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DE1001722B - Schaltungsanordnung zum Abzaehlen von Impulsen mit Kettenrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Abzaehlen von Impulsen mit Kettenrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1001722B
DE1001722B DES46248A DES0046248A DE1001722B DE 1001722 B DE1001722 B DE 1001722B DE S46248 A DES46248 A DE S46248A DE S0046248 A DES0046248 A DE S0046248A DE 1001722 B DE1001722 B DE 1001722B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
capacitor
relays
circuit
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES46248A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Villmann
Dipl-Ing August Esprester
Dipl-Ing Hans-Joachim Lurk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES46248A priority Critical patent/DE1001722B/de
Publication of DE1001722B publication Critical patent/DE1001722B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen sind bereits Schaltungsanordnung«! bekanntgeworden, bei denen zum Abzählen von «Impulsen eine geringere Zahl von Kettenrelais erforderlich ist. Je kleiner die Zahl der Relais gegenüber der abzuzählenden Zahl von Impulsen wird, um so größer wird naturgemäß der Aufwand an Relaiswicklungen,, Relaiskontakten sowie an Hilfs- und S teuerschal tmiitteki oder zusätzlichen Spannungsquellen.
Es sind z. B. Anordnungen bekanntgeworden, bei denen jedem Relais ein Kondensator zugeordnet ist, der durch einen Stromstoß bestimmter Richtung das Relais zum Ansprechen und durch einen Stromstoß entgegengesetzter Richtung zum Abfall bringt. Für die Umladung des Kondensators zur Erzeugung des entgegengesetzt gerichteten Stromstoßes ist bei einer der bekannten Anordnungen eine zusätzliche Spannungsquelle erforderlich. Bei anderen bekannten Anordnungen wird der Kondensator umgepolt an die vorhandene Spannungsquelle angeschaltet, wofür zusätzliche Kontakte der Kettenrelais oder von Steuerrelais benötigt werden. Außer dem verhältnismäßig großen Aufwand an zusätzlichen Schaltungsmitteln treten bei derartigen Anordnungen besondere Bedingungen für die Größe der Kondensatoren oder für die Länge der Impulse auf, da nach Ansprechen des jeweiligen Relais während eines fortdauernden Impulses bereits ein Schaltzustand hergestellt ist, der sich erst beim nächsten abzuzählenden Impuls auswirken darf.
Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg zur Herabsetzung des Aufwandes an zusätzlichen Hilfsund Steuerschaltmitteln und vermeidet die genannten Nachteile bekannter Anordnungen dadurch, daß die Kettenrelais in zwei Gruppen zusammengefaßt sind, jeder Gruppe Gleichrichter zugeordnet sind, und zwar der einen Gruppe in der einen und der anderen Gruppe in der entgegengesetzten Durchlaßrichtung, und Impulse wechselnder Stromrichtung abwechselnd Relais aus jeder Gruppe steuern.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung dient ein bei Einlaufen von Impulsen in abwechselnder Richtung geladener Kondensator als Stromquelle zur Steuerung der Kettenrelais aller Gruppen. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß zur Steuerung aller Kettenrelais nur dieser eine Kondensator erforderlich ist, dessen Größe beliebig gewählt werden kann, da nach Steuerung eines Kettenrelais das Ansprechen eines zu der anderen Gruppe gehörigen Relais durch Gleichrichter verhindert ist. Eine Restladung des Kondensators kann sich daher auf das beim folgenden Stromstoß zu steuernde Relais nicht auswirken, auch wenn der zu zählende Impuls länger andauert.
Schaltungsanordnung zum Abzählen
von Impulsen mit Kettenrelais
für Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 4
Walter Villmann, Dipl.-Ing. August Esprester,
und Dipl.-Ing. Hans-Joachim Lurk, München,
sind als Erfinder genannt worden
In den Fig. 1 bis 3 sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt; es sind jedoch nur die für die Erfindung wesentlichen Teile der Kettenrelaissehaltungen gezeigt. So ist z. B. auf die Darstellung des die Impulse an die Kettenrelaisschaltung abgebenden Impulsrelais verzichtet worden. Von dem genannten Relais sind nur die wesentlichen Kontakte wiedergegeben.
