DE1512894B2 - Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit multistabilen Verteilereinrichtungen - Google Patents
Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit multistabilen VerteilereinrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen,
bei denen multistabile Verteilereinrichtungen, z. B. Wähler oder Zählketten, über eine zweiadrige Leitung
fortschaltbar sind und dabei mit ihren jeweils durchgeschalteten Ausgängen sekundäre Stromkreise,
z. B. Prüfstromkreise, vorbereiten. Es ist eine Anordnung bekannt, bei der der Steuereingang der Verteilereinrichtung
— es handelt sich um den Drehmagneten eines Drehwählers — über ein stromrichtungsabhängiges
Schaltelement zwischen die beiden Leitungsadern geschaltet ist, so daß er durch unipolare
Impulse beeinflußt werden kann. In die über die Wählerarme verlaufenden sekundären SchaltT
kreise ist ebenfalls ein stromrichtungsabhängiges Schaltelement eingefügt, das in bezug auf die beiden
Leitungsadern entgegengesetzt gepolt ist, so daß diese sekundären Stromkreise durch Spannungen erreichbar
sind, deren Vorzeichen dem der Fortschalteimpulse entgegengesetzt ist. Die Anwendung dieser
bekannten Anordnung empfiehlt sich besonders dann, wenn alle sekundären Stromkreise nacheinander eingeschaltet
werden sollen, wenn also, wie z. B. bei der Prüfung des Schleifenzustandes von Teilnehmerleitungen,
jedem Fortschalteimpuls ein (entgegengesetzt gepolter) Steuer- bzw. Prüfimpuls folgt. Die
bekannte Anordnung ist dagegen ungeeignet, wenn während eines Umlaufzyklus der Verteilereinrichtung,
ζ. B. des Wählers, nur wenige der sekundären Stromkreise eingeschaltet werden sollen, wenn also an die
einzelnen Ausgänge Empfangsschaltmittel angeschlossen sind, die einzeln oder in Kombination eingeschaltet
werden und dadurch den Empfang entsprechender Informationen anzeigen sollen. Die zwischen
den einzelnen unipolaren Fortschalteimpulsen auftretenden Impulspausen stellen nämlich einen für
die eigentliche Informationsübertragung nutzlosen Zeitaufwand dar. Um die Anzahl der in einer Zeitspanne
zu übertragenden Informationseinheiten zu vergrößern, wurde deshalb eine Anordnung vorgeschlagen,
bei der als Impulsgenerator ein Wechselspannungsgenerator dient und bei der die Verteilereinrichtungen
von jeder Halbwelle dieser Wechselspannung schrittweise weitergeschaltet werden, wobei
die in ihrer Größe veränderbare Amplitude der einzelnen Halbwellen als Träger für die zu übermittelnde
Information dient. Die Größe der am Empfangsort eintreffenden Halbwellen wird bei dieser vorgeschlagenen
Anordnung mit Hilfe aussteuerungsabhängiger Schaltelemente (ζ. B. Zenerdioden) in der Art ausgewertet,
daß solche Halbwellen, deren Amplitude den durch die aussteuerungsabhängigen Schaltelemente
vorgegebenen Wert überschreitet, zu den in der jeweiligen Stellung der Verteilereinrichtung durchgeschalteten
Ausgängen durchgreifen können. Die Verwendung unterschiedlicher Spannungsstufen zur
Informationsübertragung kann jedoch Nachteile mit sich bringen: Zum einen kann die Information verfälscht
werden, wenn die Leitung einer Beeinflussung durch Fremdspannungen ausgesetzt ist, zum anderen
muß bei der Bemessung der erwähnten aussteuerungsabhängigen Elemente, die die Vergleichsspannung
zur Auswertung der Amplitudengröße liefern, die Leitungslänge berücksichtigt werden, da diese
Schaltelemente als Vergleichspannung Absolutwerte anbieten. Bei unterschiedlichen Leitungslängen müssen deshalb sie oder die die Fortschalte-
und Steuerimpulse liefernde Spannungs-
\J Cl T
quelle unter Umständen unterschiedlich dimensioniert werden.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die vorgeschlagene Anordnung weiter zu verbessern und
ihre Nachteile sowie die Nachteile der bekannten Anordnungen zu beseitigen. Sie bezieht sich ebenfalls
auf eine Anordnung mit multistabilen Verteilereinrichtungen, vorzugsweise in Form von Zähl- und/
oder Wählkettenschaltungen, die über eine zweiadrige Leitung durch mit unterschiedlicher Polung
aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse steuerbar sind und die in ihren einzelnen Stellungen Wirkstromkreise
für sekundäre Schaltmittel vorbereiten, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die sekundären Schaltmittel
in durch unterschiedlich gepolte Steuerimpulse unabhängig voneinander beeinflußbare Gruppen zusammengefaßt
sind und ferner derart unter dem Schalteinfluß einer weiteren, ebenfalls über die zweiadrige
Leitung durch mit unterschiedlicher Polung aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse umschaltbaren
multistabilen Verteilereinrichtung stehen, daß ein Wirkstromkreis für eines von ihnen bei gegebener
Stellung der Verteilereinrichtungen durch einen dem die Verteilereinrichtungen in diese Stellung umsteuernden
Fortschalteimpuls nachfolgenden Steuerimpuls derselben Polarität einschaltbar ist. In jeder
Stellung der Verteilereinrichtungen ist also der Wirkstromkreis für eines der sekundären Schaltmittel vorbereitet.
Dieser vorbereitete Stromkreis kann jedoch wegen seiner Stromrichtungsabhängigkeit bei dem
folgenden Impuls nur dann wirksam werden, wenn dieser kein Fortschalteimpuls ist, also nicht die entgegengesetzte
Polarität des vorhergehenden hat, sondern ein Steuerimpuls mit derselben Polarität ist.
