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DE1416178C - Frequenz- und amplitudenstabilisierte Mikrowellen-Oszillatorschaltung - Google Patents

Frequenz- und amplitudenstabilisierte Mikrowellen-Oszillatorschaltung

Info

Publication number
DE1416178C
DE1416178C DE1416178C DE 1416178 C DE1416178 C DE 1416178C DE 1416178 C DE1416178 C DE 1416178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
phase
output
amplitude
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Stanley Bruce; Wiltshir Allan Stanley; Malvern Worcestershire Marsh (Großbritannien)
Original Assignee
Luftfahrtminister in der Regierung Ihrer Majestät der Königin der Vereinigten Königreiche von Großbritannien und Nordirland, London
Publication date

Links

Description

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Richtungskoppler gekoppelt ist, mit einem auf die kleinen Teils der Ausgängsleitung des Oszillators
Sollfrequenz abgestimmten Hohlraum, mit einem in den Diskriminator schließlich vom Diskriminator
eine verstellbare Impedanz und einen einstellbaren zum Oszillator ein Signal zurückgeführt, das prak-
Abschluß für Amplituden- und Phasenanpassung auf- tisch Null ist, so daß eine Stabilisierung zweiter Ord-
weisenden Zweig und mit einem Ausgangszweig, der 5 nung, die sich durch größere Genauigkeit gegenüber
mit einem Ausgangssignalkanal verbunden ist, der an der Stabilisierung erster Ordnung auszeichnet, erzielt
seinem zur Mikrowellenbrücke entgegengesetzten wird.
Ende zwei Zweige hat, die zu einem ersten phasen- Endlich wird bei der erfindungsgemäßen Mikro-
empfindlichen Detektor bzw. zu einem zweiten wellenoszillatoranordnung' eine voneinander unab-,
phasenempfindlichen Detektor führen; ferner einen io hängige Stabilisierung hinsichtlich Frequenz und Am-
Bezugssignalkanal, der mit dem Eingangszweig der plitude vorgenommen.
Brücke gekoppelt ist und sich am dazu entgegen- Durch das Zusammenwirken dieser verschiedenen
gesetzten Ende in zwei Zweige aufspaltet, die zum Maßnahmen wird also die Stabilisierung wesentlich
zweiten Eingang des ersten phasenempfindlichen De- verbessert.
tektors bzw. zum zweiten Eingang des zweiten 15 Die Erfindung wird dadurch vorteilhaft weiter-
phasenempfindlichen Detektors führen, und einen gebildet, daß im Ausgangskreis der Oszillatoranord-
90°-Phasenschieber vor einem Eingang des ersten nung ein Ferrit-Hohlraummodulator zur Steuerung
phasenempfindlichen Detektors, wobei am Ausgang der Amplitude des Ausgangssignals in Abhängigkeit
des ersten phasenempfindlichen Detektors und am von dem ersten Fehlersignal vorgesehen ist. t
Ausgang des zweiten phasenempfindlichen Detektors ao Es ist aber auch zweckmäßig, daß im Ausgangs-
die Fehlersignale für die Korrektur der Amplituden- kreis der Oszillatoranordnung ein Halbleitermodu-
bzw. Frequenz-Regelabweichung auftreten. lator zur Steuerung der Amplitude des Ausgangs-
Demgegenüber war die automatische Frequenz- signals in Abhängigkeit von dem ersten Fehlersignal
regelung oder -stabilisierung und die automatische vorgesehen ist.
