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DE1293491B - Selbsttaetige Regelvorrichtung, bei der aus Sicherheitsgruenden mehrere parallele Steuerkanaele vorgesehen sind - Google Patents

Selbsttaetige Regelvorrichtung, bei der aus Sicherheitsgruenden mehrere parallele Steuerkanaele vorgesehen sind

Info

Publication number
DE1293491B
DE1293491B DES77228A DES0077228A DE1293491B DE 1293491 B DE1293491 B DE 1293491B DE S77228 A DES77228 A DE S77228A DE S0077228 A DES0077228 A DE S0077228A DE 1293491 B DE1293491 B DE 1293491B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
output
amplifier
channels
channel
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77228A
Other languages
English (en)
Inventor
Treadwell Richard Julian
Righton David William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
S Smith and Sons Ltd
Original Assignee
S Smith and Sons Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by S Smith and Sons Ltd filed Critical S Smith and Sons Ltd
Publication of DE1293491B publication Critical patent/DE1293491B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D1/00Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots
    • G05D1/0055Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements
    • G05D1/0077Control of position, course, altitude or attitude of land, water, air or space vehicles, e.g. using automatic pilots with safety arrangements using redundant signals or controls
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B9/00Safety arrangements
    • G05B9/02Safety arrangements electric
    • G05B9/03Safety arrangements electric with multiple-channel loop, i.e. redundant control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Regelvorrichtungen nach Patent 1210 071, d. h. auf Regelvorrichtungen, bei denen aus Sicherheitsgründen mehrere parallele Steuerkanäle zur Betätigung einer gemeinsamen Steheinrichtung in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Führungsgröße vorgesehen sind und jeder Kanal einen Verstärker enthält, an dessen Eingang ein von der Führungsgröße abgeleitetes Signal übermittelt wird, wobei wenigstens einige der Kanäle außerdem einen Vergleicher zum Erzeugen eines Signals aufweisen, welches dem Unterschied zwischen der Ausgangsgröße des Verstärkers des jeweiligen Kanals und einem Mittelwert für die Ausgangsgrößen der Verstärker aller Kanäle entspricht, und wobei Einrichtungen vorgesehen sind, durch welche die übertragungseigenschaften der Kanäle in Abhängigkeit von der Ausgangsgröße des Vergleichers so verändert werden, daß sich ihr Unterschied in Richtung auf Null verkleinert.
  • In einem typischen Fall können Regelvorrichtungen der beschriebenen Art für jeden Unterkanal eine Sollsignalquelle zum Erzeugen eines den Sollwert darstellenden Signals enthalten sowie einen Regelverstärker, mit dessen Eingang die Sollsignalquelle gekoppelt ist, einen Stellmotor, der durch die Ausgangsgröße des Regelverstärkers betrieben wird und der über einen gemeinsamen Ausgang mit den Stellmotoren der anderen Unterkanäle gekoppelt ist, und einen Rückführsignalgenerator, der mit der Ausgangswelle des Motors gekoppelt ist, um ein Signal auf den Verstärkereingang zu koppeln, das von der Ausgangsgröße des Unterkanals abhängt. In jedem Unterkanal sind die einzelnen Bauelemente, zum mindesten was ihre Betriebseigenschaften betrifft, größenmäßig identisch, und daher empfängt jeder Unterkanal Signale, die einem gemeinsamen Sollwert entsprechen.
  • Bei einer Regelvorrichtung der beschriebenen Art müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Fehlfunktionen oder Beschädigungen zu verhindern, wenn die Ausgangsgröße eines der Unterkanäle erheblich von den Ausgangsgrößen der übrigen abweicht, wie es z. B. geschehen kann, wenn einer der Unterkanäle fehlerhaft ist. Zu diesem Zweck können Einrichtungen vorgesehen werden, die den Antrieb von jedem der Motoren zum Ausgangsbauteil trennen, wenn das Drehmoment, das durch diesen Antrieb ausgeübt wird, einen vorbestimmten Wert übersteigt. Ebenfalls können Vorkehrungen getroffen werden, um jeden Unterkanal, in dem ein oder mehrere andere vorbestimmte Fehlerzustände eintreten, abzutrennen oder auszuschalten.
  • Weiter können angemessene und zulässige Differenzen in den Signalen (einschließlich angemessener und zulässiger Abweichungen der Ausgangswerte in den Ausgängen der Signalqulellen), die durch die Sollsignalquellen oder die Rückführsignalgeneratoren oder in den Betriebseigenschaften des Regelverstärkers oder anderen Elementen der Unterkanäle erzeugt werden, wenn sie nicht korrigiert werden, i Anlaß zu Differenzen in den Motorausgangsdrehmomenten geben, die ausreichend sind, um zu bewirken, daß einer oder mehrere der Unterkanäle unnötig außer Betrieb gesetzt werden.
