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DE1267007B - Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht

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Publication number
DE1267007B
DE1267007B DER42118A DER0042118A DE1267007B DE 1267007 B DE1267007 B DE 1267007B DE R42118 A DER42118 A DE R42118A DE R0042118 A DER0042118 A DE R0042118A DE 1267007 B DE1267007 B DE 1267007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
character
column
signals
input
characters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER42118A
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Joseph Appleton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Raytheon Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raytheon Co filed Critical Raytheon Co
Publication of DE1267007B publication Critical patent/DE1267007B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G3/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes
    • G09G3/04Control arrangements or circuits, of interest only in connection with visual indicators other than cathode-ray tubes for presentation of a single character by selection from a plurality of characters, or by composing the character by combination of individual elements, e.g. segments using a combination of such display devices for composing words, rows or the like, in a frame with fixed character positions
    • G09G3/045Selecting complete characters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
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    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
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    • G02B27/644Imaging systems using optical elements for stabilisation of the lateral and angular position of the image compensating for large deviations, e.g. maintaining a fixed line of sight while a vehicle on which the system is mounted changes course
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -15/18
Nummer: 1267007
Aktenzeichen: R42118IXc/42m6
Anmeldetag: 2. Dezember 1965
Auslegetag: 25. April 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur sichtbaren Anzeige einer codierten Nachricht, insbesondere einer Ziffer oder Ziffernreihe, bei der der darzustellende Zeichensatz mehrfach in gegeneinander versetzten Spalten auf dem Umfang einer undurchsichtigen Trommel mittels entsprechender durchsichtiger Schablonen angeordnet ist und bei der jedem Zeichen auf einer Mantellinie der Trommel fest zugeordnet eine Reihe von Codemarkierungen vorgesehen ist, die beim Rotieren der Trommel mittels ent- ίο sprechender Abtastköpfe abgetastet werden, bei der ferner logische Schaltmittel zum Vergleich der Abtastsignale mit den Eingangssignalen vorgesehen sind, die bei Gleichheit der Signale die Einschaltung der die Zeichen abbildenden Lichtquelle bewirken, so daß das durch das Eingangssignal charakterisierte Zeichen angezeigt wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist es nur möglich, jeweils ein Zeichen je Zeichenspalte darzustellen. Es kann jedoch erwünscht sein, in einer Zeichenspalte auch zwei Zeichen, nämlich beispielsweise zusätzlich zu Ziffern einen Dezimalpunkt abzubilden. Zwar wäre es möglich, für einen Dezimalpunkt eine eigene Spalte vorzusehen, jedoch hätte dann dieser Dezimalpunkt einen relativ großen Abstand zu den betreffenden Ziffern, was für die Darstellung nachteilig wäre.
Wenn das zusätzliche Zeichen mit einem anderen Zeichen der Spalte gemeinsam abgebildet werden soll, also beispielsweise ein Dezimalpunkt gemeinsam mit einer Ziffer, dann entstehen hinsichtlich der Ruhezeit der Blitzlampe Schwierigkeiten, weil die einzelnen Ziffernspalten unmittelbar aufeinanderfolgend an dem Umfang der Trommel angeordnet sind und der zwischen den Spalten vorgesehene Zwischenraum gerade für die Erholung der Blitzlampe ausreicht. Sind nun beispielsweise die Ziffern 0 bis 9 in aufsteigender Folge in der Zeichenspalte angeordnet, so ergeben sich Schwierigkeiten dann, wenn z. B. die Ziffer 9 abgebildet werden soll und der Dezimalpunkt am Ende der Zeichenspalte angeordnet ist. In gleicher Weise würde die Erholzeit zwischen einem am Anfang der Zeichenspalte angeordneten Dezimalpunkt und der Ziffer 0 oder 1 nicht ausreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und die Möglichkeit zur Darstellung eines zusätzlichen Zeichens zu schaffen, bei der die durch die Erholzeit der Blitzlampe bedingten Schwierigkeiten vermieden sind. Zugleich soll die Darstellung des zusätzlichen Zeichens keinen zusatzlichen Raum auf der Trommel erfordern.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht
Anmelder:
Raytheon Company, Lexington, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. R. Kohler
und Dipl.-Phys. H. Schwindling, Patentanwälte,
7000 Stuttgart, Hohentwielstr. 28
Als Erfinder benannt:
Norman Joseph Appleton,
Wellesley, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Dezember 1964
(416 043)
gelöst, daß zur Darstellung eines zusätzlichen Zeichens in einer bestimmten oder mehreren der Zeichenspalten zwei Öffnungen mit einer entsprechenden Schablone oder Markierung vorgesehen sind, von denen die eine Öffnung am Anfang und die andere am Ende der betreffenden Spalte angeordnet ist, und daß Schaltmittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit davon, ob das darzustellende Zeichen in der ersten oder zweiten Hälfte der Zeichenspalte liegt, jeweils nur das am Ende bzw. am Anfang der anderen Hälfte liegende zusätzliche Zeichen beim Vorbeigang an der Lichtquelle anzuzeigen.
