DE14943C - Vorrichtungen zum Reinigen von Flaschen - Google Patents
Vorrichtungen zum Reinigen von FlaschenInfo
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- DE14943C DE14943C DENDAT14943D DE14943DA DE14943C DE 14943 C DE14943 C DE 14943C DE NDAT14943 D DENDAT14943 D DE NDAT14943D DE 14943D A DE14943D A DE 14943DA DE 14943 C DE14943 C DE 14943C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/08—Cleaning containers, e.g. tanks
- B08B9/20—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
- B08B9/36—Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus cleaning by using brushes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. März 1881 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Waschen und Reinigen von Flaschen, und
besteht in der Anwendung einer eigenthümlich construirten, expandirbaren Bürste, welche in das
Innere der Flasche geschoben wird, in Verbindung mit einer hohlen Welle, durch welche
das Spülwasser zu der Bürste und dem Innern der Flasche gelangt, und in eigenthümlichen
beweglichen und feststehenden Hülsen, in Verbindung mit hin- und herbeweglichem Rahmen
und einem Ventil, das durch diesen selbstthätig gestellt wird, um den Zuflufs des Wassers zu
reguliren.
Fig. ι ist ein Grundrifs meiner verbesserten Flaschen-Waschmaschine; die Feder, welche den
Rahmen mit der Hülse zurückzieht, ist weggelassen.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht derselben.
Fig. 3 ist ein verticaler Längenschnitt nach der Linie x-x, Fig. 1.
Fig. 4 ist eine Endansicht.
Fig. S und 6 sind Längs- bezw. Querschnitt der festen und drehbaren Hülse in gröfserem
Mafsstabe.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer Art von Bürsten und Führern derselben in vergröfsertem
Mafsstabe.
Fig. 8 ist ein Querschnitt nach der Linie y-y, Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Ansicht der Reibebürste.
Fig. 10 ist eine Ansicht, theilweise Schnitt, der für Champagnerflaschen geeigneten Bürste,
in ausgebreiteter Stellung gezeichnet.
Fig. 11 ist eine Ansicht derselben mit dem Halter, welche zeigt, wie dieselbe für eine
Champagnerflasche angewendet wird, um den Boden derselben zu reinigen.
Fig. 12 ist ein Querschnitt dieser Bürste nach
der Linie z-z, Fig. 10.
Fig. 13 ist ein Grundrifs, theilweise Schnitt, woraus die Anwendung der in Fig. 14 und 15
gezeichneten Bürste für eine Bierflasche zu sehen ist.
Fig. 14 stellt eine Abänderung der Bürstenconstruction
dar.
Fig. 15 ist ein Längenschnitt nach der Mittellinie
derselben.
Fig. 16 ist theilweise ein Längenschnitt, woraus die innere, getheilte Röhre zu sehen ist.
Fig. 17 ist ein Querschnitt nach der Linie 1-1,
Fig. 14 und 15.
Fig. 18 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2, Fig. 14 und 15.
A ist die Grundplatte der Maschine mit den angegossenen Stutzen B B, mit denen der Rahmen
C fest verbolzt ist. Letzterer trägt an jedem Ende ein Lager C1, welches die hohle
Welle D mit der Riemscheibe E und dem Schwungrad F führt. Die Welle ist nach einer
Seite über den Rahmen hinaus verlängert, und der biegsame Bürstenhalter ist hier mittelst
Schrauben mit demselben verbunden, wie dargestellt. Am anderen Ende ist die Wasserleitungsröhre
G durch Stopfbüchse Gx mit der
Welle verbunden, so dafs ein dichter Schlufs zwischen der rotirenden Welle und dem feststehenden
Wasserrohr hergestellt ist. Durch den Abschlufshahn H kann der Wasserzufluss
regulirt werden.