Amplitudenregelung oder -stabilisierung für sich be- 25 Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, daß
reits bei Rückkopplungs-Oszillatoren bekannt. in der Oszillatoranordnung ein Klystron-Oszillator
So hat ein bekannter Rückkopplungs-Vakuum- vorgesehen ist und daß das zweite Fehlersignal über
röhren-Oszillator (vgl. österreichische Patentschrift zwei parallele Kanäle dem Klystron-Oszillator zur
168 039) eine Brückenschaltung in seiner Rück- Steuerung seiner Reflektorspannung zugeführt wird,
kopplungsschleife. Die Brückenschaltung bestimmt 30 wobei der eine Kanal einen Niederfrequenzverstärker
hierbei die Frequenz über einen Kristall in Verbin- und der andere einen Gleichstromverstärker enthält,
dung mit einem LC-Kreis sowie die Amplitude mit- Verglichen damit war es lediglich bekannt (vgl.
tels eines nichtlinearen Widerstandes, wie einer USA.-Patentschrift 2 797 325), die Frequenz eines
Wolframfadenlampe. Auf diese Weise wird eine so- Klystrons durch dessen Reflektorspannung zu steuern,
genannte »Stabilisierung erster Ordnung« erreicht, 35 nicht jedoch, daß die Änderung der Reflektorspan-
die aber relativ ungenau ist. nung die Amplitude der Schwingungen nicht beein-
Ähnliche Rückkopplungs-Oszillatoren, die also Mußt, wovon bei der bevorzugten erfindungsgemäßen
nur eine Stabilisierung erster Ordnung vornehmen, Mikrowellen-Oszillatoranordnung Gebrauch gemacht
sind auch in anderen Literaturstellen beschrieben wird. Andererseits war es bisher noch nicht bekannt,
(vgl. deutsche Patentschrift 628 746, deutsche Aus- 40 daß bei Steuerung der Schwingungsamplitude, ins-
legeschrift 1 010 587). besondere mit Hilfe des Ferritmodulators, Frequenz
Es war ferner eine Schaltung zur Konstanthaltung und Phase der Schwingungen nicht beeinflußt werden, der mittleren Trägerfrequenz einer frequenzmodulier- Es empfiehlt sich ferner bei der erfindungsgemäßen ten Schwingung bekannt (vgl. deutsche Patentschrift Mikrowellen-Oszillatoranordnung, daß der Bezugs-859 324), die einen Diskriminator hat, der das ganze 45 signalkanal über einen variablen Phasenschieber an-Frequenzspektrum des frequenzmodulierten elek- geschlossen ist, der die Phase des Signals im Bezugstrischen Signals verarbeitet. signalkanal einstellt, um die Phase der Fehlersignale
Bei einer anderen bekannten Schaltung zur Fre- an den phasenempfindlichen Detektoren auszu-
quenzstabilisierung von frequenzmodulierten selbst- gleichen.
erregten Sendern (vgl. deutsche Auslegeschrift 5° Schließlich ist es für eine bequem hohe Verstär-1 065 022) ist die mittlere Frequenz eines Reflex- kung und Selektion zweckmäßig, daß eine Zwischenklystrons auf die Resonanzfrequenz eines Hilfs- frequenzstufe in den Ausgangssignalkanal und in den resonators stabilisiert, der seinerseits nur eine Stabili- Bezugssignalkanal geschaltet ist, daß die Zwischensierung erster Ordnung vornimmt. frequenzstufe im Ausgangssignalkanal aufweist einen
Gegenüber diesem zuletzt genannten Stand der 55 Überlagerungsoszillator, der eine erste Mischstufe Technik hat die erfindungsgemäße Mikrowellen- speist, und einen Zwischenfrequenzverstärker > und Oszillatoranordnung den Vorteil, daß der erfindungs- daß die Zwischenfrequenzstufe im Bezugssignal aufgemäß benutzte Diskriminator mit unterdrückter weist den gleichen Überlagerungsoszillator, der eine Trägerfrequenz arbeitet, d. h. ein Diskriminator ist, zweite Mischstufe speist, und einen Zwischender nur auf den Seitenbändern des frequenzmodu- 60 frequenzverstärker für die Bezugssignale,
lierten Signals arbeitet, so daß die Empfindlichkeit Die Erfindung wird an Hand der einzigen Figur des Diskriminators beträchtlich gesteigert wird. Ge- der Zeichnung näher erläutert, in der das Schaltbild nauer gesagt, der die Trägerfrequenz unterdrückende eines in einem Dauerstrich-Radarsender vorgesehe-Diskriminator kann jetzt beträchtlich größere Signale neu Ausführungsbeispiels der erfindungsgcmüBcn im Vergleich zum.im.Diskriminator selbst erzeugten 65 Mikrowellen-Oszillatoranordnung dargestellt ist.
