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DE1260711B - Vorrichtung zur Herstellung von Scheibenglas fuer Fenster - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Scheibenglas fuer Fenster

Info

Publication number
DE1260711B
DE1260711B DE1961L0040559 DEL0040559A DE1260711B DE 1260711 B DE1260711 B DE 1260711B DE 1961L0040559 DE1961L0040559 DE 1961L0040559 DE L0040559 A DEL0040559 A DE L0040559A DE 1260711 B DE1260711 B DE 1260711B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
chamber
cover
cavity
pulling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961L0040559
Other languages
English (en)
Inventor
James Thomas Zellers Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Libbey Owens Ford Glass Co
Original Assignee
Libbey Owens Ford Glass Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Libbey Owens Ford Glass Co filed Critical Libbey Owens Ford Glass Co
Priority to DE1961L0040559 priority Critical patent/DE1260711B/de
Publication of DE1260711B publication Critical patent/DE1260711B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B15/00Drawing glass upwardly from the melt
    • C03B15/02Drawing glass sheets
    • C03B15/08Drawing glass sheets by means of bars below the surface of the melt

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Scheibenglas für Fenster Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Scheibenglas für Fenster.
  • Derartige Vorrichtungen bestehen aus einem Schmelzofen, beispielsweise einem Colburn-Ofen, in dem das Glas als Glasschmelze einem Ziehherd zugeführt wird, aus dem ein Glasband über eine oberhalb des Ziehherdes liegende Ziehkammer nach oben abgezogen und über eine Umlenkrolle und anschließende Transportrollen einer Kühlkammer zugeführt wird. Die Ziehkammer ist bei diesen Öfen vom Ziehherd durch bis nahe an die Ziehstelle reichende Abdeckungen getrennt, um die Ziehkammer gegen die höhere Temperatur des Ziehherdes abzuschirmen.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen besteht ein wesentliches Problem darin, aus dem Ziehherd ein Glasband auszuziehen, das über seinen Querschnitt eine gleichbleibende Stärke besitzt, und das an seinen Oberflächen frei von Beschädigungen und Verzerrungen ist. Das in dem Ziehherd befindliche Glasbad besitzt keine gleichbleibende Temperatur über seine gesamte Breite, da zufolge der kühlenden Wirkung der Seitenwandungen ,des Ziehherdes die Temperatur des Bades an diesen Stellen geringer ist als in der Mitte, so daß sich beim Ausziehen ein Glasband ergibt, das an den Randbereichen eine größere, durch die niedrigere Temperatur bedingte Stärke besitzt als im Bereich der Mitte. Um diesem Nachteil abzuhelfen, hat man schon das Glasband in dem Ziehherd an der Übertrittsstelle in die Ziehkammer mit zusätzlichen Heizeinrichtungen versehen, um die Abkühlung an den Randbereichen zu vermeiden. Bei der Beheizung mit Gasbrennern, die auf die Oberfläche des Glasbades gerichtet sind, wird eine Temperaturerhöhung über den gesamten Bereich des Glasbades erreicht, d. h. die Mitte des Glasbades besitzt auch hier eine höhere Temperatur als. die Seitenbereiche, so daß sich auch hierbei ein Glasband ergibt, dessen Stärke im Bereich der Mitte geringer ist als in den Randbereichen. Bei der Beheizung mit Gasbrennern tritt der Nachteil hinzu, daß zufolge der Verbrennungsgase und vor allem durch die erzeugten turbulenten Luftströmungen die Oberflächen des Glasbades verunreinigt werden und Verzerrungen erleiden, so daß diese Beheizung mit Gasbrennern keine befriedigende Lösung des Problems mit sich bringt. Man hat auch schon elektrische Heizelemente angeordnet, durch die ebenfalls eine Temperaturerhöhung in dem gesamten Glasbad erreicht wird, indem diese Heizelemente sich über den gesamten Bereich erstrecken, wobei eine Temperaturerhöhung durch die Wärmereflektion an den Wandungen der Abdeckungen erreicht wird. Auch durch diese -bekannten Maßnahmen läßt sich somit kein Glasband gleichbleibender Stärke aus dem Ziehherd abziehen.