Dieser Steuerimpuls beeinflußt natürlich die Verteilereinrichtungen
nicht, da diese voraussetzungsgemäß nur durch mit unterschiedlicher Polung aufeinanderfolgende
Impulse beeinflußbar sind. Auf diese Weise entsteht eine Anordnung, die lediglich
das Vorhandensein und das Vorzeichen, nicht aber die Amplitude der einzelnen Impulse auswertet. Dadurch
werden die Nachteile der erwähnten vorgeschlagenen Anordnung beseitigt. Die störenden Folgen
von Überlappungszeiten, die infolge des Aufbaus und der Schaltgeschwindigkeit der Verteilereinrichtungen
und der Ansprechempfindlichkeit der sekundären Schaltmittel eintreten können, werden nach
einer Weiterbildung der Erfindung dadurch vermieden, daß die Umschaltung wenigstens einer der
beiden multistabilen Verteilereinrichtungen gegenüber dem diese Umschaltung bewirkenden Fortschalteimpuls
derart zeitverschoben ist, daß die nach erfolgter Umschaltung verbleibende Energie dieses
Fortschalteimpulses kleiner ist als der Energiebedarf des sekundären Schaltmittels, dessen Wirkstromkreis
durch diese Umschaltung vorbereitet wird. Dies kann vorzugsweise dadurch erreicht werden, daß die
Energie der einzelnen Fortschalte- und Steuerimpulse in Kondensatoren gespeichert wird, daß die jeweils zu
betätigenden Schaltmittel (z. B. eines der sekundären Schaltmittel) in einem Entladestromkreis des betreffenden
Kondensators angeordnet oder induktiv an diesen angekoppelt sind, und daß dieser Entladestromkreis
durch eine vorzugsweise elektronische Schaltvorrichtung einschaltbar ist, die wirksam wird,
wenn der Augenblickswert des Fortschalte- bzw. Steuerimpulses nach Überschreiten seines Höchstwertes
kleiner wird als die Ladespannung oder als
ein durch einen Spannungsteiler festlegbarer Bruch- Kettenschaltung mit bistabilen Relais besteht, kann
teil der Ladespannung des Kondensators. Wegen der nach einer anderen Weiterbildung so geschaffen sein,
Speicherkapazität der Kondensatoren ist mit dieser daß jeder der beiden Gruppen von Kettenrelais ein
Ausbildung weiterhin der große Vorteil verbunden, Impulstransformator zugeordnet ist, mit dessen Hilfe
daß Schaltmittel verwendet werden können, deren 5 aus den für diese Gruppe von Kettenrelais bestimm-Leistungsbedarf
größer ist als die Leistung, die maxi- ten (ζ. Β. positiven) Fortschalteimpulsen sowohl
mal, d.h. im Anpassungsfall, über die zweiadrige positive als auch negative Hilfsimpulse abgeleitet
Leitung transportiert werden kann. Wenn die einzel- werden und daß die einzige in der Kettenschaltung
nen Fortschalteimpulse Rechteckform haben, ist bei angeordnete Wicklung jedes Kettenrelais über einen
dieser Anordnung selbstverständlich gewährleistet, 10 Entkopplungsgleichrichter und den seinen Anwerfdaß
der Entladestromkreis zur Umsteuerung der Stromkreis vorbereitenden Relaiskontakt mit den
Taktschaltung erst dann eingeschaltet wird, wenn der Hilfsimpulsen der einen und über einen weiteren entbetreffende
Fortschalteimpuls tatsächlich beendet ist, gegengesetzt gepolten Entkopplungsgleichrichter und
da sein Augenblickswert ja erst dann die Ladespan- . den seinen Abwerfstromkreis vorbereitenden Relaisnung
des betreffenden Kondensators unterschreitet. 15 kontakt mit den Hilfsimpulsen der anderen Polarität
Die Verwendung von Rechteckspannungen verbietet beaufschlagbar ist, wobei umgekehrt jeder dieser
sich jedoch häufig mit Rücksicht auf die störende Relaiskontakte sowohl den Abwerfstromkreis eines
Beeinflussung benachbarter Leitungen. Bei der Ver- Kettenrelais als auch den Anwerfstromkreis des zywendung
von sinusförmigen Fortschalteimpulsen klisch übernächsten Kettenrelais vorbereitet. Durch
kann das Teilerverhältnis des erwähnten Spannungs- 20 diese Maßnahme wird also jede der beiden Gruppen
tellers in einfacher Weise so bestimmt werden, daß von Kettenrelais in zwei Untergruppen unterteilt, die
die erforderliche Zeitverschiebung eintritt. derart gegeneinander entkoppelt sind, daß jedes
Eine andere Weiterbildung der Erfindung, bei der Kettenrelais mit nur einer Wicklung ausgestattet zu
die eine multistabile Verteilereinrichtung aus einer sein braucht. Eine gegebenenfalls vorhandene zweite
Zählkette besteht, deren Schaltmittel gerader und 25 Wicklung kann dann dazu dienen, in einem »Korungerader
Ordnungszahl gruppenweise zusammen- rekturstromkreis« einen definierten Ausgangszustand
gefaßt sind, wobei jedes Kettenschaltmittel den An- der Kettenschaltung herzustellen. Damit auch bei
Sprechstromkreis des zyklisch nachgeordneten sowie dieser zuletzt beschriebenen Anordnung die Kettendie
Rückkehr des zyklisch vorgeordneten Ketten- relais mit nur einem sowohl zur Steuerung der Kettenschaltmittels
in seinen Ruhezustand vorbereitet, ist 30 schaltung als auch zur Vorbereitung der Wirkstromdadurch
gekennzeichnet, daß die andere Verteiler- kreise für die sekundären Schaltmittel dienenden
einrichtung aus einer bistabilen Taktschaltung bc- Kontakt ausgerüstet zu sein brauchen, schlägt eine
steht und daß die beiden Gruppen von Kettenschalt- andere Weiterbildung vor, daß diese Stromkreise
mitteln ebenso wie die beiden Gruppen von sekun- ebenfalls von Hilfsimpulsen gespeist werden, die mit
dären Schaltmitteln mit Hilfe der Taktschaltung 35 Hilfe von Impulstransformatoren aus den für die
gegeneinander entkoppelt sind. Hierdurch wird näm- betreffende Gruppe von sekundären Schaltmitteln belich
vermieden, daß der einem Fortschalteimpuls stimmten Steuerimpulsen abgeleitet werden,