Durch die Verwendung von zwei Schablonen auf der Trommel für das zusätzliche Zeichen und die Zuordnung der ersten Schablone zu der zweiten Hälfte und der zweiten Schablone zu der ersten Hälfte der Zeichenspalte wird auf einfache Weise die Erholzeit für die Blitzlampe zwischen der Darstellung der Ziffer und dem Dezimalpunkt gewonnen. Es genügt dann, wenn die Zeichen der ersten und der zweiten Hälfte der Spalte leicht voneinander unterscheidbar sind. Zu diesem Zweck sind bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die zur Anzeige binär codierter Ziffern 0 bis 9 dient, die Schablonen für die ungeraden Ziffern in der ersten Hälfte und die Schablonen für die geraden Ziffern in der zweiten Hälfte der Zeichenspalte angeordnet. Das zusätzliche Zeichen bildet in diesem Fall den Dezimalpunkt. Durch diese Anordnung
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lassen sich dann die Ziffern der beiden Hälften auf senkrecht zu den Spalten erstreckt, nur durch ein
einfache Weise durch ihre niedrigste Bitstelle vonein- Zeichen geht. Wenn die Folie um den Zylinder 2
ander unterscheiden, wenn für die Darstellung der herumgelegt ist, passiert eine parallel zur Längsachse
Ziffern der übliche Binärcode verwendet wird, bei des Zylinders gezogene Linie nur ein Zeichen, dem jede Dezimalziffer durch vier binäre Stellen dar- 5 Die Trommel 19 ist ausgeschnitten, um an der
gestellt wird. Stelle der Zeichenspalten Schlitze 30 zu schaffen. An
Diese Einteilung der Ziffern in die die ungeraden den Enden einer jeden Zeichenspalte sind Rippen 36
und die geraden Ziffern umfassende Gruppen bietet vorgesehen, um die nötige mechanische Festigkeit zu
den weiteren Vorteil, daß die logischen Schaltungen erzeugen. Die die Zeichen bildenden Flächen, die von zur Feststellung derjenigen Hälfte, der die darzustel- io mit der durchsichtigen Folie abgedeckten Öffnungen
lende Ziffer angehört, äußerst einfach werden. Da in Form der Zeichen gebildet werden, ermöglichen
ferner die einzelnen Ziffern dadurch erkannt werden, einen Durchtritt des Lichtes von einer Lichtquelle 1
daß sie auf der Trommel in komplementärer Form zum Schirm 29. Die Lichtquelle 1 wird von einer
codiert sind und sich damit schon eine einfache Er- Elektronenentladungsvorrichtung, beispielsweise von
kennungslogik ergibt, genügt es, für die Logik zur 15 einer stroboskopischen Blitzlampe, gebildet, die eine
Feststellung des darzustellenden Dezimalpunktes die sehr hohe Abklinggeschwindigkeit aufweist. In der
Aussage einer exklusiven ODER-Schaltung der nied- Lamp befinden sich eine Kathode K und eine An-
rigsten Bitstelle heranzuziehen. ode A1 zwischen welchen Elektroden sich eine
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Er- Bogenentladung ausbildet, wenn die Lampe ein gefindung sind der folgenden Beschreibung zu ent- 20 eignetes Anregungssignal empfängt, nehmen, in der die Erfindung an Hand des in der Zusammen mit der Lichtquelle 1 bilden ein ReZeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher flektor 5, ein Kondensator 6, ein Objektiv 7 und der beschrieben und erläutert wird. Die der Beschreibung Schirm 29 ein optisches System, das auf eine magne- und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale tische Tastvorrichtung 118 und den Zylinder 2 derkönnen bei anderen Ausführungsformen der Erfin- 25 art ausgerichtet ist, daß die ein entsprechendes dung einzeln für sich und zu mehreren in beliebiger Zeichen bildende Öffnung zwischen dem Konden-Kombination Anwendung finden. Es zeigt sator 6 und dem Objektiv 7 erscheint, wenn eine Zeile
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Aus- von Codezeichen auf dem Zylinder 2 von der magne-
führungsform der Erfindung, tischen Tastvorrichtung 118 aufgefaßt wird, die meh-
F i g. 2 eine Explosionsdarstellung der wesent- 30 rere Tastglieder umfaßt. Die entsprechende Zeichenlichsten Teile der Vorrichtung nach Fig. 1, öffnung ist dann auf die Projektion des Bogens der
Fig. 3 ein Diagramm der wichtigsten in der Vor- Lampe 1 auf die Oberfläche des Zylinders2 vertikal
richtung nach den F i g. 1 und 2 auftretenden Signale zentriert. Die Projektion des Bogens der Lampe 1 ist
als Funktion der Drehung des Zeichenzylinders, genügend breit, um die Breite aller Öffnungen der
Fig. 4 eine Seitenansicht des Ringgenerators in 35 Zeichenspalten zu überdecken. Die Höhe der Pro-
einem Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 5 und jektion der Lampe 1 auf dem Zylinder 2 ist groß ge-
