DE1457929C - Selbstfahrendes, einachsiges, land wirtschaftliches Arbeitsgerät - Google Patents
Selbstfahrendes, einachsiges, land wirtschaftliches ArbeitsgerätInfo
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Description
Ausschlag des Fahrwerkes bestimmt wird, so daß mit einem sehr kleinen Wenderadius gefahren werden
kann. '' · ■ .
Der Transportwagen 2 kann als Anhänger ohne oder mit Antriebsverbindung seiner Laufräder mit
der Zapfwele des Fahrwerkes ausgeführt sein. In letzterem Falle wird die in der Lenkbremse verbrauchte
Leistung durch die Schubwirkung des Wagens bei einer entsprechenden Anhebung der
Motorleistung ausgeglichen und ein Geschwindigkeitsabfall vermieden, was besonders bei Bergauffahrt
von Wichtigkeit ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Selbstfahrendes, einachsiges, landwirtschaft- 5 erwünscht ist. Von dieser Eigenschaft und der Über-]
liches Arbeitsgerät, bei welchem in die zu den legung ausgehend, daß die Holmlänge auf die Lenk-!
Laufrädern führenden Antriebswellen je eine kraft keinen Einfluß mehr hat, macht die Erfindung
Reibungskupplung und auf der Abtriebsseite bei einem Gerät, dessen Fahrwerk an einem Trans-'
jeder Kupplung je eine für sich zu betätigende portwagen angekuppelt ist, einen weiteren Vorschlag,
Reibungsbremse eingesetzt sind, wobei die io wonach die Länge der Kupplungsstange ausschließ-Reibungskupplungen
ständig durch Federdruck Hch nach dem durch den Lenkausschlag bestimmten
geschlossen gehalten sind und die gesamte An- kleinstmöglichen Abstand zwischen Fahrwerk und
triebsvorrichtung so ausgelegt ist, daß das von Wagen festgelegt ist. Dadurch ist der Hauptvorteil
jeder Kupplung übertragbare Moment kleiner ist eines Gelenkzuges, nämlich das Fahren mit kleinem
als das maximale Bremsmoment einer Bremse 15 Wenderadius, erreicht, was sich besonders günstig
und auch kleiner als das auf der Antriebsseite auf die Größe der Ladefläche auswirkt und die
der Kupplung auftretende maximale Antriebs- Wendigkeit des Gespannes in vorteilhafter Weise
drehmoment, nach Patent 1 457 922, dadurch vergrößert. .
gekennzeichnet, daß der Führungsholm (9) Bei den bekannten, von einem Einachstraktor ge-
bzw- die Steuersäule (10) des Gerätes frei hin ao zogenen Ladepritschen ist der Fahrersitz auf der
und her schwenkbar am Fahrwerksrahmen (1) Deichsel angeordnet. Damit der Fahrer das erforderangebracht ist und nur als Halter für die Be- liehe Lenkmoment aufbringen kann, sind lange
dienungshebel (7, 8) des Motors und der Brem- Holme erforderlich, wodurch sich ein der Länge
sen (5) dient. dieser Einheit entsprechend großer Wenderadius er-
2. Arbeitsgerät nach Anspruch 1, bei welcKem «5 gibt, was vor allem im bergigen Gelände außerdas
Fahrwerk an einem Transportwagen ange- ordentlich nachteilig ist. Ferner muß hier der Fahrer
kuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit eigener Kraft beim Lenken die Laufradachse
Länge der Kuppelstange (K) ausschließlich nach seitlich ausschwenken, wodurch der Schwenkradius
dem durch den Lenkausschlag bestimmten ebenfalls begrenzt ist und ständig ein großer Kraftkleinstmöglichen
Abstand zwischen Fahrwerk (1) 30 aufwand entsteht, der rasch ermüdend wirkt. Derund
Wagen (2) festgelegt ist. artige Fahrwerke können daher nur von sehr kräftigen
und geübten Arbeitern gehandhabt werden, während das Fahrwerk nach der Erfindung zu seiner Bedienung
ungleich weniger Kraftanstrengung benötigt
35 und auch von schwächeren Arbeitskräften geführt
werden kann. Dabei kann der Fahrer auf dem Transportwagen an beliebiger Stelle sitzen, so daß es ihm
z. B. auch möglich ist, seinen Platz entsprechend der
Das Hauptpatent betrifft ein selbstfahrendes, Belastung und dem Fahrzustand des Wagens zu
einachsiges, landwirtschaftliches Arbeitsgerät, bei 4° wählen.
