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DE1295376B - Schmiersystem fuer Fahrzeuge oder Maschinen - Google Patents

Schmiersystem fuer Fahrzeuge oder Maschinen

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Publication number
DE1295376B
DE1295376B DE1962T0021592 DET0021592A DE1295376B DE 1295376 B DE1295376 B DE 1295376B DE 1962T0021592 DE1962T0021592 DE 1962T0021592 DE T0021592 A DET0021592 A DE T0021592A DE 1295376 B DE1295376 B DE 1295376B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
coil
core
switch
windings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962T0021592
Other languages
English (en)
Inventor
Jackson Harold Ernest
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Tecalemit GmbH
Original Assignee
Deutsche Tecalemit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Tecalemit GmbH filed Critical Deutsche Tecalemit GmbH
Priority to DE1962T0021592 priority Critical patent/DE1295376B/de
Publication of DE1295376B publication Critical patent/DE1295376B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B17/00Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors
    • F04B17/03Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors
    • F04B17/04Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors using solenoids
    • F04B17/042Pumps characterised by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors driven by electric motors using solenoids the solenoid motor being separated from the fluid flow
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N2013/066Actuation of lubricating-pumps with electromagnetical drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schmiersystem, bestehend aus einer elektromagnetisch arbeitenden Kolbenpumpe mit Einlaßsteuerung durch den Kolben und Auslaßsteuerung durch ein federbelastetes Rückschlagventil und einer Schalteinrichtung, die in Abhängigkeit von der Drehzahl der zu schmierenden Maschine oder Anlage die Pumpenhübe bestimmt, wobei der Kolben mit einem Verteilerraum für den Schmierstoff verbunden ist, in den eine oder mehrere Zumeßleitungen einmünden, und eine Spule der elektromagnetischen Pumpe den Saughub und eine eingebaute Druckfeder den Förderhub durchführt, wobei in der Spule ein einen Schalter betätigender Kern angeordnet ist.
  • Es sind derartige Schmiersysteme bekannt, die aus einer elektromagnetisch arbeitenden Kolbenpumpe mit Einlaßsteuerung durch den Kolben und Auslaßsteuerung durch ein federbelastetes Rückschlagventil und aus einer Schalteinrichtung bestehen, die in Abhängigkeit von der Drehzahl des zu schmierenden Fahrzeuges oder der Maschine die Pumpenhübe bestimmt, wobei der Kolben mit einem Verteilerraum für den Schmierstoff verbunden ist, in den eine oder mehrere Zumeßleitungen einmünden, und wobei eine Spule der elektromagnetischen Pumpe den Saughub und eine eingebaute Druckfeder den Förderhub zuführt, wobei in der Spule ein einen Schalter betätigender Kern angeordnet ist.
  • Elektromagnetische Förderpumpen sind an sich bekannt. So ist eine elektromagnetisch betriebene Pumpe zur Kraftstofföderung bei Kraftfahrzeugen bekanntgeworden, deren Stromkreis mit dem Zündstromkreis eingeschaltet wird. Der Kolben dieser bekannten Pumpe arbeitet mit einem Sprungschalter derart zusammen, daß der Stromkreis der elektromagnetischen Spule bei Erreichung der höchsten Stellung des Saughubes unterbrochen und bei Erreichung der tiefsten Stellung des Pumpenkolbens wieder geschlossen wird, so daß während des Betriebes des Kraftfahrzeuges die Kraftstofförderpumpe ihrer Aufgabe entsprechend, fortlaufend den Kraftstoff zum Vergaser fördert. Bei Unterbrechung des Zündkreises wird zwangläufig auch die elektromagnetische Pumpe ausgeschaltet.
  • Diese bekannte Kraftstofförderpumpe ist für das der Anmeldung zugrundeliegende Schmiersystem nicht verwendbar, da die Pumpe eines Schmiersystems auf grundsätzlich andere Weise betrieben werden muß. Während des Betriebes des Kraftfahrzeuges oder der Maschine soll den Schmierstellen in bestimmten festgelegten Zeitabständen Schmiermittel durch die Pumpe zugeführt werden. Zu diesem Zwecke ist in dem Speisestromkreis der elektromagnetischen Pumpe ein an sich beliebiger Schalter angeordnet, der sich in Abhängigkeit von dem Antriebsorgan der Maschine oder des Fahrzeuges in bestimmten Zeitabschnitten schließt und öffnet, um die elektromagnetische Pumpe zu erregen.