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Vorrich- nug, um eine Reihe der Öffnungen zu überdecken,
rung nach F i g. 1 in Form eines Blockdiagramms. Auf dem Zylinder 2 ist eine Vielzahl von Code-
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist die zeichen, die bei 46 schematisch angedeutet sind, als Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung 40 angeordnet. Die Stellung eines jeden Codezeichens ist einen drehbaren Zylinder 2 auf, der aus einer Trom- einem entsprechenden Spaltenzeichen zugeordnet mel 19 aus unmagnetischem Material, beispielsweise und erzeugt ein Signal, das eindeutig einer Zeichenaus Aluminium, besteht, um die eine Folie herum- öffnung bestimmter Form zugeordnet ist. Bei der in gewickelt ist, die ein dünnes, optisch durchlässiges, den F i g. 1 und 2 dargestellten bevorzugten Ausfüheisenfreies Material 27 umfaßt, das auf ein ferro- 45 rungsform bestehen die Codezeichen aus Figuren magnetisches Grundmaterial 26 aufgebracht ist, bei- rechteckiger Flächen, an denen das ferromagnetische spielsweise auf Eisenblech. An einem Ende des Zy- Material ausgeätzt worden ist und die das binär verlinders 2 ist eine Endplatte 31 aus Aluminium be- schlüsselte Komplement des jeweils benachbarten festigt, an der eine Welle 14 angebracht ist, die sich Zeichens darstellen.
von der Platte nach außen erstreckt. Mit der Welle 14 50 Eine Magnetkopfanordnung 4, die mehrere Masteht ein Antriebsmotor 16 über einen Riemen 9 in gnetköpfe aufweist, ist zu den Zeichenfiguren benach-Wirkverbindung, so daß der Zylinder 19 synchron bart im Abstand vom Zylinder 2 angeordnet und liest zum Antriebsmotor 16 umläuft. An der Welle 14 ist oder tastet die Informationen ab, die auf dem Zylinein Stabmagnet 18 befestigt, von dem eine zweite der gespeichert sind, wenn der Zylinder an der Ma-WeIIe 32 absteht, die sich bis in ein Lagergehäuse 33 55 gnetkopfanordnung 4 mit einer Geschwindigkeit vorerstreckt, das in einem Träger 15 angeordnet ist. Der beigedreht wird, die beispielsweise 1800 U/min über-Stabmagnet und der Zylinder sind auf diese Weise schreiten kann. Die Magnetkopfanordnung 4 ist an in dem Lagergehäuse 33 drehbar gelagert und können einem Träger 17 befestigt, der seinerseits an dem synchron zum Antriebsmotor 16 in Umdrehung ver- Grundrahmen 35 angebracht ist. In der Anordnung 4 setzt werden. Der Träger 15 ist an einem Grund- 60 sind einzelne Magnetköpfe vorgesehen, die auf Änderahmen 35 angebracht. Ein nicht dargestelltes Ge- rungen des magnetischen Widerstandes ansprechen häuse, das im Bereich eines Schirmes 29 eine Öffnung und von denen jeder einer entsprechenden Spalte der aufweist, umschließt die Vorrichtung nach F i g. 1. signalgebenden Zeichen zugeordnet ist.
Bevor die geschichtete Folie um die Trommel 19 Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß auf dem Zylinder 2
herumgelegt wird, werden in das ferromagnetische 65 η Spalten von Zeichenöffnungen vorgesehen sind, die
Material Zahlen oder Buchstaben darstellende Durch- mit C1, C2, C3 und Cn bezeichnet sind, wobei η eine
brechungen eingeätzt. Diese Zeichen sind in gestaf- ganze Zahl größer alst 1 ist. Bei dem dargestellten
feiten Spalten angeordnet, so daß eine Linie, die sich Ausführungsbeispiel bestehen die Zeichen aus den
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Ziffern 0 bis 9 und zwei zusätzlichen Zeichenöffnun- führt. Das Ausgangssignal des Kopfes B1 gelangt gen, die einem Dezimalpunkt entsprechen. Die beiden zum ODER-Gatter 10, des Kopfes B2 zum ODER-zusätzlichen Zeichenöffnungen sind am Beginn und Gatter 12, des Kopfes B3 zum ODER-Gatter 11 und am Ende jeder Spalte angeordnet. Am Ende einer des Kopfes B4 zum ODER-Gatter 13. Das zweite den jeden Spalte ist ein Zwischenraum 37 vorgesehen, der 5 ODER-Gattern zugeführte Signal ist das das zeichender Blitzlampe 1 vor Beginn der nächsten Spalte eine bestimmende Eingangssignal, das von einem Rechner Entionisierung ermöglicht. Jeder Ziffer sind Code- oder einem anderen Teilnehmer zugeführt wird. Bei zeichen benachbart, die dem binär verschlüsselten einem System, das von einem Parallel-Binärcode mit Komplement dieser Zahl entsprechende Signale vier Bits Gebrauch macht, würde das Teilnehmerliefern. So wird beispielsweise die Ziffer 1 in Binär- io Eingangssignal für die Ziffer 1 die Form der in Fi g. 3 form von einem Bit 1, das von den Bits 000 gefolgt dargestellten Signalspannungen V, W, X und Y anwird, dargestellt. nehmen.