In den Fig. 1 a und 1 b sind Kettenrelaissehaltungen mit je vier Relais Zl bis Z4 dargestellt, mit deren Hilfe zehn Impulse abgezählt werden können. Die Spannungen für die abwechselnd in unterschiedlicher Richtung erfolgende Aufladung des Kondensators K wird bei diesen Anordnungen von einem Spannungsteiler R1, R2 abgegriffen. Eine weitere Möglichkeit für die Aufladung des Kondensators K zeigt die Fig. 1 c, bei der die beiden Spannungen von einem Transformator Tr mit zwei Sekundärwicklungen Sa, Sb über Gleichrichter Ga, Gb abgegriffen werden. Die Fig. Id zeigt eine sowohl für die Kettenrelaisschaltung gemäß Fig. 1 a als auch für die Kettenrelaisschaltung gemäß Fig. Ib gültige Kontaktpyramide zur Kennzeichnung von Markierungspunkten ml bis mlO.
In der Fig. 2 a ist eine Kettenrelaisschaltung dargestellt, die es mit Hilfe von vier Relais Zl bis Z4 ermöglicht, zwölf Impulse zu zählen. Die zu dieser Anordnung gehörige Kontaktpyramide mit den Markierungspunkten m 1 bis mVZ zeigt die Fig. 2b. Der Abgriff der Spannungen für die Umladung des Kondensators K erfolgt wie bei den Fig. 1 a und 1 b von einem Spannungsteiler mit den Widerständen Rl und R2.
609 763/101
Die in der Fig. 3 a gezeigte Anordnung arbeitet mit drei Kettenrelais Z1 bis Z 3 sowie mit zwei Steuerrelais Ul und U 2 und ermöglicht die Zählung von acht Impulsen. Wie bei der in der Fig. 1 c dargestellten Anordnung werden die Spannungen zur Aufladung des Kondensators K von einem Transformator Tr mit den Sekundärwicklungen Sa und Sb über Gleichrichter Ga bzw. Gb abgegriffen. Die Kontaktpyramide für die Schaltung der Fig. 3 a zeigt die Fig. 3 b.
schließt seinen Kontakt 17s2. Für den Kondensator K ist damit ein dem Stromkreis 1 entsprechender Ladestromkreis vorbereitet, der nach Beendigung des dritten Impulses wirksam wird:
17s2, 2i, 6v, (T) K (2), Zi
221
R2,—.
Während des vierten Impulses entlädt sich der Kondensator dementsprechend wieder in einem über den Nachstehend soll der Aufbau und die Wirkungs- io Gleichrichter Gl führenden Stromkreis:
18s2. 19si, IIZl, 10,
6. (I)K, 6v, 4i, 11, Gl,
Si, K(Z).
In diesem Stromkreis liegt eine Gegenwicklung II
weise der Anordnungen im einzelnen beschrieben werden:
Im Ruhezustand der in der Fig. 1 a gezeigten Anordnung ist der Kondensator K über dem Kontakt Iv
eines zu Beginn des ersten Impulses durch das Impuls- 15 des sich über eine Haltewicklung III in dem folgenden
relais / eingeschalteten abfallverzögerten Relais V Stromkreis haltenden Relais Zl:
kurzgeschlossen. Auf die Darstellung der Relais / 7 + 20 21 »1 III Z1 10
und V konnte verzichtet werden, da es bekannt ist, ' ' " ' ' '
durch ein Impulsrelais Impulse an eine Ketten- Infolge des Entladungsstromstoßes über die geschaltung abzugeben und ein zu Beginn des ersten 20 nannte Gegenwicklung II fällt das Relais Z1 ab und Impulses eingeschaltetes Relais V so abfallverzögert öffnet unter anderem seinen Kontakt 19 21, so daß die zu schalten, daß es erst nach Einwirkung des letzten Restladung des Kondensators über den im Ruhe-Impulses einer Impulsfolge wieder abfällt, zustand des Relais Zl geschlossenen Kontakt 22 ζ 1
Bei Eintreffen des ersten Impulses spricht das und die Wicklung I des Relais Z3 zum Ausgleich
Impulsrelais/ an, öffnet seine Kontakte2i, 3i und 35 kommt:
