DE1474817C - Tischballspiel - Google Patents
TischballspielInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Tischballspiel, bei welchem nach Einwurf von Münzen und durch Betätigung
einer Freigabestange eine lange Sperrklappe eine Reihe von Spielbällen in einen Ballentnahmekasten
freigibt und dem eine Balleinwurföffnung vorgesehen ist.
Zur Einsparung von Münzen pflegen die Spieler nach Einwurf der nötigen Münzen die Bälle dem dafür
vorgesehenen Kasten zu entnehmen, zugleich aber durch Zustopfen des Tores mittels Taschentüchern
oder Bierdeckeln zu verhindern, daß die Bälle wieder den Spielern- durch den Ballrücklaufschacht
entzogen werden. Sie können also auf diese Weise unbehindert lange Zeit für einen einmaligen Einwurf
der vorgeschriebenen Münzzahl spielen. Man hat das dadurch zu vereiteln versucht, daß man mit dem Torwart
eine Platte verband, welche in den Balleinlaufschacht hineinragt, so daß ein darin eingestecktes Taschentuch
die Bewegung des Torwartes verhindert und damit das Spiel uninteressant macht. Auch diese
Maßnahme konnte jedoch nicht verhindern, daß die Spieler eigene Bälle oder solche aus einem anderen
Spieltisch zusätzlich verwenden und damit die den eingeworfenen Münzen entsprechende Spielzeit erheblich
überschreiten. Durch die Erfindung wird dieser Mangel beseitigt.
Die Erfindung besteht bei einem Tischballspiel der eingangs genannten. Gattung darin, daß mehr als
eine Fingerstärke und weniger als ein Balldurchmesser voneinander entfernte und den Außenwänden
des Spieltisches parallele Stangen zu einem nach außen geschlossenen Verbindungskanal zwischen der
Balleinwurföffnung des mit einer Glasplatte abgedeckten Spielfeldes und dem Ballentnahmekasten gehören,
daß eine obere Halteplatte des Verbindungskanals fest mit dem Abdeckrahmen des Spielfeldes
verbunden ist und eine Bodenplatte des Verbindungskanals
die freie Öffnung des Ballentnahmekastens abschließt, der wohl alle freigegebenen Bälle erkennen
läßt, der aber nur einen einzigen Ball und diesen auch noch so unzureichend in den Verbindungskanal
einzutreten erlaubt, daß der Ball etwa einen Finger
- hoch über dem Kanalboden verbleibt und durch zwei zwischen die Stangen gesteckte Finger greifbar und
nach oben in die Balleinwurföffnung zum Spielfeld bewegbar ist.
Nun ist es zwar bekannt, Bälle durch irgendeine verdeckte Vorrichtung anzuheben und in das Spielfeld
einzubringen. Aber da die für die Einbringung der Rückführungskanäle vorgesehene Höhe meist nur
gering ist, so können Bälle nur dann hintereinanderliegend gesammelt werden, wenn sie sehr schwer sind,
also beispielsweise aus Stahlkugeln bestehen, so daß sie auch bei geringer Neigung der Zuführungskanäle
kleinere Hindernisse sicher überwinden können, während leichte Bälle, wie sie beispielsweise bei Tisch-
- fußballspielen verwendet werden, grundsätzlich in einer Reihe nebeneinander vor einer Sperridappe gesammelt
werden und dann durch Wegschwenken der Sperrklappe nach Einwurf der Münze auf einer zwar
kurzen, aber ausreichend stark geneigten Fläche sicher bis zur vorderen, aus dem Spieltisch herausragenden
Wand des Ballentnahmekastens rollen. Der Spieler bevorzugt also beim Spielen mit leichten Ballen
den breiten Ballentnahmekasten und ist auch daran gewöhnt, die Bälle von dort mit den Fingern
zu ergreifen und in das Balleinwurfloch zu stecken, wo der Ball dann in das Spielfeld gelangt. Diese Gewohnheit
der Spieler wird durch die vorliegende Erfindung nicht gestört. Es wird lediglich verhindert,
daß die Bälle unerlaubt verwendet oder entfernt werden können.
Wird dafür gesorgt, daß eine der in der Nähe der Außenwand des Spieltisches verlaufenden Stangen
einen Lappen trägt, welcher in einen senkrechten Längsschlitz des Spieltisches einzudringen vermag
und durch welche der Verbindungskanal mittels eines Schlosses in seiner Gebrauchslage verriegelt wird,
so ist der Verbindungskanal wohl jederzeit durch Hochklappen des Spielfeldes zugänglich, es wird aber
auch zugleich verhindert, daß etwa mit Gewalt die den Verbindungskanal bildenden Stangen vom Tisch
weggebogen oder gar an ihrer Befestigungsstelle abgerissen werden können.
