[go: up one dir, main page]

DE1270658B - Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters - Google Patents

Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters

Info

Publication number
DE1270658B
DE1270658B DE19621270658 DE1270658A DE1270658B DE 1270658 B DE1270658 B DE 1270658B DE 19621270658 DE19621270658 DE 19621270658 DE 1270658 A DE1270658 A DE 1270658A DE 1270658 B DE1270658 B DE 1270658B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photocell
pattern
edge
image
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19621270658
Other languages
English (en)
Inventor
Derek Harry Redman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stewart Warner Corp
Original Assignee
Stewart Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stewart Warner Corp filed Critical Stewart Warner Corp
Publication of DE1270658B publication Critical patent/DE1270658B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)

Description

  • Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttätigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenariigen Musters Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen, die dem Umriß eines Musters selbsttätig nachfolgen, um beispielsweise ein Werkzeug zum Schneiden eines Arbeitsstückes entsprechend dem Verlauf des Musterumrisses zu führen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf die Steuerung einer solchen Nachfolgeeinrichtung durch Abtasten des Umrisses des Musters mittels einer Photozelle.
  • Es stellt einen grundsätzlichen Unterschied dar, ob zur Steuerung der Nachfolgeeinrichtung von der Photozelle eine einfache Linie oder die Kante eines silhouettenartigen Musters, d. h. die Grenze zwischen zwei kontrastierenden Flächen abgetastet wird, und daher sind bekannte Einrichtungen, bei denen mittels einer Photozelle eine Linie abgetastet wird, für die Abtastung der Kante eines silhouettenartigen Musters nicht verwendbar, weil in beiden Fällen verschiedenartige Probleme zu lösen sind.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttätigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters, bei welchem die Musterkante mittels einer Photozelle abgetastet wird und die bei Abweichungen der Musterkante von der Abtastmitte auftretenden elektrischen Ausgangssignale der Photozelle zur ,Steuerung einer Antriebsvorrichtung verwendet werden, welche die Photozelle mit der Musterkante wieder in Ausrichtung bringt.
  • Es ist ein Verfahren dieser Art bekannt (britische Patentschrift 759 868); bei dem mittels der Photozelle ein auf einer Kreisbahn umlaufender Lichtfleck abgetastet wird, so daß die Photozelle bei jedem Umlauf des Lichtflecks zwei Impulse erzeugt, nämlich jeweils einen Impuls, wenn der Lichtfleck die Kante des silhouettenartigen Musters kreuzt. Diese Photozellenimpulse werden in Rechteckimpulse umgewandelt, und es werden den Vorderflanken dieser Rechteckimpulse entsprechende Spitzenimpulse erzeugt, zwischen denen das Zeitintervall mittels eines Computers gemessen wird, welcher die Impulse in Steuersignale umformt.
  • Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren der obengenannten Art zu schaffen, welches sich von dem bekannten Verfahren durch außerordentliche Einfachheit und Zuverlässigkeit unterscheidet.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Bild eines Teiles der Kante des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle derart zyklisch abgetastet wird, daß am Ausgang der Photozelle ein Wechselsignal mit einer Grundfrequenzkomponente erhalten wird, deren Amplitude sich proportional mit dem Abstand des Bildes des abgetasteten Kantenteiles von der Abtastmitte ändert, und daß zu diesem Ausgangswechselsignal der Photozelle ein Bezugswechselsignal gleicher Frequenz, aber entgegengesetzter Phase, dessen Amplitude konstant, aber wesentlich kleiner als die maximal auftretende Amplitude des von der Photozelle erzeugten Wechselsignals und vorzugsweise halb so groß wie diese Amplitude ist, hinzuaddiert wird, um ein zum Steuern der Photozellenantriebsvorrichtung verwendbares Summensignal zu erzeugen, dessen Amplitude das Ausmaß und dessen Phase die Richtung der Abweichung des Bildes des abgetasteten Kantenteiles des silhouettenartigen Musters von der Abtastmitte anzeigt.
  • Nach einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens der Erfindung wird die zyklische Abtastung des Bildes des Kantenteiles des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle dadurch bewirkt, daß das Muster in der Zone, welche den abzutastenden Teil der Musterkante enthält, mit pulsierendem Licht beleuchtet wird.
  • Nach einer anderen Ausführungsform wird die zyklische Abtastung des Bildes des Kantenteiles des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle dadurch bewirkt, daß mit Hilfe eines der Photozelle zugeordneten lichtundurchlässigen schwingenden Schirms das Bild des Kantenteils periodisch abgedeckt wird.
  • Bei der zuletzt genannten Ausführungsform kann die durch den schwingenden Schirm hervorgerufene natürliche Versetzung des Bildes des Kantenteiles mit Bezug auf die Abtastmitte mittels einer zusätzlichen Einrichtung ausgeglichen werden.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • F i g. 1 ist eine schematische Darstellung einer Abtastvorrichtung und zeigt die Stellungen des Bildes der Kante des Musters mit Bezug auf das Schwingungszentrum der Blende, wobei die F i g. 1 a bis .1 d jeweils verschiedene Stellungen der Vorrichtung mit Bezug auf das Bild wiedergeben und __ F i g. 1 e eine graphische Darstellung,der normalisierten Amplitude des Photozellenausganges in Abhängigkeit von den besonderen Stellungen des Bildes der Musterkante, mit Bezug auf das .Schwingungszentrum ist; F i g. 2a bis 2 d sind graphische Darstellungen der Spannungswellenformen des Photozellenausgangssignals für jede der den F i g. 1 a bis 1 d entsprechenden Bildstellungen; F i g. 3 ist ein Schema des elektrischen Stromkreises für eine Ausführungsform der Erfindung; F i g. 4 ist eine schematische Darstellung einer Abtastvorrichtung für eine andere Ausführungsform, der Erfindung und zeigt die bezüglichen Stellungen des Bildes der Musterkante mit Bezug auf die Mitte der lichtempfindlichen Zone, wobei die F i g. 4 a bis 4 c jeweils verschiedene Stellungen der Vorrichtung mit Bezug, auf das Bild wiedergeben und _ F i g. 4 d eine graphische Darstellung der normalisierten Amplitude des _ Photozellenäusganges in Abhängigkeit von den besonderen Stellungen des Bildes der Musterkante mit Bezug auf die Mitte der lichtempfindlichen Zone ist; F i g. 5 a bis 5 c sind graphische Darstellungen der Spannungswellenformen des Photozellenausgangssignals für jede der den F i g. 4 a bis 4 c entsprechenden Bildstellungen; F i g. 6 ist ein Schema des elektrischen Stromkreises für die zweite Ausführungsform der Erfindung.
  • Bevor die nähere Beschreibung der ersten Ausführungsforin der Erfindung erfolgt, soll eine allgemeine Erläuterung der ihr - zugrunde liegenden Arbeitsprinzipien mit Bezug auf die F i g.1 und 2 gegeben werden. Die Abtastvorrichtung enthält eine Photozelle 10 (F i g.1) mit einer lichtempfindlichen Zone 12, die auf ein -Bild -eines Teiles der Kante eines silhouettenartigen Musters 14 projiziere wird. Ein undurchlässiger Schirm 16 ist zwischen der lichtempfindlichen Zone 12 und dem Muster angeordnet, und dieser Schirm wird veranlaßt, längs einer Linie zu schwingen, die allgemein quer zu der Vor- und Rückbewegungsachse 18 der- Abtastvorrichtung verläuft. Die in F i g.1 a mit 16 a und 16 b -bezeichneten Stellungen deuten die Grenzen der Verschiebung des undurchlässigen .Schirmes 16 an, wenn er um eine Abtastmitte schwingt. Bei der hier - in bezug auf F i-g. -1 und 2 gemachten Erläuterung ist angenommen, daß die Abtastmitte mit der Achse 18 zusammenfällt, jedoch ist es bei der Vorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform erforderlich, daß die Abtastmitte um einen vorbestimmten Abstand versetzt ist, damit die Abtastvorrichtung dem Muster genau folgen kann, wie es später noch beschrieben wird.
  • Wenn die Kante des Musters 14 innerhalb der Bewegungsgrenzen des undurchlässigen Schirms 16 projiziert wird, entsteht eine Fluktuation in der Intensität des auf die lichtempfindliche Zone 12 auftreffenden Lichtes jedesmal, wenn der Schirm 16 das Bild des Kantenteiles kreuzt. Die Fluktuationen in der Lichtintensität rufen in bekannter Weise fluktuierende Änderungen in der Stromleitfähigkeit der Photozelle -10 hervor. Wenn z. B. die Photozelle aus einem Halbleiter mit lichtelektrischem Widerstand besteht, ändert sich der Widerstand der Zelle umgekehrt mit der Intensität des auftreffenden Lichtes. Wenn der undurchlässige Schirm den Kantenteil 14 in der Richtung gegen seine linke Grenzstellung 16 a (F i g.1) kreuzt, steigt die Intensität des auf die empfindliche Zone 12 auftreffenden. Lichtes und bewirkt, daß der Widerstand der Photozelle 10 verkleinert wird. Umgekehrt wird, wenn der Schirm den Kantenteil in der Richtung gegen seine rechte Grenzstellung 16 b kreuzt, der Widerstand der Photozelle infolge der Verminderung der Intensität des auf sie auftreffenden Lichtes vergrößert.
  • Wenn der undurchlässige Schirm 16 mit einer vorbestimmten Frequenz zum Schwingen gebracht wird, z. B. mittels eines Motors, der aus einem normalen 60-1U-Netz gespeist wird, hat das elektrische Signal am Ausgang der Photozelle 10 eine 60-Hz-Komponente, deren Größe anzeigt, um welche Strecke sich das Bild des Musters 14 "von der Abtastmitte des Schirmes 16 wegbewegt hat. Die in den F i g. 2 a bis 2d in ausgezogenen Linien dargestellten Wellenformen 22 a bis 22 d zeigen die Spannungsschwankungen am Photozellenausgang bei der Grundfrequenz des schwingenden .Schirmes 16. Jede der F i g. 2 a bis 2 d entspricht einer besonderen Stellung des Kantenteiles des Musters 14 mit Bezug auf die Abtastmitte, entsprechend den F i g. 1 a bis 1 d.
  • Die Wellenformen gemäß den F i g. 2 a bis 2 d setzen eine Verbindung der Photozelle 10 mit einem elektrischen Stromkreis voraus, wie er in F i g. 3 gezeigt ist und in dem die Photozelle 10 in Reihe mit einem Widerstand 24 an den negativen Pol einer Gleichspannungsquelle angeschlossen ist. Die Ausgangsspannungswellenform wird an der Verbindungsstelle 27 abgenommen: Es gibt selbstverständlich viele Möglichkeiten für den Anschluß der Photozelle, und die in F i g. 3 dargestellte ist eine von denjenigen, die für die besondere Ausführungsform geeignet sind, die nachstehend beschrieben wird. -Die Ausgangswellenform 22 b- in F i g. 2 b entspricht dem in F i g.1 b wiedergegebenen Zustand, wo die Kante des Musters 14 mit der Abtastmitte zusammenfällt, und an diesem Punkt hat sie eine maximale Amplitude. Die F i g. 2 a und 2 c zeigen Wellenformen, die sehr kleine Amplituden haben und den F i g. 1 a und 1 c entsprechen, wo das Bild des Kantenteiles des Musters 14 - jeweils in Stellungen projiziert ist, die nahezu den äußersten Grenzen entsprechen, an denen ein fluktuierendes Ausgangssignal erwartet werden kann.
  • F i g. 1 e ist eine graphische Darstellung dei Amplitude des am- Photozellenausgang erzeugter Signals in Abhängigkeit von der Lage des Bildes de: Kantenteiles des Musters 14. Die in den F i g. 1 a bis 1 d gezeigten Lagen sind auf die Abszisse der graphischen Darstellung von F i g. 1 e projiziert. F i g. 1 e zeigt, daß für die in F i g. 1 b dargestellte Lage die Amplitude ein Maximum hat und daß die Amplitude sich dem Wert Null nähert, wenn das Bild sich über die in den F i g. 1 a und 1 c wiedergegebenen Lagen hinaus gegen die Grenzlagen bewegt. F i g. 1 d zeigt eine Lage des Bildes, bei der die Amplitude des erzeugten Signals annähernd halb so groß ist wie die maximale Amplitude, die bei dem in F i g. 1 b gezeigten Zustand auftritt. Die Bedeutung dieses Zustandes und der schraffierten Teile in der graphischen Darstellung gemäß F i g. 1 e gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
  • Die Wellenformen 22 a und 22 c, die den Lagen des Kantenteiles entsprechen, wenn dieser um den gleichen Betrag nach jeder Seite der Abtastmitte verschoben ist, sind in Amplitude und Phase identisch. Die Amplitude des aus der Photozelle austretenden Signals ist daher kennzeichnend für den Abstand des Kantenteiles von der Abtastmitte, jedoch liefert sie keine Anzeige für die Orientierung des Kantenteiles auf der einen oder der anderen Sexte der Abtastmitte. Das aus der Photozelle austretende Signal ist daher, wenn überhaupt, in dieser Form nur von geringem Nutzen.
  • Es wurde jedoch gefunden, daß das Photozellenausgangssignal so modifiziert werden kann, daß es eine Information hinsichtlich des Abstandes und der Richtung der Versetzung des Bildes von einer Bezugslage enthält, so daß es ein Servoantriebssystem steuern kann, um die Abtastvorrichtung in einer gewünschten Stellung mit Bezug auf das Bild zu halten. Dies kann durch Mischen der Grundkomponente 22 des aus der Photozelle austretenden Signals mit einem Bezugssignal 26 erreicht werden. Das Bezugssignal steht zu der erzeugten Grundkomponente 22 in entgegengesetzter Phase und hat eine Amplitude, die wesentlich kleiner als die maximale Amplitude des erzeugten Signals ist. Es wird daran erinnert, daß das Maximum auftritt, wenn das Bild sich in der in F i g. 1 b gezeigten Lage befindet, die mit der Abtastmitte zusammenfällt. Das Bezugssignal, das in den F i g. 2 a bis 2 d durch die gestrichelten Linien 26 a bzw. 26 b, 26 c, 26 d dargestellt ist, hat eine konstante Amplitude, und es kann irgendeinen Wert haben, der wesentlich kleiner als der maximale Wert des erzeugten Signals der in F i g. 2 b bei 22 b wiedergegeben ist.
  • Ein angelegtes Signal 26, dessen Amplitude annähernd halb so groß wie die maximale Amplitude des erzeugten Signals 22 b ist, ist hier gewählt worden, um im wesentlichen den linearen Teil der Kurve gemäß F i g. 1 e auszunutzen. Es ist verständlich, daß sowohl eine größere als auch eine kleinere Amplitude verwendet werden kann, vorausgesetzt, daß sie wesentlich größer als die Nullamplitude und wesentlich kleiner als die maximale Amplitude ist. Die Addition des erzeugten Signals 22 und des angelegten Signals 26 ergibt ein Summensignal, wie es in den F i g. 2 a bis 2 c durch die strichpunktierten Linien 28 a bzw. 28 b, 28 c dargestellt ist. Da das Bezugssignal 26 und das erzeugte Signal 22 für den in F i g.1 d wiedergegebenen Zustand beide eine Amplitude haben, die gleich der Hälfte der maximalen Amplitude 22 b des erzeugten Signals ist, und diese Signale entgegengesetzte Phasen haben, ist das Summensignal, wenn der Kantenteil sich in der Lage gemäß F i g. 1 d befindet, gleich Null. Dieser Punkt ist in F i g. 1 e bei 29 dargestellt. Natürlich ist noch eine andere Lage, die dem Punkt 29 a in F i g. 1 e entspricht, die aber für diese Betrachtung keine Bedeutung hat.
  • Wenn das Bild des Kantenteiles sich links von der Nullage 29, z. B. in der in F i g. 1 a gezeigten Lage befindet, ist die Resultierende 28 a in entgegengesetzter Phase zu dem erzeugten Signal 22 a. Wenn jedoch das Bild des Kantenteiles sich zwischen den beiden Nulllagen 29 und 29 a, z. B. in der in F i g. 1 b dargestellten Lage befindet, ist die Phase der Resultierenden 28 b dieselbe wie die des erzeugten Signals 22 a, aber entgegengesetzt zu der Phase der Resultierenden 28 a. Das aus der Photozelle austretende Signal kann daher an einen auf Phase und Amplitude ansprechenden Motor angelegt werden, um die Abtastvorrichtung gemäß der Gestalt des Musters zu steuern. Der Steuermotor kann so ausgebildet sein, daß er den Fühler entsprechend der Phase des an ihn angelegten resultierenden Signals antreibt. Solange die Vorrichtung links von der dem Punkt 29 a der F i g. 1 e entsprechenden Stellung bleibt, kann sie durch das resultierende Signal richtig eingestellt werden. Jenseits des Punktes 29 a wird jedoch die Vorrichtung instabil, und sie arbeitet nicht richtig.
  • Aus F i g. 1 d ist zu ersehen, daß eine Versetzung zwischen der Abtastmitte des undurchsichtigen Schirmes 16 und dem Kantenteil des Musters 14 vorhanden ist. Die Versetzung ist eine natürliche Erscheinung der Abtastvorrichtung bei der ersten Ausführungsform der Erfindung, hervorgerufen durch die mechanische Art des Abtastens, bei der ein Signal mit maximaler Amplitude in natürlicher Weise entsteht, wenn die Kante des Musters 14 mit der Abtastmitte zusammenfällt. Bei der zweiten Ausführungsform ist ein Abtastsystem vorgesehen, bei dem die natürliche Versetzung nicht auftritt, weil das Maximum des Signals erscheint, wenn der Kantenteil in extremem Ausmaß von der Abtastmitte weg verschoben ist.
  • Die natürliche Verschiebung würde bewirken, daß die Vorrichtung dem Muster so folgt, daß ihre Achse 18 von der Kante des Musters um einen vorbestimmten Betrag versetzt ist, der gleich dem Abstand ist, der durch die Hälfte der Maximalamplitude des erzeugten .Signals 22 b dargestellt ist. Die Versetzung kann, wenn erwünscht, leicht dadurch ausgeglichen werden, daß die Abtastmitte um einen Betrag, welcher gleich der natürlichen Versetzung ist, nach rechts, wie in F i g. 1 d gesehen, verschoben wird. Dies kann auf eine der nachstehend beschriebenen Weisen geschehen.
  • Die vorstehende Erläuterung ist auf die Konfiguration gemäß F i g. 1 gerichtet, in welcher die dunkle Zone des Musters links und die helle Zone rechts mit Bezug auf die Richtung der Bewegung der Abtastvorrichtung liegt, die aufwärts verläuft, wie dies durch den Pfeil an der Achse 18 angedeutet ist. Um die Vorrichtung längs eines Musters zu führen, in dem die dunklen und hellen Zonen umgekehrt liegen, rnuß auch die Phase des Bezugssignals umgekehrt werden, weil die Polarität des erzeugten Signals mit dieser Orientierung umgekehrt wird. Die Richtung der natürlichen Versetzung wird ebenfalls umgekehrt, wenn das Muster umgekehrt wird, und deswegen müssen Vorkehrungen getroffen werden, um die Abtastmitte wahlweise auf der einen oder der anderen Seite der Achse 18 anzuordnen, je nach der Orientierung des Musters.
  • Es ist bereits oben erwähnt worden, daß die Prinzipien der Erfindung auch auf andere Arten von Abtastvorrichtungen als den eingangs genannten anwendbar sind. In den USA.-Patentschriften 2 933 612 und 2 499178 sind andere Arten von Abtastvorrichtungen aufgezeigt, auf welche die Erfindung anwendbar ist. Die erstgenannte USA.-Patentschrift 2 933 612 offenbart eine Abtastvorrichtung, bei der eine Photozelle, die eine lichtempfindliche Zone besitzt, welche in einer Richtung entsprechend derjenigen des undurchlässigen Schirmes 16 gemäß F i g.1 angeordnet ist, quer zu der Kante des Umrißmusters in Schwingung versetzt wird. F i g. 1 kann zur Beschreibung des Arbeitens dieser bekannten Abtastvorrichtung verwendet werden, wenn vorausgesetzt wird, daß -.die Stellungen 16 a und 16 b die äußersten Stellungen- der lichtempfindlichen Zone darstellen, wenn die Photozelle schwingt. Auch hier wird am Ausgang der Photozelle ein Signal mit einer Grundfrequenz erhalten, die gleich der Schwingungsfrequenz der Photozelle ist. Die Wellenformen gemäß F i g.-2 sind im wesentlichen den Wellenformen des Signals am Ausgang der schwingenden Photozelle mit der Ausnahme ähnlich, daß die Phasenorientierung jeder der Wellenformen.22, 26 und 28 der in F i g. 2 gezeigten entgegengesetzt sein würde, wobei jedoch die Amplituden im wesentlichen gleich sind. Die- rotierende Abtastvorrichtung gemäß der vorstehend an zweiter Stelle genannten USA:-Patentschrift 2 499178 erzeugt ebenfalls Wellenformen, die den in Fi g. 2 gezeigten im wesentlichen ähnlich sind, und sie kann daher- in Konturenkopiergeräten verwendet werden. Es kann tatsächlich gesagt werden, daß die grundlegenden Lehren der vorliegenden Erfindung auf jede Abtästvorrichtung anwendbar sind, bei der das Muster periodisch abgetastet wird.
  • Nachstehend soll an Hand von F i g. 3 ein elektrischer Stromkreis für eine besondere und bevorzugte Durchführung des Verfahrens der Erfindung näher beschrieben werden. Zum ' Inschwingungsetzen des undurchlässigen Schirmes 16 quer über den empfindlichen Teil 12 der Photozelle 10 ist eine Vorrichtung vorgesehen, die einen Elektromagneten 30 und einen mit dem undurchlässigen Schirm 16 verbundenen Anker 32 aufweist. Der Schirm 16 schwingt daher über die lichtempfindliche Zone der Photozelle, wenn der Anker 32 auf ein über einen Transformator 34 angelegtes Wechselstromsignal anspricht. Ein Phaseneinstellkreis 36 ist in dem :die Schwingungsvorrichtung -erregenden Stromkreis vorgesehen; um Phasenverschiebungen in den verschiedenen Teilendes elektrischen Stromkreises auszugleichen. Der Phaseneinstellkreis ist nicht in seinen Einzelheiten dargestellt, da er von bekannter Art sein kann und keinen Teil der Erfindung bildet: Der Ausgang aus der Photozelle 10; der an dem Verbindungspunkt 27 abgenommen wird, wird über zwei in Serie geschaltete Wechselstromverstärker 38 und 40 zu einem Verbindungspunkt 41 geführt. Das verstärkte Photozellensignal wird am Verbindungspunkt 41 mit einem von einer Wechselstromquelle kommenden Signal von konstanter Amplitude gemischt. Der Punkt 41 kann außerdem über ein Potentiometer 42 und-einen Schalter 44 mit der einen oder der anderen Seite der Wechselstromquelle verbunden werden. Ein Widerstand 45, welcher der Wechselstromquelle parallel geschaltet ist und der eine geerdete Mittelanzapfung besitzt, liefert eine richtige Bezugsgröße für die entgegengesetzten Phasen des Bezugssignals. Der Schalter 44 dient für die Auswahl eines Bezugssignals von zweckentsprechender Phase in Abhängigkeit von der Orientierung der hellen und dunklen Teile des Musters mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Abtastvorrichtung. Das Potentiometer 42 ermöglicht die Auswahl eines Signals von zweckentsprechender Amplitude, um es dem erzeugten Signal am Verbindungspunkt 41 hinzuzufügen.
  • Das von dem Verbindungspunkt 41 ausgehende resultierende Signal wird durch einen Verstärker 46 verstärkt und an die eine Wicklung 48 eines Zwei phasensteuermotors 50 angelegt. Die andere Wicklung 52 des Motors 50 ist an die Wechselstromquelle über einen Kondensator 54 angeschlossen, der eine Phasenverschiebung von 90° bewirkt, die erforderlich ist, um die Signale in den Wicklungen des Zweiphasenmotors in richtige Phasenbeziehung zubringen.
  • Ein Tachometergenerator 56 ist direkt mit der Welle des Motors 50 verbunden, und die eine Wicklung 58 von ihm ist mit der Wechselstromquelle verbunden. Die andere Wicklung 60 des Generators 56 ist zwischen Erde und den Eingang des Verstärkers 46 an einem Verbindungspunkt 61 geschaltet, um: ein Signal zu liefern, welches der Drehgeschwindigkeit des Motors 50 entspricht. Der Generator 56 ist so eingestellt, daß das an den Eingang des Verstärkers 46 angelegte Signal der Resultierenden aus dem erzeugten Signal und dem Bezugssignal entgegengesetzt ist. Wenn eine große Abweichung des Kantenteiles von der Abtastmitte vorhanden ist, sucht ein verhältnismäßig großes resultierendes Signal den Steuermotor 50 mit einer hohen Geschwindigkeit anzutreiben. Wenn jedoch die Geschwindigkeit des Motors 50 ansteigt, vergrößert sich der Ausgang aus dem Tachometergenerator 56 und wirkt dem resultierenden Signal entgegen, um die Amplitude des dem Motor 50 zugeführten Signals zu verkleinern. Dieser Effekt ermöglicht die Verwendung einer großen Verstärkung in der .Servoschleife und vermindert das Vorlaufen, da die maximale Verstärkung der Schleife nur erreicht wird, wenn die Geschwindigkeit des Steuermotors 50 beinahe Null ist.
  • Der Motor 50 wirkt über ein Getriebe, um die Abtastvorrichtung 10 und einen Triebradmechanismus 55 zu drehen. Das Anlegen eines resultierenden Signals 26 a mit einer Phase entsprechend den F i g. 1 a und 2 a bewirkt somit, daß der Motor 50_ die Abtastvorrichtung 10 und den Triebradmechanismus 55 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Kante des Musters 14 dreht. Ein resultierendes Signal 26 b mit einer Phase entsprechend den F i g. 1 b und 2 b veranlaßt den Motor, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, um die Abtastvorrichtung 10 und den Triebradmechanismus 55 wieder gegen die Kante des Musters 14 zu bewegen. Wenn sich die Photozelle in der in F i g.1 d wiedergegebenen Stellung befindet, ist in der Resultierenden im wesentlichen keine Grundfrequenzkomponente vorhanden, um eine Drehung des Motors 50 zu bewirken.
  • Um die natürliche Versetzung zwischen der Achse 18 der Abtastvorrichtung und dem Bild des Kantenteiles auszugleichen, ist eine Vorrichtung 62 vorgesehen, um die Abtastmitte um einen vorbestimmten Betrag gemäß der natürlichen Versetzung zu verschieben. Die Vorrichtung 62 kann, wie in F i g. 3 gezeigt, einen zusätzlichen Elektromagneten 64 enthalten, der durch eine richtig gepolte Gleichstromquelle 66 über einen Schalter 68, dessen Arm mit dem Arm des Schalters 44 gekuppelt ist, erregt wird. Wenn der Elektromagnet 64 durch einen in der einen oder der anderen Richtung fließenden Gleichstrom erregt wird, erzeugt er an dem Anker 32 des Elektromagneten 30 eine Vorspannungskraft, welche die Abtastmitte um einen vorbestimmten Betrag nach der einen oder der anderen Seite verschiebt. Der Schalter 68, der mit dem das Bezugssignal umkehrenden Schalter 44 gekuppelt ist, dient dazu, das Schwingungszentrum des Ankers 32 in der einen Richtung zu versetzen, wenn das Bezugssignal die eine Phase hat, und in umgekehrter Richtung, wenn das Bezugssignal entgegengesetzte Phase hat.
  • Es können selbstverständlich auch andere Mittel zum Ausgleichen der natürlichen Versetzung vorgesehen werden. Beispielsweise können der Elektromagnet 64 und sein Erregerstromkreis durch einen Dauermagneten ersetzt werden, der wahlweise mit Bezug auf den Anker 32 des Elektromagneten 30 eingestellt werden kann, um eine Versetzung in jeder Richtung zu ermöglichen. Die natürliche Versetzung kann auch dadurch ausgeglichen werden, daß der Schirm 16 mit Bezug auf die Achse 18 der Abtastvorrichtung mechanisch verschoben wird. Die natürliche Versetzung könnte weiterhin auch durch optische Mittel ausgeglichen werden, die das Bild der Kante des Musters auf der Photozelle wahlweise in richtiger Richtung und richtigem Abstand verschieben.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 3 ist ferner ein Alarmstromkreis 70 vorgesehen, der eine Warnung gibt, wenn kein Musterkantenteil in dem auf die Photozelle projizierten Bild vorhanden ist. Er unterbricht auch die Wechselstromzufuhr zu dem Triebradmechanismus 55. Das vom Verstärker 38 ausgehende Wechselstromsignal wird in Gleichstrom durch einen üblichen Gleichrichter 72 umgeformt, dessen Ausgang der Erregerspule 76 eines Relais 78 zugeführt wird. Die Spule 76 betätigt, wenn sie erregt wird, normalerweise geschlossene Kontakte 80 und normalerweise offene Kontakte 82, die in den Erregerstromkreis für eine Warnlampe 84 bzw. für den Triebradmechanismus 55 geschaltet sind. Wenn ein Teil der Kante des Musters auf die empfindliche Zone der Photozelle innerhalb des Schwingbereiches des Schirmes projiziert wird, erscheint ein Signal am Ausgang des Verstärkers 38, das gleichgerichtet und an die Spule 76 des Relais 78 angelegt wird, um sie zu erregen. Der Triebradmechanismus 55 wird dadurch über die geschlossenen Kontakte 82 direkt mit der Wechselstromquelle verbunden, und der Stromkreis zur Lampe 84 wird durch die Kontakte 80 geöffnet. Wenn jedoch das Gerät ein Feld abtastet, in dem keine kontrastierenden Teile vorhanden sind, erscheint am Ausgang des Verstärkers 38 kein Signal, und das Relais 78 wird stromlos. Die Kontakte 82 in dem Erregerstromkreis für den Triebradmechanismus 55 werden geöffnet, und die Kontakte 80 in dem Erregerstromkreis für die Lampe 84 werden geschlossen. Das Gerät ist daher stillgesetzt, und die Lampe 84 informiert die Bedienungsperson, daß die Photozelle kein Bild eines kontrastierenden Teiles des Musters mehr empfängt.
  • Das Gerät kann als Profilkopiergerät verwendet werden, wenn sich die gekuppelten Schalter 62 und 44 in ihren äußeren Kontaktstellungen befinden, und es kann als Linienkopiergerät verwendet werden, wenn die Schalter sich in ihrer mittleren Kontaktstellung befinden. Dies ist ein bedeutender Vorteil für die industriellen Benutzer von Kopiergeräten, der darin liegt, daß ein und dieselbe Vorrichtung verwendet werden kann, um sowohl Profilmuster als auch Linienmuster zu kopieren, und zwar durch einfache Betätigung der gekuppelten Schalter.
  • Eine zweite Schaltung zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung soll jetzt beschrieben werden, für die das Stromkreisdiagramm gemäß F i g. 6 gültig ist, jedoch wird zunächst eine allgemeine Beschreibung der zugrunde liegenden Arbeitsprinzipien unter Bezugnahme auf die F i g. 4 und 5 gegeben.
  • Die Abtastvorrichtung für diese Ausführungsform weist eine Photozelle 100 mit einer lichtempfindlichen Zone 102 auf, auf die ein Bild eines Teiles der Kante 104 eines kontur- oder silhouettenartigen Musters projiziert wird. Die empfindliche Zone 102 ist quer über der von der Vorder- zur Rückseite führende Achse 106 der Abtastvorrichtung angeordnet und um diese Achse zentriert. Diese Abtastvorrichtung unterscheidet sich jedoch von der bei der ersten Ausführungsform verwendeten darin, daß sie keinen schwingenden undurchlässigen Schirm enthält, der das Bild des Kantenteiles periodisch unterbricht. Viehmehr wird das Bild periodisch dadurch unterbrochen, daß das auf das Muster auftreffende Licht periodisch unterbrochen wird. Wird angenommen, daß die Photozelle 100 auf eine reflektierende Oberfläche gerichtet ist, so bewirkt die pulsierende Lichtquelle, daß der elektrische Ausgang der Photozelle gemäß der pulsierenden Lichtquelle variiert, d. h., wenn die Lichtquelle mit 60 Hz pulsiert, hat der Ausgang aus der Photozelle eine fluktuierende Komponente, die harmonische 60-Hz-Komponenten enthält. Wenn die Photozelle jedoch auf eine Oberfläche gerichtet ist, die Licht vollständig absorbiert, dann hat die pulsierende Lichtquelle keinen Einfiuß auf den Ausgang der Photozelle, und infolgedessen enthält der Photozellenausgang keine Komponente mit der Frequenz der Lichtquelle. Es ist daher ersichtlich, daß die sich ändernden Lagen des Kantenteiles mit Bezug auf die Achse 106 der Abtastvorrichtung, wie sie in den F i g. 4 a bis 4 c gezeigt sind, die Ausgangswellenformen 108 a bis 108 c derart beeinflussen, wie dies in den F i g. 5 a bis 5 c dargestellt ist. Wenn angenommen wird, daß der schraffierte Teil links von der Musterkante 104 in den F i g. 4 a bis 4 c eine lichtabsorbierende Oberfläche und der umschraffierte Teil rechts von der Musterkante 104 eine lichtreflektierende Oberfläche darstellt, dann hat das Photozellenausgangssignal 108 bin F i g. 5 b, das der Stellung gemäß F i g. 4 b entspricht, eine große Amplitude im Vergleich zu dem Signal 108 c in F i g. 5 c, das der Stellung gemäß F i g. 4 c entspricht.
  • Die veränderliche Komponente des Photozellenausgangs hat eine maximale Amplitude, wenn die lichtempfindliche Zone 102 der Photozelle 100 sich vollkommen über einer reflektierenden Oberfläche befindet, und sie hat eine minimale Amplitude, wenn die lichtempfindliche Zone 102 sich vollständig über einer absorbierenden Oberfläche befindet. Es kann daher angenommen werden, daß, falls die lichtempfindliche Zone 102 der Photozelle 100 auf ein Gebiet gerichtet ist, das halb absorbierend und halb reflektierend ist, z. B. wenn der Kantenteil 104 durch die Mitte der lichtempfindlichen Zone 102 hindurchgeht, wie es in F i g. 4 a gezeigt ist, die Amplitude des Photozellenausganges ungefähr in der Mitte zwischen der maximalen und der minimalen Amplitude liegt. Es sei bemerkt, daß die Ausdrücke »absorbierende Oberfläche« und »reflektierende Oberfläche« nur in einem relativen Sinn zum Zweck der Vereinfachung der Beschreibung verwendet sind und daß die Vorrichtung dazu verwendet werden kann, die Grenzlinie zwischen irgendwelchen in ihrer Helligkeit kontrastierenden oder kontrastierend gefärbten Oberflächen abzutasten.
  • F i g. 4 d ist eine graphische Darstellung, welche die Amplitude des am Photozellenausgang erzeugten Signals in Abhängigkeit von der Lage des Bildes des Kantenteiles 104 wiedergibt. Die in den F i g. 4 a bis 4 c dargestellten Lagen des Bildes wurden auf die Abszisse der graphischen Darstellung gemäß F i g. 4 d herunterprojiziert, und F i g. 4 d zeigt, daß das Ausgangssignal eine maximale Amplitude hat, wenn die lichtempfindliche Zone 102 der Photozelle 100 nur auf eine reflektierende Oberfläche gerichtet ist, und däß es eine minimale Amplitude hat, wenn die empfindliche Zone nur auf eine absorbierende Oberfläche gerichtet ist. Wenn der Kantenteil 104 mit der Mitte der lichtempfindlichen Zone 102 zusammenfällt, liegt die Amplitude des Ausgangssignals ungefähr in der Mitte zwischen der maximalen und der minimalen Amplitude. Dies ist in F i g. 4 d mit der Bezugsziffer 110 angedeutet und stellt die Amplitude der in F i g. 4 a gezeigten Konfiguration dar.
  • Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Ausgangssignal der Photozelle 100, wenn überhaupt, von geringem Wert, um die Lage des Kantenteiles 104 mit Bezug auf die Achse 106 der Abtastvorrichtung genau zu bestimmen. Jedoch hat in diesem Fall das Ausgangssignal der Photozelle eine größere Amplitude, wenn der Kantenteil sich links von der Mitte der lichtempfindlichen Zone befindet, als wenn er rechts davon liegt.
  • Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel kann auch hier das Ausgangssignal der Photozelle so modifiziert werden, daß es eine Information enthält, die direkt den Abstand und die Richtung der Verschiebung des Bildes von der Mitte der lichtempfindlichen Zone angibt. Das aus der Photozelle erhaltene Ausgangssignal, das in den F i g. 5 a bis 5 c mit 108 a bzw. 108 b,108 c bezeichnet ist, kann mit einem Bezugssignal - gemischt werden, das mit 112 a bzw. 112 b, 112 c bezeichnet ist- und von gleicher Amplitude, aber entgegengesetzter Phase wie das Signal ist, das für den in F i g. 4 a gezeigten Bezugszustand kennzeichnend ist. Wenn das Ausgangssignal 108 und das angelegte Bezugssignal 112 algebraisch addiert werden, wie in F i g. 5 gezeigt, haben die Resultierenden für die drei in F i g. 5 a bis 5 c gezeigten Zustände Wellenformen, die mit 114 a bzw. 114 b, 114 c bezeichnet sind. Wenn der Kantenteil mit der Mitte der lichtempfindlichen Zone 102 zusammenfällt, hat das resultierende Signal eine Amplitude vom Wert Null, während es in jedem der beiden in den F i g. 4b und 4 c gezeigten Zustände eine maximale Amplitude hat. Die Phasen der Signale, die diese Zustände darstellen, sind jedoch einander entgegengesetzt und zeigen daher an, in welcher Richtung die Mitte der lichtempfindlichen Zone 102 von dem Bild des Kantenteiles 104 versetzt ist. Die Amplitude des resultierenden Signals zeigt den Betrag der Verschiebung der Mitte der lichtempfindlichen Zone von dem Bild des Kantenteiles 104 an.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten darin, daß durch Abtasten des Musters mit einer pulsierenden Lichtquelle statt mit einem schwingenden Schirm die natürliche Versetzung, die durch das Addieren des angelegten Signals und des Photozellenausgangssignals entsteht, beseitigt wird. Das resultierende Signal kann dazu verwendet werden, einen Steuermechanismus für die Abtastvorrichtung unmittelbar zu erregen, ohne daß Vorkehrungen für einen Ausgleich der natürlichen Versetzung zu treffen sind.
  • Die vorstehende Erläuterung des zweiten Ausführungsbeispiels ist auf den Zustand gerichtet, bei dem die absorbierende oder dunkle Zone mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Abtastvorrichtung links und die reflektierende oder helle Zone rechts liegt. Um die Vorrichtung an einem Muster entlangzuführen, bei dem die Lagen der dunklen und der hellen Zone umgekehrt sind, ist es lediglich erforderlich, die Polarität des angelegten Signals umzukehren, um die natürliche Umkehrung der Polarität des erzeugten Signals auszugleichen. Da bei dieser Ausführungsform keine natürliche Versetzung auftritt, brauchen keine Vorkehrungen getroffen zu werden, um die Mitte der lichtempfindlichen Zone mit Bezug auf die Achse 106 der Abtastvorrichtung neu auszurichten.
  • Diese Ausführungsform der Erfindung ist ebenfalls für einen Linienkopiermechanismus verwendbar. Das Stromkreisdiagramm gemäß F i g. 6 ist demjenigen gemäß F i g. 3 für die erste Ausführungsform ähnlich. Der einzige Unterschied liegt in der Verwendung einer pulsierenden Lichtquelle und dem Wegfall der eine Vorspannungskraft liefernden Mittel für die natürliche Versetzung, wie sie bei der ersten Ausführungsform vorgesehen sind. Eine vollständige Beschreibung des Stromkreises gemäß F i g. 6 braucht nicht gegeben zu werden, da er zum größten Teil in identischer Weise arbeitet wie der Stromkreis für die erste Ausführungsform. Die sich entsprechenden Aufbauteile beider Stromkreise sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das Stromkreisdiagramm gemäß F i g. 6 zeigt eine Einrichtung, die auch als Linienkopiergerät verwendet werden kann und die, wenn sie als ein solches Gerät verwendet wird, die Anwendung des schwingenden Schirms 16 mit seinem Schwingungsmechanismus 30 erfordert. Wenn jedoch die Einrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform als Kantennachfolgegerät verwendet werden soll, bewirkt die pulsierende Lichtquelle die periodische Abtastung, und der Schirm 16 braucht nicht zu schwingen. Ein Schalter 114 ist daher mit dem das angelegte Signal umkehrenden Schalter 44 gekuppelt, um den Schwingungsmechanismus 30 von seiner Erregerquelle abzuschalten, wenn beide Schalter in ihren äußeren Kontaktstellungen sind, In diesen Stellungen wird ein Widerstand 116 parallel zur Sekundärwicklung des Transformators 34 geschaltet, um die elektrische Energie im Stromkreis der Sekundärseite des Transformators 34 zu vernichten, wenn der Schwingungsmechanismus 30 nicht angeschaltet ist. Wenn der Schalter 114 in seine Mittelstellung gebracht wird, wird der Schwingungsmechanismus angeschaltet, so daß die Einrichtung als Linienkopiergerät arbeitet.
  • Das pulsierende Licht zum Beleuchten des betrachteten Teiles des Musters wird von einer Lampe 118 geliefert, die an die Wechselstromquelle mittels eines Stromkreises angeschlossen ist, der von der einen Seite der Wechselstromquelle über eine Leitung 120, die Lampe 118, einen Gleichrichter 122 oder 123, einen Schalter 124 und eine Leitung 126 zu der anderen Seite der Wechselstromquelle verläuft. Der Schalter 124 ist außerdem mit dem das angelegte Signal umkehrenden Schalter 44 verbunden, so daß der Lampe 118 über den Gleichrichter 122 Strom zugeführt wird, wenn die gekuppelten Schalter in ihren äußeren Stellungen sind, in denen die Einrichtung als Kantennachfolgegerät arbeitet. Wenn die gekuppelten Schalter in ihrer Mittelstellung sind, um die Einrichtung als Liniennachfolgegerät arbeiten zu lassen, wird der Gleichrichter 122 umgangen, um das mit 60 Hz pulsierende Licht zu unterbrechen. Der Gleichrichter bewirkt, daß die Lampe nur einmal während jeder Periode des Speisewechselstromes aufleuchtet, um ein pulsierendes Licht zu erzeugen, das die gleiche Frequenz wie das Bezugssignal hat.
  • Das Bezugssignal wird wieder an den Verbindungspunkt 41 über dem Umkehrkreis angelegt, der das Potentiometer 42, den Widerstand 45 und den Umkehrschalter 44 enthält. Das von der Photozelle 10 erzeugte Signal wird verstärkt und mit dem Bezugssignal an dem Verbindungspunkt 41 gemischt, und das resultierende Signal wird durch den Verstärker 46 verstärkt und an den Steuermotor 50 angelegt. Wie bei der ersten Ausführungsform kann der Motor 50 die Abtastvorrichtung in einer von der Polarität des resultierenden Signals abhängigen Richtung antreiben, um sie gegen den Kantenteil des Musters zu bewegen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttätigen - Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters, bei welchem die Musterkante mittels einer Photozelle abgetastet wird und die bei Abweichungen der Musterkante von der Abtastmitte auftretenden elektrischen Ausgangssignale der Photozelle zur Steuerung einer Antriebsvorrichtung verwendet werden, welche die Photozelle mit der Musterkante wieder in Ausrichtung bringt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Bild eines Teiles der Kante des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle derart zyklisch abgetastet wird, daß am Ausgang der Photozelle ein Wechselsignal mit einer Grundfrequenzkomponente erhalten wird, deren Amplitude sich proportional mit dem Abstand des Bildes des abgetasteten Kantenteiles von der Abtastmitte ändert, und daß zu diesem Ausgangswechselsignal der Photozelle ein Bezugswechselsignal gleicher Frequenz, aber entgegengesetzter Phase, dessen Amplitude konstant, aber wesentlich kleiner als die maximal auftretende Amplitude des von der Photozelle erzeugten Wechsel- -signals und vorzugsweise halb so groß wie diese Amplitude ist, hinzuaddiert wird, um ein zum Steuern der Photozellenantriebsvorrichtung verwendbares Summensignal zu erzeugen, dessen Amplitude das Ausmaß und dessen Phase die Richtung der Abweichung des Bildes des abgetasteten Kantenteils des silhouettenartigen Musters von der Abtastmitte anzeigt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Abtastung des Bildes des Kantenteiles des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle dadurch bewirkt wird, daß das Muster in der Zone, welche den abzutastenden Teil der Musterkante enthält, mit pulsierendem Licht beleuchtet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Abtastung des Bildes des Kantenteiles des silhouettenartigen Musters mittels der Photozelle dadurch bewirkt wird, daß mit Hilfe eines der Photozelle zugeordneten lichtundurchlässigen schwingenden Schirms das Bild des Kantenteiles periodisch abgedeckt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den schwingenden Schirm hervorgerufene natürliche Versetzung des Bildes des Kantenteiles mit Bezug auf die Abtastmitte mittels einer zusätzlichen Einrichtung ausgeglichen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 931026; deutsche Auslegeschrift Nr. 1098 082; britische Patentschrift Nr. 759 868; USA.-Patentschriften Nr. 2 489 305, 2 499178.
DE19621270658 1961-02-27 1962-02-26 Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters Withdrawn DE1270658B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US9168061A 1961-02-27 1961-02-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1270658B true DE1270658B (de) 1968-06-20

Family

ID=22428147

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19621270658 Withdrawn DE1270658B (de) 1961-02-27 1962-02-26 Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1270658B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2489305A (en) * 1948-02-12 1949-11-29 Miles A Mclennan Photoelectric curve following device
US2499178A (en) * 1948-11-18 1950-02-28 Gen Electric Curve follower
DE931026C (de) * 1941-10-02 1955-07-28 Messerschmitt Boelkow Blohm Nachformmaschine mit selbsttaetiger Steuerung durch lichtelektrische Abtastung einer Zeichnung
GB759868A (en) * 1954-03-12 1956-10-24 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to automatic curve-following apparatus
DE1098082B (de) * 1957-11-29 1961-01-26 Vyskumny Ustav Pre Mechanizaci Fotoelektrische Vorrichtung fuer die Abtastung des Verlaufs einer Linie und Umwandlung von Richtungsaenderungen der Linie in elektrische Signale

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931026C (de) * 1941-10-02 1955-07-28 Messerschmitt Boelkow Blohm Nachformmaschine mit selbsttaetiger Steuerung durch lichtelektrische Abtastung einer Zeichnung
US2489305A (en) * 1948-02-12 1949-11-29 Miles A Mclennan Photoelectric curve following device
US2499178A (en) * 1948-11-18 1950-02-28 Gen Electric Curve follower
GB759868A (en) * 1954-03-12 1956-10-24 English Electric Co Ltd Improvements in and relating to automatic curve-following apparatus
DE1098082B (de) * 1957-11-29 1961-01-26 Vyskumny Ustav Pre Mechanizaci Fotoelektrische Vorrichtung fuer die Abtastung des Verlaufs einer Linie und Umwandlung von Richtungsaenderungen der Linie in elektrische Signale

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2828652A1 (de) Drehbare spiegelanordnung
CH377235A (de) Automatische Kopiervorrichtung
DE3147441A1 (de) Phasenstarrer steuerkreis fuer einen elektromotor
DE715134C (de) Steuereinrichtung zur selbsttaetigen Ausrichtung gewebter, lichtdurchlaessiger Stoffbahnen fuer Spannrahmen oder aehnliche Maschinen
DE2163688C3 (de) Vorrichtung zur Belichtungsregelung in einem fotografischen Kopiergerät
DE2051528C2 (de) Fotoelektrischer Konturenabtaster für Kopierwerkzeugmaschinen
DE1763853B2 (de) Elektrischer antrieb
DE2200664A1 (de) Selbsttaetige fokussiervorrichtung
DE2219548C3 (de) Verfahren zum Synchronisieren der Frequenz eines mechanischen Resonators und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE3022125C2 (de) Schaltungsanordnung zum Steuern eines Elektromotors
DE3200753A1 (de) Schaltungsanordnung zur drehzahleinstellung eines universalmotors
DE2008171A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abtasten einer Umrißlinie
DE1270658B (de) Verfahren zum Steuern einer Einrichtung zum selbsttaetigen Nachfolgen der Kante eines silhouettenartigen Musters
DE1232243B (de) Abtastvorrichtung fuer ein Spurverfolgungsgeraet
DE2731706A1 (de) Steuerschaltung
DE1951854A1 (de) Gleichstrommotor-Steuereinrichtung
DE1473993B2 (de) Lichtpei!vorrichtung
DE1513207C3 (de)
DE2715908B1 (de) Vorrichtung zur Abtastung und/oder zum Zeilenversatz bei optoelektronischen Abtastgeraeten
DE925751C (de) Photokopiergeraet
DE1109636B (de) Vorrichtung zur Feststellung der Schussfadenlage in laufenden Gewebebahnen und zur Steuerung von Schussfaden-Richtapparaturen
DE1538762A1 (de) Umlaufende elektrische Gleichstrommaschine
DE764938C (de) Anordnung zur Nachbildung von Drehbewegungen von Messgeraeten, Zaehlern od. dgl., bei der mittels drehbarer Blenden die Belichtung von Photozellen geaendert wird
DE1265831B (de) Folgeregler und Verfahren zur Nachfuehrung eines Werkzeugs laengs einer auf einer Schablone befindlichen Kurvenbahn oder Musterkontur
DE727365C (de) Einrichtung zur Erzeugung geschwindigkeitsabhaengiger Regelgroessen fuer den Antrieb von Gegenstaenden

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee