DE1457226A1 - Scharnier an kasten- oder dosenfoermigen Behaeltnissen - Google Patents
Scharnier an kasten- oder dosenfoermigen BehaeltnissenInfo
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- DE1457226A1 DE1457226A1 DE19641457226 DE1457226A DE1457226A1 DE 1457226 A1 DE1457226 A1 DE 1457226A1 DE 19641457226 DE19641457226 DE 19641457226 DE 1457226 A DE1457226 A DE 1457226A DE 1457226 A1 DE1457226 A1 DE 1457226A1
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description
- Scharnier an kasten- oder dosenförmigen ßeh#ä1tnissen
- Es sind Scharniere der' hier in Frage stehenden Art bekannt, bei denen keine Vorkehrungen getroffen sind, um den Deckel in seiner Offenstellung unauffällig abgestützt zu halten. Bei diesen Scharnieren besteht somit die Gefahr, daß der Deckel aus der Offenstellung nach rückwarts fällt und das Scharnier beschädigt oder den Behälter zum Umkippen bringt, und auf alle Fälle sind hier die Scharnierteile mit dem Deckel einer relativ großen Belastung ausgesetzt. Aus den oben genannten Gründen hat man bei anderen bekannten Scharnieren der hier in Frage stehenden Art Maßnahmen zur unauffälligen Abstützung des Deckels in der Offenstellung getroffen, doch sind diese Maßnahmen verhältnismäßig kompliziert, und mit viel Arbeitsaufwand bei der Herstellung verbunden, was sich auf die Fertigung verteuernd auswirkt. Ausserdem sind auch die in diesen Fällen üblichen Deckelhalterungen störungsanfällig, wobei sie in der Regel auch noch zu viel. Raum in Anspruch nehmen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die obigen @@;ach-. teile zu vermeiden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. l ein Scharnier gemäß der Erfindung in der Schließstellung in einer Seitenanpicht in einem senkrechten Schnitt, Fig. 2 das Scharnier nach Fig. 1, bei geöffnetem Behältnis, ebenfalls in einer Seitenansieht und in einem senkrechten Schnitt, Fig. 3 das Scharnier nach Fig. 1 in einer Draufsieht und Fig. 4 den Zuschnitt der'einzelnen Teile des neuen Scharniers in einer Draufsicht, Das erfindungsgemäße Scharnier ist in erster Linie für kastenförmige Behältnisse wie Werkzeugkoffer' u.dgl.,; oder für dosenfärmige Behältnisse usw, bestimmt, und hat insbesondere für die Anwendungsfälle besondere Bedeutung, bei denen das Behältnis mit einem relativ schweren Deckel versehen ist, der zwischen einer annähernd senkrechten Offenstellung und einer etwa waagrechten Schließstellung hin und her geklappt werden kann. Das neue Scharnier besteht in an sich bekannter Weise aus zwei Scharnierplatten 1, 2. Die eine der beiden S5charnierplatten - die Platte 2- ist am Deckel 3 befestigt, während die andere Scharnierplatte - die Platte 1 - am Behältnis 4 befestigt ist. Die beiden Scharnierplatten besitzen an ihren. einander zugewandten Enden in an sich bekannter Weise eingerollte Ösen 3, durch die der Verbindungs-Stift 6 hindurchgesteckt ist, der zur gelenkigen Verbindung der beiden Teile des Scharniers dient. Erfindungsgemäß besitzt die Scharnierplatte 1, die mit dem ßehältnis 4 verbunden ist, eine Stütz-Zunge die mit ihr aus einem Stück besteht und unter einem stumpfen Winkel von ihr zurückgebogen ist. Diese Stütz-Zunge bildet hierbei mit der am Behältnis befestigten Scharnierplatte 1 einen spitzen Winkei 13K. Das freie Ende 8 der Stütz-Zunge recht bis etwa in den Bereich seitlich von den den Verbindungsstift 6 enthaltenden Ösen an den Scharnierplatten 2 und und steht von diesen Ösen um eine geringe Strecke a ab, so daß die Schwenkbewegung des Scharniers nicht behindert wird. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß die Zunge 7 sich bis in den Bereich der Längsachse des die beiden Platten verbindenden Verbindungsstiftes 6 zurück erstreckt. Die Aufgabe dieser Stütz-Zunge besteht darin, den Deckel in seiner hochgeklappten Stellung zu halten. Zu diesem Zweck dient der Aussenrand 8a der Stütz-Zunge 7 bei hochgestelltem Deckel 3 als Abstützung für die mit dem Deckelverbundene iScharnierplatte. Sie kann auch unmittelbar als Abstützung für den Deckel dienen.
