DE1267007B - Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht - Google Patents
Vorrichtung zur Anzeige einer NachrichtInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G06k
Deutsche Kl.: 42 m6 -15/18
Nummer: 1267007
Aktenzeichen: R42118IXc/42m6
Anmeldetag: 2. Dezember 1965
Auslegetag: 25. April 1968
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur sichtbaren Anzeige einer codierten Nachricht, insbesondere
einer Ziffer oder Ziffernreihe, bei der der darzustellende Zeichensatz mehrfach in gegeneinander versetzten
Spalten auf dem Umfang einer undurchsichtigen Trommel mittels entsprechender durchsichtiger
Schablonen angeordnet ist und bei der jedem Zeichen auf einer Mantellinie der Trommel fest zugeordnet
eine Reihe von Codemarkierungen vorgesehen ist, die beim Rotieren der Trommel mittels ent- ίο
sprechender Abtastköpfe abgetastet werden, bei der ferner logische Schaltmittel zum Vergleich der Abtastsignale
mit den Eingangssignalen vorgesehen sind, die bei Gleichheit der Signale die Einschaltung der
die Zeichen abbildenden Lichtquelle bewirken, so daß das durch das Eingangssignal charakterisierte
Zeichen angezeigt wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist es nur möglich, jeweils ein Zeichen je Zeichenspalte
darzustellen. Es kann jedoch erwünscht sein, in einer Zeichenspalte auch zwei Zeichen, nämlich beispielsweise
zusätzlich zu Ziffern einen Dezimalpunkt abzubilden. Zwar wäre es möglich, für einen Dezimalpunkt
eine eigene Spalte vorzusehen, jedoch hätte dann dieser Dezimalpunkt einen relativ großen Abstand
zu den betreffenden Ziffern, was für die Darstellung nachteilig wäre.
Wenn das zusätzliche Zeichen mit einem anderen Zeichen der Spalte gemeinsam abgebildet werden soll,
also beispielsweise ein Dezimalpunkt gemeinsam mit einer Ziffer, dann entstehen hinsichtlich der Ruhezeit
der Blitzlampe Schwierigkeiten, weil die einzelnen Ziffernspalten unmittelbar aufeinanderfolgend an dem
Umfang der Trommel angeordnet sind und der zwischen den Spalten vorgesehene Zwischenraum gerade
für die Erholung der Blitzlampe ausreicht. Sind nun beispielsweise die Ziffern 0 bis 9 in aufsteigender
Folge in der Zeichenspalte angeordnet, so ergeben sich Schwierigkeiten dann, wenn z. B. die Ziffer 9 abgebildet
werden soll und der Dezimalpunkt am Ende der Zeichenspalte angeordnet ist. In gleicher Weise
würde die Erholzeit zwischen einem am Anfang der Zeichenspalte angeordneten Dezimalpunkt und der
Ziffer 0 oder 1 nicht ausreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und die Möglichkeit zur Darstellung
eines zusätzlichen Zeichens zu schaffen, bei der die durch die Erholzeit der Blitzlampe bedingten
Schwierigkeiten vermieden sind. Zugleich soll die Darstellung des zusätzlichen Zeichens keinen zusatzlichen
Raum auf der Trommel erfordern.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht
Anmelder:
Raytheon Company, Lexington, Mass. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. R. Kohler
und Dipl.-Phys. H. Schwindling, Patentanwälte,
7000 Stuttgart, Hohentwielstr. 28
Als Erfinder benannt:
Norman Joseph Appleton,
Wellesley, Mass. (V. St. A.)
Norman Joseph Appleton,
Wellesley, Mass. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 4. Dezember 1964
(416 043)
V. St. v. Amerika vom 4. Dezember 1964
(416 043)
gelöst, daß zur Darstellung eines zusätzlichen Zeichens in einer bestimmten oder mehreren der
Zeichenspalten zwei Öffnungen mit einer entsprechenden Schablone oder Markierung vorgesehen sind, von
denen die eine Öffnung am Anfang und die andere am Ende der betreffenden Spalte angeordnet ist, und
daß Schaltmittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit davon, ob das darzustellende Zeichen in der
ersten oder zweiten Hälfte der Zeichenspalte liegt, jeweils nur das am Ende bzw. am Anfang der anderen
Hälfte liegende zusätzliche Zeichen beim Vorbeigang an der Lichtquelle anzuzeigen.
