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DE132253C - - Google Patents

Info

Publication number
DE132253C
DE132253C DENDAT132253D DE132253DA DE132253C DE 132253 C DE132253 C DE 132253C DE NDAT132253 D DENDAT132253 D DE NDAT132253D DE 132253D A DE132253D A DE 132253DA DE 132253 C DE132253 C DE 132253C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
valve body
slide
body cover
sealing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT132253D
Other languages
English (en)
Publication of DE132253C publication Critical patent/DE132253C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/12Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 characterised by having means for effecting pressure equilibrium between two different cylinder spaces at idling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 132253 KLASSE 14 d.
Bei Schieberentlastungen sucht man einen Theil des Schieberrückens unter denselben Druck zu bringen, welcher in der Schiebermuschel herrscht. Dadurch wird es nothwendig, außer der Dichtungsfläche des Schieberspiegels eine solche am Schieberrücken anzuordnen, was aber insofern nicht ohne Weiteres zu bewirken ist, als die dem Schieberspiegel gegenüberliegende Schieberkastenwand, die zudem noch in der Regel ein Schieberkastendeckel ist, nicht parallel zum Spiegel liegt, bezw. eine zum Spiegel parallele Bearbeitung mit unverhältnißmäßig großen Kosten verknüpft sein würde, die aber auch unter der Einwirkung der Wärme wieder illusorisch werden würde. Man schaltet daher eine besondere nachgiebige Construction ein, welche die Dichtungsfläche am Schieberspiegel von der am Schieberrücken vollkommen unabhängig macht.
So hat man unter Anderem auf einem Fortsatz am Schieberrücken Voll- und Hohlkegelringe, welche in einander passen, so angebracht, daß der von Federn hochgehobene Vollkegelring in den Hohlkegelring einzudringen und ihn durch Prismen aus einander zu spreizen sucht. Hierbei entstehen aber Fugen, welche ein Dichthalten gegen den Druck des Dampfes unmöglich machen.
Nach der vorliegenden Construction wird dagegen ein cylindrischer aufgesprengter Ring von einem geschlossenen gegen die Schieberkastenwand gedrückt, wobei der letztere eine Sicherung für den inneren gegen Zerreißen bildet; die Springstelle des inneren Ringes wird durch zwei Einsatzstücke allseitig abgedichtet.
In der Zeichnung ist die Schieberconstruction mit ihren Einzelheiten dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt nach a-b der Fig. 2 und
Fig. 2 eine Oberansicht des Schiebers,
Fig. 3 eine Oberansicht des Verschlusses,
Fig. 4 einen Schnitt nach k-l der Fig. 5,
Fig. 5 einen Schnitt nach f-g der Fig. 3, Fig. 6, 7, 8 Schnitte nach den Linien a-b, c-d, h-i der Fig. 2,
Fig. 9 und IO die beiden in einander zu steckenden Dichtungsstücke.
Der Schieber 1 mit der Ausströmungsmuschel 2 trägt auf seinem Rücken den Ansatz 3, auf dessen Umfang der Ring 4 aufgepaßt und aufgeschliffen ist. Um den Ansatz 3 liegt ferner ein zweiter Ring 5, der durch die Federn 6 in Bohrungen 7 des Schiebers 1 gegen den Ring 4 gepreßt wird. Dadurch wird auch der letztere gegen die Fläche des Schieberkastendeckels 8 gedrückt. Der Ring 4 ist an einer Stelle seines Umfanges aufgeschnitten und seine Enden besitzen in der Nähe der Durchschnittsstelle Ansätze 9, auf welche von außen die Federn 10 (Fig. 4) drücken. Die Ansätze 9, wie auch die Federn 10 reichen in eine Aussparung 11 des Ringes 5 und die Federn 10 selbst finden ihren Widerhalt an den Seitenwänden dieser Aussparung.
Die Enden des Ringes 4 sind in zwei auf einander senkrecht stehenden Richtungen ge-
12. Auflage, ausgegeben am g. Juni

Claims (2)

schlitzt und nehmen in diesen Schlitzen die beiden Dichtungsstücke 12 und 13 auf (Fig. 9 und 10). Der schmale Theil 14 des Stückes 13 wird durch den Schlitz 15 des Stückes 12 hindurchgesteckt. Das Erstere bewirkt die Abdichtung des Schlitzes des aufgeschnittenen Ringes 4 gegenüber dem Schieberkastendeckel 8 und es legen sich dessen Endflächen einmal gegen diesen Deckel und andererseits gegen den Ring 5. Die Abdichtung des Schlitzes des Ringes 4 g-egenüber dem Umfange des Ansatzes 3 des Schiebers wird durch das Stück 12 bewirkt. Bei der Herstellung der im Vorstehenden beschriebenen Construction wird der Ring 4 um ein Geringes kleiner ausgebohrt, als der Ansatz 3 an Durchmesser besitzt, so daß der Ring 4 nach dem Aufschneiden schon mit einer gewissen Spannung auf den Ansatz 3 gebracht wird. Der Druck des Ringes auf den Umfang des Ansatzes 3 wird noch durch den im Schieberkasten herrschenden Dampfdruck erhöht und so die Dichtung zwischen Schieberrücken und Entlastungsring gesichert. Um beim Trockenlaufen der Maschine ein Aufreißen des Ringes 4 zu verhüten, dient der im Querschnitt winkelförmig gestaltete Ring 5, welcher, wie oben beschrieben wurde, den Ring 4 gleichzeitig an den Schieberkastendeckel 8 anpreßt. · Die Dichtungsstücke 12 und 13 gestatten ein Nachgeben des Ringes 4, wenn beispielsweise im Schieberkasten ein geringerer Druck herrscht als unter dem Schieber. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Entlasteter Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rücken des Schiebers (1) über einen Ansatz (3) desselben ein dicht anschließender Ring (4) geschoben ist, welcher sich auch gegen den Schieberkastendeckel dicht anlegt und der von einem zweiten Ringe (5) einerseits gegen den Schieberkastendeckel gepreßt, andererseits gegen Auseinanderreißen geschützt ist.
2. Entlasteter Schieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Abdichtung der Stelle, an welcher der Dichtungsring aufgeschnitten ist, in die kreuzweise in die Enden des Ringes eingearbeiteten Schlitze in einander gesteckte Einsatzstücke (12, 13), die sich gegenseitig abdichten, eingebracht sind, von denen das eine (13) die Abdichtung gegenüber dem Schieberkastendeckel und das andere (12) gegenüber dem Schieber bewirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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