DE1400768B2 - Sicherungs- oder abschlussvorrichtung mit einer mindestens im wesentlichen konischen klemmscheibe - Google Patents
Sicherungs- oder abschlussvorrichtung mit einer mindestens im wesentlichen konischen klemmscheibeInfo
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- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
- F16B21/10—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings by separate parts
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Description
30
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsoder Abschlußvorrichtung mit einer in ein nichtmetallisches
Aufnahmeteil aus relativ hartem Kunststoff eingefügten mindestens im wesentlichen konischen
Klemmscheibe, deren radial äußere Teile in das nichtmetallische Material des Aufnahmeteils eingebettet,
insbesondere eingegossen sind und die mittels einer eine Mittelhohrung umschließenden geschlitzten
Klemmkante auf einen Zapfen od. dgl. aufschiebbar ist, wobei sie sich in Richtung des Auf-Schiebedruckes
gegen den nichtmetallischen Teil abstützt.
Bei einer bekannten Sicherungs- oder Abschlußvorrichtung stützt sich die Klemmscheibe in Druckrichtung
beim Aufschieben gegen einen aus relativ hartem Kunststoff bestehenen Aufnahmeteil ab, indem
sie mit S-förmig gewelltem Querschnitt in die Ausnehmung des Aufnahmeteiles eingesetzt und in
dieser dadurch gesichert ist, daß sie an ihrem Umfange einzelne durch Schlitze getrennte Zungen aufweist,
die sich beim Eindringen der Scheibe am Umfang der Ausnehmung im Material widerhakenförmig festklemmen,
so daß sie einem Wiederherausziehen der Scheibe aus er Ausnehmung einen Widerstand entgegensetzen.
Eine solche Klemmscheibe weist jedoch eine Reihe von Nachteilen auf:
Dadurch, daß die Scheibe nur kraftschlüssig in die Ausnehmung des Aufnahmeteils eingesetzt ist, ist
ein Lockern oder unbeabsichtigtes Lösen der Scheibe bei Abnahme des Aufnahmeteils nicht ausgeschlossen.
Da die Scheibe nur durch Oberflächeneingriff, nicht aber formschlüssig im Aufnahmeteil gehalten wird,
ist bei starkem Zug an dem zu sichernden Teil die Gefahr gegeben, daß die Ränder der Zunge das
Kunststoffmaterial ausschaben und somit frei werden. Die Scheibe ist daher zur Sicherung bei großen
Kräften nicht geeignet. Auch ist die Scheibe gegen Kippen empfindlich, da sie bei Schrägstellung des
zu'· sichernden Teiles aus dem-Aufnahmeteil herauszuspringen
droht. Der. zu sichernde Teil muß daher eine relativ lange Führung im Aufnahmeteil erhalten.
Die Anordnung von am inneren und am äußeren Umfang angeordneten Zungen hat außerdem einen
relativ großen Durchmesser der Scheibe sowie auch des Aufnahmeteils zur Folge. Die Klemmvorrichtung
benötigt damit auch ein entsprechend großes Volumen und Gewicht.
Es sind ferner Klemmscheiben der eingangs angegebenen Art bekannt, die praktisch als Ganzes in
einen Kunststoffkörper eingebettet sind. Die freie Beweglichkeit der Scheibe ist so gering, daß sie sich
praktisch kaum auswirken kann. Dieses gilt vor allem dann, wenn der nichtmetallische Aufnahmeteil der
Scheibe aus Hartkunststoff bestehen soll, da der über den gesamten Bereich der Schlitze in beiden Axialrichtungen,
insbesondere auch in der der Aufschiebedruckrichtung entgegengesetzten Druckrichtung, im
Aufnahmeteil abgestützten metallischen Klemmscheibe die Bewegungsfreiheit fehlt, die für ein
sicheres Festklemmen am inneren metallischen Aufnahmeteil erforderlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mit Klemmwirkung arbeitende Klemmscheibe der
eingangs beschriebenen Art so zu halten und abzustützen, daß einerseits die Klemmscheibe zuverlässig
gehalten wird, andererseits jedoch nachgiebig genug ist, um trotz dieser Halterung ein widerhakenartiges
Einarbeiten der inneren Klemmkante der Scheibe in die Oberfläche des Aufnahmeteiles sicher zu gewährleisten.
Demgemäß besteht das Wesentliche der Erfindung darin, daß die Klemmscheibe mit von der Mittelbohrung
aus etwa über die halbe radiale Erstreckung der Klemmscheibe sich erstreckenden Schlitzen versehen
ist und radial innerhalb der eingebetteten äußeren Teile ihr geschlitzter radial innerer Teil über
die radiale Erstreckung der Schlitze nur einseitig in Aufschiebedruckrichtung gegen das nichtmetallische
Aufnahmeteü abgestützt, in entgegengesetzter Richtung jedoch frei beweglich ist.