Durch die Verwendung von zwei Schablonen auf der Trommel für das zusätzliche Zeichen und die
Zuordnung der ersten Schablone zu der zweiten Hälfte und der zweiten Schablone zu der ersten
Hälfte der Zeichenspalte wird auf einfache Weise die Erholzeit für die Blitzlampe zwischen der Darstellung
der Ziffer und dem Dezimalpunkt gewonnen. Es genügt dann, wenn die Zeichen der ersten und der
zweiten Hälfte der Spalte leicht voneinander unterscheidbar sind. Zu diesem Zweck sind bei einer bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die zur Anzeige binär codierter Ziffern 0
bis 9 dient, die Schablonen für die ungeraden Ziffern in der ersten Hälfte und die Schablonen für die geraden
Ziffern in der zweiten Hälfte der Zeichenspalte angeordnet. Das zusätzliche Zeichen bildet in diesem
Fall den Dezimalpunkt. Durch diese Anordnung
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lassen sich dann die Ziffern der beiden Hälften auf senkrecht zu den Spalten erstreckt, nur durch ein
einfache Weise durch ihre niedrigste Bitstelle vonein- Zeichen geht. Wenn die Folie um den Zylinder 2
ander unterscheiden, wenn für die Darstellung der herumgelegt ist, passiert eine parallel zur Längsachse
Ziffern der übliche Binärcode verwendet wird, bei des Zylinders gezogene Linie nur ein Zeichen,
dem jede Dezimalziffer durch vier binäre Stellen dar- 5 Die Trommel 19 ist ausgeschnitten, um an der
gestellt wird. Stelle der Zeichenspalten Schlitze 30 zu schaffen. An
Diese Einteilung der Ziffern in die die ungeraden den Enden einer jeden Zeichenspalte sind Rippen 36
und die geraden Ziffern umfassende Gruppen bietet vorgesehen, um die nötige mechanische Festigkeit zu
den weiteren Vorteil, daß die logischen Schaltungen erzeugen. Die die Zeichen bildenden Flächen, die von
zur Feststellung derjenigen Hälfte, der die darzustel- io mit der durchsichtigen Folie abgedeckten Öffnungen
lende Ziffer angehört, äußerst einfach werden. Da in Form der Zeichen gebildet werden, ermöglichen
ferner die einzelnen Ziffern dadurch erkannt werden, einen Durchtritt des Lichtes von einer Lichtquelle 1
daß sie auf der Trommel in komplementärer Form zum Schirm 29. Die Lichtquelle 1 wird von einer
codiert sind und sich damit schon eine einfache Er- Elektronenentladungsvorrichtung, beispielsweise von
kennungslogik ergibt, genügt es, für die Logik zur 15 einer stroboskopischen Blitzlampe, gebildet, die eine
Feststellung des darzustellenden Dezimalpunktes die sehr hohe Abklinggeschwindigkeit aufweist. In der
Aussage einer exklusiven ODER-Schaltung der nied- Lamp befinden sich eine Kathode K und eine An-
rigsten Bitstelle heranzuziehen. ode A1 zwischen welchen Elektroden sich eine
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Er- Bogenentladung ausbildet, wenn die Lampe ein gefindung
sind der folgenden Beschreibung zu ent- 20 eignetes Anregungssignal empfängt,
nehmen, in der die Erfindung an Hand des in der Zusammen mit der Lichtquelle 1 bilden ein ReZeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher flektor 5, ein Kondensator 6, ein Objektiv 7 und der
beschrieben und erläutert wird. Die der Beschreibung Schirm 29 ein optisches System, das auf eine magne-
und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale tische Tastvorrichtung 118 und den Zylinder 2 derkönnen
bei anderen Ausführungsformen der Erfin- 25 art ausgerichtet ist, daß die ein entsprechendes
dung einzeln für sich und zu mehreren in beliebiger Zeichen bildende Öffnung zwischen dem Konden-Kombination
Anwendung finden. Es zeigt sator 6 und dem Objektiv 7 erscheint, wenn eine Zeile
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Aus- von Codezeichen auf dem Zylinder 2 von der magne-
führungsform der Erfindung, tischen Tastvorrichtung 118 aufgefaßt wird, die meh-
F i g. 2 eine Explosionsdarstellung der wesent- 30 rere Tastglieder umfaßt. Die entsprechende Zeichenlichsten
Teile der Vorrichtung nach Fig. 1, öffnung ist dann auf die Projektion des Bogens der
Fig. 3 ein Diagramm der wichtigsten in der Vor- Lampe 1 auf die Oberfläche des Zylinders2 vertikal
richtung nach den F i g. 1 und 2 auftretenden Signale zentriert. Die Projektion des Bogens der Lampe 1 ist
als Funktion der Drehung des Zeichenzylinders, genügend breit, um die Breite aller Öffnungen der
Fig. 4 eine Seitenansicht des Ringgenerators in 35 Zeichenspalten zu überdecken. Die Höhe der Pro-
einem Schnitt längs der Linie 2-2 in F i g. 5 und jektion der Lampe 1 auf dem Zylinder 2 ist groß ge-
F i g. 5 eine schematische Darstellung der Vorrich- nug, um eine Reihe der Öffnungen zu überdecken,
rung nach F i g. 1 in Form eines Blockdiagramms. Auf dem Zylinder 2 ist eine Vielzahl von Code-
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, weist die zeichen, die bei 46 schematisch angedeutet sind,
als Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung 40 angeordnet. Die Stellung eines jeden Codezeichens ist
einen drehbaren Zylinder 2 auf, der aus einer Trom- einem entsprechenden Spaltenzeichen zugeordnet
mel 19 aus unmagnetischem Material, beispielsweise und erzeugt ein Signal, das eindeutig einer Zeichenaus
Aluminium, besteht, um die eine Folie herum- öffnung bestimmter Form zugeordnet ist. Bei der in
gewickelt ist, die ein dünnes, optisch durchlässiges, den F i g. 1 und 2 dargestellten bevorzugten Ausfüheisenfreies
Material 27 umfaßt, das auf ein ferro- 45 rungsform bestehen die Codezeichen aus Figuren
magnetisches Grundmaterial 26 aufgebracht ist, bei- rechteckiger Flächen, an denen das ferromagnetische
spielsweise auf Eisenblech. An einem Ende des Zy- Material ausgeätzt worden ist und die das binär verlinders
2 ist eine Endplatte 31 aus Aluminium be- schlüsselte Komplement des jeweils benachbarten
festigt, an der eine Welle 14 angebracht ist, die sich Zeichens darstellen.
