DE1521007A1 - Verfahren zur Herstellung duenner ferromagnetischer UEberzuege durch Elektrolyse - Google Patents
Verfahren zur Herstellung duenner ferromagnetischer UEberzuege durch ElektrolyseInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung dünner ferromagnetischer Überzüge
durch Elektrolyse
Die Erfindung betrifft dünne ferromagnetische Überzüge,
auch dünne ferromagnetische Plättchen oder Filme genannt; da ihre Anwendung auf solche Überzüge, welche Speicherelemente
mit sehr kurzen Ummagnetisierungszeiten in Magnetspeichern mit grosser Kapazität darstellen sollen,
offenbar von grösstem Interesse ist, betrifft die Erfindung insbesondere, jedoch nicht ausschliesslich solche
Überzüge oder Plättchen»
Die Erfindung bezweckt insbesondere die Schaffung elektroly.tischer
Verfahren, welche besser als die derzeitigen den verschiedenen Anforderungen der Praxis entsprechen, insbe-
Dr.Ha/Ma
sondere
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sondere was die Erzielung sehr dünner ferromagnetischer
Überzüge oder Plättchen betrifft, welche sowohl in Richtung ihrer Dicke als auch in der Plättchenebene homogen
sind und ein geringts Anisotropiefeld und einen niedrigen
Koerzitivfeidwert, insbesondere die Mindestwerte, sowie
geringe Streuungen in der leichten Magnetisierungsrichtung
und für die Intensität des Anisotropiefelds aufweisen.
Die die ferromagnetischen Stoffe, insbesondere in Form
von dünnen Überzügen betreffenden wesentlichen Ausführungen, insbesondere die zum Verständnis der Erfindung er- forderlichen
Bemerkungen betreffend die leichte Magnetisierungsrichtung und das Anisotropiefeld sind in der deutschen
Patentschrift Nr. (amtliches Aktenzeichen der
Anmeldung ) betreffend "dünne ferromagnetische
Plättchen mit vorherbestimmter Anisotropie und Verfahren
zu ihrer Herstellung" enthalten. Andererseits ist bekanntlich das Koerzitivfeld eines ferromagnetischen Stoffs mit
einer Hysteresisschleife der zur Aufhebung der Magnetisierung
erforderliche absolute Wert des magnetischen Felds.
Es handelt sich hier um das makroskopische Koerzitivfeld. Es existiert auch ein mikroskopisches "Koerzitivfeld11,
welches das Feld darstellt, welches zur Umkehrung der Magnetisierung in den Domänen des ferromagnetischen Stoffs
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überwunden werden muss (die Domänen sind ebenfalls in
der genannten deutschen Patentschrift definiert).
Die Erfindung besteht grundsätzlich darin, dass man einen
> dünnen tib er zug oder ein dünnes Plättchen aus einer ferrotnagnetischen
Legierung durch Elektrolyse bei konstanter Stromdichte, bei konstanter Temperatur und ohne Bewegung
mittels eines Elektrolyts mit hoher Konzentration an Bestandteile der niederzuschlagenden Legierung bildenden
Metallionen niederschlägt, wobei das Konzentrationsverhältnis der Metallionen des Elektrolyts im wesentlichen
gleich dem Konzentrationsverhältnis an Metallatomen der Legierung ist und der Elektrolyt eine bestimmte Menge
eines Zusatzes, z.B. !Thioharnstoff, enthält, welcher die Polarisationskurven des Niederschlags der Legierungsbestandteile
auf dieser Legierung so verschiebt, dass bei dieser Stromdichte und bei dieser Temperatur diese Kurven
sich schneiden.
Die Erfindung umfasst auch ausser dieser Grundregel bestimmte
andere Massnahmen, welche vorzugsweise gleichzeitig
zur Anwendung kommen, gegebenenfalls jedoch auch
getrennt angewendet werden können und die nachstehend
näher erläutert werden.
Die 909833/1111
Die Erfindung betrifft insbesondere eine bestimmte Anwendungsform (bei der Herstellung einer der dünnen Schichten
eines Paars gekoppelter ferrcraagnetialier Schichten der in der
deutschen Patentschrift Nr (amtliches Aktenzeichen
der Anmeldung .) betreffend "Gekoppelte
dünne ferromagnetische Schichten mit unterschiedlichen
Koerzitivfeldern und einer Magnetostriktion von etwa Null und Verfahren zu ihrer Herstellung" beschriebenen Art)
sowie bestimmte Ausführungsformen dieser Anwendung; die Erfindung betrifft auch noch insbesondere die neue technische
Produkte darstellenden, nach dem angegebenen Verfahren erhaltenen dünnen ferromagnetischen Überzüge oder
Plättchen sowie die bei der Durchführung des Verfahrens zur Anwendung kommenden Elektrolyseeinrichtungen und die
Vorrichtungen (Magnetspeicher und logische oder parametrische Vorrichtungen), welche solche Überzüge oder Plättchen
enthalten.
Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beschreibung in
Verbindung mit der Zeichnung, welche jedoch nur beispielsweise Ausführungsformen erläutert, besser verständlich.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Änderung des Eisengehalts
der niedergeschlagenen Niokel-Eisen-Legierung in
Abhängigkeit von der Stromdichte bei Verwendung eines Nickelsulfat,
Eisensulfat und Thioharnstoff enthaltenden Elektrolyts..
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Die
Die Fig. 2 zeigt die durch den Thioharnstoffzusatz bewirkte
Verschiebung der Polarisationskurven einmal im Pail der Niederschlagung von Eisen auf Eisen und zum
anderen Mal von Kiekel auf Nickel.
Gemäss der Erfindung und insbesondere gemäss ihren bevorzugten
Ausführungsformen und einzelnen Merkmalen zur
Herstellung von dünnen ferromagnetische^ Plättchen,
Schichten oder Überzügen, geht man wie folgt oder in
analoger Weise vor. ,
Vor einer näheren Beschreibung des erfindungsgemässen Verfahrens seien summarisch die für ein als Speicherelement
verwendetes ferromagnetisches Plättchen generell erforderlichen
Eigenschaften und die allgemeinen Schwierigkeiten besprochen, welche der elektrolytischen Aufbringung
solcher Plättchen oder Überzüge entgegenstehen.
Me ferromagnetischen Eigenschaften bestimmter Metalllegierungen,
insbesondere von Legierungen von Nickel und Eisen, gegebenenfalls unter Zusatz von Kobalt, variieren
je nach den Anteilen der Bestandteile; insbesondere variieren die Magnetostriktion und das Anisotrop'ief eld in
Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Nickel-Eisen-Legierungen,
wie dies ausführlicher in der zuerst genannten deutschen Patentschrif Nr. ...... (amtliches Aktenzeichen
der Anmeldung ............) beschrieben ist.
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Pur
™ O ■**
■ Für zahlreiche Anwendungszwecke, insbesondere für Magnetspeicherelemente, ist die Herstellung von Überzügen oder
Plättchen von Interesse, deren magnetische Eigenschaften
kaum von auf das Plättchen ausgeübten Spannungen abhängen,
d.h. man will Plättchen mit Magnetostriktionskoeffizienten
von Null oder einem niedrigen Wert erhalten. Bekanntlich besitzen die Legierungen vom Typ "Permalloy" aus
82 bis 83 i» Nickel und 18 bis 17 # Eisen nicht nur eine
Magnetostriktion von Null, sondern gleichzeitig auch einen Mindestwert des Anisotropiefelds.
Die Verringerung des Anisotropiefelds ist auch deshalb
von Interesse, weil dieses Anisotropiefeld mit dem mikroskopischen Koerzitivfeld verbunden ist und die Steuerströme der Ummagnetisierung eines Speieherelements
mit dem Anisotropiefeld zunehmen.
Schliesslich sei daran erinnert, dass man in der Regel die
Magnetisierung in einer bevorzugten leichten Magnetisierungsrichtung ausrichtet, indem man den Überzug oder das
Plättchen in Anwesenheit eines Magnetfelds mit konstanter Richtung aufbringt, so dass eine in Richtung nur einerr
Achse verlaufende Anisotropie erzeugt wird. Auf diese
Weise gelangt man praktisch zu einer Schicht mit einer
einzigen Magnetisierungsrichtung, d.h. einer einzigen
Doaäne; 909833/1111
Domäne: Die Richtungen der tatsächlichen Magnetisierungen
sind gegenüber der mittleren Magnetisierungsrichtung leicht gestreut, während die Anisotropiefelder in ihrer
Intensität leicht streuen.