  • Es ist daher Aufgabe der zusätzlichen Erfindung, i eine Regelvorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, in welcher die Wirkungen angemessener und zulässiger Differenzen zwischen den Unterkanälen derart ausgeglichen oder abgeglichen werden, daß solche unnötigen Außerbetriebsetzungen verhindert werden.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der zusätzlichen Erfindung bei einer selbsttätigen Regelvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Ausgangssignal jedes Vergleichers aus der Differenz zwischen der Ausgangsgröße des Verstärkers in seinem entsprechenden Kanal und der Ausgangsgröße des Verstärkers in dem in einer vorbestimmten zyklischen Reihenfolge nächsten Kanal gebildet ist, daß die Ausgangsgröße des Verstärkers dieses nächsten Kanals der Reihenfolge in diesem Fall für jeden Kanal als der Mittelwert dient und daß eine Schaltungsanordnung vorgesehen ist, die eine gleichzeitige Abweichung aller Kanäle im gleichen Sinne verhindert.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert werden, und zwar zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Grundform der erfindungsgemäßen Regelvorrichtung, F i g. 2 ein Blockschaltbild einer speziellen erfindungsgemäßen Regelvorrichtung, in der aus Konstruktionsgründen das Betriebsprinzip etwas verändert ist, während F i g. 3 in vereinfachter Form ein Schaltbild eines Teils von F i g. 2 wiedergibt.
  • In F i g. 1 der Zeichnungen ist ein Blockschaltbild einer Regelvorrichtung dargestellt, die einen Kanal eines Selbststeuersystems für ein Flugzeug darstellt, z. B. den Höhenruderkanal, und drei Unterkanäle aufweist, die auf einen gemeinsamen Sollwert ansprechen und einen gemeinsamen Ausgang betätigen. In dem besonderen Selbstlenksystem bzw. Autopilotsystem, das beschrieben werden soll, wird in jedem Unterkanal ein eigenes Sollsignal erzeugt, das der Geschwindigkeit der Bewegung der Steuerflächen entspricht, die erforderlich ist, um jede Störung des Flugzustandes des Flugzeuges zu beheben und/oder das Flugzeug auf einer gewünschten Flugbahn zu steuern. Diese Signalquellen sind in ihren Werten in den drei Unterkanälen identisch, die auf diese Weise mit Signalen versorgt werden, die einem gemeinsamen Sollwert entsprechen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung auch auf andere Arten von selbstlenkenden Servosystemen angewendet werden kann, z. B. zum Steuern der Position und auch für andere als selbstlenkende Servosysteme. Ähnliche Systeme, von denen jedes zwei oder mehr Unterkanäle enthält, werden selbstverständlich üblicherweise für die anderen Steuerflächen vorgesehen, d. h. für die Querruder und das Seitenruder eines Flugzeuges.
  • Die drei Unterkanäle A, B und C der Regelvorrichtung sind in getrennten Abschnitten in F i g. 1 gezeigt, wobei die Abschnitte mit den entsprechenden Bezugsbuchstaben A, B und C bezeichnet sind. Die drei Ausgangsbauteile 1A bis 1C der Unterkanäle A bis C sind in einem gemeinsamen Ausgang gekoppelt, wie durch die unterbrochene Linie gezeigt ist, die die Ausgangsbauteile 1A bis 1C verbindet. Der gemeinsame Ausgangsbauteil kann z. B. eine Welle sein, auf der ein Zahnrad sitzt, das an verschiedenen Punkten seines Umfanges von Zahnrädern angetrieben wird, die auf den Wellen 1A bis 1C sitzen. Da jeder der Unterkanäle A bis C identische Bestandteile enthält, werden diese mit den gleichen Bezugszahlen und für jeden Unterkanal mit einem entsprechenden Zusatz A, B oder C bezeichnet. Wenn in dieser Beschreibung auf die gleichen Bestandteile der drei Unterkanäle gleichzeitig Bezug genommen wird, werden die entsprechenden Bezugszahlen ohne Zusatz verwendet.
  • Jeder der Unterkanäle A bis C enthält eine Sollsignalquelle 2, die in ihren Werten gleich denen der anderen Unterkanäle, aber unabhängig von diesen ist. In bestimmten Fällen kann es zulässig sein, eine einzige Signalquelle 2 gemeinsam für alle Unterkanäle zu verwenden, oder als Alternativfall können bestimmte Bestandteile des Signals aus einer gemeinsamen Quelle entnommen werden, vorausgesetzt, daß durch geeignete Maßnahmen sichergestellt ist, daß die Wirkung eines Fehlers der gemeinsamen Quelle das System als Ganzes nicht beeinträchtigt.
  • Die durch die Signalquelle 2 erzeugten Signale entsprechen einer verlangten Geschwindigkeit der Höhenruderbewegung. In bekannter Weise kann jede Signalquelle eine Kombination von Gyroskopen, Positionsüberwachern und anderen Signalquellen enthalten, z. B. von Funkempfängern für Richtstrahlen, um ein zusammengesetztes bzw. Verbund-Sollsignal zum Steuern des Flugzeughöhenruders zu erzeugen, um entweder einen gegebenen Flugzustand aufrechtzuerhalten oder auf einer bestimmten Flugbahn zu fliegen. Die Quellen 2 können ebenfalls in bekannter Art Mittel enthalten, um in die Sollsignale passende Anteile von Signalen einzuschließen, die sich als Funktion oder Integral eines erzeugten Signals in bezug auf die Zeit ergeben.