Rauschen verarbeiten, was eben eine wesentliche Ein Oszillator I, zweckmäßig ein Zweikammer-Erhöhung der Empfindlichkeit bedeutet. klystron-Oszillator, dessen Frequenz durch Veräiule-
Außerdem wird durch die Einspeisung nur eines rurtg der Hochspannung an seinem Reflektor ge-
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steuert wird, ist über einen Ferritisolator 2 mit einem verstellbare .Impedanz 9K' der Mikrowellenbrücke Zweikammerklystron-Verstärker 3 verbunden, der werden zum Abgleich so verstellt, daß ein Ausgangsaus Stufen 3/4 und 3 B besteht. Zur Pegeleinstellung signal in Abhängigkeit von der Frequenz des Eindienen Impedanzen 3 AA und 3BB vor dem Eingang gangssignals entsteht. Es kann gezeigt werden (vgl. jeder Stufe. 5 britische Patentschrift 863 165, S. 2, r. Sp.), daß das Ein Hochspannungs-Stabilisierungskreis 5 stabili- Ausgangssignal des Frequenzdiskriminators 9 versiert die Hochspannung des Oszillators 1. Zwischen schwindet, wenn die Frequenz' des Eingangssignals den Stabilisierungskreis 5 und den Oszillator 1 ist und die Hohlraumfrequenz gleich sind. Wenn jedoch noch ein Modulator 6 geschaltet. . eine Frequenzabweichung auftritt, macht sie sich als Ein kleiner Teil-der.Ausgangsleistung der zweiten io Ausgangssignal des Frequenzdiskriminators bemerk-Verstärkerstufe 3 B wird mit Hilfe eines Richtungs- bar. . . kopplers 18 über einen Ferritmodulator 4 geleitet. Ähnlich erzeugt jede Amplitudenmodulation des Ein Teil der Ausgangsleistung des Modulators 4 wird Eingangssignals ein Ausgangssignal. Es kann ebenmit Hilfe eines Richtungsköpplers 19 über einen falls gezeigt werden (vgl. britische Patentschrift Phasenschieber 20 zurück in einen Hauptausgangs- 15 863 165, S. 3, r. Sp., letzter Absatz; S. 4, 1. Sp.), daß Wellenleiter 7 geleitet. Bei einem typischen Ausfüh- eine 90°-Phasenverschiebung des Bezugssignals für rungsbeispiel besitzen die beiden Richtungskoppler den richtigen Vergleich im phasenempfindlichen De-18, 19 jeweils ein Kopplungsverhältnis von 23 db. tektor9A erforderlich ist.
Der Ferritmodulator kann in üblicher Weise aus- Die Ausgangssignale der Detektoren 9A und 9B geführt sein; ein Beispiel eines zweckmäßigen Mo- 20 an den Ausgängen 11 und 12 sind also in ihrer Amdulators wurde von A. L. Morris in einem Aufsatz plitude von einer Amplituden- bzw. Frequenz-Regelin Journal Brit. I.R.E., Bd. 19, Nr. 2, Februar 1959, abweichung des im Wellenleiter 7 auftretenden Aus-S. 117, beschrieben. gangssignals der Mikrowellen-Oszillatoranordnung Der gesteuerte Ausgang des Verstärkers 3 wird abhängig, so daß sie Fehlersignale für die Korrektur über den Wellenleiter 7 einem Verbraucher 8, im 25 der Amplituden- bzw. Frequenz-Regelabweichung vorliegenden Ausführungsbeispiel einer Sende- (kurz Amplituden- bzw. Frequenzfehlersignal geantenne, zugeführt. ; nannt) darstellen.
