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DE1261557B - Schaltungsanordnung fuer eine konjugiert gesteuerte mehrstufige Koppelanordnung mit einadrigem Leitadernetz - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer eine konjugiert gesteuerte mehrstufige Koppelanordnung mit einadrigem Leitadernetz

Info

Publication number
DE1261557B
DE1261557B DEST25012A DEST025012A DE1261557B DE 1261557 B DE1261557 B DE 1261557B DE ST25012 A DEST25012 A DE ST25012A DE ST025012 A DEST025012 A DE ST025012A DE 1261557 B DE1261557 B DE 1261557B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
potential
conductor
relay
access
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DEST25012A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Halfmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST25012A priority Critical patent/DE1261557B/de
Priority to DEST25657A priority patent/DE1279764B/de
Priority to AT865466A priority patent/AT286371B/de
Priority to US613157A priority patent/US3510600A/en
Priority to CH222467A priority patent/CH454965A/de
Priority to FR95356A priority patent/FR1511871A/fr
Priority to NL6702564A priority patent/NL6702564A/xx
Priority to BE694282D priority patent/BE694282A/xx
Priority to FR114555A priority patent/FR93475E/fr
Priority to BE704988D priority patent/BE704988A/xx
Publication of DE1261557B publication Critical patent/DE1261557B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04m
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3 - 38
Nummer: 1261557
Aktenzeichen: St 25012 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 19. Februar 1966
Auslegetag: 22. Februar 1968
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine konjugiert gesteuerte mehrstufige Koppelanordnung, der ein das Sprechwegenetz nachbildendes einadriges Leitadernetz zugeordnet ist, mittels welchem unter Verwendung von Anbiet- und Zugreifpotential ein Verbindungsweg stufenweise auswählbar ist, indem jeweils ein bei Auftreten von Zugreifpotential auf der Leitader einer Ausgangsspalte eines Koppelvielfachs ansprechendes Schaltmittel für dieses Koppelvielfach alle Leitadern der Eingangsreihen sowie diesen individuell zugeordnete Koppeladern mit einem Markierer verbindet, der eine der mit Anbietpotential beaufschlagten Leitadern auswählt, und indem diese Leitader ihrerseits mit Zugreifpotential beaufschlagt wird.
Eine solche Schaltungsanordnung ist aus dem Artikel von H. Schönemeyer, »Das Leitaderverfahren als Mittel zur Wegsuche in mehrstufigen Koppelnetzen« in SEL-Nachrichten, 11. Jahrgang, 1963, H. 3, S. 109 bis 113, bekannt. Wie beispielsweise aus Fig. 6, S. 113 dieses Artikels ersichtlich ist, benötigt man hierbei außer den Leitadern noch zumindest eine weitere durch das Koppelnetz geführte Ader — Belegungsader genannt —, um in jeder Koppelstufe ein dem ausgewählten Verbindungsweg entsprechendes Koppelelement zum Ansprechen zu bringen.
Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine Schaltungsanordnung anzugeben, bei der für die Durchschaltung eines ausgewählten Verbindungsweges außer der Leitader keine zusätzliche Hilfsader im Koppelnetz benötigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Wicklung jedes Kreuzpunktrelais in Reihe mit einem Richtleiter zwischen die Leitader und Koppelader der sich im zugeordneten Kreuzpunkt kreuzenden Ausgangsspalte und Eingangsreihe geschaltet ist, daß der Markierer die Koppelader der ausgewählten Eingangsreihe an Bezugspotential legt und daß Anbiet- und Zugreifpotential gegenüber diesem Bezugspotential unterschiedliche Polarität aufweisen.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Wicklungen der Koppelrelais und Wahl der verwendeten Potentiale wird der Vorteil erzielt, daß die Leitader außer zur Wegsuche und -auswahl auch zur Durchschaltung mitverwendet wird, wodurch sich eine diesem Zweck dienende weitere Hilfsader erübrigt.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Leitadern der Ausgangsspalten und der Eingangsreihen an jedem ihrer Kreuzungspunkte über einen
Schaltungsanordnung für eine konjugiert
gesteuerte mehrstufige Koppelanordnung
mit einadrigem Leitadernetz
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Heinrich Halfmann, 7015 Korntal
Arbeitskontakt des dem jeweiligen Kreuzungspunkt zugeordneten Koppelrelais miteinander verbunden sind.