von der Platte nach außen erstreckt. Mit der Welle 14 50 Eine Magnetkopfanordnung 4, die mehrere Masteht
ein Antriebsmotor 16 über einen Riemen 9 in gnetköpfe aufweist, ist zu den Zeichenfiguren benach-Wirkverbindung,
so daß der Zylinder 19 synchron bart im Abstand vom Zylinder 2 angeordnet und liest
zum Antriebsmotor 16 umläuft. An der Welle 14 ist oder tastet die Informationen ab, die auf dem Zylinein
Stabmagnet 18 befestigt, von dem eine zweite der gespeichert sind, wenn der Zylinder an der Ma-WeIIe
32 absteht, die sich bis in ein Lagergehäuse 33 55 gnetkopfanordnung 4 mit einer Geschwindigkeit vorerstreckt,
das in einem Träger 15 angeordnet ist. Der beigedreht wird, die beispielsweise 1800 U/min über-Stabmagnet
und der Zylinder sind auf diese Weise schreiten kann. Die Magnetkopfanordnung 4 ist an
in dem Lagergehäuse 33 drehbar gelagert und können einem Träger 17 befestigt, der seinerseits an dem
synchron zum Antriebsmotor 16 in Umdrehung ver- Grundrahmen 35 angebracht ist. In der Anordnung 4
setzt werden. Der Träger 15 ist an einem Grund- 60 sind einzelne Magnetköpfe vorgesehen, die auf Änderahmen
35 angebracht. Ein nicht dargestelltes Ge- rungen des magnetischen Widerstandes ansprechen
häuse, das im Bereich eines Schirmes 29 eine Öffnung und von denen jeder einer entsprechenden Spalte der
aufweist, umschließt die Vorrichtung nach F i g. 1. signalgebenden Zeichen zugeordnet ist.
Bevor die geschichtete Folie um die Trommel 19 Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß auf dem Zylinder 2
herumgelegt wird, werden in das ferromagnetische 65 η Spalten von Zeichenöffnungen vorgesehen sind, die
Material Zahlen oder Buchstaben darstellende Durch- mit C1, C2, C3 und Cn bezeichnet sind, wobei η eine
brechungen eingeätzt. Diese Zeichen sind in gestaf- ganze Zahl größer alst 1 ist. Bei dem dargestellten
feiten Spalten angeordnet, so daß eine Linie, die sich Ausführungsbeispiel bestehen die Zeichen aus den
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Ziffern 0 bis 9 und zwei zusätzlichen Zeichenöffnun- führt. Das Ausgangssignal des Kopfes B1 gelangt
gen, die einem Dezimalpunkt entsprechen. Die beiden zum ODER-Gatter 10, des Kopfes B2 zum ODER-zusätzlichen
Zeichenöffnungen sind am Beginn und Gatter 12, des Kopfes B3 zum ODER-Gatter 11 und
am Ende jeder Spalte angeordnet. Am Ende einer des Kopfes B4 zum ODER-Gatter 13. Das zweite den
jeden Spalte ist ein Zwischenraum 37 vorgesehen, der 5 ODER-Gattern zugeführte Signal ist das das zeichender
Blitzlampe 1 vor Beginn der nächsten Spalte eine bestimmende Eingangssignal, das von einem Rechner
Entionisierung ermöglicht. Jeder Ziffer sind Code- oder einem anderen Teilnehmer zugeführt wird. Bei
zeichen benachbart, die dem binär verschlüsselten einem System, das von einem Parallel-Binärcode mit
Komplement dieser Zahl entsprechende Signale vier Bits Gebrauch macht, würde das Teilnehmerliefern.
So wird beispielsweise die Ziffer 1 in Binär- io Eingangssignal für die Ziffer 1 die Form der in Fi g. 3
form von einem Bit 1, das von den Bits 000 gefolgt dargestellten Signalspannungen V, W, X und Y anwird,
dargestellt. nehmen.