folgende Steuerimpuls derselben Polarität — der vor- Die als zweite Verteilereinrichtung dienende biaüssetzungsgemäß die Verteilereinrichtungen, d. h. stabile Taktschaltung, die durch mit unterschiedlicher die Zählkette und die Taktschaltung nicht wirksam 40 Polung aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse und beeinflussen kann — unnötigerweise in einem Strom- nur durch solche zwischen ihren beiden stabilen zweig der Kettenschaltung fließt und hierdurch für Lagen umsteuerbar sein soll, kann aus einem einzigen seine eigentliche Aufgabe, die Betätigung eines der bistabilen Relais bestehen, wenn die betreffenden sekundären Schaltmittel, geschwächt wird. beiden Stromkreise über Kontakte der Gruppe der
folgende Steuerimpuls derselben Polarität — der vor- Die als zweite Verteilereinrichtung dienende biaüssetzungsgemäß die Verteilereinrichtungen, d. h. stabile Taktschaltung, die durch mit unterschiedlicher die Zählkette und die Taktschaltung nicht wirksam 40 Polung aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse und beeinflussen kann — unnötigerweise in einem Strom- nur durch solche zwischen ihren beiden stabilen zweig der Kettenschaltung fließt und hierdurch für Lagen umsteuerbar sein soll, kann aus einem einzigen seine eigentliche Aufgabe, die Betätigung eines der bistabilen Relais bestehen, wenn die betreffenden sekundären Schaltmittel, geschwächt wird. beiden Stromkreise über Kontakte der Gruppe der
Wenn die Anordnung in Vorfeldeinrichtungen 45 ungeradzahligen bzw. der Gruppe der geradzahligen
ohne eigene Stromversorgung verwendet werden soll, Kettenschaltmittel verlaufen.
empfiehlt es sich, die Schaltmittel der als Verteiler- Eine weitere Ausbildung der Erfindung ist dadurch
einrichtungen dienenden Zählkette und Taktschaltung gekennzeichnet, daß der von einem Fortschalteimpuls
als selbsthaftende Relais auszubilden und die Ketten- bzw. von einem aus diesem abgeleiteten Hilfsimpuls
relais so anzuordnen, daß ein Arbeitskontakt jedes 50 zu speisende Ansprechstromkreis eines Kettenschalt-Kettenrelais
die Anwerfwicklung des zyklisch nach- mittels durch eine von der Kettenschaltung selbst
geordneten und in Reihe dazu oder in einem par- unabhängige Schaltmaßnahme (z. B. durch Kurzallelen
Stromzweig die Abwerfwicklung des zyklisch schluß der Ansprechwicklung) unwirksam zu schalten
vorgeordneten Kettenrelais vorbereitend an die ist und daß dieser Fortschalteimpuls bzw. Hilf simpuls
Steuerader der betreffenden Gruppe von Kettenrelais 55 lediglich die Rückkehr des zyklisch vorgeordneten
(geradzahlig bzw. ungeradzahlig) anschaltet. Der- Kettenschaltmittels in seinen Ruhezustand sowie die*
selbe Arbeitskontakt eines Kettenrelais kann nach Umsteuerung der Taktschaltung bewirkt. Auf diese
einer anderen Weiterbildung der Erfindung ferner Weise wird die bisher als Empfangseinrichtung bedas
zugeordnete sekundäre Schaltmittel vorbereitend schriebene Anordnung ebenso zur Aussendung von
an die unter dem Schalteinfluß der Taktschaltung 60 Informationen geeignet: Wenn nämlich in die eine
stehende Steuerader der betreffenden Gruppe von Ader der zweiadrigen Leitung ein Wechselspannungssekundären
Schaltmitteln anschalten, so daß jedes generator als bipolare Impulsquelle eingeschleift ist,
Kettenrelais nur mit einem Arbeitskontakt aus- so wird der dem genannten (z. B. positiven) Fortgerüstet
sein muß. Dies hat den Vorteil, daß die schalteimpuls folgende Impuls entgegengesetzter
modernen sogenannten Kontaktankerrelais verwen- 65 Polarität keinen geschlossenen Strompfad vorfinden,
det werden können, die in der Regel nur über einen da wegen des verhinderten Ansprechens des Ketteneinzigen Kontakt verfügen. relais ein Ansprechstromkreis für das zyklisch nach-
Die erwähnte Verteilereinrichtung, die aus einer geordnete Kettenrelais nicht vorbereitet ist. In einem
mit der genannten Wechselspannungsquelle in Reihe sein eigener Wirkstromkreis. Die Rückführung de
geschalteten Vorwiderstand, der vorzugsweise aus vorgeordneten Kettenrelais in seinen Ruhezustan
einer oder mehreren hintereinandergeschalteten wei- sowie die Umschaltung der bistabilen Taktschaltun
teren gleichartigen Kettenschaltungen besteht, wird finden jedoch statt. Die folgende Halbwelle de
dieser folgende (z. B. negative) Impuls nicht ein- 5 Wechselspannungsquelle findet keinen geschlossene
treffen. Erst der übernächste (wieder positive) Impuls Strompfad vor, da dieser über einen Kontakt de
findet in der erstgenannten Kettenschaltung einen ge- Kettenschaltmittels verlaufen müßte, dessen An
schlossenen Strompfad vor, wenn in dieser ein An- sprechen verhindert wurde. Die übernächste Halt
Sprechstromkreis für das Kettenschaltmittel, dessen welle jedoch bewirkt in der momentan als Sende
Ansprechen zuvor verhindert wurde, in einem über 10 einrichtung fungierenden Kettenschaltung das An
einen Kontakt der bistabilen Taktschaltung verlau- sprechen eben dieses Kettenrelais und in der bzw
fenden Strompfad durch einen weiteren Impuls der- den als Empfangseinrichtung fungierenden Ketten
selben Polarität (z. B. positiv) einschaltbar ist. Dieser schaltungen — da in diesen aufeinanderfolgend zwe
übernächste Impuls gelangt mithin auch zu der bzw. Impulse derselben Polarität wirksam werden — da
den als Vorwiderstand fungierenden weiteren gleich- 15 Wirksamwerden jener sekundären Schaltmittel, di
artig aufgebauten Kettenschaltungen, so daß in diesen dieselbe Ordnungszahl tragen wie dasjenige, daß au
tatsächlich nacheinander zwei Impulse derselben der Sendeseite durch eine unabhängige Schaltmaß
Polarität wirksam werden und damit die Bedingung nähme erregt wurde. Es sei noch einmal betont, dai
für die Einschaltung der betreffenden sekundären alle beteiligten Kettenschaltungen ständig sowohl al
Schaltmittel in dieser bzw. diesen weiteren Ketten- 20 Sende- wie auch als Empfangseinrichtung diener
schaltungen erfüllt ist. Eine derartige Zusammen- können.
