DE1303128B - Verfahren zur herstellung von innen verstaerkten latices aus butadienpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zur herstellung von innen verstaerkten latices aus butadienpolymerisatenInfo
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Description
mischung liegenden Temperatur zu einer festen 30 und 71 488 ist das Einfrieren und Auftauen von
Masse innerhalb von 5 Minuten gefrieren läßt Butadienpolymerisatlatices zu entnehmen, ohne daß
von einem Einmischen von Füllstoffen die Rede is<
Die britische Patentschrift 461 679 sowie die Veröffentlichungen aus Noble in »Latex in Industry«
und die feste Masse nach dem Einfrieren schnell auftaut.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß man das Einfrieren bei Tem- 35 (1953), S. 224 und 288, beschreiben den Zusatz von
peraturen zwischen - 1 und - 46° C vornimmt. Füllstoffen in Kautschuklatices nach üblichen Me
thoden, wobei der Veröffentlichung von Noble zu
entnehmen ist, daß der Zusatz von anorganischen
Pigmenten zu einem Kautschuklatex zwar eine gewisse Verstärkung bewirkt, jedoch auch gleichzeitig die
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Koagulationsneigung des Latex erhöht
Herstellung innen verstärkter Latices, insbesondere Dje Erfindung ermöglicht die Herstellung von
Latices, die Polymerteilchen enthalten, die eine hetero- Latices, in denen Teilchen eines harzartigen PoIygene
Mischung aus einem elastomeren Butadien- merisats und/oder eines anorganischen verstärkenden
polymerisat und einem als verstärkende Komponente 45 Pigments in Teilchen eines elastomeren Butadienfür
das Butadienpolymensat dienenden harzartigen polymerisats eingearbeitet sind, wobei die Teilchen
Polymerisat oder anorganischen verstärkenden Pig- des harzartigen Polymerisats bzw. des anorganischen
meiits umfassen. Stoffs als verstärkendes Pigment für das Butadien-
Bei der Herstellung von Kautschukmischungen auf polymerisat wirken.
»trockenem« Wege wird gewöhnlich ein verstärkendes 50 Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur
Pigment der Kautschukmischung zugegeben, um Herstellung von innen verstärkten Latices von durch
Härte, Festigkeit und Reiß- oder Abriebfestigkeit des
Vulkanisats zu erhöhen. Der Grund, weshalb verbesserte Eigenschaften erzielf. werden, wenn ein verstärkendes
Pigment einer Kautschukmischung zugegeben wird, ist noch nicht ganz geklärt, jedoch wurde
festgestellt, daß zur Erzielung einer optimalen Verbesserung der physikalischen Eigenschaften die sehr
feinen Teilchen des verstärkenden Pigments gleichmäßig über die ganze Kautschukmischung verteilt
sein müssen. Die Einarbeitung des verstärkenden Pigments in den »trockenen« Kautschuk läßt sich
leicht erreichen, da das verstärkende Pigment zusammen mit dem Kautschuk unmittelbar in einen
Banbury-Mischer gegeben werden kann, in dem der Kautschuk und die anderen Mischungsbestandteile
der Masse vermischt werden, oder das Pigment kann mit den anderen Mischungsbestandteilen dem Kau-
Emulsionspolymerisation hergestellten elastomeren Butadienpolymerisaten, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man die durch Vermischen von
a) einer wäßrigen Dispersion von durch Emulsionspolymerisation erhaltenen Polymerisaten oder
Mischpolymerisaten des Butadiens oder seiner Homologen mit
b) einer wäßrigen Dispersion eines feinverteilten, eine mittlere Teilchengröße von weniger als
2000 Ä und einen Phasenübergang zweiter Ordnung oberhalb Raumtemperatur aufweisenden,
verstärkenden, harzartigen organischen Homo- und Mischpolymerisats, wobei die Homopolymerisate
bei 20° C einen Brechungsindex von weniger als 1,5900 für die Natrium-D-Ll..;e
haben, und/oder
c) einer wäßrigen Dispersion eines feinteiligen, an- der folgenden harzartigen Polymerisate: Polyvinylorganischen
verstärkenden Pigments einer mitt- chlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyleren
Teilchengröße von weniger als 2000 A vinylbutyral, Polyacrylnitril, Polymethylmethacrylat,
PolyäthylacrylaUButadien-Styrol-Mischpolymerisate,
erhaltene Latexmischung, in der die Oberflächen der 5 dis eine überwiegende Gewichtsmenge gebundenes
Butadienpolymerisatteilchen im Latex unvollständig Styrol enthalten, Butadien-Acrylnitril-Mischpolymeri-
mit Emulgator bedeckt sind, bei einer oberhalb der sate, die eine überwiegende Gewichtsmenge gebun-
Koagulierungstemperatur der Latexmischung liegen- denes Acrylnitril enthalten, Butadien-Vinylidenchlo-
den Temperatur zu einer festen Masse innerhalb von rid-Mischpolymerisate, die eine überwiegende Ge-
5 Minuten gefrieren läßt und die feste Masse nach io wichtsmenge gebundenes Vinylidenchlorid enthalten,
dem Einfrieren schnell auftaut. Butadien - Methacrylat - Mischpolymerisate, die eine
Das Gefrieren und Auftauen des Latex hat zur überwiegende Gewichtsmenge gebundenes Methacry-
Folge, daß Teilchen des Butadienpolymerisats im lat enthalten, Butadien - Vinylpyridin - Mischpoly-
Latex miteinander verschmelzen und größere Teilchen merisate, die eine überwiegende Gewichtsmenge ge-
bilden. Dieser Vorgang ist aus einem bereits vorge- 15 bundenes Vinylpyridin enthalten, Äthylacrylat-Vinyli-
schlagenen Verfahren bekannt. Während mehrere denchlorid-Mischpolymerisate, die eine überwiegende
Butadienpoiymerisatteilchen miteinander verschmel- Gewichtsmenge gebundenes Vinylidenchlorid ent-
zen, schließen sie Teilchen des harzartigen verstär- halten, undÄthylacrylat-Vinylchlorid-Mischpolymeri-
kenden Pigments oder des anorganischen verstärken- sate, die eine überwiegende Gewichtsmenge gebunde-
den Pigments im Latex zwischen sich ein, und wenn 20 nes Vinylchlorid enthalten. Als Dispersion eines
mehrere Butadienpolymerisatteilchen sich zu einem harzartigen Polymerisats für die Zwecke der Erfindung
einzigen größeren Teilchen vereinigen, werden die eignet sich jede Polymerisatdispersion, in der das
Teilchen des harzartigen verstärkenden Pigments bzw. Polymerisat einen Phasenübergang zweiter Ordnung
anorganischen verstärkenden Pigments, die zwischen oberhalb Raumtemperatur aufweist. Die Temperatur
den Teilchen eingeschlossen sind, vom Butadien- 25 des Phasen Überganges zweiter Ordnung bei einem
polymerisat umschlossen und eingebaut. Polymeren ist die Temperatur, bei der eine abrupte
Der Ausdruck »Butadienpolymerisate« umfaßt Poly- Änderung des Koeffizienten der räumlichen Ausmerisate,
die wenigstens 51 Gewichtsprozent eines dehnung des Polymeren eintritt. Die Dehnungseigengebundenen
Butadien-(1,3)-Kohlenwasserstoffs, wie schaft von Polymeren wird von R. J. Cl ash jr.