Der Rahmen C hat vier Führungsknaggen, zwei an jeder Seite, die ausgebohrt sind und
zum Führen der Stangen // dienen, die am Frontende durch das Querstück J, am Hinterende
durch das bogenförmige Querstück Jx verbunden sind, so dafs ein fester, in den Führungen
C2 C2 verschiebbarer Rahmen hergestellt ist. Das Querstück J trägt in der Mitte die
Hülse K, die eine andere Hülse L umschliefst, welche in der Hülse K durch Stellschraube a in
ihrer Stellung erhalten wird. Ein Ringstück b, das in der eingedrehten Nuth c liegt, gestattet ein
Drehen der inneren Hülse L in der äufseren K, welche unbeweglich ist. Die Stellschraube a in
der äufseren Hülse K greift in ein Loch am Bogenstück oder Ring b. Durch die Spannung
der Feder M werden die Hülsen K und L in solcher Position gehalten, dafs sie die Feder 0 O
mit der Bürste zusammendrücken, wie in Fig. 3 dargestellt. Die Feder M ist mit dem einen Ende
an der Mitte des bogenförmigen Querstücks J1 befestigt, das andere Ende derselben an dem
gegenüberliegenden Punkte einer mit dem Gestell C verbundenen Stütze, in welcher Position
das Querstück J1 gegen den Hebel d liegt, der
mit dem Hahn H bezw. der Spindel des Ventils verbunden ist und so dasselbe geschlossen hält.
Wird nun eine Flasche gegen die erweiterte Oeffnung der Hülse L gedruckt, so wird das
Querstück J1 nach hinten bewegt, und durch den Zug der Feder e der Hahn geöffnet, so
dafs Wasser durch die Welle D in die Flasche tritt.
Der Bürstenhalter besteht aus der röhrenförmigen Nabe JV, die mit Schraubengewinde
versehen ist, das in das Ende der hohlen Welleü? pafst und aufsen zwei schwalbenschwanzförmige
Nuthen hat, die einander gegenüberstehen und über die ganze Länge der glatten Oberfläche
gehen. Die Grundflächen der Nuthen sollten Cylinderflächen, concentrisch mit der Nabe sein.
O O sind gekrümmte, federnde Arme, die aus einer dünnen Stahlplatte geschnitten sind. Sie
sind von gleichmäfsiger Dicke, doch durch die Krümmung steifer an den Enden. Die äufseren
Enden derselben sind so abgefeilt, dafs sie in die schwalbenschwanzförmigen Nuthen auf JV
passen.
P ist die Reibebürste mit den Ansatzbürsten P1 P1, die aus Serien von vorspringenden
Pflöcken// bestehen, die von einander getrennt operiren, aber doch ein Stück bilden.
Zum Reinigen von Champagnerflaschen oder anderen Flaschen mit tiefem, kegelförmig einspringendem
Boden wende ich die in Fig. 10 dargestellte Construction der Bürste an, welche
mit hervorspringenden spitzen Klauen gg versehen
sind, die in die scharfen Ecken des Flaschenbodens eingreifen, wie aus Fig. 11 zu ersehen
ist, wobei die ganze Oberfläche des kegelförmigen Bodens sowohl, als das Innere des
Cylinders einer gründlichen Bearbeitung durch die Bürste ausgesetzt werden, und so mit Hülfe
des Wassers eine genügende Reinigung stattfindet.
Die in Fig. 10,11 und 12 dargestellte Bürste
ist mit rippenförmigen Streifen h h versehen an Stelle der Pflöcke //, wie in Fig. 12 dargestellt.
In den Fig. 14, 15, 16, 17 und 18 ist eine
Modification des Bürstenhalters dargestellt. P ist die aus Gummi bestehende Bürste mit den
vorspringenden Rippen h h) OO sind die zwei
gebogenen Federn, an denen die Bürste P befestigt ist. Dieselben sind im wesentlichen wie
vorher beschrieben, nur dafs die Enden derselben nicht schwalbenschwanzförmig abgefeilt
sind.
Die gekrümmten Enden der Federn O O
reichen in die Büchse JR, welche aus der äufseren Röhre i, der inneren gespaltenen
Röhre/ und dem konischen Schraubenstöpsel k besteht.
Die Röhre / ist an einem Ende mit einer Schraube jl verbunden, mittelst welcher die
Verbindung mit der hohlen Welle der Maschine hergestellt wird.