Ein Frequenzdiskriminator 9 mit unterdrückter Der variable Phasenschieber 9 J im Bezugssignal-Trägerfrequenz ist mit seinem Eingangs-Richtungs- kanal dient dazu, die Phase des Bezugssignals gleich koppler 10 an den Wellenleiter 7 angekoppelt. Die 30 der der Fehlersignale an den Detektoren 9 A oder 9B Schaltung des Diskriminators 9 wurde im einzelnen zu machen.
im Zusammenhang mit Messungen zur Störfrequenz- Eine verstellbare Impedanz 9/' zur Dämpfung im
modulation und Störamplitudenmodulation bereits Bezugssignalkanal kann wahlweise vorgesehen wer-
vorgeschlagen (vgl. insbesondere britische Patent- den, um bei entsprechender Kalibrierung für einen
sphrift 863 165), wobei die Messungen der Stör- 35 gegebenen Abgleich des Frequenzdiskriminators 9
frequenzmodulation und der Störamplitudenmodu- die Empfindlichkeit des Abgleichs anzuzeigen,
lation praktisch die gleichen Meßvorgänge sind, wie Zwischen dem das Frequenzfehlersignal liefernden
sie erfindungsgemäß zur Messung des Frequenz- und Ausgang 12 und dem Hochspannungsmodulator 6
Amplitudenfehlers benutzt werden. des Oszillators 1 liegt eine Leitung 13, in der ein
Der Frequenzdiskriminator 9 hat folgenden Schal- 40 Dopplerfrequenzverstärker 14 (typisch mit einer
tungsaufbau: Bandbreite von 1 bis 60 kHz) angeordnet ist. Zwi-
Der Frequenzdiskriminator 9 ist gebildet durch sehen dem das Amplitudenfehlersignal liefernden
eine Mikrowellenschaltung mit einem Eingangszweig Ausgang 11 und dem Ferritmodulator 4 ist eine Lei-
10', der mit dem Ausgang 7 der Oszillatoranordnung tung 15 vorgesehen, in der ein Dopplerfrequenzüber den Richtungskoppler 10 verbunden ist, mit 45 verstärker 16 (typisch mit einer Bandbreite von 1 bis
einem eine verstellbare Impedanz 9 K' und einen 60 kHz) angeordnet ist.
Kurzschlußschieber 9 K" aufweisenden Zweig, mit Mit dem Ausgang 12 ist auch ein Gleichspannungseinem Zweig in Form eines auf die Sollfrequenz ab- verstärker 17 verbunden, der dem Stabilisierungsgestimmten Hohlraums 9 K und mit einem Ausgangs- kreis 5 ein Gleichspannungs-Stellsignal zuführt, zweig 10". Der Ausgangszweig 10" ist an einen Aus- 5<> Im Betrieb wird die Ausgangsspannung des Oszilgangssignalkanal angeschlossen, der sich hinter einer lators 1 durch den Verstärker 3 verstärkt und als ein von einem Überlagerungsoszillator 9 G gespeisten Sender-Ausgangssignal über den Wellenleiter 7 der Mischstufe 9F und einem Signal-ZF-Verstärker 9 C Antenne 8 zugeführt. Ein Teil des Scnder-Ausgangsin zwei Zweige aufspaltet, von denen jeder mit ein- signals läuft über den Richtungskoppler 10 in den ander phasenempfindlichen Detektoren 9A bzw. 9ß 55 Frequenzdiskriminator 9 ein; an den Ausgängen 11 verbunden ist. Ein Bezugssignal für den phasen- und 12 der phasenempfindlichen Detektoren 9 A empfindlichen Detektor 9 A wird vom Eingangszweig bzw. 9B treten dann das Amplituden- bzw. Freder Mikrowellenbrücke des Frequenzdiskriminators 9 quenzfehlersignal auf.