Butadien-! 1,3) selbst oder eines seiner Homologen, 30 und L. M. R y η k i e w i c ζ in Industrial and Engiwie
Isopren, 1,4- Dimethylbutadien -(1,3), 2,3-Di- neering Chemistry, 36 (1944), S. 279 bis 282, behandelt.
methylbutadien-(l,3) u.dgl., enthalten, und umfaßt Zweckmäßig hat das harzartige Polymerisat eine
Homopolymerisate von Butadien - (1,3) - Kohlen- mittlere Teilchengröße von weniger als 2000 Ä. Bis
Wasserstoffen, wie Polyisopren und Polybutadien, zu 50 oder mehr Gewichtsteile (trocken) des harzsowie
Mischpolymerisate von Butadien-! 1,3)-Kohlen- 35 artigen Polymerisats können pro 100 Gewichtsteile
Wasserstoffen miteinander oder mit bis zu 49 Ge- (trocken) Butadienpolymerisat in Form einer Disperwichtsprozent
eines oder mehrerer damit misch- sion des harzartigen Polymerisats dem Latex des
poljmerisierbarer anderer Monomerer, wie Styrol Butadienpolymerisats zugesetzt weiden,
und substituierte Styrole, Acryl- und Methacrylsäure Das anorganische verstärkende Pigment, das als und ihre Ester und Nitrile, Vinylpyridine und andere 40 wäßrige Dispersion dem Latex des Butadienpolyungesättigte Vinyl- und Vinylidenmonomere. merisats gemäß der Erfindung zugesetzt wird, kann
und substituierte Styrole, Acryl- und Methacrylsäure Das anorganische verstärkende Pigment, das als und ihre Ester und Nitrile, Vinylpyridine und andere 40 wäßrige Dispersion dem Latex des Butadienpolyungesättigte Vinyl- und Vinylidenmonomere. merisats gemäß der Erfindung zugesetzt wird, kann
Da beim Verfahren gemäß der Erfindung der Latex ein beliebiges feinteiliges, festes anorganisches Matedes
Butadienkohlenwassersloffpolymerisats gefrieren rial sein, das sich zur Verstärkung von Kautschuksoll,
nachdem ihm die Dispersion des harzartigen mischungen eignet. Die für diesen Zweck geeigneten
verstärkenden Pigments und/oder die Dispersion des 45 anorganischen Stoffe sind in der Technik bekannt,
anorganischen verstärkenden Pigments zugesetzt wor- Die am häufigsten zur Verstärkung von Kautschuk
den ist, können natürlich nur Latices verwendet verwendeten anorganischen Stoffe sind feinteiliger
werden, die man zu einer festen Masse gefrieren kann, Ruß, Calciumcarbonat, Tone, Talkum (Magnesiumohne
daß sie in unerwünschtem Maße koagulieren. silicat, hydratisiertes Magnesiumsilicat, Calciumsilical
Ferner ist es erforderlich, daß die Oberflächen der 50 oder deren Gemische), Pyrophyllit (hydralisiertes
Butadienpolymerisatteilchen im Latex unvollständig Aluminiumsilicat), Baryte (Bariumsulfat). Blanc fixe
mit Emulgator bedeckt sind, während der Latex (Bariurnsulfal),Schlämmkreide(Calciumcarbonatoder
gefriert. Zweckmäßig ist ein Butadienpolymerisat- gemahlener Kalkstein), Kieselsäure und Siliciumlatex,
der unter Verwendung einer Fettsäureseife als monoxyd.
Emulgator, vorzugsweise einer gesättigten oder unge- 55 Das verstärkende Pigment muß feinteilig sein, um
sättigten Natrium- oder Kaliumseife, die 12 bis die physikalischen Eigenschaften des Kautschuk-18
Kohlenstoffatome enthält, polymerisiert worden vulkanisais wirksam verbessern zu können. Zweckist.
Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich mäßig liegt seine mittlere Teilchengröße unter 2000 Ä.
