Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abbildungen
dargestellt und im folgenden beschriebena-
Fig. 1 ist eine bruchstüokartige Seitenansicht eines Wagenfahrgestellsg |
welches ein Ausführungsbeispiel der Erfindung verkörpert; |
Fig. 2 ist eine bruchstückartige Ansicht im Schnitt auf Linie
II-II in |
Fig. 1f welche einen Bremskeil in normaler Arbeitsstellung
zeigt; |
Fig. 3 ist eine bruchstüokartige Seitenansicht des Wagenfahrgestells
in |
Fig. 19 welche den Reibungskeils der aus seiner Arbeitsstellung |
durch eine Stemmstange zurückgezogen istg und einen Bremskeil. |
zeigte der so angeordnet ist, da.ß er nach außen durch eine
seit. |
liehe Öffnung des Seitenrahmens geführt werden kann; |
Bei dem-in Figo 1 bis 6 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel und zunächst in
Figo 1 enthält ein Wagenfahrgeste11 nach der Erfindung eine Unterlage 5 und einen
Seitenrahmen
6' welcher eine Unterlagenöffnung 7 aufweist! durch welche die
Unterlage verläuftg wobei ihre Länge quer zur Länge des Seitenrahmens sto Die Unterlage
ist vertikal von einem Pedersitz 1o durch eine Vielzahl von Federn
11 gestützt,
Ein aufrechter seitlicher Rand 12 des Federsitzes bestimmt das untere äußerste Ende
der Unterlangenöffnungä Die Unterlage (siehe Figo 6) ist gegen Bewegung in ihrer
Der Keil 15 verläuft in horizontaler Längsrichtung des Seitenrahmens
in eine Öffnung tot welche an die Unterlagenöffnung angrenzte Innerhalb. und in
Längsrichtung des Rahmens verläuft die Öffnung 2o zu einem Fenster 21,Die Öffnung
2o .soll im allgemeinen den offenen Bereich einschließen9 der durch die Seitenwände
23 und 24 der Seitenrahmen am Boden durch einen Steg
259 und im oberen Teil
durch eine Bremskeilauflage 32 begrenzt ist* Der Steg 25 weist eine obere Fläche
und eine Angaßnabe 26 aufs welche einen Federsitz 26a für eine Feder 27 bestimmen,
Die Öffnung 2ö umfaßt allgemein den Bereichlinnerhälb welchem die verschiedenen
Elemente der Unterlagen-Föststellvorrichtungyeinschließlich eines Bremskeils
289 aufgenommen sind, Stützen 22a. und 22b des Pfeilers 22 stellen Fortsetzungen
der Wände 23 und 24 dar und bestimmen zum Teil die Öffnung Zoo Die Stützen sind
in nahem, Abstand zu Seitenwänden des Keils 15 angeordnet, Dieser Abstand?- zusammen
mit dem nahen--Abstund des Keils zu den Endflächen der Unterlagenausnehmung,-wie
in Figö 6 gezeigt ist begrenzt die relative Bewegung der Unterlage quer zum.Keil
auf die, Welche für normale Verdrehungsfreiheit innerhalb des Fahrgestells und zur
Abdämpfung von Stößen notwendig isty die sich aus Bewegungen der lin. terlage quer
zu den Seitenrahmen ergeben, -Der Bereich 2o übt eine wichtige Funktion als Durchgang
tu dem Fenster 21 zum Ausbau der Keilfeder 27 und des Keils-15 aus, fälle eines
dieser Teile ausgewechselt Werden muße Das obere äußerste Eide des Stegs 25 bei
. 31 und das untere äußerste Ende einer Bremakeilauflage 32 bei 33 sind daher ausreichend
in Abstand angeordnet, um den Keil und die Feder zum Fenster
21 zu führen.
Die,
Bremakeilauflage--32 ist neben der Öffnung. 2o. ange-ordnet. und -dient. -als Teilbegrenzung
derselben. Die..-Auflage,weist einen. Bremskeilsitz, mit. Flächen 35 und"36.-aufr-
die bei 37 in- einem Dihe.dr.alwinkel- quer- zum Seiten. rahmen 6-.zusammentreffen,-
Der.Bremskeil 26,weist- eine Rückseite mit. Flächen 36 und:39-:auf,-die ebenfalls
in einem Dihedralwinkel von annähernd gleicher Größe.wie- dem. de.s Bremskeil;s.itzes
zusammentreffeno: .Der Bremskeilsitz.. und die:- Rückseite-- des: Bremskeils -sind
also- einspringend und- vor"..-, springend. zueinander .auf=.einer,=vertikalennLängsebene
- des-,Seitenrahmens . .., parallel zu den Wänden 23 und 2¢- angeordnet, was jegliches
Verlagern de.s.. Bremskeils, wenn er mit dem Keil in Eingriff gelangt, in irgendeine
Richtung auf. dieser Ebene verhindert,..