Das Codezeichen für das Bit 1 wird von einer Zum Zwecke der Erläuterung sei angenommen,
Figur gebildet, die aus einer rechteckigen Fläche un- daß beabsichtigt ist, die Ziffer 1 der Spalte 1 des
magnetischen Materials besteht, und wird durch Weg- 15 Zylinders 2 darzustellen. Das Teilnehmer-Eingangsätzen
des Eisenbleches vom Zylinder 2 gebildet. Für signal für Spalte 1 auf den Leitungen L1, L2, L3
das Bit 0 wird kein f erromagnetisches Material ent- und L4 wird von den Signalspannungen gebildet, die
fernt, und infolgedessen wird keine Änderung des in F i g. 3 als Kurven V, W, X und Y dargestellt sind,
magnetischen Widerstandes wahrgenommen, wenn Diese Teilnehmer-Eingangssignale sind mit der entdieser
Abschnitt der Figur die Tastköpfe der An- 20 sprechenden Spalte 1 auf dem Zylinder mit Hilfe des
Ordnung 4 passiert. Ringgenerators 39 nach den F i g. 2 und 4 synchroni-
Das Komplement der Ziffer 1 ist das Bit 0 gefolgt siert, der im folgenden noch beschrieben wird. Diese
von den Bits 111. Dementsprechend sind vier Spalten Signale erscheinen auf den Eingangsleitungen 50, 52,
von signalgebenden Mitteln vorgesehen, von denen 51 und 53 der ODER-Gatter 10, 12, 11 und 13. So
jede Zeile in eindeutiger Weise die benachbarte 25 ist unter den beispielweise angenommenen Bedingun-
Zeichenöffnung darstellt. Es sei bemerkt, daß die An- gen das Eingangssignal des ODER-Gatters 10 auf
Ordnung des zusätzlichen Dezimalpunktes und der der Leitung 50 das Signal V nach Fig. 3. Die andere
entsprechenden zusätzlichen Spalte.B0 der Signalgeber Eingangsleitung des ODER-Gatters 10 führt das
aus Gründen der Vereinfachung und Klarheit erst Signal α nach Fig. 3, also das Ausgangssignal des
später im einzelnen behandelt werden. 3° Magnetkopfes B1 während eines Vorbeiganges der
Die Magnetkopfanordnung 4 weist eine entspre- Spalte 1 an dem Magnetkopf B1. Ein Gatter, das ein
chende Anzahl von Magnetköpfen B4, B3, B2 und B1 exklusives ODER ausführt, bildet ein Ausgangssignal
auf, von denen jeder Kopf die Änderungen im magne- nur dann, wenn von den beiden Eingangssignalen
tischen Widerstand wahrnimmt, die durch das Vor- nur eines positiv ist. Infolgedessen hat das Ausgangshandensein
oder das Fehlen benachbarten ferro- 35 signal des ODER-Gatters 10 den in der Kurve h
magnetischen Materials bedingt sind, wenn die nach F i g. 3 dargestellten Spannungsverlauf. Unter
Trommel an der Tastkopfanordnung vorbeiläuft. Die den angenommenen Bedingungen wird in gleicher
vier Magnetköpfe dieser Vorrichtung erzeugen indi- Weise das Ausgangssignal des Magnetkopfes B2, das
viduelle Aus-gangssignale, die Gattern 10, 11, 12 von der Kurve b dargestellt wird, mit der Spannung W
und 13 zugeführt werden. Diese Gatter führen die 40 verglichen, die das Bit 2 der dem ODER-Gatter 12
logische Operation eines »exklusiven ODER«, also vom Teilnehmer zugeführten Information darstellt,
einer Antivalenz, aus. Die Gatter 10 bis 13 werden Auf der Leitung 54 wird dann ein Ausgangssignal
im folgenden kurz als ODER-Gatter bezeichnet. Die erhalten, das der Kurve b im wesentlichen gleich ist.