zur inneren Verstärkung von Latices beliebiger Kon- Menge und Art des verstärkenden Pigments, das dem
zentration. 60 Latex zugesetzt wird, bevor er gefriert, sind verschieden
Als wäßrige Dispersion von harzartigen Polymeri- je nach dem gewünschten Grad der Verstärkung,
säten kann dem Kautschuklatex jeder Latex eines Der Zusatz der Dispersion des verstärkten Pigments
harzartigen Homopolymerisats zugesetzt werden, in kann jedoch bewirken, daß der Latex instabil wird,
dem das harzartige Homopolymerisat bei 200C einen insbesondere während des Gefrierens. Demgemäß
Brechungsindex für die Natrium-D-Linie von weniger 65 darf die Menge der Dispersion des verstärkenden
als 1,5900 aufweist, bestimmt nach der ASTM-Me- Pigments, die dem Latex vor dem Gefrieren zugegeben
thode Nr. 542. Geeignet sind ferner Latices von harz- wird, nicht so hoch sein, daß Koagulation des Latex
artigen Mischpolymerisaten. Verwendbar sind Latices bewirkt wird, wenn er gefroren ist. Die entstabili-
sierende Wirkung der Dispersion des verstärkenden Pigments auf den Latex ist unterschiedlich je nach
dem verwendeten Pigment und dem Latex. Eine Methode, die angewendet werden kann, um die verwendbare
maximale Menge der Dispersion des verstärkenden Pigments zu bestimmen, bestellt darin, unterschiedliche
Mengen der Dispersion des verstärkenden Pigments tu Proben des Latex zu geben und die Latexproben
bei den gewählten Bedingungen gefrieren zu lassen. Auf diese Weise ist es möglich, die Menge der
Pigmentdispersion zu ermitteln, die dem Latex zugesetzt werden kann, ohne dessen Koagulation bei der
gewählten Gefriertemperatur zu bewirken. Die wäßrige Dispersion des verstärkenden Pigments enthält
normalerweise auch ein Dispergiermittel, um das Pigment in Dispersion zu halten. Gewöhnlich werden
etwa 0.1 bis 2,0 Gewichtsteile (auf Trockenbasis) Dispergiermittel pro 100 Gewichtsteile des verstärkenden
Pigments verwendet. Die Methode zur Herstellung von wäßrigen Dispersionen feinteiliger anorganischer
Stoffe ist allgemein bekannt.
Die Dispersion des verstärkten Pigments kann dem Latex in beliebiger passender Weise zugesetzt
werden, z. B. durch Zugabe der Dispersion zum Latex, während dieser in einem üblichen Latexmischbehälter
gerührt wird.
Da es, wie bereits erwähnt, notwendig ist, daß die Oberflächen der Teilchen des Butadienpolymerisats
nur unvollständig mit Emulgator bedeckt sind, wenn man den Latex gefrieren läßt, damit mehrere kleinere
Butadienpolymerisatteilchen zu größeren Teilchen verschmelzen, darf die Gesamtmenge des Emulgators
im Latex nach Zugabe der Dispersion des harzartigen Polymerisate und/oder der Dispersion des anorganischen
Verslärkungspigmenls nicht so hoch sein, daß die Oberfläche der Teilchen des Butadienpolymsrisats
vollständig mit Emulgator bedeckt sind. Wenn der Prozentsatz der Oberfläche der Teilchen im Butadienpolymerisatlatex,
der mit Emulgator bedeckt ist, nicht der gleiche ist wie der mit Emulgator bedeckte
Prozentsatz der Oberfläche der Teilchen in der Dispersion des harzartigen Polymerisats bzw. in der Dispersion
des anorganischen verstärkenden Pigments nach der Vermischung des Latex des Butadien polymerisats
und der Dispersion des verstärkenden Pigments, wandert der Emulgator von den Teilchen, deren
Oberfläche zu einem größeren Prozentsatz mit Emulgator bedeckt ist, zu den Teilchen, deren Oberfläche
zu einem geringeren Prozentsatz mit Emulgator bedeckt ist, bis der Prozentsatz der mit Emulgator
bedeckten Oberfläche bei allen Teilchen im Latex gleich ist. Da es nur erforderlich ist, daß die Teilchen
des Butadienpolymerisats nicht vollständig mit Emulgator bedeckt sind, wenn man den Latex gefrieren
läßt, könnte selbstverständlich der verwendete Latex des Butadien polymerisats oberflächlich gesättigt sein,
d. h., die Teilchen des Butadienpolymerisats könnten vollständig mit Emulgator bedeckt sein, wenn der
Prozentsatz der Oberfläche der Teilchen in der Dispersion des verstärkenden Pigments, der mit
Emulgator bedeckt ist, so niedrig ist, daß nach der Vermischung des Latex des Butadienpolymerisats und
der Dispersion des verstärkenden Pigments die insgesamt vorhandene Emulgatormenge nicht so hoch
ist, daß die Oberfläche der Teilchen des Butadienpolymerisats mit Emulgator bedeckt sind. Ebenso
könnte eine oberf.äohengesättigte Dispersion des verstärkenden Pigments verwendet werden, wenn der
mit Emulgator bedeckte Prozentsatz der Teilchen in dem Latex des Butadienpolymerisats so gering ist,
daß nach der Vermischung des Latex des Butadienpolymerisats und der Dispersion des verstärkenden
Pigments die insgesamt anwesende Emulgatormenge nicht so hoch ist, daß die Oberfläche der Teilchen des
Butadienpolymerisais vollständig mit Emulgator bedeckt
ist. Normalerweise übersteigt die Gesamtmenge des Emulgators im Latex des Butadienpolymerisats
nach der Zugabe der Dispersion des verstärkenden Pigments 5 Gewichtsteile (trocken) pro 100 Gewichtsteile (trocken) des Butadienpolymerisats im Latex
zum Zeitpunkt des Gefrierens nicht
Den Latex des Butadienpolymerisats läßt man nach der Zugabe der Dispersion des harzartigen Polymerisats
und/oder der Dispersion des anorganischen verstärkenden Pigments in beliebiger Weise zu einer
festen Masse gefrieren. Vorzugsweise wählt man eine möglichst kurze Gefrierzeit. Der gefrorene Latex
braucht nur eine mäßig lange Zeit im gefrorenen Zustand gehalten zu werden -- 1 bis 5 Sekunden sind
ausreichend —, da offenbar die Agglomerierung der Teilchen des Butadienpolymerisats (unter gleichzeitiger
Einschließung \on verstärkendem Pigment in den größeren agglomerierten Teilchen des Butadienpolymerisats)
entweder zur Zeit des Überganges des Latex von der flüssigen in die gefrorene feste Phase
oder zur Zeit des Übergangs.des gefrorenen Latex vom festen zum flüssigen Zustand während des Auftauens
stattfindet. Das Auftauen des gefrorenen Latex wird in beliebiger Weise vorgenommen, vorzugsweise
wird jedoch möglichst schnell aufgetaut. Normalerweise läßt man den Latex bei -1 bis -46 C gefrieren,
jedoch kann es in einigen Fällen zweckmäßig sein, noch tiefere Temperaturen anzuwenden. Ausgezeichnete
Ergebnisse werden erhalten, wenn man den Latex des Butadienpolymerisats (nach Zugabe der Dispersion
des verstärkenden Pigments) an der Oberfläche einer langsam rotierenden, teilweise in einen Vorratsbehälter
des Latex tauchenden Metalltrommel gefrieren läßt. Während die Trommel rotiert und die
Umfangsfläche der Trommel den Latexbehälter verläßt, bleibt eine Latexschicht an der Trommeloberfläche
haften. Die Trommel wird innen mit Sole gekühlt, die bei einer so niedrigen Temperatur gehalten
wird, daß die Temperatur der Umfangsfläche der Trommel unter der Gefriertemperatur der wäßrigen
Phase des daran haftenden Latex liegt. Hierdurch gefriert die am Trommelumfang haftende dünne
Latexschicht vollständig in sehr kurzer Zeit (gewöhnlich in etwa 2 bis 10 Sekunden). Die gefrorene Latexschicht
wird (mit Hilfe einer Rakel) von der Trommeloberfläche in einen beheizten Rührbehälter abgestreift,
in dem der gefrorene Latex schnell auftaut. Der aufgetaute Latex wird dann aus dem Behälter
abgelassen. Nach dem Auftauen ist festzustellen, daß als Folge des Gefrierens und/oder Auftauens kleinere
Teilchen des Butadienpolymerisats sich zu größeren Teilchen vereinigt haben, wobei sie Teilchen des
verstärkenden Pigments innerhalb der größeren Teilchen einschlossen. Es ist festzustellen, daß die innen
mit den Teilchen des harzartigen Polymerisats und/ oder dem anorganischen verstärkenden Pigment verstärkten
agglomerierten Teilchen des Butadienpolymeren ein heterogenes Gemisch von Butadienpolymerisal
und verstärkendem Pigment darstellen.
