DE1289524B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer waessrigen 0, 5- bis 7gewichtsprozentigen Peressigsaeureloesung - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer waessrigen 0, 5- bis 7gewichtsprozentigen PeressigsaeureloesungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer wäßrigen 0,5- bis
7,0gewichtsprozentigen Peressigsäurelösung mit einem pH-Wert von 5,4 bis 7,0, die frei von schädlichen
Mengen an Diacetylperoxyd ist, durch Um-Setzung von Wasserstoffperoxyd mit Essigsäureanhydrid
in Gegenwart eines alkalisch reagierenden Stoffes, bei deren Anwendung eine wirksame und gefahrlose
Arbeitsweise ermöglicht wird.
Bekanntlich ist wäßrige Peressigsäure von einer Konzentration in der Gegend von 0,5 bis 7 Gewichtsprozent
ein sehr wirksames Bleichmittel für Fasern, wie Zellulose-, Polyamid-, Rayon-, regenerierte Zellulose-
und Leinenfasern sowie für andere Fasern, die auf den Gebieten der Pulpe, des Papiers und der Textilien
wertvoll sind. Diese Peressigsäure ist besonders wertvoll, da sie bei neutralem bis schwach saurem
pH-Wert wirksam ist, infolgedessen ist es nicht notwendig, wie es bei den meisten bekannten Bleichverfahren
der Fall ist, stark alkalische Bedingungen bei den Vorbehandlungen und bzw. oder Bleicharbeitsgängen
anzuwenden. Das Vermeiden alkalischer Bedingungen ist wichtig, da bei Alkalität unerwünschte
Änderungen der Fasereigenschaften verursacht werden.
Weiterhin haben Peressigsäurelösungen den Vorteil, daß sie zum Bleichen von Fasern geeignet sind, die
Fett- oder Naphtholfarbstoffe enthalten; bei den bisherigen Bleichverfahren wurden häufig Änderungen
der Tönung oder der Echtheit verursacht, so daß nur eine beschränkte Anzahl von Farbstoffen bisher zum
Färben von zu bleichenden Gegenständen geeignet waren. Ein weiterer Vorteil der Peressigsäurebleichung
besteht darin, daß hierbei keine stark toxischen Dämpfe entwickelt werden und sie nicht korrodierend
auf Baumaterialien, insbesondere rostfreie Stähle, wirkt. Peressigsäure ist auch wertvoll auf chemischen
Anwendungsgebieten sowie auf bakteriziden und Sanitätsanwendungsgebieten und auf anderen Bereichen,
wo eine verdünnte Persäure mit einem neutralen bis sauren pH-Wert gewünscht wird.
Im Hinblick auf derartige Vorteile, die insbesondere auf dem Gebiet des Bleichens liegen, wurden seit
vielen Jahren Versuche unternommen, verdünnte Peressigsäure in technischem Maßstab herzustellen.
In der schweizerischen Patentschrift 230 678 wird ein Verfahren zur Herstellung einer alkalischen Flotte
von organischen Persäuren mit einem pH-Wert von 6,0 bis 9.0 beschrieben. Derartige basische Eigenschaften
führen jedoch, wie bereits oben erwähnt wurde, zu unerwünschten Änderungen der Fasereigensehaften
und sind deshalb ungeeignet. In der USA.-Patentsehrift 2 377 038 wird ein Verfahren zur
Herstellung verdünnter Peressigsäurelösungen (vorzugsweise alkalischer) beschrieben, die ebenfalls
zum Texiilbleichen und für andere Arbeiten geeignet
sind. Es wird angegeben, daß derartige Bleichlösungen von Persäuren relativ verdünnt sein müssen und
daß die allgemeinen Herstellungsverfahren für Peressigsäure, beispielsweise Umsetzung von hoch- f>u
konzentrierten Wasserstoffperoxyden und Essigsäure oder Essigsäurennhydrid in Gegenwart von Schwefelsäure
oder anderen Säurekatalysatoren, sich nicht eignen, da sie nicht allgemein hergestellt und verwendet
werden können, wenn nicht die notwendigen Vorrichtungen zum Arbeiten mit hochkonzentrierten
noch eingegangen werden soll, und trotz der günstigen Eigenschaften von Peressigsäure beim Bleichen wurde
diese nicht allgemein verwendet, da in den letzten Jahren sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in
anderen Ländern bei Verwendung von Peressigsäure in verschiedenen Anlagen völlig unerwartet Explosionen
auftraten. Nach dem in der deutschen Auslegeschrift 1 158 956 beschriebenen Verfahren werden wäßrige
Bleichlösungen, die Peressigsäure bzw. deren Salze enthalten, durch einfaches Vermischen von Wasserstoffperoxyd
mit Essigsäureanhydrid und Ammoniak oder einer organischen Ammoniumbase bei einem
pH-Wert unter 6 hergestellt. Hierbei werden zur Umsetzung von etwa 85% Wasserstoffperoxyd 30 Minuten
benötigt, und es bildet sich zuerst ein bedeutender Anteil an organischen Peroxyden, die sich erst nach
einiger Reaktionszeit zur Peressigsäure aufspalten. ■ Auch in der österreichischen Patentschrift 203 454
wird die Verwendung einer sauren Peroxyd bleiche mit einem pH-Wert von 3 bis 6 beschrieben. Jedoch
bilden sich auch bei Herstellung dieser Bleichlösung, durch Auflösen von Wasserstoffperoxyd, Essigsäureanhydrid
und Essigsäure und einem Agens, beispielsweise Natriumäthylendiamintetraacetat, welches das
für den Bleichvorgang günstige Ionengleichgewicht einstellt, organische Peroxyde. Hieraus ergibt sich,
warum Peressigsäure bisher nicht allgemein als brauchbare technische Bleichchemikalie angewendet wurde.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird deshalb ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen
Herstellung von verdünnter Peressigsäure mit einem neutralen bis sauren pH-Wert zum direkten
Gebrauch beschrieben. Bei dem Herstellungsverfahren gemäß der Erfindung wird wirksame Peressigsäure
unter Anwendung von Maßnahmen hergestellt, bei denen die gefährlichen, bisher bei einer derartigen
Herstellung angewandten Bedingungen vermieden werden.