Ausgangsspannungen der Anordnung 4 sind nach Die Ausgangssignale der vier ODER-Gatter werden
einer Verstärkungs- und Formgebungsstufe in F i g. 3 45 getrennt einem UND-Gatter 34 zugeführt. Das UND-als
Spannungskurven a, b, c und d dargestellt. Die Gatter 34 erzeugt nur dann ein Ausgangssignal, wenn
Kurve α stellt das Ausgangssignal des Magnet- auf seinen Eingängen vier Eingangssignale gleichkopf
es B1 dar, wenn die Spalte 1 diesen Kopf passiert. zeitig vorhanden sind. Durch Vergleichen der Kur-Es
sei bemerkt, daß im wesentlichen das gleiche ven a, b, c und d, also der Ausgangssignale der
Ausgangssignal erscheint, wenn die Spalte 2 den Kopf 5° Magnetköpfe, mit den Kurven V, W, X und Y, also
passiert, usw. Die Polarität der von den Magnetköpfen den Informationssignalen des Teilnehmers, in den
erzeugten Originalimpulse wurde durch die nicht entsprechenden ODER-Gattern wird erkennbar, daß
dargestellte eine Verstärkerstufe umgekehrt. Die in der Zeitspanne, die zum Abtasten einer Spalte
relative Polarität der den ODER-Gattern zugeführten des Zylinders benötigt wird, nur ein Augenblick
Eingangsimpulse hängt jedoch primär davon ab, ob 55 vorhanden ist, in dem ein Ausgangssignal aller vier
in den ODER-Gattern pnp- oder npn-Transistoren ODER-Gatter empfangen wird. Es handelt sich um
benutzt werden. Es sei weiterhin bemerkt, daß die den Augenblick, an dem der in Fig. 3 mit R1 behier
verwendeten speziellen ODER-Gatter auf die zeichnete Impuls erscheint. Es ist weiterhin erkenn-Vorderflanke
der Impulse der Magnetköpfe an- bar, daß in diesem Abgenblick der Komplementärsprechen
und pnp-Transistoren benutzen. Dement- 60 code für die Ziffer 1 die Magnetkopfanordnung 4
sprechend kehrt eine zweite Verstärkerstufe die passiert. Wie bereits erwähnt, sind der Magnetkopf,
Impulse der Köpfe in ihre ursprüngliche Polarität die codierte Information und das optische System
um. Die Kurve b stellt das Ausgangssignal des so aufeinander ausgerichtet, daß in dem gleichen
Kopfes B2, die Kurve c das Ausgangssignal des Kop- Augenblick, in dem die Magnetköpfe die codierte
fes B4 und die Kurve d das Ausgangssignal des 65 Information aufnehmen, die entsprechende durchKopfes
B3 dar. Die Ausgangssignale der Magnet- sichtige Zeichenöffnung sich im Zentrum des optiköpfeBj
bis B4 werden getrennt voneinander über sehen Sichtbereiches befindet. Deshalb wird das
ein Kabel 40 den einzelnen ODER-Gattern züge- Ausgangssignal des UND-Gatters 34 dazu benutzt,
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die Blitzröhren in bekannter Weise zu zünden. In Kreis, der ein Ausgangssignal erzeugt, wenn an seinen
gleicher Weise werden nachfolgende Informationen Eingängen gleichzeitig zwei Impulse vorhanden sind,
des Teilnehmers von der Vorrichtung ausgewertet Diese Eingangsimpulse können negativ oder positiv
und in eindeutiger Weise auf dem Schirm dargestellt. sein, je nachdem, welche Art von Transistoren in
Um zu gewährleisten, daß die Zeichenspalte des 5 dem UND-Gatter benutzt wird. Durch Vergleich der
Eingangssignals und die Zeichenspalte des dargestell- Kurve e in F i g. 3 mit den Kurven V, W, X und Y
ten Zeichens während des oben beschriebenen logi- ist ersichtlich, daß diese von den Kurven V, W, X
sehen Vergleiches übereinstimmen, wird ein Synchro- und Y repräsentierten Signale nur dann übertragen
nisationssignal gebildet. Außerdem wird zugleich das werden, wenn eine Koinzidenz zwischen diesen
normalerweise parallel verschlüsselte Eingangssignal 10 Signalen und dem Signal der Spule 20 des R'ingdes
Teilnehmers in dem nun an Hand der Fig. 1 generators vorliegt. Hierdurch wird gewährleistet, daß
bis 6 zu erläuternden Verfahren in ein Seriensignal die Spalteninformation des Eingangssignals und die
umgewandelt. Spalteninformation des dargestellten Zeichens wäh-
Synchronisations- oder Taktsignale werden von rend des nachfolgenden logischen Vergleiches zueineinem
Ringgenerator gebildet, der in den Fig. 2 und 4 15 ander synchron sind. Die Ausgänge der UND-Gatter
in seiner Gesamtheit mit 39 bezeichnet ist. Der Ring- 8, 15, 55 und 56 der Gattersätze für das erste Bit
generator 39 erzeugt eine Vielzahl von Tastsignalen sind elektrisch miteinander verbunden und werden
mit einer Impulsbreite, die der Zeit entspricht, die über die Leitung 50 dem ODER-Gatter 10 zugeführt,
zum Abtasten einer jeden Spalte längs des Umfanges In gleicher Weise sind die UND-Gatter für das zweite
der Trommel benötigt wird. Der Ringgenerator 39 20 Bit und die UND-Gatter für die verbleibenden Bits
umfaßt den auf der Welle 14 befestigten Magnet- jeweils gemeinsam an das entsprechende ODER-anker
18, der eine bogenförmige Außenfläche 41 mit Gatter angeschlossen. Auf diese Weise wird das Eineiner
Bogenlänge aufweist, die im wesentlichen der gangssignal des Teilnehmers effektiv in Serie der
Bogenlänge jeder der Spalten C1 bis Cn der Zeichen- logischen Schaltung der ODER-Gatter zugeführt,
öffnungen auf dem Zylinder 2 gleich ist. Auf einem 25 Wie bereits erwähnt, ist es häufig erwünscht, mehr
als Kern dienenden unverdrehbaren Eisenring 3, der als ein Zeichen in einer bestimmten Spalte oder in
an dem Träger 15 befestigt ist, sind in Abständen bestimmten Spalten während jedes Vorbeiganges der
voneinander mehrere Spulen 20 bis 25 angeordnet, Spalte oder Spalten an der Beleuchtungsanordnung
von denen jede dem Beginn einer der gestaffelten darzustellen. So kann es beispielsweise erwünscht
Zeichenspalten entspricht. Der Ring 3 bildet einen 30 sein, einen Dezimalpunkt in einer beliebigen der
magnetischen Pfad für die in Fig. 4 angedeuteten SpaltenC1 bis Cn auf dem Schirm29 abzubilden. Bei
Kraftlinien, die den Ring von einem Pol des Stab- einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
magnets 18 zum anderen durchlaufen. Der Stab- wird das zusätzliche Zeichen dadurch geschaffen,
magnet 18 rotiert innerhalb des Ringes, und die daß zwei zusätzliche durchsichtige Öffnungen in jeder
Spulen sprechen auf die Drehstellung des Magnets 35 der Spalten C1 bis Cn der Zeichenöffnungen voran,
da der Vorbeigang des Magnets in den Spulen gesehen werden. Jede zusätzliche öffnung hat eine
eine elektromagnetische Kraft induziert. Jede Spule Form, die dem darzustellenden zusätzlichen Zeichen
erzeugt ein Spannungssignal, wie es in dem zur Fig. 4 entspricht, das in diesem Fall ein Dezimalpunkt ist.
