DE1295319B - Fertigungsstrasse - Google Patents
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Description
1 296
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fertigungsstraße mit entlang einer geradlinigen Führung schrittweise
verschiebbaren Werkstückschlitten, wobei die Führung aus mit benachbarten Werkzeugmaschinenbetten
oder Werkzeugmaschinenbettpaaren starr verbundenen aufeinanderfolgenden Führungsteilen zusammengesetzt
ist, die jeweils Zentrier- und Spannstellen für den Werkstückschlitten aufweisen, und
wobei alle Werkzeugmaschinenbetten bzw. Werkzeugmaschinertbettpaare
auf Sockeln der Fertigungsstraße festgelegt sind.
Bei der serienmäßigen Herstellung von Industrieerzeugnissen ist man in jüngerer Zeit dazu übergegangen,
auf die früher übliche Bearbeitung der Werkstücke in voneinander getrennten Spezialwerkstätten,
d. h., z. B. der Fräserei, Dreherei, Hoblerei, Bohrerei u. dgl., zu verzichten und die Bearbeitung statt dessen
in. einer der Fertigung optimal angepaßten Aufeinanderfolge im Arbeitstaktverfahren auf sogenannten
Fertigungs- oder Transferstraßen vorzunehmen. Ent- ao
lang den Fertigungsstraßen sind die Bearbeitungsmaschinen, vor allem Werkzeugmaschinen, gegebenenfalls
beiderseits dicht nebeneinander und in Längsrichtung der Straße in gleichen Abständen angeordnet.
Durch die damit erzielte Reduzierung des Transport- as
weges der Werkstücke und Einsparung an Einspannzeiten für die je Fertigungsstraße nur einmal einzuspannenden
Werkstücke ergibt sich eine beträchtliche Beschleunigung und Rationalisierung der Fertigung.
Nachteilig ist bei den meisten heute bekannten 3<>
Fertigungsstraßen noch, daß sie in ihrem Aufbau speziell an die Herstellung eines bestimmten Werkstückes
gebunden sind. Wenn also die einzelnen Bearbeitungsmaschinen einmal beiderseits der Straße
entsprechend den speziellen Fertigungserfordernissen eines Werkstückes verteilt, einjustiert und mit ihren
Betten fundamentiert sind, ist eine spätere Umstellung der Fertigung auf ein geändertes oder anderes
Werkstück nur nach einem unverhältnismäßig hohen Aufwand für die entsprechenden Umstellungen der
Bearbeitungsmaschinen möglich. Maschinenbetten, die vorher beispielsweise entsprechend den derzeitigen
VDI-Richtlinien fundamentiert waren, müssen aus ihren Fundamenten gelöst werden, woraufhin die
neuen Maschinenbetten ausgerichtet und einfundamentiert werden müssen.
Es sind zwar schon eingangs genannte Fertigungsstraßen bekanntgeworden, bei denen eine spätere
Umstellung der Fertigung dadurch erleichtert ist, daß die geradlinige Führung aus mit benachbarten Werkzeugmaschinenbetten
oder Werkzeugmaschinenbettpaaren starr verbundenen aufeinanderfolgenden Führungsteilen
zusammengesetzt ist, die jeweils Zentrier- und Spannstellen für den Werkstückschlitten aufweisen.
Dennoch verblieb die althergebrachte aufwendige Einjustierung und Festlegung der verschiedenen
aufeinanderfolgenden Führungen mit Werk-/eugmaschinenbetten
bzw. Werkzeugmaschinenbettpaaren an Sockel- oder Gestellteilen der Fertigungsstraße,
damit die in Vorschubrichtung des Werk-Stückes aufeinanderfolgenden Führungsteile für die
Werkstückschlitten sowohl in lotrechter Richtung als auch in der c|uer zur Vorschubrichtung verlaufenden
Richtung eine genau ausgerichtete Festlegung erfahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den letztgenannten Mangel zu beheben und auch eine
genau justierte Festlegung der Führungsteile nebst Werkzeugmäschinenbetten bzw. Werkzeugmaschinenbettpaaren
an den Sockeln der Fertigungsstraße auf einfache und schnelle Weise zu ermöglichen.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Sockel der eingangs genannten Fertigungsstraße
je Reihe aufeinanderfolgender Werkzeugmaschinenbetten mindestens eine sie verbindende
und parallel zur Werkstückschlittenführung verlaufende Profilstange tragen, durch die die lösbaren
Werkzeugmaschinenbetten bzw. -maschinenbettpaare mit den Profilstangen entsprechenden Ausnehmungen
zu den Sockeln festgelegt sind.