schließt seine Kontakte 4 t, 5t. Das Relais V spricht g_ (1) R Q^ ^ n QX lg2 22-1/23.34 IZ3,
an, öffnet seinen Kontakt Iv und schließt seinen Kon- jq g · ^-^)
takt 6 v. Am Kontakt 6 ν wird eine Aufladung des ' ' ^
Kondensators K vorbereitet, die nach Beendigung des Nach Beendigung des vierten Impulses ist für die ersten Impulses erfolgt. Das Relais/ fällt zu diesem 30 erneute Aufladung des Kondensators if ein dem Strom-Zeitpunkt ab und schließt den folgenden Ladestrom- kreis 3 entsprechender Stromkreis geschlossen:
kreis:
1. +,
7si, 8s2, 2i, 6v, (I)K(2), Rl
R2,
9. +, Rl,
Zi, (2)K(l),6v,2i,17s2, IZzI, RZ __
35 Während des fünf ten Impulses entlädt sich derKon-Der Kondensator K wird auf die während der La- densator K dementsprechend wieder in einem über den
dung an dem Widerstand Rl abfallende Spannung aufgeladen und bei Eintreffen des zweiten Impulses über den Kontakt 5 i mit seiner negativen Belegung (2) direkt an negatives Potential (Punkt 10) angeschaltet. Beim zweiten Anzug des /-Relais wird gleichzeitig der Stromkreis 1 unterbrochen und die positive Belegung (1) des Kondensators K über den Kontakt 4i an die Impulsleitung 11 angeschaltet. Für die Entladung des Kondensators besteht damit der folgende Stromkreis:
Gleichrichter G2 führenden Stromkreis:
10. (1) K, 6z/, Ii, 11, G2, 24sl, 25s2, IIZ2, 10, 5 t, Κ (2).
In diesem Stromkreis liegt eine Gegenwicklung II des sich über seine Haltewicklung III in dem folgenden Stromkreis haltenden Relais Z2:
11. +, 20, 26s2, IIIZ2, 10, —.
Infolge des Entladestromstoßes über die genannte Gegenwicklung fällt das Relais Z2 ab und öffnet unter anderem seinen Kontakt 25 s 2, so daß die Restladung des Kondensators über den im Ruhezustand des Re-
2. (1) K, 6 v, 4 t, 11, Gl, 12 s 2, IZl, 10, 5 t, K (2).
In diesem Stromkreis spricht das Relais Zl an,
öffnet unter anderem seine Kontakte 7si, 13si und 50 lais Z2 geschlossenen Kontakt 27s2 und die Wickschließt seine Kontakte 14Sl, 15sl. Damit ist für die lung I des Relais Z4 zum Ausgleich kommt: erneute Aufladung des Kondensators K ein anderer ^ (I)K 6v 4i 11 G2 24^1 27s2 IZ4 10
Stromkreis vorbereitet, der bei Beendigung des zweiten Impulses wirksam wird:
3. +,Rl,
Zi, (2) K (1), 6v,2i, 8s2, 14sl, RZ 222 '
5 t, /C (2).
55 Da die Relais Zl und Z 2 wieder abgefallen sind, wird' nach Beendigung des fünften Impulses der Stromkreis 1 für die Aufladung des Kondensators K wirksam. Die beschriebenen Schaltvorgänge wieder-Der Kondensator K wird in diesem Stromkreis auf holen sich, während das Relais Z3 sich bis zum achten die an dem Widerstand R2 abfallende Spannung auf- 60 Impuls über seine Wicklung III hält: geladen und bei Einwirkung des dritten Impulses mit
seiner positiven Belegung (2) an den negativen Punkt
10 und seiner negativen Belegung (1) an die Impuls- Beim Einsetzen des achten Impulses wird gerade
leitung 11 angeschaltet, so daß jetzt em Impuls ent- wkder der Stromkreis 6 für die Gegenwicklung II des gegengesetzter Stromrichtung an die Kettenrelais- 65 ReiaisZl geschlossen, so daß nach Abfall des Reschaltung abgegeben wird: MsZl ein Stromkreis wirksam wird, in dem die Ab-
4. (1) K, 6v, Ai, 11, G 2, 16 si, IZ 2, 10, 5i, K (2). werf wicklung II des Relais Z 3 liegt:
13. +, 20, 28s3, IIIZ3, 10, —.