Die Bedingungen, unter denen man den Latex gefrieren und auftauen läßt, beeinflussen den Grad
der stattfindenden Agglomerierung. Man kann zwar den Latex (mit dem zugesetzten verstärkenden Pigment)
bei einer beliebigen Temperatur, die oberhalb der Temperatur liegt, bei denen eine Koagulation
stattfindet, zum festen Zustand gefrieren lassen, jedoch wählt man eine möglichst tiefe Temperatur. Es kann
aber bei tieferen Gefriertemperaturen, die sich den Temperaturen nähern, bei denen der Latex koaguliert,
eine unerwünscht hohe Koagulatmenge im aufgetauten Latex vorhanden sein. Wenn unter Berücksichtigung
des vorgesehenen Verwendungszwecks des Latex die möglicherweise vorhandene Koagulatmenge
unerwünscht hoch ist, kann sie gesenkt oder vollständig ausgeschaltet werden, indem man den Latex
schneller gefrieren und/oder auftauen und/oder den Latex bei einer höheren Temperatur gefrieren läßt.
Normalerweise läßt man den Latex zwischen —1 und —46° C gefrieren, jedoch kann es in einigen Fällen
zweckmäßig sein, noch tiefere Temperaturen anzuwenden. Vorzugsweise läßt man den Latex so schnell
wie möglich zur festen Form gefrieren, und zwar zweckmäßig innerhalb von 5 Minuten, vorzugsweise
innerhalb von einer Minute, gerechnet von dem Zeitpunkt, zu dem der Latex der Temperatur ausgesetzt
wird, bei der er gefrieren soll.
Zu berücksichtigen ist ferner der pH-Wert des Latex, nachdem die Dispersion des harzartigen Polymerisats
und/oder die Dispersion des anorganischen verstärkenden Pigments mit ihm vermischt worden
sind. Normalerweise können bessere Ergebnisse erhalten werden, wenn der pH-Wert des Latex vor dem
Gefrieren gesenkt wird. Eine Senkung des pH-Wertes des Latex bewirkt jedoch, daß der Latex instabil wird,
und eine zu starke pH-Wert-Senkung bewirkt eine Koagulation des Latex während des Gefrierens und
oder Auftauens, besonders wenn man den Latex bei verhältnismäßig tiefer Temperatur gefrieren läßt. Wenn
doch Koagulation des Latex stattfindet, ist entweder der pH-Wert des Latex und/oder die Temperatur,
bei der man ihn gefrieren läßt, zu erhöhen, um diesen Nachteil zu vermeiden.
Wenn ein zu geringer Teil der Oberfläche der Polymerisatteilchen im Latex mit Emulgator zur Zeit des
Gefrierens bedeckt ist, ist der Latex verhältnismäßig instabil und kann nicht ohne Koagulation bei tiefer
Temperatur und tiefem pH-Wert gefrieren. Wenn ein solcher Fall vorliegt, wird durch Zugabe von
Emulgator zum Latex, bevor dieser gefroren wird, die Stabilität des Latex gewöhnlich verbessert. Es ist
jedoch zu beachten, daß eine Agglomerierung von Teilchen des Butadienpolymerisats zu größeren Teilchen
nicht stattfindet, wenn die Oberfläche der Teilchen des Butadienpolymerisats zur Zeit des Gefrierens vollständig
mit Emulgator bedeckt ist. Wenn also zur Erhöhung der Stabilität des Latex Emulgator zugesetzt
wird, darf die zugesetzte Menge nicht so hoch sein, daß die Polymerisatteilchen vollständig mit Emulgator bedeckt
werden.
Nachdem der Latex zum festen Zustand gefroren ist, muß er so schnell wie möglich aufgetaut werden,
da festgestellt wurde, daß bei langsamem Auftauen des Latex eine höhere Koagulatmenge gebildet wird,
als wenn der Latex schneller aufgetaut wird.
Die Gegenwart einer zu großen Koagulatmenge im aufgetauten Latex ist im allgemeinen als unerwünscht
anzusehen. Beispielsweise gilt bei der Herstellung von Schaumgummi die Gegenwart von mehr als 1%
Koagulat gewöhnlich als nachteilig, während bei der Herstellung anderer Erzeugnisse aus dem Latex
größere Koagulatmengen im aufgetauten Latex nicht immer von Nachteil sind.
Die Verstärkung von Butadienpolymerisatteilchen eines Latex nach dem Verfahren gemäß der Erfindung
wird durch die folgenden Beispiele veranschaulicht.