  • Bei einem solchen Schmiersystem besteht die Gefahr, daß beim Stillsetzen der Maschine oder des Fahrzeuges sich der Schalter des Pumpenstromkreises in geschlossener Stellung befindet, so daß in solchem Falle die elektromagnetische Pumpe während der gesamten Zeit des Stillstandes erregt bleibt. Hierdurch wird natürlich die Stromquelle, beispielsweise die Batterie des Fahrzeuges erheblich geschwächt, da die elektromagnetische Spule während des Stillstandes des Fahrzeuges oder der Maschine ständig stromdurchflossen ist. Hierin liegt ein wesentlicher Nachteil bei Verwendung einer elektromagnetischen Pumpe.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden und ein Schmiersystem zu schaffen, bei dem auch dann, wenn während des Stillstandes des Fahrzeuges oder der Maschine die elektromagnetische Pumpe erregt bleibt, die Belastung der Stromquelle auf einem geringstmöglichen Maß gehalten wird, so daß ein unnötiger Stromverbrauch vermieden und gleichzeitig die Spule der elektromagnetischen Pumpe durch überhitzung nicht beschädigt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Spule zwei Wicklungen aufweist, von denen der Schalter eine Wicklung in den Stromkreis einschaltet, wenn sich der Kern unter der Wirkung der Feder in seiner von der Spule entferntesten Stellung befindet, und beide Wicklungen in Serie schaltet, sobald sich der Kern in seiner anderen Endstellung im Inneren der Spule befindet. Da ein Maximum an Energie nur während des Saughubes der Pumpe erforderlich ist, ist die innere der erfindungsgemäß vorgesehenen beiden Spulen allein nur während des Saughubes eingeschaltet; nach Erreichung des Saughubes wird die zweite, äußere Spule, die mit der ersten, inneren Spule in Hintereinanderschaltung liegt, zusätzlich eingeschaltet, wodurch wegen des vergrößerten Widerstandes in dem Speisestromkreis der Spule die Stromquelle eine wesentlich geringere, zur Aufrechterhaltung des Saughubes ausreichende Energie aufbringen muß, so daß bei stehendem Fahrzeug oder Maschine und bei erregtbleibender Pumpe die Stromquelle geschont und die Spule der Pumpe vor Überlastung geschützt ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein weiterer durch den Kern betätigbarer Schalter vorgesehen ist, durch den mit dem Einschalten beider Spulen der Stromkreis für eine weitere Pumpe gleicher Bauart zur Einleitung eines Saughubes geschlossen wird.
  • Weiter ist wesentlich, daß der durch den Kern betätigbare Schalter als Umschalter ausgebildet ist, dessen bewegliche Zunge den Ruhekontakt öffnet, der eine der in Serie im Stromkreis liegenden Wicklungen überbrückt, und den Arbeitskontakt schließt, der eine der Wicklungen der zweiten Pumpe einschaltet, wenn sich der Kern seiner Endstellung im Inneren der Spule nähert, und daß die zweite Pumpe einen Schalter besitzt, der die zweite Wicklung bei Erreichung der Endstellung ihres Saughubes einschaltet.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung. Es zeigt F i g. 1 Schnitt durch eine Pumpe nach der Erfindung, F i g. 2 Einzeldarstellung der Pumpenwicklungen, F i g. 3 Schnitt gemäß F i g. 1 einer abgewandelten Ausführungsform und F i g. 4 Darstellung der Schaltungsanordnung.
  • Die F i g. 4 zeigt die Schaltungsanordnung mit einem von dem Antriebsorgan des Fahrzeuges oder der Maschinen periodisch betätigten Steuerschalter 1, den Speisestromkreis 2 und den Wicklungen 33, 34 bzw. 33 a bzw. 34 a der Pumpe oder der Pumpen.
  • Eine Ausführungsform der Pumpe ist in F i g. 1 im einzelnen gezeigt. Sie wird durch einen Elektromagneten 4 betätigt, der in einem zylindrischen Gehäuseteil 5 aufgenommen ist, an das sich ein unterer zylindrischer Ansatz 6 anschließt. Der Elektromagnet 4 besteht aus einer inneren Spule 33, und einer äußeren Spule 34, und aus einem Kern 7, der in der in F i g. 2 gezeigten aberregten Stellung sich in einer Ausnehmung 8 des Gehäuses 5 abstützt. Der Kern 7 besitzt in seinem Inneren eine Schubstange 9, deren oberes Ende eine Bohrung 10 der oberen Deckplatte 11 durchgreift. Zwischen der Unterseite der Deckplatte 11 und einem Bund 13 der Schubstange 9 ist eine Druckfeder 12 angeordnet, die die Schubstange 9 und damit den Kern 7 in der in F i g. 2 gezeigten Stellung hält.
  • Auf der Oberseite der Deckplatte 11 ist ein Schalter 14 angeordnet.