schaltung mehrerer im Prinzip völlig gleichartiger In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele de:
Kettenschaltungen über eine zweiadrige Leitung, wo- Erfindung dargestellt.
bei in die eine Leitungsader ein Generator für bi- Fig. 1 zeigt eine Anordnung, bei der zwei Ketten
polare Impulse eingeschleift ist, stellt also eine An- 25 schaltungen KSl und KS2 über eine zweiadrige Ver
Ordnung dar, mit deren Hilfe Informationen in ver- bindungsleitung VL miteinander verbunden sind, wo-
schiedenen Richtungen übertragen werden können. bei in die Leitungsader α ein Wechselstromgeneratoi
Es ist von großer Bedeutung, daß hierzu an keinem eingeschleift ist; in
der einzelnen Orte irgendeine Umschaltung zwischen F i g. 2 ist eine andere Ausführungsform de:
Sende- und Empfangszustand erforderlich ist. Die 30 Kettenschaltung dargestellt.
wechselseitige Beeinflussung der Kettenschaltungen Die Kettenschaltungen KSl und KS2 in Fig. 1
verfolgt z. B. den Zweck, die jeweils gleichnamigen bestehen aus je sechs Kettenrelais, die als bistabile
sekundären Schaltmittel, d. h. jene, die über die polarisierte Relais ausgebildet und mit Kl bis Kt
gleichnamigen Ausgänge der Kettenschaltungen be- bzw. El bis E 6 bezeichnet sind. Jedem der Ketteneinfmßbar
sind, in gegenseitiger Übereinstimmung 35 relais ist eines der sekundären Schaltmittel 51 bis 56
zu betätigen. Die Angaben darüber, welche sekun- bzw. Al bis A6 zugeordnet, dessen Anwerfstromdären
Schaltmittel es sein sollen, müssen selbst- kreis durch einen Kontakt des Kettenrelais mit derverständlich
von dritter Seite kommen, da die be- selben Ordnungszahl vorbereitet wird. Die Anwerfschriebene
Anordnung lediglich zur Informations- Stromkreise dieser sekundären Schaltmittel stehen
übertragung, nicht aber zur Herstellung von Original- 40 ferner unter dem Schalteinfluß von bistabilen Taktinformationen
dienen soll. Eine entsprechende Weiter- schaltungen Tl bzw. Γ2, die aus je einem ebenfalls
bildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, bistabilen polarisierten Relais bestehen, dessen eindaß
alle oder ein Teil der sekundären Schaltmittel zige Wicklung in die Leitungsader b bzw. α eingefügt
außer in den von der Kettenschaltung selbst gesteuer- ist. Diese Relaiswicklungen sind von den Kondenten
Wirkstromkreisen auch durch von der Ketten- 45 satoren Cl bzw. C2 überbrückt, wodurch ihr Wirkschaltung
unabhängige Schaltmaßnahmen einschalt- samwerden (Ansprechen oder Abfallen) derart zeitbar
sind und bei ihrem Wirksamwerden die Ansprech- verzögert ist, daß die nach dem Ablauf der Zeitstromkreise
jener Kettenschaltmittel unwirksam verzögerung verbleibende Energie des betreffenden
schalten, deren Ansprechstromkreise von jeweils Fortschalteimpulses kleiner ist als der Energiebedarf
demselben Kettenschaltmittel vorbereitet werden wie 50 zur Betätigung des sekundären Schaltmittels, dessen
ihre eigenen Wirkstromkreise. Das Unwirksam- Wirkstromkreis durch das Umsteuern der Taktschalschalten
des Ansprechstromkreises eines Kettenrelais, tung vorbereitend geschlossen wird. Die in der Schaldas
oben als Voraussetzung für die Aussendung einer tung dargestellten, nicht näher bezeichneten EntInformation
zu der jeweils anderen Kettenschaltung kopplungsgleichrichter sollen bei der Betrachtung der
beschrieben wurde, wird damit mittelbar, nämlich 55 einzelnen Stromkreise der Einfachheit halber nicht
durch das mittels einer unabhängigen Schaltmaß- genannt werden. Im Ruhezustand der beiden Kettennahme
verursachte Ansprechen der betreffenden schaltungen seien die Kontakte der Kettenrelais KS
sekundären Schaltmittel durchgeführt. Somit spielt und K6 bzw. ES und E6 geschlossen. Die sekunsich
die Übertragung einer Information in folgender dären Schaltmittel51 bis S6 bzw. Al bis A6 kön-Weise
ab: Durch die Impulse der mit den einzelnen 60 nen außer in den dargestellten Stromkreisen noch
Kettenschaltungen in Reihe geschalteten gemein- auf andere Weise (z. B. über nicht dargestellte Zweitsamen
Wechselspannungsquelle werden diese Ketten- wicklungen) betätigt werden. Dabei können sie durch
schaltungen schrittweise fortgeschaltet. Ist eines der Kurzschluß der Anwerfwicklungen vorübergehend
sekundären Schaltmittel von dritter Seite aus erregt das Wirksamwerden jener Kettenrelais verhindern,
worden, so verhindert es, daß der Ansprechstrom- 65 die unter dem Schalteinfluß desselben, nämlich des
kreis des Kettenschaltmittels wirksam werden kann, zyklisch vorgeordneten Kettenrelais stehen wie ihre
