DE1299826B - Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger - Google Patents
Sammelheizungsanlage mit Druckluft als WaermetraegerInfo
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/008—Details related to central heating radiators
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- F24D19/06—Casings, cover lids or ornamental panels, for radiators
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- F24D5/00—Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Wärmeträger und mit einem Druckluftkanal, von dem die Zuluft in einen mit einer oberen Auslaßöffnung versehenen Ausblaseschacht geführt wird, der im übrigen zum Raum hin geschlossen ist.
- Es sind Sammelheizungsanlagen der genannten Art bekannt, bei denen der Ausblaseschacht bzw. die durch einen Strahlheizkörper zum Raum hin begrenzte Entspannungskammer für die Druckluft unten in einer geschlossenen Mulde endet, von der zwar ein Luftspalt zu dem Raum vor dem Heizkörper führt, die jedoch von dem Raum und von den Seiten aus nicht zugänglich ist. Ferner liegt die Bodenfläche der Mulde tiefer als die schmalen Durchtrittsspalte von dem Schacht bzw. der Kammer unterhalb des vorgesetzten Heizkörpers. Solche Schächte u. dgl. bzw. Bodenmulden können leicht verschmutzen, und es können sich in diesen Fremdstoffe aller Art sammeln. Auch wenn die Zuluft unter einem gewissen Druck zu dem Schacht od. dgl. zugeführt wird, wird das Eindringen von Staub od. dgl. nicht verhindert. Die Austrittsgeschwindigkeit der Zuluft ist bei Verlassen des Lüftungsgerätes aus dem Ausblaseschacht schon so weit herabgesunken, daß Schmutz und Fremdkörper in den Ausblaseschacht gelangen können. Eine Verschmutzung ergibt sich auch dadurch, daß die Asche von glimmenden Zigaretten vielfach über der Auslaßöffnung des Ausblaseschachtes abgestreift wird. Auch beim Staubwischen kann Staub in den Schacht gelangen, wenn der über der ganzen Fläche der Abdeckplatte befindliche Staub verwischt wird. Es werden auch die Sammelheizungsanlagen mit luftseitig abgestelltem Lüftungsgerät betrieben, wodurch Staub und Fremdkörper ohne weiteres in den Schacht fallen können. Da außerdem die oberen, den Ausblaseschacht aufweisenden Abdeckplatten als Abstellflächen benutzt werden, kann nicht verhindert werden, daß Teile von Verpackungsmaterial od. dgl. in den Schacht einfallen. Dies ist in Krankenhäusern von -besonderer Bedeutung, wo man vielfach mit Watte, Gaze u. dgl. umgeht. Fasern od. dgl. oder sonstige kleine Teile von losem Verbandmaterial gelangen hierbei in den Ausblaseschaeht. Das Ansammeln von Schmutzteilen und medizinischen Abfallteilen steigert die Gefahr des Entstehens von Bakterienherden in bzw. am Boden des Ausblaseschachtes, was zu einer Gefahr werden kann, weil durch den Zustrom der Zuluft einerseits die Bakterienherde zum besonderen Aufblühen angeregt werden und andererseits die Bakterien mit der aus dem Lüftungsgerät austretenden Luft in den Raum und damit zu den im Krankenhaus sich aufhaltenden Personen gelangen können. Selbst wenn man die Möglichkeit hätte, durch Abnehmen der Abdeckplatte von oben in den Schacht zu gelangen, ist es eine bekannte Tatsache, daß das Reinigen von oben bei der bekannten Bauart der Lüftungsgeräte schwierig und umständlich ist und gerade deshalb zeitlich nicht oft durchgeführt wird.
- Aufgabe der Erfindung ist, eine Sammelheizungsanlage der anfangs genannten Art zu schaffen, bei der der Zuluftschacht sich leicht reinigen läßt und in hygienischer Hinsicht den Anforderungen entspricht. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Ausblaseschacht raum- und wandwärts vertikal verlaufende Begrenzungsflächen aufweist und daß im Bereich der Bodenfläche unterhalb der Zutrittsöffnungen für die Zuluft raumseitig eine verschließbare Inspektions- und Reinigungsöffnung angeordnet ist.
