DE1475254C - Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupplungen - Google Patents
Tellerfeder, insbesondere für ReibungskupplungenInfo
- Publication number
- DE1475254C DE1475254C DE1475254C DE 1475254 C DE1475254 C DE 1475254C DE 1475254 C DE1475254 C DE 1475254C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- depressions
- shell
- disc spring
- shaped
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims description 4
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 6
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 6
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 claims 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 claims 1
- 238000009331 sowing Methods 0.000 claims 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims 1
- 241000237942 Conidae Species 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 1
Description
Tellerfeder hat nach Fig. 1 am Außenrand muschelförmige
Vertiefungen 1. An der rechten Seite der in Fig. 1 dargestellten Tellerfeder ist an der muschelförmigen
Vertiefung 1 ein zungenförmiger Ansatz 2 angebracht, welcher hier gegen den Boden der Vertiefung
1 nochmals abgesetzt ist. Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist die zungenförmige Verlängerung
2 ohne diese Absetzung gegenüber dem Boden der muschelförmigen Vertiefung 1 angebracht.
Am Innenrand der Tellerfeder nach Fig. 1 und F i g. 3 sind Radial-Schlitze verschiedener Scheiteltiefe
und auch verschiedener Breite 3 vorgesehen. Die Radial-Schlitze mit der geringeren Scheiteltiefe .sind
jeweils den muschelförmigen Vertiefungen 1 zugeordnet. Die durch diese Radial-Schlitze entstehenden
Zungen am Innenrand des Kegelmantels können gegebenenfalls nach der einen oder anderen Seite abgebogen
sein, falls die Anordnung der Tellerfeder oder sonstige konstruktive Gründe dieses erfordern.
Diese Abbiegung ist der Einfachheit halber bei den gezeichneten Tellerfedern weggelassen worden.
Bei der Tellerfeder, deren Schnitt durch den Kegelmantel
in Fig.2 dargestellt ist, sind innen und außen muschelförmige Vertiefungen 1 angebracht.
Die Form der muschelförmigen Vertiefungen ist jeweils so gewählt, daß der ideelle Mittelpunkt der
Vertiefung in der Abstütz-Ebene des anderen Randes des Kegelmantels liegt. Als Abstütz-Ebene ist entweder
die Auflagekante oder -Fläche der Tellerfeder an ihrem Innenrand anzusehen oder bei dem Ausführungsbeispiel
2 jeweils der ideelle Mittelpunkt der innen oder außen angebrachten muschelförmigen
Vertiefungen. Die beschriebene Lage des ideellen Mittelpunktes versteht sich bei der durch den
Einbau jeweils gegebenen Vorspannung. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß bei der im Betrieb vorkommenden
Spannungsänderung die Veränderung des Abstütz-Halbmessers am kleinsten bleibt, so daß
die obenerwähnte genaue Zentrierung auch bei dem jeweiligen Spannungszustand aufrecht erhalten wird.
Es ist somit möglich, die Tellerfeder außer mit einer axialen zusätzlich mit einer radialen Vorspannung
einzubauen. Diese ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Tellerfeder als Kupplungsfeder einer Reibungskupplung
Anwendung findet. Sie kann dann zugleich die Zentrierung eines oder mehrerer Teile
der Kupplung übernehmen. Durch eine relativ geringe radiale Vorspannung der Tellerfeder kann dabei
die Abnutzung an den Abstützgliedern in gewissen Grenzen ausgeglichen werden, so daß die genaue
Zentrierung auch bei längerem Betrieb sichergestellt bleibt. Über eine stärkere radiale Vorspannung kann
darüber hinaus auch die Kennung der Tellerfeder in gewissen Grenzen verändert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupp- führen.