Da auf diese Weise jedes Koppelrelais beim Ansprechen selbst das auf der Leitader der Ausgangsspalte wirksame Zugreifpotential auf die Leitader der ausgewählten Eingangsreihe schaltet, kann der sonst für die Beaufschlagung dieser Leitader mit Zugreifpotential benötigte Aufwand im Markierer entfallen. Diese Ausführung ist zweckmäßig, wenn auf den Koppelrelais nicht alle Kontakte bereits für andere Zwecke verwendet sind. Sind keine Kontakte der Koppelrelais mehr verfügbar, so kann das Zugreifpotential natürlich in bekannter Weise vom Markierer aus an die Leitader der ausgewählten Eingangsreihe gelegt werden.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß ein erregtes Koppelrelais sich über einen eigenen Arbeitskontakt an eine mit Haltepotential beaufschlagte eingangsreihenindividuelle Halteader legt und daß nach Abschaltung des Markierers die zuvor mit Zugreifpotential beaufschlagte Leitader über einen Haltekontakt an Bezugspotential liegt.
Auf diese Weise erübrigt sich auch eine eigene Haltewicklung oder eine zur Bildung eines Haltestromkreises über die Anzugswicklung der erregten Koppelrelais benötigte Hilfsader im Koppelnetz, da die Leitader auch zum Halten eines aufgebauten Verbindungsweges herangezogen wird.
Wenn das Koppelfeld so eingerichtet ist, daß in den durchgeschalteten Koppelpunkten auch die Leitadern durchgeschaltet sind, so kann gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ein Haltekreis für alle erregten Koppelrelais eines Verbindungsweges dadurch geschaffen werden, daß die Anschaltung von Bezugspotential an die durch erregte Kreuzpunkt-
809 509/51
3 4
relais in Reihe geschalteten Leitadern eines Verbin- Relais B zum Ansprechen. Dieses schließt seine Kondungsweges durch ein dem belegten Ausgang der takte bl... bm und b'l... b'm. Jeder der Kontakte Koppelanordnung zugeordnetes Schaltmittel erfolgt. bl...bm verbindet die Leitader einer Eingangs-Für Koppelanordnungen, die so eingerichtet sind, reihe mit einer der Stufe A zugeordneten Auswahldaß die Leitadern nicht durchgeschaltet werden, sieht 5 kette AKA des Markierers M. Jede Eingangsreihe ist eine Weiterbildung der Erfindung vor, daß die An- auch eine Koppelader kl.. .km zugeordnet. Diese schaltung von Bezugspotential an erne Leitader Koppeladern werden über die Kontakte b'l.... b'm durch einen Kontakt eines im Haltestromkreis des des Relais B mit dem Markierer verbunden. Die Ausjeweils erregten Koppelrelais der vorgeordneten wahlkette AKA sucht eine der Leitadern aus, die mit Koppelstufe liegenden Halterelais erfolgt. io Anbietpotential beaufschlagt sind. Es muß zumindest In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erfolgt erne solche geben, da sonst kein Zugreifzeichen auf die Anschaltung von Bezugspotential über einen einem Ausgang dieses Koppelvielfaches hätte aufGleichrichter, der unter Wirkung eines auf der be- treten können. Die der ausgewählten Leitader bzw. treffenden Leitader anliegenden Zugreifzeichens Eingangsreihe zugeordnete Koppelader — beispielssperrend beaufschlagt ist. Damit ist eine Entkopp- 15 weise die Koppelader kl — wird über den Kontakt lung zwischen Bezugs- und Zugreifpotential sicher- aka der Auswahlkette AKA an Erde gelegt. Dieses gestellt, d. h., der Haltekreis wird erst wirksam, wenn Erdpotential wirkt nun als Koppelpotential in folgendas Zugreifpotential abgeschaltet ist (Abschaltung dem Stromkreis:
des Markierers), was gleichbedeutend mit der Auf- Erd aka> b% kl Gleichrichter GIn, Wick-
treir?f ,deS AnspresJstTOTjreises ist. .. 2o j des Koppelrelais EPVn, Leitader der
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand zweier dem Ausgang An zugeordneten Spalte ...
in den Fig. 1 bzw. 2 dargestellten Ausführungsbei- Kontaktakn + 1, Zugreifpotential (+). spiele näher erläutert.
