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DE1293003B - Windsichter fuer trockenes Schuettgut - Google Patents

Windsichter fuer trockenes Schuettgut

Info

Publication number
DE1293003B
DE1293003B DEST16931A DEST016931A DE1293003B DE 1293003 B DE1293003 B DE 1293003B DE ST16931 A DEST16931 A DE ST16931A DE ST016931 A DEST016931 A DE ST016931A DE 1293003 B DE1293003 B DE 1293003B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
section
air
cross
channel
air duct
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST16931A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans
Simon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ottensener Eisenwerk GmbH
Original Assignee
Ottensener Eisenwerk GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ottensener Eisenwerk GmbH filed Critical Ottensener Eisenwerk GmbH
Priority to DEST16931A priority Critical patent/DE1293003B/de
Publication of DE1293003B publication Critical patent/DE1293003B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B4/00Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents
    • B07B4/02Separating solids from solids by subjecting their mixture to gas currents while the mixtures fall

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Windsichter für trockenes Schüttgut, bestehend aus einem etwa waagerechten sich erweiternden Luftkanal, dessen Querschnitt rechteckig, schmal und hoch ist und dem das Gut nahe dem Lufteintrittsende von oben zugeführt wird, und aus unterhalb des Luftkanals in seiner Längsrichtung hintereinander angeordneten Kästen zur Aufnahme der einzelnen Fraktionen.
  • Wenn bei den bekannten Konstruktionen dieser Art das Gut am Beginn des sich erweiternden Luftkanals in den waagerechten Luftstrom aufgegeben wird, so werden die Gutteilchen .je nach ihrer Fälligkeit von dem Luftstrom mehr oder weniger mitgerissen und dadurch aufgefächert. Diese Auffächerung ist aber geringer als bei den bekannten Konstruktionen, bei denen der Luftkanal über die ganze Länge gleichbleibenden Querschnitt hat, weil schon an der Aufgabestelle zufolge der Erweiterung des Kanalquerschnittes die Verringerung der Luftgeschwindigkeit beginnt. Die Windsichter mit einem Luftkanal gleichbleibenden Querschnitts haben jedoch den Nachteil, daß ihre Baulänge sehr groß sein muß, weil sonst die feinsten Teilchen mit dem Staub durch den Luftstrom aus dem Sichter ausgetragen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei Windsichtern mit sich erweiterndem Luftkanal die Auffächerung des Gutes unterhalb der Aufgabestelle zu verbessern.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Kanal im Bereich -der Gutaufgabe und über eine daran anschließende Strecke gleichbleibenden Querschnitt hat und sich erst anschließend erweitert.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß in dieser anfänglichen Kanalstrecke gleichbleibenden Querschnitts, an deren Anfang das Gut aufgegeben wird, die Gutteilchen in um so stärkerem Maße die Geschwindigkeit des Luftstromes annehmen, je feiner sie sind. Da die hohe Geschwindigkeit des Luftstromes bis an das Ende der Kanalstrecke gleichbleibenden Querschnittes groß bleibt, so ist die Auffächerung der Teilchen entsprechend ihrer Feinheit wesentlich größer als wenn, wie bei den bekannten Konstruktionen, die Kanalerweiterung und damit auch die Verringerung der Geschwindigkeit des Luftstromes, bereits an der Aufgabestelle für das Gut beginnt. Da also die Gutteilchen stark aufgefächert in die Kanalstrecke sich erweiternden Querschnittes gelangen, so ist die Trennschärfe der Sichtung erheblich erhöht.
  • Die Seitenwände der sich erweiternden Kanalstrecke sind vorteilhaft in einem Winkel von etwa 3 bis 8° zur Kanalachse geneigt. Dabei können die obere und die untere Begrenzungswand des Kanals parallel verlaufen. Sollte jedoch eine besonders starke Herabsetzung der Luftgeschwindigkeit erwünscht sein, so können auch die oberen und gegebenenfalls unteren Begrenzungswände im gleichen Ausmaß zur Kanalachse geneigt werden.
  • Um zu erreichen, daß in dem Windsichter auch eine Luftentstaubung bewirkt wird, mündet der Luftkanal in eine sich plötzlich erweiternde Ventilatorkammer. In dieser nimmt die Luftgeschwindigkeit plötzlich stark ab und auch kleinste Staubteilchen sinken auf den Boden dieser Kammer. Dadurch wird außerdem erreicht, daß sich keine Luftwirbel vom Ventilator her in die Sortierstrecke auswirken und die Trennschärfe der Sortierung beeinträchtigen.
