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DE1297206B - Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform fuer traege Schmelzeinsaetze - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform fuer traege Schmelzeinsaetze

Info

Publication number
DE1297206B
DE1297206B DE1963S0086804 DES0086804A DE1297206B DE 1297206 B DE1297206 B DE 1297206B DE 1963S0086804 DE1963S0086804 DE 1963S0086804 DE S0086804 A DES0086804 A DE S0086804A DE 1297206 B DE1297206 B DE 1297206B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fusible
strip
active ingredient
active substance
sluggish
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1963S0086804
Other languages
English (en)
Inventor
Bobrowski Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1963S0086804 priority Critical patent/DE1297206B/de
Publication of DE1297206B publication Critical patent/DE1297206B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H69/00Apparatus or processes for the manufacture of emergency protective devices
    • H01H69/02Manufacture of fuses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Fuses (AREA)

Description

  • Für träge Schmelzeinsätze werden in der Regel ungeteilte Schmelzleiter in Draht- oder Bandform verwendet, bei denen der zur Erzeugung der trägen Eigenschaft beitragende metallische Wirkstoff (Zinn) in erwärmtem Zustand auf den ganzen Schmelzleiter oder an einer einzigen Stelle aufgetragen wird. Hierbei geht der Wirkstoff eine innige Verbindung mit der Oberfläche des Schmelzleiters ein. Es ist auch schon bekannt, den draht- oder bandförmigen Schmelzleiter in kaltem Zustand mit einem metallischen Wirkstoffkörper zu versehen. Bei draht- und bandförmigen Schmelzleitern geschieht dies in der Weise, daß ein geschlitzter Wirkstoffkörper auf den Draht aufgesteckt und danach zusammengepreßt wird. Bei bandförmigen Schmelzleitern hat man schon den Wirkstoffkörper in Form eines Nietes durch ein Loch des Bandes gesteckt und vernietet.
  • Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform für träge Schmelzeinsätze, bei denen das Schmelzleiterband an einer Stelle mit einem mechanisch befestigten Wirkstoffkörper versehen ist. Erfindungsgemäß wird aus dem Schmelzleiterband ein Durchzug hergestellt. Danach wird in Querrichtung zum Schmelzleiterband ein aus dem Wirkstoff bestehendes Flachband zugeführt. Darauf werden Schmelzleiterband und Wirkstoffflachband miteinander derart verquetscht, daß der Durchzug in das Wirkstoffband eindringt. Schließlich wird das an dem Schmelzleiterband befestigte Ende des Wirkstoffflachbandes von dem übrigen Wirkstoffflachband abgetrennt. Das Verfahren gemäß der Erfindung hat den Vorzug, daß die Herstellung des trägen Schmelzleiterbandes vollständig in einer Stanzmaschine durchgeführt werden kann, so daß zusätzliche Arbeitsgänge nicht mehr erforderlich sind. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, die Mechanisierung der Fertigung des Schmelzleiterbandes besonders rationell durchzuführen. Die Stanzmaschine für die Fertigung des Schmelzleiterbandes ist sowieso erforderlich, um die an sich bekannten Löcher im Schmelzleiterband, die den Abschmelzvorgang festlegen, herzustellen und das Schmelzleiterband von dem in Rollenform herangeführten Halbfabrikat abzutrennen. In der gleichen Stanzmaschine wird die Verbindung mit dem metallischen Wirkstoffkörper durchgeführt. Auf diese Weise vereinfacht und verbilligt sich wesentlich die Fertigung des trägen Schmelzeinsatzes. Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich für alle Schmelzleiter aus Flachband, die üblicherweise aus Kupfer oder Silber bestehen. Besonders gut eignet sich das Verfahren für schmale Schmelzleiterbänder, bei denen andere Arten mechanischer Verbindungen nicht mehr möglich sind, da -auch bei kleinem Durchzug eine sichere Verbindung zwischen dem Schmelzleiterband und dem Wirkstoffkörper hergestellt wird. Bei Schmelzleitern, bei denen man wegen ihrer Breite mit einem Durchzug zur Befestigung des Wirkstoffkörpers nicht auskommt, können mehrere Durchzüge nebeneinander angebracht werden. Zur näheren Erläuterung des Verfahrens gemäß der Erfindung dient die Zeichnung. Die F i g. 1 und 2 geben einen Vorgang bei der Fertigung des Schmelzgleiters wieder. Die F i g. 3 zeigt den Schmelzleiter im fertiggestellten Zustand.
  • Das nach dem Verfahren gemäß der Erfindung hergestellte Schmelzleiterband ist in der F i g. 3 dargestellt. Das Schmelzleiterband 1 hat in an sich bekannter Weise außer Löchern 2, die zur Festlegung des Abschmelzvorganges dienen, noch einen metallischen Wirkstoffkörper 3, z. B. aus Zinn. Dieser Wirkstoffkörper ist mit dem Schmelzleiterband 1 mechanisch verbunden.
  • Nach der Erfindung erfolgt die Herstellung des Schmelzleiterbandes wie folgt: In der gleichen Stanzmaschine, in der die Löcher 2 ausgestanzt werden, wird aus dem Schmelzleiterband ein Durchzug 4 hergestellt, und zwar an der Stelle, an der der Wirkstoffkörper angebracht werden soll. Quer zur Längsachse des Schmelzleiterbandes wird der Wirkstoff in Form eines Flachbandes 3 zugeführt und unter den Durchzug 4 des Schmelzleiterbandes gelegt. Danach werden Schmelzleiterband 1 und Wirkstoffflachband 3 miteinander derart verquetscht, daß der Durchzug mit seinem Kragen in den Wirkstoff des Flachbandes eindringt. Dabei füllt sich die Öffnung des Durchzuges durch das eindringende Wirkstoffmaterial völlig aus. Schließlich wird das an dem Schmelzleiterband befestigte Ende des Wirkstoffflachbandes von dem übrigen Wirkstoffflachband abgetrennt. Der an dem Schmelzleiterband verbleibende Wirkstoffkörper 3 befindet sich in einer völlig ausreichenden mechanischen Verbindung mit dem Schmelzleiterband 1.
  • Im Vergleich zu dem bekannten Herstellungsverfahren, bei dem der Wirkstoff in warmem Zustand auf das Schmelzleiterband aufgeschmolzen wird, hat das Verfahren gemäß der Erfindung den Vorzug, daß die aufzutragende Wirkstoffmenge wesentlich genauer dosiert werden kann, was sich günstig auf das Ausschaltverhalten des trägen Schmelzleiters auswirkt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform für träge Schmelzeinsätze, bei denen das Schmelzleiterband an einer Stelle mit einem mechanisch befestigten Wirkstoffkörper versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Schmelzleiterband (1) ein Durchzug (4) hergestellt wird, danach quer zum Schmelzleiterband ein aus dem Wirkstoff bestehendes Flachband (3) zugeführt wird, darauf das Schmelzleiterband (1) und das Wirkstoffband (3) miteinander derart verpreßt werden, daß der Durchzug (4) in das Wirkstoffflachband eindringt und schließlich das an dem Schmelzleiterband befestigte Ende des Wirkstoffflachbandes von dem übrigen Wirkstoffflachband abgetrennt wird.
DE1963S0086804 1963-08-20 1963-08-20 Verfahren zum Herstellen von Schmelzleitern in Bandform fuer traege Schmelzeinsaetze Withdrawn DE1297206B (de)

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WO2000050182A1 (fr) * 1999-02-26 2000-08-31 Etablissements Caillau Bague a retreindre, procede de fabrication et installation de fabrication.

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