  • Es wurde nun erkannt, daß sich diese bekannten Nachteile vermeiden lassen, und daß sich ein Glasband erreichen läßt, das über die gesamte Breite eine zuverlässig gleichbleibende Stärke besitzt und das von Beschädigungen oder Störungen der Oberflächen frei ist, wenn die der Oberfläche. des Glasbades an der Übergangsstelle zur Ziehkammer, also an der Abdeckung zuzuführende Wärme so gesteuert wird, daß nur die Randbereiche des Glasbades eine Beheizung erfahren, ohne daß die mittleren Bereiche, sei es durch Strahlung oder durch Reflektion, eine Erwärmung erfahren. Eine derartige, als Aufgabe der Erfindung zugrunde liegende, selektive Wärmesteuerung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die an die Kühlkammer anschließende Abdekkung als sich über die Kammerbreite erstreckender Hohlkörper ausgebildet ist, dessen der Oberfläche der Schmelze zugekehrter Boden aus einem wärmeleitenden, feuerfesten, reflektionsarmen Material besteht, und daß der Beheizung oder/und der Kühlung des Hohlkörpers dienende Vorrichtungen in seinem Innenraum durch in den einander gegenüberliegenden Kammerwänden angeordnete Öffnungen einbringbar sind. Durch die Tatsache, daß der der Oberfläche der Glasschmelze zugekehrte Boden der Abdeckung aus einem wärmeleitenden, aber reflektionsarmen Material besteht und durch die Tatsache, daß in der als Hohlkörper ausgebildeten Abdeckung der Beheizung oder der Kühlung des Hohlkörpers dienende Vorrichtungen angeordnet werden; läßt sich zuverlässig erreichen, daß die Beheizung auf diejenigen Stellen der Glasschmelze beschränkt wird, deren Temperatur zur Erzielung eines Glasbandes gleichmäßiger Stärke einer Beheizung bedürfen. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es somit möglich, die Beheizung des Glasbandes so abzustimmen, daß die Oberfläche des Glasbades durch die zusätzlichen angeordneten Heizelemente in seinen Randbereichen genau die gleiche Temperatur erhält wie in dem mittleren Bereich, so daß die Glasschmelze über ihrer Breite eine gleichmäßige Temperatur aufweist, was zur Ausziehung eines Glasbandes überall gleichbleibender Stärke führt. Der schädliche Einfluß von Verbrennungsgasen und das Entstehen turbulenter Luftströmungen ist bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermieden, so daß auch Beschädigungen der Oberfläche des Glasbandes nicht eintreten können. - -Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß in den Öffnungen die Brenner und/oder in dem mittleren Bereich= des Hohlraumes eine mit einem Kühlmittel beschickbare Kühlvorrichtung angeordnet ist. Wenn beispielsweise die Glasschmelze in den Randbereichen die zum Ausziehen des Glasbandes erforderliche Temperatur aufweist; kann durch die erfindungsgemäß in der Mitte des Hohlraumes angeordnete Kühlvorrichtung die Temperatur des Glasbades in der Mitte so weit gesenkt werden, bis auf die Temperatur der Randbereiche. Durch die kombinierte Anwendung der Brenner und -der Kühlvorrichtung läßt sich außerdem eine genaue Aussteuerung der Temperatur der Glasschmelze erreichen, so. daß zuverlässig Glasbänder gleichbleibender Stärke erzielbar sind.
  • Weiterhin ist für die Erfindung von Bedeutung, daß die Abdeckung ein oberseitig angeordnetes Tragelement aufweist, das mittels von außen zugänglichen Tragstangen höhenverstellbar ist.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß das Tragelement aus einem den oberen Boden des Hohlraumes bildenden Einsatz besteht, und die Seitenwandungen des Hohlraumes an ihren den Einsatz übergreifenden Enden nach innen ge-, richtete, leistenartige, als Halterung dienende Vorsprünge aufweisen.
  • Die Zeichnungen zeigen beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, und es bedeutet F i g. 1 einen Teilschnitt durch die Ziehkammer eines Ofens, F i g. 2 einen Schnitt gemäß Linie 2-2 der F i g. 1, F i g. 3 eine Aufsicht gemäß F i g. 2, F i g. 4 eine perspektivische Teildarstellung eines Strahlungsteiles der Abdeckung, F i g. 5 einen Schnitt gemäß Linie 5-5 der F i g. 33-F i g. 6 eine teilweise perspektivische Darstellung einer abgewandelten Ausführungsform der Abdeckung, F i g. 7 eine Darstellung gemäß F i g. 1 mit der abgewandelten Abdeckung gemäß F i g. 6, F i g. 8 einen Schnitt gemäß Linie 8-8 der F i g. 7, F i g. 9 eine teilweise Schnittdarstellung einer weiteren abgewandelten Form der Abdeckung.
  • Die F i g. 1 zeigt das Austrittsende 10 eines Schmelzofens des Colburn-Typs. Das geschmolzene Glas fließt aus der Kühlkammer 11 durch die Durchtrittsöffnung 13 der Ofenwandung 14 in den Ziehherd 15, in den ein flacher Teich 16 aus geschmolzenem Glas gebildet wird. Aus dem Teich 16 wird ein Glasband 17 kontinuierlich nach oben abgezogen und in halbplastischem Zustand über eine Biegewalze 18 abgelenkt und dann über Walzen 20 in eine Glättungskammer 21 und einen nicht dargestellten Kühlofen gegeben. Der Ziehherd 15 ruht auf Streben 22 innerhalb einer Kammer 23, die durch Brenner in den Wänden 24 beheizt wird. Oberhalb des Ziehherdes ist eine vordere Abdeckung 25 und eine hintere Abdeckung 27 angeordnet, die einen Spalt bilden, durch den hindurch das Glasband 17 abgezogen wird. Die vordere Abdeckung ist am Ofenende- vorgesehen zwischen den Seitenwänden 26; eine seiner Längsseiten schließt eng an die Stirnwand 14 an. Die hintere Abdeckung 27 wird durch den Boden 28 der Glättungskammer 21 gehalten. Durch die. .Strahlungswand 19 werden die. Abgase aus der Kammer 23 durch Kanäle 30 abgesaugt. Das Glasband 17 wird durch Rändelräder 33 gezogen, um die Stärke des Glasbandes 17 zu bestimmen.
  • Die vordere Abdeckung besteht aus einem U-förmigen länglichen Element 34, mit den Seitenwänden' 40 und 41°und dem Boden 42: Außerdem ist eiti Aufhängeelement 35 angeordnet, das die Oberseite des Elementes 34 bildet und. den durch das Element gebildeten Hohlraum abschließt. Das Aufhängeelement 35 hält die Abdeckung 25 in der richtigen Stellung innerhalb des Ziehherdes 19. Das Element 34 besteht aus feuerfestem Material, das -eine hohe Leitfähigkeit und eine geringe Reflektion besitzt, beispielsweise 'aus- Siliciumcarbid. Das Element 34 kann aus einem Einzelteil bestehen - oder aus mehreren Abschnitten 36 gegossen sein. Ein derartiger Abschnitt 36 ist in F i g: 4 gezeigt.
  • Die Abschnitte 36 bilden eine Endfläche mit einer Aussparung 37, während die gegenüberliegende Endfläche einen entsprechenden Vorsprung 38 besitzt. Wenn die Abschnitte 36 gemäß F i g. 2 und 3 angeordnet sind, bilden die Aussparungen 37 und die Vorsprünge 38 eine Verbindung 39, so daß die Böden 42 der Abschnitte 36 'eine durchgehende Fläche bilden. Die Fläche A, -die aus den Seitenwandungen 40 der Elemente 34 besteht, ist der hinteren Abdekkung 27 zugewandt, während die Wandfläche B, bestehend aus den Wänden 41, in der Nähe der Ofenwand 14 angeordnet ist; .der Boden C, bestehend aus den Bodenwänden 42, bildet eine einheitliche oberhalb des Ziehherdes 15 liegende Fläche und ist dem dem Ziehherd zuströmenden Glas zugewandt. Zur Aufnahme des Aufhängeelementes 35 und des U-förmigen Elementes 34 sind die oberen Enden der Wände 40 und 41 an ihren Rändern verstärkt und, ergeben nach innen gerichtete Nasen 43, die mit dem Hängeelement 35 in Eingriff treten, wodurch die Deckwand der hohlen Abdeckung gegeben ist. Das Aufhängeelement selber ist ein hohles Teil mit einem oberen, nach unten offenen, U-förmigen- Teil 44 und einer Bodenplatte 45. Diese Teile sind an den Rändern der Platte 45 und den nach außen gerichteten Flanschen 46 durch Schrauben 47 verbunden (F i g. 5). Das Aufhängeelement 35 wird in den Ziehherd 15 durch Stangen 48 mit hakenförmigen Enden 49 gehalten, die an ihren oberen Enden 50 zur Aufnahme von Muttern 51 mit Gewinden versehen sind. Um die Stangen 48 mit den Aufhängeelementen 35 zu ver-` binden, sind -die letzteren mit nach oben gerichteten Rippen 52 versehen, die Öffnungen 53 besitzen. Gemaß F i g. 3 und 5 sind .die Rippen 52 fest an dem Steg 54 des oberen Teiles 44 mit Winkelhaken 55 befestigt. Die Stangen 48 durchdringen das Dach 56 des Ziehherdes und sind an Auslegern 57 der Ofenkonstruktion mittels der Muttern 51 befestigt. Die untere Fläche C der Abdeckung 25 kann auf diese Weise in ihrer Höhe zu dem Spiegel der Glasschmelze 16 eingestellt werden. Gemäß den F i g. l und 2 dichtet die vordere Abdeckung 25 den Austritt 13 von der Ziehkammer 19 sowohl längs der Wand 14 als auch an den Seitenwänden 26 ab. Daher können die Flammen aus den Brennern 58 durch die Öffnungen 59 in den Ofenseitenwänden 26 eingeführt werden; die Wärme gelangt in den hohlen Raum 60, der durch das Element 34 und die Platte 45 des Aufhängeelementes 35 gebildet wird. Auf Grund der wärmeabsorbierenden Eigenschaften des Elementes 34 wird die Temperatur der Brenner in Strahlungswärme umgesetzt, die durch die untere Fläche C. der vorderen' Abdeckung 25 abgegeben wird. Wenn die Brennerflammen von beiden Seiten her in den Hohlraum 60 gerichtet werden, wird die Strahlungswärme auf das geschmolzene Glas, das an den Seitenwänden 32 des Ziehherdes 15 entlangfließt, gerichtet. Da der Hohlraum 60 der Abdeckung eine Verbindung nach außen mit den öffnungen 59 besitzt, werden die Abgase der Brenner 58 nach außen geleitet, so daß sie nicht in die Ziehkammer 19 eintreten können. Wenn eine umgekehrte Temperatursteuerung erforderlich ist, ist ein Luftrohr 61, das in F i g. 2 gestrichelt gezeichnet ist, in den mittleren Bereich des Hohlraumes 60 eingesetzt und arbeitet derart, daß die Temperaturen der Abdeckung in diesem Bereich vermindert werden, um den Strahlungseinfluß der kälteren Luft nach unten auf den heißeren mittleren Bereich des Glases zu richten. Wenn daher die Ränder des Glasbandes 17 zeigen, daß die Arbeitstemperatur des flüssigen Glases hoch genug ist, daß ein Abziehen ohne Zuhilfenahme von Brennern erfolgen kann, wird der mittlere Bereich des abgezogenen Glasbandes dünner als die Randbereiche sein. In diesem Falle wird ein Kühlmittel durch das Luftrohr 61 zugeführt, um den mittleren Bereich des Glases zu kühlen, und auf die Temperatur der Randbereiche abzusenken, um ein Glasband gleichbleibender Stärke zu erzielen.
  • Die F i g. 6 bis 9 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform der vorderen Abdeckung. Die Abdekkung 62 unterscheidet sich von der Abdeckung 25 dadurch, daß sie einen Strahlungsbereich aufweist, der auf die untere Fläche beschränkt ist und die Form eines verhältnismäßig flachen Einsatzes besitzt. Zu diesem Zwecke besteht der Hauptteil der Abdeckung 62 aus einem feuerfesten Block 63. Gemäß F i g. 6 hat dieser Block 63 einen U-förmigen, nach unten geöffneten Querschnitt und besitzt eine waagerecht verlaufende Decke 64 mit nach unten gerichteten Schenkeln 65. Der Block 63 kann ebenfalls aus verschiedenen Einheiten 66 bestehen, deren Enden mit zusammenwirkenden Nuten 67 und Stegen 68 versehen sind, wie F i g. 9 zeigt. In jeder senkrechten inneren Wandfläche 69 der Schenkel 65 ist eine Nut 70 vorgesehen. Wenn die Einheiten 66 stirnseitig vereinigt sind, wird in den Nuten 67 ein U-förmiger Einsatz eingesetzt, der das untere Ende des Blockes 63 schließt und die Bodenwände des Einsatzes bildet. Wenn der Block 63 und der Einsatz 71 miteinander vereinigt sind, ergibt sich ein hohler Kanal 72. Der Einsatz 71 besteht aus feuerfestem Material, beispielsweise Siliciumcarbid, und bildet eine wärmeübertragende Strahlungsfläche für die Abdeckung 62. Die Bodenwand 73 des Einsatzes 71 ist mit Schenkeln 74 ausgestattet, die nach außen vorspringende, in die Nuten 70 eingreifende Flansche 75 aufweisen. Die Abdeckung 62 wird in der eingebauten Stellung mit einem hohlen Träger 76 und einer Platte 77 gehalten, deren Seitenkanten 78 eine größere Dicke als der mittlere Bereich aufweisen. Der Block 63 und der Träger 76 sind mit Löchern versehen, während die Platte 77 entsprechende Gewindelöcher 79 in den dünneren Randbereichen 78 besitzt. Die Schrauben 80 sind durch die Löcher in den Laschen 81, durch den Träger 76, den Block 63 gesteckt und in der Platte 77 festgeschraubt. Die Laschen 81 haben eine Grundfläche 82 und ein in der Mitte angeordnetes Auge 83. Um die einzelnen Elemente der Abdeckung starr miteinander verbinden zu können, ohne den Steg 64 des' Blocks 63 zu beschädigen, sind Streifen 84, beispielsweise aus Asbest, zwischen den gegenüberliegenden Flächen des Trägers 76 und des Blocks 63 und der Platte 77 eingelegt.
  • Die F i g. 8 zeigt die Anordnung dieser Elemente im Querschnitt. Am linken Ende erstreckt sich der Querschnitt durch den hohlen Durchgang 85 des Trägers 76; in gleicher Weise zeigt der Mittelbereich der F i g. 8 die Teile in einem vertikalen Schnitt durch die Schrauben, während das rechte Ende die Außenflächen des Trägers 76 und des Blockes 63 zeigt.
  • Gemäß den F i g. 7 und 8 kann die Abdeckung 62 in der Ziehkammer 19 des Ofens durch ein Rohr oder eine Stange 86 abgestützt sein, die durch verschiedene Ausleger 81. mit den beiden Enden durch die Öffnungen 87 der Kammerseitenwände 26 greift. Das Rohr 86 wird außerhalb des Ofens durch vertikal verstellbare Stangen 88 gehalten, die eine übliche Aufhängung 89 besitzen. Diese Stangen hängen an der Ofenkonstruktion und können ebenfalls vertikal verstellt werden, um die Höhenlage der Abdeckung zu verändern.
  • Beim Betrieb des Ofens arbeitet die vordere Abdeckung in gleicher Weise wie eine Muffe, da die Einführung der Flammen der Brenner 58 in dem abgedichteten Hohlraum starke Wärme auf die Innenfläche des wärmeabsorbierenden Einsatzes richten und dadurch eine Wärmestrahlung auf die Oberfläche des geschmolzenen Glasbades 16 erzeugen, wie durch die Pfeile D in den F i g. 2 und 8 gezeigt ist. Hierdurch wird die Temperatur des Glases an den Seitenrändern des Ziehherdes so weit erhöht, daß sie mit der Temperatur des heißen Mittelbereiches gleich ist. Die untere Fläche C der Abdeckung hat eine verhältnismäßig geringe Reflektionswirkung, so daß die Wärmeverluste in dem mittleren Bereich des geschmolzenen Glases durch den Einsatz vermindert wird. Wenn der mittlere Bereich des Glases des Ziehherdes eine beträchtlich höhere Temperatur als die Ränder besitzt, kann durch Einführung von Kühlluft in die Abdeckung eine Verminderung der Temperatur im mittleren Bereiche erzielt werden, so daß sie mit derjenigen der Randbereiche praktisch gleich ist. Die offenen Enden der Abdeckung stehen mit der Außenatmosphäre in Verbindung, so daß Abgase entweichen können, ohne in die Ziehkammer einzutreten und damit schädlichen Einfluß auf das Glasband auszuüben.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Herstellung von Scheibenglas für Fenster mit einem Ziehherd, aus dem ein Glasband in eine Ziehkammer abgezogen wird, wobei die Ziehkammer vom Ziehherd durch bis nahe an die Ziehstelle reichende Abdeckungen getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Kühlkammer anschließende Abdeckung (25) als sich über die Kammerbreite erstreckender Hohlkörper ausgebildet ist, dessen der Oberfläche der Schmelze (16) zugekehrter Boden (42, 71) aus einem wärmeleitenden, feuerfesten, ref(ektionsarmen Material besteht, und daß der Beheizung oder/und der Kühlung des Hohlkörpers dienende Vorrichtungen (58, 61) in seinem Innenraum (60) durch in den einander gegenüberliegenden Kammerwänden (26) angeordnete Öffnungen (59) einbringbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Öffnungen (59) die Brenner (58) und/oder in dem mittleren Bereich des Hohlraumes (60) eine mit einem Kühlmittel beschickbare Kühlvorrichtung (61) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (25) ein oberseitig angeordnetes Tragelement (35) aufweist, das mittels von außen zugänglichen Tragstangen (48) höhenverstellbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (35) aus einem den oberen Boden des Hohlraumes (60) bildenden Einsatz besteht und die Seitenwandungen des Hohlraumes (60) an ihren, den Einsatz übergreifenden Enden nach innen gerichtete, leistenartige, als Halterung dienende Vorsprünge aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1231749; USA.-Patentschriften Nr. 2 252 756, 1606 409.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1606409A (en) * 1923-04-20 1926-11-09 Libbey Owens Sheet Glass Co Sheet-glass-drawing apparatus
US2252756A (en) * 1937-07-16 1941-08-19 Libbey Owens Ford Glass Co Apparatus for glass manufacture
FR1231749A (fr) * 1959-04-13 1960-10-03 Glaces De Boussois Perfectionnement à la fabrication du verre étiré en feuille

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