Es wurde gefunden, daß die bisher zur Herstellung verdünnter Peressigsäurelösungen verwendeten Einzelansatzverfahren,
in denen alkalische Katalysatoren zur Umsetzung von relativ verdünntem Wasserstoffperoxyd
mit Essigsäureanhydrid verwendet wurden, über sehr lange Zeiträume unzulässig große
Mengen an dem explosiven Reaktionszwischenprodukt Diacetylperoxyd ergeben. Dies tritt sowohl auf
Cirund der großen Menge an Peressigsäurelösung. die bei dieser Abreitsv/eise erzeugt und beibehalten wird,
als auch auf Grund der großen Menge an Diacetylperoxyd, die bei der Gesamtreaklion gebildet wird,
und des zur Umwandlung des Diacetylperoxyds in die Peressigsäure beim Einzelansatzverlahren erforderlichen
langen Zeitraums ein. Beim Verfahren gemäß der Erfindung wird vermieden, daß große Mengen
an Diacetylperoxyd in dem Persäuie bildenden Reaklionsgemisch und in dem erhaltenen Produkt
vorliegen. Dies ist deshalb möglich, da beim erfindiingsgemäßen
Verfahren das Diacetylperoxyd nahezu augenblicklich verbraucht wird und das Verfahren
außerdem kontinuierlich arbeitet, so daß keine größeren Persäurekonzentrationen vorliegen.
Das erfindiingsgemäße Verfahren zur Herstellung
einer wäßrigen 0,5- bis 7,0gewichlsprozentigen Peressigsäurelösung
mit einem pH-Wert von 5,4 bis 7,0, die frei von schädlichen Mengen an Diacetylperoxyd
ist, durch Umsetzung von Wasserstoffperoxyd mit
a) wäßriges Wasserstoffperoxyd in einer Menge, so daß sicli in der Reaktionsmischung eine Konzentration
an aktivem Sauerstoff von 0,8 bis 12,0 Volumen ergibt,
b) Essigsäureanhydrid in einer Menge, so daß sich ein molares Verhältnis von Essigsäureanhydrid
zu Wasserstoffperoxyd von 1,0 bis 1,16:1 ergibt, und
c) einen alkalischen Katalysator, der mit aktivem Sauerstoff verträglich ist, in einer Menge, so daß
sich ein pH-Wert in dem Reaktionsgemisch von 5.4 bis 7,0 ergibt,
kontinuierlich in eine röhrenartige Reaktionszone mit einer Geschwindigkeit entsprechend einer Reynolds-Zah!
zwischen 5000 und 30 000 und einer Verweilzeit von 30 Sekunden bis 5 Minuten bei einer Temperatur
von 26 bis 60 C einleitet.
Temperaturen im Bereich von 43 bis 54 C und Veiweilzeiten von 1 bis 2 Minuten werden vorzugsweise
verwendet. Der Druck, bei dem die Reaktionsteilnehmer eingeführt werden, hängt von der gewünschten
Venveilzeit und der Reynolds-Zah! ab und beträgt normalerweise etwa 0,7 bis 17,5 atü.
Bei Ausführung der Umsetzung in dieser Weise unter den angegebenen Bedingungen wird der Aufbau
und die Beibehaltung des Diacetylperoxyds in dem Reaktionsgemisch auf einem Minimum gehalten, so
daß das Produkt weder bei der Herstellung noch beim Gebrauch explosionsempfindlich ist. Die Sicherheit
wird noch erhöht dadurch, daß das Verfahren entsprechend dem Bedarf durchgeführt werden kann,
wobei die Reaktionsteilnehmer an einem Ende der Vorrichtung eingeführt werden und das Produkt in
einem Zeitraum bis herab zu 1^ Minute an dem anderen
Ende gebrauchsfertig abgenommen wird. Eine Lagerung der Peressigsäurelösung ist deshalb nicht
notwendig, und gefährlich große Mengen von Peressigsäure und Diacetylperoxyd werden nicht gebildet.
Weiterhin sind verdünnte Peressigsäureiösungen nicht sehr stabil (es können 20'Vo oder mehr des
aktiven Sauerstoffs der Peressigsäure bei 26 C in 8 Stunden verlorengehen), so daß die Möglichkeit des
vorliegenden Verfahrens. Peressigsäure für unmittelbare Verwendung zu liefern, äußerst wertvoll ist.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung, in der das vorliegende Verfahren am günstigsten ausgeführt
wird, besteht aus einem schlangenform igen, leicht /crspiengbaren, röhrenförmigen Reaktionsgefäß mit
einem Innendurchmesser von 3 mm bis 2.5 cm, welches in einen Flüssigkeitstank eingetaucht ist. Es sind
Einrichtungen vorhanden, um die Reaktionsteilnehmer in das Reaktionsgelaß unter Druck und bei gleichmäßiger,
pulsierungsfreier Geschwindigkeit sowie durch eine Mischvorrichtung, beispielsweise ein
Kreuzmischgerät, zu führen, und ein Auslaß ist vorhanden,
um das Produkt am Ende der Reaktionszone das gegenüber dem Einleitpunkt der ReaktioiiMeilnehmer
liegt, abzuziehen. Bei dieser Vorrichtung be- fo steht das schlangenfönnige, röhrenförmige Reaktionsgefäß
aus einem Rohr mit einem Verhältnis von i.änge in Metern zu innerem Durchmesser in Millimetern
von etwa 3,6 bis 36: 1, und es ist wichtig, daß es aus einem dünnwandigen Rohr gebildet ist.,
das sich leicht sprengen läßt, dessen Berstdnick bei
weniger als etwa 700 kg/cm2 liegl. Die untere Grenze
der Wandfestigkeit wird durch die Reaktionsbedin
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50
55 gungen bestimmt. Falls eine Umsetzung bei einem
Druck von 3,5 atü ausgeführt wird, sind Rohre mit einer Reißfestigkeit bis herab von etwa 10,5 atü geeignet
und ergeben einen zufriedenstellenden Sicherheitsfaktor.
