DE1484488C - Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs - Google Patents
Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden VortreibrohrsInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung
von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs, die in das obere Ende des Vortreibrohrs einsetzbar
ist und ein Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das mit einer umlaufenden, gegen
die Innenwand des Vortreibrohrs zu drückenden Manschette aus gummielastischem Material versehen
ist.
Eine derartige Abdichtvorrichtung ist bekannt (britische Patentschrift 386 857). Hierbei ist das Gehäuse
der Vorrichtung nach unten geschlossen, die Außenwand des Gehäuses ist von der Manschette aus
gummielastischem Material gebildet, und es sind zusätzliche, die Vorrichtung durchsetzende Druckluftleitungen
zum Beaufschlagen des Innern des Vortreibrohrs vorgesehen. Die Vorrichtung ist mittels
eines auf dem oberen Ende des Vortreibrohrs befestigten Deckels gegenüber dem Vortreibrohr fixierbar.
Die bekannte Vorrichtung ist in baulicher Hinsicht aufwendig und erfordert bei ihrem Aufsetzen
und Abnehmen einen großen Bedienungsaufwand.
Es ist weiter eine Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen
dienenden Vortreibrohrs bekannt, die auf das obere Ende des Vortreibrohre aufsetzbar ist und ein
Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das nach unten offen ist (britische Patentschrift
101). Hierbei erfolgt die Abdichtung zwischen der Vorrichtung und dem Vortreibrohr mittels einer
auf der Außenwand des Gehäuses der Vorrichtung vorgesehenen, sich gegen die Innenwand des Vortreibrohrs
legenden Lippendichtung sowie dadurch, daß die Vorrichtung mittels eines Bajonettverschlusses
gegen die obere Stirnfläche des Vortreibrohrs angedrückt wird. Die Vorrichtung erfordert nachteiligerweise
eine baulich aufwendige besondere Ausbildung des oberen Endes des Vortreibrohrs, die gegen Beschädigungen
empfindlich ist. Auch ergeben sich Bedienungsschwierigkeiten dadurch, daß die Vorrichtung
zum Schließen und öffnen des Bajonettverschlusses mit erheblicher Kraft gegenüber dem Vortreibrohr
verdreht werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß sie leicht aufsetzbar und abnehmbar ist und daß sich im Betrieb selbsttätig eine genügende Dichtwirkung
zwischen ihr und der Innenwand des Vortreibrohrs ergibt.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch
gelöst, daß in dem unten offenen Gehäuse die Druckluftleitung in einem Hohlraum endet, der von der
Außenwand des Gehäuses und der Manschette gebildet ist, daß in der Außenwand eine öffnung vorgesehen
ist, die den Hohlraum mit dem Inneren des Vortreibrohrs verbindet, und daß das Gehäuse durch
einen Bolzen im Vortreibrohr fixierbar ist.
Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist das Gehäuse lose von oben in das Vortreibrohr einzusetzen
und dort starr zu fixieren, ohne daß dabei auf die Dichtung des Gehäuses gegenüber dem Vortreibrohr
zu achten ist. Wird dann beim Betrieb der Vorrichtung Druckluft in das Gehäuse eingeführt, so wird
die gewünschte Abdichtung des Gehäuses gegenüber dem Vortreibrohr selbsttätig dadurch erreicht, daß
sich die Manschette gegen die Innenseite des Vortreibrohrs drückt. Die Führung der Druckluft durch
den Hohlraum zwischen Manschette und Außenseite des Gehäuses bewirkt nämlich, daß der Druck innerhalb
der Manschette stets etwas größer ist als der Druck im Vortreibrohr, so daß die gewünschte Dich>'
tung mit Sicherheit erzielt wird.
Eine einfache und die Dichtung des Gehäuses nicht beeinträchtigende Befestigung des Bolzens wird erzielt,
wenn der Bolzen gemäß seiner Ausgestaltung durch einander gegenüberliegende Löcher in der
Wand des Vortreibrohrs und durch ein die Löcher verbindendes, das Gehäuse quer durchsetzendes Führungsrohr
hindurchsteckbar ist.