In diesem Stromkreis spricht das Kettenrelais Z2 an, öffnet unter anderem seinen Konitakt 8 3 2 und
14. (I)K, 6v, 4i, 11, Gl, 18s2, 22sl, 29s4, 30s3, TiZZ, 10, 5i, K(2).
Das Relais Z 4 hält sich in einem über seine Wicklung III und den Kontakt 31 ζ 4 verlaufenden Haltestromkreis bis zur Beendigung des letzten Impulses.
Aus der folgenden Tabelle 1 kann abgelesen werden, welches oder welche der vier Relais bei den einzelnen Impulsen wirksam sind bzw. werden.
Tabelle 1
Impuls angezogene Relais
2 Zl
3 Zl.Z2
4 Z2.Z3
5 Z3.Z4
6 Zl Z3.Z4
7 Z1.Z2.Z3.Z4
8 Z2 Z4
benen Anordnungen. Die Kette gestattet jedoch die Zählung von zwölf Impulsen.
Durch den ersten Impuls wird wie bei den Fig. 1 a und 1 b keines der Kettenrelais erregt, da der Kondensator vor Eintreffen des Impulses am Kontakt Iv kurzgeschlossen ist. Eine Aufladung des Kondensators K erfolgt erst nach Beendigung des ersten Impulses in einem dem Stromkreis 1 entsprechenden Stromkreis:
7*1, 8*2, 2t, 6p,
15 + 7*1, 8*
R2
9
0
Zl.
Z4
.Z4
Erfindungsgemäß sind die in der Fig. 1 a dargestellten Kettenrelais in zwei Gruppen Zl, Z 3 bzw. Z2, Z4 zusammengefaßt. Jeder Gruppe ist ein Gleichrichter anderer Durchlaßrichtung zugeordnet. Der Gruppe Zl, Z 3 der Gleichrichter Gl und der Gruppe Z2, Z4 der Gleichrichter G2. Demzufolge werden durch die Impulse wechselnder Stromrichtung abwechselnd Relais aus jeder Gruppe gesteuert.
Erfindungsgemäß dient ferner ein bei Eintreffen von Impulsen in abwechselnder Richtung geladener Kondensator als Stromquelle zur Steuerung der Kettenrelais beider Gruppen. Der Stromrichtungswechsel im Ladestromkreis des Kondensators K wird durch die ersten Relais Zl und Z2 beider Gruppen durchgeführt.
Entsprechendes gilt auch für die in der Fig. 1 b gezeigte Anordnung, die sich von der bereits beschriebenen Anordnung im wesentlichen nur dadurch unterscheidet, daß zwei Kontakte 3i und Si des Impulsrelais / und die Haltewicklungen der Relais Zl und Z3 eingespart wurden.
Durch die Einsparung der Kontakte des Impulsrelais bedingt, ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Punkt 10 nicht mehr direkt an negatives Potential, sondern an den Mittelabgriff des Spannungsteilers RX, R2 angeschlossen. Je eine Wicklung der Relais Zl und Z 3 kann dadurch eingespart werden, daß die Ansprechwicklungen der genannten Relais gleichzeitig als Haltewicklungen benutzt werden.
Im übrigen gilt für die in der Fig. 1 b gezeigte Anordnung die in der Tabelle 1 wiedergegebene Übersicht über die Arbeitsweise der einzelnen Kettenrelais.
In*der Fig. 1 c ist eine andere sowohl in Verbindung mit der Kettenschaltung der Fig. 1 a als auch in Verbindung mit der der Fig. 1 b denkbare Speisung für die Ladestromkreise des Kondensators K gezeigt. Die Ladespannung wird je nach Stellung der Kontakte der Relais Zl und Z2 von einer der beiden Sekundärwicklungen Sa und Sb des Transformators Tr über die Gleichrichter Ga und Gb abgegriffen. Die Widerstände R3 und J?4 dienen als Schutzwiderstände. Die mit 10, 11 und 20 bezeichneten Punkte entsprechen den Punkten 10, 11 und 20 der Fig. 1 a und 1 b.