welchem in die zu den Laufrädern führenden An- Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungstriebswellen
je eine Reibungskupplung und auf der beispiel der Erfindung zeigt das Fahrwerk 1 mit an-Abtriebsseite
jeder Kupplung je eine für sich zu be- gekuppeltem Transportwagen 2, von oben gesehen,
tätigende Reibungsbremse eingesetzt sind, wobei die In die vom Motor M zu den Laufrädern 3 führen-
Reibungskupplungen ständig durch Federdruck ge- 45 den Antriebswellen W sind die ständig geschlossen
schlossen gehalten sind und die gesamte Antriebs- gehaltenen Reibungskupplungen 4 und zwischen
vorrichtung so ausgelegt ist, daß das von jeder Kupp- diesen und den Rädern die Reibungsbremsen 5 einlung
übertragbare Moment kleiner ist als das maxi- gebaut, welche z. B. über die Seilzüge 6 von den
male Bremsmoment einer Bremse und auch kleiner Handhebeln 7 aus unabhängig voneinander betätigt
als das auf der Antriebsseite der Kupplung auf- 50 werden können. Für die Beeinflussung des Motors
tretende maximale Antriebsdrehmoment. Durch diese ist noch der Gashebel 8 am Holm 9 angebracht.
Mittel ist das angetriebene Fahrwerk des Gerätes Letzterer ist mit dem Rahmen des Fahrwerkes 1 über
durch Bremsung des einen oder anderen Laufrades eine Stange 10 verbunden, welche am Fahrwerkslenkfähig,
ohne daß der Motor oder die Kupplungen rahmen an einem Gelenkzapfen 11 frei schwenkbar
bedient werden müssen, wodurch eine sehr sichere 55 gelagert ist. Durch eine Lasche 12 kann das Stangen-
und gefahrlose Führung des Gerätes, insbesondere gelenk 11 mit dem Fahrwerksrahmen 1 in der Mittelim
hügeligen Gelände und am Hang, ermöglicht ist. . längsachse verstiftet werden, so daß das Gerät in der
Um diese Handhabung noch weiter zu verbessern üblichen Weise auch vom Holm 9 aus gelenkt werden
und dadurch die Vorteile des Gerätes für besondere kann, was z. B. bei Straßenfahrt zweckmäßig ist. In
Arbeitsaufgaben voll auszunützen, vervollständigt die 60 diesem Falle unterstützen die Bremsen S den Lenk-Erfindung
die im Hauptpatent vorgeschlagene Bau- Vorgang.
weise dadurch, daß der Führungsholm bzw. die Bei dem gezeigten Gespann kann der Fahrzeug-
Steuersäule des Gerätes frei hin und her schwenkbar lenker auf dem Sitzbrett 5 von allen im Bereich des
am Fahrwerksrahmen angebracht ist und nur als angedeuteten Kreisbogens liegenden Stellen aus das
Halter für die Bedienungshebel des Motors und der 65 Fahrzeug führen. Die Zeichnung zeigt annähernd
Bremsen dient. den größten Lenkausschlag des Fahrwerkes, wobei
Durch diese Maßnahme muß der Arbeiter mit die Kupplungsstange K sehr kurz ausgeführt ist, da
dem Holm nicht mehr der Radspur des Gerätes sie nur noch durch den gewünschten maximalen
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB0077534 | 1964-07-04 | ||
DEB0083447 | 1965-08-26 | ||
DEB0083447 | 1965-08-26 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1457929A1 DE1457929A1 (de) | 1969-04-10 |
DE1457929C true DE1457929C (de) | 1973-03-08 |
Family
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