Zur Erzielung einer richtigen Informationsaufzeichnung und insbesondere der Aufrechterhaltung der Information
nach wiederholten Abfragungen oder Störungen hat man festgestellt,
dass Plättchen mit einer sehr geringen Dicke, nämlich unter 300 & , sehr vorteilhaft wären, da Blochlinien
(entlang denen sich die Magnetisierungsrichtung im Innern einer Neel-Wand oder "crosstye" ändert)' auf zu- ,
treten beginnen, wenn die Dicke 300 Ä übersteigt; das
Fortschreiten oder Kriechen von Blochlinien gefährdet
dabei die gespeicherte Information.
Diese dünnen Überzüge oder Plättchen sollen ausserdem eine
sehr gute Homogenität aufweisen, so dass die Summe der mikroskopischen und makroskopischen Winkelstreuungen der
Magnetisierung weniger als 2 oder 3 Grad beträgt und die mikroskopische Streuung der Intensität des Anisotropiefelds kleiner als 2 oder 3 % ist. Es ist ausserdem äusserst
wünschenswert, in einem dünnen Überzug die Ausbildung von Zonen (stete wenige, aber immer störend) zu verhindern,
in welchen die Richtung und die Grosse des Anisotropie-
felds
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felds stark von der mittleren Richtung abweichen; diese
Zonen können nämlich bei der Abfragung mittels hochfrequenter Impulse dynamische Blockierungsfelder erzeugen
(die Existenz solcher Zonen bedingt die Anwendung eines viel stärkeren Magnetfelds als es aufgrund der mittleren
Anisotropie zur Erzielung der tatsächlichen Gesamtdrehung der Magnetisierung durch einen kurzen Feldimpuls in der
Grossenordnung von einigen -zig Nanosekunden in der schwierigen. Magnetisierungsrichtung errechnet wurde).
Man hat bis heute bereits mehrere Verfahren zur Herstellung ferromagnetischer Überzüge oder Plättchen vorgeschlagen,
insbesondere die Vakuumaufdampfung, die kathodische Zerstäubung
(Sputtering), die anodische Zerstäubung (Ionenplattierung), die erst kürzlich von der amerikanischen
Atomenergiekommission in dem Laboratorium Sandia überarbeitet
wurde, die chemische Zersetzung in der Gasphase und schliesslich die Elektrolyse.
Die Elektrolyse besitzt den Vorteil eines geringen Gestehungspreises,
besitzt jedoch gegenüber den früheren bekannten Verfahren gewisse Nachteile, insbesondere die
folgenden:
- Die
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- Die Stromdichte an den die Kathode "bildenden Platten
oder Trägern variiert während der Elektrolyse infolge
einer schlechten Leitfähigkeit des Trägers, was zur ι
Wahl von Verfahrensbedingungen zwingt, bei welchen die
Zusammensetzung des Niederschlags so wenig wie möglich von der Stromdichte und der Niederschlagsdicke abhängt;
• gleichzeitig mit der Niederschlagung von Eisen und Nickel entwickelt sich an den Elektroden eine gewisse Menge
Wasserstoff; dieses Gas beeinträchtigt die magnetischen Eigenschaften der niedergeschlagenen Legierung; man begegnet
dem in der Regel durch Anwendung einer erhöhten Stromdichte, da die freiwerdende Wasserstoffmenge mit
zunehmender Stromdichte abnimmt;
insbesondere im Fall der Niederschlagung einer Nickel-Eisen-Legierung
besitzt der Niederschlag zunächst einen viel höheren Eisengehalt als der Elektrolyt, so dass
der Elektrolyt in Nähe der Elektrode ungleichmässig an
Nickel- und Eisenionen verarmt, was eine Änderung der Zusammensetzung in Richtung der Dicke ergibt; daraus
folgt, dass die ersten Schichten keine Magnetostriktion von Null aufweisen, was einmal eine Empfindlichkeit
gegenüber äusseren Spannungseinwirkungen und Verformungen und zum anderen die Unmöglichkeit der Erzielung
einer bestimmten Richtung der Achse der leichten Magne-
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tisierung
- ίο -
tisierung zur Folge hat; diese Änderung der Zusammensetzung bewirkt auch eine Erhöhung der mittleren Anisotropieenergie,
da die Anisotropieenergie für die der Magnetostriktion Null entsprechende Zusammensetzung
minimal ist, wie in der zuerst genannten deutschen Patentschrift Nr (amtliches Aktenzeichen
der Anmeldung ......) angegeben ist; man
versucht, in der Praxis einen Niederschlag mit einer in Richtung der Dicke möglichst regelmässigen Konzentration
zu erzielen (damit man eine durchwegs geringstmögliche Magnetostriktion und mittlere Anisotropie erhält),
indem man den Elektrolyt in Bewegung hält, um die relative Verarmung desselben auszugleichen; leider
wird durch eine solche Bewegung des Elektrolyts jedoch die Homogenität der magnetischen Eigenschaften in der
Ebene des Niederschlags zerstört;
Schwankungen der Zusammensetzung ergeben sich in der Richtung des Plättchens oder des Überzugs infolge Aktivitätsschwankungen
des Trägers und Stromspitzenerscheinungen; diese Schwankungen, insbesondere wenn sie mit
Spannungen in dem Niederschlag verbunden sind, bewirken eine örtliche Ablenkung der Magnetisierung durch Magnetostriktion;
- es
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- es lassen sich nur schwer Kristalle mit homogener Form erhalten und eine isotrope Verteilung dieser Kristalle
ist schwierigj die Anwesenheit grosser Kristalle und eine nicht isotrope Verteilung bewirken jedoch eine
örtliche Ablenkung der Magnetisierung aufgrund von Anisotropieenergie oder magnetokristalliner Energie.