In den nachstehenden Beispielen bedeutet der Ausdruck »Zugfestigkeit/Dichte« den Quotienten, der
durch Teilen der Zugfestigkeitseigenschaften eines Schaumgummis durch seine Dichte erhalten worden
ist und als dimensionsldser Indexwert verwendet wird.
Eine Probe eines Polyisoprenlatex (Feststoffgehalt: 26,9%) ließ man schnell als dünne Schicht auf der bei
etwa —26° C gehaltenen Oberfläche einer Metalltrommel gefrieren. Die Aufbringung des Latex auf
die Trommeloberfläche wurde vorgenommen, indem man die Trommel, die teilweise in einen Vorratsbehälter
mit Latex tauchte, rotieren ließ. Der gefrorene Latex wurde von der Trommeloberfläche mit Hilfe
einer Rakel entfernt, schnell aufgetaut und zu einem Gesamtfeststoffgehalt von etwa 60% eingedampft.
Aus dem eingeengten Latex wurde eine Schaumgummiplatte geformt, die folgende physikalische Eigenschaften
aufwies:
Zusammendrückungsindex*) 80,2
Zugfestigkeit/Dichte des Schaumgummis 1340
Dehnung (%) 102
Zu einer zweiten Probe des Latex des Polyisoprens wurde ein Latex eines Butadien-Styrol-Polymerisats
(Butadien zu Styrol = 15:85) in einer Menge von 15 Gewichtsteilen (trocken) pro 100 Gewichtsteile
(trocken) des Polyisoprenlatex gegeben. Die Latexprobe ließ man dann in der oben beschriebenen Weise
gefrieren und auftauen. Sie wurde dann zu einer 25,4 mm dicken Schaumgummitafel geformt, die folgende
physikalischen Eigenschaften aufwies:
Zusammendrückungsindex*) 111,4
Zugfestigkeit/Dichte 1460
Dehnung (%) 102
♦) Stauchhärte nach ASTMD 1055-59T, dividiert durch den
Stauchhärtewert einer Standard-Naturkautschuk-Schaumgummiprobe x 100.
Einen handelsüblichen Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats
(70 Butadien/30 Styrol) mit einem Feststoffgehalt von 28,4% ließ man auf die im Beispiel
1 beschriebene Weise gefrieren und auftauen und teilte ihn in zwei Proben (Latexprobe 1 und 2). Zu
jeder Latexprobe wurden pro 100 Gewichtsteile (trokken)
eines Latex eines Vinylidenchlorid-Äthylacrylat-Mischpolymerisates
(95 Vinylidenchlorid/5 Äthylacrylat)
gegeben. Die Latexprobe 2 ließ man wie im Beispiel 1 gefrieren und wieder auftauen. Aus den
Latexproben 1 und 2 wurden Schaumgummiplatten von 25,4 mm Dicke hergestellt (die aus Latexprobe 1
hergestellt (Platte 5 aus Latexprobe 5, Platte 6 aus Latexprobe 2 hergestellte Platte als Probe 2 bezeichnet),
die folgende physikalischen Eigenschaften aufwiesen :
209542/516
spie | 1 3 | Platte 1 | Platte 2 | |
Rückprallelastizität (ASTMD156-59T) Schrumpfung (%) |
57 16 |
63 13 |
||
Bei | ||||
Zusammendrückungsindex.
Zugfestigkeit/Dichte
Dehnung (%)
Schrumpfung (%)
Platte 3
207
1390
153
20
Platte 4
394
2140
143
17
Zusammendrückungsindex
Zugfestigkeit/Dichte ..
Dehnung (%)
Bleibende Formänderune in der Wärme
Plattenprobe
100
1400
120
170
2200
99
12
140
2400
110
120
1850
124
100
1500
128
Einen Latex eines Butadien-Acrylnitril-Mischpolymerisats (82 Butadien/l 8 Acrylnitril) mit einem Feststoffgehalt
von 39,1 % ließ man wie im Beispiel 1 gefrieren und auftauen. Anschließend wurde er auf
einen Gesamtfeststoffgehalt von 63,8% eingedampft. Der aufgetaute Latex wurde in zwei Latexproben geteilt
(Proben 3 und 4). Zur Latexprobe 4 wurden pro 100 Gewichtsteile (trocken) 15 Gewichtsteile (trocken)
eines Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats (15 Butadien/85 Styrol) gegeben. Man ließ die Probe
dann erneut auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise gefrieren und auftauen. Aus den Latexproben wurde
je eine Schaumgummiplatte von 10,2 mm Dicke hergestellt (Platte 3 aus Latexprobe 3 und Platte 4
aus Latexprobe 4). Die Schaumgummiplatten wiesen folgende physikalischen Eigenschaften auf:
Ein handelsüblicher Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats mit einem Feststoffgehalt von
57,8% (Butadien/Styrol = 70:30) wurde in sieben Proben aufgeteilt (Latexproben 10, 11, 12, 13, 14, 15
und 16). Zu den Latexproben 11 und 12 wurden pro
100 Gewichtsteile (trocken) 10 Gewichtsteile (trocken)
einer Dispersion eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats (Butadien/Styrol-Verhältnis = 15:85) gegeben.
Zu den Latexproben 13 und 14 wurden pro 100 Gewichtsteile (trocken) 20 Gewichtsteile (trocken)
der Dispersion des Butadien-Styrol-Mischpolymerisats und 1 Gewichtsteil (trocken) Kaliumoleat (Emulgator)
gegeben. Zu den Latexproben 15 und 16 wurden pro 100 Gewichtsteile (trocken) 30 Gewichtsteile (trocken) der Dispersion des Butadien-Styrol-Mischpolymerisats
und 2 Gewichtsteile (trocken) Kaliumoleat gegeben. Die Latexproben 12, 14 und 16
Heß man auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise gefrieren und auftauen. Aus jeder Latexprobe wurde
je eine Schaumgummiplatte von 25,4 mm Dicke hergestellt (Plattenprobe 10 aus Latexprobe 10, Plattenprobe
11 aus Latexprobe 11 usw.). Die Schaumgummiplatten hatten folgende physikalischen Eigenschaften
:
35
40
Einen handelsüblichen Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymeri'sats
(70 Butadien/30 Styrol) mit einem Feststoffgehalt von 28,3% ließ man auf die im Beispiel
1 beschriebene Weise gefrieren und auftauen. Anschließend wurde der Latex auf einen Gesamtfeststoffgehalt
von etwa 68% eingedampft. Die Latexprobe wurde in 5 Teile geteilt (Proben 5, 6,7,8 und 9).