- Auf diese Weise erhält man ein Lüftungsgerät, bei dem das Vorhandensein von nicht zugänglichen Schmutzsammelstellen des Ausblaseschachtes verhindert wird und zugleich die Möglichkeit geschaffen ist, dasjenige an Schmutz od. dgl., das an dem Eindringen in den Ausblaseschacht nicht gehindert werden kann, leicht ausräumen zu können. Der Ausblaseschacht hat keine vorspringenden und keine in den Schacht schräg hineinreichenden Teile, die vielfach ebenfalls für das Absetzen einer gewissen Schmutzschicht geeignet sind. Das Säubern des Schachtes ist durch die bauliche Gestaltung des Schachtes leicht gemacht. Dadurch ist dazu beigetragen, daß der Ausblaseschacht oft gereinigt und hinsichtlich der Sauberhaltung inspiziert wird. Dies ist bei Verwendung der Sammelheizungsanlage in Krankenhäusern und sonstigen einen großen Personenverkehr aufweisenden Räumen von besonderer Bedeutung.
- Vorteilhaft ist die Bodenfläche des Ausblaseschachtes zur Raumseite hin geneigt. Dies erleichtert wesentlich das Herausfallen von angesammeltem Schmutz od. dgl. Ferner können die Zuluftöffnungen an der wandseitigen Begrenzungsfläche des Ausblaseschachtes angeordnet und über einen seitlichen Anschlußstutzen mit dem Druckluftkanal verbunden sein. Hierdurch wird das Hineingelangen von in den Schacht gefallenem Schmutz od. dgl. in den Zuführungsstutzen für die Druckluft vermieden.
- Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nachstehend erläutert.
- F i g. 1 und 2 zeigen im Aufriß und in Draufsicht eine Sammelheizungsanlage gemäß der Erfindung; in F i g. 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Die Sammelheizungsanlage, die in dem Boden 1 eines zu klimatisierenden Raumes unterhalb eines Fensters 2 angeordnet ist, weist am Boden einen Druckluftkanal 3 auf, von dem die Zuluft über einen Anschlußstutzen 7 einem Ausblaseschacht 6 zugeführt wird. Der Druckluftkanal3 befindet sich in einem kastenförmigen Gehäuse 5 und kann in ein schalldämpfendes Material, z. B. Glaswolle, eingebettet sein. Das Gehäuse 5 erstreckt sich an der Rückseite des Ausblaseschachtes 6 vertikal nach oben, wobei der Anschlußstutzen 7 an einer Stelle oberhalb des Schachtbodens 8 angeschlossen ist, wobei ein vertikal stehendes Luftfilter 10 zwischengeschaltet sein kann. Die Zuluft tritt an der Oberseite des Schachtes 6 in den Raum aus, wobei der Schacht durch ein Gitter 9 abgedeckt wird. Die Rückwand 12 des Anschlußstutzens 7 verläuft nach oben zur Rückwand des Ausblaseschachtes 6 hin geneigt, so daß sich an der Innenfläche kein Staub ansammeln kann.