das unter dem Schalteinfluß desselben (nämlich des eigenen in der jeweiligen Kettenschaltung angeordzyklisch
vorgeordneten) Kettenschaltmittels steht wie neten Anwerfstromkreise. Jedes der bistabilen pola-
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risierten Kettenrelais ist mit einer Anwerfwicklung I Durch den fünften (positiven) Fortschalteimpuls wer-
und einer Abwerfwicklung II ausgestattet. Der Wick- den daher über den Stromkreis
lungssinn dieser Wicklungen möge durch die Polung nn\ η(ντ\ ird κ"*ηΐΛ rrm
der mit ihnen in Reihe wirksamen Entkopplungs- τλ/γλ hfVT\\d i&m\ »a
gleichrichter gekennzeichnet sein. Die Stromrich- 5 T2/C2 U(Z) l j>
tungsabhängigkeit der beiden ebenfalls als bistabile ' w
polarisierte Relais ausgebildeten Taktrelais Π und in der Kettenschaltung KSl das Kettenrelais K 3
Γ 2 ist durch die an ihren Wicklungen und Kontakten abgeworfen sowie das Kettenrelais K 5 angeworfen,
angebrachten Pfeile gekennzeichnet, und zwar bewegt in der Kettenschaltung KS 2 wird jedoch nur das
sich die Kontaktfeder in der Richtung des Pfeiles, io Kettenrelais E 3 abgeworfen. Ferner werden die beiwenn
die Wicklung in Pfeilrichtung von einem posi- den Taktrelais Tl und Γ 2 in ihre Arbeitslage getiven
Strom durchflossen wird, und umgekehrt. Das steuert. Da der Kontakte5 nicht geschlossen wurde
Vorzeichen der-einzelnen Fortschalte- oder Steuer- findet der folgende sechste (negative) Fortschalteimpulse
sei durch das Vorzeichen der Potentialdiffe- impuls keinen geschlossenen Strompfad vor und kann
renz zwischen den Anschlußklemmen 1 und 2 des 15 deshalb keine Wirkung ausüben, insbesondere wer-Wechselspannungsgenerators
U gegeben. Ein Fort- den auch die beiden Taktrelais Tl und Γ 2 nicht
schalte- oder Steuerimpuls hat also dann ein positives wieder in ihre durch die Ziffer 0 gekennzeichnete
Vorzeichen, wenn das Potential der mit der An- Ruhestellung zurückgesteuert. Deshalb kann der von
schlußklemme 1 des Wechselspannungsgenerators in der folgenden (wieder positiven) Halbwelle der
Verbindung stehenden Leitungsader α positiv ist 20 Wechselspannungsquelle U erzeugte Impuls in dem
gegenüber dem der Leitungsader b. Stromkreis
Der erste (positive) Fortschalteimpuls verläuft . K3(II),K5(T), .
Der erste (positive) Fortschalteimpuls verläuft . K3(II),K5(T), .
) über den Stromkreis U(I), a(VL), k4, — ItI, 21/Cl,
/ S4
U(I), a{VL), k6, KS(Il), Kl(T), OiI535 £301) £5(1)
TlICl, b(VL), e6, ES(U), El(T), 0*2, b(VL),e4, , U2, T2/C2, U(2)
T2/C2, U(2) - A4
das sekundäre Schaltmittel S 4 in der Kettenschaltung
und bewirkt, daß in diesem die Kettenrelais K 5 und KSl sowie das Kettenrelais E 5 in der Kettenschal-E5
abgeworfen und die Kettenrelais Kl und El an- 30 tang KS2 anwerfen. Die Kettenrelais K3 und E3,
geworfen werden. Ferner werden die beiden Takt- die in dem genannten Stromkreis eine Abwerfrelais
Tl und T 2 umgesteuert. Dies geschieht jedoch erregung erhalten, und das Kettenrelais K S sowie
wegen der parallelgeschalteten Kondensatoren Cl das sekundäre Schaltmittel A 4, die eine Anwerfbzw.
C 2 mit einer derartigen Zeitverzögerung, daß erregung erhalten, ändern ihre Kontaktstellung nicht,
die nach dem Umlegen der Kontakte ti bzw. t2 ver- 35 da sie sich ohnedies im abgeworfenen bzw. angebleibende
Energie des ersten (positiven) Fortschalte- worfenen Zustand befinden. In ähnlicher Weise kann
impulses nicht ausreicht, um die Stromkreise für die durch die Erregung irgendeines anderen der sekunsekundären
Schaltmittel 56 und A 6, die durch die dären Schaltmittel die Wechselspannungsquelle U so
Kontakte k 6 bzw. e6 vorbereitet sind, wirksam wer- moduliert werden, daß das korrespondierende Sekunden
zu lassen. Die Kontakte kl und el der Ketten- 40 däre Schaltmittel in der jeweils anderen Kettenschalrelais
Kl und El bereiten Abwerf Stromkreise für die tung betätigt wird. Somit wirkt jede Kettenschaltung
Kettenrelais K6 bzw. E6 und Anwerfstromkreise für zusammen mit den zugeordneten sekundären Schaltdie
beiden Kettenrelais K 2 und E 2 vor, die durch mitteln einerseits als Modulator für die mit beiden
, den zweiten (negativen) Fortschalteimpuls eingeschal- Kettenschaltungen in Reihe geschaltete Wechsel-'
tet werden: 45 Spannungsquelle — deren Spannuhgsverlauf selbst-
. verständlich nicht sinusförmig zu sein braucht, son-
U(2), T2IC2, It2, Z?2(I), .E6(II), el, dem vorzugsweise auch Rechteckform haben kann —
b(VL), TlICl, ItI, £2(1), K6(TT), kl, un(j zum anderen als Empfangseinrichtung für die
