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DE1293289B - Elektrischer Schlossschalter - Google Patents

Elektrischer Schlossschalter

Info

Publication number
DE1293289B
DE1293289B DE1963E0027869 DEE0027869A DE1293289B DE 1293289 B DE1293289 B DE 1293289B DE 1963E0027869 DE1963E0027869 DE 1963E0027869 DE E0027869 A DEE0027869 A DE E0027869A DE 1293289 B DE1293289 B DE 1293289B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
switching
key
lock switch
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963E0027869
Other languages
English (en)
Inventor
Beck Erwin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EBEKO METALLVERARBEITUNGS und
Original Assignee
EBEKO METALLVERARBEITUNGS und
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EBEKO METALLVERARBEITUNGS und filed Critical EBEKO METALLVERARBEITUNGS und
Priority to DE1963E0027869 priority Critical patent/DE1293289B/de
Publication of DE1293289B publication Critical patent/DE1293289B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/50Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member
    • H01H13/506Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch having a single operating member with a make-break action in a single operation

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schloßschalter für Verriegelungseinrichtungen von Türen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit einem bei Verdrehung des Schlüssels aus seiner Mittellage in der einen oder anderen Richtung verlagerbaren Schaltglied, welches nur in zwei bestimmten Drehstellungen des Schlüssels beidseitig der Mittellage einen Kontaktschluß in einem von zwei Magnetspulenstromkreisen herbeiführt.
  • Bei einem bekannten Schloßschalter dieser Art ist das bei Drehung des Schlüssels verlagerbare Schaltglied ein drehbarer Kontaktarm, dessen freies Ende einen überbrückungskontakt trägt. Dieser überbrückungskontakt wirkt mit drei in seiner Bevvegungsbahn in Abstand voneinander angeordneten Kontakten zusammen, von denen der mittlere Anschluß an eine Autobatterie hat. Der =Abstand zwischen dem mittleren Kontakt und den auf seinen beiden Seiten befindlichen Kontakten ist jeweils etwas kleiner als die Länge des von dem Arm getragenen überbrückungskontaktes. Wenn der Schlüssel des Schloßschalters und der Überbrückungskontakt sich in ihrer Mittellage befinden, dann fließt kein Strom. Wird jedoch der Schlüssel nach rechts oder links gedreht, so verbindet die Kontaktbrücke :den mittleren Kontakt mit einem der benachbarten Kontakte und schließt damit einen Stromkreis. Wird der Schlüssel .dann weitergedreht, so verläßt der Überbrückungskontakt den mittleren, an die Batterie angeschlossenen Kontakt, und der Stromkreis wird wieder geöffnet.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß eine solche Kontaktanordnung bei der Betätigung der Schließ- und öffnungsspulen von Verschlußeinrichtungen mitunter nicht zufriedenstellend arbeitet. Zunächst wird jeder der beim Drehen des Schlüssels in einer Richtung gegebenen Schaltimpulse beim Zurückdrehen .des Schlüssels nochmals wiederholt, weil der überbrückungskontakt ja auch dann wirksam wird. Das führt zu einer unerwünscht langen Belastung .der Autobatterie. Das wiegt um so schwerer, als die Schaltvorgänge ja regelmäßig. dann auftreten, wenn der Motor nicht läuft und die Batterie somit nicht geladen wird. Auch die Ausbildung als Gleitkontakt genügt .den zu stellenden Anforderungen nicht, weil hier durch Verschmutzen und Verschmoren leicht Funktionsfehler verursacht werden können.
  • Bekannt ist auch schon ein Schalter für Verschlußeinrichtungen der in Rede stehenden Art, bei dem von einem mittleren, an eine Batterie angeschlossenen Kontakt zwei gebogene Kontaktarme zu benachbarten Kontakten hinüberstehen und durch Angreifen eines mittels eines Bedienungshebels verlagerbaren Schaltnockens am Scheitel der gebogenen Kontaktarme an die benachbarten Kontakte angedrückt werden können. Hier ist die Gefahr gegeben, da13 der Stromkreis zu lange geschlossen bleibt oder auch eine unnötige Wiederholung der Schaltimpulse auftritt.