  • Der Ansatz 6 des Gehäuses 5 besitzt eine koaxial zu dem Kern 7 liegende Bohrung 15, die oberseitig in die Ausnehmung 8 mündet und in ihrem unteren Bereich einen Zylinder 16 aufnimmt. Der Zylinder 16 ist oberseitig offen und unterseitig durch einen Stopfen 17 geschlossen. In dem Zylinder 16 mündet mit radialen Bohrungen eine Schmiermittelzuflußleitung 18, die mit einem Schmiermittelvorratsbehälter in Verbindung steht. Unterhalb des Schmiermittelzuflusses 18 sind radiale Schmiermittelaustrittsbohrungen 19 vorgesehen, die in eine den Zylinder 16 umgebende Ringkammer 20 münden. Oberhalb der Schmiermittelaustrittsbohrungen 19 ist ein Rückschlagventi121 angeordnet, das aus einer Ventilkugel 22 besteht, die mittels einer gegen den Stopfen 17 abgestützten Feder 23 in Schließstellung gehalten ist. In dem Zylinder 16 ist der Pumpenkolben 24 angeordnet, der in der den Zylinder 16 aufnehmenden Bohrung axial beweglich ist, um das durch die Einlaßbohrung 18 dem Zylinder 16 zugeführte Schmiermittel unter Druck aus den Schmiermittelaustrittsbohrungen zu fördern.
  • Das der Ventilkugel 22 abgewandte Ende des Kolbens 24 ist von einer Druckfeder 25 umgeben, die sich einerseits an der Unterseite des Kolbenkopfes und andererseits in einer Ausnehmung 26 des Zylinders 16 abstützt. Die Kraft der Feder 12 des Kernes 7 ist so bemessen, daß sie sowohl die Kraft der Feder 25 des Kolbens 24 als auch der Feder 23 der Ventilkugel 22 überwindet, wenn sich der Kern 7 nach Entregung des Magneten 4 aus einer oberen in die in F i g. 1 gezeigte untere Stellung bewegt.
  • Die Ringkammer 20 wird zwischen zwei scheibenförmigen, in dichtendem Eingriff stehenden, den Zylinder 16 umgebenden Platten 27 und 28 gebildet, wobei die obere Platte 27 am unteren Ende des Ansatzes 6 anliegt und eine ringförmige Ausdrehung besitzt, die zusammen mit der Oberseite der unteren Platte 28 die Kammer 20 bildet. Die untere Platte 28 besitzt eine Vielzahl von Öffnungen 29, von denen jede einen Schmiermittelanschluß 30 besitzt, der ein axiales Dosierrohr 31 aufweist. Durch entsprechende Bemessung der Länge und der lichten Weite des Dosierrohres 31 lassen sich verschiedenen Schmierstellen unterschiedliche Schmiermittelmengen zuführen. Die obere Platte 27 ist mit einer Öffnung 32 zur Aufnahme einer Entlüftungsleitung versehen, die die Kammer 20 mit dem Schmiermittel-Vorratsbehälter oberhalb des Schmiermittelspiegels verbindet. Hierdurch ist es möglich, sämtliche in der Kammer 20 vorhandene Luft in den Schmiermittelbehälter und nicht in die Dosierrohre 31 zu führen.
  • Die elektromagnetische Spule besteht gemäß F i g. 2 aus einer inneren Spule 33 und einer äußeren Spule 34. Wie die F i g. 4 zeigt, sind beide Spulen 33, 34 über die Fahrzeugbatterie mit dem Steuerschalter 1 in Serie geschaltet; die äußere Spule 34 ist jedoch in Ruhestellung durch den auf der Oberseite der Platte 11 angeordneten Schalter 14 kurzgeschlossen. Hierdurch wird unmittelbar nach dem Schließen des Steuerschalters 1 nur die innere Spule 31 vom Strom durchflossen, wobei ein relativ hoher Strom aus der Fahrzeugbatterie abgenommen wird, der den Kern 7 aus der in F i g. 2 gezeigten Stellung in die obere Stellung unter Überwindung des Luftspaltes bewegt. Wenn sich der Kern 7 der oberen Stellung nähert, kommt die die Platte 11 durchdringende Schubstange 12 mit der Zunge 36 in Berührung, wodurch die Kontakte 35, 37 geöffnet werden. Hierdurch wird, wie die F i g. 4 zeigt, auch die Spule 34 eingeschaltet, wodurch die Belastung der Batterie gesenkt und die Spule 33 vor Beschädigung durch Überhitzung geschützt wird. Da die Energie zur Halterung des Kernes in der angezogenen Stellung wesentlich geringer ist als die beim Anzug erforderliche Energie, wird auch bei Serienschaltung der Spulen 33 und 34 der Kern 7 in angezogener Stellung gehalten.
  • Die Arbeitsweise ist folgende.