Das Codezeichen für das Bit 1 wird von einer Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen, Figur gebildet, die aus einer rechteckigen Fläche un- daß beabsichtigt ist, die Ziffer 1 der Spalte 1 des magnetischen Materials besteht, und wird durch Weg- 15 Zylinders 2 darzustellen. Das Teilnehmer-Eingangsätzen des Eisenbleches vom Zylinder 2 gebildet. Für signal für Spalte 1 auf den Leitungen L1, L2, L3 das Bit 0 wird kein f erromagnetisches Material ent- und L4 wird von den Signalspannungen gebildet, die fernt, und infolgedessen wird keine Änderung des in F i g. 3 als Kurven V, W, X und Y dargestellt sind, magnetischen Widerstandes wahrgenommen, wenn Diese Teilnehmer-Eingangssignale sind mit der entdieser Abschnitt der Figur die Tastköpfe der An- 20 sprechenden Spalte 1 auf dem Zylinder mit Hilfe des Ordnung 4 passiert. Ringgenerators 39 nach den F i g. 2 und 4 synchroni-
Das Komplement der Ziffer 1 ist das Bit 0 gefolgt siert, der im folgenden noch beschrieben wird. Diese
von den Bits 111. Dementsprechend sind vier Spalten Signale erscheinen auf den Eingangsleitungen 50, 52,
von signalgebenden Mitteln vorgesehen, von denen 51 und 53 der ODER-Gatter 10, 12, 11 und 13. So
jede Zeile in eindeutiger Weise die benachbarte 25 ist unter den beispielweise angenommenen Bedingun-
Zeichenöffnung darstellt. Es sei bemerkt, daß die An- gen das Eingangssignal des ODER-Gatters 10 auf
Ordnung des zusätzlichen Dezimalpunktes und der der Leitung 50 das Signal V nach Fig. 3. Die andere
entsprechenden zusätzlichen Spalte.B0 der Signalgeber Eingangsleitung des ODER-Gatters 10 führt das
aus Gründen der Vereinfachung und Klarheit erst Signal α nach Fig. 3, also das Ausgangssignal des
später im einzelnen behandelt werden. 3° Magnetkopfes B1 während eines Vorbeiganges der
Die Magnetkopfanordnung 4 weist eine entspre- Spalte 1 an dem Magnetkopf B1. Ein Gatter, das ein chende Anzahl von Magnetköpfen B4, B3, B2 und B1 exklusives ODER ausführt, bildet ein Ausgangssignal auf, von denen jeder Kopf die Änderungen im magne- nur dann, wenn von den beiden Eingangssignalen tischen Widerstand wahrnimmt, die durch das Vor- nur eines positiv ist. Infolgedessen hat das Ausgangshandensein oder das Fehlen benachbarten ferro- 35 signal des ODER-Gatters 10 den in der Kurve h magnetischen Materials bedingt sind, wenn die nach F i g. 3 dargestellten Spannungsverlauf. Unter Trommel an der Tastkopfanordnung vorbeiläuft. Die den angenommenen Bedingungen wird in gleicher vier Magnetköpfe dieser Vorrichtung erzeugen indi- Weise das Ausgangssignal des Magnetkopfes B2, das viduelle Aus-gangssignale, die Gattern 10, 11, 12 von der Kurve b dargestellt wird, mit der Spannung W und 13 zugeführt werden. Diese Gatter führen die 40 verglichen, die das Bit 2 der dem ODER-Gatter 12 logische Operation eines »exklusiven ODER«, also vom Teilnehmer zugeführten Information darstellt, einer Antivalenz, aus. Die Gatter 10 bis 13 werden Auf der Leitung 54 wird dann ein Ausgangssignal im folgenden kurz als ODER-Gatter bezeichnet. Die erhalten, das der Kurve b im wesentlichen gleich ist. Ausgangsspannungen der Anordnung 4 sind nach Die Ausgangssignale der vier ODER-Gatter werden einer Verstärkungs- und Formgebungsstufe in F i g. 3 45 getrennt einem UND-Gatter 34 zugeführt. Das UND-als Spannungskurven a, b, c und d dargestellt. Die Gatter 34 erzeugt nur dann ein Ausgangssignal, wenn Kurve α stellt das Ausgangssignal des Magnet- auf seinen Eingängen vier Eingangssignale gleichkopf es B1 dar, wenn die Spalte 1 diesen Kopf passiert. zeitig vorhanden sind. Durch