DE1255976B - Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an Pfluegen - Google Patents
Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an PfluegenInfo
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- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 65/06.
Nummer: 1255 976
Aktenzeichen: 127673 HI/45 a
Anmeldetag: 10. März 1965
Auslegetag: 7. Dezember 1967
Zur Regelung des Tiefgangs von an Schleppern angehängten Arbeitsgeräten, beispielsweise von Pflügen,
kennt man grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Steuersystemen, nämlich eine lageabhängige
Steuerung und eine zugkraftabhängige Regelung.
Bei einer lageabhängigen Steuerung wird entsprechend einer bestimmten Stellung eines zugeordneten
Steuerhebels ein bestimmter Tiefgang des Arbeitsgerätes, z. B. des Pfluges, eingestellt und beibehalten.
Eine lageabhängige Steuerung hat aber den Nachteil, daß auf unebenem Gelände in unerwünschter
Weise das Arbeitsgerät die Nickbewegungen des Schleppers mitmacht, also beim Überfahren von
Bodenwellen entweder in den Boden eingezogen oder ausgehoben wird.
Bei der zugkraftabhängigen Regelung wird eine am Arbeitsgerät auftretende, vom Boden ausgeübte Reaktionskraft
ausgenutzt, um dadurch eine Änderung der Tiefenlage des Gerätes entsprechend einer gleichbleibenden
Reaktion zu erhalten. Die durch eine derartige Regelung auftretenden Tiefenunterschiede
der Furche sind jedoch bei ungleichmäßigen Böden oft beträchtlich und störend.
Um nun die Nachteile der Lagesteuerung einerseits und der Zugkraftregelung andererseits zu
kompensieren, ist man auch bereits dazu übergegangen, beide Steuerungsarten miteinander zu verbinden.
Bei einer solchen als Mischregelung bekannten Steuerungsart lassen sich die Anteile der lage- und
zugkraftabhängigen Steuerbewegungen in ein beliebig wählbares, festes Verhältnis zueinander bringen. Die
üblicherweise mit einem Handhebel erfolgende Bedienung einer solchen Mischregelanlage arbeitet dann
mit dem günstigsten Wirkungsgrad, wenn die lage- und zugkraftabhängige Steuerung jeweils zu 50% an
den gesamten Steuervorgängen beteiligt ist. Das ist deshalb der Fall, weil dann das angehängte Bearbeitungsgerät
die überfahrenen Bodenwellen einerseits nicht zu genau, andererseits aber auch nicht zu
ungenau kopiert. Diesem Vorteil der Mischregelung steht nun aber noch ein erheblicher Nachteil insofern
entgegen, als infolge der jeweils anteilig mitwirkenden Lagesteuerung eine Einstellung von Hand
erfolgen muß. Eine manuelle Verteilung der Steuervorrichtung erfordert aber nicht nur die Aufmerksamkeit
des Schlepperfahrers, sondern ist auch überaus schwierig durchzuführen, da sich die Bodenverhältnisse
schnell ändern können. Ein wirtschaftliches Arbeiten ist daher nicht möglich.
Es ist bereits eine Vorrichtung für die Zugkraftregelung von landwirtschaftlichen Schlepper-Anbau-Vorrichtung
für die Zugkraftregelung
an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeräten, insbesondere an Pflügen
Anmelder:
ίο International Harvester Company m. b. H.,
Neuß/Rhein
Neuß/Rhein
Als Erfinder benannt:
Franz Henninghaus, Nievenheim
Franz Henninghaus, Nievenheim
ao geräten, insbesondere Pflügen, bekanntgeworden, bei der eine gegenüber einer vorzugsweise als U-förmig
gebogene Blattfeder ausgebildeten Regelfeder abgestützte Geberschwinge vorgesehen ist, die in einer
etwa dem sich zwischen ihrer Schwenkachse und dem
as an ihr abgestützten Federende erstreckenden Abstand
entsprechenden Distanz und in bezug auf die Schwenkachse unter einem Winkel von etwa 45° nach oben
und zum pflugseitigen Ende hin einen Anschlußpunkt für den Oberlenker eines Dreipunktaufhängegestänges
aufweist, wobei das schwingenseitige Federende lotrecht oberhalb der Schwenkachse der Schwinge und
das schlepperseitige Federende in etwa gleicher Höhe wie das schwingenseitige Federende angeordnet ist.