Die Flüssigkeit, in der die Schlange eingetaucht ist und die vorzugsweise aus Wasser besteht, dient als
Sicherheitsmaßnahme, da sie geeignet ist, den Stoß irgendeiner möglichen Explosion abzufangen, falls
sich explosive Gemische entwickeln würden. Zu diesem Zweck ist die Flüssigkeitsmenge ausreichend
groß, um die Schlange völlig zu umgeben, und sie erstreckt sich vorzugsweise über den Umfang der
Schlange in allen Richtungen für mindestens 30 cm, so daß sich eine optimale stoßabsorbierende Eigenschaft
ergibt. Zur Erzielung bester Ergebnisse befindet sich die Flüssigkeit in einem Stahltank oder einem
Tank von äquivalenter Stärke mit einer Wanddicke von mindestens etwa 9,5 mm. Ebenfalls wesentlich
für die Sicherheil ist die Durchführung der Umsetzung in einem Schlangenrohr. da eine Ausbreitung
irgendeiner Explosion sich nicht über eine Schleife der Schlange erstreckt. Die Anwendung eines leicht
sprengbaren Reaktionsrohres vermindert die Möglichkeit eines übermäßigen Aufbaues explosiver Mischungen,
da das Rohr bei einer kleinen Detonation, die frühzeitig nach Aufhören der Regelung der Reaktionsbeschickung,
Temperatur u. dgl. erfolgt, zerspringt und eine Freigabe der Reaktionsteilnehmer
und eine Verdünnung in der umgebenden Flüssigkeit erfolgt.
Bei der bevorzugten Vorrichtung ist die röhrenartige Reaktionszone als Schlange mit einem Schlangendurchmesser
und Abstand ausgebildet, der es erlaubt, sie in einen FKissigkeilstank von vernünftiger
Größe einzusetzen; normalerweise haben die Schnekken einen Minimalabstand von etwa 6,3 mm, und
das Verhältnis von Gesamtrohrlänge zu Schneckendiirchmesser
beträgt etwa 50 bis 5XX) : 1.
Geeigneterweise bestehen die Reaktionsgefäßschlangen aus Rohren von rostfreiem Stahl, Nickel,
Aluminium oder anderen Metallen, die mit den Verbindungen mit aktivem Sauerstoil' verträglich
und im vorliegenden System korrosionsbeständig sind und die eine Wandstärke bis zu etwa 0,5 mm
besitzen, oder aber aus Kunststoff, wie Polyäthylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Teflon oder anderen
Kunststoffen, die mit Verbindungen mit aktivem Sauerstoff verträglich und korrosionsbeständig sind.
Röhren aus diesen Stoffen haben einen Berstdruck von weniger als etwa 7(X) kg/cm-. Das Rohr hat
vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist, und — falls
ein Rohr mit einem anderen Querschnitt als einem kreisförmigen verwendet wird ist der Durchmesser
als Durchmesser eines Kreises mit derselben Fläche als die Querschnittsfläche des verwendeten
Rohres angegeben.
Rohre mit einem Berstdnick von weniger als etwa 700 kg/cm- haben ein leichtes Gewicht und
werden für den Fall einer Explosion in der Reaktionsschlange in der vorliegenden Vorrichtung durch die
umgebende Flüssigkeit abgefangen. Ein Rohr aus rostfreiem Stahl wird vorzugsweise in dieser Vorrichtung
verwendet und, wenn .eines mil einer Stärke bis etwa 0.5 mm angewandt wird, bilden sich
beim Bersten bei Drücken unterhalb etwa 7(K) kg/cmlängliche Streifen von leichtem Gewicht, die eventu-
eile schwere Unfälle, wie sie normalerweise bei Explosionen auftreten, auf ein Minimum verringern.
Bei dem Verfahren werden die Reaktionsteilnehmer unter einem gleichmäßigen pulsierungsfreien
Druck im Bereich von etwa 0,7 bis 17,5 atü eingeleitet, wodurch sich eine turbulente Strömung
in der Reaktionszone ergibt. Eine derartige Strömung unterscheidet sich von einer laminaren Strömung
und wird durch die sogenannte Reynolds-Zahl angegeben,
die den Grad des Vermischens in strömenden Flüssigkeiten bezeichnet. Obwohl turbulente Strömung
bei Reynolds-Zahlen bis herab zu 5000 auftritt, wird es bevorzugt, dies Verfahren bei einem
derartigen Turbulenzzustand auszuführen, daß sich eine Reynolds-Zahl von etwa 10 000 bis 30 000
ergibt. Die Reynolds-Zahl leitet sich aus folgender Formel ab:
NRi. = -
DVp
20
D^ = Durchmesser des Rohres in 30 cm,
V = lineare Durchschnittsgeschwindigkeit der Flüssigkeit in 30 cm/sec,
St = Viskosität der Flüssigkeit in 450 g/30 cm/sec,
ρ = Dichte der Flüssigkeit in 450 g/(30 cm3).
Die Kombination einer röhrenartigen Reaktionszone und einer turbulenten Strömung ermöglicht
eine sehr rasche und wirksame Herstellung der Peressigsäurelösung ohne unzulässigen Aufbau von
Diacetylperoxyd. Unter diesen Bedingungen verläuft die Reaktion zu Peressigsäure zu sehr zufriedenstellenden
Ausbeuten in einem so geringen Zeitraum wie 30 Sekunden bis 1 Minute, obwohl Verweilzeiten
bis hinauf zu 5 Minuten mit Sicherheit toleriert werden können.