Infolge der formschlüssigen Verankerung der Scheibenaußenteile im Kunststoffmaterial des Aufnahmeteils
kann die Scheibe auch sehr große Zugkräfte aufnehmen. Dadurch, daß die Zungen der
Klemmscheibe zwischen den von der Innenbohrung ausgehenden Schlitzen in Zugrichtung freiliegen,
können sie beim Rückwärtsbewegen des aufzunehmenden Teiles in der Zugrichtung frei nachgeben
und sich vom Aufnahmeteü abheben, wodurch sie eine wirksame Klemmkraft ausüben können.
Zugleich ist die Scheibe wegen ihrer formschlüssigen Verankerung im Aufnahmeteil vollständig
unempfindlich gegen Kippen; der axiale Eingriff des aufzunehmenden Teiles in dem Aufnahmeteil in einer
geschlossenen oder auch offenen Bohrung kann daher auch beliebig kurz sein. Es ist infolgedessen auch
möglich, die Scheibe mit einer sehr geringen axialen Stärke auszubilden, welche lediglich durch die Festigkeit
des Materials bestimmt wird.
Infolge des Fehlens von Schlitzen und Zungen am äußeren Umfang der Klemmscheibe kann diese ferner
einen relativ kleinen Durchmesser, welcher im wesentlichen nur durch die radial inneren Klemmzungen
und den im Kunststoffmaterial einzubettenden äußeren Rand der Klemmscheibe bestimmt ist, sowie
ein geringes Volumen und geringes Gewicht bei hoher Festigkeit der Verbindung des aufnehmenden und
des aufzunehmenden Teiles erhalten und mit geringen Material- und Herstellungskosten hergestellt werden,
was vor allem für die Massenfabrikation von großer Bedeutung ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In einem als Abschlußkappe dienenden Aufnahmeteil 40 ist eine Klemmscheibe 41 verankert, die mit
von ihrer Innenbohrang ausgehenden schlitzförmigen Einschnitten 42 versehen ist, zwischen denen einzelne
Zungen verbleiben. Die Abschlußkappe 40 besteht aus relativ hartem Kunststoff bzw. einem anderen
entsprechend relativ harten nichtmetallischen Material.
Die Klemmscheibe 41 ist auf ihrer der Druckrichtung P beim Aufschieben des Aufnahmeteils 40
auf einen Zapfen 43 od. dgl. entgegengesetzten Rückseite
44 gegen das Material des Aufnahmeteils abgestützt, so daß sie beim Aufschieben praktisch nicht
nach oben ausweichen kann. Dagegen können sich die Zungen der Scheibe 41 in entgegengesetzter Richtung
infolge ihrer einseitigen Abstützung von ihrem Aufnahmeteil 40 federnd abheben: Die Klemmkante
46 der Scheibe bzw. der zwischen den Schlitzen 42 gebildeten Zungen wird sich daher einerseits fest in
der Oberfläche des Zapfens 43 verklemmen und andererseits einem Abziehen des Aufnahmeteils vom
Zapfen entgegen der Pfeilrichtung P einen starken Widerstand entgegengesetzten bzw. ein Lösen überhaupt
verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 400
Patentanspruch:
Sicherungs- oder Abschlußvorrichtung mit
einer in ein nichtmetallisches Aufnahmeteil aus relativ hartem Kunststoff eingefügten, mindestens
im wesentlichen konischen Klemmscheibe, deren radial äußere Teile in das nichtmetallische
Material des Aufnahmeteils eingebettet, insbesondere eingegossen sind und die mittels einer eine
Mittelbohrung umschließenden geschlitzten inneren Klemmkante auf einen Zapfen od. dgl. aufschiebbar
ist, wobei sie sich in Richtung des Aufschiebedruckes gegen den nichtmetallischen
Teil abstützt, dadurch gekennzeichnet, i$
daß die Klemmscheibe (41) mit von der Mittelbohrung aus etwa über die halbe radiale. Erstreckung
der Klemmscheibe sich erstreckenden Schlitzen (42) versehen ist und radial innerhalb
der eingebetteten äußeren Teile ihr geschlitzter ao radial innerer Teil über die ganze radiale Erstreckung
der Schlitze (42) nur einseitig in Aufschiebedruckrichtung gegen das nichtmetallische
Aufnahmeteil (40) abgestützt, in entgegengesetzter Richtung jedoch frei beweglich ist.
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1964
- 1964-07-21 FR FR982372A patent/FR1402334A/fr not_active Expired
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