Die in der Fig. 1 d dargestellte Kontaktpyramide gilt sowohl für die Kettenschaltung der Fig. 1 a als auch für die der Fig. 1 b. Über einen Kontakt des Impulsrelais und Kontakte der Relais Zl bis Z 4 wird der der Anzahl gezählter Impulse entsprechende Punkt gekennzeichnet.
Die Arbeitsweise der in der Fig. 2 a gezeigten Kettenschaltung entspricht der der bereits beschrieRl
Zu Beginn des zweiten Impulses wird das Relais Zl durch den Entladestromstoß des Kondensators K zum Ansprechen gebracht:
16. (I)K, 6v, 4«, 11, Gl, 12z2, IZl, 10, K(2).
Die entgegengesetzte Aufladung des Kondensators
erfolgt nach Beendigung des zweiten Impulses in
so einem dem Stromkreis 3 entsprechenden Stromkreis:
(2) K(I), 6v, 2i, 8*2, UzI, R3
17. +, RX,
R2
Zu Beginn des dritten Impulses wird das Relais Z2 durch den Entladestromstoß des Kondensators K zum Ansprechen gebracht:
18. (I)K, 6v, 4i, 11, G2, 16*1, IZ2, 32*3, 10, K (2).
Wie aus einem Vergleich der Stromkreise 1 bis 4 mit den Stromkreisen 15 bis 18 ersichtlich wird, entsprechen die Vorgänge bei der Anordnung der Fig. 2 a denen der Anordnung der Fig. 1 a.
Ein wesentlicher Unterschied besteht jedoch in der Gruppeneinteilung der Relais. Der Gruppe, der der Gleichrichter G1 zugeordnet ist, gehört lediglich das Relais Zl an, während das Relais Z3 in die andere Gruppe mit einbezogen wurde. Dementsprechend zieht das Relais Z 3 nicht sofort nach Abfall des Relais Zl während des vierten Impulses, sondern erst beim fünften Impuls an. Da das Relais Zl nicht erregt ist, kann nach öffnen des Kurzschlusses der Wicklung I des Relais Z4 am Kontakt 32*3 das Relais Z4 während des fünften Impulses nicht mehr ansprechen.
Für das Relais Z4 wird erst beim siebenten Impuls ein Stromkreis geschlossen. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, an Stelle von zehn Impulsen zwölf mit dem gleichen Auf wand zu zählen. Durch entsprechende Verschiebungen der Relais innerhalb der Gruppen bzw. durch Änderung der Gruppeneinteilung ist es möglich, mit einer aus vier Kettenrelais bestehenden Kettenrelaisschaltung sechzehn Impulse zu zählen.
Aus der folgenden Tabelle 2 kann abgelesen werden, welches oder welche der vier Relais bei den einzelnen Impulsen wirksam sind bzw. werden.
Tabelle 2
Impuls angezogene Relais
1
2 Zl
3 Zl.Z2
4 Z2
5 Z3
6 Zl Z3
7 Z1.Z2.Z3.Z4
8 Z2.Z3.Z4
9 Z4
10 Zl Z4
11 Zl.Z2 Z4
12 Z2 Z4
In der Fig. 2 b ist die zur Kettenrelaisschaltang der Fig. 2 a gehörige Kontaktpyramide dargestellt. Über diese Kontaktpyramide können zwölf unterschiedliche, den gezählten Impulsen entsprechende Punkte nacheinander markiert werden.
Die in der Fig. 3 a dargestellte Kettenschaltung arbeitet nach einem ärmlichen Prinzip wie die bereits beschriebenen Anordnungen. Die Zahl der Relais ist zwar größer als bei den Kettenschaltungen der Fig. 1 a, 1 b und 2 a, dagegen konnte jedoch die Kontaktzähl jedes einzelnen Relais auf ein Minimum beschränkt werden, so daß für die Kettenschaltung Kleinrelais Verwendung finden können.