Zu je 100 Gewichtsteilen (trocken) der Proben wurden je 15 Gewichtsteile (trocken) einer Dispersion eines
Butadien - Styrol - Mischpolymerisats gegeben, das im Falle der Probe 6 10 Teile Butadien und 90 Teile
Styrol, im Falle der Probe 7 20 Teile Butadien und 80 Teile Styrol, im Falle der Probe 8 einen Butadien-Styrol-Verhältnis
von 30:70 und im Falle der Probe 9 ein Butadien-Styrol-Verhältnis von 40:60 aufwies.
Die Latexproben 6 bis 9 ließ man erneut gefrieren und auftauen, wie im Beispiel 1 beschrieben. Aus
jeder Latexprobe wurde eine Schaumgummiplatte hergestellt (Platte 5 aus Latex probe 5, Platte 6 aus
Latexprobe 6 usw.). Schaumgummiplatten wiesen folgende physikalische Eigenschaften auf:
Dehnung | Bleibende Form | |
Plattenprobe | 173 | änderung in der Wärme (700C) |
10 | 144 | 7 |
11 | 121 | 10 |
12 | 120 | 8 |
13 | 112 | 15 |
14 | 116 | 10 |
15 | 101 | 15 |
. 16 | 6 | |
45
6o Die Werte lassen erkennen, daß die Schaumkörper,
die aus dem mit verstärkendem harzartigem Pigment versetzten und gefrorenen Latex hergestellt worden
waren, in jedem Fall eine geringere bleibende Formänderung in der Wärme aufwiesen als die Schaumkörper,
die aus Latexproben hergestellt waren, die lediglich mit der Harzdispersion gemischt worden
waren. Dies und die Dehnungswerte bewiesen, daß eine bessere Einarbeitung der Harzteilchen in die
Butadienpolymerisatteilchen durch das Gefrieren erfolgt.
Eine Schaumgummiplatte (Plattenprobe 17) von 25,4 mm Dicke wurde aus einer Probe (Latexprobe 17)
eines handelsüblichen Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats (Butadien/Styrol-Verhältnis =
70:30) mit einem Feststofigehalt von 26,8% hergestellt. Zu einer zweiten Probe (Latexprobe 18) des
gleichen Latex wurden pro 100 Gewichtsteile (auf Trockenbasis) 15 Gewichtsteile (trocken) eines Latex
eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats (Butadien-Styrol-Verhältnis
= 15:85) gegeben. Die Latexprobe 18 ließ man auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise
gefrieren und auftauen. Anschließend wurde eine 25,4 mm dicke Schaumgummiplatte (Probe 18) aus
der Latexprobe hergestellt. Die Plattenprobe 17 und
18 hatten folgende physikalische Eigenschaften:
Zusammendrückungsindex.
Zugfestigkeit/Dichte
Dehnung (%)
Platte 17
125
2050
140
Platte 18
396
3020
117
Eine Probe eines handelsüblichen Latex eines Butadien - Styrol - Mischpolymerisats (Butadien - Styrol-Verhältnis
= 70:30) mit einem Feststoffgehalt von 27 ,7% wurden in 3 Teile geteilt, die als Latexproben
19, 20 und 21 bezeichnet wurden. Die Latexprobe 20 ließ man auf die im Beispiel 1 beschriebene
Weise gefrieren und wieder auftauen. Zur Latexprobe 21 wurden pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) 15 Gewichtsteile
(Trockenbasis) eines Latex eines Styrol-Butadien - Mischpolymerisats (Butadien - Styrol - Verhältnis
= 15:85) gegeben. Die Latexprobe 21 ließ
man dann auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise gefrieren und wieder auftauen. Aus den Latexproben
19, 20 und 21 wurden Schaumgummiplatten hergestellt, die als Schaumgummiproben 19, 20 und 21
bezeichnet wurden. Die Platten hatten folgende physikalische Eigenschaften:
Zusammendrückungsindex
Zugfestigkeit/Dichte ..
Dehnung (%)
Dehnung (%)
Platte 19
90
1880
173
173
Platte 20
108
2430
169
169
Platte 21
227
4630
162
Eine Schaumgummiplatte (Schaumgumrciprobe 22)
von 25,4 mm Dicke wurde aus einer Probe (Latexprobe 22) eines handelsüblichen Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats
(Butadien - Styrol - Verhältnis = 70:30) mit einem Feststoffgehalt von 28.2% hergestellt.
Za einer zweiten Probe (Latexprobe 23) des
Butadien-Styrol-Mischpolymerisatlatex wurden pro
100 Gewichtsteile (Trockenbasis) 15 Gewichtsteile (Trocken basis) eines Styrol-Acrylnitril-Mischpolymerisats
(Styrol - Acrylnitril - Verhältnis = 75:25) gegeben. Die Latexproben 22 und 23 ließ man auf die
im Beispiel 1 beschriebene Weise gefrieren und auftauen. Anschließend wurden sie auf einen Gesamlfeststoffgehalt
von etwa 60% eingedampft. Aus den Latexproben wurden Schaumgummiplatten von
ίο 25,4 mm Dicke hergestellt (Schaumgummiprobe 22
aus Latexprobe 22 und Schaumgummiprobe 23 aus Latexprobe 23), die folgende physikalischen Eigenschaften
aufwiesen.
Platte 22 | Platte 23 | |
Zusammendrückungsindex.. Zugfestigkeit/Dichte Volumenschrumpfung (%) .. |
100 1400 15,5 |
185 1600 7,1 |
B e i s ρ i e | 1 9 |
Einen handelsüblichen Latex eines Butadien-Styrol-Mischpolymerisats
(Butadien - Styrol - Verhältnis = 70:30) mit einem Feststoffgehalt von 28,3% ließ
man schnell bei etwa —29° C gefrieren und schnell auftauen. Der Latex wurde dann auf einen Gesamtfeststoffgehalt
von etwa 60% eingedampft.