Vergleichen der Kur-Es sei bemerkt, daß im wesentlichen das gleiche ven a, b, c und d, also der Ausgangssignale der Ausgangssignal erscheint, wenn die Spalte 2 den Kopf 5° Magnetköpfe, mit den Kurven V, W, X und Y, also passiert, usw. Die Polarität der von den Magnetköpfen den Informationssignalen des Teilnehmers, in den erzeugten Originalimpulse wurde durch die nicht entsprechenden ODER-Gattern wird erkennbar, daß dargestellte eine Verstärkerstufe umgekehrt. Die in der Zeitspanne, die zum Abtasten einer Spalte relative Polarität der den ODER-Gattern zugeführten des Zylinders benötigt wird, nur ein Augenblick Eingangsimpulse hängt jedoch primär davon ab, ob 55 vorhanden ist, in dem ein Ausgangssignal aller vier in den ODER-Gattern pnp- oder npn-Transistoren ODER-Gatter empfangen wird. Es handelt sich um benutzt werden. Es sei weiterhin bemerkt, daß die den Augenblick, an dem der in Fig. 3 mit R1 behier verwendeten speziellen ODER-Gatter auf die zeichnete Impuls erscheint. Es ist weiterhin erkenn-Vorderflanke der Impulse der Magnetköpfe an- bar, daß in diesem Abgenblick der Komplementärsprechen und pnp-Transistoren benutzen. Dement- 60 code für die Ziffer 1 die Magnetkopfanordnung 4 sprechend kehrt eine zweite Verstärkerstufe die passiert. Wie bereits erwähnt, sind der Magnetkopf, Impulse der Köpfe in ihre ursprüngliche Polarität die codierte Information und das optische System um. Die Kurve b stellt das Ausgangssignal des so aufeinander ausgerichtet, daß in dem gleichen Kopfes B2, die Kurve c das Ausgangssignal des Kop- Augenblick, in dem die Magnetköpfe die codierte fes B4 und die Kurve d das Ausgangssignal des 65 Information aufnehmen, die entsprechende durchKopfes B3 dar. Die Ausgangssignale der Magnet- sichtige Zeichenöffnung sich im Zentrum des optiköpfeBj bis B4 werden getrennt voneinander über sehen Sichtbereiches befindet. Deshalb wird das ein Kabel 40 den einzelnen ODER-Gattern züge- Ausgangssignal des UND-Gatters 34 dazu benutzt,
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die Blitzröhren in bekannter Weise zu zünden. In Kreis, der ein Ausgangssignal erzeugt, wenn an seinen gleicher Weise werden nachfolgende Informationen Eingängen gleichzeitig zwei Impulse vorhanden sind, des Teilnehmers von der Vorrichtung ausgewertet Diese Eingangsimpulse können negativ oder positiv und in eindeutiger Weise auf dem Schirm dargestellt. sein, je nachdem, welche Art von Transistoren in Um zu gewährleisten, daß die Zeichenspalte des 5 dem UND-Gatter benutzt wird. Durch Vergleich der Eingangssignals und die Zeichenspalte des dargestell- Kurve e in F i g. 3 mit den Kurven V, W, X und Y ten Zeichens während des oben beschriebenen logi- ist ersichtlich, daß diese von den Kurven V, W, X sehen Vergleiches übereinstimmen, wird ein Synchro- und Y repräsentierten Signale nur dann übertragen nisationssignal gebildet. Außerdem wird zugleich das werden, wenn eine Koinzidenz zwischen diesen normalerweise parallel verschlüsselte Eingangssignal 10 Signalen und dem Signal der Spule 20 des R'ingdes Teilnehmers in dem nun an Hand der Fig. 1 generators vorliegt. Hierdurch wird gewährleistet, daß bis 6 zu erläuternden Verfahren in ein Seriensignal die Spalteninformation des Eingangssignals und die umgewandelt. Spalteninformation des dargestellten Zeichens wäh-