Die Zeichnung gibt ein Tischballspiel nach der Erfindung in Form eines Tischfußballspieles mit
durch Glasscheibe abgedecktem Spielfeld beispielsweise wieder, und zwar zeigt
F i g. 1 das Tischballspiel im Schaubild und
F i g. 2 den wesentlichen Teil eines Tischballspieles
nach der Erfindung im größeren Maßstab.
In F i g. 1 ist ein Tischballspiel mit Spielfeld 1 in einem Oberkasten oder Abdeckrahmen 2, Unterteil
oder Spieltisch 3 und Füßen 4, 5 wiedergegeben. Der
Einwurf der Münzen erfolgt in einen Münzprüfer 6.
Durch Betätigen der Freigabestange 7 wird eine über die ganze Breite des Ballentnahmekastens 8 sich erstreckende,
hier nicht dargestellte. Sperrklappe verschwenkt, so daß die Bälle durch den Spalt 9 hindurch
sichtbar sind. Die Spielbälle 10 werden aber nicht dem Ballentnahmekasteu 8 durch Hineinreichen
mit der Hand entnommen und dann durch die Balleinwurf öffnung 11 des Oberkastens 2 hindurchgesteckt,
sondern sie ikönnen lediglich vor drei Stangen 12 fallen, die zusammen mit einer oberen Halteplatte
13, einer unteren Bodenplatte 14 und der einen Außenwand 15 des Unterteiles 3 einen nach außen
abgeschlossenen Verbindungskanal zwischen der Balleinwurföffnung 11 und einer freien Öffnung
16 des Ballentnahmekastens bilden. Dabei ist die Entfernung der Stangen 12 voneinander
so gewählt, daß zwischen ihnen wohl die Finger einer Hand Platz finden, die Bälle 10 aber nicht dazwischen
hindurchtreten können. Ferner ist dafür gesorgt, daß, wie die F i g. 2 deutlich zeigt, ein Ball
10 von den Stangen 12 festgehalten wird, bevor er die
untere Bodenplatte 14 berührt. Es kann also mühelos der Ball 10 mit Daumen und Zeigefinger einer
Hand erfaßt, nach oben gehoben und in die Balleinwurföffnung 11 eingeführt werden. Eine Entnahme
der Bälle ist jedoch nicht mehr möglich. Die übliche Glasplatte 17 über dem Spielfeld 1 verhindert, daß
zusätzlich Bälle verwendet und wieder entnommen werden können.
In der einen Stange 12 ist ein breiter Lappen 18 angebracht, welcher in einen Längsschlitz 19 der
Außenwand 15 des Unterteiles 3 paßt und durch ein Schloß 20 in der Gebrauchslage verriegelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Tischballspiel, bei welchem nach Einwurf von Münzen und durch Betätigung einer Freigabestange
eine lange Sperrklappe eine Reihe von Spielbällen in einen Ballentnahmekasten freigibt
und bei dem eine Balleinwurföifnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehr
als eine Fingerstärke und weniger als ein Balldurchmesser voneinander entfernte und den
Außenwänden (15) des Spieltisches (13) parallele Stangen (12) zu einem nach außen geschlossenen
Verbindungskanal zwischen der Balleinwurfölfnung (11) des mit einer Glasplatte (17) abgedeckten
Spielfeldes (1) und dem Ballentnahmekasten (8) gehören, daß eine obere Halteplatte (13) des
Verbindungskanals fest mit dem Abdeckrahmen (2) des Spielfeldes (1) verbunden ist und eine
Bodenplatte (14) des Verbindungskanals die freie Öffnung (16) des Ballentnahmekastens (8)
abschließt, der (8) wohl alle freigegebenen Bälle (10) erkennen läßt, der aber nur einen einzigen
Ball und diesen auch noch so unzureichend in den Verbindungskanal einzutreten erlaubt, daß
der Ball etwa einen Finger hoch über dem Kanalboden (14) verbleibt und durch zwei zwischen die
Stangen gesteckte Finger greifbar und nach oben in die Balleinwurföffnung (11) zum Spielfeld bewegbar
ist.
2. Tischballspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der in der Nähe der Außenwand
(15) des Spieltisches verlaufende Stange (12) einen Lappen (18) trägt, welcher in einen
senkrechten Längsschlitz (19) des Spieltisches (3) einzudringen vermag und durch welche der Verbindungskanal
mittels eines Schlosses (20) in seiner Gebrauchslage verriegelt wird.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL0051178 | 1965-07-20 | ||
DEL0051178 | 1965-07-20 |
Publications (3)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1474817A1 DE1474817A1 (de) | 1969-04-24 |
DE1474817B2 DE1474817B2 (de) | 1972-09-07 |
DE1474817C true DE1474817C (de) | 1973-04-05 |
Family
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