  • Bei der in F i g. 1 gezeigten Stellung sind sämtliche Schmiermittelleitungen gefüllt, der Steuerschalter 1 befindet sich in Offenstellung. Wenn der Steuerschalter 1 geschlossen wird, wird die Spule 33 erregt, so daß der Kern 7, die Schubstange 9 und damit auch der Kolben 24 sich nach oben bewegen. Wenn der Kern 7 am Ende des Hubes ankommt, berührt die Schubstange 9 die Zunge 36 und öffnet den Kontakt 35, 37, so daß der Kurzschluß der Spule 34 aufgehoben wird. Bei Einschaltung der Spule 33 allein, wird die maximale Energie erzeugt, die erforderlich ist, um den Kern 7 anzuheben, während beide Spulen 33, 34 eingeschaltet sind, wenn sich der Kern in oberer Stellung befindet und der Luftspalt ein Minimum erreicht hat, wodurch eine wesentlich geringere Energie erforderlich ist. Wenn sich der Kolben 24 nach oben bewegt, wird Schmiermittel durch die Einlaßöffnung 18 angesaugt, wenn das untere Ende des Kolbens diese Öffnung freigibt. Wenn der Stromkreis 2 durch Öffnung des Steuerschalters 1 unterbrochen wird, wird unter der Wirkung der Feder 12 der Kolben 24 gegen die Wirkung seiner Feder 25 nach unten bewegt, wobei das in dem Zylinder 16 aufgenommene Schmiermittel über die Ventilkugel 24, die radialen Austrittsbohrungen 19, die Ringkammer 20 und die Dosierrohre 31 den Schmierstellen zugeführt wird.
  • Die F i g. 3 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei der die Pumpe ein zusätzliches Anschlußstück 38 aufweist mit einem feststehenden Kontakt 39 und einem zusätzlichen Kontakt 40, der auf der Oberseite der Zunge 36 angeordnet ist. Aufgabe dieses zusätzlichen Kontaktes 39, 40 ist es, die Betätigung einer nicht dargestellten zweiten Pumpe zu ermöglichen, um Schmiermittel an weitere zu schmierende Teile zu fördern. Wie die F i g. 4 erkennen läßt, besitzt die zweite Pumpe, die mit den Wicklungen 33 a, 34 a ausgestattet ist, einen eigenen Schalter 14 a, der dem Schalter 14 der F i g. 1 entspricht und durch den bei Schließung des Kontaktes 39, 40 zunächst die Wicklung 33 a alleine eingeschaltet wird, während nach Erreichung der Hubstellung dieser Pumpe der Schalter 14 a geöffnet wird, so daß die zweite Wicklung 34 a zusätzlich eingeschaltet wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schmiersystem, bestehend aus einer elektromagnetisch arbeitenden Kolbenpumpe mit Einlaßsteuerung durch den Kolben und Außensteuerung durch ein federbelastetes Rückschlagventil und einer Schalteinrichtung, die in Abhängigkeit von der Drehzahl der zu schmierenden Maschine oder Anlage die Pumpenhübe bestimmt, wobei der Kolben mit einem Verteilerraum für den Schmierstoff verbunden ist, in den eine oder mehrere Zumeßleitungen einmünden, und eine Spule der elektromagnetischen Pumpe den Saughub und eine eingebaute Druckfeder den Förderhub durchführt, wobei in der Spule ein einen Schalter betätigender Kern angeordnet ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Spule (4) zwei Wicklungen (33, 34) aufweist, von denen der Schalter (14) eine Wicklung (33) in den Stromkreis einschaltet, wenn sich der Kern (7) unter der Wirkung der Feder (12) in seiner von der Spule entferntesten Stellung befindet, und beide Wicklungen (33, 34) in Serie schaltet, sobald sich der Kern (7) in seiner anderen Endstellung im Inneren der Spule (4) befindet.
  2. 2. Schmiersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer durch den Kern (7) betätigbarer Schalter (39, 40) vorgesehen ist, durch den mit dem Einschalten beider Spulen (33, 34) der Stromkreis für eine weitere Pumpe gleicher Bauart zur Einleitung eines Saughubes geschlossen wird.
  3. 3. Schmiersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Kern (7) betätigbare Schalter (14) als Umschalter ausgebildet ist, dessen bewegliche Zunge (36) den Ruhekontakt (35, 37) öffnet, der eine (34) der in Serie im Stromkreis (2) liegenden Wicklungen (33, 34) überbrückt, und den Arbeitskontakt (39, 40) schließt, der eine (33 a) der Wicklungen (33 a, 34 a) der zweiten Pumpe einschaltet, wenn sich der Kern (7) seiner Endstellung im Inneren der Spule (4) nähert, und daß die zweite Pumpe einen Schalter (14 a) besitzt, der die zweite Wicklung (36 a) bei Erreichung der Endstellung ihres Saughubes einschaltet.
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