Bei dieser vorbekannten Vorrichtung ist ein besonderer Mischhebel erforderlich, um den jeweilig gewünschten
Anteil der Lage- und Zugkraftsteuerung einstellen zu können. Infolge dieser manuell vorzunehmenden
Hebelverstellung ist also auch hier nicht nur die volle Aufmerksamkeit des Schlepperfahrers
erforderlich, sondern wegen der häufig wechselnden Bodendichte eine optimale Ausnutzung der Steuervorrichtung
auch gar nicht möglich. Die bekannte Steuervorrichtung kann auch deshalb nicht voll ausgenutzt
werden, weil die etwa in gleicher Höhe liegenden Enden der Feder vergleichsweise nahe beieinanderliegen
und auf einem verhältnismäßig großen Teil starr an der Geberschwinge und dem Schlepperbzw.
Krafthebergehäuse befestigt sind. Dadurch ergibt sich nämlich nicht nur ein für praktische Zwecke,
insbesondere bei Druckbeanspruchung der Feder, viel zu kurzer Steuerweg zwischen den beiden gegenüberliegenden
Federschenkeln, sondern es geht auch
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ein beträchtlicher Anteil der wirksamen Federlänge beteiligt. Dadurch besteht die Möglichkeit, auch bei
verloren. Daher kommt es an der nur in ihrem obe- der Übertragung von vergleichsweise hohen Kräften
ren Teil Federungsvermögen aufweisenden und da- die Feder in ihren Abmessungen klein zu halten. Zu
mit hier besonders stark beanspruchten Feder sehr einer weiteren baulichen Vereinfachung der neuen
schnell zu Ermüdungserscheinungen bzw. zum Bruch. 5 Regeleinrichtung kommt man dann, wenn gemäß
Diesem Übelstand, könnte man zwar grundsätzlich einem weiteren Merkmal der Erfindung die Federdadurch
begegnen, daß man die gesamte Federlänge enden an im Krafthebergehäuse und in der Gebervergrößert.
Das ist aber nicht nur mit erheblichen schwinge drehbar gelagerten Bolzen befestigt sind,
baulichen Nachteilen, verbunden, sondern auch viel von denen der in der Schwinge gelagerte Bolzen unzu
kostenaufwendig. ~ »ο mittelbar an dem seitlich aus dem Krafthebergehäuse
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine herausragenden Geberstift der Regeleinrichtung anSteuervorrichtung
der vorgenannten Art zu schaffen, liegt.
die deren Nachteile nicht mehr aufweist, vielmehr Weitere Merkmale der Erfindung seien an Hand
auf einfache und zuverlässige Weise sicherstellt, daß eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsdas
Bodenbearbeitungsgerät, beispielsweise ein Pflug, 15 beispiels beschrieben. Es zeigt
sich den jeweils vorherrschenden Bodenverhältnissen Fig. 1 einen Schlepper mit einem über ein Dreioptimal anpaßt, d.h.laus dem Boden nicht zu weit punktgestänge angehängten Pflug und daran yorausfährt oder in diesen absinkt. Das wird erfindungs- gesehener Regelvorrichtung gemäß der Erfindung,
gemäß dadurch erreicht, daß die Federenden dreh- F i g. 2 die neue Regelvorrichtung in vergrößertem beweglich am Krafthebergehäuse bzw. an der Geber- so Maßstab,
sich den jeweils vorherrschenden Bodenverhältnissen Fig. 1 einen Schlepper mit einem über ein Dreioptimal anpaßt, d.h.laus dem Boden nicht zu weit punktgestänge angehängten Pflug und daran yorausfährt oder in diesen absinkt. Das wird erfindungs- gesehener Regelvorrichtung gemäß der Erfindung,
gemäß dadurch erreicht, daß die Federenden dreh- F i g. 2 die neue Regelvorrichtung in vergrößertem beweglich am Krafthebergehäuse bzw. an der Geber- so Maßstab,
schwinge gelagert sind und der sich zwischen ihren ' F i g. 3 eine pflugseitige Ansicht der Vorrichtung
Drehachsen erstreckende Abstand etwa dem Abstand nach Fig. 2,
zwischen dem schwingenseitigen Federende und dem Fig. 4 einen horizontalen Schnitt längs der
Anschlußpunkt für den Oberlenker entspricht. Erst Linie IV-IV in F i g. 2.
bei Vorhandensein dieser erfindungsgemäßen Merk- as Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist an dem Schlepper 1
male in Verbindung mit der bereits bei der vor- über ein Dreipunktgestänge 2 ein Pflug 3 angebaut,
bekannten Vorrichtung vorgesehenen Anordnung Die Unterlenker 4 des Dreipunktgestänges 2 sind un-
bzw. Lage des Anschlußpunktes des Oberlenkers der mittelbar am hinteren Ende des Schleppers 1 ange-Dreipunktaufhängung
sowie der beiden Federenden lenkt, während der Oberlenker 5 an einer Geberwird gewährleistet, daß nicht nur ein genügend gro- 30 schwinge 6 drehbar gelagert ist.
ßer Steuerweg vorhanden ist, sondern auch voll aus- Nähere Einzelheiten der Anordnung und Befestigenutzt werden kann. Dadurch kommt man erstmals gung der Geberschwinge 6 am Schlepper zeigen die zu einer Regelvorrichtung, die im Gegensatz zu den Fig. 2 bis 4. Wie hieraus ersichtlich, besitzt die bekannten Mischregelungen nicht von Hand verstellt Schwinge 6 an ihrer dem Pflug 3 zugewandten Seite zu werden braucht, sondern sich selbst regelt. Man 35 mehrere mit Abstand übereinander angeordnete Anerhält also eine automatisch arbeitende Regelung, lenkaugen 7, 8, 9 zum wahlweisen Anschluß des die gewährleistet, daß die entsprechend der jeweils Oberlenkers 5. Unterhalb und in bezug auf den wirksamen Zugkraft sich einstellende Hub- und Pflug 3 hinter den Anlenkaugen 7, 8, 9 besitzt die Senkbewegung nicht, wie es eine reine Zugkraft- Schwinge ein Gelenk 10, über das sie an einem am regelung verlangen würde, vollständig ausgeführt, 40 Schlepper 1 befestigten Lagerbock 11 angelenkt ist. sondern vorher begrenzt wird, und zwar auf ein Zwischen dem oberen Ende der Geberschwinge 6 Maß, das eine optimale Anpassung des Boden- und dem Schlepper 1 bzw. einem daran montierten, bearbeitiungsgerätes an Bodenwellen sicherstellt. Das mit dem Dreipunktgestänge 2 in Verbindung stehenvorzeitige Begrenzen der sich eigentlich auf Grund den Krafthebergehäuse 12 ist eine Feder 13 voreiner reinen Zugkraftregelung einstellenden Hub- 45 gesehen, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel und Senkbewegung wird dadurch ermöglicht, daß aus einer sich im wesentlichen lotrecht erstreckenden, sich der Anschlußpunkt für den Oberlenker bei darin U-förmig gestalteten Blattfeder besteht. Die unteren, auftretenden Zug- oder Druckkräften infolge der sich horizontal gegenüberliegenden Enden 13' der Schwenkbewegung der Schwinge um deren Schwenk- Blattfeder 13 sind mit um waagerechte, quer zur achse so stark bewegen kann, daß sich die wirksamen 50 Fahrtrichtung liegende Achsen begrenzter Drehbar-Hebelarme zwischen letzterer und der Wirkungslinie keit eingespannt. Zu diesem Zweck sind beide Enden des Oberlenkers erheblich ändern können. Um dies über sie durchsetzende Schrauben 14 an im Kraft-ZU ermöglichen, ist zwischen den Federenden ein hebergehäuse 12 und in der Geberschwinge 6 parvergleichsweise großer Steuerweg erforderlich, der allel und in gleicher Höhe zueinander liegenden, dreh-— wie die Erfindung vorsieht — etwa dem Abstand 55 bar im Krafthebergehäuse 11 und in der Schwinge 6 zwischen dem schwingenseitigen Federende und dem gelagerten Bolzen 15, 16 eingespannt. Dabei wirkt Anschlußpunkt für den Oberlenker entsprechen muß. der in der Geberschwinge 6 oberhalb deren Schwenkin weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vor- achse 10 gelagerte Bolzen 16 unmittelbar mit einem gesehen, daß beide Enden der Blattfeder an Mitteln seitlich aus dem Krafthebergehäuse 12 herausragenzur Ermöglichung der Drehbewegung nur kurz ein- 60 den Geberstift 17 der nicht dargestellten hydraugespannt sind und die Breite der Blattfeder zu ihren lischen Steuereinrichtung des Schleppers zusammen. Enden hin kontinuierlich verjüngt ist. Hierdurch In F i g. 2 befindet sich die Vorrichtung bei voll wird nicht nur sichergestellt, daß ausschließlich ausgezogenen Linien in ihrer Neutralstellung, wobei Regelkräfte und keine Reibungskräfte übertragen der Oberlenker 5 die Stellung N einnimmt und die werden, sondern zugleich auch gewährleistet, daß die 65 Blattfeder 13 entlastet ist.
ßer Steuerweg vorhanden ist, sondern auch voll aus- Nähere Einzelheiten der Anordnung und Befestigenutzt werden kann. Dadurch kommt man erstmals gung der Geberschwinge 6 am Schlepper zeigen die zu einer Regelvorrichtung, die im Gegensatz zu den Fig. 2 bis 4. Wie hieraus ersichtlich, besitzt die bekannten Mischregelungen nicht von Hand verstellt Schwinge 6 an ihrer dem Pflug 3 zugewandten Seite zu werden braucht, sondern sich selbst regelt. Man 35 mehrere mit Abstand übereinander angeordnete Anerhält also eine automatisch arbeitende Regelung, lenkaugen 7, 8, 9 zum wahlweisen Anschluß des die gewährleistet, daß die entsprechend der jeweils Oberlenkers 5. Unterhalb und in bezug auf den wirksamen Zugkraft sich einstellende Hub- und Pflug 3 hinter den Anlenkaugen 7, 8, 9 besitzt die Senkbewegung nicht, wie es eine reine Zugkraft- Schwinge ein Gelenk 10, über das sie an einem am regelung verlangen würde, vollständig ausgeführt, 40 Schlepper 1 befestigten Lagerbock 11 angelenkt ist. sondern vorher begrenzt wird, und zwar auf ein Zwischen dem oberen Ende der Geberschwinge 6 Maß, das eine optimale Anpassung des Boden- und dem Schlepper 1 bzw. einem daran montierten, bearbeitiungsgerätes an Bodenwellen sicherstellt. Das mit dem Dreipunktgestänge 2 in Verbindung stehenvorzeitige Begrenzen der sich eigentlich auf Grund den Krafthebergehäuse 12 ist eine Feder 13 voreiner reinen Zugkraftregelung einstellenden Hub- 45 gesehen, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel und Senkbewegung wird dadurch ermöglicht, daß aus einer sich im wesentlichen lotrecht erstreckenden, sich der Anschlußpunkt für den Oberlenker bei darin U-förmig gestalteten Blattfeder besteht. Die unteren, auftretenden Zug- oder Druckkräften infolge der sich horizontal gegenüberliegenden Enden 13' der Schwenkbewegung der Schwinge um deren Schwenk- Blattfeder 13 sind mit um waagerechte, quer zur achse so stark bewegen kann, daß sich die wirksamen 50 Fahrtrichtung liegende Achsen begrenzter Drehbar-Hebelarme zwischen letzterer und der Wirkungslinie keit eingespannt. Zu diesem Zweck sind beide Enden des Oberlenkers erheblich ändern können. Um dies über sie durchsetzende Schrauben 14 an im Kraft-ZU ermöglichen, ist zwischen den Federenden ein hebergehäuse 12 und in der Geberschwinge 6 parvergleichsweise großer Steuerweg erforderlich, der allel und in gleicher Höhe zueinander liegenden, dreh-— wie die Erfindung vorsieht — etwa dem Abstand 55 bar im Krafthebergehäuse 11 und in der Schwinge 6 zwischen dem schwingenseitigen Federende und dem gelagerten Bolzen 15, 16 eingespannt. Dabei wirkt Anschlußpunkt für den Oberlenker entsprechen muß. der in der Geberschwinge 6 oberhalb deren Schwenkin weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vor- achse 10 gelagerte Bolzen 16 unmittelbar mit einem gesehen, daß beide Enden der Blattfeder an Mitteln seitlich aus dem Krafthebergehäuse 12 herausragenzur Ermöglichung der Drehbewegung nur kurz ein- 60 den Geberstift 17 der nicht dargestellten hydraugespannt sind und die Breite der Blattfeder zu ihren lischen Steuereinrichtung des Schleppers zusammen. Enden hin kontinuierlich verjüngt ist. Hierdurch In F i g. 2 befindet sich die Vorrichtung bei voll wird nicht nur sichergestellt, daß ausschließlich ausgezogenen Linien in ihrer Neutralstellung, wobei Regelkräfte und keine Reibungskräfte übertragen der Oberlenker 5 die Stellung N einnimmt und die werden, sondern zugleich auch gewährleistet, daß die 65 Blattfeder 13 entlastet ist.
zu übertragenden Kräfte gleichmäßig verteilt von der Es sei angenommen, daß für eine bestimmte
gesamten Feder aufgenommen werden, d. h., deren Bodenstruktur im Oberlenker 5 eine Druckkraft von
gesamte Länge ist an der Kraftaufnahme wirksam P = 500 kg vorhanden ist, was beispielsweise einer
Furchentiefe des Pfluges von 15 cm entsprechen soll. In der Neutralstellung N des Oberlenkers 5 besitzt
dieser in bezug auf die Querachse 10 der Geberschwinge 6 einen bestimmten wirksamen Hebelarm a.
Unter der Annahme, daß auf Grund einer sich ändernden Bodenstruktur eine Erhöhung des Arbeitswiderstandes
einträte, wobei sich die Druckkraft im Oberlenker z. B. auf 600 kg erhöhen sollte, würde
der Pflug 3 bei einer reinen Arbeitswiderstandssteuerung in eine höhere Lage gebracht werden, so daß
die Furchentiefe dann beispielsweise nur noch 10 cm betragen würde. Da nun aber bei dem Anheben des
Oberlenkers dessen bisher wirksamer Hebelarm α sich kontinuierlich auf den neuen wirksamen, kleineren Hebelarm b ändert, wird sichergestellt, daß die
theoretische Hubhöheneinstellung nicht erreicht, sondern vorher begrenzt wird. Mit anderen Worten heißt
das, daß sich die Steuervorrichtung auf eine Zwischenstellung, nämlich eine neue Neutralstellung einregelt.
Die vorgewählte Regelkraft von P = 500 kg wird dadurch wieder erreicht, wobei auch die Feder
13 mit dem konstanten Hebelarm c unter Berücksichtigung der dann wirksamen Hebelarme in eine
neue Zwischenstellung gelangt.
Die beim Heben auftretenden Verhältnisse treten «5
in entsprechender Weise auch beim Senkvorgang auf. Ebenso bleiben die Verhältnisse beim Auftreten von
Zugkräften anstatt Druckkräften im Oberlenker gleich, d. h., ausgehend von der Neutralstellung N
verkleinert sich beim Heben der wirksame Hebelarm von α nach b, während er sich beim Senken entsprechend
vergrößert.
Die Geberschwinge 6 ist in F i g. 2 außer in ihrer Neutralstellung in strichpunktierten Linien auch in
ihren beiden maximalen Schwenklagen dargestellt, die sich bei höchstzulässigen Druck- oder Zugkräften
einstellen. Durch die in der Geberschwinge 6 vorhandenen Anlenkpunkte 7, 8, 9 für den Oberlenker 5
ist eine Empfindlichkeitseinstellung möglich; die Empfindlichkeit ist um so größer, je höher der Oberlenker
5 angelenkt ist.
In der einen maximalen Schwenkstellung der Geberschwinge 6 schließt deren Schwenkachse 10
mit dem obersten Anlenkpunkt 9 in bezug auf die Vertikalebene einen Winkel von 15° und in der
anderen maximalen Schwenkstellung mit dem untersten Anlenkpunkt 7 einen Winkel von 75° ein.
Claims (3)
1. Vorrichtung für die Zugkraftregelung von landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeräten, insbesondere
Pflügen, mit einer gegenüber einer als U-förmig gebogene Blattfeder ausgebildeten
Regelfeder abgestützten Geberschwinge, die in einer etwa dem sich zwischen ihrer Schwenkachse
und dem an ihr abgestützten Feder ende erstreckenden Abstand entsprechenden Distanz und in bezug
auf die Schwenkachse unter einem Winkel von etwa 45° nach oben und zum pflugseitigen Ende
hin einen Anschlußpunkt für den Oberlenker eines Dreipunktaufhängegestänges aufweist, wobei
das schwingenseitige Federende lotrecht oberhalb der Schwenkachse der Schwinge und das schlepperseitige
Federende in etwa gleicher Höhe wie das schwingenseitige Federende angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federenden (13') drehbeweglich am Krafthebergehäuse
(12) bzw. an der Geberschwinge (6) gelagert sind und der sich zwischen ihren Drehachsen erstreckende
Abstand etwa dem Abstand zwischen dem schwingenseitigen Federende (13') und dem Anschlußpunkt (7) für den Oberlenker (5) entspricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden (13') der Blattfeder
(13) an Mitteln zur Ermöglichung der Drehbewegung nur kurz eingespannt sind und die
Breite der Blattfeder zu ihren Enden hin kontinuierlich verjüngt ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federenden (13')
an im Krafthebergehäuse (12) und in der Geberschwinge (6) drehbar gelagerten Bolzen (15,16)
befestigt sind, von denen der in der Schwinge (6) gelagerte Bolzen (16) unmittelbar an dem seitlich
aus dem Krafthebergehäuse (12) herausragenden Geberstift (17) der Regeleinrichtung anliegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1169 182.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1169 182.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 707/127 11.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEI27673A DE1255976B (de) | 1965-03-10 | 1965-03-10 | Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an Pfluegen |
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Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEI27673A DE1255976B (de) | 1965-03-10 | 1965-03-10 | Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an Pfluegen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1255976B true DE1255976B (de) | 1967-12-07 |
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DEI27673A Pending DE1255976B (de) | 1965-03-10 | 1965-03-10 | Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an Pfluegen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1255976B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP3175692A1 (de) * | 2015-11-18 | 2017-06-07 | Daedong Industrial co. Ltd. | Zugsteuerungsvorrichtung für traktor und traktor damit |
Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1169182B (de) * | 1962-05-05 | 1964-04-30 | Bosch Gmbh Robert | Hydraulischer Kraftheber fuer Bodenbearbeitungs-geraete ziehende Schlepper mit Einrichtung fuer Lage- und Zugkraftregelung |
-
1965
- 1965-03-10 DE DEI27673A patent/DE1255976B/de active Pending
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1169182B (de) * | 1962-05-05 | 1964-04-30 | Bosch Gmbh Robert | Hydraulischer Kraftheber fuer Bodenbearbeitungs-geraete ziehende Schlepper mit Einrichtung fuer Lage- und Zugkraftregelung |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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EP3175692A1 (de) * | 2015-11-18 | 2017-06-07 | Daedong Industrial co. Ltd. | Zugsteuerungsvorrichtung für traktor und traktor damit |
US10039224B2 (en) | 2015-11-18 | 2018-08-07 | Daedong Industrial Co., Ltd. | Draft control device for tractor and tractor including same |
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