Der eingeengte Latex wurde in vier Proben geteilt (Latexproben 1, 2, 3 und 4). Zu den Latexproben 2, 3
und 4 wurden pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) des in ihnen enthaltenen Butadienpolymerisats folgende
Mengen einer feinteiligen hydratisierten Kieselsäure in Form einer wäßrigen Dispersion (unter Verwendung
von 0,2 Gewichtsteilen Kaliumhydroxyd als Dispergiermittel pro 100 Gewichtsteile hydratisierte
Kieselsäure) zugegeben: 20 Gewichtsteile (Trokkenbasis) zu Latexprobe 2; 30 Gewichtsteile zu Latexprobe
3 und 40 Gewichtsteile zu Latexprobe 4. Die vier Latexproben wurden mit gleichen Mengen von
Vulkanisiermittein gemischt, zu Folien geformt und 90 Minuten bei 1050C vulkanisiert. Die Folien wiesen
folgende Eigenschaften auf:
Zugfestigkeit (kg/cm2)
So
(Spannungsrelaxation)
(Spannungsrelaxation)
Folie aus Latexprobe 1
Folie aus Latexprobe 2
Folie aus Latexprobe 3
Folie aus Latexprobe 4
Folie aus Latexprobe 2
Folie aus Latexprobe 3
Folie aus Latexprobe 4
47
54
67
101
Zu drei weiteren Proben des Ausgangslatex (Latexproben 5,6 und 7) wurden 20 Gewichtsteile (Trockenbasis)
der Kieselsäuredispersion pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) Butadienpolymerisat in den Latexproben
gegeben, bevor man diese gefrieren ließ. Die Latexoroben 5, 6 und 7 ließ man schnell bei etwa
560
515
540
595
515
540
595
0,880
brach bei 120 Minuten
brach bei 120 Minuten
brach bei 120 Minuten
0,770
Spannung nach 2S00 Minuten bei 50° C und 200% Dehnung
Spannung nach 1 Minute bei 50° C und. 200% Dehnung
—29" C gefrieren und schnell wieder auftauen. Sie wurden dann auf einen Gesamtfeststoffgehalt von
etwa 60% eingeengt. Zur Latexprobe 6 wurden zusätzlich 10 Gewichtsteile (Trockenbasis) der Kieselsäuredispersion
pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) des
Butadienpolymerisats und zur Latexprobe 7 zusätzlich
20 Gewichtsteile (Trockenbasis) der Kieselsäuredispersion
pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) des Butadienpolymerisats gegeben. Die drei Latexproben
wurden mit Vulkanisiermitteln in gleichen Mengen gemischt und zu Folien geformt, die ebenfalls 90 Minuten
bei 105°C vulkanisiert wurden. Diese Folien wiesen folgende Eigenschaften auf:
Folie aus Latexprobe 5
Folie- aus Latexprobe 6
Folie aus Latexprobe 7
Folie aus Latexprobe 7
IO
So
(Spannungsrelaxation)
brach bei
30 Minuten
0,835
0,805
Eine Probe des im Beispiel 9 verwendeten Butadien-Styrol-Mischpolymerisatlatex
wurde bei etwa — 29° C schnell eingefroren, schnell aufgetaut und auf einen
Gesamtfeststoffgehalt von etwa 60% eingedampft. Der eingeengte Latex wurde in drei Proben geleilt
(Latexproben 8, 9 und 10). Zu den Latexproben wurden pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis) des
darin enthaltenen Butadienpolymerisats folgende Mengen eines feinteiligen Tons in Form einer wäßrigen
Dispersion (die pro 100 Gewichtsteile Ton 0,12 Gewichtsteile
Kaliumhydroxyd und 0,10 Gewichtsteile Polynaphtholsulfonat als Dispergiermittel enthielt)
gegeben: 20 Gewichtsteile (Trockenbasis) zu Latexprobe 8; 30 Gewichtsteile zu Latexprobe 9 und 40 Gewichtsteile
zu Latexprobe 10. Die drei Latexproben wurden mit Vulkanisiermitteln in gleichen Mengen
gemischt und zu Folien geformt, die 60 Minuten bei 105°C vulkanisiert wurden. Die Folien wiesen
die folgenden Eigenschaften auf:
Zugfestigkeit (kg/cm2)..
Dehnung (%)
Dehnung (%)
■g— (Spannungsrelaxa-'
tion)
Folie aus Latexprobe
8 9 IO
8 9 IO
64
600
600
0,836
62
590
590
0,790
56
550
550
brach bei
60 Minuten
60 Minuten
Zu drei weiteren Proben des gleichen Latex (Latexproben 11,12 und 13) wurden pro 100 Gewichtsteile
(Trockenbasis) des Butadienpolymerisats vor dem Gefrieren 20 Gewichtsteile (Trockenbasis) der Tondispersion
gegeben. Die Latexproben ließ man schnell bei etwa —29° C gefrieren und schnell auftauen. Sie
wurden dann auf einen Gesamtfeststoffgehalt von etwa 60% eingeengt. Pro 100 Gewichtsteile (Trockenbasis)
des Butadienpolymerisats wurden dann zusätzlich zur Latexprobe 12 10 Gewichtsteile und zur
Latexprobe 13 weitere 20 Gewichtsteile (Trockenbasis) der Tondispersion gegeben. Die drei Latexproben
wurden mit Vulkanisiermitteln in gleichen Mengen gemischt und zu Folien geformt, die 60 Minuten bei
■°5°C vulkanisiert wurden. Diese Folien wiesen
'"-'jende Eigenschaften auf:
Zugfestigkeit (kg/cm2).
Bruchdehnung (%) ...
Bruchdehnung (%) ...
-κ— (Spannungsrelaxation)
Folie aus Latexprobe
Il 12 13
Il 12 13
84
660
660
0,830
72
600
600
0,825
93
655
655
0,817
Der nach dem Verfahren gemäß der Erfindung innen verstärkte Latex eignet sich für Zwecke, Tür
die Latices bisher verwendet wurden, z. B. zur Herstellung von Schaumgummi sowie zur Herstellung
von Gegenständen nach dem Tauch- und Gießverfahren.