  • Die Ausgänge der Sollsignalquellen 2 sind mit den Eingängen der Signalverbindungsnetze 3 verbunden, in welchen die Sollsignale mit verschiedenen Rückführsignalen in der unten beschriebenen Art überlagert werden. Die Ausgangsgröße der Signalverbindungsnetze 3 werden durch mit ihnen verbundene Verstärkungsabgleicher 5 den Verstärkern 4 übermittelt. Es gibt verschiedene Stellen, an denen Verstärkungsabgleicher in die Schaltung jedes Unterkanals eingeführt werden können, wie unten beschrieben wird, und drei von ihnen sind in F i g. 1 beispielsweise durch unterbrochene Linien dargestellt. Üblicherweise wird in einem gegebenen System nur einer der drei alternativ angegebenen Abgleicher verwendet. Die Ausgänge der Verstärker 4 werden Stellmotoren 6 übermittelt, deren Ausgangswellen 7 Tachometergeneratoren 8 und die Ein- ; gangsbauteile elektromagnetischer Kupplungen 9 treiben. Die Ausgangsbauteile der Kupplungen 9 sind direkt mit den Ausgangsbauteilen 1 verbunden, die zusammen an den gemeinsamen Ausgang des Kanals bzw. Gemeinschaftsausgangswert angekoppelt ; werden. Jede dieser Kopplungen enthält irgendeine drehmomentabhängige Einrichtung (die nicht gezeichnet ist), die so eingerichtet ist, daß sie ein Relais betätigt (im nachfolgenden als »Kupplungsrelais bezeichnet), das einen elektrischen Schaltkontakt 9' betätigt, wenn das übermittelte Drehmoment einen vorbestimmten Wert überschreitet. Diese drehmomentabhängige Einrichtung kann z. B. Schaltkontakte betätigen, die im Stromkreis des Kupplungsrelais enthalten sind und geschlossen werden können, wodurch die Relaiswicklung mit einer Spannungsquelle verbunden wird.
  • Die Kontakte 9' sind in den Stromkreisen der Spulen der Kupplungen 9 so verbunden, daß die Kupplungen 9 geöffnet sind, wenn der Kontakt 9' offen ist. Wenn daher der Ausgang eines der Unterkanäle erheblich von denen der anderen beiden abi weicht, wird die drehmomentabhängige Einrichtung dieses Unterkanals in Tätigkeit gesetzt, um die Kupplung zu öffnen und den Kanal außer Betrieb zu setzen. Andere Einrichtungen, z. B. Stromkreise in den Unterkanälen, die auf verschiedene Fehlerzustände ansprechen, können ebenfalls die Betätigung der Kupplungsrelais bewirken, um den Ausgang eines fehlerhaften Unterkanals abzuschalten. Die Kupplungsstromkreise können, wie anderswo vorgeschlagen, derart untereinander verbunden werden, daß der Kanal mit nur zwei betriebsfähigen Unterkanälen weiterarbeitet, daß aber, wenn noch ein weiterer Fekler entsteht, beide übriggebliebenen Unterkanäle abgeschaltet werden.
  • In bekannter Weise benötigen die Tachometergeneratoren 8 eine Bezugsspannung, damit die Signale erzeugen können, die den Drehzahlen der Ausgangswellen 7 der Motoren 6 entsprechen. Die Bezugsspannungen werden an Klemmen 10 gelegt, die, wie gezeigt, mit den Tachometergeneratoren 8 über Verstärkungsabgleicher 11 verbunden sind. Die Ausgangssignale der Tachometergeneratoren 8 werden, wie gezeigt, weiteren Eingängen der Verstärker 4 durch Verstärkungsabgleicher 12 rückübermittelt.
  • Wie oben erwähnt, ist gewöhnlich nur einer der drei Verstärkungsabgleicher 5, 11 und 12 in jeden der Unterkanäle eingeschaltet, und zwar in jedem Unterkanal der gleiche. Welcher es auch ist, er wird in Übereinstimmung mit der Spannungsdifferenz zwischen der Ausgangsgröße des Verstärkers 4 des Unterkanals, zu dem er gehört, und der Ausgangsgröße des nächsten der drei Unterkanäle (wobei sie in einer vorbestimmten Reihenfolge, z. B. in der Folge A, B, C betrachtet werden) und dem Vorzeichen der Eingangsspannung zu dem Unterkanal gesteuert, um die Übertragungseigenschaften des Unterkanals durch Verändern seiner Verstärkung in der Art zu steuern, daß die Spannungsdifferenz zwischen den beiden Verstärkerausgängen sich in Richtung auf Null vermindert. Es sei der Unterkanal A betrachtet, bei dem zu diesem Zweck die Ausgangsspannung des Verstärkers 4<4 einem Vergleicher 13 A gemeinsam mit der Ausgangsspannung vom Verstärker 4B übermittelt wird. (Im Unterkanal B liegen die Ausgänge der Verstärker 4B und 4C an dem Vergleicher 13B, und im Unterkanal C liegen die Ausgänge der Verstärker 4C und 4A am Komparator 13 C.) Der Ausgang des Vergleichers 13 A (er muß vorzeichenansprechempfindlich sein, d. 1i., seine Ausgangsgröße entspricht beispielsweise der Ausgangsgröße des Verstärkers 4A minus der Ausgangsgröße des Verstärkers 4B und ändert sein Vorzeichen entsprechend dem Vorzeichen der Differenz) wird einer Multiplikatorschaltung 14A übermittelt, an die ebenfalls der Ausgang einer Vorzeichenfühlerschaltung 15A gelegt ist. Das Eingangssignal für den Unterkanal A, das ist der Ausgang der Signalquelle 2A, wird an den Eingang der Vorzeichenfühlerschaltung 15A gelegt, die so wirkt, daß sie eines von zwei verschiedenen Ausgangssignalen (oder Signalzuständen) in Abhängigkeit vom Vorzeichen des Eingangssignals erzeugt. Der Ausgang der Multiplikatorschaltung 14A ergibt daher ein Signal, das der Differenz nach Größe und Vorzeichen zwischen den Ausgangsspannungen der Verstärker 4A und 4B multipliziert mit dem Vorzeichen der Eingangsgröße am Unterkanal A entspricht. Dieses Ausgangssignal wird, wie gezeigt, durch die drei unterbrochenen Verbindungen 16A dem entsprechenden Verstärkungsabgleicher 5A, 11A oder 12A übermittelt. Es sei erwähnt, daß Verstärkungsabgleicher auch an anderen als den bezeichneten Stellen im System enthalten sein können, z. B. zwischen den Quellen 2 und den Netzen 3, oder sie können auf andere Art mit den Quellen 2 so verbunden sein, daß sie deren Ansprechempfindlichkeit verändern, z. B. durch Verändern der Größe einer Bezugsspannung.
