DE1251999B - Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents
Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur ZweitaktbrennkraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F1/00—Cylinders; Cylinder heads
- F02F1/18—Other cylinders
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Ct.:
F02f
^.TiI Deutsche Kl.:
Nummer: 1 251 999
Aktenzeichen: Z101441 a/46 el
Anmeldetag: 28. Mai 1963
Auslegetag: 12. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft einen Leichtmetallzylinder aus Druckguß für Zweitaktbrennkraftmaschinen mit
im wesentlichen parallel zur Zylinderachse verlaufenden Überströmkanälen, deren Enden bogenförmig
ausgebildet sind und wobei der größte Teil 5 des strömungsgünstig ausgebildeten Uberströmkanals
in einem in eine Ausnehmung des Zylindermantels satt eingesetzten Einsatzteil eingeformt ist.
Es ist bereits bekannt, dem Überströmkanal des Zylinders eine Form zu geben, die ein Entfernen des
Kernes ohne Schwierigkeiten erlaubt; durch Nacharbeit wird dann dem Überströmkanal die gewünschte
strömungsgüns tigere, d. h. gekrümmte Form gegeben. Hierzu ist es erforderlich, daß zum
Nacharbeiten in der Zylinderwand eine diese durchdringende Öffnung angebracht wird, in welche das
betreffende spanabhebende Werkzeug eingeführt wird. Ein solches Verfahren ist aber teuer und zeitraubend
und hat auch noch den weiteren Nachteil, daß die die Zylinderwand durchdringende Öffnung
durch einenN einzusetzenden Stopfen wieder verschlossen
werden muß. Außerdem bereitet das Abdichten des Stopfens, der während des Betriebes der
Brennkraftmaschine wie der übrige Zylinderteil ständig unter wechselnden Wärmespannungen und
-drücken steht, erhebliche Schwierigkeiten. Weiterhin setzt der umrißgleiche Anschluß des Stopfens eine
hohe Genauigkeit der Teilefertigung und des Zusammenbaus voraus, da der Stopfen vollkommen
dicht mit der durchbrochenen Zylinderwand verbunden sein muß. Eine undichte Verbindung des
Stopfens wäre mit Leistungsverlusten der Brennkraftmaschine verbunden.
Es ist zwar auch eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit vom Kolben gesteuerten Ein- und Auslaßschlitzen
bekannt, bei der Überströmkanäle in einem Einsatzteil angeordnet sind, der im Zylindermantel
eingesetzt ist. Bei diesem Zylinder sollen die Abgase durch zum Zylinderkopf fließende Sammelströme
verdrängt werden, wobei zwei zum Zylinderkopf geneigte Einlaßschlitze zu beiden Seiten der Auslaßschlitze
nebeneinander auf dem Zylinderteil zugeordnet sind, der den Auslaßschlitzen gegenüber liegt.
Aus letzteren werden Spülströme geleitet, welche unter einem bestimmten Winkel mit den gegen die
andere Zylinderwand gerichteten Spülströmen zusammentreffen, die sich dann gegenseitig aufrichten
und dann schräg in Richtung zum Zylinderkopf verlaufen. Sowohl die Aufgabe wie auch die Lösung
dieser bekannten Brennkraftmaschine stimmen mit denen der Erfindung nicht überein.
Bei einem anderen bekannten Zylinder ist kein Leichtmetallzylinder aus Druckguß für
Zweitaktbrennkraftmaschine
Zweitaktbrennkraftmaschine
Anmelder:
Zündapp-Werke G. m. b. H.,
München, Anzinger Str. 1-3
München, Anzinger Str. 1-3
Als Erfinder benannt:
Hans-Heinz Haarstrich, Zorneding
Hans-Heinz Haarstrich, Zorneding
Einsatzteil in eine Ausnehmung des Zylindermantels eingeformt. Es handelt sich vielmehr um einen den
Überströmkanal teilweise begrenzenden deckel- bzw. mantelartigen Bauteil, bei dem die Abdeckung des
Überströmkanals sehr fraglicher Natur ist. Um eine ausreichende Abdichtung zu erzielen, müssen sowohl
am Zylinder wie auch am deckel- bzw. mantelartigen Bauteil zeitraubende und teuere Bearbeitungen
vorgenommen werden. Zudem besteht dort der Zylindermantel nicht nur aus zwei Teilen wie beim
Erfindungsgegenstand, sondern aus drei Teilen, deren Zusammenbau umständlich und daher teuer ist.
Außerdem können sich die verschiedenen Ausnehmungen der vorgenannten Teile während des Betriebes
nachteilig bemerkbar machen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leichtmetallzylinder
zu schaffen, der die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch
erreicht, daß bei einem Zylinder der eingangs erwähnten Art die Ausnehmung im Zylindermantel in
Achsrichtung des Zylinders verläuft.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Einsatzteil im Zylinder in an sich bekannter Weise
eingeklebt sein. Vorzugsweise ist das Einsatzteil etwas länger gehalten, als die Ausnehmung tief ist;
der nach dem Einkleben überstehende Teil des Einsatzteils wird dann nach dem Einkleben desselben
durch Spanabhebung beseitigt. Der Einsatzteil kann statt aus Druckguß auch aus Kokillenguß bestehen,
da letzterer bei kleineren Stückzahlen billiger als Druckguß ist. Ein Verschieben des Einsatzteils in
Achsenrichtung ist sowohl durch das Kleben wie auch durch das Aufspannen auf das Kurbelgehäuse
ausgeschlossen, wobei der Zylinder mittels Schrauben gegen das Kurbelgehäuse gezogen wird.
709 677/186
Claims (4)
1. Leichtmetallzylinder aus Druckguß für Zweitaktbrennkraftmaschinen mit im wesentlichen
parallel zur Zylinderachse verlaufenden Überströmkanälen, deren Enden bogenförmig
ausgebildet sind, wobei der größte Teil des strömungsgünstig ausgebildeten Überströmkanals
in einem in eine Ausnehmung des Zylindermantels satt eingesetzten Einsatzteil eingeformt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung
im Zylindermantel in Achsrichtung des Zylinders (1) verläuft.
2. Leichtmetallzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (4) im
Zylinder (1) in an sich bekannter Weise eingeklebt ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallzylinders nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatzteil (4) etwas länger als die Ausnehmung tief ist und der nach dem Einkleben überstehende Teil des Einsatzteiles
(4) spanabhebend beseitigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 674 658;
Zeitschrift »Kraftfahrzeugtechnik«, VEB-Verlag
Technik, 1960, H.
Deutsche Patentschrift Nr. 674 658;
Zeitschrift »Kraftfahrzeugtechnik«, VEB-Verlag
Technik, 1960, H.
4, S. 123.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 677/186 10.67
Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1251999B true DE1251999B (de) | 1967-10-12 |
Family
ID=605130
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT1251999D Pending DE1251999B (de) | Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1251999B (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4180029A (en) * | 1976-12-29 | 1979-12-25 | Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha | 2-Cycle engine of an active thermoatmosphere combustion |
DE202013101949U1 (de) * | 2013-05-06 | 2014-08-19 | Makita Corporation | Zweitaktmotor mit verbesserter Kraftstoffführung |
-
0
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Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4180029A (en) * | 1976-12-29 | 1979-12-25 | Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha | 2-Cycle engine of an active thermoatmosphere combustion |
DE202013101949U1 (de) * | 2013-05-06 | 2014-08-19 | Makita Corporation | Zweitaktmotor mit verbesserter Kraftstoffführung |
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