Essigsäureanhydrid und Wasserstoffperoxyd als Reaktionsteilnehmer werden bei der erfindungsgemäßen
Umsetzung in einem Molarverhältnis von etwa 1,0 bis 1,16 : 1 und vorzugsweise von etwa
1,08 : 1 eingesetzt. Durch dieses Verhältnis werden gute Ausbeuten erhalten, ohne daß übermäßiges
Diacetylperoxyd gebildet wird, wie bei zu hohen Essigsäureanhydridkonzentrationen, und ohne daß
ein Verlust an Wasserstoffperoxyd eintritt, wie bei übermäßigen Mengen Wasserstoffperoxyd.
Das Wasserstoffperoxyd wird bei Konzentrationen von etwa 0,8 bis 12,0 Volumen (0,24 bis 3,64Gewichtsprozent)
in dem wäßrigen Reaktionsgemisch angewandt. Bei diesen Konzentrationen erhält man
direkt zum Bleichen von Fasern brauchbare Peressigsäurelösungen, wobei zu diesem Vorgang günstigerweise
wäßrige Peressigsäure mit einer Volumenkonzentration an aktivem Sauerstoff von 0,7 bis
13,3 (0,5 bis 7,0 Gewichtsprozent) verwendet werden. Bei dem hier beschriebenen Verfahren wird Peressigsäure
mit einer Konzentration bis zu etwa 7 Gewichtsprozent erzeugt, die erforderlichenfalls leicht
mit Wasser auf die gewünschten Konzentrationen verdünnbar ist. Selbstverständlich kann das Wasserstoffperoxyd
teilweise oder vollständig durch Natriumperoxyd ersetzt werden, welches in Lösung
auf dieselbe Weise wie ein äquivalentes Gemisch von Wasserstoffperoxyd und Natriumhydroxyd reagiert.
Falls Natriumperoxyd angewandt wird, muß seine alkalische Reaktion berücksichtigt werden.
Ein alkalischer Katalysator wird bei dieser Umsetzung
in einer Menge angewandt, bei der sich sowohl die Katalyse der Peressigsäure bildenden
Umsetzung als auch ein zum Bleichen brauchbarer pH-Wert in der gebildeten Peressigsäurelösung einstellt.
Infolgedessen ist eine pH-Wert-Einstellung der Lösung vor dem Bleichen nicht erforderlich.
Gewünschtenfalls kann jedoch der pH-Wert der Peressigsäurelösung mit Säuren, wie Schwefelsäure,
Essigsäure, Phosphorsäure und ähnlichen Säuren, die mit aktivem Sauerstoff verträglich sind, oder
auch mit Alkalien, wie z. B. Ammoniumhydroxyd, Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat und ähnlichen
Alkalien, die mit aktivem Sauerstoff verträglich sind, eingestellt werden. Die alkalischen Mittel,
die als Katalysatoren verwendet werden, müssen ebenfalls mit aktivem Sauerstoff, wie Wasserstoffperoxyd
und Peressigsäure, verträglich sein, und hierzu gehören Natriumhydroxyd und Ammoniumhydroxyd.
Tetranatriumpyrophosphat oder andere Polyphosphate können zugesetzt werden, um Verunreinigungen
des Wassers aufzunehmen, die die Stabilität der Peressigsäurelösung und des Wasserstoffperoxyds
nachteilig beeinflussen, d. h. zu einem Verlust an aktivem Sauerstoff führen.
Das Reaktionsprodukt wird bei einem pH-Wert von etwa 5,4 bis 7,0 und vorzugsweise 5,5 bis 6,0
erhalten. Es ist selbstverständlich, daß bei Verwendung von Natriumperoxyd bei dieser Umsetzung
die Anfordernisse an Alkali zur Katalyse und Erreichen des gewünschten pH-Wertes durch
die Alkalität des Natriumperoxyds beeinflußt werden.
Die Temperatur, bei der die Umsetzung unter Bildung von Peressigsäure ausgeführt wird, beträgt
etwa 26 bis 60 C und vorzugsweise 43 bis 54 C. Beim Arbeiten bei Temperaturen, die wesentlich
niedriger als 26 C liegen, steigt die Menge an gebildetem Diacetylperoxyd an, während beim Arbeiten
oberhalb von etwa 60 C ziemliche Verluste an aktivem Sauerstoff eintreten.
Temperatur und pH-Einflüsse stehen untereinander in Beziehung; bei Steigerung entweder des
pH-Wertes oder der Temperatur oder auch von beiden vermindert sich der Diacetylperoxydgehalt,
jedoch steigt der Verlust an aktivem Sauerstoff an. Erniedrigung des pH-Wertes oder der Temperatur
oder von beiden unterhalb der hier angeführten bevorzugten Bedingungen vermindert das Umwandlungsverhältnis
von Essigsäureanhydrid und Wasserstoffperoxyd in Peressigsäure.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiterhin erläutert, die
eine Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt.
Diese Vorrichtung zur Herstellung einer wäßrigen 0,5- bis 7,0gewichtsprozentigen Peressigsäurelösung
besteht aus einem schlangenförmigen, rohrförmigen Reaktionsgefäß 10, das aus einem Rohr mit einem
Innendurchmesser zwischen 3 mm und 2,5 cm und einem Verhältnis von Länge in Metern zu Innendurchmesser
in Millimetern zwischen 3,6 und 36 : 1 und einem Berstdruck von weniger als etwa 700 kg/
cm2 besteht und das in einen Behälter 12 in eine Flüssigkeit 14 eingetaucht ist, die mindestens 30 cm
in sämtlichen Richtungen die Schlange des röhrenförmigen Reaktionsgefäßes 10 umgibt, aus Einrichtungen
22, 26, 30, 24, 28, 32, 42 zur Einleitung der Reaktionsteilnehmer unter Druck und mit
stetiger pulsierungsfreier Geschwindigkeit in das
Reaktionsgefäß 10 durch eine Mischeinrichtung 34 und aus einem dem Einleitpunkt der Reaktionsteilnehmer
gegenüberliegenden Auslaß 46 zum Abziehen des Produktes an dem Ende des Reaktionsgefäßes.