- Diese Wirkungsweise der Stütz-Zunge des neuen Scharniers ist in Fig. 2 in besonders augenfälliger Weise dargestellt. Es ist hierbei auch zu erkennen, daß die Länge der Stütz-Zunge und der Winkel zwischen dieser und der mit dem Behältnis verbundenen Scharnierplatte so gewählt ist und das freie Ende der Stütz-Zunge nur so weit nach oben reicht, dass die mit dem Deckel verbundene Scharnierplatte erst dann aufliegt, wenn der Deckel beim Hochklappen über die senkrechte Zage hinausgeschwenkt worden ist und seine ihm zugeordnete Scharnierplatte mit det mit dem Behältnis verbundenen Scharnierplatte einen spitzen Winkel von z.B. 80° bildet. Aus Fig. 4 geht hervor, daß die mit dem Behältnis verbundene Scharnierplatte 1, die aus Flachmaterial hergestellt ist, die Gestalt eines kreuzförmigen flachen Gebildes hat, dessen Seitenarme 9a, 9b gleich lang sind. Von diesen Seitenarmen wird der eine Arm - der Arm 9a - eingerollt, um eine Öse zur Aufnahme des Verbindungsstiftes 6 zu bilden, während der andere Arm- der Arm 9b - die Stütz-Zunge bildet, zu welchem Zweck er entlang der Faltlinie 1o in der in Fig. 1 und 2 dargestellten Weise von der Scharnierplatte zurückgebogen wird. Die mit dem Deckel verbundene Scharnierplatte 2 ist ebenfalls aus Flachmaterial hergestellt und hat - wie aus Fig. 4 hervorgeht - die Gestalt eines C, dessen beide Schenkel loa, lob zur Bildung der korrespondierenden Ösen für den Verbindungsstift 6 dienen, indem sie zu diesem Zweck eingerollt werden, Und dessen Qusrsteg loc zur Befestigung am Behältnis diente wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht. Hierbei ist die Anordnung noch so getroffen, daß die Seitenarme 9a, 9b der mit dem Behältnis verbundenen Scharnierplatte 1 und die Schenkel loa, lob der mit: dem Deckel verbundenen 3charnierplatte 2 gleich lang sind. Da die vorspringenden Teile der Scharnierplatten 1 genau zwischen die vorspringenden Teile der Scharnierplatten 2 passen, können diese Scharnierplatten 1 und 2 - etwa wie beider in Fig.4 gezeigten Anordnung - fortlaufend aus einem Materialstreifen durch Stanzen entlang den Linien 11, 12 hergestellt werden, welche jeweils die Zuschnitte I und II voneinander trennen. Anschliessend muß man die Zunge 9b jeweils zurückbiegen und die Schenkel loa, lob sowie den Seitenarm 9a zu Ösen einrollen.
Claims (1)
- A n s p r ü c h e 1. Scharnier an kalten- oder dosenförmigen Behältnissen, z.B. Werkzeugkoffern, Transport- und Reisekoffern, Geldkasetten, usw., die einen zwischen einer annähernd senkrechten Offenstellung und einer etwa waagrechten Schließstellung hin und her klappbaren relativ schweren Deckel besitzen, der mit einer der beiden Scharnierplatten verbunden ist, während die andere Scharnierplatte am Behältnis selbst angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Behältnis verbundene Scharnierplatte eine mit ihr aus einem Stück bestehende, unter einem stumpfen Winkel von ihr zurückgebogene Stütz-Zunge besitzt, die vom freien ende der Scharnierplatte bis in den Bereich der Längsachse des die beiden Scharnierp satten verbindenden Verbindungsstiftes zurückreicht und deren Aussenrand bei hochgestelltem Deckel als Abstützung für den Deckel oder die mit dem Deckel verbundene Scharnierplatte dient. 2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Stütz-Zunge mit der am Behältnis befestigten Sharnierplatte einen sptitzen Winkel bildet. 3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Stütz-Zunge bis etwa in den Bereich seitlich von den den Verbindungsstift enthaltenden Ösen an den Scharnierplatten reicht und von diesen Ösen um eine geringe Strecke absteht. 4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Stütz-Zunge und der Winkel zwischen dieser und der mit dem Behältnis verbundenen Scharnierplatte so gewählt ist und das freie Ende der Stütz-Zunge nur so weit nach oben reicht, daß die mit dem Deckel verbundene z#charnier,platte erst dann aufliegt, wenn der Deckel beim hochklappen über die senkrechte Lage hinausgeschwenkt worden ist und seine ihm zugeordnete ächarnierplatte mit der mit dem Beh3ltnis verbundenen Scharnier-platte einen spitzen Winkel von z.B. 8o0 bildet. 5. Scharnier nach einem der AnsprEche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daL> die wit dem Behl ltnis verbundene O'öharnierplatte aus FlachmL;terial besteht und die Gestalt eines kreuzförmigen flachen Gebildes mit gleich langen Seitenarmen hat, von denen der eine Arm eingerollt eine Öse zur Aufnahme des Verbindungsstiftes und der andere Arm die Stütz-Zunge bildet. 6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Deckel verbundene Scharnierplatte aus Flachmaterial hergestellt ist und die Gestalt eines C hat, dessen beide Schenkel eingerollt jeweils eine Öse zur Aufnahme des Verbindungsstiftes bilden und dessen Quersteß zur Befestigung am Behältnis dient. 7. Scharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenarme der mit dem Behältnis verbundenen Scharnierplatte und die Schenkel der mit dem Deckel verbundenen Scharnerplatte gleich laug sind.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK0053704 | 1964-08-08 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1457226A1 true DE1457226A1 (de) | 1969-05-22 |
Family
ID=7226825
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19641457226 Pending DE1457226A1 (de) | 1964-08-08 | 1964-08-08 | Scharnier an kasten- oder dosenfoermigen Behaeltnissen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1457226A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5074413A (en) * | 1983-10-31 | 1991-12-24 | Canon Kabushiki Kaisha | Carrying case |
-
1964
- 1964-08-08 DE DE19641457226 patent/DE1457226A1/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5074413A (en) * | 1983-10-31 | 1991-12-24 | Canon Kabushiki Kaisha | Carrying case |
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