  • Den zu stellenden Anforderungen genügen auch jene Schaltvorrichtungen nicht, bei denen eine zwi- i schen zwei einander gegenüberliegenden Kontaktpaaren hin- und herbewegliche Kontaktbrücke federnd in der Mittellage gehalten wird und von einer in Abhängigkeit von der Schlüsseldrehung zu bewegenden Schaltstange entweder gegen das eine oder i das andere Kontaktpaar gestoßen werden kann, wobei die Schaltstange nach der Kontaktgabe selbsttätig von der Kontaktbrücke abgekuppelt wird, um die Kontaktbrücke in die Mittellage zurückgehen zu lassen. Bei dieser aus zahlreichen Teilen kompliziert aufgebauten Schaltvorrichtung ist die Gefahr nicht auszuschließen, daß die selbsttätige Abkupplung einmal nicht erfolgt und alsdann die Batterie in kurzer Zeit entladen wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Schloßschalter für Verschlußeinrichtungen der in Rede stehenden Art zu schaffen, der bei einfachstem Aufbau sicherstellt, daß beim Verdrehen des Schlüssels aus seiner Mittellage in eine seiner Endlagen eine in ihrer Länge abstimmbare, kurzzeitige Kontaktgabe erfolgt, die beim Zurückdrehen des Schlüssels weder wiederholt wird noch möglicherweise beim längeren Anhalten des Schlüssels in seiner Endlage unerwünscht lange aufrechterhalten wird. Dabei sollen auch die den bekannten Schleifschaltern anhaftenden Nachteile vermieden werden.
  • Um das zu erreichen, wird ein Schloßschalter der eingangs genannten Art erfindungsgemäß so gestaltet, daß das Schaltglied, ein, gemeinsam mit dem Verriegelungsbolzen verlägerbarer Schaltnocken ist, in dessen Bewegungsbahn das eine Ende eines sich im wesentlichen senkrecht zur Nockenbewegung erstreckenden und an. seinem anderen Ende eingespannten, federnden Schwenkarms erstreckt, und zwar so, daß er bei Bewegung des Schaltnockens in einer Richtung anfänglich mitgenommen wird, um dann vom Schaltnocken abzugleiten und in die Ausgangslage zurückzugehen, und däß die von dem federnden Schwenkarm zu betätigenden Schalter für die beiden Magnetspulenstromkreise in solcher Lage angeordnet sind, daß sie von dem Schwenkarm kurz vor dessen Abgleiten von dem Schaltnocken betätigt werden.
  • Der erfindungsgemäße Schloßschalter zeichnet sich durch Einfachheit und Betriebssicherheit aus. Man kann leicht bereits vorhandene Sicherheitsschlösser in einen Schloßschalter nach der Erfindung umwandeln. Dazu bedarf es nur eines mit dem Verriegelungsbolzen zu gemeinsamer Bewegung zu verbindenden Schaltnockens und eines federnden Schwenkarms sowie zweier Endschalter, die auf einer gemeinsamen Grundplatte od. dgl. befestigt werden. Durch entsprechende Bemessung des federnden Schwenkarms und Anordnung der Endschalter kann man die kurzzeitige Kontaktgabe je nach Wunsch etwas länger oder kürzer .halten. Auf jeden Fall ist sichergestellt, daß ein Stromimpuls nur in einer ganz bestimmten Drehstellung des Schlüssels gegeben wird und beim Weiterdrehen des Schlüssels sofort unterbrochen wird, wobei auch beim Zurückdrehen des Schlüssels keine unnötige. Wiederholung der Kontaktgabe auftritt. Günstig wirkt es sich auch aus, daß man beim Anmeldungsgegenstand mit handelsüblichen Endschaltern, wie z. B. Mikroschaltern, arbeiten kann, die man genau nach den auftretenden Belastungen auswählen kann. Man ist also nicht auf in Sonderfertigung herzustellende Schleifkontakte od. dgl. angewiesen, die immer der Gefahr von Verschmutzungen, Verschmoren u. dgl. unterliegen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand von Zeichnungen beschrieben. In diesen stellt dar: F i g. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schloßschalters, F i g. 2 eine Seitenansicht eines Zahnstangenrahmens eines für die Zwecke der Erfindung benutzten Sicherheitsschlosses, F i g. 3 eine Stirnansicht desselben Schlosses.
  • Der erfindungsgemäße Schloßschalter ist mit Vorteil zur Steuerung von elektromechanischen Bolzenverschlüssen 1 geeignet. Solche Bolzenverschlüsse haben öffnungs- und Schließspulen 5 und 6, die jeweils zur Betätigung des Bolzenverschlusses nur eines kurzen Stromimpulses bedürfen. Die Art und Weise, wie der Verschlußbolzen 11 mittels der Spulen betätigt wird, ist nicht Gegenstand der Erfindung und bedarf daher hier keiner näheren Erläuterung.