Tatsächlich beruht der wesentliche Nachteil der üblichen
Elektrolyse darauf, dass die relativen Metallgehalte in dem Elektrolyt und der aufzubringenden Legierung verschieden
sind: Baraus ergibt sich die Ausbildung von unfreiwilligen und nicht kontrollierten Zusammensetzungsänderungen der aufgebrachten Legierung in Richtung der Dicke
und infolgedessen die Bildung eines keine minimale Anisotropie aufweisenden Niederschlags.
Die Erfindung beseitigt die vorstehend aufgezählten Nachteile und ermöglicht die Aufbringung eines dünnen Platt chens
oder Überzugs aus einer ferromagnetischen Legierung, insbesondere einer Nickel-Eisen-Legierung und vor
allem einer Legierung aus 82 bis 85 # Nickel und 18 bis 17 $>
Eisen, durch Elektrolyse bei konstanter Stromdichte, bei konstanter Temperatur und ohne Bewegung unter Verwendung
eines Elektrolyts mit einer hohen Konzentration an Bestandteile der aufgebrachten Legierung bildenden
Metallionen;
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Metallionen j das Konzentrationsverhältnis der Metallionen
des Elektrolyts ist dabei etwa gleich dem Konzentrationsverhältnis der Metallatome der Legierung und
der Elektrolyt enthält noch eine bestimmte Menge eines Zusatzes, Z.B ühioharnstoff, welcher die Polarisationskurven
der auf die Legierung aufgebrachten Legierungsbestandteile so verschiebt, dass für diese Stromdichte
und diese Temperatur die Kurven sioh schneiden.
Vorzugsweise enthält der Elektrolyt die Metallionen in Form von Sulfaten, wobei die Gesamtkonzentration an
Sulfaten, insbesondere für uie Aufbringung einer Nickel-Ei sen- Legierung, mehrere Hundert Gramm Sulfate pro Liter
Elektrolyt beträgt.
Gemäss einer beispielsweisen, nicht beschränkenden Ausführungsform
der Erfindung stellt man den folgenden Elektrolyt her, in welchem das Konzentrationsverhältnis an
Eisen- und Nickelionen gleich dem der Legierung aus 82 bis 83 Jt Nickel und 18 bis 17 $ Eisen ist:
Nickelsulfat
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Nickelsulfat NiSO^, 7H2O 462,5
Eisensulfat FeSO., 7H2O 98,7
Borsäure H3BO5 (Puffer) 30
Natriumlaurinsulfat (Netzmittel) 0,420
Thioharnstoff (Regulator) 0,250
pH-Wert 2,5
Die Mengen sind in Gramm pro Liter Elektrolyt angegeben.
Die Elektrolyse erfolgt an einem als Kathode dienenden metallischen oder metallisierten Träger bei einer konstanten
Stromdichte (6,8 mA/om ), bei konstanter. Temperatur
(280C -für die angegebene Thioharnstoffmenge) und
ohne Bewegung, wobei der Elektrolyt zweckmässig unter einer inerten Atmosphäre (Stickstoff) gehalten wird, um
die Oxydation des Eisens an der Luft zu verhindern. Die anodische Oxydation des Eisens wird durch Verwendung
eines durch ein Diaphragma vom Kathodenraum getrennten Anodenraums verhindert, welcher einen eisen- und nickelfreien
Elektrolyt enthält (Natriumsulfat und Borsäure bei einem pH-Wert von 2,5).