Gemäß weiteren Ausgestaltungen können in an sich bekannter Weise an das Gehäuse ein Überdruck-Sicherheitsventil
und an die obere geschlossene Wand des Gehäuses eine Anhängevorrichtung angesetzt
sein.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine in das obere Ende des Vortreibrohrs
eingesetzte, dieses Ende abdichtende Vorrichtung gemäß der Erfindung vor Beginn eines Preßvorganges,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der LinieH-H der
Fig. 1, jedoch während eines Preßvorganges.
Die dargestellte Vorrichtung weist ein nach unten offenes Gehäuse 1 mit einer zylindrischen Wand la
und einer oberen geschlossenen, kessclbodenförinigen Wand 1 b auf. Die obere geschlossene Wand 1 b ist
von einer Druckluftleitung 2 durchsetzt. Auf der Wand 1 α ist eine umlaufende, aus Gummi bestehende
Manschette 4 vorgesehen. Das untere Ende der Druckluftleitung 2 steht über einer öffnung 6 in der
Wand la des Gehäuses 1 mit der der Wand la zugekehrten
Rückseite der Manschette 4 in Verbindung. Bei Druckluftzuführung durch die Druckluftleitung 2
wird die Manschette 4 radial nach außen gedrückt, wodurch sich zwischen der Manschette 4 und der
Wand 1 α ein Hohlraum 3 (F i g. 2) bildet. Die Druckluft
durchströmt diesen Hohlraum 3 und tritt an einer der Druckluftleitung 2 diametral gegenüberliegenden
Stelle durch eine in der Wand 1 α gebildete öffnung 5 in das Innere des Vortreibrohrs 7. Durch den Überdruck
im Hohlraum 3 gegenüber dem Inneren des Vortreibrohrs 7, der noch dynamisch durch die besondere
Führung der strömenden Druckluft verstärkt wird, wird die Manschette 4 gegen die Innenseite des
Vortreibrohrs 7 angepreßt.
Das Gehäuse 1 ist durch einen Bolzen 8 im Vortreibrohr 7 fixierbar. Der Bolzen 8 ist durch einander
gegenüberliegende Löcher 10 in der Wand des Vortreibrohrs 7 und durch ein das Gehäuse 1 quer durchsetzendes Führungsrohr 12 hindurchsteckbar.
An das Gehäuse 1 ist ein Überdruck-Sicherheitsventil 9 angesetzt. Es kann so gefahrlos mit beliebig
hohen Drücken der durch die Drückluftleitung 2 zugeführten Druckluft gearbeitet werden, deren Höhe
im Hinblick auf die gewünschte Abdichtwirkung bemessen ist. Weiter ist an die obere geschlossene
Wand 1 b des Gehäuses 1 eine Anhängevorrichtung 11 angesetzt, mittels derer die Vorrichtung in das obere
Ende des Vortreibrohrs 7 eingesetzt und aus diesem entnommen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen
dienenden Vortreibrohrs, die in das obere . Ende des Vortreibrohrs einsetzbar ist und ein
Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das mit einer umlaufenden, gegen die
Innenseite des Vortreibrohrs zu drückenden Manschette aus gummielastischem Material versehen .
ist, dadurchgekennzeichnet, daß in dem unten offenen Gehäuse (1) die Druckluftleitung
(2) in einem Hohlraum (3) endet, der von der Wand (la) des Gehäuses (1) und der Manschette
(4) gebildet ist, daß in der Wand (1 a) eine öffnung (5) vorgesehen ist, die den Hohlraum (3)
mit dem Innern des Vortreibrohrs (7) verbindet, und daß das Gehäuse (1) durch einen Bolzen (8)
im Vortreibrohr (7) fixierbar ist. ao
; 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (8) durch einander
gegenüberliegende Löcher in der Wand (10) des Vortreibrohrs (7) und durch ein das Gehäuse (1)
quer durchsetzendes Führungsrohr (12) hindurchsteckbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das Gehäuse (1)
ein Überdruck-Sicherheitsventil (9) angesetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die obere
geschlossene Wand (1 b) des Gehäuses (1) eine Anhängevorrichtung (11) angesetzt ist.
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