lungen, mit am Umfang verteilt konzentrisch an- 5 Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, daß mingeordneten
Vertiefungen, dadurch gekenn- destens einige der muschelförmigen Vertiefungen zu
zeichnet, daß die Vertiefungen (1) muschel- zungenförmigen Ansätzen verlängert sind. Durch dieförmig
ausgebildet sind. se Maßnahme in Verbindung mit den vorhergehen-
2. Tellerfeder nach Anspruch 1, dadurch ge- den ist die Tellerfeder nach der Erfindung nicht so
kennzeichnet, daß der Umfang der Tellerfeder die io stark wie bekannte Tellerfedern in ihrer Kennung abForm
eines regelmäßigen Vieleckes hat, in deren hängig von der Blechstärke, der Neigung des Ringtei-Ecken
die muschelförmigen Vertiefungen (1) an- les und den Eigenspannungsfeldern. Bei der Seriengebracht
sind. herstellung können gröbere Abmaße zugelassen wer-
3. Tellerfeder nach Anspruch 1 oder 2, da- den. Es hat sich auch gezeigt, daß der Verlauf der
durch gekennzeichnet, daß mindestens einige der 15 Kennlinie zwar wie üblich über Durchmesserverhältmuschelförmigen
Vertiefungen (1) zu zungenför- nis und Neigung des eigentlichen Ringteiles vorgegemigen
Ansätzen verlängert sind. ben wird; die Absolutwerte der Kräfte können bei
verschiedenen Federwegen durch die neuartige Gestaltung jedoch leichter als bisher in engen Grenzen
20 gehalten werden.
Schließlich kann eine bisher kaum mögliche gleichzeitige Übertragung von Axial-, Radial- und
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tellerfeder, Umfangskräften erzielt werden, weil die besondere
insbesondere für Reibungskupplungen mit am Um- Form der muschelförmigen Vertiefungen es erlaubt,
fang verteilt konzentrisch angeordneten Vertiefungen 25 einerseits einen gewissen Formschluß für die Kraft-
und hat die Aufgabe, eine zuverlässige Zentrierung übertragung zu erzielen, zugleich aber kinematisch
gegenüber der Kupplungsachse zu erzielen. Die Zen- die Durchmesseränderung des Außenrandes bei
trierung der Tellerfeder bei Reibungskupplungen ist wechselnder Einfederung weitgehend auszugleichen,
besonders wichtig, weil durch ein seitliches Verschie- Ohne wesentlichen Einfluß auf die Axialkräfte kann
ben der Tellerfeder Unwuchten in der Kupplung ent- 30 über einen gewissen Federwegbereich zur zuverlässistehen,
die insbesondere bei höheren Drehzahlen gen konzentrischen Führung der durch die Feder vernicht
zulässig sind. Andererseits ist es für die wirt- bundenen Bauteile eine Radialvorspannung erzielt
schaftliche Anwendung der Tellerfeder notwendig, werden. In einem anderen Teil des Federwegbereidaß
die Tellerfeder zur Übertragung des Drehmo- ches kann außerdem über eine stärkere Radialvormentes
von einem Kupplungsteil auf einen anderen 35 spannung auch die Axial-Federkennung beeinflußt
mit herangezogen werden kann. werden.
Aus der deutschen Patentschrift 705 066 ist Die besondere Formgebung der Tellerfedern nach
eine Reibscheibenkupplung bekannt mit einer auf der Erfindung mit muschelförmigen Vertiefungen ereine
Druckplatte wirkenden Anpreßfeder und dem möglicht es ferner, in weiterer Ausgestaltung der Er-Kennzeichen,
daß als Anpreßfeder ein konischer 40 findung diese oder an ihnen noch befindliche Ansät-Federring
verwendet wird, der radial gerichtete Rie- ze mit zusätzlichen Kräften zu be- oder entlasten,
feiungen besitzt. Die Breite der Riefelungen nimmt ohne dadurch unzulässig große Änderungen der
vom Inneren des Federringes bis zur Außenkante zu. Spannungsfelder zu bewirken. Hierdurch können die
Eine derartige Anpreßfeder ist für die vorliegende muschelförmigen Vertiefungen oder die an diesen beAufgabe
nicht geeignet, weil damit eine zuverlässige 45 findlichen Ansätze als zusätzliche Trag-, Stütz- oder
Zentrierung eines oder mehrerer Teile der Kupplun- Führungspunkte dienen, so z. B. für die Ausrückeingen
nicht erzielt werden kann. richtung oder für Hilfsglieder, z. B. Hilfsfedern.
