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DE1475254C - Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupplungen - Google Patents

Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupplungen

Info

Publication number
DE1475254C
DE1475254C DE1475254C DE 1475254 C DE1475254 C DE 1475254C DE 1475254 C DE1475254 C DE 1475254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
depressions
shell
disc spring
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt 5201 Lohmar; Coenenberg Hans Helmut Dr. 5200 Siegburg Schröter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jean Walterscheid GmbH
Original Assignee
Jean Walterscheid GmbH
Publication date

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Description

Tellerfeder hat nach Fig. 1 am Außenrand muschelförmige Vertiefungen 1. An der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten Tellerfeder ist an der muschelförmigen Vertiefung 1 ein zungenförmiger Ansatz 2 angebracht, welcher hier gegen den Boden der Vertiefung 1 nochmals abgesetzt ist. Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die zungenförmige Verlängerung 2 ohne diese Absetzung gegenüber dem Boden der muschelförmigen Vertiefung 1 angebracht. Am Innenrand der Tellerfeder nach Fig. 1 und F i g. 3 sind Radial-Schlitze verschiedener Scheiteltiefe und auch verschiedener Breite 3 vorgesehen. Die Radial-Schlitze mit der geringeren Scheiteltiefe .sind jeweils den muschelförmigen Vertiefungen 1 zugeordnet. Die durch diese Radial-Schlitze entstehenden Zungen am Innenrand des Kegelmantels können gegebenenfalls nach der einen oder anderen Seite abgebogen sein, falls die Anordnung der Tellerfeder oder sonstige konstruktive Gründe dieses erfordern. Diese Abbiegung ist der Einfachheit halber bei den gezeichneten Tellerfedern weggelassen worden.
Bei der Tellerfeder, deren Schnitt durch den Kegelmantel in Fig.2 dargestellt ist, sind innen und außen muschelförmige Vertiefungen 1 angebracht. Die Form der muschelförmigen Vertiefungen ist jeweils so gewählt, daß der ideelle Mittelpunkt der Vertiefung in der Abstütz-Ebene des anderen Randes des Kegelmantels liegt. Als Abstütz-Ebene ist entweder die Auflagekante oder -Fläche der Tellerfeder an ihrem Innenrand anzusehen oder bei dem Ausführungsbeispiel 2 jeweils der ideelle Mittelpunkt der innen oder außen angebrachten muschelförmigen Vertiefungen. Die beschriebene Lage des ideellen Mittelpunktes versteht sich bei der durch den Einbau jeweils gegebenen Vorspannung. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß bei der im Betrieb vorkommenden Spannungsänderung die Veränderung des Abstütz-Halbmessers am kleinsten bleibt, so daß die obenerwähnte genaue Zentrierung auch bei dem jeweiligen Spannungszustand aufrecht erhalten wird. Es ist somit möglich, die Tellerfeder außer mit einer axialen zusätzlich mit einer radialen Vorspannung einzubauen. Diese ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Tellerfeder als Kupplungsfeder einer Reibungskupplung Anwendung findet. Sie kann dann zugleich die Zentrierung eines oder mehrerer Teile der Kupplung übernehmen. Durch eine relativ geringe radiale Vorspannung der Tellerfeder kann dabei die Abnutzung an den Abstützgliedern in gewissen Grenzen ausgeglichen werden, so daß die genaue Zentrierung auch bei längerem Betrieb sichergestellt bleibt. Über eine stärkere radiale Vorspannung kann darüber hinaus auch die Kennung der Tellerfeder in gewissen Grenzen verändert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 andererseits eine oft erwünschte Selbstregelung der Patentansprüche: Anpreßkraft in Abhängigkeit vom Drehmoment bzw. vom Reibungsbeiwert des Kupplungsbelages herbei-
1. Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupp- führen.
lungen, mit am Umfang verteilt konzentrisch an- 5 Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß mingeordneten Vertiefungen, dadurch gekenn- destens einige der muschelförmigen Vertiefungen zu zeichnet, daß die Vertiefungen (1) muschel- zungenförmigen Ansätzen verlängert sind. Durch dieförmig ausgebildet sind. se Maßnahme in Verbindung mit den vorhergehen-
2. Tellerfeder nach Anspruch 1, dadurch ge- den ist die Tellerfeder nach der Erfindung nicht so kennzeichnet, daß der Umfang der Tellerfeder die io stark wie bekannte Tellerfedern in ihrer Kennung abForm eines regelmäßigen Vieleckes hat, in deren hängig von der Blechstärke, der Neigung des Ringtei-Ecken die muschelförmigen Vertiefungen (1) an- les und den Eigenspannungsfeldern. Bei der Seriengebracht sind. herstellung können gröbere Abmaße zugelassen wer-
3. Tellerfeder nach Anspruch 1 oder 2, da- den. Es hat sich auch gezeigt, daß der Verlauf der durch gekennzeichnet, daß mindestens einige der 15 Kennlinie zwar wie üblich über Durchmesserverhältmuschelförmigen Vertiefungen (1) zu zungenför- nis und Neigung des eigentlichen Ringteiles vorgegemigen Ansätzen verlängert sind. ben wird; die Absolutwerte der Kräfte können bei