gehörenden Kreis dargestellt ist. Davon wird nur der Wie im folgenden noch erläutert wird, sind zur Vermit
»60° Drehwinkel« bezeichnete Anteil als Tast- 40 einfachung des logischen Verfahrens alle geraden
signal benutzt. Dieses Tastsignal der Spule 20 ist in Zahlen in einer Hälfte der Spalte angeordnet, bei-Fig.
3 durch die Spannungskurve e veranschaulicht. spielsweise in der unteren Hälfte, während sich alle
Das von der Spule 21 gelieferte Tastsignal erscheint ungeraden Zahlen in der übrigen Hälfte der Spalte
in F i g. 3 als Kurve /, woraus ersichtlich ist, daß befinden. Die Öffnung für den Dezimalpunkt ist
jede der Spulen ein Tastsignal mit einer Impulsbreite 45 unmittelbar vor den ungeraden Zahlen und im Anliefert,
die der Länge jeder Spalte von Öffnungen, Schluß an die geraden Zahlen in jede Spalte eineinschließlich
der für den Zwischenraum benötigten geätzt. Wenn eine ungerade Zahl auf dem Schirm
Länge, proportional ist. Diese Signale erscheinen in abgebildet wird, wird der geradzahlige Dezimalpunkt
zeitlicher Übereinstimmung mit dem Vorbeigang der abgebildet, und wenn eine gerade Zahl auf dem
aufeinanderfolgenden Spalten von Öffnungen an der 50 Schirm abgebildet wird, wird der ungeradzahlige
Lichtquelle 1. Das Tastsignal der Spule 20 wird mit Dezimalpunkt beleuchtet.
Hilfe einer Sammelleitung 42 jedem von mehreren Wenn eine gerade Zahl zur Darstellung gelangt,
UND-Gattern 8, 28, 38, 48 und 58 zugeführt. In wird die Ruhezeit für die Blitzlampe vor der Dargleicher
Weise werden auch die Ausgangssignale der stellung des zusätzlichen Zeichens durch den Raum
anderen Spulen entsprechenden Sätzen von UND- 55 geschaffen, der für die fünf ungeraden Zahlen beGattern
zugeführt. Zur Vereinfachung sind nur vier nötigt wird. Umgekehrt schaffen die fünf geraden
solcher Sätze von UND-Gattern dargestellt. Es ver- Zahlen die Ruhezeit vor der Darstellung des ungeradsteht
sich jedoch, daß η Sätze von UND-Gattern zahligen Dezimalpunktes. Es sei beispielsweise angebenötigt werden, wenn die Zeichen in η Spalten dar- nommen, daß das Eingangssignal vom Teilnehmer
gestellt werden. Jeder Satz von UND-Gattern enthält 60 bestimmt, daß in Spalte 1 ein Dezimalpunkt darso
viel UND-Gatter, wie das Teilnehmersignal Bits gestellt werden soll. Dieses Teilnehmersignal erscheint
enthält. In dem dargestellten System mit fünf Bits auf der Leitung S0 in F i g. 5 und stellt das zusätzliche
sind in jedem Satz fünf UND-Gatter vorhanden. Als Informationsbit dar, das benötigt wird, um das zuweitere
Eingangssignale werden jedem der UND- sätzliche Zeichen zur Darstellung zu bringen. Es sei
Gatter eines Satzes die parallelen binär codierten 65 weiterhin angenommen, daß, wie vorher erläutert,
Informationen des Teilnehmers zugeführt, die für die das Eingangssignal vom Teilnehmer vorschreibt, daß
Ziffer 1 durch die Kurven V, W, X und Γ in Fig. 3 die Ziffer 1 in der Spalte 1 darzustellen sei. Unter
dargestellt werden. Ein UND-Gatter ist ein logischer diesen Umständen werden die Eingangssignale B1,
B.J,, B3 und Bi zur Spalte 1 von den Spannungskurven
V, W, X und Y dargestellt, wie es vorher beschrieben wurde. Außerdem erscheint auf der Eingangsleitungß0
der Spalte 1 ein zusätzliches Signal, das im wesentlichen der Kurve V in F i g. 3 entspricht und anzeigt,
daß in dieser Spalte der Dezimalpunkt erscheinen soll. Das Signal auf L0 der Spalte 1 wird dem UND-Gatter
58 zugeführt und bei Zusammentreffen mit dem Signal der Spule 20 auf ein zweites UND-Gatter
68 übertragen, das als zweites Eingangssignal das Ausgangssignal des Magnetkopfes B0 empfängt. Das
Ausgangssignal des Magnetkopfes B0 ist als Kurve g
in Fig. 3 veranschaulicht. Beim Zusammentreffen der beiden Eingangssignale am UND-Gatter 68 erscheint
auf der Leitung 90 ein Ausgangssignal, das dem Eingang des UND-Gatters 91 zugeführt wird.