Die Reaktionsteilnehmer werden dieser Reaktionszone, die innerhalb eines mit Wasser oder einer
anderen zum Abfangen der Druckwelle einer möglicherweise auftretenden Explosion geeigneten Flüssigkeit
14 gefüllten Tankes 12 angebracht ist, aus drei Beschickungsbehältern zugeführt; der Behälter
16 enthält Wasserstoffperoxyd, der Behälter 18 Essigsäureanhydrid und der Behälter 20 wäßrige
alkalische Katalysatorlösung. Das Wasserstoffperoxyd wird aus dem Behälter 16 durch die Leitung
22 und den Meßpumpenkopf 24 zugeführt, Essigsäureanhydrid aus dem Behälter 18 durch Leitung
16 und Meßpumpenkopf 28 und die wäßrige alkalische Lösung aus Behälter 20 durch Leitung 30
und Meßpumpenkopf 32, wobei sämtliche Bestandteile einem Mischer 34, günstigerweise einem
Mischkreuz, zugeleitet werden, um in die Reaktionszone 10 eingeführt zu werden. Die Diaphragmameßpumpenköpfe
werden, um ein bestimmtes Verhältnis der Zufuhr der Reaktionsteilnehmer aufrechtzuerhalten,
durch einen gemeinsamen Motor 38 angetrieben. Eine magnetische Schließeinrichtung 40
,zwischen dem Meßpumpenkopf 32 und den anderen beiden Meßpumpenköpfen 24 und 28 greift in die
Antriebswelle des Motors 38 ein und ist so angeordnet, daß sie beim Anlassen und Abschalten der
Vorrichtung während eines bestimmten Zeitraumes außer Betrieb bleibt, wodurch es möglich wird, die
wäßrige Ammoniakzufuhr allein in die Reaktionsgefäßschlange 10 einzuleiten, wodurch das System
durchgespült und eventuell vorhandenes gefährliches hinterbliebenes Diacetylperoxyd zerstört wird. Zufuhrdämpfer
42 in jeder Leitung 22, 26 und 30 regulieren eine gleichmäßige Strömung, falls ein
Kolben, eine Diaphragma oder eine andere Pumpe 38, bei der eine pulsierende Strömung erzeugt wird,
verwendet wird. Diese Dämpfer wirken so, daß sie die Verfahrensflüssigkeit einem flexiblen Diaphragma
von geeigneter Größe aussetzen, welches die Flüssigkeit von einer abgeschlossenen Gaskammer trennt,
in der der Druck des Gases reguliert werden kann. Das Diaphragma arbeitet, um die Schwankungen
im Strömungsdruck zu dämpfen, wie eine Feder.
Der Tank 12 ist mit einem Wasser- oder Dampfeinlaß 44 und einem Auslaß 46 versehen; dies
ermöglicht es, die Temperatur der Reaktion durch Regelung der Flüssigkeitstemperatur zu steuern.
Die Reaktion verläuft exotherm, jedoch geht bei der Kühlung durch die Umgebung bisweilen mehr
Wärme verloren als bei der Reaktion gebildet wird, und es ist deshalb, um die gewünschte Reaktionstemperatur aufrechtzuerhalten, günstig, etwas mit
Dampf oder heißem Wasser zu erhitzen. Die Peressigsäurelösung wird aus der Reaktionszone 10
durch Leitung 48 in eine Bleichvorrichtung, eine andere Verwendungsvorrichtung für Persäure oder
zur Lagerung geleitet.
Die folgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung.
Beispiel 1 6s
Eine Schlange 10 mit vierzig Windungen mit einer Steigung von 23 mm und mit einem Schlangendurchmesser
von 72,3 cm wurde aus einem Rohr von 12,7 mm Außendurchmesser aus rostfreiem Stahl
304 von 91,5m Länge mit einer Wandstärke von 0,5 mm und einem Innendurchmesser von 11,6 mm
hergestellt. Diese Schlange wurde zentral in einen zylindrischen Stahltank 12 von 1,8 m Höhe und
1,95 m Durchmesser eingesetzt und der Tank mit Wasser 14 gefüllt. Die Schlange war am Boden mit
einem Mischkreuz 34 versehen, an dem drei Leitungen 22, 26 und 30 aus rostfreiem Stahl zur Beschickung
von 50%igem wäßrigem Wasserstoffperoxyd, Essigsäureanhydrid und wäßriger Ammoniumhydroxydlösung
von l,38°/o befestigt waren. Diese Stoffe wurden durch die Meßpumpenköpfe
24,28 und 32, die durch Motor 38 angetrieben wurden, eingeleitet. Stöße in der Beschickung, die durch die
Pumpwirkung erzeugt waren, wurden durch die Zufuhrdämpfer 42 ausgeglichen. Die erzeugte Peressigsäurelösung
wurde über Leitung 48 abgezogen. Die Umsetzung unter Bildung von Peressigsäure wurde durch Beschickung von Essigsäureanhydrid,
Wasserstoffperoxyd und wäßriger Ammoniumhydroxydlösung in folgenden Mengen ausgeführt:
Bestandteil
Wasserstoffperoxyd
Essigsäureanhydrid
Wäßriges Ammoniak (1,38% als NH3)
I/Std.