  • Wenn die Verstärkungsabgleicher 5 verwendet werden, wird die Größe der Signale, die von ihnen an die Verstärker 4 gegeben werden, in dem Sinne verändert, daß sich die Differenz zwischen der Ausgangsspannung des beteiligten Verstärkers 4 und der Ausgangsspannung des Verstärkers für den Unterkanal, mit dem sie verglichen wird, vermindert. Wenn die Verstärkungsabgleicher 11 verwendet werden, werden die Größen der Rückführsignale, die durch die Tachometergeneratoren 8 erzeugt werden, zu dem gleichen Zweck verändert durch Verändern der Größe der Bezugsspannungen, die von den mit den Klemmen 10 verbundenen Quellen den Generatoren 8 übermittelt werden. Wenn schließlich die Verstärkungsabgleicher 12 verwendet werden, werden die Größen der Rückkopplungssignale von den Tachometergeneratoren 8 zu dem gleichen Zweck verändert. Für den Fall der Verstärkungsabgleicher 12 sei erwähnt, daß sie einen Teil des Signalkombinationsnetzes 3 bilden können.
  • Durch Verändern der Übertragungseigenschaften der Unterkanäle auf eine der oben angegebenen Arten können die Ausgänge abgeglichen werden, und dadurch wird unnötiges Abschalten verhindert, wenn angemessene und zulässige Differenzen beispielsweise in den Amplituden der Rückführsignale oder den Amplituden der Signale von den Quellen 2 auftreten. Weitere Differenzen in den Ausgängen der drei Unterkanäle können jedoch durch angemessene und zulässige Abweichungen der Grundwerte bewirkt werden oder durch Fehler beispielsweise in den Ausgängen der Signalquellen 2 oder der Tachometergeneratoren 8 (oder anderer Rückführsignalquellen bei anderen Arten von Regelvorrichtungen), und diese können durch Rückführsignale abgeglichen werden, die von den Ausgängen der Vergleicher 13 abhängen (d. h. von den Differenzen zwischen den Ausgängen der beiden beteiligten Unterkanäle) und die den Eingängen der Unterkanäle durch geeignete Rückkopplungsnetze in der Art zugeführt werden, daß sie die Ausgangsspannungen der Vergleicher 13 gegen in Richtung auf Null vermindern.
  • In dem in F i g. 1 gezeigten System sind die Ausgänge der Vergleicher 13 direkt auf weitere Eingänge der Kombinationsnetze 3 durch Begrenzer 17 gekoppelt, wobei diese Rückkopplungswege geschaffen wurden, um das Abgleichen aller kurzzeitigen Abweichungen oder Fehler, die entstehen können, zu ermöglichen, z. B. durch Umschalten von einer Quelle auf eine andere zwischen den Sollsignalquellen 2. Solche Abweichungen können teilweise durch die Wirkung der Verstärkungsabgleicher kompensiert werden, aber dieser zusätzliche Abgleich, mit zweckmäßig begrenzter Wirkung, ist wünschenswert, um unnötiges Abschalten zu verhindern. Um lang dauernde Abweichungen auszugleichen, z. B. sich langsam addierende Fehler als Folge allmählicher Veränderungen in den Betriebseigenschaften der Schaltelemente, werden die Ausgänge der Vergleicher 13 auf andere Eingänge der Kombinationsnetze 3 durch Integratoren 18 rückübermittelt, deren Ausgänge mit Begrenzern ausgestattet sein können. In beiden Fällen ist das Vorzeichen der Rückkopplungssignale so, daß sie die Ausgänge der Vergleicher 13 in Richtung auf Null zu vermindern suchen.
  • Um endlich die Möglichkeit auszuschließen, daß alle drei Unterkanäle gleichzeitig nach der gleichen Richtung abweichen, da die Ausgänge aller drei Vergleicher 13 während eines gleichzeitigen Abweichens im gleichen Sinne im wesentlichen Null bleiben würden, werden die Ausgänge der Sollsignalquelle 2 den Eingängen der Integratoren 18 zusammen mit den Ausgängen der Vergleicher 13 übermittelt. Als Alternativlösung können ausgewählte Teile der Signale von den Quellen 2 den Integratoren 18 übermittelt werden.