Die hohe Molaritat an Nickel- und Eiaensalzen beschränkt
die schädlichen Diffusionswirkungen quer durch den Elektrolyt im Bereich der verwendeten Stromdichten·
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Der Thioharnstoff besitzt nich nur den wesentlichen Vorteil, dass er (aus den nachstehend erläuterten
Gründen) den Erhalt eines Niederschlags mit gleicher Metallzusammensetzung wie das Elektrolytbad ermöglicht,
sondern er erhöht auch die Ausbeute bei der Elektrolyse, welche 95 Ί· erreichen und sogar überschreiten kann,
woraus sich eine beträchtliche Verringerung der Gefahr einer Verunreinigung des Niederschlags durch Wasserstoff ergibt (es ist dies auf die Verschiebungserscheinungen der Folarisationskurven des Eisens, des Nickels
und des Wasserstoffs zurückzuführen, was nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 2 besprochen, wird)·
Einer der wesentlichen Vorteile besteht darin, dass man eine Zusammensetzung erhält, welche in Richtung der
Dicke der Schicht praktisch ohne Veränderung in Richtung dieser Sicke gleich bleibt.
Die Zusammensetzung des Niederschlags ist im wesentlichen eine Funktion der Stromdichte, der Temperatur und des
Thioharnstoffgehalt8 des Elektrolyts. So kann man insbesondere, ausgehend von dem vorstehend beschriebenen
Elektrolyt, bei einen mit ruhendem Elektrolyt durchgeführten Betrieb, bei einer gegebenen Temperatur und einem
gegebenen Thioharnstoffgehalt einen Niederschlag erhalten,
dessen
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dessen Zusammensetzung in Abhängigkeit von der Stromdichte von reinem Nickel bis zu einem mindestens dem
Eisengehalt des Elektrolyts gleichen Eisengehalt variiert.
In Fig. 1 zeigt die Kurve 1 die Änderung des Eisengehalts (aufgetragen auf der Ordinate in Prozent) der niedergeschlagenen
Nickel-Eisen-Legierung in Abhängigkeit von der Stromdichte i (in mA/cm , aufgetragen auf der Abszisse)
für den genannten Elektrolyt bei 280O; die experimentell
erhaltenen Werte sind durch Kreuzchen 2 dargestellt.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass für eine Stromdichte von etwa 6,8 mA/cm (d.h. die vorstehend erwähnte) man
die Legierung aus 82 bis 83 % Nickel und 18 bis 17 $>
Eisen mit einer Magnetostriktion von Null und einem Mindestwert des Anisotropiefelds, ausgehend von einem gleichen
Konzentrationsverhältnis an Eisen- und Nickelionen in dem Elektrolyt, erhält, d.h., es findet keine relative
Verarmung des Elektrolyts an einer der beiden Ionenarten statt. Die Analysen haben gezeigt, dass die vorstehende
Legierungszusammensetzung ab den ersten 50 α erhalten wurde, d.h., während der Niederschlagsperiode, für welche
der Einfluss der Oberflächenbeschaffenheit des Trägers,
insbesondere aufgrund des Phänomens der Epitaxie, wesentlich 909833/1111
lion ist. Man weiss übrigens, dass die endgültigen Eigenschaften
des fertigen Niederschlags weitgehend von denen der ersten Schichten abhängen.
Arbeitet man unter diesen" Bedingungen, d.h., mit ruhendem
Elektrolyt bei 280G und einer Stromdichte von 6,8 mA/cm
und bei einem Thioharnstoffgehalt von 0,250 g/Liter Elektrolyt,
so erhält man am Ende einen Niederschlag, dessen Zusammensetzung in Richtung der Dicke nicht variiert.
In Fig. 1 sind auch durch mit einem Kreis umgebene Kreuze die Punkte bezeichnet, bei welchen sich eine Nickel-Eisen-Legierung
mit einer Magnetostriktion von Null, d.h., ohne relative Verarmung des Elektrolyts an Eisen- oder Nickelionen
niederschlägt, wobei jedes dieser Kreuze einer zügeordneten Temperatur (in 0) und Stromdichte (in mA/cm )
entspricht. Man stellt fest, dass, je höher die Badtemperatur ist, um so grosser die Stromdichte zur Erzielung
der Legierung mit einer Magnetostriktion von Null sein muss.