In Fig. 1 ist ein Koppelvielfach KV IA der ersten Wenn dafür gesorgt ist, das die Differenz zwischen Koppelstufe A eines N Koppelstufen umfassenden 25 dem auf der Leitader des Ausganges A η wirksamen
Koppelfeldes ausführlicher gezeigt. Von den anderen Zugreifpotential und Erde zumindest gleich der An-
Koppelvielfachen ist nur noch das Koppelvielfach sprechspannung eines Koppelrelais ist, spricht das
KVlN der Stufe N durch ein Rechteck angedeutet. Koppelrelais ,KPVn — und nur dieses — im beschrie-
Mit El und Em sind zwei an entsprechende Reihen benen Stromkreis an. Über Kontakt kp 1In wird die des Koppelvielfaches KVlA angeschlossene Ein- 30 Leitader der Spaltern mit der Leitader der Reihe
gänge des Koppelfeldes bezeichnet, die zu Schaltkrei- El verbunden. Damit greift das am Ausgängen
sen .4Gl bzw. AGm führen. Wenn einer oder meh- wirksame Anbietpotential auf den Eingang El durch,
rere solcher Schaltkreise AG, beispielsweise die bei- Wäre die Stufe A nicht die erste Stufe, würde das
den dargestellten, einen Verbindungsaufbau zu einem Zugreifpotential somit über die Leitader der am Einfreien Ausgang der Koppelanordnung anreizen wol- 35 gang El angeschlossenen Zwischenleitung zu einem
len, so legen sie negatives Potential als Anbietpoten- Ausgang eines Koppelvielfaches der vorgeordneten
tial auf die Leitadern der Eingänge El und Em. Koppelstufe durchgreifen und dort die gleichen Vor-
Dieses Anbietpotential greift über die Leitadern zum gänge auslösen. Damit ist es deutlich, auf welche
Anbietverstärker AV des Koppelvielfaches KVlA Weise von der Stufe N ausgehend in Richtung zur
durch, der durch Schließen seines Kontaktes av wie- 40 Stufe A eine stufenweise Auswahl eines der mit An-
derum negatives Potential über die den einzelnen bietzeichen markierten Verbindungswege stattfindet
Spalten des Koppelvielfaches zugeordneten Wider- und wie jeweils nach erfolgtem Auswahlvorgang in
stände R1.. .Rn und Gleichrichter Gl.. .Gn auf einer Koppelstufe das entsprechende Koppelrelais
die Leitadern der Ausgänge Al.. .An schaltet. Das unter Mitwirkung des Zugreifpotentials zum An-
Anbietpotential breitet sich auf diese Weise fächer- 45 sprechen gebracht wird. Da immer nur die Leitader
förmig über alle verfügbaren Zwischenleitungen zur einer einzigen Spalte mit Zugreifpotential und nur
nächsten Koppelstufe aus, wird in den Anbietverstär- eine einzige Koppelader mit Erdpotential beauf-
kern dieser Stufe wieder erneuert und gelangt nach schlagt sein kann, wird nur das dem jeweils ausge-
stufenweiser Fortpflanzung an alle von den anreizen- wählten Verbindungswegteilstück entsprechende Kop-
den Eingängen El und Em aus erreichbaren Aus- 5° pelrelais erregt.
gänge der Koppelanordnung. Beim Ansprechen bereitet das Koppelrelais XP Vn Wie noch gezeigt werden wird, sind die Leitadern über seinen Kontakt kp'xln für sich einen Haltestrombelegter Zwischenleitungen niederohmig mit Erd- kreis über den reihenindividuellen Widerstand ReI potential beaufschlagt, so daß das Anbietpotential vor, der an Minuspotential geschaltet ist. Der Halteauf solchen Leitadern nicht durchgreifen kann. 55 kreis verläuft über das Koppelrelais KP1Zn, die über Beim Auftreten von Anbietpotential auf zumindest die durch die erregten Koppekelais der vorgeordneeinen Ausgang der letzten Koppelstufe wird eine die- ten Stufen durchgeschalteten Leitadern zu einem ser Stufe zugeordnete Auswahlkette ^iOV + 1 im Schaltkreis, z. B. 5, der dem von der Auswahlkette Markierer angelassen, die einen der Ausgänge aus- AKN +1 ausgewählten Ausgang zugeordnet ist. In wählt, auf dessen Leitader Anbietpotential auftritt. 60 diesem wurde bei der Belegung des Ausganges der Über einen Kontakt akn + 1 wird diese Leitader Kontakt c geschlossen und damit über den Gleichniederohmig an positives Potential gelegt, das als richterGs Erde an die Leitadern dieses Ausganges Zugreifpotential wirkt und auf einen Ausgang eines geschaltet.
Koppervielfaches der letzten Koppelstufe auftritt. Die Solange das über Kontakt akn + 1 angeschaltete
dabei auftretenden Vorgänge werden an Hand des 65 positive Zugreifpotential auf dieser Leitader noch
Koppelvielfaches KVA1 erläutert. Angenommen sei, wirksam ist, wird der Gleichrichter Gs sperrend be-
daß das Zugreifpotential am Ausgang An auftritt. aufschlagt. Das heißt, nach Abschaltung des Markie-
Über die GleichrichterGn und Gbη bringt es das rers wird der Haltekreis wirksam/Die Abschaltung
des Markierers erfolgt nach Durchschaltung aller Stufen.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel gelangt das Zugreifpotential immer erst nach Durchschaltung in einer Stufe in die vorgeordnete Stufe. Will man den Verbindungsaufbau beschleunigen, dann kann man, wie in F i g. 2 gezeigt, das Zugreifpotential auch jeweils vom Markierer aus über einen der ausgewählten Eingangs-Leitader zugeordneten Kontakt akä anlegen. Der Wegesuchvorgang ist dann von der Ansprechzeit des Koppelrelais unabhängig.
