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DE1251999B - Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents

Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine

Info

Publication number
DE1251999B
DE1251999B DENDAT1251999D DE1251999DA DE1251999B DE 1251999 B DE1251999 B DE 1251999B DE NDAT1251999 D DENDAT1251999 D DE NDAT1251999D DE 1251999D A DE1251999D A DE 1251999DA DE 1251999 B DE1251999 B DE 1251999B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
insert part
overflow channel
insert
light metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1251999D
Other languages
English (en)
Inventor
Zorneding Hans Heinz Haarstrich
Original Assignee
Zundapp-Werke GmbH, München
Publication date
Publication of DE1251999B publication Critical patent/DE1251999B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/18Other cylinders
    • F02F1/22Other cylinders characterised by having ports in cylinder wall for scavenging or charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Ct.:
F02f
^.TiI Deutsche Kl.:
Nummer: 1 251 999
Aktenzeichen: Z101441 a/46 el
Anmeldetag: 28. Mai 1963
Auslegetag: 12. Oktober 1967
Die Erfindung betrifft einen Leichtmetallzylinder aus Druckguß für Zweitaktbrennkraftmaschinen mit im wesentlichen parallel zur Zylinderachse verlaufenden Überströmkanälen, deren Enden bogenförmig ausgebildet sind und wobei der größte Teil 5 des strömungsgünstig ausgebildeten Uberströmkanals in einem in eine Ausnehmung des Zylindermantels satt eingesetzten Einsatzteil eingeformt ist.
Es ist bereits bekannt, dem Überströmkanal des Zylinders eine Form zu geben, die ein Entfernen des Kernes ohne Schwierigkeiten erlaubt; durch Nacharbeit wird dann dem Überströmkanal die gewünschte strömungsgüns tigere, d. h. gekrümmte Form gegeben. Hierzu ist es erforderlich, daß zum Nacharbeiten in der Zylinderwand eine diese durchdringende Öffnung angebracht wird, in welche das betreffende spanabhebende Werkzeug eingeführt wird. Ein solches Verfahren ist aber teuer und zeitraubend und hat auch noch den weiteren Nachteil, daß die die Zylinderwand durchdringende Öffnung durch einenN einzusetzenden Stopfen wieder verschlossen werden muß. Außerdem bereitet das Abdichten des Stopfens, der während des Betriebes der Brennkraftmaschine wie der übrige Zylinderteil ständig unter wechselnden Wärmespannungen und -drücken steht, erhebliche Schwierigkeiten. Weiterhin setzt der umrißgleiche Anschluß des Stopfens eine hohe Genauigkeit der Teilefertigung und des Zusammenbaus voraus, da der Stopfen vollkommen dicht mit der durchbrochenen Zylinderwand verbunden sein muß. Eine undichte Verbindung des Stopfens wäre mit Leistungsverlusten der Brennkraftmaschine verbunden.
Es ist zwar auch eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit vom Kolben gesteuerten Ein- und Auslaßschlitzen bekannt, bei der Überströmkanäle in einem Einsatzteil angeordnet sind, der im Zylindermantel eingesetzt ist. Bei diesem Zylinder sollen die Abgase durch zum Zylinderkopf fließende Sammelströme verdrängt werden, wobei zwei zum Zylinderkopf geneigte Einlaßschlitze zu beiden Seiten der Auslaßschlitze nebeneinander auf dem Zylinderteil zugeordnet sind, der den Auslaßschlitzen gegenüber liegt. Aus letzteren werden Spülströme geleitet, welche unter einem bestimmten Winkel mit den gegen die andere Zylinderwand gerichteten Spülströmen zusammentreffen, die sich dann gegenseitig aufrichten und dann schräg in Richtung zum Zylinderkopf verlaufen. Sowohl die Aufgabe wie auch die Lösung dieser bekannten Brennkraftmaschine stimmen mit denen der Erfindung nicht überein.
Bei einem anderen bekannten Zylinder ist kein Leichtmetallzylinder aus Druckguß für
Zweitaktbrennkraftmaschine
Anmelder:
Zündapp-Werke G. m. b. H.,
München, Anzinger Str. 1-3
Als Erfinder benannt:
Hans-Heinz Haarstrich, Zorneding
Einsatzteil in eine Ausnehmung des Zylindermantels eingeformt. Es handelt sich vielmehr um einen den Überströmkanal teilweise begrenzenden deckel- bzw. mantelartigen Bauteil, bei dem die Abdeckung des Überströmkanals sehr fraglicher Natur ist. Um eine ausreichende Abdichtung zu erzielen, müssen sowohl am Zylinder wie auch am deckel- bzw. mantelartigen Bauteil zeitraubende und teuere Bearbeitungen vorgenommen werden. Zudem besteht dort der Zylindermantel nicht nur aus zwei Teilen wie beim Erfindungsgegenstand, sondern aus drei Teilen, deren Zusammenbau umständlich und daher teuer ist. Außerdem können sich die verschiedenen Ausnehmungen der vorgenannten Teile während des Betriebes nachteilig bemerkbar machen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Leichtmetallzylinder zu schaffen, der die vorerwähnten Nachteile nicht aufweist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Zylinder der eingangs erwähnten Art die Ausnehmung im Zylindermantel in Achsrichtung des Zylinders verläuft.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Einsatzteil im Zylinder in an sich bekannter Weise eingeklebt sein. Vorzugsweise ist das Einsatzteil etwas länger gehalten, als die Ausnehmung tief ist; der nach dem Einkleben überstehende Teil des Einsatzteils wird dann nach dem Einkleben desselben durch Spanabhebung beseitigt. Der Einsatzteil kann statt aus Druckguß auch aus Kokillenguß bestehen, da letzterer bei kleineren Stückzahlen billiger als Druckguß ist. Ein Verschieben des Einsatzteils in Achsenrichtung ist sowohl durch das Kleben wie auch durch das Aufspannen auf das Kurbelgehäuse ausgeschlossen, wobei der Zylinder mittels Schrauben gegen das Kurbelgehäuse gezogen wird.
709 677/186