Durch die Anordnung solcher Profilstangen ergibt sich die genaue Ausrichtung der Werkzeugmaschinenbetten in den. beiden vorgenannten Richtungen
zwangsläufig bei der Festlegung, ohne daß besondere weitere Justierungsarbeiten erforderlich wären.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist jedem Werkzeugmaschinenbettpaar ein
gemeinsamer Sockel zugeordnet. An diesen Sockeln werden dann zwei Profilstangen parallel zueinander
festgelegt und können ständig mit den Sockeln verbunden bleiben. Auf das so gebildete Gestell der
Fertigungsstraße können dann die jeweils benötigten Maschinenbettpaare in leicht austauschbarer Weise
entsprechend den jeweiligen Anforderungen aufgeschraubt werden. Ein Austausch der Maschinenbettpaare
erfordert über die einfache Ausrichtung der Betten in Längsrichtung der Fertigungsstraße hinaus
keinerlei Einjustierung mehr.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung liegen die aufeinanderfolgenden Sockel der Fertigungsstraße
in ihrem unteren Bereich aneinander und sind zueinander starr, jedoch lösbar festgelegt. Hiermit
ergibt sich für die ganze Fertigungsstraße auch ohne eine Einfundamentierung der Sockel ein starres
Bett. Es kann also eine bereits vorhandene Fertigungsstraße einfach und schnell verlängert oder verkürzt
werden, wenn ein neues Arbeitsprogramm mehr oder weniger Bearbeitungsvorgänge als das alte Fertigungsprogramm
erfordert.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt
F i g. 1 die erfindungsgemäße Fertigungsstraße in einer schematisch gehaltenen Seitenansicht,
F i g. 2 die Fertigungsstraße gemäß Fig. 1 in
einem Querschnitt nach der Linie II-II der F i g. 1 (es sind lediglich die unmittelbar nach dem Schnitt
sichtbaren Teile der gegenüber F i g. 1 geringfügig abgewandelten Straße dargestellt),
F i g. 3 das in F i g. 2 sichtbare Maschinenbettpaar und Teile des auf der einen Seite benachbarten Maschinenbettpaares
in einer Ansicht von oben,
F i g. 4 die Fertigungsstraße gemäß Fig. 1 in einer die Verbindung zweier benachbarter Werkzeugmaschinenbetten
zeigenden vergrößerten Ausschnittdarstellung.
Die in F i g. 1 dargestellte Fertigungsstraße besteht im wesentlichen aus gleichartigen Sockeln 1, zwei auf
den Sockeln 1 in Längsrichtung der Straße nebeneinander geführten und damit zugleich zur Ausrichtung
der Sockel 1 dienenden Profilstangen 2 und aus einer Anzahl Maschinenbettpaaren 3, die auf die Profilstangen
2 aufsetzbar und mit je einem Sockel 1 verschraubbar sind. Dabei sind dem eintrittsseitigen und
dem austrittsseitigen Sockel 1 noch besondere, in gleicher Weise festgelegte Maschinenbetten 4 und 5
zugeordnet, von denen das Maschinenbett 4 zugleich
eine nicht besonders dargestellte Druckflüssigkeitsanlage für den nachstehend noch näher erläuterten
Werkstücktransport aufweist und eine zugehörige elektrische Steuervorrichtung 6 trägt, während das
Maschinenbett 5 einen zum Auffangen des am austrittsseitigen Ende der Straße angelangten (nicht dargestellten)
Werkstückes dienenden Stoßdämpfer 7 tragt.
Wie insbesondere aus den F i g. 2 und 3 hervorgeht, weist jedes Maschinenbettpaar 3 zwei gegenüberliegende
Maschinenbetten 3 α und 3 b auf, zwischen denen entlang der Mittelquerebene des Maschinenbettpaares
und damit zugleich entlang der lotrechten Längsmittelebene der Fertigungsstraße eine
aus zwei Führungsleisten 8 bestehende Führung für einen Werkstückschlitten 9 starr festgelegt ist. Entlang
der lotrechten Mittellinien der Führung und des ganzen Maschinenbettpaares ist weiterhin ein lotrecht
verschiebbarer Indexbolzen 10 angeordnet und in Längsrichtung des Maschinenbettpaares 3 sind in
entsprechenden Ausnehmungen der beiden Führungsleisten 8 noch zwei Spannbacken 11 angeordnet, die
aus ihrer mit den Führungsleisten 8 bündigen Normallage zur Festspannung des Werkstückschlittens 9
nach unten bewegbar sind. Im übrigen weist jedes Maschinenbettpaar 3, dessen Länge entsprechend den
Erfordernissen der zugehörigen (nicht dargestellten) Bearbeitungseinheiten unterschiedlich sein kann, im
Bereich der Führungsleisten 8 beiderseits noch seitliche Ausnehmungen 12 auf, die zur Spanabführung
dienen.