Ein Polybutadienlatex wurde in zwei Proben geteilt (Latexproben 14 und 15). Einer Probe (Latexprobe 14)
wurden 15 Gewichtsteile (trocken) eines Vinylidenchlorid-Äthylacrylat-Copolymerisatlatex
(Vinylidenchlorid - Äthylacrylat - Verhältnis = 95 :5) pro 100 Gewichtsteile (trocken) des Polybutadienlatex zugemischt.
Aus dem Gemisch wurde eine Schaumgummiplatte von 25,4 mm Dicke hergestellt (Platte 14).
Der zweiten Latexprobe (Latexprobe 15) wurden ebenfalls 15 Gewichtsteile (trocken) des obengenannten
Vinylidenchlorid - Äthylacrylat - Copolymerisatlatex zugemischt. Das Gemisch wurde auf die im Beispiel 1
beschriebene Weise gefroren und aufgetaut, bevor es zu einer 25,4 mm dicken Schaumgummiplatte
(Platte 15) verarbeitet wurde. Die Platten 14 und 15
hatten die folgenden physikalischen Eigenschaften:
45
Zusammendrückungsindex
Zugfestigkeit/Dichte
Dehnung (%)
Volumenschrumpfung (%)
Platte 14
130
1420
163
17
Platte 15
112
1590
140
Ein handelsüblicher Latex eines Butadien-Styrol-Copolymerisats (Butadien-Styrol-Verhältnis = 70:30
wurde in zwei Proben (Latexproben 16 und 17) geteilt.
Der Latexprobe 16 wurden 10 Gewichtsteile (trocken) einer Rußdispersion pro 100 Gewichtsteile (trocken)
des Latex zugemischt. Aus diesem Gemisch wurde eine 25,4 mm dicke Schaumgummiplatte (Platte 16)
hergestellt. Der Latexprobe 17 wurden 10 Gewichtsteile
(trocken) der Rußdispersion zugesetzt. Das Gemisch wurde auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise
gefroren und aufgetaut. Aus der aufgetauten Latexprobe 17 wurde eine 25,4 mm dicke Schaumgummiplatte
(Platten) hergestellt Die Platten 16 und 17 hatten folgende physikalischen Eigenschaften:
Zusammendrückungsindex.
Zugfestigkeit/Dichte
Dehnung (%)
Volumenschrumpfung (%).
Platte 16
Platten
145 | 110 |
1385 | 1620 |
157 | 138 |
18 | 12 |
Ein Polybutadienlatex wurde in zwei Proben (Latexproben 18 und 19) geteilt. Der Latexprobe 18 wurden
10 Gewichtsteile (trocken) eines Latex eines Vinylchloridhomopolymerisats
pro 100 Gewichtsteile (trokken) des Polybutadienlatex zugemischt. Der zweiten Prcbe des Polybutadienlatex (Latexprobe 19) wurden
10 Gewichtsteile (trocken) des Polyvinylchloridlatex
pro 100 Gewichtsteile (trocken) des Polybutadienlatex zugemischt. Das Gemisch wurde auf die im
Beispiel 1 beschriebene Weise gefroren und aufgetaut.
Aus der aufgetauten Latexprobe 19 wurden eine
25,4 mm dicke Platte(Platte 19) hergestellt. Die Platten
18 und 19 hatten die folgenden physikalischen Eigenschaften:
Zusammendrückungsindex.
Zugfestigkeit/Dichte
Dehnung (%)
Volumenschrumpfung (%).
192
3010
167
15
160
4220
152
Claims (1)
- tschuk zugegeben werden, während dieser auf dem Walzenmischer geknetet wird- Bei beiden Mischmethoden kann daß verstärkende Pigment gut in der Kautschukmischung verteilt werden. Wenn jedochstärkten Latices von durch Emulsionspolymeri- 5 Gummiartikel unmittelbar aus einem Latex herzustellen sind, ergibt sich durch bloßes Zumischen eines verstärkenden Pigments zum Latex nicht ein verstärkender Effekt, der der Wirkung gleichkommt,. . ..„ . ^. . , , _ . die erhalten wird, wenn ein verstärkendes Pigmenta) einer waßngen Dispersion von durch Emul- g]eichmäßig in einer »trockenen« Kautschukmischung sionspolymerisation erhaltenen Polymerisaten ^^ ^ 6 Die Erklärung iiegt möglicherweise darin,daß beim Mischen eines Latex die Größenordnung der auftretenden Scherkräfte viel geringer ist, als... T.-,i .·„ · 1 wenn »trockener« Kautschuk geknetet wird, und daßeine mittlere Teilchengroße von weniger als di Scherkräfte die Polymerteilchen des Latex nicht 2000 A und einen Phasenübergang zweiter 5 ü d verzerren k/nnen um das verstärkende Ordnung oberhalb Raumtemperatur aufw«- |ignfent fn die Polymerteilchcn einbauen zu können.Da die Stabilität eines Latex von dem Vorhandensein einer kolloidalen Schutzschicht über den Polymer-Paten tansprü- ,he: 1. Verfahren zur Herstellung von innen ver-sation hergestellten elastomeren Butadienpolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man die durch Vermischen vonoder Mischpolymerisaten des Butadiens oder seiner Homologen mit
b) einer wäßrigen Dispersion eines feinverteilten,chungsindex von weniger als 1,5900 Natrium-D-Linie haben, und/oder c) einer wäßrigen Dispersion eines feinteiligen, anorganischen verstärkenden Pigments einer mittleren Teilchengröße von weniger als 2000Äerhaltene Latexmischung, in der die Oberflächen der Butadienpolymerisatteilchen im Latex unvollständig mit Emulgator bedeckt sind, bei einer oberhalb der Koagulierungstemperatur der Latexsenden, verstärkenden, harzartigen organischen Homo- und Mischpolymerisates, wobei
die Homopolymerisate bei 200C einen Bre- 2o tdichen des Latex abhängt würde die Ausübung vonur Scherkräften, die groß genug sind, die Schutzschichtzu durchdringen und die Polymerteilchen zu verzerren, zur irreversiblen Koagulierung des Latex führen. Dies ist offenbar der Grund, daß eine starke Bindung zwischen dem verstärkenden Pigment und dem Polymeren im Latex nicht erreicht wird, wenn ein verstärkendes Pigment lediglich einem Latex zugemischt wird und der Latex koaguliert.Aus den französischen Patentschriften 1117 427
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Legal Events
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C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |