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DE1260698B - Austragsrost fuer Schachtoefen mit um waagerechte Achsen schwenkbaren Roststaeben - Google Patents

Austragsrost fuer Schachtoefen mit um waagerechte Achsen schwenkbaren Roststaeben

Info

Publication number
DE1260698B
DE1260698B DE1961E0022059 DEE0022059A DE1260698B DE 1260698 B DE1260698 B DE 1260698B DE 1961E0022059 DE1961E0022059 DE 1961E0022059 DE E0022059 A DEE0022059 A DE E0022059A DE 1260698 B DE1260698 B DE 1260698B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grate
bars
grate bars
discharge
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1961E0022059
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELMKALK und ZEMENTWERKE J SCHN
Original Assignee
ELMKALK und ZEMENTWERKE J SCHN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELMKALK und ZEMENTWERKE J SCHN filed Critical ELMKALK und ZEMENTWERKE J SCHN
Priority to DE1961E0022059 priority Critical patent/DE1260698B/de
Publication of DE1260698B publication Critical patent/DE1260698B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Austragsrost für Schachtöfen mit um waagerechte Achsen schwenkbaren Roststäben Die Erfindung betrifft ein Austragsrost für Schachtöfen zum Brennen zusamrnensinternden Gutes mit Roststäben mit Brech- oder Schabezähnen, die um waagerechte Achsen schwenkbar sind und an ihren beiden Enden Hebelarme tragen, an denen durch einen Kraftantrieb hin- und herbewegliche Schubstangen angelenkt sind.
  • Bei einem bekannten Rost der genannten Art besitzen die Roststäbe seitlich flügelförmige Ansätze und auf ihrer Oberseite Brech- und Schabezähne. Der Antrieb erfolgt über doppelarmige Hebel, an denen die Schubstangen angelenkt sind, die beispielsweise über hydraulische Zylinder angetrieben werden. Dieses bekannte Austrittsrost hat durch die Länge der flügelartigen Ansätze und in Achsabstand der Roststäbe festgesetzte Zwischenräume.
  • Ziel der Erfmdung ist ein Austragsrost, bei dem die Zwischenräume zwischen den Roststäben entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen geändert werim den können.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Brech- oder Schabezähne über den ganzen Umfang der Roststäbe angeordnet sind, die Oberfläche der Roststäbe einen sich über deren Umfang ändernden Abstand von der Schwenkachse hat, und daß auf den Roststabenden als Hebelarme Scheiben mit Lochkrän'zen angebracht sind.
  • Die Rostsäbe können dabei oval, elliptisch oder nach einer sonstigen geometrischen Figur ausgebildet sein. Es ist auch möglich, einen kreisförmigen Querschnitt zu verwenden, wobei die Roststäbe in diesem Fall außerhalb ihrer Mitte zu lagern wären.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen Rost gemäß der Erfindung, in der Einstellung mit maximalen Zwischenräumen; F i g. 2 zeigt die gleiche Anordnung in der Stellung mit minimalen Zwischenräumen; F i g. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Antriebsseite der Roststäbe; F i g. 4 ist eine Draufsicht auf ein Austragsrost gemäß der Erfindung; F i g. 5 und 6 zeigen einen Querschnitt durch ein Austragsrost mit exzentrisch gelagerten Roststäben mit kreisförmigem Querschnitt in der Stellung mit minimalen und maximalen Zwischenräumen; F i g. 7 zeigt eine andere Ausführungsform der Antriebsvorrichtung.
  • F i g. 1, die schematisch den Querschnitt durch einen Schachtofen im Bereich des Austragsrostes wiedergibt, zeigt eine Rostausbildung mit ovalen Roststäben 1. Diese Roststäbe sind über Vierkante auf der Roststabachse 3 angeordnet. Die Roststäbe tragen auf der Außenseite des eigentlichen Roststabkörpers einen Kranz Blech- oder Schabezähne, die in F i g. 1 schematisch durch eine durchgehende CD Linie dargestellt sind.
  • Durch die elliptische bzw. ovale Gestaltung des Roststabquerschnittes hat die Oberfläche der Roststäbe einen sich über deren Umfang ändernden Ab- stand von der Schwenkachse. Dadurch ist es mög lich, durch Verdrehen der Roststäbe gegenüber dem Antrieb den Abstand 4 zwischen benachbarten Roststäben einzustellen, beispielsweise zwischen 150 und 50 mm Spaltweite. In F i g. 1 liegen die Roststäbe so, daß die lange Achse des Querschnitts senkrecht steht. In dieser Stellung ist der Abstand 4 am größten. In F i g. 2 sind die Roststäbe um 90' geschwenkt, so daß die lange Achse des Profiles waagerecht liegt. In diesem Fall ist der Abstand zwischen zwei benachbarten Roststäben am kleinsten.
  • In F i g. 4, die eine Draufsicht auf das Austragsrost zeigt, sind die Brech- oder Schabezähne 3 dargestellt' Diese können beispielsweise in einzelnen Reihen auf den Roststäben an-ebracht sein. Die Roststabachse 2 ist in wassergekühlten Lagern 5 auf beiden Seiten gelagert. Auf den über die Lagerung hinaus geführten Enden 6 der Roststäbe sind kreisförmige Scheiben 7 angeordnet, die gegen die Achse undrehbar sind, Die Scheiben 7 tragen jeweils Lochkränze 8. Zwei Schubstangen 9 sind über Bolzen 10 an den Scheiben angelenkt und vermitteln den Roststäben die Schwenkbewegung, indem sie durch einen nicht dar-estellten Kraftantrieb, vorzugsweise durch Hydraulikzylinder, wechselweise hin- und herbewegt werden. Zur Verstellung des Abstandes der Roststäbe werden die Bolzen 10 gelöst und die Scheibe jeweils um die der gewünschten Abstandsänderung entsprechende Lochkranzteilung gedreht, worauf die Bolzen 10 wieder eingesetzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, ohne Ausbau der Lagerungen der Roststäbe in kürzester Zeit den Roststababstand zu verändern, und zwar auch bei in Betrieb befindlichen öfen, so daß es möglich ist, das Austragsrost in kürzester Zeit den jeweiligen Betriebsbedingungen optimal anzupassen.
  • Die Stangen 9 sind bei der Ausführungsform nach F ig.3 und 4 jeweils auf den Außenseiten der Scheiben angeordnet. In F ig.7 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Schubstangen zwischeu den Scheiben liegen.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung hat zusätzlich noch den Vorteil, daß die Roststäbe nach Ab- nützung der Brech- oder Schabezähne auf ihrer oberen Seite um 1801 geschwenkt werden können, so daß die sonst auf der Unterseite der Roststäbe liegenden nicht benutzten Zähne zur Arbeit herangezogen werden können. Auf diese Weise läßt sich die Lebensdauer der Roststäbe auf das doppelte verlängern.
  • Die geringe Änderung der Durchlässe zwischen zwei benachbartenRoststäben während derSchwenkbewegung der Roststäbe ist ohne Bedeutung und kann im übrigen.sogar zu einer weiteren Zerkleinerung des ausgetragenen Gutes erwünscht sein-In den F i g. 5 und 6 ist eine Ausführungsform des Austragsrostes gemäß der Erfindung dargestellt, bei dem Roststäbe mit kreisförmigem Körperquerschnitt verwendet werden. Diese Roststäbe sind dabei exzentrisch auf der Achse gelagert. Bei dieser Ausführungsform würde eine gleichmäßige Verstellung der Roststäbe zu keinerÄnderung des Roststababstandes führen. Zur Veränderung der Roststababstände müssen die Roststäbe hier jeweils um unterschiedliche Beträge geschwenkt werden. Um von dem maximalen Abstand nach F i g. 5 zu dem minimalen Abstand nach F! g. 6 zu kommen, muß beispielsweise der Roststab 11 um 45, der Roststab 12 -um 901, der Roststab 13 um 1350 und der Roststab 14 um 180, geschwenkt werden. Auch für das Einstellen von Zwischenwerten muß die Verstellung des benachbarten Roststabes über den doppelten Winkelbetrag des vorangehenden erfolgen.
  • Bei dieser Art der Verstellung würde sich in F i g. 6 der Abstand zwischen dem Roststab 1,4 und einer angrenzenden Schachtwand vergrößern. Diese Abstandsänderung könnte,durch eine von außen verstellbare Futterplatte ausgeglichen werden. Zweckmäßig ist es jedoch, wie in der Zeichnung dargestellt, hier einen achssymmetrisch ausgebildeten Rostkörper zu verwenden, beispielsweise den dargestellten Roststab 15 mit ovalem Querschnitt. Der Roststab 15 kann in der Mitte des gesamten Rostes angeordnet sein oder aber auch an einem Seitenrand.
  • Die bei der Ausfährungsform. nach den F i g. 5 und 6 auftretende ungleichmäßige Höhe der Rostoberfläche ist für den praktischen Betrieb ohne Bedeutung.
  • Statt der beschriebenen Querschnittsformen für die Roststäbe können auch andere Formen verwendet werden; beispielsweise kann der Querschnitt elliptisch sein. Auch spiralförmige Querschnitte sind durchaus brauchbar, wobei allerdings der spiralförmige Querschnitt den Nachteil hätte, daß es bei ihm nicht möglich -ist, die oben erwähnte Schwenkung um 180' durchzuführen, um die Verzahnung der Unterseite in Betrieb zu nehmen. Dieser Vorteil ist nur bei symmetrischen Profilen möglich. Der Roststab mit spiralförmigem Querschnitt hat dafür den Vorteil, ganz besonders große Spaltänderungen zuzulassen.
  • Die Teilung der Lochkreise der Scheiben 7 ist jeweils den praktischen Bedürfnissen anzupassen. Beispielsweise kann es ausreichend sein, die Löcher jeweils im Winkelabstand von 301 anzuordnen. Die Lochkleisteilung richtet sich aber auch nach den jeweiligen Querschnitten und wird nach denAusführungsformen nach den F i 1 und 2 anders zu wählen sein als nach den Ausführungsformen nach den F i - 5 ZD* und 6.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Austragsrost für Schachtöfen zum Brennen zusammensinternden Gutes mit Roststäben mit Brech- oder Schabezähnen, die um waagerechte Achsen schwenkbar sind und an ihren beiden Enden Hebelarme tragen, an denen durch einen Kraftantrieb hin- und herbewegliche Schubstangen angelenktsind, dadurch gekennzeichnet, daß die Brech- oder Schabezähne über den ganzen Umfang der Roststäbe angeordnet sind, die Oberfläche der Roststäbe einen sich über deren Umfang ändernden Abstand von der Schwenkachse hat, und daß auf den Roststabenden als Hebelarme Scheiben mit Lochkränzen angebracht sind.
  2. 2. Austragsrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe einen ovalen Querschnitt haben. 3. Austragsrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt haben und außerhalb ihrer Mitte schwenkbar gelagert sind. 4. Austragsrost nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an einem oder beiden Enden bzw. in der Mitte des Rostes ein Roststab mit ovalem Querschnitt hier angeordnet ist. 5. Austragsrost nach Anspruch 1, dadurch gekenn eichnet, daß die Roststäbe mit einem spiralförmigen Querschnitt ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 848 172; »Zeinent - Kalk - Gips«, 1958, S. 352.
DE1961E0022059 1961-12-02 1961-12-02 Austragsrost fuer Schachtoefen mit um waagerechte Achsen schwenkbaren Roststaeben Pending DE1260698B (de)

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