Wenn der Bremskeil am Bremskeilsitz 35, 36 anliegt. ist die Nase
44 außer Deckung mit der Kerbe
489 da sie kurz genug ist, um teilweise hinter
der Wand 24 zu liegen, d,h, in Überdeckung mit dieser in Längsrichtung. Jedoch ist
die Öffnung 40 in Richtung des Bremskeils von vorn nach hinten lang genug, um zu
ermöglicheng daB der Bremskeil vom Bremskeilsitz 35r 36 abgehoben wird, damit die
Nase 44 mit der Kerbe 48 in Deckung kommt, wie in Fig. 3 gezeigt ist. Ein solches
Trennen wird durch Verwendung einer Stemmstange
51 erzielte
wie in
Fig. 3 und. 5 ersichtlich ist* Bei.einem Vergleich von Pig, 1 und 3 ist ersichtlich,
daß der Reibungskeil 15 in Fig. 3 von seiner normalen Arbeitsstellung in Fig. 1
niedergedrückt ist. Zum Zwecke der Darstellung ist die Stellung des Keils niedriger
gezeigt als notwendig ist, um den Bremskeil 28 mit dem Keil sitz 35, 36 außer Eingriff
zu bringen. -Andere bauliche Merkmale des Bremskeils 28 bestehen in einem Paar von
Nasen
53, 54, von denen jede von einer Endfläche des: Bremskeils absteht.
Wie in Fig. 2 ersichtlich ist, hält die Nase 53 den Körper des Bremskeils von der
Wand 23 in Abstand, um die Ecken des Bremskeils von jeglichen Stegen fernzuhalten,
welche den Keilsitz 35, 36 mit der Seitenwand 23 verbinden. Obwohl nur eine der
Nasen 53, 54 zu einem Zeitpunkt verwendet wird, sind beide Nasen vorgesehene damit
der Bremskeil in dem entspre. chenden Keilaufnahmebereich auf der gegenüberliegenden
Seite der Unterm lagenöffnung in einem Seitenrahmen mit doppelten entgegengesetzten
Seiten der Unterlage verwendet werden kann. Dar durch erübrigt
es, s.ch#
die Bremskeile als r'rechte" und '11inke'l ausbilden zu müssen, - _
Ein
weiteres Merkmal. des Bremskeils besteht daring. daß er hohl ist und daß sein Hohlraum
56 in jeder Endfläche durch Öffnungen 57.und 58 mün=@. deto Die- Öffnungen haben
einen. kleineren Durchmesser als der Hauptteil des Raumes 56e um einen Fingergriff
zu schaffeng der notwendig ist' um den Bremskeil vom Seitenrahmen zu entferneno
Der Hohlraum 56 macht den Bremskeil auch leichter und bewirkte daß der Guß solcher
Bremskeile weniger Mängeln ausgesetzt isto Wie schon erwähnt wurdet' ist eine notwendige
Vorbedingung zum Entfernen des Bremskeilsg daß der Keil 15 aus seiner Arbeitsstellung
zurückgezogen wirdo Es ist wünschenswerte dieses Zurückziehen durch Gebrauch einer
Stemmstange-51 von Hand zu erzieleno Daher ist der Keil 15 mit einem Steg 61 ausgebildete
der eine obere Fläche aufweistg die eine Fläche oder einen Sitz 62 zur Aufnahme
.der Endfläche einer Stemmstange bildet, und eine Unterfläche 63 aufweistg welche
als gegenüberliegender Federsitz zu dem Federsitz 26a des Seitenrahmens auf dem
Steg
25 diente Eine Öffnung für die Stemmstange 51- durch die Seitenwand
24 ist durch einen Vorsprung 65 geschaffene der eine Öffnung 66 zur Aufnahme der
Stemmstange in ihrem äußersten seitlichen Ende bestimmte Der,Vorsprung-65 ist als
ein Stück mit einem Flansch 68 ausgebildete der eine in Figö 5 gezeigte Breite aufweist-ö
Der Vorsprung 65 endet außerhalb des Seitenrahmens in der gleichen vertikalen Längsebene
des Seitenrahmens wie der Flansch 6$0 Dadurch liegt eine Drehfläche 69 für die Stemmstange
außerhalb der allgemeinen Ebene der Seitenwand 24 in einer solchen Entfernung vom
#bnwendungspunkt der Stange am Feil 15e daß sich günstige Hebelverhältnisse für
die-Verlagerung des@Qils ergeben.
Der Seitenrahmen ist ferner mit
Öffnungen 70, 71 in den Seitenwänden 23, bzwo 2¢ versehen, welche sich auf einer
querlaufenden horizontalen Achse im festen Verhältnis zu dem Seitenrahmen erstrecken,
welche die Keilfeder 27 in ihrer normalen Arbeitsstellung schneidet* Der Zweck dieser
Öffnungen 709
71 ist, einen Zapfen ausreichender Länge aufzunehmen, der durch
den Seitenrahmen verläuftg um die Feder in einem freien. Längenzustand und den rückseitig
darauf lagernden Keil 15 aus der Unterlagenöffnung beim Herausnehmen oder Einführen
der Unterlage relativ zum Seitenrahmen zu halteno Wenn dies durchgeführt werden
soll.9 muß der Bremskeil vom Seitenrahmen entfernt werdeng so daß der am Ende der
Feder 27 geführte Keil an oder nahe der Bremskeilauflage 32 lagert* Angenommeng
das Fahrgestell ist auseinandergenommen und der Seitenrahmen lagert auf den Radachseng
dann können die Feder 27 und der Keil 15 in die Seitenrahmenöffnung 2o entweder
durch die Unterlagenöffnung oder durch das Fenster 21 eingeführt werden. Die Feder
wird auf dem Sitz 26a des Steges 25 gelagert mit dem Keil auf dem oberen Ende der
Feder. Dann wird ein Zapfen durch die Öffnungen
70 und 71 des Seitenrahmens
vor der Feder eingeführte um den Keil aus der Unterlagenöffnung herauszuhalten,
Dann wird die Unterlage in. den Seitenrahmen eingeführt und auf den Federn 11 gelagert,
um eine vertikale und horizontale Zage relativ zum Seitenrahmen zu erreichen, wie
in Figa 6 ersichtlich istDanach wird der Zapfen aus den Öffnungen
709 71
herausgezogen, damit sich er Keil 15 in die seitliche Ausnehmung der Unterlage gegen
die Reibungsplatte 18 lagern kann, Das nächste und letzte einzubauende Element ist
der Bremskeil 28a Dies
geschieht durch Einführen der Stemmstange
51 durch die Vorsprungsöffnung
669 bis sie mit dem Sitz 62 dafür am kleinen
Ende- des Keils in Berührung istg und Hochstemmen der Stemmstangeg um den Keil annähernd
in eine Stellung niederzudrücken, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist. Der Bremskeil 28
kann dann in seine Lage vor den Bremskeilsitzen
35936 auf dem durch Fig.
3 angezeigten Ifeg eingeführt werden. Der Druck auf den Reibungskeil durch die Stemmstange
wird dann nachgelassen» damit sich der Keil aufwärts in Keilverbindung mit der Reibungsplatte-16
in der Unterlagenausnehmung und der vorderen Bremskeilfläche bewegen-kann, Beim
Auseinandernehmen des Fahrgestells in Fgo 1 bis 6 geschehen die vorbeschriebenen
Arbeitsgänge in umgekehrter Reihenfolgen Für den Fall, daß ein Auswechseln des abgenutzten
Keils oder der gebrochenen Keilfeder notwendig ist$ wird zuerst der Bremsheil durch
seine Öffnung 4o in der Seitenwand 24 entferntes Im Falle einer gebrochenen -Feder
ist ein Niederdrücken des Keils 15 durch die Stemmstange nicht notwendig. Für ein
Auswechseln eines abgenutzten Keils ist jedoch die Verwendung der Stemmstange erforderlich.9
um den Bremskeil -aus seiner Arbeitsstellung zu lösena Angenommen, die Unterlage
5 befindet sich in Arbeitsstellung im Seitenrahmen,2 und der Bremskeil ist entfernte
dann geschieht die Verlegang des Keils oder der Keilfeder zu oder von der Öffnung
2o des Seit=enrahmens durch das Fenster 21:o Fig. 6 und 7 zeigen eine abgewandelte
Ausführungsfoxm einen Adagenfahrgestells, bzw. Bremskeils. Das Fahrgestell in Fgn
6 ist .identisch mit d=em
in Figa 1 mit ,Ausnahme der einspringenden
und vorspringenden Beziehung des Bremskeils 28A und der Bremskeilauflage 32A des
Seitenrahmens_6A, Fig. 6 und 'j zeigeng da.ß der Bremskeil so ausgebildet sein kanng
daB seine Rückseite mit den Flächen 38A. 39A in einem einspringenden Diheäral-Winkel
angeordnet istg dessen Scheitelpunkt in Querrichtung zum Seitenrahmen verläuft.
Die Flächen 354 36A des Bremskeilsitzes auf der anderen Seite stehen in einem Dihedralwinkel
vors der den des Bremskeils ergänzt. Durch diese Konstruktionsunterschiede verändert
sich jedoch in keiner Weise der mit Bezug auf das zuerst beschriebene Ausführungsbeispiel
dargelegte Vorgang,