Wie in der Fig. 1 c dient ein Transformator Tr mit den Sekundärwicklungen Sa und Sb als Stromquelle für die unterschiedlich gepolte Aufladung des Kondensators K. Die über Gleichrichter Ga und Gb gleichgerichteten Spannungen werden wie bei den übrigen Ausführungsbeispielen über Kontakte der Zählrelais an den Kondensator angeschaltet. Bei dieser Anordnung sind jedoch im Gegensatz zu den anderen Ausführungsbeispielen die Kontakte aller Kettenrelais Zl bis Z 3 an der Umschaltung der Spannungen beteiligt. Beim Eintreffen des ersten Impulses wird der Kondensator K geladen:
19. +, RI, 41 ζ1, 42 i, (1) K (2), Erde.
Bei Beendigung des ersten Impulses entlädt er sich in einem über den Gleichrichter G1 und die Wicklung I des Relais Zl verlaufenden Stromkreis, wäh- 30 31. +, 20, 57ul, rend der Gleichrichter G 3 ein Ansprechen der nachfolgenden Relais verhindert:
20. (I)K3 43 i, 11, 44 2 2, Gl, IZl, 10, K (2).
In der dritten Impulspause spricht das Relais Z 3 an:
26. (I)K, 43 i, 11, 51 s2, G 4, GIl, IZ3, 10, K (2).
Gleichzeitig mit der Umschaltung auf die Wick- lung Sb am Kontakt 54 s3 wird der Gleichrichter G 4 am Kontakt 55 s 3 überbrückt und ein Selbsthaltestromkreis am Kontakt 56£3 geschlossen:
27. +, 20, 47ul, 56.s3, IIZ3, 10, Erde.
Während des vierten Impulses erfolgt die erneute Aufladung des Kondensators an der Wicklung Sb des Transformators Tr:
28.—, 223, 54s3, 5022, 45si, 42%, (I)K(2), Erde.
Während der Pause zwischen dem vierten und fünften Impuls spricht das Relais Ul an:
29. (1) K, 43 i, 11, 51 s2, 55 s 3, G12, IUl, 10, K (2).
Es öffnet an seinem Kontakt 47 u 1 die Haltestromkreise 21, 24 und 27 der Relais Zl bis Z 3 und schließt einen Selbsthaltestromkreis am Kontakt 57ul:
30. +, 20, 57Ml, II Ul, 10, Erde.
Bei Beginn des fünften Impulses wird der Kondensator K, da die Relais Zl bis Z 3 ausgeschaltet sind, erneut im Stromkreis 19 geladen. Gleichzeitig wird am Kontakt 58« ein Stromkreis für das Relais U2 geschlossen:
II L/l
58i, IC/2
10, Erde.
Das Relais Zl öffnet seinen Kontakt 41 si und schließt seine Kontakte45s 1, 46si. An den Kontakten 41 si und 45si erfolgt die Umschaltung des Stromkreises für die Aufladung des Kondensators K von der Wicklung Sa auf die Wicklung Sb des Transformators Tr. Am Kontakt 46 s 1 wird ein Haltestromkreis für das Relais Zl geschlossen:
21. +, 20, 47« 1, 46si, IIZl, 10, Erde.
Zu Beginn des zweiten Impulses erfolgt die erneute Aufladung des Kondensators, jedoch mit entgegengesetzter Polarität:
22.—, A3, 48s2, 45sl, 42i, (1)2?(2), Erde.
Der in der folgenden Impulspause am Kontakt 43i geschlossene Entladestromkreis für den Kondensator K verläuft über die Gleichrichter G 2 und G 3, während der Gleichrichter G 4 in Sperrichtung liegend ein Ansprechen der Relais Z 3 und Ul verhindert. Das Relais Z 2 wird eingeschaltet:
23. (I)K, 43i, 11, G3, 49s3, G2, IZ2, 10, K (2).
Durch Öffnen seines Kontaktes 48s2 und Schließen seines Kontaktes 50 s 2 bereitet das Relais Z 2 die erneute Anschaltung des Kondensators K an die Wicklung Sa des Transformators Tr vor. Am Kontakt 51s 2 wird der Gleichrichter G 3 überbrückt und am Kontakt 52s 2 ein Selbsthaltestromkreis geschlossen:
24. +, 20, 47ul, 52s2, IIZ2, 10, Erde.