verschiedenen Federwegen durch die neuartige Gestaltung jedoch leichter als bisher in engen Grenzen
20 gehalten werden.
Schließlich kann eine bisher kaum mögliche gleichzeitige Übertragung von Axial-, Radial- und
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tellerfeder, Umfangskräften erzielt werden, weil die besondere insbesondere für Reibungskupplungen mit am Um- Form der muschelförmigen Vertiefungen es erlaubt, fang verteilt konzentrisch angeordneten Vertiefungen 25 einerseits einen gewissen Formschluß für die Kraft- und hat die Aufgabe, eine zuverlässige Zentrierung übertragung zu erzielen, zugleich aber kinematisch gegenüber der Kupplungsachse zu erzielen. Die Zen- die Durchmesseränderung des Außenrandes bei trierung der Tellerfeder bei Reibungskupplungen ist wechselnder Einfederung weitgehend auszugleichen, besonders wichtig, weil durch ein seitliches Verschie- Ohne wesentlichen Einfluß auf die Axialkräfte kann ben der Tellerfeder Unwuchten in der Kupplung ent- 30 über einen gewissen Federwegbereich zur zuverlässistehen, die insbesondere bei höheren Drehzahlen gen konzentrischen Führung der durch die Feder vernicht zulässig sind. Andererseits ist es für die wirt- bundenen Bauteile eine Radialvorspannung erzielt schaftliche Anwendung der Tellerfeder notwendig, werden. In einem anderen Teil des Federwegbereidaß die Tellerfeder zur Übertragung des Drehmo- ches kann außerdem über eine stärkere Radialvormentes von einem Kupplungsteil auf einen anderen 35 spannung auch die Axial-Federkennung beeinflußt mit herangezogen werden kann. werden.
Aus der deutschen Patentschrift 705 066 ist Die besondere Formgebung der Tellerfedern nach eine Reibscheibenkupplung bekannt mit einer auf der Erfindung mit muschelförmigen Vertiefungen ereine Druckplatte wirkenden Anpreßfeder und dem möglicht es ferner, in weiterer Ausgestaltung der Er-Kennzeichen, daß als Anpreßfeder ein konischer 40 findung diese oder an ihnen noch befindliche Ansät-Federring verwendet wird, der radial gerichtete Rie- ze mit zusätzlichen Kräften zu be- oder entlasten, feiungen besitzt. Die Breite der Riefelungen nimmt ohne dadurch unzulässig große Änderungen der vom Inneren des Federringes bis zur Außenkante zu. Spannungsfelder zu bewirken. Hierdurch können die Eine derartige Anpreßfeder ist für die vorliegende muschelförmigen Vertiefungen oder die an diesen beAufgabe nicht geeignet, weil damit eine zuverlässige 45 findlichen Ansätze als zusätzliche Trag-, Stütz- oder Zentrierung eines oder mehrerer Teile der Kupplun- Führungspunkte dienen, so z. B. für die Ausrückeingen nicht erzielt werden kann. richtung oder für Hilfsglieder, z. B. Hilfsfedern.
Nach der Erfindung sind bei einer Tellerfeder, ins- Dazu können zungenförmige Ansätze an den mu-
besondere für Reibungskupplungen mit am Umfang schelförmigen Vertiefungen von besonderem Vorteil
verteilt konzentrisch angeordneten Vertiefungen die 50 sein, weil sie bei Federwegen der Tellerfeder noch
Vertiefungen muschelförinig ausgebildet. Durch diese gewisse Relativbewegungen zum übrigen Teil der Fe-
Maßnahme ist es möglich, die Tellerfeder ohne be- der ausführen. Dadurch eignen sie sich auch z. B.
sondere Hilfseinrichtungen selbstzentrierend einzu- zum kinematischen Ausgleich von Teilbewegungen in-
setzen, zur Übertragung von Drehmomenten von nerhalb einer Reibungskupplung sowie zur Aufnah-
einem Kupplungsteil auf einen anderen zu verwenden 55 me von Hilfsfederkräften, z. B. zum Ausgleich von
und mit der Tellerfeder die Zentrierung eines oder Kraftänderungen bei Verschleiß,
mehrerer Teile der Kupplung durchzuführen. Eine gleichartige Wirkung kann bei anderen Pro-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der portionen und Arbeitsbereichen solcher Federn
Tellerfeder hat dieselbe die Form eines regelmäßigen durch muschelartige Vertiefungen am inneren Rand ,
Vieleckes, in deren Ecken die muschelförmigen Ver- 60 der Tellerfeder erreicht werden. (
tiefungen angebracht sind. Durch diese Maßnahme Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der \
läßt sich trotz geringem Außendurchmesser ein grö- Zeichnung dargestellt.
ßeres elastisches Arbeitsvermögen erzielen. Die Cha- F i g. 1 zeigt einen Mittelschnitt der Tellerfeder; rakteristik der Tellerfeder kann durch die Ausbil- Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt durch den Kegeldung der muschelförmigen Vertiefungen vorteilhaft 65 mantel mit einer anderen Ausbildung; beeinflußt werden. In die muschelförmigen Vertie- Fig. 3 zeigt eine Tellerfeder nach der Erfindung, fungen können Mitnehmer eingelegt werden, welche perspektivisch gesehen, einerseits die Selbstzentrierung der Kupplung und Die im ungespannten Zustand kegelstumpfförmige

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