  • Als Integratoren 18 werden besser elektromechanische als elektronische Integratoren verwendet, da es nötig sein kann, daß ihre Ausgangsgrößen für unbegrenzte Zeit gespeichert werden, selbst wenn die Unterkanäle, zu denen sie gehören, ausgeschaltet oder getrennt sind. Daher kann jeder der Integratoren 18 unbekannterweise einen Servoverstärker, einen Servomotor und einen Tachometergenerator, der mit der Ausgangswelle des Motors gekoppelt ist, enthalten. Die Signale, die integriert werden sollen, werden dem Verstärkereingang gemeinsam mit dem Ausgang des Tachometergenerators, aber in entgegengesetzter Richtung, übermittelt. Der Ausgang des Integrators entspricht der Stellung der Welle des Motors, und diese Stellung wird durch eine geeignete Abnahmeeinrichtung, die auf die Winkelstellung der Welle anspricht, oder durch ein Potentiometer, das über eine geeignete Verbindung von der Welle angetrieben wird, in ein elektrisches Signal umgewandelt.
  • In der obigen Beschreibung wurde auf die Natur der Signale nicht eingegangen, und es sei erwähnt, daß sie jede beliebige Form haben können, es können z. B. Gleichstromsignale oder modulierte Wechselstromsignale sein. Im letzteren Falle sind für die Schaltung zusätzliche Modulatoren, Demodulatoren, Bezugsspannungsquellen und andere Einrichtungen in bekannter Weise notwendig, und ähnliche Zusätze können in anderen Fällen erforderlich sein. Wo das Vorzeichen eines Signals erwähnt wurde, wird dies im Fall eines Wechselstroms natürlich durch die Phase bestimmt, wobei eine Phasenumkehr einem Wechsel des Vorzeichens entspricht. generatoren 8 eine Bezugsspannung, damit sie Si-Bei Anwendung bei einem Selbststeuergerät ist ein hohes Maß an Betriebssicherheit erforderlich. Jeder der Unterkanäle kann daher neben der drehmomentabhängigen Einrichtung verschiedene andere Einrichtungen zum Aufspüren von Fehlerzuständen, die in dem Unterkanal entstehen, enthalten. Diese weiteren Einrichtungen können z. B. die Kupplungsrelais betätigen, um die Kontakte 9' zu öffnen und dadurch die Kupplung 9 jedes Unterkanals, in dem ein Fehler entstanden ist, zu öffnen. Zusätzlich ist eine gewisse Neueinstellung erforderlich, wenn ein Unterkanal getrennt worden ist, damit der Verstärkerausgang des fehlerhaften Unterkanals nicht den Komparatoren der anderen beiden Unterkanäle übermittelt wird, die in Betrieb bleiben. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß die Eingänge nach den Vergleichern unter die Steuereinwirkung der Kupplungsrelais gebracht werden.
  • Wenn man eine Regelanordnung aufbauen will, die eine Mehrzahl von Unterkanälen enthält, z. B. zur Verwendung in einem Selbstlenkgerät, so kann es erwünscht sein, daß jeder Unterkanal soweit wie möglich unabhängig gemacht wird, während die Zahl von Zwischenverbindungen zwischen den Unterkanälen möglichst klein gehalten wird. Das Schaltbild eines erfindungsgemäßen Systems, in dem dies soweit wie möglich durchgeführt ist, ist in F i g. 2 dargestellt.
  • Bei dem in F i g. 1 gezeigten System kann die Verstärkung eines Unterkanals, z. B. des Unterkanals A, durch die folgende Gleichung ausgedrückt werden: GA = 1 -I- k (VO A - VO B) - Vorzeichen von VIA . (1) Wenn GA die Verstärkung ist, so ist k eine Konstante, VoA und VoB sind die Ausgangsspannungen der Unterkanäle A und B, und VIA ist die Eingangsspannung am Unterkanal A.
  • Bei dem in F i g. 2 gezeigten System ist die Arbeitsweise dadurch modifiziert worden, daß man sich zweier Näherungen oder Annahmen bedient, die bei den meisten praktischen Betriebsverhältnissen zulässig sind. Die erste besteht darin, daß das Vorzeichen der Eingangsgröße eines Unterkanals normalerweise gleich dem Vorzeichen der Eingangsgrößen der anderen Unterkanäle ist, während die zweite darin besteht, daß die Vorzeichen der Eingangsgrößen der Unterkanäle normalerweise gleich den Vorzeichen der Rückführsignale in diesen Kanälen sind. Unter der ersten dieser Voraussetzungen kann die Gleichung (1) folgendermaßen beschrieben werden: GA = 1 -f- k (VO A # Vorzeichen VI A - VO B - Vorzeichen V, B). (2) Darin ist VI B die Eingangsspannung des Unterkanals B. Unter Zugrundelegung der zweiten Näherung ergibt sich aus der Gleichung (2): GA = 1 -f- k (VO A - Vorzeichen VF A - VO B - Vorzeichen VP B) . (3) VFA und VFB sind die Rückführspannungen in den Unterkanälen A und B.
