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DE148073C - - Google Patents

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Publication number
DE148073C
DE148073C DENDAT148073D DE148073DC DE148073C DE 148073 C DE148073 C DE 148073C DE NDAT148073 D DENDAT148073 D DE NDAT148073D DE 148073D C DE148073D C DE 148073DC DE 148073 C DE148073 C DE 148073C
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DE
Germany
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windings
motor
motors
poles
rotor
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DENDAT148073D
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Publication of DE148073C publication Critical patent/DE148073C/de
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  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

ΆΐΛψρΦ m^
'^'ΐ^Μ-Α^η
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Wechselstrommotoren, im besonderen Drehstrommotoren, mit veränderbaren Umlaufzahlen ohne wesentliche Effektverluste betreiben zu können, hat man bekanntlich zwei (unter Umständen auch mehr) gleiche Motoren mechanisch gekuppelt und sie elektrisch in sogen. Kaskadenschaltung miteinander verbunden, d. h. den Stator des ersten Motors an das Netz gelegt, seine Rotorwicklung über
ίο Schleifringe an die Statorwicklung des zweiten Motors gelegt und dessen Rotorwicklung in der üblichen Weise mit den Anlaßwiderständen verbunden oder kurz geschlossen. Bei zwei M'otoren mit gleicher Polzahl erhält man bekanntlich durch diese Anordnung eine Verminderung der Umlaufzahl auf ungefähr die Hälfte der Umlaufzahl des einzelnen Motors.
Es ist ferner bekannt, daß man auch Motoren von ungleicher Polzahl in Kaskadenschaltung betreiben kann, mit dem Erfolge, daß die gemeinschaftliche Umlaufzahl der beiden gekuppelten Motoren bei derselben Periodenzahl des Netzes der Summe der PoI-zahl beider Motoren entspricht. Für eine solche Motorverbindung, die auch mit gemeinschaftlichem Gehäuse für die aktiven Eisenteile und Wicklungen beider Motoren ausgeführt werden kann, ergeben sich demnach drei Geschwindigkeiten, je nachdem man nämlich nur den Motor mit der kleineren Polzahl benutzt, während der andere ausgeschaltet bleibt, oder indem man den mit der größeren Polzahl benutzt und den ersteren ausschaltet, oder endlich, indem man beide Motoren zusammen in Kaskadenschaltung verwendet.
Die vorliegende Erfindung gibt nun ein Mittel an die Hand, die besprochene Kaskadenschaltung zur Verminderung der Umlaufzahl in einem einzigen Motor anzuwenden.
Zu diesem Ende erhält sowohl der Stator wie der Rotor des Motors je zwei voneinander vollständig unabhängige Wicklungen, welche für verschiedene Polzahlen eingerichtet sind. Die Wirkungsweise des so gewickelten Motors stützt sich nun auf die bekannte Tatsache, daß ein rotierendes magnetisches Feld keinen Einfluß hat auf eine für eine andere Polzahl eingerichtete Wicklung. Der Motor kann auch zunächst wieder mit den einzelnen Wicklungen arbeiten, indem je nach der gewünschten Umlaufzahl der einen oder der anderen Statorwicklung Strom zugeführt ■wird, wobei die zugehörige Läuferwicklung, wie gebräuchlich, mit dem Anlaßwiderstande zu verbinden und dann kurz zu schließen ist.
Da sich nun die beiden verschiedenpoligen Wicklungen gegenseitig nicht beeinflussen, so kann man aber auch der einen Statorwicklung Strom aus dem Netz zuführen, die zugehörige Läuferwicklung mit der zweiten Statorwicklung verbinden und die zu dieser gehörige Rotorwicklung· mit dem Anlaßwiderstande usw. Man erhält in dieser Weise ganz dieselben Geschwindigkeitsänderungen und sonstigen Erscheinungen wie bei zwei gekuppelten, aber magnetisch und elektrisch getrennten verschiedenpoligen Motoren.
In der Figur ist ein Schema gegeben, nach
welchem die Schalter anzuordnen sind, um nach Belieben den Motor mit einer der drei Geschwindigkeiten arbeiten zu lassen. Der Dreiphasenmotor in enthält seiner Bestimmung gemäß 2 mal 3 Anschlußklemmen für die beiden Statorwicklungen und dementsprechend 2 mal 3 Schleifringe auf der Achse für die beiden Rotorwicklungen. Mit den dreipoligen Umschaltern I, II, III können die erforderlichen Verbindungen vorgenommen ■ werden, und zwar entsprechen die auf den Schaltern punktiert angedeuteten Verbindungen der Kaskadenschaltung, während die beiden Einzelschaltungen sich leicht aus dem Schema ergeben.
Wie schon für die Kaskadenschaltung im allgemeinen bekannt, ist es auch hier nicht erforderlich, die eine Rotorwicklung mit der verschiedenpoligen Statorwicklung zu verbinden, vielmehr kann die eine Rotorwicklung mit der anderen verbunden sein, wobei dann die der letzteren entsprechende Statorwicklung mit den Anlaßwiderständen zu verbinden ist. Handelt es sich überhaupt nur darum, durch Kaskadenschaltung Motoren für geringe Umlaufzahlen zu erhalten, so kann die Verbindung der beiden Rotorwicklungen unmittelbar unter Wegfall der Schleifringe erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wechselstrommotor mit je zwei verschiedenpoligen, voneinander unabhängigen Wicklungen auf dem Stator und dem Rotor, die entweder in Kaskadenschaltung miteinander verbunden benutzt werden, oder von denen nur je die beiden gleichpoligen Wicklungen benutzt werden, während die beiden anderen gleichpoligen Wicklungen ausgeschaltet bleiben, zu dem Zwecke, mit einem einzigen Motor durch Änderung der Schaltung verschiedene Umlaufzahlen zu erhalten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT148073D Active DE148073C (de)

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DE148073C true DE148073C (de)

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DENDAT148073D Active DE148073C (de)

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DE (1) DE148073C (de)

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