In Pig. 2 ist die Verschiebung der Polarisationskurven von Nickel auf Nickel und von Eisen auf Eisen unter dem
Einfluss des Thioharnstoffe dargestellt. In der Fig. 2 hat man auf der Abszisse die Polarisation -Ec in Millivolt
relativ
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relativ zu einer Bezugselektrode und auf der Ordinate die Stromdichten i in mA/cm aufgetragen. Die Kurven
4 und 5 erläutern die Polarisation von Nickel auf Nickel 'für einen keinen Thioharnstoff enthaltenden Elektrolyt
bzw. für einen 0,500 g Thioharnstoff pro Liter enthaltenden Elektrolyt. In gleicher Weise zeigen die
Kurven 6 und 7 die Polarisation von Eisen auf Eisen für einen keinen Thioharnstoff enthaltenden Elektrolyt
bzw. einen 0,500 g pro Liter Thioharnstoff enthaltenden Elektrolyt, wobei die Punkte 8 die Versuchsergebnisse
anzeigen» Man stellt eine Verschiebung nach links, d.h., nach den positiven Potentialen, unter dem Einfluss des
Thioharnstoffs fest (d.h. man gelangt von einer, in gestrichelten
Linien gezeichneten, einem thioharnstofffreien Elektrolyt entsprechenden Kurve zu einer in ausgezogenen
Linien gezeiohneten, den Thioharnstoff enthaltenden Elektrolyt entsprechenden Kurve). Wie man aieht,
wird auch die Kurve der Niederschlagung von Eisen auf Eisen viel weniger nach den positiven Potentialen verschoben
(Verschiebung der Kurve 6 nach Kurve 7) als die von Nickel auf Nickel (Verschiebung der Kurve 4 nach der
Kurve 5)f was möglicherweise die erfolgte Wiedereinstellung
der Konzentrationsverhältnisse in der niedergeschlagenen Legierung erklärt.
Tatsächlioh
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Tatsächlich besteht die wichtigste Wirkung des Thioharnstoffe darin, die Kurven der Niederschlagung von Eisen
auf der Eisen-Nickel-Legierung mit der Magnetostriktion von Null und von Nickel auf dieser gleichen Legierung
in einem solchen gegenseitigen Verhältnis zu verschieben, dass diese beiden Kurven sich unter bestimmten Betriebebedingungen
bei ruhendem Elektrolyt überschneiden, d.h., für die in Pig. 1 durch die von einem Kreis umgebenen
Kreuze 3 bezeichneten, einander zugeordneten Temperaturen und Stromdichten*
Es wurde auch festgestellt, dass die in dem Elektrolyt enthaltene Thioharnstoffmenge einen Einfluss auf die
inneren Spannungen in der niedergeschlagenen Legierung ausübt. Der Thioharnstoff kann» je nach seiner Konzentration,
verschiedene Spannungen, sogar mit verschiedenen Vorzeichen, erzeugen. Deshalb existiert eine dem Elektrolyt
zuzusetzende optimale Thioharnstoffmenge, welche von
dem Unterschied zwischen den Kristallgittern des den Träger bildenden Grundmetalls und der niedergeschlagenen
Legierung sowie von der Dicke des Niederschlags abhängt. Man sollte daher, wenn man andere Legierungen als die
voret«bend beispielsweise angegebene Legierung aus 82
bis 83 i» Nickel und 18 bis 17 ft Sisen niederschlagen will,
vorher die dem Elektrolyt ssususetzende Thioharnstoffmenge
feststellen, 909833/1111
feststellen, damit der Anteil der Magnetostriktion an der Streuung sehr gering ist.
Die Homogenisierung der Kristallgrösse bewirkt ebenfalls
eine Beseitigung des Anteils der Magnetostriktion an der Streuung und man hat festgestellt, dass die Anwesenheit
von auf der dünnen ferroraagnetischen Schicht oder dem
Plättchen adsorbiertem Thioharnstoff während der Herstellung des Plättchens eine ständige Reorientierung der
Kristallkeime und somit die Bildung von sehr kleinen und isotrop verteilten Kristallen bewirkt, was die Stromspitzen
beseitigt.
Mit dem in dem vorstehenden Beispiel beschriebenen Elektrolyt hat man bei 280C und einer Stromdichte von 6,8
mA/cm bei einer Elektrolyseausb_eute von über 95 % die
gesuchte Zusammensetzung aus 82 bis 83 # Nickel und 18 bis 17 $ 3£Lsen ab den ersten 50 S mit den folgenden magnetischen
Eigenschaften für eine Schichtdicke zwischen 150 und 250 Ä erhalten:
Anisotropiefeld: 2,5 Örsted
Koerzitivfeld: 2,5 Örsted
Mikroskopische Winkelstreuung: 2°
Makroskopische Winkelstreuung: 1°
In 909833/1 1 1 1
In diesem Überzug stellte man die Anwesenheit von Schwefel fest (der Schwefel stammt aus dem Thioharnstoff).