  • Das Steuersystem, dessen Schaltbild in den F i g. 2 und 3 gezeigt ist, bewirkt das Steuern der Verstärkungen der verschiedenen Unterkanäle in übereinstimmung mit der Gleichung (3). Das System ist wieder ein dem der F i g. 1 ähnliches Geschwindigkeits-Nachlaufregelsystem und hat drei gleiche Unterkanäle A, B und C, wobei nur die Schaltung des Unterkanals A gezeigt ist. Es ist schematisch gezeigt, wie Teile der Ausgangsbauteile 25B und 25C der Unterkanäle B und C mit dem Ausgangsbauteil 25A des Unterkanals A verbunden sind. Das System verwendet modulierte Wechselstromsignale, und die Verbindungsleitungen zwischen den verschiedenen Blöcken der Schaltung sind entsprechend als Doppelleitungen gezeichnet. Die Verbindungen der Ausgangsbauteile schließen drehmomentempfindliche Einrichtungen ein, wie sie mit Bezug auf F i g. 1 beschrieben wurden.
  • In F i g. 2 enthält der Unterkanal A eine Sollsignalquelle 26A, die im Betrieb ein Sollsignal zum Steuern der Flächenbewegungsgeschwindigkeit erzeugt. Dieses wird an eine Signalkombinationsschaltung 27A gemeinsam mit verschiedenen Rückführsignalen gelegt, die unten beschrieben werden, und die Ausgangsgröße dieser Schaltung 27A wird dem Eingang des Hauptservoverstärkers 28A des Unterkanals übermittelt. Die Ausgangsgröße des Verstärkers 28A wird einem Stellmotor 29 A übermittelt, z. B. einem zweiphasigen Wechselstrominduktionsmotor, dessen Bezugsphase mit einer Wechselspannung gespeist wird, die an die Klemmen 30A gelegt wird. In eine der Zuleitungen von den Klemmen 30A zum Motor 29A ist ein Stromdetektor 31A eingeschaltet, dessen Wirkung weiter unten beschrieben wird. Die Ausgangswelle 32A des Motors 29A ist mit einem Tachometergenerator 33A und mit dem Eingang einer elektromagnetisch betätigten Kupplung 34A verbunden. Der Ausgang der Kupplung 34A ist mit dem Ausgangsbauteil 25A des Unterkanals verbunden, und ihre Arbeitsspule ist mit einem Kontakt 34A' eines Kupplungsrelais in Reihe geschaltet, das wie in der Schaltung der F i g. 1 durch eine drehmomentempfindliche Einrichtung (nicht gezeigt) im Antrieb vom Ausgangsbauteil 25A des Unterkanals zum gemeinsamen Ausgang betätigt wird.
  • Der Tachometergenerator 33A wird mit einer Wechselspannung aus einer Bezugsquelle gespeist, die über die Klemmen 35A verbunden ist, und zwar durch eine Verstärkerabgleichschaltung 36A, die bewirkt, daß die an den Tachometergenerator 33 A angelegte Spannung sich in Abhängigkeit von der von den Leitungen 37A kommenden Spannung ändert. Die Ausgangsgröße vom Tachometergenerator 33 A zeigt durch ihre Amplitude die Drehzahl und durch ihre Phase die Drehrichtung der Welle 32A an und wird zu einem Eingang der Signalkombinationsschaltung 27A rückgeführt. Es sei erwähnt, daß für eine gegebene Einstellung des Verstärkungsabgleichers 36A die vom Tachometergenerator 33A erzeugte Spannung sich annähernd linear mit der Drehzahl der Welle 32A über einen gegebenen Spannungsbereich ändert. Wenn die Ausgangsgröße des Verstärkungsabgleichers 36A durch Verändern der an ihn über die Leitungen 37A angelegten Spannung geändert wird, ändert sich der Änderungsbereich der Ausgangsspannung des Tachometergenerators 33A entsprechend. Dadurch, daß man in dieser Weise die Amplitude des Geschwindigkeitssignals verändert, das nach dem Eingang des Unterkanalverstärkers rückgeführt wird, wird die Verstärkung des Unterkanals entsprechend verändert.
  • Die Ausgangsgröße des Tachometergenerators wird außerdem einer phasenempfindlichen Schaltung 38A übermittelt, deren Ausgangsgröße einer Multiplikatorschaltung 39A übermittelt wird, deren anderer Eingang mit dem Ausgang des Verstärkers 28A verbunden ist. Die Multiplikatorschaltung 39 A dient dazu, auf den Leitungen 40A eine Gleichspannung zu erzeugen, deren Größe die Amplitude und Phase der Ausgangsspannung vom Verstärker 28A, multipliziert mit -i-1 oder -1, in Abhängigkeit von der Phase der Ausgangsgröße des Tachometergenerators 33 A darstellt.
  • Die Eingangsleitungen 37A des Verstärkungsabgleichers 36 A und die Ausgangsleitungen 40 A der Multiplikatorschaltung 39A sind in einer Stern-Dreieck-Schaltung mit den identischen Leitungen von den Unterkanälen B und C verbunden; diese Schaltung ist deutlicher in F i g. 3 gezeigt, die die Multiplikatoren 39 und Verstärkungsabgleicher 36 gemeinsam mit den Ausgangsverbindungen der ersteren und den Eingangsverbindungen der letzteren darstellt. Einige dieser Verbindungen sind auch in F i g. 2 gezeigt, und die Art, in der die gezeichneten Verbindungen in F i g. 3 passen, ist durch Pfeile in F i g. 2 angedeutet, die auf die Punkte in F i g. 3 zeigen, an denen die Leitungen verbunden werden.
