DE125237C - - Google Patents
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- DE125237C DE125237C DENDAT125237D DE125237DA DE125237C DE 125237 C DE125237 C DE 125237C DE NDAT125237 D DENDAT125237 D DE NDAT125237D DE 125237D A DE125237D A DE 125237DA DE 125237 C DE125237 C DE 125237C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C5/00—Stoves or ranges for liquid fuels
- F24C5/02—Stoves or ranges for liquid fuels with evaporation burners, e.g. dish type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Spirituskocher, bei welchem jede Feuersgefahr vollkommen ausgeschlossen ist, da beim
Umstürzen des Kochers die Flamme sofort auslöscht.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, das über dem Spiritusbehälter, bei welchem der
Spiritus auf bekannte Art durch Dochte oder dergl. aufgesaugt wird, zwischen zwei Scheiben
oder entsprechenden Führungen eine oder mehrere bewegliche, zweckmäfsig runde Platten
angeordnet sind, welche gewöhnlich die Dochte nicht verdecken, beim Umstürzen des Spirituskochers
sich jedoch derart verschieben, dafs sie den Spiritusbehälter gänzlich abschliefsen und
daher die Flamme verlöschen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform eines derartigen Spirituskochers,
dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i die Oberansicht desselben und Fig. 2 einen Schnitt in
der Richtung der Linie X-X in Fig. 1.
Der Spiritusbehälter α ist auf bekannte Art
mit Luftröhren b versehen, zwischen welchen Asbestwolle oder anderes entsprechendes Material
am oberen Theil des Kochers eingestopft ist, so dafs beim Umstürzen des Kochers der
im unteren Theile desselben befindliche Spiritus nicht hinausfliefsen kann.
Oben am Behälter α ist eine Scheibe c befestigt,
die mit der über derselben angeordneten Scheibe d eine Führung bildet, in welcher
die Platten e beweglich eingelegt sind. Sowohl die Scheibe c als auch die Scheibe d
sind entsprechend der Mündung des Spiritusbehälters durchbrochen, so dafs, falls die Platten
e sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Lage befinden, das Brennen des Spiritus durch nichts
gehindert wird. Stürzt aber der Kocher um, so verschiebt sich eine der Platten e, verdeckt
die Mündung des Spiritusbehälters und löscht die Flamme aus.
Der Spirituskocher ist auf Füfsen / gebaut, demzufolge wird er sich beim Umstürzen fast
immer um zwei Füfse drehen, so dafs die Führungen der Platten e und hiermit auch
letztere gegenüber von je zwei Füfsen angeordnet sein müssen, um das richtige Functioniren
dieser Platten e zu sichern. Selbstverständlich werden daher so viel Platten e vorgesehen, als
der Spirituskocher Füfse hat.
Eine Ausnahme bildet, wenn nur eine Platte e angewendet ist. In diesem Falle hat die Platte e
einen dreimal so grofsen Durchmesser als die Mündung des Spiritusbehälters und ist in der
Platte ein der Mündung des Spiritusbehälters entsprechendes Loch vorgesehen, so dafs, wenn
dieses Loch über der Mündung liegt, der Spiritus brennen kann, wenn aber der volle
Theil die Mündung verdeckt, das Feuer erlischt.
Die Anwendung mehrerer Platten e ist aber zweckmäfsiger, da bei diesen der Durchmesser
der Scheiben c d und somit die Breite des ganzen Kochers nur dreimal so grofs ist als
der Mündungsdurchmesser, wo hingegen bei Anwendung nur einer Platte e der Durchmesser
der Scheiben c d fünfmal so grofs sein mufs als der Mündungsdurchmesser und daher der
Kocher im Umfange sehr zunimmt.
Statt der Scheiben c d können auch blos entsprechende Führungen für die Platten vorgesehen
sein.
Auf der Scheibe d oder auf entsprechenden Trägern sind auf bekannte Art Füfse g ange-
ordnet, auf welche das Kochgeschirr gestellt wird. Diese Füfse g können von der Seite
und von oben mit einem Drahtgeflecht oder durchlochtem Mantel zum Schütze vor der
Flamme umgeben sein.
Schliefslich kann der Spiritusbehälter noch mit einem Zuleitungsrohr h mit abschliefsbarem
Deckel i versehen sein, welches bekanntlich dazu dient, um auch während des Brennens
Spiritus ohne jede Gefahr nachfüllen zu können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Sicherheits-Spirituskocher, dadurch gekennzeichnet, dafs über dem Spiritusbehälter, bei welchem auf bekannte Art Dochte oder dergl. zum Aufsaugen des Brennmaterials dienen, in entsprechenden-Führungen eine- oder mehrere bewegliche Platten angeordnet sind, welche, wenn der Kocher in eine schiefe' Stellung kommt, den Spiritusbehälter verdecken und die Flamme auslöschen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE125237C true DE125237C (de) |
Family
ID=393973
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT125237D Active DE125237C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE125237C (de) |
-
0
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