Synchronisations- oder Taktsignale werden von rend des nachfolgenden logischen Vergleiches zueineinem Ringgenerator gebildet, der in den Fig. 2 und 4 15 ander synchron sind. Die Ausgänge der UND-Gatter in seiner Gesamtheit mit 39 bezeichnet ist. Der Ring- 8, 15, 55 und 56 der Gattersätze für das erste Bit generator 39 erzeugt eine Vielzahl von Tastsignalen sind elektrisch miteinander verbunden und werden mit einer Impulsbreite, die der Zeit entspricht, die über die Leitung 50 dem ODER-Gatter 10 zugeführt, zum Abtasten einer jeden Spalte längs des Umfanges In gleicher Weise sind die UND-Gatter für das zweite der Trommel benötigt wird. Der Ringgenerator 39 20 Bit und die UND-Gatter für die verbleibenden Bits umfaßt den auf der Welle 14 befestigten Magnet- jeweils gemeinsam an das entsprechende ODER-anker 18, der eine bogenförmige Außenfläche 41 mit Gatter angeschlossen. Auf diese Weise wird das Eineiner Bogenlänge aufweist, die im wesentlichen der gangssignal des Teilnehmers effektiv in Serie der Bogenlänge jeder der Spalten C1 bis Cn der Zeichen- logischen Schaltung der ODER-Gatter zugeführt, öffnungen auf dem Zylinder 2 gleich ist. Auf einem 25 Wie bereits erwähnt, ist es häufig erwünscht, mehr als Kern dienenden unverdrehbaren Eisenring 3, der als ein Zeichen in einer bestimmten Spalte oder in an dem Träger 15 befestigt ist, sind in Abständen bestimmten Spalten während jedes Vorbeiganges der voneinander mehrere Spulen 20 bis 25 angeordnet, Spalte oder Spalten an der Beleuchtungsanordnung von denen jede dem Beginn einer der gestaffelten darzustellen. So kann es beispielsweise erwünscht Zeichenspalten entspricht. Der Ring 3 bildet einen 30 sein, einen Dezimalpunkt in einer beliebigen der magnetischen Pfad für die in Fig. 4 angedeuteten SpaltenC1 bis Cn auf dem Schirm29 abzubilden. Bei Kraftlinien, die den Ring von einem Pol des Stab- einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung magnets 18 zum anderen durchlaufen. Der Stab- wird das zusätzliche Zeichen dadurch geschaffen, magnet 18 rotiert innerhalb des Ringes, und die daß zwei zusätzliche durchsichtige Öffnungen in jeder Spulen sprechen auf die Drehstellung des Magnets 35 der Spalten C1 bis Cn der Zeichenöffnungen voran, da der Vorbeigang des Magnets in den Spulen gesehen werden. Jede zusätzliche öffnung hat eine eine elektromagnetische Kraft induziert. Jede Spule Form, die dem darzustellenden zusätzlichen Zeichen erzeugt ein Spannungssignal, wie es in dem zur Fig. 4 entspricht, das in diesem Fall ein Dezimalpunkt ist. gehörenden Kreis dargestellt ist. Davon wird nur der Wie im folgenden noch erläutert wird, sind zur Vermit »60° Drehwinkel« bezeichnete Anteil als Tast- 40 einfachung des logischen Verfahrens alle geraden signal benutzt. Dieses Tastsignal der Spule 20 ist in Zahlen in einer Hälfte der Spalte angeordnet, bei-Fig. 3 durch die Spannungskurve e veranschaulicht. spielsweise in der unteren Hälfte, während sich alle Das von der Spule 21 gelieferte Tastsignal erscheint ungeraden Zahlen in der übrigen Hälfte der Spalte in F i g. 3 als Kurve /, woraus ersichtlich ist, daß befinden. Die Öffnung für den Dezimalpunkt ist jede der Spulen ein Tastsignal mit einer Impulsbreite 45 unmittelbar vor den ungeraden Zahlen und im Anliefert, die der Länge jeder Spalte von Öffnungen, Schluß an die geraden Zahlen in jede Spalte eineinschließlich der für den Zwischenraum benötigten geätzt. Wenn eine ungerade Zahl auf dem Schirm Länge, proportional ist. Diese Signale erscheinen in abgebildet wird, wird der geradzahlige Dezimalpunkt zeitlicher Übereinstimmung mit dem Vorbeigang der abgebildet, und wenn eine gerade Zahl auf dem aufeinanderfolgenden Spalten von Öffnungen an der 50 Schirm abgebildet wird, wird der ungeradzahlige Lichtquelle 1. Das Tastsignal der Spule 20 wird mit Dezimalpunkt beleuchtet.
