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DE1484488C - Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs

Info

Publication number
DE1484488C
DE1484488C DE1484488C DE 1484488 C DE1484488 C DE 1484488C DE 1484488 C DE1484488 C DE 1484488C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
wall
propulsion pipe
compressed air
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ferdinand 6672 Rohrbach Jacob
Original Assignee
Hans-Toni Jacob Brunnenbau und Pfahlgründungen, 6672 Rohrbach
Publication date

Links

Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs, die in das obere Ende des Vortreibrohrs einsetzbar ist und ein Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das mit einer umlaufenden, gegen die Innenwand des Vortreibrohrs zu drückenden Manschette aus gummielastischem Material versehen ist.
Eine derartige Abdichtvorrichtung ist bekannt (britische Patentschrift 386 857). Hierbei ist das Gehäuse der Vorrichtung nach unten geschlossen, die Außenwand des Gehäuses ist von der Manschette aus gummielastischem Material gebildet, und es sind zusätzliche, die Vorrichtung durchsetzende Druckluftleitungen zum Beaufschlagen des Innern des Vortreibrohrs vorgesehen. Die Vorrichtung ist mittels eines auf dem oberen Ende des Vortreibrohrs befestigten Deckels gegenüber dem Vortreibrohr fixierbar. Die bekannte Vorrichtung ist in baulicher Hinsicht aufwendig und erfordert bei ihrem Aufsetzen und Abnehmen einen großen Bedienungsaufwand.
Es ist weiter eine Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs bekannt, die auf das obere Ende des Vortreibrohre aufsetzbar ist und ein Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das nach unten offen ist (britische Patentschrift 101). Hierbei erfolgt die Abdichtung zwischen der Vorrichtung und dem Vortreibrohr mittels einer auf der Außenwand des Gehäuses der Vorrichtung vorgesehenen, sich gegen die Innenwand des Vortreibrohrs legenden Lippendichtung sowie dadurch, daß die Vorrichtung mittels eines Bajonettverschlusses gegen die obere Stirnfläche des Vortreibrohrs angedrückt wird. Die Vorrichtung erfordert nachteiligerweise eine baulich aufwendige besondere Ausbildung des oberen Endes des Vortreibrohrs, die gegen Beschädigungen empfindlich ist. Auch ergeben sich Bedienungsschwierigkeiten dadurch, daß die Vorrichtung zum Schließen und öffnen des Bajonettverschlusses mit erheblicher Kraft gegenüber dem Vortreibrohr verdreht werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sie leicht aufsetzbar und abnehmbar ist und daß sich im Betrieb selbsttätig eine genügende Dichtwirkung zwischen ihr und der Innenwand des Vortreibrohrs ergibt.
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in dem unten offenen Gehäuse die Druckluftleitung in einem Hohlraum endet, der von der Außenwand des Gehäuses und der Manschette gebildet ist, daß in der Außenwand eine öffnung vorgesehen ist, die den Hohlraum mit dem Inneren des Vortreibrohrs verbindet, und daß das Gehäuse durch einen Bolzen im Vortreibrohr fixierbar ist.
Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist das Gehäuse lose von oben in das Vortreibrohr einzusetzen und dort starr zu fixieren, ohne daß dabei auf die Dichtung des Gehäuses gegenüber dem Vortreibrohr zu achten ist. Wird dann beim Betrieb der Vorrichtung Druckluft in das Gehäuse eingeführt, so wird die gewünschte Abdichtung des Gehäuses gegenüber dem Vortreibrohr selbsttätig dadurch erreicht, daß sich die Manschette gegen die Innenseite des Vortreibrohrs drückt. Die Führung der Druckluft durch den Hohlraum zwischen Manschette und Außenseite des Gehäuses bewirkt nämlich, daß der Druck innerhalb der Manschette stets etwas größer ist als der Druck im Vortreibrohr, so daß die gewünschte Dich>' tung mit Sicherheit erzielt wird.