In der Fig. 1 stellt man einen Absatz in der Eisenkonzentration des Niederschlags "in Abhängigkeit von der Stromdichte
fest: Die Zusammensetzung des Niederschlags bleibt bei geringfügigen Änderungen der Stromdichte etwa gleich.
Versuche haben gezeigt, dass dieser Absatz, der einem Eisengehalt in der Grössenordnung von 65 % bei einer
Elektrolysetemperatur von 28 G mit dem im Beispiel angegebenen Elektrolyt entspricht, einem Eisengehalt von etwa
18 bis 17 % (dem der Legierung mit der Magnetostriktion Null) für eine Temperatur von etwa 60 G mit dem gleichen
Elektrolyt entspricht.
Es kann zweckmässig sein, unter diesen Bedingungen zu
arbeiten, um die Zusammensetzungsschwankungen infolge Schwankungen der Stromdichte zu vermeiden.
Die Eigenschaften der unter den dem Absatz entsprechenden
Bedingungen und unter den Bedingungen des Beispiels erhaltenen dünnen Plättchen oder Überzüge sind die gleichen:
Magnetostriktion Null, Anisotropie minimal, Homogenität, usw.; Ausserdem sind die zur Impulsummagnetisierung erforderlichen
Magnetfelder mit den erforderlichen statischen Feldern identisch.
909833/1111 —
Man besitzt infolgedessen, unabhängig von der gewählten Ausführungsform, immer ein Verfahren zur Herstellung dünner
ferromagnetischer Überzüge oder Plättchen, dessen Durchführung
vorstehend ausreichend erläutert ist, und welches gegenüber den früheren Elektrolyseverfahren, bei welchen
ein Elektrolyt mic anderer Metallzusammensetzung als diejenige des Niederschlags verwendet wurde, zahlreiche Vorceile,
insbesondere die folgenden besitzt:
- die Zusammensetzung des den dünnen Überzug oder das Plättchen bildenden Niederschlags variiert in Richtung
der Dicke praktisch nicht, da der Elektrolyt die gleiche Zusammensetzung an Nickel- und Eisenionen aufweist wie
der zu erzielende Niederschlag;
- der Niederschlag ist gut orientiert und die mittlere Anisotropieenergie ist gering}
- die Magnetostriktion ist im wesentlichen Null;
- man kann insbesondere sehr dünne, homogene Schichten (mit einer Dicke von weniger als 300 A) mit einer Magnetostriktion
von Null und mit einem Mindestwert der Anisotropie niederschlagen;
- man 909833/1 1 1 1
• man kann gegebenenfalls eine solche -üLoktrolvsetemo-jratur
wählen, dass die oohwanKiungen der otro-id Lohte nur
eine unbedeutende Änderung der Zu s anm er. s e t ζ απ/ des
Niederschlags bewirken, wodurch die Konten tration.-;-schwankungen
in der :ibene des Nieders-i-iia^s :iaöh"e:i :.r:altet
werdet; können; diese Schwankungen w'irder· lie neigun.-haben,
die Stre uun;T der leiohcen Ma; η'-.-■; j.e^.n^sr L-i'\ ;;·ιη.;
des Iiiodersohl-u*s zu ver^röss^rn und -.-Lne nLookierur:--
der kohärent; en Drer.un.:T der i-Ia ^n e c ;. s ':. rinr be '_ Im;ul3-be^rieb
zu bev/lrken;. in ?all eines Y.' (-lersci^.a;;s e!r.^.;
fθΓΓΟΉ'-ι.-'η-'ίtischen Überzugs au*; einem Draht beding'■. ILe
Änderung des Drahtauerschni^ ':s, w=i"he eJne Änderun:.'
der Stromdichte ergibt, ·:^"η^ Ander mz der Zusammensetzung;
die Spannungen in dea lliederscriiag werden dir3h die
Anwesenheit einer ^enau best !".τ. ten Thioharnstoff menge
unterdrücke; daraus folgt, dass die Zonen, deren ort
liehe Zusammensetzung vielleioh". v-n 1er einer Magnetostriktion
von Hull entsprechenden Z.isar;.T.er-3et;iung 7o."-schieden
wäre, von samt Liehen Unannun/ren frei sind und
keine streuung gegen.über der gewünschten leichter. .Ia-" net
is.erungsrichtung ergeben, sowie keine Blockierung der kohärenten Drehung bei I^pulsbetrieb zeigen;
man erhält dünne magnetische Jberzüge, für welche das
Verhältnis von Koerzitivfeld/Anisotropiefeld mindestens
gleich 1 ist.
