diese Ausblaseöffnungen d sind, wie Fig. 1 zeigt, so weit voneinander entfernt, daß bei kleinen Öffnungen, z. B. bei Wärmflaschen, mindestens ein Luftstrahl ins Gefäßinnere eindringen kann, und es sind, um größere Ware, z. B. Krüge usw., beschleunigt trocknen zu können, drei Röhren k mit Ausblaseöffnungen nebeneinander angeordnet, so daß mehrere Luftstrahlen ins Gefäßinnere gelangen können. Auch können, wie Fig. 1 zeigt, mehrere Trockenkammern in beliebiger Anzahl nebeneinander errichtet werden, wobei der Gesamtquerschnitt der Ausblaseöffnungen kleiner ist als der Querschnitt eines Heizrohres b, damit während der ganzen Tätigkeit der Anlage die Luft dauernd gepreßt ist.
Die Trocknung vollzieht sich wie folgt:
Die mit Email naß aufgetragenen Blechwaren werden auf Bretter unter die mit Heißluft gefüllten Röhren k (Fig. 2) in ein
yon allen Seiten geschlossenes Gehäuse gebracht und dort erwärmt, wobei durch die Ausblaseöffnungen d der Röhren k die Heißluft nach unten ins Gefäßinnere bewegt wird. Die Luft beladet sich mit Feuchtigkeit und wird durch die zuströmende frische Luft wieder aus dem Gefäßinnern herausgedrängt. Es findet also im Gefäßinnern ein stetiger Luftwechsel statt, wodurch ein Absetzen von
ίο Kondenswasser an den oberen Teilen h des Gefäßinnern gehindert wird.
Die feuchte Luft wird nun aus dem Trockenraum t durch die nachgepreßte frische Luft verdrängt und außerdem durch die Rohrleitung s, welche in den Abhitzekanal mündet, noch abgesaugt. Der Abzug der feuchten Luft wird also tunlichst beschleunigt, und es wird dadurch verhindert, daß auch in dem Trockenraüm die Dämpfe als Kondenswasser auf die zu trocknenden Waren niederfallen.
S in Fig. 3 ist ein Schieber als Verschluß der Trockenkammer t; w dient zur Auflage des Schiebers I bei Trocknung von Wärmflaschen. Fig. 4 und 5 sind Vorderansicht und Querschnitt des Apparats. Die Abhitze des Kanales C wirkt zuerst auf den Heizkörper b und dann von unten auf die Trockenräume t. Diese Trockenräume sind duixh die Isolierung i gegen die Abkühlung der äußeren Luft geschützt. Die feuchte Luft entweicht durch die Absaugleitung 5 nach derselben Richtung wie die Abhitze.
Weil die Oberfläche des Emails eine glänzende sein soll, ist eine Staubfreitrockhung erforderlich und bedingt, daß die Heißwindleitung in erster Linie gegen Rost geschützt ist. Die Röhren k sind daher aus Messing, der Heizkörper b innen emailliert. Hohlkörper, wie Wärmflaschen χ in Fig. 3, welche eine kleine Öffnung haben, werden, um den Gegendruck der im Gefäßinnern sich befindenden Luft zu überwinden, dicht unter die Ausblaseöffnungen gestellt, wodurch der Luftstrahl noch möglichst dünn die Öffnung der Geschirre durchstreicht, also der gesättigten Luft zum Austreten einen großen Spielraum läßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Trocknen emaillierter Blechwaren, dadurch gekennzeichnet, daß in die in bekannter Weise in einer geheizten Kammer aufgestellten Blechgefäße aus über der Ware angeordneten durchlochten Röhren (k) gepreßte Heißluft, von oben nach unten gehend, ins Gefäßinnere eingeblasen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT153245D Active DE153245C (de)

Publications (1)

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DE153245C true DE153245C (de)

Family

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DENDAT153245D Active DE153245C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE153245C (de)

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