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DE1285260B - Von einer Seite ausfuehrbare Nietverbindung - Google Patents

Von einer Seite ausfuehrbare Nietverbindung

Info

Publication number
DE1285260B
DE1285260B DE1961H0041483 DEH0041483A DE1285260B DE 1285260 B DE1285260 B DE 1285260B DE 1961H0041483 DE1961H0041483 DE 1961H0041483 DE H0041483 A DEH0041483 A DE H0041483A DE 1285260 B DE1285260 B DE 1285260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rivet
hollow
mandrel
hole
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961H0041483
Other languages
English (en)
Inventor
Kleinemeyer Erich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Original Assignee
Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH filed Critical Vereinigte Flugtechnische Werke Fokker GmbH
Priority to DE1961H0041483 priority Critical patent/DE1285260B/de
Publication of DE1285260B publication Critical patent/DE1285260B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
    • F16B19/1027Multi-part rivets
    • F16B19/1036Blind rivets
    • F16B19/1081Blind rivets fastened by a drive-pin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine von einer Seite ausführbare Nietverbindung, insbesondere für den Flugzeugbau, unter Verwendung einer das Nietloch übergreifenden, einen hervorstehenden oder versenkten Kopf aufweisenden einstückigen Hohlniets, der an dem das Nietloch übergreifenden Abschnitt einen Innenwulst aufweist, der durch einen in den Hohlniet eingeführten und in ihm verbleibenden Dorn gegen Ende des Einführvorganges verformt und um die innenliegende Nietlochkante herumgebogen wird.
  • Es sind bereits von einer Seite ausführbare Nietverbindungen bekannt,, bei denen Hohlniete, und zwar solche mit hervorstehenden oder versenktem Kopf, Verwendung finden.
  • Bei einer solchen bekannten Ausführungsform ist ein mit einem verdickten Kopf versehener Gewindebolzen in den Hohlniet von der Unterseite her eingeführt. Nach Einsetzen dieses Elements in das Nietloch wird der Bolzen durch eine Gewindemutter angezogen, wodurch der Hohlniet an der innen liegenden Seite durch den verdickten Kopf angestaucht wird. Der Bolzen verbleibt in dem Hohlniet und die Mutter sichert gegen Herausfallen des Bolzens nach innen.
  • Es ist ein Gewinde notwendig, und die Gewindemutter muß an dem Gewindebolzen verbleiben, um das Herausfallen desselben zu verhindern. Diese Nietverbindung ist dann nicht am Platze, wenn, wie dies im Flugzeugbau notwendig, glatte Flächen vorhanden sein müssen.
  • Bei einer ähnlichen Ausführungsform, die aber nur für den Fall von Nietlöchern mit verhältnismäßig geringem Durchmesser, und zwar höchstens 4,8 mm, ausgeführt wird, ragt ein Dorn mit verdicktem Kopf in den Hohlniet, der eine zylindrische Bohrung aufweist. Der Dorn ist in einem an seinem Kopf anschließenden Schaftteil etwas größer gehalten als die zylindrische Bohrung des Hohlniets und geht mit einem Konus in einen schwächeren Teil über. Am inneren Ende des Hohlniets ist seine Wandstärke etwas geringer gehalten. Wird der Dorn mit einem Werkzeug nach Einsetzen - des Hohlniets nach außen gezogen, so weitet er d'en Hohlniet so weit auf, daß dieser sich an die Wand des Nietloches legt. Der Kopf des Dornes staucht dann das innere Ende des Hohlniets auf, wodurch die zu vernietenden Bleche aneinandergeklemmt werden. Anschließend muß der überschießende Teil des Dornes abgeschnitten werden.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein besonderes Werkzeug zum Hineinziehen des Dornes in den Hohlniet nötig. Der überstehende Teil dieses Dornes muß abgeschnitten werden und ist verloren.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird der Hohlniet zunächst mit Spiel in das Nietloch eingehängt, worauf ein konischer oder ein zylindrischer Dorn eingetrieben wird, der den Hohlniet aufweitet und gegen die Lochwandung preßt. Der Niet besteht aus einer zweiteiligen Hülse. Nach Eintreiben des Dorns liegt also keine geschlossene Wandung an der Nietlochwandung an. Ferner ermöglicht die Nietverbindung keinen wasserdichten Abschluß und eignet sich auch nicht zur Aufnahme starker Kräfte, wie sie z. B. im Flugzeugbau aufzunehmen sind.
  • Schließlich ist noch eine Ausführungsform bekannt, bei der das Anliegen des Hohlniets ebenfalls erst durch das Eintreiben eines Dorns bewirkt wird. Dorn und Hohlniet können dort vor dem Eintreiben in die Bohrung ein wenig zusammengesteckt werden. Dabei hat der Dons -eine zylindrische Gestalt. Zur Erzielung des erforderlichen Lochleibungsdruckes müssen die Bohrung für den Niet und die Bohrung in dem Niet auf den Durchmesser des Niets und des Dorns abgestimmt sein. Ein gleichmäßiger Lochleibungsdruck über die gesamte Nietlänge und eine Selbsthemmung der Verbindung ist nicht erzielbar.
  • Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, eine von einer -Seite ausführbare Nietverbindung zu Schaffen, die große Kräfte aufnehmen kann, einen gleichmäßigen Lochleibungsdruck gewährleistet und zugleich einen wasserdichten Abschluß ergibt.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Innenwandung der in an sich bekannter Weise mit Spiel in das Nietloch hineingehängten Hohlniet sich von dem Innenwulst nach außen schwachkegelig im Sinn der Selbsthemmung, z. B. mit einer Steigung von 1 : 50, erweitert, wobei der Dorn entsprechend gestaltet ist und beim Eintreiben von außen her den Hohlniet an die Nietlochwandung drückt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Nietverbindung.
  • F i g. 1 zeigt den in das Nietloch von drei Blechen eingesetzten Hohlniet und den Beginn des Eindrückvorganges; F i g. 2 zeigt den weiteren Verlauf des Eindrückvorganges; F i g. 3 zeigt den Endzustand im Fall der Anwendung eines Hohlniets mit Senkkopf und F i g. 4 den gleichen Zustand im Fall eines Hohlniets mit hervorstehendem Kopf.
  • 1 bezeichnet den Hohlniet, der eine kegelige Innenwand 6 und eine Innenwulst 3 aufweist. Dieser Hohlniet hat eine zylindrische Außenwand und wird in das einen etwas größeren Druchmesser besitzende Nietloch 2 eingeführt. Der Hohlniet ragt ein Stück über die innere Nietlochkante 5 heraus. Der Dorn 4 ist am oberen Teil abgefast und am unteren Teil abgerundet. Am Kopf des Hohlniets 1 ist eine Ringkerbe vorgesehen. Der dadurch gebildete vorstehende innere Ringteil 8 ist auf die Abfasung umgelegt.
  • Der Vorgang zur Herstellung der Nietverbindung ist aus der Zeichnung ersichtlich. In den in das Nietloch 2 eingesetzten Hohlniet wird der Dorn von oben her eingetrieben. Dabei drückt er die Wand nach und nach an die Nietlochwandung. Gegen Ende des Vorganges verformt er die Wulst .3 und biegt sie nach außen um die Nietlöchkante 5 herum. Anschließend wird der innere Ringteil 8 umgebördelt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Von einer Seite ausführbare Nietverbindung, insbesondere für den Flugzeugbau, unter Verwendung eines das Nietloch übergreifenden, einen hervorstehenden öder versenkten Kopf aufweisenden einstückigen Hohlniets, der an dem das Nietloch übergreifenden Abschnitt einen Innenwulst aufweist, der durch einen in den Hohlniet eingeführten und in ihm verbleibenden Dorn gegen Ende des Einführvorganges verformt und um die innenliegende Nietlochkante herumgebogen wird, dadurch gekennzeichnet,daßdieInnenwandung des in an sich bekannter Weise mit Spiel in das Nietloch hineingehängten Hohlniets (1) sich von dem Innenwulst (3) nach außen schwachkegelig im Sinne der Selbsthemmung, z. B. mit einer Steigung von 1 : 50, erweitert, wobei der Dorn (4) entsprechend gestaltet ist und beim Eintreiben von außen her den Hohlniet (1) an die Nietlochwandung drückt.
DE1961H0041483 1961-01-18 1961-01-18 Von einer Seite ausfuehrbare Nietverbindung Pending DE1285260B (de)

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