In der in F i g. 2 gezeigten Schaltung ist auch der Haltekreis anders ausgebildet als in Fig. 1. Es handelt sich hier um eine nicht durchgehende Halteader, die vorteilhafter sein kann, z. B. mit Hinsicht auf die Belastung des Haltekontaktes c (F i g. 1) oder mit Hinsicht darauf, daß gemäß F i g. 2 pro Koppelrelais ein Kontakt weniger benötigt wird. In dieser Anordnung sind die Leitadern nicht über Kontakte der erregten Koppelrelais durchgeschaltet. Vielmehr ist jeder der in F i g. 1 gezeigten, in den reihenindividuellen Haltekreisen liegenden WiderständeReI... Rem durch ein Relais C .. .Cm ersetzt, das bei Zustandekommen eines Haltekreises anspricht. Wenn beispielsweise nach Erregung des Koppelrelais KP1In das Relais C1 anspricht, legt es über seinen Kontakt el und den Gleichrichter Gel Erde an die Leitader der dem ausgewählten Eingang El zugeordneten Reihe. Dieses Erdpotential wird als Haltepotential für das in der vorgeordneten Koppelstufe erregte Koppelrelais wirksam, sobald das den Gleichrichter CcI sperrend beaufschlagende, über Kontakt aka' an diese Leitader angelegte Zugreifpotential abgeschaltet ist.

Claims (6)

Patentansprüche: 35
1. Schaltungsanordnung für eine konjugiert gesteuerte mehrstufige Koppelanordnung, der ein das Sprechwegenetz nachbildendes einadriges Leitadernetz zugeordnet ist, mittels welchem unter Verwendung von Anbiet- und Zugreifpotential ein Verbindungsweg stufenweise auswählbar ist, indem jeweils ein bei Auftreten von Zugreifpotential auf der Leitader einer Ausgangsspalte eines Koppelvielfaches ansprechendes Schaltmittel für dieses Koppelvielfach alle Leitadern der Eingangsreihen sowie diesen individuell zugeordnete Koppeladern mit einem Markierer verbindet, der eine der mit Anbietpotential beaufschlagten Leitadern auswählt, und indem diese Leitader ihrerseits mit Zugreifpotential beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wicklung jedes Kreuzpunktrelais (z. B. KP1Zn) in Reihe mit einem Richtleiter (GIn) zwischen die Leitader und Koppelader (kl) der sich im zugeordneten Kreuzpunkt kreuzenden Ausgangsspalte (An) und Eingangsreihe (El) geschaltet ist, daß der Markierer (M) die Koppelader (kl) der ausgewählten Eingangsreihe (E 1) an Bezugspotential (Erde) legt und daß Anbiet- und Zugreifpotential gegenüber diesem Bezugspotential unterschiedliche Polarität aufweisen.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitader der Ausgangsspalten und der Eingangsreihen an jedem ihrer Kreuzungspunkte über einen Arbeitskontakt (z. B. kpyn) des dem jeweiligen Kreuzungspunkt zugeordneten Koppelrelais (KP1Zn) miteinander verbunden sind.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erregtes Koppelrelais (z. B. KP 1Zn) sich über einen eigenen Arbeitskontakt (kpflZn) an eine mit Haltepotential (minus) beaufschlagte eingangsreihenindividuelle Halteader legt und daß nach Abschaltung des Markierers (M) die zuvor mit Zugreifpotential beaufschlagte Leitader über einen Haltekontakt (c bzw. el... cm) an Bezugspotential (Erde) liegt.
4. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung von Bezugspotential (Erde) an die durch erregte Kreuzpunktrelais (KP1Zn) in Reihe geschalteten Leitadern eines Verbindungsweges durch ein dem belegten Ausgang der Koppelanordnung zugeordnetes Schaltmittel (c) erfolgt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung von Bezugspotential an eine Leitader durch einen Kontakt (el... cm) eines im Haltestromkreis des jeweils erregten Koppelrelais der vorgeordneten Koppelstufe liegenden Halterelais (C 1...Cm) erfolgt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung von Bezugspotential über einen Gleichrichter (Gs bzw. Gel... Gem) erfolgt, der unter Wirkung eines auf der betreffenden Leitader anliegenden Zugreifzeichens sperrend beaufschlagt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 509/51 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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DE1187681B (de) * 1963-08-03 1965-02-25 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer Koppelanordnungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechwaehlanlagen

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