a(P£)>
U(I). ~ ■■·■-.. Hilfe der jeweils anderen Kettenschaltung dieser
50 Wechselspannung aufmodulierten Informationen.
In ähnlicher Weise werden beide Kettenschaltun- In F i g. 2 ist eine andere Ausführungsform einer
gen durch die folgenden bipolaren Fortschalte- Kettenschaltung dargestellt. Sie steht über die Adern a
impulse schrittweise und in gegenseitiger Überein- und b der Verbindungsleitung VL mit der gleichstimmung
weitergeschaltet. Soll nun eines der sekun- artig aufgebauten Einrichtung KS' in Verbindung,
dären Schaltmittel, z. B. das Relais 54, in der Ketten- 55 wobei in die eine Leitungsader wieder ein Wechselschaltung
51 über die Verbindungsleitung VL be- spannungsgenerator U eingefügt ist. Die Einrichtung
tätigt werden, so muß die Spannung der Wechsel- KS' stimmt nicht in allen Einzelheiten mit der darspanmmgsquelle
U in geeigneter Weise moduliert gestellten Kettenschaltung überein, so ist z. B. angewerden.
Dies geschieht dadurch, daß in der Ketten- nommen, daß einige der sekundären Schaltmittel,
schaltungKS2 das entsprechende sekundäre Schalt- 60 nämlich die Relais^ bis E, lediglich passiv über die
mittel, das Relais A 4, in nicht dargestellter Weise zweiadrige Verbindungsleitung betätigt werden köndurch
eine von der Kettenschaltung selbst unabhän- nen, ihrerseits dagegen nicht in den Ablauf der
gige Schaltmaßnahme (z. B. über eine Zweitwicklung) wechselseitigen Informationsübertragung eingreifen
angeworfen wird. Der Kontakt α 4 verhindert durch sollen. Das bedeutet, daß die Anzahl der von der
Kurzschluß, daß der Anwerf Stromkreis für das 65 Einrichtung KS', die z.B. Teil einer Wählsternüber-Kettenrelais
E 5, der durch das mit dem vierten tragung für Fernsprechanlagen ist, zu der dargestell-(negativen)
Fortschalteimpuls bewirkte Anwerfen des ten Kettenschaltung, die z. B. Teü eines im Vorfeld
Kettenrelais E 4 vorbereitet wurde, zustande kommt. angeordneten Wählsternschalters ist, zu übertragenden
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unterschiedlichen Informationen größer sein soll als legung über den Gleichrichter 71, die Primän
die Anzahl der in der umgekehrten Richtung zu lung des Impulsübertragers FP sowie die Am
übertragenden Information. Die Relais Xl bis X4 wicklung I des Taktrelais U verläuft. Die Wicklu:
und Yl bis Y 3 können in den Ablauf der Ketten- des Impulsübertragers FP speist den Stromkreis
schaltung eingreifen und die Betätigung der korre- 5
spondierenden Relais in der Einrichtung KS' steuern. FP(IT) k9 k5 kl FP(U)
Diese Relais Xl bis X4 und Yl bis Y3 können ' ' ' 10, KO, 33 '
beispielsweise die Schaltmittel zur Kennzeichnung
der Identität der an den Wählsternschalter ange- in dem das Kettenrelais K 2 angeworfen und
schlossenen Teilnehmerleitungen sein. Sie stehen io Kettenrelais KO abgeworfen wird. Durch die
dann einerseits in nicht dargestellter Weise unter regung der Anwerfwicklung des Relais U in
dem Schalteinfluß der Teilnehmerschaltungen, wir- Entladestromkreis des Kondensators Cl wird de
ken also als Identifizierrelais, andererseits können Kontakt u in seine Stellung 1 gebracht, so daß
sie mit Hilfe der Einrichtung KS' über die zweiadrige folgende (negative) Fortschalteimpuls in dem St
Verbindungsleitung VL eingestellt werden und wir- 15 kreis
ken dann als Markierrelais Die über die Verbin- ϋ(2) ^ b (FL) χ 82 C2 75 88 45
dungsleitung VL eintreffenden Fortschalte- oder ^£q ^g ^2 38 a(VL) U(I)
Steuerimpulse wirken nicht unmittelbar auf die
Wicklungen der Kettenrelais oder der als sekundäre der Kondensator C 2 aufgeladen wird. Wenn de
Schaltmittel fungierenden Relais, sie werden vielmehr 20 über den Transistor T 2 verlaufender Entladest;
zunächst in einem der Kondensatoren Cl bis C 4 kreis in der bereits beschriebenen Weise eingesch
gespeichert. Die Entladestromkreise dieser Konden- ^d, ^d der Impulsübertrager FN wirksam
satoren, die von den Transistoren Tl und T2 ge- spejst ^1 semer wicklung III den Stromkreis
steuert werden, verlaufen über die Primärwicklungen
von Impulsübertragern FP, FN, SP und SN, die 25 48 i£3 vl
ihrerseits über ihre Sekundärwicklungen II und ΠΙ FN(IlT), If, k 10, k6, k2, , FN{
die Stromkreise für die Kettenrelais und die mit ihnen **'' *■ ' "
verbundenen Relais speisen. Einzelne Wicklungsenden der Impulsübertrager sind mit einem Punkt m dem das Kettenrelais K3 angeworfen und das
gekennzeichnet. Hierdurch sei der Wicklungssinn in 30 tenrelais Kl abgeworfen wird. Die ebenfalls in
folgender Weise definiert: Wenn das mit dem Punkt Entladestromkreis des Kondensators C 2 angeord
gekennzeichnete Wicklungsende der Primärwicklung Abwerfwicklung des Taktrelais U bewirkt de
eines Induktivübertragers mit der positiven und das Rückkehr in die Ruhelage 0. Der dritte (wieder t
andere Wicklungsende mit der negativen Belegung tive) Fortschalteimpuls lädt wieder den Kon.
eines aufgeladenen Kondensators verbunden wird, so 35 satorCl auf, und zwar in dem Stromkreis
bewirkt der hierdurch verursachte Stromstoß in den
Sekundärwicklungen einen Spannungsimpuls, der ein V(I), a(VL), 9, k3, kl, kll, 6, 73, Cl,
solches Vorzeichen hat, daß das mit dem Punkt ge- 77, Om, b(VL), KS', U(2).