  • Zwischen der Kanalstrecke sich erweiternden Querschnitts und der Ventilatorkammer ist eine Kanalstrecke gleichbleibenden Querschnittes zwischengeschaltet, die eine möglichst plötzliche Erweiterung in die Ventilatorkammer und damit eine weitgehende Vernichtung der restlichen Strömungsenergie der Luft sicherstellt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den Windsichter, F i g. 2 eine Draufsicht im Schnitt nach Linie 2-2 in F i g. 1.
  • Der Luftkanal 1 des Windsichters hat einen verhältnismäßig schmalen und hohen rechteckigen Querschnitt. An seinem Eintrittsende sind Luftrichtbleche 2 vorgesehen, die eine möglichst wirbelfreie Luftströmung entstehen lassen. Unmittelbar anschließend an den mit Luftrichtblechen 2 versehenen Kanalabschnitt ist in der Kanaloberwand eine öffnung mit einem nach oben anschließenden senkrechten Schacht 3 vorgesehen. In diesen Schacht wird das zu sortierende Gut über einen Schwingförderer 4 aufgegeben, der das Gut vereinzelt in den Schacht 3 fallen läßt. Der Schacht 3 ist verlängerbar und der Schwingförderer 4 in der Höhe verstellbar angeordnet, um die Fallgeschwindigkeit des in den Luftkanal fallenden Gutes ändern zu können. Aus dem Schacht 3 fällt das Gut senkrecht in die Luftströmung in der Kanalstrecke l a, die über ihre Länge einen gleichbleibenden Kanalquerschnitt hat.
  • Der anschließende Kanalquerschnitt 1 b hat schräge Seitenwände, so daß der Kanalquerschnitt sich .ständig nach dem Kanalende hin erweitert. Anschließend daran schließt sich eine Kanalstrecke 1 c mit gleichbleibendem Querschnitt an, die in eine plötzlich erweiterte Ventilatorkammer 5 mündet, in deren Wand ein Axialventilator 6 vorgesehen ist, der den Luftstrom im Luftkanal 1 erzeugt.
  • Im Bereich der Sortierstrecke 1 a bis 1 c des Luftkanals sind unter diesem Sortierkästen 7 vorgesehen. Während die Teile mit großer Fälligkeit noch innerhalb der parallelwandigen Teilstrecke 1 a in ihren Sortierkasten fallen, gelangen die feinen und feinsten Teile in die sich erweiternde Kanalstrecke, in der sich die Luftgeschwindigkeit stetig verringert. Die Teilchen werden hier nur noch so lange horizontal beschleunigt, als sie sich langsamer als die Luft bewegen. Da die Luftgeschwindigkeit selbst absinkt, werden die schnelleren, d. h. die leichteren Teile horizontal abgebremst, so daß sie relativ früh in ihren Sortierkasten 7 abfallen können.
  • Die feinsten Teilchen fallen in den unter der Teilstrecke 1 c angeordneten Sortierkasten 7, bevor die Luft in die Ventilatorkammer 5 gelangt und dort ihre restliche Strömungsenergie weitgehend verliert. Demzufolge fallen Verunreinigungen wie Staubflocken und Fasern auf .den Boden dieser Erweiterung und können durch eine verschließbare Bodenöffnung 8 von Zeit zu Zeit abgezogen werden.
  • Um Fadenströmungen zu vermeiden, die ein Wiederaufnehmen oder Mitreißen von Staub verursachen könnten, ist vor dem Ventilatoreintritt ein Brechgitter 9 in den Luftstrom eingeschaltet.
  • Zur Luftregulierung dienen ein Regulierschieber 10 vor dem Ventilator 6 sowie ein Zweitluftschieber 11 in der oberen Wand der Ventilatorkammer 5. Die Luftregulierung dient zur Anpassung des Windsichters an zu sortierende Güter unterschiedlicher Fälligkeit. Eine weitere Verkürzung der Sortierstrecke kann noch dadurch erreicht werden, daß die Luftkanalachse schräg ansteigend gegen die Waagerechte geneigt ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Windsichter für trockenes Schüttgut, bestehend aus einem etwa waagerechten sich erweiternden Luftkanal, dessen Querschnitt rechteckig, schmal und hoch ist und dem das Gut nahe dem Lufteintrittsende von oben zugeführt wird, und aus unterhalb des Luftkanals in seiner Längsrichtung hintereinander angeordneten Kästen zur Aufnahme der einzelnen Fraktionen, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der Kanal im Bereich der Gutaufgabe und über eine daran anschließende Strecke gleichbleibenden Querschnitt hat und sich erst anschließend erweitert.
  2. 2. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der sich erweiternden Kanalstrecke (1 b) in einem Winkel von etwa 3 bis 8° zur Kanalachse geneigt sind.
  3. 3. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal in eine sich plötzlich erweiternde Ventilatorkammer (5) mündet.
  4. 4. Windsichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Kanalstrecke (1 b) sich erweiternden Querschnitts und der Ventilatorkammer (5) eine Kanalstrecke (1 c) gleichbleibenden Querschnitts zwischengeschaltet ist.
DEST16931A 1960-09-22 1960-09-22 Windsichter fuer trockenes Schuettgut Pending DE1293003B (de)

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