über einen Koppler 10'" direkt gewonnen, der in Das am Ausgang 12 auftretende Frequenzfehlereinen Bezugssignalkanal einkoppelt, der aus einem 6° signal läuft über den Dopplerfrequenzverstärker 14 variablen Phasenschieber 9/, einer an den gleichen zum Modulator 6; auf diese Weise ist ein Frequenz-Überlagerungsoszillator 9G angeschlossenen Misch- regelkreis gebildet, der die Frequenz des Oszillators 1 stufe 9 H und einem Bezugs-ZF-Verstärker 9 D be- regelt. Die Regelung ist durch den Dopplerfrcqucnzstcht, dessen Ausgang einerseits über einen 90°- verstärker 14 in dessen Dopplerfrequenzbcrcich Phasenschieber 9 E an den phasenempfindlichen De- 65 wirksam.
tektor 9A und andererseits direkt an den phasen- Das am Ausgang 11 auftretende Ampliludcn-
empfindlichen Detektor 9 B angeschlossen ist. fehlcrsignal läuft über den Dopplerfrcqucnzvcrstärkcr
Der Kurzschlußschieber 9K" und die dämpfende 16 zum Ferritmodulator 4, der die Einspeisung einer
kleinen Energiemenge aus dem Wellenleiter 7 über den Richtungskoppler 18 und den Richtungskoppler 19 zurück in den Wellenleiter 7 steuert. Der so gebildete Amplituden-Regelkreis wird durch den Phasenschieber 20 eingestellt und regelt die Amplitude der Ausgangsspannung des Verstärkers 3. Auch diese Regelung wirkt durch den Dopplerfrequenzverstärker 16 in dessen Dopplerfrequenzbereich.
Die Mikrowellen-Oszillatoranordnung ist damit innerhalb des Dopplerfrequenzbereiches einwandfrei. gegenüber Änderungen der Frequenz und der Amplitude stabilisiert.
Das dem Stabilisierungskreis 5 über den Gleichspannungsverstärker 17 zugeführte Frequenzfehlersignal steuert die mittlere Frequenz des Oszillators 1; gleichzeitig wird auch der Abgleich des Frequenzdiskriminators 9 selbsttätig aufrechterhalten, da die Ausgangsspannung des Gleichspannungsverstärkers 17 proportional der Abweichung des Frequenzdiskriminators 9 vom Abgleichzustand ist. ao
Das beschriebene Ausführungsbeispiel verwendet einen Mikrowellendiskriminator zur Erzeugung von sowohl Amplituden- als auch Frequenzfehlersignalen. Eine wahlweise Ausführung zur Erzeugung von Amplitudenfehlersignalen geht davon aus, daß letztere so angesehen werden, als wenn ein amplitudenmodulierter Träger zu erzeugen ist, von dem die Trägerfrequenz die Sollfrequenz ist. Dann kann ein Superheterodyn-Empfänger mit einem Hüllkurvendemodulator für die Zwischenfrequenz benutzt werden, und das Ausgangssignal dieses Empfängers zeigt den Amplitudenfehler an. Das würde eine gleichmäßige Empfindlichkeit im Dopplerfrequenzband (1 bis 60 kHz beim vorliegenden Ausführungsbeispiel) ergeben. Es versteht sich, daß dieses Vorgehen nur bei den Amplitudenfehlersignalen Anwendung finden, kann, also Frequenzfehlersignale dann durch einen gesonderten Frequenzdiskriminator erfaßt werden müssen.
' Es sei jedoch hervorgehoben, daß die Verwendung des Frequenzdiskriminators 9 mit den phasenempfindlichen Detektoren 9 A und 9 B für Zwischenfrequenz sowie für eine Bezugssignalträgerfrequenz, die um 90° gegenüber der zur Ableitung des Frequenzfehlersignals benutzten Trägerfrequenz verschoben ist, eine Empfindlichkeit ergibt, die steigt, wenn die Modulationsfrequenz mit 6 db pro Oktave zunimmt, und zwar so lange, wie die Zeitverzögerung im Frequenzdiskriminator 9 wesentlich kleiner als eine Viertelperiode der höchsten Störmodulationsfrequenz (d. h. der höchsten Frequenz des Frequenzfehlersignals) ist.