Als zweites Eingangssignal erhält das UND-Gatter 91 das Ausgangssignal des ODER-Gatters 10. Bei dem
gewählten Code und der Anordnung der ungeraden Zahlen in einer Hälfte der Spalte und der geraden ao
Zahlen in der übrigen Hälfte der Spalte ist das Ausgangssignal des Gatters 10 entweder die Kurve / oder
die Kurve h nach F i g. 3, je nachdem, ob eine gerade oder eine ungerade Zahl in dieser Spalte dargestellt
wird. Unter den angenommenen Bedingungen ist das vom ODER-Gatter 10 zugeführte Eingangssignal des
UND-Gatters 91 der Spannungsverlauf h, während das andere Eingangssignal von der Spannungskurve g
nach F i g. 3 gebildet wird. Bei Vergleich der Kurven h und g ist ersichtlich, daß zwei Impulse nur zur
Zeiti?n gleichzeitig auftreten. Eine Koinzidenz zwischen
den beiden Eingangssignalen des UND-Gatters 91 tritt infolgedessen nur zu dem mit R11 bezeichneten
Zeitpunkt ein, wenn der geradzahlige Dezimalpunkt sich im Sichtbereich befindet. Infolgedessen
wird das Ausgangssignal des UND-Gatters 91, das bei dieser Koinzidenz auftritt, dazu benutzt, die Blitzlampe
im richtigen Zeitpunkt zu zünden. Bei Vergleich der Kurven i und g nach F i g. 3 ist ersichtlich,
daß im Fall eines geradzahligen Ausgangssignals des Gatters 10 eine Impulskoinzidenz zur Zeit R0 erfolgt
und der ungeradzahlige Dezimalpunkt beleuchtet wird. Die Information des Bits 0 in den Spalten 2,3
und η wird in der gleichen Weise verarbeitet und im UND-Gatter 91 mit dem Ausgangssignal des ODER-Gatters
10 verglichen. Es ist so ersichtlich, daß bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die logischen
Schaltungen in hohem Maße vereinfacht sind, indem die am ODER-Gatter 10 bereits vorhandenen logischen
Informationen für die Bestimmung benutzt werden, welche der zusätzlichen Zeichenöffnungen zu
beleuchten ist. Es sei bemerkt, daß ein zusätzliches Bit in der in der Spalte B1 des Zeichencodes neben
dem ersten Dezimalpunkt benötigt wird, um einen Impuls zu erzeugen, der mit dem ersten Impuls der
Kurve i zusammenfällt, wenn die anderen logischen Bedingungen erfüllt sind.