22,3
39,7
635,2
Hierbei ergibt sich ein pH-Wert von 6,0 und ein Molarverhältnis von Essigsäureanhydrid zu Wasserstoffperoxyd
von 1,08 : 1 auf der Basis von 100% Wasserstoffperoxyd. Die Einführungsgeschwindigkeit
der Reaktionsteilnehmer war so, daß sich eine turbulente Strömung, gemessen als Reynolds-Zahl
20 000, ergab, und das Reaktionsgemisch verblieb in der Reaktionszone während 60 Sekunden, wobei
die Reaktionstemperatur 49°C betrug.
Bei der Analyse auf Diacetylperoxyd, die 1 Minute nach der Einbringung der Reaktionsbestandteile
in das Rohr, wenn sie aus dem Reaktionsgefäß herauskamen, durchgeführt wurde, zeigte das Vorhandensein
von 0,035% (bezogen auf das Gewicht des gesamten Reaktionsgemisches) von Diacetylperoxyd.
Das Produkt enthielt 3,57 Gewichtsprozent Peressigsäure, was einer Umwandlung von 85,5%,
bezogen auf eingesetztes Wasserstoffperoxyd, entspricht.
Die bei Beispiel 1 verwendete Vorrichtung wurde zur Durchführung einer Reihe von Versuchen angewandt,
um den Einfluß von pH-Wert und Temperatur auf die Umwandlung von Wasserstoffperoxyd
in Peressigsäure und auf die Menge an bei der Erzeugung von Peressigsäure gebildetem Diacetylperoxyd
bei der hier beschriebenen Umsetzung von verdünntem Wasserstoffperoxyd mit Essigsäureanhydrid
bei einer Reynolds-Strömungszahl von 20000 und bei Verwendung von wäßrigem Ammoniak zu
zeigen. Die Ergebnisse dieser Versuche sind in der folgenden Tabelle I zusammengefaßt. In Tabelle I
ist der Einfluß des pH-Wertes auf die Umwandlung und den Diacetylperoxydgehalt bei zwei Temperaturen, nämlich 26,7 und 49C, aufgeführt. Bei
diesen Versuchen betrug die Verweilzeit in dem
909508/1540
Reaktionsgefäß 1 Minute, und es wurden 11,4 I/min
der Reaktionsteilnehmer durch das Reaktionsgefäß geführt. Es wurde eine Wasserstoffperoxydkonzentration
von 1,87% (oder 6,15 Volumen) und ein Molarverhältnis von 1,08 von Essigsäureanhydrid zu
Wasserstoffperoxyd angewandt.
Tabelle | Diacetylperoxyd | 49" C | I | 49" C | |
26,7" C | 0,38 | 74,8 | |||
pH | 1,13 | 0,25 | % Umwandlung von H2O2 in Peressigsäure, Basis aktiver Sauerstoff |
79,2 | |
5,3 | 1,01 | 0,26 | 26,7'C | 79,7 | |
5,4 | 0,14 | 57 | 81,3 | ||
5,5 | 0,44 | 0,07 | 63 | 83,0 | |
5,6 | 0,04 | 83,5 | |||
5,7 | 0,04 | 78,0 | 82,3 | ||
5,8 | 0,24 | 0,035 | 85,5 | ||
5,9 | 0,19 | 0,025 | 77,2 | ||
6,0 | 0,133 | 0,017 | |||
6,1 | 0,03 | 0,01 | 84,8 | ||
6,5 | 0,013 | 27,8 | |||
7,0 | 83,0 | ||||
7,5 | 80,1 | ||||
Die in der Tabelle I gezeigten Ergebnisse beweisen, daß die Menge an Diacetylperoxyd bei niedrigeren
Temperaturen und niedrigeren pH-Werten ansteigt und daß beim erfindungsgemäßen Verfahren die
Umwandlung des Wasserstoffperoxyds in der Essigsäure, bezogen auf den aktiven Sauerstoff, völlig
unerwartet bei den in Tabelle 1 angegebenen niedrigen und hohen pH-Werten abfällt.
In diesem Beispiel ist der Einfluß des Molverhältnisses von Essigsäureanhydrid zu Wasserstoffperoxyd
gezeigt, wobei lediglich das Molverhältnis geändert wurde. Der angewandte pH-Wert betrug
5,7 und die Reaktionstemperatur 49 C, wobei die anderen Bedingungen den im Beispiel 2 angewandten
entsprachen.
Molverhältnis
1,0
1,08
1,16
1,16
% Umwandlung
77,5 83,0 85,5
sich bei Verwendung eines Wasserstoffperoxydüberschusses ein Verlust an diesem kostspieligen Reagens.
In diesem Beispiel wird der Einfluß der Strömungsgeschwindigkeit und des Beschickungsdruckes in
der röhrenförmigen Reaktionszone auf die Reynolds-Zahl
gezeigt. Die Versuche in diesem Beispiel wurden mit einer Essigsäureanhydrid/wäßrigen Ammoniaklösung
durchgeführt, die die gleichen physikalischen Eigenschaften wie die Reaktionsmischung
des Beispiels 1 aufwies, und die Strömungsgeschwindigkeit und der Beschickungsdruck wurden
in der im Beispiel 1 verwendeten Vorrichtung variiert.
Rcynolds- Zahl |
Druck | Aussehen des Ablaufes an dem Rcaktionsgcfäß |
|
Strömungs geschwin digkeit |
abfall entlang der Schlange |
||
1/Sld. | 1 080 | atü | 2 Schichten vorhanden |
38 | 3 240 | 0,14 | organische Schicht zeigt |
114 | 0,14 | sich als feine Dispersion | |
5 000 | einzige Schicht | ||
189 | 9 750 | 0,7 | einzige Schicht |
341 | 14 600 | 1,41 | einzige Schicht |
511 | 20 000 | 2,8 | einzige Schicht |
700 | 23 000 | 4,8 | einzige Schicht |
795 | 6,1 | ||
In der folgenden Tabelle IV ist gezeigt, daß die Verweilzeit gesteigert werden kann und die Reynolds-Zahl
gesenkt werden kann innerhalb des vorstehenden Bereiches, ohne daß die Umwandlung beeinflußt
und ohne daß ein nachteiliger Steigerungseffekt auf die Diacetylperoxydbildung eintritt:
Verweil/eit | Reynolds- Zahl |
pH |
Minuten | ||
1,00 | 20 000 | 5,67 |
1,25 | 16 000 | 5,63 |
1,67 | 12 000 | 5,63 |
2,00 | 10(KK) | 5,63 |
Handlung | % Diacetyl peroxyd im Produkt nach einer Minute |
81,6 | 0,095 |
82,3 | 0,065 |
84,7 | 0,055 |
84,0 | 0,03 |
Die Anwendung eines Überschusses von Essigsäureanhydrid führt zu einer höheren prozentualen
Umwandlung des Wasserstoffperoxyds als erwartet werden kann. Hinsichtlich des anzuwendenden Überschusses
an Essigsäureanhydrid gibt es jedoch eine praktische obere Grenze. Falls dieser Überschuß
zu hoch ist, wird das Verfahren kostspielig, da die Konzentration des den aktiven Sauerstoff enthaltenden
Materials verringert wird. Andererseits ergibt Eine Schlange 10 mit vierzig Windungen und
einer Steigung von 22,8 mm und einem Schlangendurchmesser von 72,2 cm wurde aus einem Stahlrohr
von 12,7 mm Außendurchmesser aus rostfreiem Stahl 304 von 91,5m Länge mit einer Wandstärke
von 0,5 mm und einem Innendurchmesser von 11,6 mm hergestellt. Diese Schnecke wurde zentral
in einen zylindrischen Stahltank 12 von 1,8 m Höhe und 1,95 m Durchmesser eingesetzt und der Tank
mit Wasser 14 gefüllt. Die Schlange war am Boden mit einem Mischkreuz 34 versehen, woran drei
Leitungen 22, 26 und 30 aus rostfreiem Stahl be-
festigt waren, um eine 50%ige wäßrige Wasserstoffperoxydlösung,
Essigsäureanhydrid und eine 1,30°/nige
wäßrige Ammoniumhydroxydlösung zuzuführen. Diese Stoffe wurden durch die Meßpumpenköpfe 24,
28 und 32, die durch Motor 38 angetrieben wurden, eingeleitet. Die durch die Pumpwirkung in der
Beschickung erzeugten Stöße wurden durch die Stoßdämpfer 42 ausgeglichen. Die erzeugte Peressigsäurelösung
wurde über Leitung 48 abgezogen.
Die Umsetzung zur Bildung der Peressigsäure wurde durch Beschickung von Essigsäureanhydrid,
Wasserstoffperoxyd und wäßriger Ammoniumhydroxydlösung in folgenden Mengen durchgeführt:
Wasserstoffperoxyd (5G0Zn) ...
Essigsäureanhydrid
Wäßriges Ammoniak (1,30%)
1/Std.
'5
22.3
39,7
635,2
Dabei ergibt sich ein pH-Wert von 5,6 und ein Molarverhältnis von Essigsäureanhydrid zu Wasserstoffperoxyd
von 1,08 : 1 auf der Basis von 100% Wasserstoffperoxyd. Die Geschwindigkeit der Einführung
der Bestandteile war so, daß eine turbulente Strömung — gemessen als Reynolds - Zahl von
20000 — ausgebildet wurde, und das Reaktionsgemisch wurde in der Reaktionszone 60 Sekunden
belassen, wobei die Reaktionstemperatur 26,7° C betrug.
Die Analyse auf Diacetyiperoxyd, welche 1 Minute
nach der Einführung der Reaktionsbestandteile in das Rohr, nachdem sie aus dem Reaktionsgefäß
herauskamen, durchgeführt wurde, zeigte, daß 0,44% (auf das Gewicht des gesamten Reaktionsgemisches
bezogen) Diacetyiperoxyd vorlagen. Das Produkt enthielt 3,25 Gewichtsprozent Peressigsäure, was
einer umwandlung von 78,0%, bezogen auf eingeführtes Wasserstoffperoxyd, entspricht.
Beispiel 6
Vergleichsbeispiel — Einzelansatz
Vergleichsbeispiel — Einzelansatz
Dieser Einzelansatzversuch wurde zwecks Vergleich des bei demselben Molarverhältnis von
Wassersloffperoxyd zu Essigsäureanhydrid, wie es bei dem kontinuierlichen Verfahren nach Beispiel 5
angewandt wurde, bei demselben pH-Wert von 5,6 und der gleichen Temperatur von 26,7 C gebildeten
Diacetylperoxyds durchgeführt.
87,5 ml Wasser, 3,8 ml wäßriges Ammoniak (26,0%), 6,0 ml Essigsäureanhydrid und 3,2 ml
Wasserstoffperoxyd (wäßrige 50%ige Lösung) wurden in dieser Reihenfolge in ein 200-ml-Bechergias
eingebracht, das mit einem magnetischen Rührer versehen war und für den Fall einer Explosion hinter
einer Lucite-Sicherheitsscheibe angebracht war. Als Beginn der Reaktionszeit wurde der Beginn der
Anhydridzugabe angenommen, eine Zugabe, die 17 Sekunden bis zur Beendigung erforderte. Der
pH-Wert in dem Reaktionsgemisch betrug 5,6 und die Temperatur 26,7 C. Nach 60 Sekunden gemessen
wie vorstehend angegeben — enthielt das Reaktionsgemisch 1,04% Diacetyiperoxyd, als Gewichtsprozent
des gesamten Reaktionsgemisches. Die Umwandlung von Wasserstoffperoxyd zu Peressigsäure
auf der Basis von aktivem Wasserstoff betrug 66,7"/o nach 60 Sekunden, und die Produktlösung
enthielt 2,88 Gewichtsprozent der Peressigsäure.
Die vorstehenden Beispiele erläutern die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
seine Vorteile. Ein Vergleich der Beispiele 5 und 6 zeigt die Vorteile des kontinuierlichen erfindungsgemäßen
Verfahrens nach Beispiel 5 gegenüber einem bekannten Einzelansatzverfahren nach Beispiel
6. Die Diacetylperoxydbildung ist beim erfindungsgemäßen Verfahren wesentlich vermindert,
ohne daß die Umwandlung von Wasserstoffperoxyd in Peressigsäure nachteilig beeinflußt wird. Der
Grund für die verhältnismäßig schwache Umwandlung besteht darin, daß beim Einzelansatzverfahren
eine niedrige Temperatur aus Gründen der Stabilität der Peressigsäure angewandt werden mußte und daß
zu Vergleichszwecken beim kontinuierlichen Verfahren nach Beispiel 5 der Ansatz unter den gleichen
Bedingungen ausgeführt wurde.
Weiter ist zu berücksichtigen, daß beim kontinuierlichen Verfahren nach Beispiel 1 ausreichend
Peressigsäurelösung zur Durchführung eines 8stündigen technischen Bleicharbeitsganges erzeugt wird,
wobei bei einem Durchsatz von 11,4 l/min und einer Verweilzeit von einer Minute lediglich 11,41 Reaktionsteilnehmer
zusammen auftreten, wogegen bei einem diskontinuierlichen Verfahren für eine entsprechende
8stündige Bleichung 54501 Persäurelösung erforderlich sind, die mit Hilfe eines großen
Einzelansatzes oder mehrerer kleinerer Ansätze erzeugt werden und für die eventuelle Verwendung
gelagert werden müssen. Die Lagerung einer derart großen Menge Peressigsäurelösung ist gefährlich,
da sich das Diacetyiperoxyd, insbesondere bei niedrigen Temperaturen, abtrennen und konzentrieren
kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung besitzen den Vorteil, daß verdünnte, neutrale
bis saure Peressigsäure wirtschaftlich und sicher direkt an der Stätte ihrer Verwendung hergestellt
werden kann.
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen 0,5- bis 7,0gewichtsprozentigen Peressigsäurelösung
mit einem pH-Wert von 5,4 bis 7,0, die frei von schädlichen Mengen an Diacetyiperoxyd
ist, durch Umsetzung von Wasserstoffperoxyd mit Essigsäureanhydrid in Gegenwart eines alkalisch reagierenden Stoffes, dadurch
gekennzeichnet, daß man
a) wäßriges Wasserstoffperoxyd in einer Menge, so daß sich in der Reaktionsmischung eine
Konzentration an aktivem Sauerstoff von 0,8 bis 12,0 Volumen ergibt,
b) Essigsäureanhydrid in einer Menge, so daß sich ein molares Verhältnis von Essigsäureanhydrid
zu Wasserstoffperoxyd von 1,0 bis 1,16:1 ergibt, und
c) einen alkalischen Katalysator, der mit aktivem Sauerstoff verträglich ist, in einer
Menge, so daß sich ein pH-Wert in dem Reaktionsgemisch von 5,4 bis 7,0 ergibt,
kontinuierlich in eine röhrenartige Reaktionszone mit einer Geschwindigkeit entsprechend einer
Reynolds-Zahl zwischen 5000 und 30 000 und
einer Verweilzeit von 30 Sekunden bis 5 Minuten bei einer Temperatur von 26 bis 600C einleitet
und die gebildete Peressigsäurelösung aus der Reaktionszone abzieht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als alkalischen Katalysator
Ammoniumhydroxyd verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit
einem molaren Verhältnis von Essigsäureanhydrid zu Wasserstoffperoxyd von etwa 1,08 : 1 und
mit einer Verweilzeit von 1 bis 2 Minuten durchführt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung bei einer
Temperatur zwischen 43 und 54° C und bei einem pH-Wert von 5,5 bis 6,0 durchführt.
5. Vorrichtung zur Herstellung einer wäßrigen 0,5- bis 7,0gewichtsprozentigen Peressigsäurelösung
nach Anspruch 1, bestehend aus einem schlangenförmigen, rohrförmigen Reaktionsgefäß
(10), das aus einem Rohr mit einem Innendurchmesser zwischen 3 mm und 2,5 cm und einem
Verhältnis von Länge in Metern zu Innendurchmesser in Millimetern zwischen 3,6 und 36 : 1
und einem Berstdruck von weniger als etwa 700 kg/cm2 besteht und das in einen Behälter (12)
in eine Flüssigkeit (14) eingetaucht ist, die mindestens 30 cm in sämtlichen Richtungen die
Schlange des röhrenförmigen Reaktionsgefaßes (10) umgibt, aus Einrichtungen (22, 26, 30, 24,
28, 32, 42) zur Einleitung der Reaktionsteilnehmer unter Druck und mit stetiger pulsierungsfreier
Geschwindigkeit in das Reaktionsgefaß (10) durch eine Mischeinrichtung (34) und aus einem
dem Einleitpunkt der Reaktionsteilnehmer gegenüberliegenden Auslaß (46) zum Abziehen des
Produktes an dem Ende des Reaktionsgefaßes.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit (14), in die
das schlangenförmige Rohr-Reaktionsgefaß (10)
eingetaucht ist, aus Wasser besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das schlangenförmige Rohr-Reaktionsgefäß (10) aus einem Rohr aus rostfreiem Stahl mit einem kreisförmigen Querschnitt
und einer Dicke bis zu etwa 0,5 mm besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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