Diese Empfindlichkeitscharakteristik ist sehr vorteilhaft in einem Dauerstrich-Radarsender, da sie die Form besitzt, die den Einfluß von breitbandigem Rauschen weitgehend vermindert.
Was die schaltungstechnische Ausführung der stabilisierten Mikrowellen-Oszillatoranordnung im einzelnen anbelangt, so ist es nicht unbedingt erforderlich, daß der Gleichspannungsverstärker 17 und der Dopplerfrequenzverstärker 14 in dem Frequenzregelkreis als getrennte Verstärker ausgebildet sind; in der Praxis ist dies jedoch vorteilhaft, damit bei einer definierten Ausgangsblindimpedanz der Klystron-Speisequelle eine hohe stabile Verstärkung erzielt wird. Die maximale Verstärkung im Frequenzregelkreis wird hauptsächlich durch die Zeitverzögerung im Frequenzdiskriminator 9 selbst begrenzt. Die untere Ansprechfrequenz des Frequenzregelkreises wird durch die Ausgangsimpedanz der Speisequelle bestimmt.
Die maximale Verstärkung des anderen Amplitudenregelkreises wird in gleicher Weise durch die Zeit-. verzögerung im Frequenzdiskriminator 9 begrenzt.
An Stelle des Ferritmodulators 4 beim dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel kann auch ein Halbleitermodulator verwendet werden. Eine Halbleiterdiode (Typ »Varactor« oder von der Art, wie sie in Mikrowellen-Mischschaltungen Verwendung finden) wird in dem Wellenleiter eines Ausgangszweiges eines Richtungskopplers vorgesehen, wobei der andere Ausgangszweig durch eine künstliche Last abgeschlossen wird. Die Eingangszweige des einen Richtungskopplers sind mit den Ausgangszweigen eines zweiten Richtungskopplers verbunden; in eine der Verbindungsleitungen zwischen den Eingangszweigen des ersten Richtungskopplers und den Ausgangszweigen des zweiten Richtungskopplers wird zweckmäßig ein verstellbarer Phasenschieber eingeschaltet.
Die Eingangszweige des zweiten Richtungskopplers werden in der beschriebenen stabilisierten Oszillatorschaltung mit denjenigen Zweigen der Richtungskoppler 18 und 19 verbunden, die an den Ferritmodulator 4 bzw. den Phasenschieber 20 angeschlossen sind. Der Modulator 4 und der Phasenschieber 20 sind dann selbstverständlich nicht vorhanden. Der Ausgang des Dopplerverstärkers 16 ist mit dem einen Anschluß der Varactor- oder Mischerdiode verbunden, deren anderer Anschluß mit einer geeigneten Spannungsquelle verbunden ist.
Bei einer anderen Alternative zum Ferritmodulator wird ein 20-db-Richtungskoppler an Stelle der zwei Richtungskoppler 18,19 vorgesehen; seine parallelen Eingangs- und Ausgangszweige werden mit den Eingangszweigen eines 17-db-Richtungskopplers verbunden, dessen Ausgangszweige entsprechend mit einer Varactor- oder Mischerdiode und mit einer künstlichen Last verbunden sind. Die Diode wird hier wie bei dem vorherigen Beispiel mit dem Ausgang eines Dopplerfrequenzverstärkers 16 verbunden; der Ferritmodulator 4 und der Phasenschieber 20 entfallen.
Im allgemeinen beruhen die erzielten Verbesserungen in der Stabilisation auf der Empfindlichkeit des Frequenzdiskriminators 9, die ihrerseits durch die Größe des anwendbaren Signals bestimmt wird. Eine Verbesserung des Abgleichs des Frequenzdiskriminators 9 erhöht infolgedessen die Empfindlichkeit.