  • Der erfindungsgemäße Schloßschalter ist wie folgt aufgebaut: In einem kastenartigen Gehäuse 26 ist, durch eine Schlüssellochöffnung zugänglich, die drehbare Schloßnuß 27 gelagert. Sie ist hinten fest verbunden mit einem Ritzel 28, das bei Betätigung des Schlüssels 29 genauso gedreht wird wie die Schloßnuß 27. Das Ritzel greift in eine oben mit ihm kämmende Zahnstange 30 ein, die den Teil eines längs verschiebbar im Gehäuse 26 gelagerten Zahnstangenrahmens 31 bildet. Dieser Zahnstangenrahmen, der vorn nach der Schlüssellochseite zu offen ist, ist oben und unten im Gehäuse 26 geführt. Er trägt an einem Ende den Verriegelungsbolzen 32. Auf seinem oberen Führungsflansch trägt dieser Zahnstangenrahmen 31 außerdem einen durch einen Längsschlitz der Deckplatte des Gehäuses 26 nach oben herausragenden Schaltnocken 33. In der einen Endstellung des Schlüssels 29 und damit des verschiebbaren Zahnstangenrahmens 31 ragt der Verriegelungsbolzen 32 aus dem stirnseitigen Ende des mechanischen Sicherheitsschlosses heraus, während er in der anderen Endstellung der genannten Teile vollkommen eingezogen innerhalb des Gehäuses 26 zu liegen kommt. Die F i g. 1 zeigt das Schloß in der Schließstellung. In der Öffnungsstellung ragt der Verriegelungsbolzen 32 nicht mehr nach links heraus, dafür aber der Zahnstangenrahmen 31 ein Stück nach rechts aus dem Gehäuse.
  • Oberhalb des Gehäuses ragt eine Montageplatte 34 ein Stück nach oben. Auf ihr sind festgeschraubt zwei Mikroschalter 35 und 36, durch welche die Elektromagnete 5 und 6 der elektromagnetisch gesteuerten Verriegelungs-Aggregate 1 bedient werden. Zwischen diesen Schaltern 35 und 36 ist an einem Stift 37 ein Schwenkarm 38 frei schwenkbar aufgehängt. Er ragt mit seinem unteren Ende in die Bewegungsbahn des Schaltnockens 33. Wird der Schwenkarm von diesem verschwenkt und ein Stück mitgenommen, so betätigt er den Mikroschalter 35 bzw. 36 und damit die Bolzenverschlüsse 1. Wenn der Schaltnocken 33 weit genug zur Seite verstellt ist, rutscht der Schwenkarm 37 vom Schaltnocken 33 ab und fällt in seine Mittellage zurück. In F i g. 1 sind schematisch die Masseverbindungen sowie bei 43 der KFZ-Akkumulator angedeutet.
  • Selbstverständlich kann der erfindungsgemäße Schloßschalter die parallelgeschalteten Bolzenverschlüsse auch über zwischengeschaltete Relais betätigen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrischer Schloßschalter für Verriegelungseinrichtungen von Türen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit einem bei Verdrehung des Schlüssels aus seiner Mittellage in der einen oder anderen Richtung verlagerbaren Schaltglied, welches nur in zwei bestimmten Drehstellungen des Schlüssels beidseitig der Mittellage einen Kontaktschluß in einem von zwei Magnetspulenstromkreisen herbeiführt, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Schaltglied ein gemeinsam mit dem Verriegelungsbolzen verlagerbarer Schaltnocken (33) ist, in dessen Bewegungsbahn das eine Ende eines sich im wesentlichen senkrecht zur Nockenbewegung erstreckenden und an seinem anderen Ende eingespannten, federnden Schwenkarms (37) erstreckt, und zwar so, daß er bei Bewegung des Schaltnockens in einer Richtung anfänglich mitgenommen wird, um dann vom Schaltnocken abzugleiten und in die Ausgangslage zurückzugehen, und daß die von dem federnden Schwenkarm zu betätigenden Schalter (35, 36) für .die beiden Magnetspulenstromkreise (5, 6) in solcher Lage angeordnet sind, daß sie von dem Schwenkarm kurz vor dessen Abgleiten von dem Schaltnocken betätigt werden.
  2. 2. Schloßschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verriegelungsbolzen (32) des mechanischen Sicherheitsschlosses ein den Schaltnocken (33) tragender Zahnstangenrahmen (30, 31) sitzt, .dessen Zahnstange (30) mit einem mittels des Schlüssels drehbaren Ritzel (28) in Eingriff steht.
DE1963E0027869 1963-12-12 1963-12-12 Elektrischer Schlossschalter Pending DE1293289B (de)

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DE1293289B true DE1293289B (de) 1969-04-24

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2343322A1 (fr) * 1976-03-04 1977-09-30 Seima Commutateur electrique a conctacts de passage

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2343322A1 (fr) * 1976-03-04 1977-09-30 Seima Commutateur electrique a conctacts de passage

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