Jedes Maschinenbettpaar 3 ist mit dem zugeordneten Sockel 1 beiderseits jeder Profilstange 2 mittels
Schrauben 13 verschraubban Außerdem sind die in Längsrichtung der Fertigungsstraße aufeinanderfolgenden
Sockel 1 auch in ihrem unteren Bereich an den Stellen 14 (Fig. 1) in nicht besonders dargestellter
Weise aneinander lösbar festgelegt. Schließlich sind die einzelnen Maschinenbettpaare 3 auch
noch über in F i g. 4 dargestellte Verschraubungen 15 miteinander verschraubt, die im Falle des Wechselns
eines Maschinenbettpaares einfach gelöst werden können.
Entlang unteren Ausnehmungen der Sockel 1 ist eine waagerechte Förderkette 16 angeordnet, die zwischen
dem eintrittsseitigen und dem austrittsseitigen Sockel 1 verläuft und zum Rücktransport der am
Ende der Straße angelangten Werkstückschlitten 9 (nach Abbau der nicht dargestellten Werkstücke)
nach der Eintrittsseite der Fertigungsstraße hin dient. Damit der Werkstückschlitten 9 den entsprechenden
Kreislauf selbsttätig ausführen kann, ist jeweils zwischen dem ersten und dem zweiten sowie zwischen
dem vorletzten und dem letzten Sockel 1 ein einer Fertigungsschrittlänge — und damit etwa einer
Sockelbreite — entsprechender Abstand freigehalten, der oben lediglich durch die Profilstangen 2 und
unten durch Verbindungsträger 17 überbrückt wird. Ferner ist am eintrittsseitigen Sockel 1 an einer Führung
18 ein lotrecht verschiebbarer Wagen 19 und am austrittsseitigen Sockel 1 eine lotrechte Führung 20
mit einem weiteren Wagen 21 angeordnet, wobei die beiden Wagen 19 und 21 zwischen den in Fig. 1
dargestellten oberen Stellungen und unteren Stellungen verschiebbar sind, bei denen auf den Wagen befindliche,
den Führungsleisten 8 ähnliche Führungsleisten 8 α etwas unterhalb dem oberen Kettentrum
der Förderkette 16 liegen.
Die im Maschinenbett 4 befindliche Druckflüssigkeitsanlage dient unter anderem zur Versorgung eines
Vorschubzylinders 22, aus dem ein nicht sichtbarer Vorschubkolben gerade um die Länge eines Fertigungsschrittes
in Bewegungsrichtung der Werkstückschlitten 9 nach vorn herausschiebbar ist. Mit der
Druckflüssigkeitsanlage werden ferner über in den Maschinenbettpaaren 3 vorgesehene (nicht dargestellte)
Kanäle und über die Maschinenbettpaare 3
ίο miteinander verbindende Leitungen 23 (Fig. 1) und
Verschraubungen (F i g. 4) auch die Indexbolzen 10 und die Spannbacken 11 entsprechend dem Programm
der Steuervorrichtung 6 betätigt.
Zum Betrieb der beschriebenen Fertigungsstraße
»5 werden auf die einzelnen Maschinenbetten 3 α und 3 b
mittels in den Betten befindlicher üblicher T-Nuten 25 nicht dargestellte Bearbeitungseinheiten so montiert,
daß der gewünschte Arbeitsvorgang an dem gerade dort befindlichen Werkstück vorgenommen werden
*° kann. Bei dieser Montage der Bearbeitungseinheit
ergibt sich die richtige Lage des Werkzeuges gegenüber dem Werkstück schon durch die beschriebene
einstückige Verbindung des Maschinenbettes mit der Zentrier- und Spannvorrichtung für den Werkstück-
a5 schlitten 9. Es ist lediglich noch erforderlich, die
Bearbeitungseinheit entlang den T-Nuten 25 so auszurichten, daß der gewünschte Bearbeitungsvorgang,
z. B. ein Bohrvorgang, mit dem vorgesehenen Vorschub vorgenommen werden kann.