Es sei hervorgehoben, daß der Verstärker 3 des beschriebenen Ausführungsbeispieles einen Teil des Frequenzregelkreises bildet. Dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig, da die Information über die Frequenzregelabweichung unmittelbar vom Ausgang des Oszillators 1 abgegriffen werden kann; die Störfrequenzmodulation im Verstärker3 ist jedoch — wenngleich gering — nicht klein genug im Vergleich zu jener Störfrequenzmodulation, die in dem frequenzgesteuerten Oszillator auftritt; aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, daß der Verstärker einen Teil des Frequenzregelkreises bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 047/21

Claims (3)

1 2 Patentansprüche· Korrektur der Amplituden- bzw. Frequenz-Regelabweichung zu gewinnen. Dabei handelt es sich ins-
1. Frequenz- und amplitudenstabilisierte Mi- besondere um Oszillatorfrequenzen mit Seitenkrowellen-Oszillatoranordnung mit einem Mikro- bändern in einem Frequenzbereich, der in der Radarwellen-Oszillatorkreis, von deren Ausgangs- 5 technik als der Dopplerbereich bekannt ist, wobei leistung durch Schaltungselemente ein kleiner Teil also die Seitenbänder 1 bis 60 kHz vom Träger enteiner Regeleinrichtung zugeführt wird, um Fehler- fernt liegen.
bzw. Stellsignale für die Korrektur der Ampli- Die in Sendern von Dauerstrich-Radarsystemen tuden- bzw. Frequenz-Regelabweichung zu ge- üblicherweise verwendeten Oszillatoren enthalten winnen, dadurch gekennzeichnet, daß io einen Klystron-Oszillator, dem ein Klystron-Verdie Regeleinrichtung aufweist einen Frequenz- stärker nachgeschaltet ist. Die üblichen Stabilisiediskriminator (9) mit unterdrückter Träger- rungsmaßnahmen sind bei derartigen Sendern nicht frequenz, gebildet durch eine Mikrowellenschal- sehr wirksam, und zwar mit Rücksicht auf die schartung mit einem Eingangszweig (10'), der mit dem fen Anforderungen hinsichtlich der Rauschfreiheit, Ausgang (7) der Oszillatoranordnung über einen xs die zur Vermeidung falscher Dopplersignale im Richtungskoppler (10) gekoppelt ist, mit einem Radarsystem gestellt werden müssen. Ein selbsttätig auf die Sollfrequenz abgestimmten Hohlraum arbeitender Dauerstrich-Radarsender mit einer Lei-(9 K), mit einem eine verstellbare Impedanz (9 K') stung von 2 kW kann beispielsweise aus einem Zwei- und einen einstellbaren Abschluß (9 K") für Am- Resonator-Klystron-Oszillator und zwei in Kaskade plituden- und Phasenanpassung aufweisenden ao nachgeschälteten Zwei-Resonator-Klystron-Verstär-Zweig und mit einem Ausgangszweig (10"), der kern bestehen; die Leistungspegel werden durch mit einem Ausgangssignalkanal verbunden ist, Teilervorrichtungen eingestellt, durch die die Einder an seinem zur Mikrowellenbrücke entgegen- gangsleistung zum Zwischenverstärker und die optigesetzten Ende zwei Zweige hat, die zu einem male Aussteuerung des Endverstärkers bestimmt ersten phasenempfindlichen Detektor (9A) bzw. 25 werden. Der Sender wird in einem Dauerstrichzu einem zweiten phasenempfindlichen Detektor Radarsystem verwendet, das die Zielbestimmung (9B) führen; ferner einen Bezugssignalkanal, der durch Messung der Dopplerverschiebung reflektiermit dem Eingangszweig der Brücke gekoppelt ist ter Signale vornimmt; die Dopplerfrequenzen liegen und sich am dazu entgegengesetzten Ende in zwei dabei in einem Bereich von 1 bis 60 kHz. Damit ReZweige aufspaltet, die zum zweiten Eingang des 3° flexionen vom Erdboden keine falschen Signale im ersten phasenempfindlichen Detektors (9 A) bzw. Dopplerband