Hilfe einer Sammelleitung 42 jedem von mehreren Wenn eine gerade Zahl zur Darstellung gelangt,
UND-Gattern 8, 28, 38, 48 und 58 zugeführt. In wird die Ruhezeit für die Blitzlampe vor der Dargleicher Weise werden auch die Ausgangssignale der stellung des zusätzlichen Zeichens durch den Raum anderen Spulen entsprechenden Sätzen von UND- 55 geschaffen, der für die fünf ungeraden Zahlen beGattern zugeführt. Zur Vereinfachung sind nur vier nötigt wird. Umgekehrt schaffen die fünf geraden solcher Sätze von UND-Gattern dargestellt. Es ver- Zahlen die Ruhezeit vor der Darstellung des ungeradsteht sich jedoch, daß η Sätze von UND-Gattern zahligen Dezimalpunktes. Es sei beispielsweise angebenötigt werden, wenn die Zeichen in η Spalten dar- nommen, daß das Eingangssignal vom Teilnehmer gestellt werden. Jeder Satz von UND-Gattern enthält 60 bestimmt, daß in Spalte 1 ein Dezimalpunkt darso viel UND-Gatter, wie das Teilnehmersignal Bits gestellt werden soll. Dieses Teilnehmersignal erscheint enthält. In dem dargestellten System mit fünf Bits auf der Leitung S0 in F i g. 5 und stellt das zusätzliche sind in jedem Satz fünf UND-Gatter vorhanden. Als Informationsbit dar, das benötigt wird, um das zuweitere Eingangssignale werden jedem der UND- sätzliche Zeichen zur Darstellung zu bringen. Es sei Gatter eines Satzes die parallelen binär codierten 65 weiterhin angenommen, daß, wie vorher erläutert, Informationen des Teilnehmers zugeführt, die für die das Eingangssignal vom Teilnehmer vorschreibt, daß Ziffer 1 durch die Kurven V, W, X und Γ in Fig. 3 die Ziffer 1 in der Spalte 1 darzustellen sei. Unter dargestellt werden. Ein UND-Gatter ist ein logischer diesen Umständen werden die Eingangssignale B1,
B.J,, B3 und Bi zur Spalte 1 von den Spannungskurven V, W, X und Y dargestellt, wie es vorher beschrieben wurde. Außerdem erscheint auf der Eingangsleitungß0 der Spalte 1 ein zusätzliches Signal, das im wesentlichen der Kurve V in F i g. 3 entspricht und anzeigt, daß in dieser Spalte der Dezimalpunkt erscheinen soll. Das Signal auf L0 der Spalte 1 wird dem UND-Gatter 58 zugeführt und bei Zusammentreffen mit dem Signal der Spule 20 auf ein zweites UND-Gatter 68 übertragen, das als zweites Eingangssignal das Ausgangssignal des Magnetkopfes B0 empfängt. Das Ausgangssignal des Magnetkopfes B0 ist als Kurve g in Fig. 3 veranschaulicht. Beim Zusammentreffen der beiden Eingangssignale am UND-Gatter 68 erscheint auf der Leitung 90 ein Ausgangssignal, das dem Eingang des UND-Gatters 91 zugeführt wird. Als zweites Eingangssignal erhält das UND-Gatter 91 das Ausgangssignal des ODER-Gatters 10. Bei dem gewählten Code und der Anordnung der ungeraden Zahlen in einer Hälfte der Spalte und der geraden ao Zahlen in der übrigen Hälfte der Spalte ist das Ausgangssignal des Gatters 10 entweder die Kurve / oder die Kurve h nach F i g. 3, je nachdem, ob eine gerade oder eine ungerade Zahl in dieser Spalte dargestellt wird. Unter den angenommenen Bedingungen ist das vom ODER-Gatter 10 zugeführte Eingangssignal des UND-Gatters 91 der Spannungsverlauf h, während das andere Eingangssignal von der Spannungskurve g nach F i g. 3 gebildet wird. Bei Vergleich der Kurven h und g ist ersichtlich, daß zwei Impulse nur zur Zeiti?n gleichzeitig auftreten. Eine Koinzidenz zwischen den beiden Eingangssignalen des UND-Gatters 91 tritt infolgedessen nur zu dem mit R11 bezeichneten Zeitpunkt ein, wenn der geradzahlige Dezimalpunkt sich im Sichtbereich befindet. Infolgedessen wird das Ausgangssignal des UND-Gatters 91, das bei dieser Koinzidenz auftritt, dazu benutzt, die Blitzlampe im richtigen Zeitpunkt zu zünden. Bei Vergleich der Kurven i und g nach F i g. 3 ist ersichtlich, daß im Fall eines geradzahligen Ausgangssignals des Gatters 10 eine Impulskoinzidenz zur Zeit R0 erfolgt und der ungeradzahlige Dezimalpunkt beleuchtet wird. Die Information des Bits 0 in den Spalten 2,3 und η wird in der gleichen Weise verarbeitet und im UND-Gatter 91 mit dem Ausgangssignal des ODER-Gatters 10 verglichen. Es ist so ersichtlich, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die logischen Schaltungen in hohem Maße vereinfacht sind, indem die am ODER-Gatter 10 bereits vorhandenen logischen Informationen für die Bestimmung benutzt werden, welche der zusätzlichen Zeichenöffnungen zu beleuchten ist. Es sei bemerkt, daß ein zusätzliches Bit in der in der Spalte B1 des Zeichencodes neben dem ersten Dezimalpunkt benötigt wird, um einen Impuls zu erzeugen, der mit dem ersten Impuls der Kurve i zusammenfällt, wenn die anderen logischen Bedingungen erfüllt sind.