- An der Frontseite des Gerätes ist ein Heizkörper, z. B. ein Wellenradiator 13, zur Beheizung des Raumes angeordnet, zu dem Rohranschlüsse 4 führen. Der Wärmetauscher kann von Hand mittels eines Wasserregelventils oder automatisch mittels eines Thermostatventils 14 geregelt werden. Zwischen dem Ausblaseschacht 6 und dem Wärmetauscher 13 befindet sich eine Distanz- und Isolierplatte 15. Der vertikal unterhalb des Zuluftgitters 9 liegende Boden 8 des Ausblaseschachtes 6 ist zur Raumseite hin geneigt. Der Schacht stützt sich mit dieser geneigten Bodenfläche auf dem kastenförmigen Gehäuse 5 ab. An der Frontseite des Schachtes 6 ist in Bodennähe eine Inspektions- und Reinigungsöffnung angeordnet, die mittels eines leicht abnehmbaren Bleches oder einer Klappe 11 verschließbar ist. Etwaiger Staub und Schmutz, die durch das Gitter 9 in den Schacht 6 gelangen und sich am Boden 8 ansammeln, gelangen durch die Schräglage des Bodens selbsttätig bis zu der vorderen Öffnung und können leicht entfernt werden.
- Das in F i g. 3 dargestellte Heizungs- und Lüftungsgerät unterscheidet sich von dem Gerät der F i g. 1 und 2 im wesentlichen dadurch, daß an Stelle des an der Frontseite des Ausblaseschachtes 6 angeordneten Wärmetauschers im Anschlußstutzen ein Rippenrohr-Wärmetauscher 16 vorgesehen ist. Der Ausblaseschacht 6 ist an der Vorderseite bis auf die Öffnung 11 geschlossen. Die Zuluft strömt von dem Druckluftkanal 3 durch den Stutzen 7 in den Schacht 6 und von dort durch das Gitter 9 in den Raum entsprechend den Pfeilen 22.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Wärmeträger mit einem Druckluftkanal, von dem die Zuluft in einen mit einer oberen Auslaßöffnung versehenen Ausblaseschacht geführt wird, der im übrigen zum Raum hin geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausblaseschacht (6) raum- und wandwärts vertikal verlaufende Begrenzungsflächen aufweist, und daß im Bereich der Bodenfläche (8) unterhalb der Zutrittsöffnungen für die Zuluft raumseitig eine verschließbare Inspektions- und Reinigungsöffnung (11) angeordnet ist.
- 2. Sammelheizungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .die Bodenfläche (8) des Ausblaseschachtes zur Raumseite hin geneigt ist.
- 3. Sammelheizungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftöffnungen an der wandseitigen Begrenzungsfläche des Ausblaseschachtes (6) angeordnet sind und über einen seitlichen Anschlußstutzen (7) mit dem Druckluftkanal (3) verbunden sind.
- 4. Sammelheizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (7) nach oben hin sich verjüngend verläuft und Luftfilter (10) in den Zuluftöffnungen zwischen dem Anschlußstutzen (7) und dem Ausblaseschacht (6) angeordnet sind.
- 5. Sammelheizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem Wärmetauscher für die Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (16) oberhalb des Anschlußstutzens (7) untergebracht ist.
- 6. Sammelheizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem dem Raum zugekehrten Wärmetauscher, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (13) dem Ausblaseschacht (6) oberhalb der Inspektions- und Reinigungsöffnung (11) vorgesetzt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN28435A DE1299826B (de) | 1966-04-25 | 1966-04-25 | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEN28435A DE1299826B (de) | 1966-04-25 | 1966-04-25 | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1299826B true DE1299826B (de) | 1969-07-24 |
Family
ID=7344656
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEN28435A Pending DE1299826B (de) | 1966-04-25 | 1966-04-25 | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1299826B (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1082721B (de) * | 1955-06-14 | 1960-06-02 | Otto Heinz Brandi Dipl Ing | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
DE1148723B (de) * | 1955-07-01 | 1963-05-16 | Otto Heinz Brandi Dipl Ing | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
-
1966
- 1966-04-25 DE DEN28435A patent/DE1299826B/de active Pending
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1082721B (de) * | 1955-06-14 | 1960-06-02 | Otto Heinz Brandi Dipl Ing | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
DE1148723B (de) * | 1955-07-01 | 1963-05-16 | Otto Heinz Brandi Dipl Ing | Sammelheizungsanlage mit Druckluft als Waermetraeger |
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