kennzeichnete Wicklungsende positiv ist gegenüber
dem anderen Wicklungsende. 40 Die von dem Transistor Tl gesteuerte Kon<
dem anderen Wicklungsende. 40 Die von dem Transistor Tl gesteuerte Kon<
Der Ruhezustand der Kettenschaltung möge wieder satorentladung verläuft unter anderem wieder ΐ
dadurch gekennzeichnet sein, daß die Kontakte des die Wicklung I des Impulsübertragers FP, so da.
ersten Kettenrelais Kl und des letzten Kettenrelais dem Stromkreis
KO geschlossen sind. Über den Kontakt 1/ eines
nicht dargestellten Hilfsrelais F kann eine Meß- 45 FP (III), , k3, kl, kll, FP(J
schleife geschlossen werden, die über den Meßwider- ' 37, K2, 20
stand Rm verläuft und die es gestattet, den Ruhezustand der Kettenschaltung zu überprüfen: b (VL), das Kettenrelais K 4 angeworfen und das Ket
Om, 81, 87, Rm, k3, kl, kll, FN(TTT), 32, 33, relais K2 abgeworfen werden. In ähnlicher W
FiV(II), k9, kS, kl, 2, k2, k6, klO, If, k0, k4, 50 wird die Kettenschaltung schrittweise fortgescha
k8, 41, a(VL). wenn die über die Verbindungsleitung VL eintref
Mit dem ersten (positiven) Fortschalteimpuls wird den Impulse stets mit wechselnder Polarität auf
in dem Stromkreis anderfolgen. Soll nun eines der sekundären Scl·
Tjm n(VT\ 1 JrQ i-ς ί-1 ς !■% ΓΛ 16 mittel, ζ. B. das Relais Z2, betätigt werden, so i
π ti h(VT\vv n%\ 55 dem eben beschriebenen positiven Fortschalteim
11, MU, DyvL·), ΛΟ, u\i) ein .ebenfalls positiver Steuerimpuls folgen. Di
der Kondensator Cl aufgeladen. Sobald die an den kann z. B. in der Einrichtung KS' dadurch erz
beiden Leitungsadern anliegende Augenblicksspan- werden, daß der zwischen den beiden positiven
nung dieses ersten Fortschalteimpulses kleiner wird pulsen liegende negative Impuls der Wechselsr
als die unterdessen erreichte Kondensatorspannung, 60 nungsquelle U unterdrückt wird. Der erwähnte ρ
gelangt der Transistor Tl, der durch die in dem tive Steuerimpuls kann in dem Stromkreis
Aufladestromkreis an dem Gleichrichter 76 auf- U(l),a(VL),9,k3,kl,kll,6,13C31
tretende Durchlaßspannung gesperrt war, in semen 7g £M £(j/n KS' U(2)
Durchlaßzustand, da seine Basis nunmehr über den ' ' ' '
(hochohmigen) Widerstand R1 mit der positiven Be- 65 den Kondensator C 3 aufladen. In dessen Enth
legung des Kondensators Cl in Verbindung steht. Stromkreis, der wieder unter dem Schalteinfluß
Damit wird für diesen Kondensator ein Entlade- Transistors T 2 steht, ist die Primärwicklung des
Stromkreis eingeschaltet, der von der positiven Be- pulsübertragers SP angeordnet. Der auf die Sekun
Claims (13)
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit multistabilen
Verteilereinrichtungen, vorzugsweise in Form von Zähl- und/oder Wählkettenschaltungen, die über
eine zweiadrige Leitung durch mit unterschiedlicher Polung aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse
steuerbar sind und die in ihren einzelnen Stellungen Wirkstromkreise für sekundäre Schaltmittel
vorbereiten, dadurch gekennzeichnet, daß die sekundären Schaltmittel in durch
unterschiedlich gepolte Steuerimpulse unabhängig
voneinander beeinflußbare Gruppen zusammengefaßt sind und ferner derart unter dem Schalteinfluß
einer weiteren ebenfalls über die zweiadrige Leitung durch mit unterschiedlicher Polung
aufeinanderfolgende Fortschalteimpulse umschaltbaren multistabilen Verteilereinrichtung
stehen, daß ein Wirkstromkreis für eines von ihnen bei gegebener Stellung der Verteilereinrichtungen
durch einen dem die Verteilereinrichtungen in diese Stellung umsteuernden Fortschalteimpuls
nachfolgenden Steuerimpuls derselben Polarität einschaltbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung
wenigstens einer der beiden multistabilen Verteilereinrichtungen gegenüber den diese Umschaltung
bewirkenden Fortschalteimpulsen derart zeitverschoben ist, daß die nach erfolgter Umschaltung
verbleibende Energie dieses Fortschalteimpulses kleiner ist als der Energiebedarf des
sekundären Schaltmittels, dessen Wirkstromkreis durch diese Umschaltung vorbereitet wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Energie der einzelnen
Fortschalte- und Steuerimpulse in Kondensatoren speicherbar ist und daß die jeweils zu
betätigenden Schaltmittel (z. B. eines der sekundären Schaltmittel) in einem Entladestromkreis
des betreffenden Kondensators angeordnet oder induktiv an diesen angekoppelt sind, wobei dieser
Entladestromkreis durch eine vorzugsweise elektronische Schaltvorrichtung einschaltbar ist,
die wirksam wird, wenn der Augenblickswert des Fortschalte- bzw. Steuerimpulses nach Überschreiten
seines Höchstwertes kleiner wird als die Ladespannung oder als ein durch einen Spannungsteiler
festlegbarer Bruchteil der Ladespannung des Kondensators.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die eine multistabile Verteilereinrichtung
aus einer Zählkette besteht, deren Schaltmittel gerader und ungerader Ordnungszahl
gruppenweise zusammengefaßt sind, wobei jedes Kettenschaltmittel den Ansprechstromkreis
des zyklisch nachgeordneten sowie die Rückkehr des zyklisch vorgeordneten Kettenschaltmittels
in seinen Ruhezustand vorbereitet, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Verteilereinrichtung
als bistabile Taktschaltung ausgebildet ist und daß die beiden Gruppen von Kettenschaltmitteln
ebenso wie die beiden Gruppen von sekundären Schaltmitteln mit Hilfe der Taktschaltung
gegeneinander entkoppelt sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel der