Während des nächsten Impulses erfolgt die Aufladung des Kondensators in einem dem Stromkreis 19 entsprechenden Stromkreis:
25. +, 2?4, 53s3, 50s2, 45si, 42i, (I)K(2), Erde.
Der Kontakt 59112 überbrückt den Kontakt 58 ί und bereitet damit einen Selbsthaltestromkreis für das Relais U 2 vor. Über den Kontakt 60 u 2 werden die Haltestromkreise für die Relais Zl bis Z 3 während der folgenden Impulspausen nacheinander wirksam.
Die bereits beschriebenen Schaltvorgänge wiederholen sich nach Ansprechen des Relais f/2, und die Stromkreise für die Auf- und Entladung des Kondensators werden nacheinander wieder wirksam.
In der folgenden Tabelle 3 ist die Arbeitsweise der in Fig. 3 dargestellten Kettenschaltung gezeigt:
Tabelle 3
Impuls angezogene Relais
2 Zl
3 Zl.Z2
4 Z1.Z2.Z3
5 L/l.172
6 Zl Ul.L/g
7 Zl.Z2 Ul.L/2
8 Z1.Z2.Z3.L/1.L/2
Gegenüber den Fig. 1 a, 1 b und 2 a hat, wie bereits ausgeführt, die Fig. 3 a den Vorteil, daß Kleinrelais verwendet werden können. Jedes Relais besitzt nur zwei Wicklungen, und die Kontaktbelastung ist verhältnismäßig gering. Die Zählkette läßt sich ohne weiteres zur Zählung von mehr als acht Impulsen weiter ausbauen. Für je zwei weitere zu zählende Impulse wird lediglich ein Relais benötigt.
65

Claims (7)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere für Fernsprechanlagen zum Abzählen von η Impulsen durch eine geringere Zahl von Kettenrelais, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kettenrelais in zwei Gruppen (Zl, ZZ und Z2, Z4 bzw. Zl, Z2 und ZZ, Ul) zusammengefaßt sind, jeder Gruppe Gleichrichter (Gl und G2 bzw. Gl, GIl und G2, G12) zugeordnet sind, und zwar der einen Gruppe in der einen und der anderen Gruppe in der entgegengesetzten Durchlaßrichtung, und Impulse wechselnder Stromrichtung abwechselnd Relais (ein Relais oder mehrere) aus jeder Gruppe steuern.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein bei Einlaufen von Impulsen in abwechselnder Richtung geladener Kondensator (K) als Stromquelle zur Steuerung der Kettenrelais (Zl bis Z4 bzw. Zl bis ZZ und XJl) beider Gruppen dient.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf den ersten einlaufenden Impuls ansprechendes Steuerrelais (V) die Ladung des Kondensators (K) vorbereitet, welche nach Beendigung dieses Stromstoßes erfolgt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromrichtungswechsel im Ladestromkreis des Kondensators (K) durch die Kettenrelais (z. B. Zl, Z2 bzw. Zl, Z 2, ZZ) durchgeführt wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromrichtungswechsel durch die ersten Relais beider Gruppen (Zl, Z 2) durchgeführt wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Aufladung des Kondensators (K) in abwechselnder Richtung erforderlichen Spannungen an den Widerständen (Rl, R2) eines Spannungsteilers abgegriffen werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Aufladung des Kondensators in abwechselnder Richtung erforderlichen Spannungen den Sekundärwicklungen (Sa, Sb) eines Transformators (Tr) entnommen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 609 768/101 1.57
DES46248A 1955-11-04 1955-11-04 Schaltungsanordnung zum Abzaehlen von Impulsen mit Kettenrelais fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Pending DE1001722B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1243894B (de) * 1961-07-14 1967-07-06 Siemens Ag Relaiskette bei einer selbsttaetigen, programmierten Waegevorrichtung
DE1256714B (de) * 1964-03-17 1967-12-21 Fritz Heckert Werk Karl Marx S Bistabile Taktschaltung als Zaehlstufe fuer Relaisketten zum dualen Zaehlen und Speichern von unipolaren Impulsen hoher Impulsfolgefrequenz

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