Nach der Erfindung sind bei einer Tellerfeder, ins- Dazu können zungenförmige Ansätze an den mu-
besondere für Reibungskupplungen mit am Umfang schelförmigen Vertiefungen von besonderem Vorteil
verteilt konzentrisch angeordneten Vertiefungen die 50 sein, weil sie bei Federwegen der Tellerfeder noch
Vertiefungen muschelförinig ausgebildet. Durch diese gewisse Relativbewegungen zum übrigen Teil der Fe-
Maßnahme ist es möglich, die Tellerfeder ohne be- der ausführen. Dadurch eignen sie sich auch z. B.
sondere Hilfseinrichtungen selbstzentrierend einzu- zum kinematischen Ausgleich von Teilbewegungen in-
setzen, zur Übertragung von Drehmomenten von nerhalb einer Reibungskupplung sowie zur Aufnah-
einem Kupplungsteil auf einen anderen zu verwenden 55 me von Hilfsfederkräften, z. B. zum Ausgleich von
und mit der Tellerfeder die Zentrierung eines oder Kraftänderungen bei Verschleiß,
mehrerer Teile der Kupplung durchzuführen. Eine gleichartige Wirkung kann bei anderen Pro-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der portionen und Arbeitsbereichen solcher Federn
Tellerfeder hat dieselbe die Form eines regelmäßigen durch muschelartige Vertiefungen am inneren Rand ,
Vieleckes, in deren Ecken die muschelförmigen Ver- 60 der Tellerfeder erreicht werden. (
tiefungen angebracht sind. Durch diese Maßnahme Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der \
läßt sich trotz geringem Außendurchmesser ein grö- Zeichnung dargestellt.
ßeres elastisches Arbeitsvermögen erzielen. Die Cha- F i g. 1 zeigt einen Mittelschnitt der Tellerfeder;
rakteristik der Tellerfeder kann durch die Ausbil- Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt durch den Kegeldung
der muschelförmigen Vertiefungen vorteilhaft 65 mantel mit einer anderen Ausbildung;
beeinflußt werden. In die muschelförmigen Vertie- Fig. 3 zeigt eine Tellerfeder nach der Erfindung,
fungen können Mitnehmer eingelegt werden, welche perspektivisch gesehen,
einerseits die Selbstzentrierung der Kupplung und Die im ungespannten Zustand kegelstumpfförmige
Family
ID=
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2607939C2 (de) | Reibungskupplung, insbesondere für Kfz | |
DE3809008A1 (de) | Torsionsdaempfungsvorrichtung | |
DE2361127C2 (de) | Reibscheibe | |
EP0228340B1 (de) | Verschiebeläufermotor | |
DE1400371C3 (de) | Kupplungsscheibe | |
DE2132730C3 (de) | Reibungskupplung | |
DE102014212949A1 (de) | Kupplungsscheibe | |
DE3303459A1 (de) | Reibungskupplungsmechanismus mit einer verbesserten hubbegrenzungsvorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
DE102017106015A1 (de) | Federanordnung und diese enthaltende Überbrückungsvorrichtung für einen Drehmomentwandler | |
DE2841763A1 (de) | Reibungskupplung sowie verfahren zur montage von reibungskupplungen | |
DE102015211942B4 (de) | Kupplungseinrichtung mit einem Reibübertragungselement | |
DE3323995A1 (de) | Gedrueckte membranfederkupplung mit selbsttaetigem verschleissausgleich im bereich des kippkreises | |
DE1475437B1 (de) | Tellerfeder für kupplungen | |
DE1475254B2 (de) | Tellerfeder insbesondere fuer reibungskupplungen | |
DE4436109C1 (de) | Reibungskupplung für eine Brennkraftmaschine | |
DE1475254C (de) | Tellerfeder, insbesondere für Reibungskupplungen | |
DE3311036A1 (de) | Torsionsdaempfungsvorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeugkupplungen | |
DE19636398B4 (de) | Kupplungsdeckel für eine Kupplung und Kupplungsmechanismus mit einem solchen Deckel | |
DE686625C (de) | Reibungskupplung | |
DE2327936C3 (de) | Ausrücklager für eine Reibungskupplung, insbesondere fur Kraftfahrzeuge | |
DE102008042001B4 (de) | Federeinheit in einer hydraulischen Servoeinrichtung für ein Reibeingriffselement | |
DE10346343B4 (de) | An einer Radnabe befestigbare Bremsscheibe | |
DE3333181A1 (de) | Reibungskupplung | |
AT215227B (de) | Sicherheitskupplung mit mehr als zwei elastisch abgestützten Mitnehmern, insbesondere für Gelenkwellen | |
DE1750376A1 (de) | Kupplungsscheibe |