verursachen, ist es erwünscht, daß zum zweiten Eingang des zweiten phasenempfind- innerhalb dieses Bandes die statistisch unregelmäßige liehen Detektors (9B) führen, und einen 90°- Amplitudenmodulation des Senders keine Seiten-Phasenschieber (9E) vor einem Eingang des bandleistung verursacht, die die Wärmerauschsignale ersten phasenempfindlichen Detektors (9A), wo- 35 in der Empfängerbandbreite übersteigt, wenn die bei am Ausgang (11) des ersten phasenempfind- mittlere Frequenz dieser Bandbreite irgendwo in dem liehen Detektors (9A) und am Ausgang (12) des benutzten Dopplerband, d. h. zwischen 1 und 6OkHz, zweiten phasenempfindlichen Detektors (9 B) die liegt. Die statistisch unregelmäßige Frequenzmodu-Fehlersignale für die Korrektur der Amplituden- lation ist in gleicher Weise in der Seitenbandleistung bzw. Frequenz-Regelabweichung auftreten. 4° begrenzt.
2. Mikrowellen-Oszillatoranordnung nach An- Die Frequenz- und Amplituden-Rauschmodulation, spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Be- die in einem derartigen Sender auftritt, ist identisch zugssignalkanal über einen variablen Phasen- mit den Schwankungen der Elektronenströme im schieber (9/) angeschlossen ist, der die Phase des Klystron-Oszillator und in den Verstärkerröhren; Signals im Bezugssignalkanal einstellt, um die 45 diese Modulation ist daher rein statistisch unregel-Phase der Fehlersignale an den phasenempfind- mäßig. Diese Rauschmodulation muß herabgesetzt liehen Detektoren (9 B, 9A) auszugleichen. werden, und bei der Herstellung der Röhren wird
3. Mikrowellen-Oszillatoranordnung nach An- streng darauf geachtet, daß Staub im Vakuum verspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mieden wird, was bereits zu einer wesentlichen Vereine Zwischenfrequenzstufe in den Ausgangs- 5° besserung führt; eine weitere Verminderung der signalkanal und in den Bezugssignalkanal ge- Rauschmodulation ist jedoch wünschenswert, damit schaltet ist, daß die Zwischenfrequenzstufe im die Sender technisch voll ausgenutzt werden können. Ausgangssignalkanal aufweist einen Überlage- Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Stabilisierungsoszillator (9G), der eine erste Mischstufe rung der Mikrowellenoszillatoranordnung durch (9F) speist, und einen Zwischenfrequenz- 55 stärkere Unterdrückung der Rauschmodulation als verstärker (9C) und daß die Zwischenfrequenz- bisher zu verbessern.
stufe im Bezugssignalkanal aufweist den gleichen Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß
Überlagerungsoszillator (9G), der eine zweite die statistisch unregelmäßige Rauschfrequenzmodu-Mischstufe (9H) speist, und einen Zwischen- lation hauptsächlich im Oszillator eines Dauerstrichfrequenzverstärker (9D) für die Bezugssignale. 60 senders und die gleichfalls statistisch unregelmäßige
Rauschamplitudenmodulation vor allem in dem dem
Oszillator nachgeschalteten Verstärker des Dauerstrichsenders entsteht.
Die Erfindung betrifft eine frequenz- und ampli- Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Regel-
tudenstabilisierte Mikrowellen-Oszillatoranordnung, 65 einrichtung aufweist einen Frequenzdiskriminator mit von deren Ausgangsleistung durch Schaltungs- unterdrückter Trägerfrequenz, gebildet durch eine elemente ein kleiner Teil einer Regeleinrichtung zu- Mikrowellenschaltung mit einem Eingangszweig, der geführt wird, um Fehler- bzw. Stellsignale für die mit dem Ausgang der Oszillatoranordnung über einen

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