Zur Vornahme der unterschiedlichen Bearbeitung, die außer einer zerspanenden Bearbeitung auch zahlreiche
andere Bearbeitungsformen, z. B. eine Warmbehandlung oder eine Abschreckbehandlung umfassen
kann, wird das zu bearbeitende Werkstück zunächst auf einem Werkstückschlitten 9 festgespannt
und mitsamt dem Schlitten auf den in seiner oberen Endstellung befindlichen Wagen 19 aufgesetzt. Außerdem
werden auch die in Vorschubrichtung der Werkstückschlitten 9 folgenden Bearbeitungsstellen mit je
♦° einem (noch leeren) Werkstückschlitten 9 besetzt, so
daß schließlich lediglich der in F i g. 1 linke Wagen 21 unbesetzt bleibt.
Daraufhin wird die Fertigungsstraße durch Einschalten der Steuervorrichtung 6 in Gang gesetzt, wo-
durch zunächst der im Zylinder 22 befindliche Kolben in Vorschubrichtung der Fertigungsstraße um die
Länge eines Werkstückschlittens 9 — und damit gerade um einen Fertigungsschritt — aus demselben
herausbewegt wird. Dadurch ist der mit dem Werkstück versehene Werkstückschlitten 9 über die erste
Fertigungsstelle gelangt, während der vorher an der letzten Fertigungsstelle gewesene, noch leere Werkstückschlitten
9 auf den dortigen Wagen 21 verschoben ist und durch den Stoßdämpfer 7 dort zuriickgehalten
wird. Dabei bildet der Stoßdämpfer 7 zugleich einen Anschlag, über den die aneinander anliegenden
nachfolgenden Werkstückschlitten 9 mit hinreichender Genauigkeit an den neuen Bearbeitungsstellen angehalten
werden. Die genaue Ausrichtung der Werk-
stückschlitten 9 an den einzelnen Bearbcitungsstellen
erfolgt dann durch die Indexbolzen 10, die nunmehr durch die Steuervorrichtung 6 und die Druckflüssigkeitsanlage
etwas nach oben in je eine (nicht dargestellte) angepaßte konische Bohrung der dorti-
gen Werkstückschlitten 9 hineinbewegt werden. Der nächste gesteuerte Vorgang besteht in einer Ahwärtsspannung
der Spannbacken 11 der einzelnen Maschinenbettpaare 3, wodurch die vorher zenirierten
Werkstückschlitten 9 nunmehr fest an die Führungsleisten 8 der Maschinenbettpaare gespannt werden.
Nach dieser Festspannung gibt die Steuervorrichtung 6 einen weiteren Impuls, durch welchen die auf
den Werkzeugmaschinenschlitten 3 α und 3 b befindlichen Bearbeitungseinheiten in Gang gesetzt werden.
Während dieser Bearbeitungen wird vor den inzwischen wieder in den Zylinder 22 zurückbewegten
Vorschubkolben ein neuer, mit einem noch unbe-
von der vorherigen Bearbeitungsstelle zur neuen Bearbeitungsstelle
versetzt zu werden. Es ist also weder eine Fundamentierung zu lösen noch überhaupt ein
Sockel 1 zu versetzen.
Soll die Fertigungsstraße beispielsweise verlängert werden, so kann auch dies ohne größere Umbauarbeiten
erfolgen. Zunächst sind die einzelnen Maschinenbettpaare 3 von den vorhandenen Sockeln 1
abzunehmen und das am austrittsseitigen Ende der
arbeiteten Werkstück versehener Werkstückschlitten 9 i° Fertigungsstraße befindliche Maschinenbett 5 nebst
auf den dortigen Wagen 19 aufgesetzt und der auf Sockel 1 so weit nach vorn zu versetzen, daß in ihrer
dem Wagen 21 befindliche leere Werkstückschlitten 9 Zahl der Zahl der neuen Bearbeitungsstellen entspremit
dem Wagen 21 nach unten auf die umlaufende chende Sockel 1 zwischen dem bisherigen vorletzten
Förderkette 16 abgesenkt. Sind die Arbeitsgänge aller Sockel und die mit dem letzten Sockel 1 verbunden
Bearbeitungseinheiten der Fertigungsstraße durchge- 1S bleibenden Verbindungsträger 17 eingesetzt werden
führt, dann wird dies der Steuervorrichtung 6 durch können. Sollte die Länge der vorher verwendeten
einen weiteren Impuls mitgeteilt, woraufhin zunächst Pfil 2 ih h h i
die Spannbacken 11 aller Bearbeitungsstellen wieder gelöst und auch die Indexbolzen 10 wieder nach
unten in ihre Freigabestellung zurückbewegt werden. Es kann somit der nächste Fertigungsschritt erfolgen.
