DE1482807C - Radrechwender - Google Patents
RadrechwenderInfo
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- DE1482807C DE1482807C DE1482807C DE 1482807 C DE1482807 C DE 1482807C DE 1482807 C DE1482807 C DE 1482807C
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Description
ι 2
Die Erfindung betrifft einen Radrechwender mit gänge zu den Vertiefungen bzw. Erhöhungen, so daß
parallel zueinander angeordneten, bodengetriebenen ein Springen der Rechräder und dadurch bedingte
Rechrädern, der zur Anpassung an Bodenuneben- ungleichmäßige Bearbeitungen . des Erntegutes ver-
heiten um eine waagerechte und nach vorne weisende mieden werden. . .
Achse schwenkbar geführt mit der Vorderseite eines 5 Bei einem weiteren bekannten Radrechwender
Schleppers oder eines schlepperähnlichen Fahrzeuges (USA.-Patentschrift 2 712 723), der frontseitig an
verbunden ist. einem Schlepper angebracht ist, verlaufen die Rech-
Bei einem bekannten Radrechwender dieser Art radachsen leicht geneigt gegenüber der unter einem
(deutsche Auslegeschrift 1051555), der frontseitig Winkel von 45° zur Fahrtrichtung liegenden
an einem Einachsschlepper angebracht ist, erstreckt io Schwenkachse. Die hier vorgesehene Neigung zwisich
die Schwenkachse für den die Rechräder tra- sehen den Rechradachsen und der Schwenkachse ist
genden Gestellbalken unter einem Winkel zur Fahrt- so gering, daß praktische Auswirkungen auf die
richtung, und die Rechradachsen verlaufen parallel Recharbeit in den beim Überfahren von Bodenunzii
dieser Schwenkachse. Bei einer in Anpassung an ebenheiten auftretenden Schwenkbereichen nicht
Bodenunebenheiten erfolgenden Verschwenkung des 15 gegeben sind. In dem im Hinblick auf die Bodendie
Rechräder tragenden Gestellbalkens ändert sich anpassung sich ergebenden Schwenkbereich um die
folglich die Winkellage der Ebenen der Rechräder Schwenkachse behalten die Rechradebenen also
gegenüber dem Boden nicht, und es bleibt deren praktisch ihre zum Boden senkrechte Lage bei.
senkrechte Lage gegenüber der Bodenebene erhalten. Damit ergeben sich auch für diese Konstruktion die
Dies hat zur Folge, daß der Übergang der Rech- 2° vorgeschilderten Nachteile. __
räder zu Vertiefungen oder Erhöhungen des Bodens In Ausgestaltung_der Erfindung kann der Radso unmittelbar erfolgt, daß es zu Beschädigungen rechwender einen sich "quer zur Fahrtrichtung erder Grasnarbe kommen kann. Zusätzlich zur Ver- streckenden Kupplungsbalken aufweisen, der in zwei schwenkbarkeit um die schräg zur Fahrtrichtung mit Abstand voneinander liegenden Punkten mit dem liegende Achse ist bei dieser bekannten Konstruktion 25 die Rechräder tragenden Gestellbalken verbunden in der Verbindung vom Radrechwender zum Ein- __ und um die in Fahrtrichtung verlaufende Achse achsschlepper eine Verstellbarkeit des Radrech- ' schwenkbar ist. Durch eine solche Anordnung ergibt wenders gegenüber dem Schlepper um eine quer zur sich eine besonders günstige Abstützung für den Fahrtrichtung liegende, horizontale Achse gegeben. Gestellbalken, die gleichzeitig auch eine einfache Diese dient zur Festlegung verschiedener Einstell- 30 Verstellbarkeit des Radrechwenders ermöglicht,
lagen des Schleppers gegenüber dem Radrechwender, In Ausgestaltung der Erfindung kann das eine ermöglicht aber keine zusätzliche freie Verschwen- Ende des Kupplungsbalkens unmittelbar und das kung des Radrechwenders gegenüber dem Schlepper andere Ende über einen Arm an den Gestellbalken in Betrieb. angelenkt sein, so daß zur Abstützung des Gestell-
räder zu Vertiefungen oder Erhöhungen des Bodens In Ausgestaltung_der Erfindung kann der Radso unmittelbar erfolgt, daß es zu Beschädigungen rechwender einen sich "quer zur Fahrtrichtung erder Grasnarbe kommen kann. Zusätzlich zur Ver- streckenden Kupplungsbalken aufweisen, der in zwei schwenkbarkeit um die schräg zur Fahrtrichtung mit Abstand voneinander liegenden Punkten mit dem liegende Achse ist bei dieser bekannten Konstruktion 25 die Rechräder tragenden Gestellbalken verbunden in der Verbindung vom Radrechwender zum Ein- __ und um die in Fahrtrichtung verlaufende Achse achsschlepper eine Verstellbarkeit des Radrech- ' schwenkbar ist. Durch eine solche Anordnung ergibt wenders gegenüber dem Schlepper um eine quer zur sich eine besonders günstige Abstützung für den Fahrtrichtung liegende, horizontale Achse gegeben. Gestellbalken, die gleichzeitig auch eine einfache Diese dient zur Festlegung verschiedener Einstell- 30 Verstellbarkeit des Radrechwenders ermöglicht,
lagen des Schleppers gegenüber dem Radrechwender, In Ausgestaltung der Erfindung kann das eine ermöglicht aber keine zusätzliche freie Verschwen- Ende des Kupplungsbalkens unmittelbar und das kung des Radrechwenders gegenüber dem Schlepper andere Ende über einen Arm an den Gestellbalken in Betrieb. angelenkt sein, so daß zur Abstützung des Gestell-
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, 35 balkens nur wenige Teile notwendig sind. Die Aneinen
Radrechwender der eingangs genannten Art lenkpunkte des Kupplungsbalkens bzw. des Armes
so auszugestalten, daß dieser ohne die Gefahr einer auf dem Gestellbalken können hierbei zweckmäßi-Beschädigung
der Grasnarbe und ohne Beeinträchti- gerweise gegeneinander verstellbar sein, wodurch
gung in der Rechwirkung Erhöhungen oder Vertie- die Lage des Gestellbalkens zur Fahrtrichtung in
fungen des Bodens gut folgen kann, und zwar ohne 4° einfacher Weise veränderbar ist.
Komplizierung seines konstruktiven Aufbaues. Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der
Komplizierung seines konstruktiven Aufbaues. Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
die Achse, um die der Radrechwender gegenüber F i g. 1 eine Draufsicht auf einen an der Vörder-
dem Schlepper in Betrieb schwenkbar ist, sich in seite eines Schleppers angebrachten Radrechwender
Fahrtrichtung erstreckt und in einem spitzen Winkel « gemäß der Erfindung und
zu den Rechradachsen verläuft. Eine solche Ausge- F i g. 2 einen Teil des Radrechweriders gemäß
staltung hat zur Folge, daß sich die Rechräder beim Fig. 1 in einer Ansicht gemäß Linie II-II in Fig. 1.
Absenken in Vertiefungen schräg nach vorne neigen Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Radrechkönnen, wodurch sich insbesondere im Übergang wender weist ein Gestell 1 auf, das im wesentlichen
von der nach unten zu der nach oben verlaufenden 5° aus einem dreiteiligen Gestellbalken 2 bis 4 besteht
Seite einer Vertiefung eine sehr schonende Behänd- und von drei Laufrädern 5 bis 7 abgestützt ist. Die
lung der Grasnarbe ergibt. Durch den gleichmäßigen Laufräder 5 und 6 sind selbsteinstellend. Das Lauf-Übergang
in derartigen Vertiefungen ergibt sich rad 7 ist über eine Verriegelung 8 in mehreren Lagen
eine besonders ruhige Führung für die Rechräder, gegenüber dem Gestell zu fixieren und dient demdie
eine sehr saubere Erfassung des Erntegutes zur 55 zufolge der Richtungsfestlegung. Die vier parallel
Folge hat. Durch die andererseits beim Überfahren zueinander liegenden, bodengetriebenen Rechräder 9
von Erhöhungen bei der erfindungsgemäßen Kon- bis 12 des Radrechwenders versetzen im Betrieb das
struktion auftretende Neigung der Rechräder schräg auf dem Boden liegende Erntegut, ζ. Β. Heu, nach
nach hinten wird eine Verkleinerung des Winkels der Seite und sind über Tragglieder 13 bis 16 an
zwischen der Rechradebene und dem Boden ver- 60 dem Gestellbalken 2 bis 4 befestigt,
mieden, die bei der Bearbeitung von größeren Ernte- An den Teilen 2 und 4 des Gestellbalkens 2 bis 4 gutmengen zu einer unerwünschten Stauung zwi- sind Befestigungselemente 30 und 31 längsverstellbar sehen den Rechrädern und dem Boden führen könnte, angebracht, über die der Radrechwender an die was Bröckclverlustc zur Folge haben kann. Durch Vorderseite des Schleppers 32' oder eines ähnlichen die erfindungsgemäße Anlenkung und die dadurch 65 Fahrzeuges anzuschließen ist (vgl. Fig. 1).
bedingte Schrägstellung der Rechräder beim Durch-, In der Verbindung des Radrechwenders mit dem bzw. Überfahren von Bodenunebenheiten ergeben Schlepper 32 ist ein Kupplungsbalken 33 vorgesehen, sich auch für die Rechräder keine so harten Über- der einen sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden
mieden, die bei der Bearbeitung von größeren Ernte- An den Teilen 2 und 4 des Gestellbalkens 2 bis 4 gutmengen zu einer unerwünschten Stauung zwi- sind Befestigungselemente 30 und 31 längsverstellbar sehen den Rechrädern und dem Boden führen könnte, angebracht, über die der Radrechwender an die was Bröckclverlustc zur Folge haben kann. Durch Vorderseite des Schleppers 32' oder eines ähnlichen die erfindungsgemäße Anlenkung und die dadurch 65 Fahrzeuges anzuschließen ist (vgl. Fig. 1).
bedingte Schrägstellung der Rechräder beim Durch-, In der Verbindung des Radrechwenders mit dem bzw. Überfahren von Bodenunebenheiten ergeben Schlepper 32 ist ein Kupplungsbalken 33 vorgesehen, sich auch für die Rechräder keine so harten Über- der einen sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden
Träger 34 umfaßt, dessen eines Ende mit einem gabelförmigen Teil 35 versehen ist und unmittelbar
über einen Verriegelungsstift 36 waagerecht verschwenkbar an das Befestigungselement 31 und
damit den Gestellbalken 2 bis 4 anzuschließen ist. Am anderen Ende weist der Träger 34 eine senkrechte
Achse 37 auf, auf der eine Buchse 38 drehbar angeordnet ist. Die lotrecht angeordnete Buchse 38
ist fest mit einer waagerechten Buchse 39 verbunden, an die ein Arm 24 anzuschließen ist, dessen freies
Ende 24 A in der in F i g. 1 dargestellten Lage mit dem Befestigungselement 30 mittels eines Stiftes 40
zu verbinden ist. Der Arm 24 ist dabei gegenüber dem Befestigungselement 30 schwenkbar. Der Träger
34 hat auf der unteren Seite ein langgestrecktes, waagerechtes Lager 41, das auf eine Achse 42 aufzustecken
ist, die sich in Fahrtrichtung 44 erstreckt und auf der Vorderseite des Schleppers 32 befestigt
ist. Die Befestigung des Trägers 34 an dem Lager ist durch zwei Streben 43 verstärkt.
Nach Anbringung des Radrechwenders auf der Vorderseite des Schleppers 32 ist dieser um die
waagerechte und in Fahrtrichtung verlaufende Achse 42 gegenüber dem Schlepper schwenkbar, so daß
sich die Rechräder 9 bis 12 unabhängig vom Schlepper 32 den Unebenheiten des Bodens anpassen können.
Die Erstreckungsrichtung der Rechradreihe in bezug auf die Fahrtrichtung 44 läßt sich durch Verschiebung
des Befestigungselementes 31 oder des Befestigungselementes 30 einstellen.
Claims (4)
1. Radrechwender mit parallel zueinander angeordneten, bodengetriebenen Rechrädern, der
zur Anpassung an Bodenunebenheiten um eine waagerechte und nach vorn weisende Achse
schwenkbar geführt mit der Vorderseite eines Schleppers oder eines schlepperähnlichen Fahrzeugs
verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (42) sich in Fahrtrichtung erstreckt und in einem spitzen Winkel
zu den Rechradachsen verläuft.
2. Radrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er einen sich quer zur
Fahrtrichtung erstreckenden Kupplungsbalken (33) aufweist, der in zwei mit Abstand voneinander
liegenden Punkten mit dem die Rechräder (9 bis 12) tragenden Gestellbalken (2 bis 4) verbunden
und um die in Fahrtrichtung verlaufende Achse (42) schwenkbar ist. -
3. Radrechwender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Kupplungsbalkens
(33) unmittelbar und das andere über einen Arm (24) an dem Gestellbalken (2 bis 4) angelenkt ist.
4. Radrechwender nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte
auf dem Gestellbalken (2 bis 4) gegeneinander verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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