Allgemein kann die logische Schaltung und insbesondere die UND-Gatter und ODER-Gatter enthaltende
Schaltung nach F i g. 5 aus bekannten Transistor-Widerstands- oder Transistor-Dioden-Kombinationen
bestehen, die entsprechende Funktionen ausführen, wie es für jeden Fachmann offensichtlich
ist. Derartige Schaltungen sind beispielsweise im einzelnen in den Büchern »Transistor Circuit
Design«, herausgegeben von den Texas Instruments Inc., McGraw-Hill Book Company, Inc., 1963,
Kapitel 29, und »Digital Computer Principles«, herausgegeben von der Burroughs Corporation, McGraw-Hill
Book Company, Inc., 1962, beschrieben.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur sichtbaren Anzeige einer codierten Nachricht, insbesondere einer Ziffer
oder Ziffernreihe, bei der der darzustellende Zeichensatz mehrfach in gegeneinander versetzten
Spalten auf dem Umfang einer undurchsichtigen Trommel mittels entsprechender durchsichtiger
Schablonen angeordnet ist und bei der jedem Zeichen auf einer Mantellinie der Trommel fest
zugeordnet eine Reihe von Codemarkierungen vorgesehen ist, die beim Rotieren der Trommel
mittels entsprechender Abtastköpfe abgetastet werden, bei der ferner logische Schaltmittel zum
Vergleich der Abtastsignale mit den Eingangssignalen vorgesehen sind, die bei Gleichheit der
Signale die Einschaltung der die Zeichen abbildenden Lichtquelle bewirken, so daß das durch
das Eingangssignal charakterisierte Zeichen angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Darstellung eines zusätzlichen Zeichens in einer bestimmten oder mehreren der Zeichenspalten
(C1... Cn) zwei Öffnungen mit einer entsprechenden
Schablone oder Markierungen vorgesehen sind, von denen die eine Öffnung am Anfang und die andere am Ende der betreffenden
Spalte angeordnet ist, und daß Schaltmittel vorgesehen sind, um in Abhängigkeit davon, ob das
darzustellende Zeichen in der ersten oder zweiten Hälfte der Zeichenspalte liegt, jeweils nur das am
Ende bzw. Anfang der anderen Hälfte liegende zusätzliche Zeichen beim Vorbeigang an der
Lichtquelle (1) anzuzeigen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anzeige der binär
codierten Ziffern 0 bis 9 die Schablonen für die ungeraden Ziffern in der ersten Hälfte und die
Schablonen für die geraden Ziffern in der zweiten Hälfte der Zeichenspalte angeordnet sind und daß
die zusätzlichen Zeichen den Dezimalpunkt darstellen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Codemarkierungen
auf der Trommel in der zu den Eingangssignalen komplementären Darstellung eingetragen sind
und zum Vergleich der Eingangssignale mit den Abtastsignalen für alle Spalten gemeinsam je Bitstelle
eine exklusive ODER-Schaltung 10 ... 13 vorgesehen ist, denen die Eingangs- (Ln) und die
Abtastsignale (Bn) zugeführt werden und deren Ausgangssignale über eine gemeinsame UND^
Schaltung (34) die Belichtungseinrichtung (1) betätigen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine UND-Schaltung (91)
vorgesehen ist, deren einer Eingang mit dem Ausgang der exklusiven ODER-Schaltung (10)
der niedrigsten Stelle und deren anderer Eingang mit der Abtasteinrichtung (B0) für die Abtastung
der den zusätzlichen Zeichen zugeordneten Codemarkierung verbunden ist und deren Ausgangssignal
die Belichtungseinrichtung (1) betätigt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taktgebereinrichtung
vorgesehen ist, die getrennt für jede Zeichenspalte
809 540/194
einen der Spaltenlänge entsprechenden Impuls erzeugt, der zur Auswahl der Zeichenspalte dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß je Zeichenspalte entsprechend
der Bitzahl der codierten Nachricht vier UND-Schaltungen (8,28,38,48) vorgesehen sind, denen
der Taktimpuls gemeinsam und die Eingangsimpulse entsprechend der Bitstelle über die Leitungen
(L1... L4) zugeführt werden und deren
Ausgangssignale der der betreffenden Bitstelle entsprechenden ODER-Schaltung (10 ... 13) zugeführt
werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Codemarkierungen (46)
von Reihen ferromagnetischer und unmagnetischer Flächenabschnitte gebildet werden und zur
Abtastung der Codemarkierung eine Reihe von Magnetköpfen (4) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktgebervorrichtung (39)
einen Stabmagneten (18) aufweist, dessen äußere Begrenzung einen Kreisbogen mit einer Bogenlänge
entsprechend der Länge der Zahlenspalte
bildet, sowie aus einem den Stabmagnet koaxial umfassenden kreisrunden Kern (3) besteht, auf
dem eine der Anzahl der Zeichenspalten entsprechende Anzahl von als Wandler dienenden
Magnetspulen (20 bis 25) angeordnet ist, die jeweils mit einer einer Zeichenspalte zugeordneten
Gruppe von UND-Schaltungen (8,28,38, 48) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Belichtungsquelle (1) eine Elektronenentladungsröhre vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den einzelnen Zeichenspalten am Umfang der Trommel ein Zwischenraum
(37) zur Erholung der Belichtungslampe (1) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 971 937;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 586;
USA.-Patentschriften Nr. 1933 650, 2805 620.
Deutsche Patentschrift Nr. 971 937;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1014 586;
USA.-Patentschriften Nr. 1933 650, 2805 620.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 540/194 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US416043A US3400387A (en) | 1964-12-04 | 1964-12-04 | Stroboscopic display device with rotatable drum having characters in staggered columns |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1267007B true DE1267007B (de) | 1968-04-25 |
Family
ID=23648290
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DER42118A Pending DE1267007B (de) | 1964-12-04 | 1965-12-02 | Vorrichtung zur Anzeige einer Nachricht |
Country Status (6)
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BE (1) | BE673147A (de) |
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FR (1) | FR1455661A (de) |
GB (1) | GB1131246A (de) |
NL (1) | NL6515763A (de) |
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