Dieselbe hat Ansätze/2/3 und/4 und am
anderen Ende ein Muttergewinde für die Schraube k, deren Konus in eine entsprechende
Ausdrehimg des Endes der Röhre / pafst, wie dargestellt. Die Röhre / besteht aus einzelnen
Längstheilen, die durch Anziehen der Schraube k durch den Konus derselben aus einander gedrückt,
und so die zwischen der inneren und äufseren Röhre liegenden Enden der Federn O
fest mit dem Halter verbunden werden. An der inneren Fläche von / sind zwei Leisten / /
angegossen oder in anderer Art befestigt, welche zur Führung der Arme der Federn O O dienen.
Diese Leitschienen // können statt mit der äufseren Röhre auch mit der inneren verbunden
sein, in welchem Falle die Fugen, welche diese Röhre theilen, die Gleitschienen entlang gehen.
Durch die Schraube k geht das Loch k1,
durch welches das Wasser für das Spülen von der hohlen Welle D nach der Flasche passirt.
Die äufsere Röhre i geht über die innere bis zu dem Ansatz/3 und ist mit der Schraube/1
durch den Stift m verbunden!
η η sind Löcher, durch welche man für den
Fall eines Bruches der federnden Arme O O mittelst eines geeigneten Werkzeuges die Enden
der Federn aus der Büchse R heraustreiben kann.
Claims (8)
- Paten t-An sprüche:
- i. Bei Flaschen-Waschmaschinen . die Anwendung eines Bürstenhalters, der aus einer röhrenförmigen Nabe JV mit zwei Nuthen von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt durch ihre ganze Länge, und zwei Blattfedern O O, deren Enden schwalbenschwanzförmig bearbeitet sind, so dafs sie in die
- Nuthen von JV passen, und deren anderes Ende rückwärts gebogen ist, besteht, im wesentlichen für den beschriebenen Zweck. Bei Flaschen-Waschmaschinen die Anwendung von Reibebürsten, die mit zwei Tüllen zur Aufnahme und Befestigung der Enden der federnden Arme und mit einer Reihe vorspringender Knaggen oder Pflöcke versehen sind, welche letztere mit ihren Enden unabhängig von einander die Innenfläche der Flasche berühren, im wesentlichen wie beschrieben und dargestellt.
In einer Flaschen-Waschmaschine die Combination der feststehenden Hülse k mit der Stellschraube a, und der inneren Hülse L mit der ringförmigen Nuth c und dem bogenförmigen Ringstück b, Alles so arrangirt und für den Zweck, wie beschrieben und dargestellt. " - In einer Flaschen-Waschmaschine die Combination der Welle D mit der treibenden Riemscheibe E, dem festen Gestell C mit dem Führungskloben C2 eines beweglichen Rahmens aus zwei Stangen II, dem bogenförmigen Querstück J1, dem Querstück J, der Feder M, der festen Hülse K und der drehbaren, an ihrer Mündung bogenförmig ausgedrehten Hülse L, Alles so arrangirt, um den bezeichneten Zweck zu erfüllen.
- 5. In einer Flaschen-Waschmaschine die Anordnung des festen Rahmens C mit den Lagern C1 und C2, der hohlen Welle D mit der treibenden Riemscheibe E, welche an einem Ende die Bürste mit dem Halter trägt, und am anderen Ende mit der festen Röhre G, dem Hahn oder Ventil H mit dem aufrechten Hebel d und Feder e verbunden ist, des hin- und herbeweglichen Rahmens 11 /J1, der Feder M und der Hülsen K und L, Alles so arrangirt, um dem vorbeschriebenen Zweck zu genügen.
- 6. Die Anordnung der Büchse R in der Art, wie beschrieben und dargestellt, für den Zweck, zwei Arme oder andere Gegenstände zusammenzuhalten.
- 7. Die Anordnung einer Büchse zum Zusammenhalten zweier Gegenstände, wie beschrieben , bestehend aus der äufseren Röhre i, der inneren, getheilten Röhre j und der mit Konus versehenen Schraube k, Alles so arrangirt und verbunden, um dem vorbeschriebenen Zweck zu genügen.
- 8. Die Combination der äufseren Röhre i, der inneren, getheilten Röhre j, der federnden Arme O O, der Reibebürste P und der mit Konus versehenen Schraube k, im wesentlichen um dem vorbeschriebenen Zweck zu entsprechen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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