Durch den jetzt folgenden zweiten Vorschub des Vorschubkolbens gelangt der mit dem Werkstück
versehene Werkstückschlitten 9 zur zweiten Bearbei-
Profilstangen 2 nicht mehr ausreichen, so sind neue längere Profilstangen einzusetzen. Dann ist noch die
Verlängerung der Förderkette 16 erforderlich, die aber auch — z.B. durch Einsetzen neuer Kettenglieder
— ohne erheblichen Aufwand vorgenommen werden kann.
Es brauchen schließlich nur noch die dem/neuen Arbeitsprogramm entsprechenden Maschinenbetttungsstelle
und der vorher an der vordersten Bearbei- a5 paare 3 auf die zugehörigen Sockel 1 aufgeschraubt
tungsstelle befindliche (noch leere) Werkstückschiit- und mittels der Verschraubungen an die Druckflüssigten9
auf den inzwischen wieder in seiner in Fig. 1 ' keitsanlage angeschlossen zu werden, woraufhin die
dargestellten obersten Stellung angelangten Wagen verlängerte Fertigungsstraße mit einer entsprechend
21, wobei er durch den Stoßdämpfer 7 ausgerichtet vergrößerten Zahl von Werkstückschlitten 9 in Gang
wird. Es kann nun die nächste Bearbeitung des 3<>
gesetzt werden kann.
Werkstückes an der zweiten Bearbeitungsstelle be- Wenn bei den heute üblichen Bearbeitungsein-
ginnen, nachdem die Werkstückschlitten 9 zunächst heiten ein Wechsel der Bearbeitungsstelle auch noch
wieder in der bereits beschriebenen Weise zentriert einen gewissen weiteren Aufwand erfordert, der vor
und festgespannt wurden. So folgt einer Bearbeitung allem mit dem Ortswechsel der zugehörigen Druckdie
nächste, gegebenenfalls auch doppelseitige Be- 35 flüssigkeitsanlage und mit einem neuen elektrischen
arbeitung des Werkstückes von zwei gegenüberliegen- Anschluß an eine elektrische Zentrale od. dgl. verden
Bearbeitungseinheiten her, bis schließlich das bunden ist, so sei schließlich noch darauf hingewiefertig
bearbeitete Werkstück mit dem zugehörigen sen, daß auch hier neue Vorschläge gemacht wurden,
Werkstückschlitten 9 auf dem Wagen 21 angelangt die den Wechsel der einzelnen Bearbeitungseinheiten
ist. Hier wird es während der Bearbeitung der nach- 4o erheblich vereinfachen und beschleunigen. Danach ist
folgenden Werkstücke vom Werkstückschlitten 9 ab- es ohne weiteres möglich, selbst umfangreichere
gespannt, während der leere Schlitten mit dem Wagen ' Änderungen an einer vorhandenen Fertigungsstraße
21 nach unten auf die Förderkette 16 gebracht wird, ohne Spezialkräfte und insbesondere ohne qualifidie
ihn wieder nach der Eintrittsseite der Fertigungs- zierte Elektriker vorzunehmen, z. B. lediglich durch
straße hin unter den dort gerade in seiner untersten 45 an den einzelnen Sockeln 1 vorgesehene Steckkon-Stellung
befindlichen Wagen 19 bringt. Auf den mit takte 26 zum Netzanschluß sogenannte Wechseldem
Wagen 19 wieder nach oben gebrachten leeren elektriken jeder Bearbeitungseinheit über einen Siche-Werkstückschlitten
9 wird nunmehr das nächste, noch rungskasten 27 und einen Hauptschalter 28, auch
unbearbeitete Werkstück gespannt, woraufhin — auch wenn sich beispielsweise der hydraulisch gesteuerte
nach Rückkehr des Wagens 21 in seine oberste Stel- 5° Bewegungsablauf und damit der ölmengenbedarf an
lung — der nächste Fertigungsscjmtt erfolgen kann. der Bearbeitungsstelle erheblich ändern sollte.