  • In F i g. 3 ist eine der Ausgangsleitungen 40 A des Multiplikators 39 A mit der Mittelklemme TS der Sternschaltung verbunden, während die andere mit einem festen Kontakt eines Umschaltrelaiskontaktes 41 A (s. auch F i g. 2) verbunden ist. Der Kontakt 41A wird entweder direkt oder indirekt durch das Kupplungsrelais des Unterkanals A gesteuert, und der bewegte Kontakt berührt den festen Kontakt, mit dem die Leitung 40A verbunden ist, wenn sich das Relais in dem Zustand befindet, daß die Kupplung 34A eingeschaltet ist. Der andere feste Kontakt des Kontaktes 41A ist mit einer der Eingangsleitungen 37A des Verstärkungsabgleichers 36A verbunden. Die gleiche Leitung 37A ist mit einer Klemme TAB verbunden, die zu den Unterkanälen A und B gemeinsam gehört. Das andere Ende der Leitung 37A ist mit dem einen Ende eines Widerstandes 42A (s. auch F i g. 2) verbunden, dessen anderes Ende mit dem beweglichen Kontakt von Kontakt 41 A und mit einer Klemme TCA verbunden ist, die zu den Unterkanälen A und C gemeinsam gehört. Die Teile der Schaltung der F i g. 3, die zu den Unterkanälen B und C gehören, sind identisch, wobei die Schaltung in F i g. 3 durch unterbrochene Linien entsprechend aufgeteilt ist.
  • Solange alle Kupplungen 34 eingeschaltet und die Kontakte 41 in den Stellungen sind, die in F i g. 3 nicht gezeigt sind, ist ersichtlich, daß über jeder Reihenkombination von einem Verstärkungsabgleicher 36 und einem Widerstand 42 eine Spannung liegt, die gleich der Differenz zwischen den Ausgangsgrößen der Multiplikatorschaltungen des Unterkanals, zu dem sie gehört, und dem nächsten Unterkanal in einer vorbestimmten Reihenfolge der Unterkanäle ist. Zum Beispiel liegt am Abgleicher 36A eine Spannung, die von der Differenz zwischen den Ausgangsgrößen der Multiplikatorschaltungen 39A und 39B abhängt. Wenn einer der Unterkanäle durch Betätigen des Kupplungsrelais, das den Kontakt 34' öffnet, außer Betrieb gesetzt wird, wird der Kontakt 41 dieses Unterkanals in die in F i g. 3 gezeigte Stellung umgeschaltet. Das bewirkt beispielsweise im Unterkanal A eine direkte Verbindung zwischen den Klemmen TAB und TCA, wodurch die Kombination von Verstärkungsabgleicher 36A und Widerstand 42A kurzgeschlossen und die Multiplikatorschaltung 39A getrennt wird. Die Schaltung kann dann durch die übrigen beiden Unterkanäle B und C mit den Abgleichern 36B und 36C weiter in Betrieb bleiben, die in übereinstimmung mit der Differenz zwischen den Ausgangsgrößen der Multiplikatorschaltungen 39B und 39C gesteuert werden und im gewünschten Sinne arbeiten.
  • Zusätzlich wird der Ausgang des Verstärkers 28A an den Ausgangsleistungsdetektor 45A gelegt, dessen Ausgangsgröße an ein Relais 46A gelegt ist. Das Relais 46A bleibt unter Spannung, solange die Ausgangsspannung des Verstärkers 28A über einem vorbestimmten Pegel bleibt. Wenn sie unter dieses Niveau absinkt, so fällt das Relais 46A ab, und ein Kontakt des Relais ist so eingerichtet, daß er das Kupplungsrelais betätigt, wodurch die Kupplung 34 A geöffnet wird. Dadurch wird der Unterkanal A außer Betrieb gesetzt, wenn der Ausgang vom Verstärker unter einen vorbestimmten Sicherheitspegel fällt, wodurch die Regelvorrichtung gegen einen Fehler geschützt wird, durch den die Ausgangsspannung vom Verstärker 28A verschwindet oder sehr klein wird. Ähnlich arbeitet der Stromdetektor 31 A, um das Kupplungsrelais zu betätigen und die Kupplung 34A zu öffnen, wenn der Strom in der Bezugsphasenwicklung des Motors unter einen vorbestimmten Wert fällt.
  • Es sind wie in der in F i g. 1 gezeigten Schaltung Schaltungen zum Abgleichen der Grundwerte geschaffen. Zu diesem Zweck ist ein Ausgang vom Verstärker 28A an einen Ausgangsdetektor 47A geführt, der mit einer Bezugsspannung von Klemmen 48A gespeist wird und eine Gleichspannung erzeugt, die proportional der Ausgangsspannung vom Verstärker 28A ist. Die Ausgangsleitungen 49A des Detektors 47A sind gemeinsam mit den Eingängen zu einem Begrenzer 50A und einem Integrator 51A in einer weiteren Stern-Dreieck-Schaltung ähnlich der in F i g. 3 gezeigten parallel geschaltet. Diese Schaltung ist in F i g. 2 nicht vollständig gezeigt, es ist nur der zum Unterkanal A gehörige Teil sichtbar, und der andere Teil dieser Schaltung wird mit den Klemmen 52A in der gleichen Art verbunden, wie die Schaltung der F i g. 3 mit den drei in F i g. 2 gezeigten Klemmen verbunden ist. Die weitere Schaltung ist mit F i g. 3 identisch, mit der Ausnahme, daß die Generatoren 39 durch die Ausgangsdetektoren 47 und daß die Abgleicher 36 durch die Eingänge der Begrenzer 50 und Integratoren 51 in Parallelschaltung ersetzt werden. Die Sternschaltung enthält Widerstände 53 und Kontakte 54 (53 A und 54A sind in F i g. 2 gezeigt) entsprechend den Widerständen 42 und Kontakten 41 in F i g. 3.