I'ie
909833/1111 fiAn^
BAD ORIGINAL
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die vorstehend beschriebenen
Ausführungsformen oder auf vorstehend angegebene besondere Merkmale beschränkt, sondern umfasst alle
möglichen, sich für den Fachmann ergebenden Ausführungsformen.
So könnte man insbesondere, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, nach dem erfindungsgemässen Verfahren nicht
nur andere Nickel-Eisen-Legierungen als die mit einem
Eisengehalt von 18 bis M °/>, sondern auch andere Legierungen
als Nickel-Eisen-Legierungen aufbringen, insbesondere binäre oder ternäre Legierungen aus Fe, Ni, Go, Mo,
indem man in den Sulfaten des Beispiels die Nickel- und Eisenionen durch die Ionen der gewünschten Legierung ersetzt
und die Menge des Zusatzes (Thioharnstoff) abändert; ausserdem eignet sich das erfindungsgemässe Verfahren zur
Aufbringung von Legierungen sowohl auf ebene Träger als auch auf faden- oder drahtförmige Träger.
909833/1 1 1 1
BAD
Claims (7)
1) Verfahren zur Herstellung eines dünnen, homogenen Überzugs aus einer ferromagnetischen Legierung,
dadurch gekennzeichnet-, dass man den Überzug durch Elektrolyse bei einer bestimmten, konstanten Stromdichte,
einer bestimmten, konstanten Temperatur und ohne Bewegung des Elektrolyts unter Verwendung eines
Elektrolyts aufbringt, der eine hohe Konzentration an Ionen der Metalle der aufzubringenden Legierung
aufweist, dass das Konzentrationsverhältnis der Metallionen des Elektrolyts etwa gleich dem Konzentrationsverhältnis
der Metallatome der Legierung ist und der Elektrolyt noch einen Zusatz, z.B. Thioharnstoff, enthält, welcher die Polarisationskurven des Niederschlags der Legierungsbestandteile
auf der Legierung so verschieben kann, dass bei einer geeigneten Menge dieses Zusatzes diese Kurven sich
bei der gegebenen Stromdichte und der gegebenen Temperatur schneiden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Elektrolyt unter einer inerten Atmosphäre, insbesondere einer Stickstoffatmosphäre, gehalten
wird.
21
9 0 9 8 3 3/1111
1521Π07
3) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt Metallsulfate
in einer Gesamtmenge von mehreren hundert Gramm pro Liter enthält.
4) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt Nickel-
und Eisensulfat und etwa 0,250 g Thioharnstoff pro Liter enthält und dass die Konzentrationen an Sisen-
und JTickelionen ein Verhältnis von etwa 82/18 ergeben.
5) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anodenraum'und ein
Kathodenraum zur Anwendung kommen, welche durch ein Diaphragma voneinander getrennt sind, und dass der
Anodenraum einen von den die niederzuschlagende Legierung bildenden Metallen freien Elektrolyt enthält,
insbesondere einen Elektrolyt auf der Basis von Natriumsulfat und Borsäure mit einem pH-Wert
von etwa 2,5.
6) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Elektrolyt mit etwa
der folgenden Zusammensetzung pro Liter verwendet wird:
909833/1 1 1 1
(a) NiSO4, VH9O 462,5 g
(b) FeSO4, 7H2O 98,7 g
(c) Borsäure 30 g
(d) Natriumlaurinsulfat 0,420 g
(e) Thioharnstoff 0,25 g
und dass die Verfahrensbedingungen etwa die folgenden
sind:
(f) pH-Wert 2,5
(g) Temperatur 280C
(h) Stromdichte 6,8 mA/cm
7) Nach einem der vorhergehenden Ansprüche erhaltener, schwefelhaltiger, homogener, dünner ferromagnetischer
Überzug, gekennzeichnet durch einen Magnetostriktionskoeffizienten
von etwa Null und einen Mindestwert des Anisotropiefelds.
ίο 8t SSM Ή
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