Sollte für die richtige Aufspannung der Werkstücke Die Erfindung ist nicht an alle Einzelheiten der
auf die Werkstückschlitten 9 mehr Zeit benötigt wer- beschriebenen und dargestellten Fertigungsstraße geden.
als zwischen den einzelnen Fertigungsschritten bunden. So könnte z. B. einer Zentrier- und Einzur
Verfügung steht, dann kann die Beschickung des 55 spannstelle statt eines Maschinenbettpaares lediglich
Wagens 19 selbstverständlich auch von einer beson- ein einziges Werkzeugmaschinenbett in der beschrie-
deren (nicht dargestellten) Aufspannstelle für die
Werkstücke aus erfolgen, der die leeren Werkstückschlitten über die Förderkette 16 zugeführt werden.
Werkstücke aus erfolgen, der die leeren Werkstückschlitten über die Förderkette 16 zugeführt werden.
Soll ein vorher ausgeführtes Bearbeitungsprogramm geändert werden, so können die damit verbundenen
Umstellungen der Bearbeitungseinheiten außerordentlich schnell erfolgen. Zum Wechseln braucht lediglich
die ganze Bearbeitungseinheit bzw. das Paar Bearbeitungseinheiten mitsamt dem zugehörigen Maschinenbettpaar 3, mit dem es eine bzw. zwei selbständige
Werkzeugmaschinen bildet, nach entsprechendem
Lösen der Schrauben 13 und der Verschraubung 15
Umstellungen der Bearbeitungseinheiten außerordentlich schnell erfolgen. Zum Wechseln braucht lediglich
die ganze Bearbeitungseinheit bzw. das Paar Bearbeitungseinheiten mitsamt dem zugehörigen Maschinenbettpaar 3, mit dem es eine bzw. zwei selbständige
Werkzeugmaschinen bildet, nach entsprechendem
Lösen der Schrauben 13 und der Verschraubung 15
benen Weise zugeordnet sein.
Claims (3)
1. Fertigungsstraße mit entlang einer geradlinigen Führung schrittweise vorschiebbaren
Werkstückschlitten, wobei die Führung aus mit benachbarten Werkzeugmaschinenbetten oder
Werkzeugmaschinenbettpaaren starr verbundenen aufeinanderfolgenden Führungsteilen zusammengesetzt
ist, die jeweils Zentrier- und Spannstellen
für den Werkstückschlitten aufweisen, und wobei alle Werkzeugmaschinenbetten bzw. Werkzeugmaschinenbettpaare
auf Sockeln der Fertigungsstraße festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sockel (1) je Reihe aufeinanderfolgender Werkzeugmaschinenbetten (3 a
bzw. 3&) mindestens eine sie verbindende und parallel zur Werkstückschüttenführung (8) verlaufende
Profilstange (2) tragen, durch die die lösbaren Werkzeugmaschinenbetten bzw. -maschinenbettpaare
(3 a, 3 b bzw. 3) mit den Profilstan-
gen entsprechenden Ausnehmungen zu den Sockeln (1) festgelegt sind.
2. Fertigungsstraße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Werkzeugmaschinenbettpaar
(3) ein gemeinsamer Sockel (1) zugeordnet ist.
3. Fertigungsstraße nach den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden
Sockel (1) der Fertigungsstraße in ihrem unteren Bereich aneinander anliegen und
zueinander starr, jedoch lösbar festgelegt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
909520/215
Priority Applications (5)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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GB37696/63A GB1010140A (en) | 1962-10-18 | 1963-09-25 | Improvements in and relating to transfer machines |
FR18286A FR1370464A (fr) | 1962-10-18 | 1963-10-02 | Chaîne d'usinage |
US316651A US3264710A (en) | 1962-10-18 | 1963-10-16 | Finishing road |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEG36172A DE1295319B (de) | 1962-10-18 | 1962-10-18 | Fertigungsstrasse |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1295319B true DE1295319B (de) | 1969-05-14 |
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ID=7125334
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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CH (1) | CH419961A (de) |
DE (1) | DE1295319B (de) |
FR (1) | FR1370464A (de) |
GB (1) | GB1010140A (de) |
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Also Published As
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GB1010140A (en) | 1965-11-17 |
US3264710A (en) | 1966-08-09 |
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CH419961A (de) | 1966-08-31 |
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