  • Die Ausgänge des Begrenzers 50A und des Integrators 51A sind wie in der Schaltung der Fig. 1 mit den Eingängen der Signalkombinationsschaltung 27A verbunden. Zusätzlich wird wie auch vorher eine Ausgangsgröße von der Sollsignalquelle 26A einem zweiten Eingang des Integrators 51A übermittelt, um zu verhindern, daß alle drei Unterkanäle gleichzeitig und im gleichen Sinne abweichen.
  • Bei der in F i g. 3 gezeigten Schaltung ist angenommen, daß die Verstärkungsabgleicher stromempfindliche Einrichtungen darstellen. Wenn spannungsempfindliche Einrichtungen vorgesehen sind, können die Widerstände 42 weggelassen werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige Regelvorrichtung, bei der aus Sicherheitsgründen mehrere parallele Steuerkanäle zur Betätigung einer gemeinsamen Stelleinrichtung in Abhängigkeit von einer gemeinsamen Führungsgröße vorgesehen sind und jeder Kanal einen Verstärker enthält, an dessen Eingang ein von der Führungsgröße abgeleitetes Signal übermittelt wird, wobei wenigstens einige der Kanäle außerdem einen Vergleicher zum Erzeugen eines Signals aufweisen, welches dem Unterschied zwischen der Ausgangsgröße des Verstärkers des jeweiligen Kanals und einem Mittelwert für die Ausgangsgrößen der Verstärker aller Kanäle entspricht, und wobei Einrichtungen vorhanden sind, durch welche die Übertragungseigenschaften der Kanäle in Abhängigkeit von der Ausgangsgröße des Vergleichers so verändert werden, daß sich ihr Unterschied in Richtung auf Null verkleinert, nach Patent 1210071, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal jedes Vergleichers (13 in F i g. 1; F i g. 3) aus der Differenz zwischen der Ausgangsgröße des Verstärkers (4 in F i g. 1; 28 in F i g. 2) in seinem entsprechenden Kanal (A, B, C) und der Ausgangsgröße des Verstärkers (4 in F i g. 1; 28 in F i g. 2) in dem in einer vorbestimmten zyklischen Reihenfolge nächsten Kanal (A, B, C) gebildet ist, daß die Ausgangsgröße des Verstärkers dieses nächsten Kanals der Reihenfolge (A, B, C) in diesem Fall für jeden Kanal als der Mittelwert dient und daß eine Schaltungsanordnung vorgesehen ist, die eine gleichzeitige Abweichung aller Kanäle im gleichen Sinne verhindert.
  2. 2. Regelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanal (A, B, C) einen Integrator (18 in F i g. 1; 51 in F i g. 2) aufweist, der ein Signal, welches von dem dem entsprechenden Kanal zugeführten Eingangssignal abgeleitet ist, nach der Zeit integriert und daß ein Signal entsprechend dem durch den Integrator (18 in F i g. 1; 51 in F i g. 2) abgeleiteten Integral dem Verstärker des betreffenden Kanals in einem solchen Sinne zugeführt ist, daß es das Integral auf Null reduziert, derart, daß eine gleichzeitige Abweichung aller Kanäle im gleichen Sinne vermieden wird.
  3. 3. Regelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, mit drei Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stern-Dreieck-Schaltung (F i g. 3), die allen drei Kanälen (A, B, C) gemeinsam zugehört, als Vergleicher für jeden Kanal wirksam ist, daß Signale entsprechend den Ausgangswerten der Verstärker (28 in F i g. 2) in den drei Kanälen jeweils den drei Sternarmen der Stern-Dreieck-Schaltung (über 39 in F i g. 2) zugeführt sind und daß die übertragungseigenschaften der drei Kanäle entsprechend den Differenzsignalen veränderbar sind, die (an 37 in F i g. 2) jeweils in den drei Sternarmen der Stern-Dreieck-Schaltung erscheinen.
  4. 4. Regelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Stern-Dreieck-Schaltung eine Rückführgröße für den Verstärker (28 in F i g. 2) in jedem der drei Kanäle (A, B, C) entnehmbar ist und daß die Rückführgröße (über 50 und 51 in F i g. 2) jedem Verstärker (28) entsprechend dem Differenzsignal übermittelt ist, welches in dem betreffenden der drei Sternarme der Stern-Dreieck-Schaltung erscheint.
DES77228A 1960-12-21 1961-12-21 Selbsttaetige Regelvorrichtung, bei der aus Sicherheitsgruenden mehrere parallele Steuerkanaele vorgesehen sind Pending DE1293491B (de)

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