Eine einfache und die Dichtung des Gehäuses nicht beeinträchtigende Befestigung des Bolzens wird erzielt, wenn der Bolzen gemäß seiner Ausgestaltung durch einander gegenüberliegende Löcher in der Wand des Vortreibrohrs und durch ein die Löcher verbindendes, das Gehäuse quer durchsetzendes Führungsrohr hindurchsteckbar ist.
Gemäß weiteren Ausgestaltungen können in an sich bekannter Weise an das Gehäuse ein Überdruck-Sicherheitsventil und an die obere geschlossene Wand des Gehäuses eine Anhängevorrichtung angesetzt sein.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine in das obere Ende des Vortreibrohrs eingesetzte, dieses Ende abdichtende Vorrichtung gemäß der Erfindung vor Beginn eines Preßvorganges,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der LinieH-H der Fig. 1, jedoch während eines Preßvorganges.
Die dargestellte Vorrichtung weist ein nach unten offenes Gehäuse 1 mit einer zylindrischen Wand la und einer oberen geschlossenen, kessclbodenförinigen Wand 1 b auf. Die obere geschlossene Wand 1 b ist
von einer Druckluftleitung 2 durchsetzt. Auf der Wand 1 α ist eine umlaufende, aus Gummi bestehende Manschette 4 vorgesehen. Das untere Ende der Druckluftleitung 2 steht über einer öffnung 6 in der Wand la des Gehäuses 1 mit der der Wand la zugekehrten Rückseite der Manschette 4 in Verbindung. Bei Druckluftzuführung durch die Druckluftleitung 2 wird die Manschette 4 radial nach außen gedrückt, wodurch sich zwischen der Manschette 4 und der Wand 1 α ein Hohlraum 3 (F i g. 2) bildet. Die Druckluft durchströmt diesen Hohlraum 3 und tritt an einer der Druckluftleitung 2 diametral gegenüberliegenden Stelle durch eine in der Wand 1 α gebildete öffnung 5 in das Innere des Vortreibrohrs 7. Durch den Überdruck im Hohlraum 3 gegenüber dem Inneren des Vortreibrohrs 7, der noch dynamisch durch die besondere Führung der strömenden Druckluft verstärkt wird, wird die Manschette 4 gegen die Innenseite des Vortreibrohrs 7 angepreßt.
Das Gehäuse 1 ist durch einen Bolzen 8 im Vortreibrohr 7 fixierbar. Der Bolzen 8 ist durch einander gegenüberliegende Löcher 10 in der Wand des Vortreibrohrs 7 und durch ein das Gehäuse 1 quer durchsetzendes Führungsrohr 12 hindurchsteckbar.
An das Gehäuse 1 ist ein Überdruck-Sicherheitsventil 9 angesetzt. Es kann so gefahrlos mit beliebig hohen Drücken der durch die Drückluftleitung 2 zugeführten Druckluft gearbeitet werden, deren Höhe im Hinblick auf die gewünschte Abdichtwirkung bemessen ist. Weiter ist an die obere geschlossene Wand 1 b des Gehäuses 1 eine Anhängevorrichtung 11 angesetzt, mittels derer die Vorrichtung in das obere Ende des Vortreibrohrs 7 eingesetzt und aus diesem entnommen werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abdichten des oberen Endes eines der Herstellung von Preßbetonpfählen dienenden Vortreibrohrs, die in das obere . Ende des Vortreibrohrs einsetzbar ist und ein Gehäuse aufweist, in dem eine Druckluftleitung endet und das mit einer umlaufenden, gegen die Innenseite des Vortreibrohrs zu drückenden Manschette aus gummielastischem Material versehen . ist, dadurchgekennzeichnet, daß in dem unten offenen Gehäuse (1) die Druckluftleitung (2) in einem Hohlraum (3) endet, der von der Wand (la) des Gehäuses (1) und der Manschette (4) gebildet ist, daß in der Wand (1 a) eine öffnung (5) vorgesehen ist, die den Hohlraum (3) mit dem Innern des Vortreibrohrs (7) verbindet, und daß das Gehäuse (1) durch einen Bolzen (8) im Vortreibrohr (7) fixierbar ist. ao
; 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (8) durch einander gegenüberliegende Löcher in der Wand (10) des Vortreibrohrs (7) und durch ein das Gehäuse (1) quer durchsetzendes Führungsrohr (12) hindurchsteckbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das Gehäuse (1) ein Überdruck-Sicherheitsventil (9) angesetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die obere geschlossene Wand (1 b) des Gehäuses (1) eine Anhängevorrichtung (11) angesetzt ist.

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