Claims (4)

Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Er-' rindung dar. Es zeigt F i g. 1 die Hälfte eines Zylinders im Längsschnitt, F i g. 2 einen Querschnitt durch den Zylinder nach der Linie A-B gemäß Fig. 1, F i g. 3 eine andere Form des Einsatzteils im Querschnitt, F i g. 4 ein Einsatzteil in Schrägansicht. In dem Zylindermantel des Zylinders 1 ist ein Überströmkanal angeordnet, dessen nach dem Kolbenboden gelegener Teil 2 nahezu rechtwinklig, zu dem anderen, vorwiegend parallel zur Zylinderlauffläche angeordneten Teil 3 des Überströmkanals liegt. Dieser Teil 3 des Überströmkanals ist in einem Einsatzteil 4 angeordnet, der in einer Ausnehmung des Zylindermantels eingeklebt ist. Der Umriß dieses Einsatzteils 4 kann so gestaltet sein, wie es die Fig. 2 zeigt. Er kann aber auch zylindrisch ausgebildet sein und eine Nase 5 qder eine Kerbe aufweisen, die mit einer Kerbe oder Nase gleicher Abmessung im Zylinder 1 übereinstimmt. Diese Gestaltung des Einsatzteils 4 hat den Zweck, daß er so eingesetzt werden kann, daß der Verlauf seines - Überströmkanals am oberen Ende dem im Zylinder 1 ausgebildeten weiteren Teil 2 des Überströmkanals entspricht, d. h., daß damit vorstehende, den Strömungsverlauf der Ladung störende Kanten an den Stoßstellen des Einsatzteils 4 vermieden werden. Vorzugsweise ist der nach der Zylinderlauffläche gerichtete Teil 4 α des Einsatzteils 4 abgeflacht, weil durch diese Ausbildung eine Schwächung der Zylinderwand vermieden wird (F i g. 2). Nach der F i g. 4 ist der in Richtung zur Zylinderlauffläche liegende Teil 4 α des Einsatzteils 4 gegenüber dessen oberer Kante 4 b hochgezogen ausgebildet und reicht bis an den nahezu horizontalen Teil 2 des Überströmkanals. Die obere Kante 4 b . könnte indessen auch eine schräg nach unten abfallende Linie bilden, was strichpunktiert angedeutet ist. Der hochgezogene Teil 4 α hat den Vorteil, daß der Kern für den Einsatzteil 4 besonders leicht herausgezogen werden kann. Der erfindungsgemäße Zylinder hat den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln eine kostensparende Fertigung des Überströmkanals und damit des ganzen Zylinders erzielt wird. Lo Patentansprüche:
1. Leichtmetallzylinder aus Druckguß für Zweitaktbrennkraftmaschinen mit im wesentlichen parallel zur Zylinderachse verlaufenden Überströmkanälen, deren Enden bogenförmig ausgebildet sind, wobei der größte Teil des strömungsgünstig ausgebildeten Überströmkanals in einem in eine Ausnehmung des Zylindermantels satt eingesetzten Einsatzteil eingeformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung im Zylindermantel in Achsrichtung des Zylinders (1) verläuft.
2. Leichtmetallzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (4) im Zylinder (1) in an sich bekannter Weise eingeklebt ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Leichtmetallzylinders nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzteil (4) etwas länger als die Ausnehmung tief ist und der nach dem Einkleben überstehende Teil des Einsatzteiles (4) spanabhebend beseitigt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 674 658;
Zeitschrift »Kraftfahrzeugtechnik«, VEB-Verlag
Technik, 1960, H.
4, S. 123.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 677/186 10.67
Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1251999D Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine Pending DE1251999B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1251999B true DE1251999B (de) 1967-10-12

Family

ID=605130

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1251999D Pending DE1251999B (de) Leichtmetallzylmder aus Druckguß fur Zweitaktbrennkraftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1251999B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4180029A (en) * 1976-12-29 1979-12-25 Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha 2-Cycle engine of an active thermoatmosphere combustion
DE202013101949U1 (de) * 2013-05-06 2014-08-19 Makita Corporation Zweitaktmotor mit verbesserter Kraftstoffführung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4180029A (en) * 1976-12-29 1979-12-25 Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha 2-Cycle engine of an active thermoatmosphere combustion
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