Allgemein kann die logische Schaltung und insbesondere die UND-Gatter und ODER-Gatter enthaltende Schaltung nach F i g. 5 aus bekannten Transistor-Widerstands- oder Transistor-Dioden-Kombinationen bestehen, die entsprechende Funktionen ausführen, wie es für jeden Fachmann offensichtlich ist. Derartige Schaltungen sind beispielsweise im einzelnen in den Büchern »Transistor Circuit Design«, herausgegeben von den Texas Instruments Inc., McGraw-Hill Book Company, Inc., 1963, Kapitel 29, und »Digital Computer Principles«, herausgegeben von der Burroughs Corporation, McGraw-Hill Book Company, Inc., 1962, beschrieben.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur sichtbaren Anzeige einer codierten Nachricht, insbesondere einer Ziffer oder Ziffernreihe, bei der der darzustellende Zeichensatz mehrfach in gegeneinander versetzten Spalten auf dem Umfang einer undurchsichtigen Trommel mittels entsprechender durchsichtiger Schablonen angeordnet ist und bei der jedem Zeichen auf einer Mantellinie der Trommel fest zugeordnet eine Reihe von Codemarkierungen vorgesehen ist, die beim Rotieren der Trommel mittels entsprechender Abtastköpfe abgetastet werden, bei der ferner logische Schaltmittel zum Vergleich der Abtastsignale mit den Eingangssignalen vorgesehen sind, die bei Gleichheit der Signale die Einschaltung der die Zeichen abbildenden Lichtquelle bewirken, so daß das durch das Eingangssignal charakterisierte Zeichen angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Darstellung eines zusätzlichen Zeichens in einer bestimmten oder mehreren der Zeichenspalten (C1... Cn) zwei Öffnungen mit einer entsprechenden Schablone oder Markierungen vorgesehen sind, von denen die eine Öffnung am Anfang und die andere am Ende der betreffenden Spalte angeordnet ist, und daß Schaltmittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit davon, ob das darzustellende Zeichen in der ersten oder zweiten Hälfte der Zeichenspalte liegt, jeweils nur das am Ende bzw. Anfang der anderen Hälfte liegende zusätzliche Zeichen beim Vorbeigang an der Lichtquelle (1) anzuzeigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anzeige der binär codierten Ziffern 0 bis 9 die Schablonen für die ungeraden Ziffern in der ersten Hälfte und die Schablonen für die geraden Ziffern in der zweiten Hälfte der Zeichenspalte angeordnet sind und daß die zusätzlichen Zeichen den Dezimalpunkt darstellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Codemarkierungen auf der Trommel in der zu den Eingangssignalen komplementären Darstellung eingetragen sind und zum Vergleich der Eingangssignale mit den Abtastsignalen für alle Spalten gemeinsam je Bitstelle eine exklusive ODER-Schaltung 10 ... 13 vorgesehen ist, denen die Eingangs- (Ln) und die Abtastsignale (Bn) zugeführt werden und deren Ausgangssignale über eine gemeinsame UND^ Schaltung (34) die Belichtungseinrichtung (1) betätigen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine UND-Schaltung (91) vorgesehen ist, deren einer Eingang mit dem Ausgang der exklusiven ODER-Schaltung (10) der niedrigsten Stelle und deren anderer Eingang mit der Abtasteinrichtung (B0) für die Abtastung der den zusätzlichen Zeichen zugeordneten Codemarkierung verbunden ist und deren Ausgangssignal die Belichtungseinrichtung (1) betätigt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taktgebereinrichtung vorgesehen ist, die getrennt für jede Zeichenspalte
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einen der Spaltenlänge entsprechenden Impuls erzeugt, der zur Auswahl der Zeichenspalte dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß je Zeichenspalte entsprechend der Bitzahl der codierten Nachricht vier UND-Schaltungen (8,28,38,48) vorgesehen sind, denen der Taktimpuls gemeinsam und die Eingangsimpulse entsprechend der Bitstelle über die Leitungen (L1... L4) zugeführt werden und deren Ausgangssignale der der betreffenden Bitstelle entsprechenden ODER-Schaltung (10 ... 13) zugeführt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Codemarkierungen (46) von Reihen ferromagnetischer und unmagnetischer Flächenabschnitte gebildet werden und zur Abtastung der Codemarkierung eine Reihe von Magnetköpfen (4) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktgebervorrichtung (39) einen Stabmagneten (18) aufweist, dessen äußere Begrenzung einen Kreisbogen mit einer Bogenlänge entsprechend der Länge der Zahlenspalte
bildet, sowie aus einem den Stabmagnet koaxial umfassenden kreisrunden Kern (3) besteht, auf dem eine der Anzahl der Zeichenspalten entsprechende Anzahl von als Wandler dienenden Magnetspulen (20 bis 25) angeordnet ist, die jeweils mit einer einer Zeichenspalte zugeordneten Gruppe von UND-Schaltungen (8,28,38, 48) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Belichtungsquelle (1) eine Elektronenentladungsröhre vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Zeichenspalten am Umfang der Trommel ein Zwischenraum (37) zur Erholung der Belichtungslampe (1) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 971 937;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 586;
USA.-Patentschriften Nr. 1933 650, 2805 620.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 540/194 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
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