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DE1253384C2 - Verfahren zur herstellung von gegen schweflige saeure bestaendigen molybdatrotbzw. molybdatorange-pigmenten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von gegen schweflige saeure bestaendigen molybdatrotbzw. molybdatorange-pigmenten

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Publication number
DE1253384C2
DE1253384C2 DE19661253384 DE1253384A DE1253384C2 DE 1253384 C2 DE1253384 C2 DE 1253384C2 DE 19661253384 DE19661253384 DE 19661253384 DE 1253384 A DE1253384 A DE 1253384A DE 1253384 C2 DE1253384 C2 DE 1253384C2
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DE
Germany
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soluble
water
iii
ions
pigment
Prior art date
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Expired
Application number
DE19661253384
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DE1253384B (de
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Publication date
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Publication of DE1253384C2 publication Critical patent/DE1253384C2/de
Publication of DE1253384B publication Critical patent/DE1253384B/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/0003Compounds of molybdenum
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2002/00Crystal-structural characteristics
    • C01P2002/50Solid solutions
    • C01P2002/52Solid solutions containing elements as dopants

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

den durch die Waschung des Pigments weitgehendst
as eliminiert; ihre Anwesenheit im Endprodukt ist für die SO2-Beständigkeit nicht unbedingt zwingend.
Unter der Bezeichnung Molybdatrot bzw. Molybdat- Selbstverständlich kann man an Stelle der lösorange sind seit Jahren anorganische Pigmentfarb- liehen Salze der Kieselfluorwasserstoffsäure auch alle stoffe im Handel, die Mischkristalle der ungefähren anderen löslichen Verbindungen einsetzen, die wäh-Formel 30 rend der Nachbehandlung intermediär Fluor- und
7 PbCrO4 · 2 PbSO4 · 1 PbMoO4 Silikationen bilden,
darstellen. . ^11
Je nach dem gewünschten Farbton können die an- Beispiel
gegebenen Verhältnisse jedoch in gewissen Grenzen Zu einem frisch gefällten Molybdatrotansatz
schwanken. 35 (Trockengehalt etwa 550 g) gibt man eine Lösung
Produkte der genannten Art haben infolge ihrer von 50 g Ammoniumsilikofluorid in 500 ml Wasser, brillanten Farbtöne, ihrer relativ guten Echtheiten Mit einer Lösung von etwa 100 g wasserfreier Soda und ihres verhältnismäßig geringen Preises ausgedehnte (1:10) wird der pH-Wert der Suspension auf 7,5 Verwendung in der Lack- und Kunststoffindustrie ge- bis 8 gestellt,
funden. 4° Darauf löst man separat 24 g Sb2O3 in 80 g
Es sind eine Reihe von Verfahren bekanntgeworden, 30%iger Salzsäure und 40 ml Wasser. Diese Lösung die die Herstellung eines Pigments mit den günstigsten läßt man sehr langsam in die Pigmentsuspension einEigenschaften bezwecken. Außer der Variation der fließen. Man läßt noch etwa 15 Minuten nachrühren, mengenmäßigen Anteile der Komponenten und den stellt mit verdünnter Sodalösung auf pH = 7 bis 7,5, Fällbedingungen wurden an geeigneter Stelle der Ver- 45 wäscht dann und trocknet das Pigment in üblicher fahren auch gewisse stabilisierende Zusätze, z. B. auf Weise. Man erhält ein Pigment mit sehr guter SO2-der Basis von Aluminium- oder Titanhydroxiden, Beständigkeit,
basischen Antimonhydroxiden sowie Kieselsäure zu- B e i s η i e 1 2
gegeben.
Wenn diese Verfahren auch hinsichtlich des Färb- 50 Zu einem frisch gefällten Molybdatrotansatz tons, der Farbstärke und der Lichtechtheit gewisse (Trockengehalt etwa 550 g) läßt man sehr langsam Verbesserungen brachten, so sind trotzdem alle Pro- eine Lösung von 20 g Antimon(III)-chlorid in 40 ml dukte gemäß dem Stand der Technik gegenüber der Wasser zutropfen. Nach 10 bis 15 Minuten Rühren Einwirkung von schwefliger Säure bzw. deren An- werden 48 g Ammoniumsilikofluorid, gelöst in 250 ml hydrid unecht. 55 Wasser, zugegeben, und mit etwa 520 ml Ammoniak
Infolge der zunehmenden Verunreinigung der Luft (lO°/oig) wird ein pH-Wert von 8 bis 8,5 eingestellt, durch SO2 sind daher für den Einsatz von Molybdat- Nach Auswaschen und Trocknen erhält man ein
rot bzw. Molybdatorange enthaltende Lacke gewisse Pigment mit sehr guter SO2-Beständigkeit.
Grenzen gesetzt, da durch SO2-Einwirkung der Färb- Die SO2-Beständigkeit wurde im Kesternich-Gerät
ton in unerwünschter Weise verändert wird. 60 geprüft; zur Demonstration des erzielten Effektes
Es wurde nun gefunden, daß sich Molybdatrot- wurden Binderaufstriche hergestellt, die als Pigment bzw. Molybdatorangepigmente mit hervorragender nicht das reine Mineralfeuerrot, sondern Mischungen SO2-Echtheit herstellen lassen, wenn das Pigment von Mineralfeuerrot mit Thioindigo im Verhältnis nach der Fällung mit wasserlöslichen Antimon(III)- 7 Teile Mineralfeuerrot zu 3 Teilen Thioindigo entVerbindungen und löslichen Salzen der Kieselfluor- 65 halten. Die jeweilige Beständigkeit des verwendeten wasserstoffsäure oder mit wasserlöslichen Salzen, die Mineralfeuerrots äußert sich in einem Abwandern des Antimon(III)-ionen, Fluorionen und Silikationen er- Tons nach der Kesternich-Prüfmethode in Richtung geben, versetzt und danach mit Alkalien auf einen auf Blau.

Claims (3)

1 2 pH-Wert von 6 bis 8,5 eingestellt werden. Zweck-Patentansprüche: mäßigerweise wird die genannte Nachbehandlung unmittelbar nach der Fällung des Pigments in wäß-
1. Verfahren zur Herstellung von gegen schwef- riger Suspension durchgeführt.
lige Säure beständigen Molybdatrot- bzw. 5 Die Mengen an löslichen Antimon(III)-Verbin-
Molybdatorange - Pigmenten, dadurch ge- düngen und an löslichen Salzen der Kieselfluorwasser-
kennzeichnet, daß die Pigmente nach der stoffsäure bzw. an wasserlöslichen Antimon(III)-Ver-
Fällung mit wasserlöslichen Antimon(III)-Ver- bindungen sowie Fluor- bzw. Silikationen liefernden
bindungen und löslichen Salzen der Kieselfluor- Verbindungen können in gewissen Grenzen schwan-
wasserstoffsäure oder mit wasserlöslichen Salzen, io ken. Die untere Grenze ist gegeben durch den ge-
die Antimon(III)-ionen, Fluorionen und Silikat- wünschten Grad der SO2-Beständigkeit; die Grenze
ionen ergeben, versetzt und danach mit Alkalien nach oben ist an sich beliebig und wird lediglich aus
auf einen pH-Wert von 6 bis 8,5 eingestellt Gründen der Wirtschaftlichkeit und der Forderung
werden. nach einem möglichst konzentrierten und farbstarken
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 Pigment bestimmt.
kennzeichnet, daß die Nachbehandlung unmittel- Im allgemeinen erhält man gegen SO2 gut bestänbar nach der Fällung des Pigments in wäßriger dige Produkte, wenn sie analytische Mengen von AnSuspension durchgeführt wird, timon (berechnet als Sb2O3) von 3,5 bis 6%, vor-
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch zugsweise 4,5%, und Silicium (berechnet als SiO2) gekennzeichnet, daß die Zusätze von SiO2 20 von 2,5 bis 5%, vorzugsweise 3%, enthalten. Die 2,5 bis 5%, vorzugsweise 3%, und von Sb2O3 eingesetzten Fluorionen, die durch den Einsatz von 3,5 bis 6 Vo, vorzugsweise 4,5 °/o, betragen. wasserlöslichen Fluoriden bzw. durch Hydrolyse der
Salze der Silikofluorwasserstoffsäure entstehen, wer-
DE19661253384 1966-07-28 1966-07-28 Verfahren zur herstellung von gegen schweflige saeure bestaendigen molybdatrotbzw. molybdatorange-pigmenten Expired DE1253384C2 (de)

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DES0105066 1966-07-28

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1253384C2 true DE1253384C2 (de) 1974-11-21
DE1253384B DE1253384B (de) 1974-11-21

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ID=7526293

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DE19661253384 Expired DE1253384C2 (de) 1966-07-28 1966-07-28 Verfahren zur herstellung von gegen schweflige saeure bestaendigen molybdatrotbzw. molybdatorange-pigmenten

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US (1) US3682672A (de)
BE (1) BE701910A (de)
DE (1) DE1253384C2 (de)
DK (1) DK117727B (de)
GB (1) GB1137330A (de)
NL (1) NL148091B (de)

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NL6709826A (de) 1968-01-29
BE701910A (de) 1968-01-02
NL148091B (nl) 1975-12-15
GB1137330A (en) 1968-12-18
US3682672A (en) 1972-08-08
DE1253384B (de) 1974-11-21
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Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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