Taktschaltung und die Kettenschaltmittel als bistabile Relais ausgebildet sind und daß ein Arbeitskontakt
jedes Kettenrelais die Anwerfwicklung des zyklisch nachgeordneten und in Reihe dazu oder in einen parallelen Stromzweig die Abwerfwicklung
des zyklisch vorgeordneten Kettenrelais vorbereitend an die Steuerader der betreffenden
Gruppe von Kettenrelais (geradzahlig bzw. ungeradzahlig) anschaltet.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe Arbeitskontakt
eines Kettenrelais ferner eines der sekundären Schaltmittel vorbereitend an die unter dem
Schalteinfluß der Taktschaltung stehende Steuerader der betreffenden Gruppe von sekundären
Schaltmitteln anschaltet.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der
beiden Gruppen von Kettenrelais ein Impulstransformator zugeordnet ist, mit dessen Hufe
aus den für diese Gruppe von Kettenrelais bestimmten (z. B. positiven) Fortschalteimpulsen
sowohl positive als auch negative Hilfsimpulse abgeleitet werden, und daß die einzige in der
Kettenschaltung angeordnete Wicklung jedes Kettenrelais über einen Entkopplungsgleichrichter
und den seinen Anwerfstromkreis vorberei-
. tenden Relaiskontakt mit den Hilfsimpulsen der einen und über einen weiteren entgegengesetzt
gepolten Entkopplungsgleichrichter und den seinen Abwerfstromkreis vorbereitenden Relaiskontakt
mit den Hilfsimpulsen der anderen Polarität beaufschlagbar ist, wobei umgekehrt jeder
dieser Relaiskontakte sowohl den Abwerfstromkreis eines Kettenrelais als auch den Anwerfstromkreis
des zyklisch übernächsten Kettenrelais vorbereitet.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dieselben Relaiskontakte
ferner die Wirkstromkreise für die sekundären Schaltmittel vorbereiten und daß diese Stromkreise
ebenfalls von Hilfsimpulsen gespeist werden, die mit Hilfe von Impulstransformatoren
aus den für die betreffende Gruppe von sekundären Schaltmitteln bestimmten (z.B. positiven)
Steuerimpulsen abgeleitet werden.
9. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stromkreise, in denen die bistabile Taktschaltung von ihrer einen stabilen Lage in
ihre andere stabile Lage bzw. von dieser zurück in jene umsteuerbar ist, unmittelbar oder mittelbar
(z. B. unter Zwischenschaltung von Speicherkondensatoren) über Kontakte der Gruppe der
ungeradzahligen bzw. der Gruppe der geradzahligen Kettenschaltmittel verlaufen.
10. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der von einem Fortschalteimpuls bzw. von einem aus diesem abgeleiteten
Hilfsimpuls zu speisende Ansprechstromkreis eines Kettenschaltmittels durch eine von der
Kettenschaltung selbst unabhängige Schaltmaßnahme unwirksam zu schalten ist und daß dieser
Fortschalteimpuls bzw. Hilfsimpuls lediglich die Rückkehr des zyklisch vorgeordneten Kettenschaltmittels
in seinen Ruhezustand sowie die Umsteuerung der Taktschaltung bewirkt.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansprechstromkreis für das genannte Kettenschaltmittel in einem
über einen Kontakt der Taktschaltung verlaufenden Strompfad durch einen weiteren Impuls derselben Polarität einschaltbar ist.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder
mehrere weitere gleichartige ebenfalls zur Steuerung sekundärer Schaltmittel geeignete Kettenschaltungen
über eine Ader der zweiadrigen Verbindungsleitung wirksam in Reihe geschaltet sind
und daß in die andere Ader der Verbindung-
leitung eine Wechselspannungsquelle eingeschleift ist, wobei die in den Ansprechstromkreisen gleichnamiger
Kettenschaltmittel der einzelnen Kettenschaltungen wirksamen stromrichtungsabhängigen
Schaltelemente in bezug auf den von dieser Wechselspannungsquelle gelieferten Strom dieselbe
Polung haben.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder
ein Teil der sekundären-Schaltmittel außer in den
von der zugehöngen Kettenschaltung gesteuerten Wirkstromkreisen auch durch von der Kettenschaltung
unabhängigen Schaltmaßnahmen einschaltbar sind und bei ihrem Wirksamwerden die Ansprechstromkreise jener Kettenschaltmittel unwirksam
schalten, deren Ansprechstromkreise von jeweils denselben Kettenschaltmitteln vorbereitet
werden wie ihre eigenen Wirkstromkreise.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen
009 525/64
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES0107726 | 1967-01-04 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1512894A1 DE1512894A1 (de) | 1969-04-03 |
DE1512894B2 true DE1512894B2 (de) | 1970-06-18 |
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ID=7528330
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
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1967
- 1967-01-04 DE DE19671512894 patent/DE1512894B2/de not_active Withdrawn
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- 1967-12-29 SE SE1805467A patent/SE350677B/xx unknown
-
1968
- 1968-01-02 AT AT00024/68A patent/AT297104B/de not_active IP Right Cessation
- 1968-01-03 CH CH3368A patent/CH483766A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-01-03 GB GB35668A patent/GB1163701A/en not_active Expired
- 1968-01-04 BE BE708947D patent/BE708947A/xx unknown
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
AT297104B (de) | 1972-02-15 |
FR1548227A (de) | 1968-11-29 |
SE350677B (de) | 1972-10-30 |
BE708947A (de) | 1968-07-04 |
DE1512894A1 (de) | 1969-04-03 |
CH483766A (de) | 1969-12-31 |
GB1163701A (en) | 1969-09-10 |
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EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |