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DE1249353B - Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems

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Publication number
DE1249353B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digit
memory
sector
program
message
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1249353D
Other languages
English (en)
Inventor
New Shrewsbury N. J. Frank Salvatore Vigliante Piscataway Township N. J. Robert Dixon Williams Middletown N. J. Eldon Leroy Seley (V. St. A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1249353B publication Critical patent/DE1249353B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing
    • H04Q11/0407Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing using a stored programme control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT Int. CL:
H04q
Deutsche KL: 21 a3 -:
Nummer: 1249 353 .
Aktenzeichen: W 35968 VIII a/21a3
Anmeldetag: 15. Januar 1964
Auslegetag: 7. September 1967
Die Erfindung bezieht sich auf die Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems, insbesondere auf die gemeinsame Steuerung mehrerer Fernsprechnebenstellenzentralen über eine von diesen entfernt gelegene einzige Einrichtung, wobei der Betrieb derselben durch ein Speicherprogramm gesteuert wird.
Im folgenden soll der Ausdruck »Fernsprechnebenstellenzentrale« mit »PBX«, einer Abkürzung der englischen Bezeichnung »private branch exchange«, bezeichnet werden.
. Vom Standpunkt des Teilnehmers ist eine Fernsprechvermittlung befriedigend, wenn Verbindungen in Sekundenschnelle hergestellt werden. Daher würde das bloße Ersetzen der langsameren elektromechanischen Einrichtungen durch elektronische Einrichtungen hoher Schaltgeschwindigkeit in den zur Zeit verfügbaren Systemen nur einen geringen Vorteil bringen. Dieses Bild ändert sich jedoch stark, wenn Steueroperationen für eine Reihe getrennter Fernsprechvermittlungen an einer einzigen Stelle gemeinsam durchgeführt werden. Im letzteren Fall können bei einer großen Anzahl gleichzeitig abzufertigender Anrufe die Fähigkeiten hoher Schaltgeschwindigkeit einer vergleichsweise kleinen Anzahl Einrichtungen an der gemeinsamen Steuerungsstelle ausgenutzt werden.
Weitere Vorteile können bei einem derartigen Systemaufbau, der insbesondere eine Gruppe getrennter PBX-Stellen aufweist, mittels in der gemeinsamen Steuerungseinheit l verwendeter Programmspeichertechniken erreicht werden. Derartige Techniken beinhalten die Durchführung einer vorbestimmten Aktionsreihe in Abhängigkeit von einer Instruktionsgruppe, die in einem Programmspeicher enthalten ist. Eine derartige Instruktionsgruppe kann beliebig modifiziert werden, so daß an einer gemeinsamen Stelle ausreichende Flexibilität erhalten wird, um den jeweiligen Anforderungen der zahlreichen PBX-Teilnehmer Rechnung tragen zu können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Wirkungsweise der gemeinsamen Steuerungseinrichtung eines Fernsprechvermittlungssystems zu verbessern, das eine Mehrzahl PBX-Teilnehmer bedient. Dabei sollen Programmspeichertechniken verwendet werden, so daß bei der Abfertigung aller innerhalb des Vielfach-PBX-Systems auftretenden Anrufe die gemeinsame Steuereinrichtung optimal arbeitet.
Die Erfindung geht dazu aus von einer Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems mit mehreren, ortsmäßig getrennten Vermittlungseinrichtungen, von denen jede eine be-Schaltungsanordnung zur Steuerung eines Fernsprechvermittlungssystems
Anmelder:
Western Electric Company Incorporated, New York, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt, Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
EldonLeroy Seley, New Shrewsbury, N. J.; Frank Salvatore Vigliante,
Piscataway Township, N. J.;
Robert Dixon Williams,
Middletown, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität: ■
V. St. v. Amerika vom 21. Januar 1963 (252 797)
stimmte Gruppe von Fernsprechanschlüssen bedient, mit einer den Vermittlungseinrichtungen gemeüisamen Steuereinrichtung zum Aufzeichnen des Zustandes aller im System verlaufenden Verbindungen und zum Steuern der Verbindungsherstellung zwischen den durch die Vermittlungseinrichtungen lau-' ■ fenden Leitungen und mit einem Datenübertragungskreis, der jede der Vermittlungseinrichtungen mit der Steuereinrichtung verbindet, wobei die Steuereinrichtung Steuerinformationen zu den Vermittlungseinrichtungen über den entsprechenden Datenübertragungskreis überträgt.
Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe besteht darin, daß die Steuereinrichtung einen in einem ersten Zeitzyklus arbeitenden Rufabfertigungsabschnitt, der in Übereinstimmung mit einem dem Festhalten einer laufenden Aufzeichnung des Zustandes aller im System vorhandenen Verbindungen und dem Abfertigen eines Rufes zu einem bestimmten Zeitpunkt dienenden Programm arbeitet, und einen in einem zweiten, vom ersten Zeitzyklus verschiedenen Zeitzyklus und entsprechend einem geschalteten Programm arbeitenden Eingangs-Ausgangs-Abschnitt aufweist, und daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt mit jeder der Vermittlungs-
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einrichtungen zu einer zwischen der Steuereinrichtung und allen Vermittlungseinrichtungen gleichzeitig erfolgenden Datenübertragung und zur Speicherung von den Vermittlungseinrichtungen empfangener Daten, bis diese vom Rufabfertigungsabschnitt angefordert werden, verbunden ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel steht in weiterer Ausbildung der Erfindung der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt in direkter Verbindung mit jeder der PBX-Vermittlungseinrichtungen und kann von jeder dieser Einrichtungen herrührende Nachrichten gleichzeitig empfangen. Diese Nachrichten, die den Leitungszustand und die Bezeichnung der angerufenen Leitung darstellen, werden in Serienform in einem Zwischenspeicher gespeichert, bis sie von dem Rufabfertigungsabschnitt angefordert werden. Der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt empfängt auch von dem Rufabfertigungsabschnitt herrührende Nachrichten zwecks nachfolgender, über das ganze System erfolgender Verteilung dieser Nachrichten. Zwischen den beiden Abschnitten der Steuereinrichtung finden Informationsübergänge in Parallelform statt.
Die Hauptfunktionen des Rufabfertigungsabschnittes sind die Durchschaltung von Verbindungen und die Überwachung derselben im ganzen System. Zu diesem Zweck registriert der Rufabfertigungsabschnitt den Zustand jeder Verbindung und hält diesen Zustandsverlauf in Übereinstimmung mit den Aktionen der rufenden und gerufenen Teilnehmer und des Zustandes der hierfür erforderlichen Ausrüstung. Der Verbindungszustand wird in einem Zwischenspeicher festgehalten, dessen Beaufschlagung unter einer durch ein Speicherprogramm erfolgenden Steuerung bewerkstelligt wird. Das Programm steuert die Korrelation neuer Nachrichten, die vom Eingangs-Ausgangs-Abschnitt herrühren, mit den Zustandsverlaufsaufzeichnungen der nachfolgenden Systemaktionen dienenden Befehls- und Informationsverteilung.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung tastet der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt der Steuereinrichtung die von jeder PBX-Vermittlungseinrichtüng empfangenen Daten ab und speichert sie in einem vorbestimmten, jeder PBX-Vermittlungseinrichtung zugeordneten Speichergebiet. Die Daten enthalten Leitungszustandsinformationen und Bezeichnungen der gerufenen Leitung, welche verschiedenen Teilen des zugeordneten Speichergebietes zugeleitet werden. Die Empfänger für die Bezeichnung der gerufenen Leitung werden auf Zeitmultiplexbasis abgetastet, und ihr Inhalt wird dem Speicher des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes selektiv zugeführt.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt den Ruf abfertigungsabschnitt hinsichtlich der Art eines Rufes überwachen kann, der vor der Annahme einer vollständigen Bezeichnung einer' gerufenen Leitung plaziert worden ist, und die vollständige Bezeichnung vom Rufabfertigungsabschnitt empfangen kann, und zwar zur nachfolgenden Aussendung dieser vollständigen Bezeichnung einer gerufenen Leitung.
Eine zweckmäßige Maßnahme besteht ferner darin, daß der Abtastvorgang des Eingangs-Ausgangs-Abschriittes unter der Steuerung des Rufabfertigungsabschnittes unterbrochen wird, so daß ein hierzwischen erfolgender Informationsaustausch ohne Störung der Aktivität des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes mit Bezug auf die PBX-Vermittlungseinrichtungen erfolgen kann.
Die Erfindung sieht in ihrer weiteren Ausbildung vor, daß der Ruf abfertigungsabschnitt einen Verbindungszustandszwischenspeicher aufweist sowie einen halbpermanenten Leitungsinformationsspeicher und einen halbpermanenten Programmspeicher, die alle zur Verarbeitung einer zu einem Zeitpunkt auftretenden einzigen Verbindung von dem gespeicherten Programm gesteuert werden.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung
ίο wird der Zustand jeder Verbindung, wenn er im Verbindungszustandsspeicher gespeichert worden ist, laufend überwacht, und eine Anzeige des Fortschrittes jeder in diesem Verbindungszustandsspeicher enthaltenen Verbindung leitet das Adressieren des Programmspeichers auf die richtige Programmfolge zum Durchführen der für den besonderen Verbindungszustand erforderlichen Aktionen des Systems ein.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß der Rufabfertigungsabschnitt einen aktiven Ver-
zo bindungszustandsspeicher, der den Zustand bestehender Verbindungen aufzeichnet, aufweist sowie einen Verbindungszustandshilfsspeicher, der die für eine Verarbeitung bestimmter Verbindungsarten erforderlichen Informationen enthält, und Duplikatprograrnmspeicher, die je mit einem entsprechenden der Verbindungszustandsspeicher verbunden sind und nur dann aktiv werden, wenn der entsprechende Verbindungszustandsspeicher aktiv ist. Dabei ist es zweckmäßig, daß der Inhalt der aktiven Verbindungszustandsspeicher und der Verbindungszustandshilfs-. speicher unter Steuerung jedes der Duplikatprogrammspeicher ausgetauscht werden kann. .
Im folgenden ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im einzelnen beschrieben. Es zeigen
F i g. 1 und 2 Blockschaltbilder eines PBX-Systems gemäß der Erfindung,
F i g. 3 bis 10 Detailschaltbilder der Steuereinrichtung des Systems gemäß der Erfindung, Fig. 11 und 12 den typischen Inhalt der in der Steuereinrichtung vorhandenen verschiedenen Speichereinheiten,
Fig. 13 die Anordnung, in der die Fig. 3 bis 10 aneinanderzulegen sind.
I Vermittlungseinrichtungen 10-w (Fi g. 1)
In der Fig. 1 sind die Haupteigenschaften einer Vermittlungseinrichtung und der Steuereinrichtung für ein elektronisches PBX-System dargestellt. Im folgenden soll eine kurze Beschreibung der Wirkungsweise der Vermittlungseinrichtung gegeben werden. Die Zeitmultiplexvermittlung beruht auf dem Prinzip, daß periodische Teilstücke eines Informationssignals zur vollständigen Definierung des Signals aus- reichen und daß solche Teilstücke, aus einer Signalvielfalt zusammengetragen, in Form einer regulären Folge über einen zeitunterteilten gemeinsamen Übertragungsweg übertragen werden können. Daher ist eine Mehrzahl Teilnehmerstationen, z. B. die Stationen'1-n, mit einer gemeinsamen. Übertragungsstrecke 100 über entsprechende Leitungsgatter 101-101 η verbunden. Diese Gatter sind auf selektiver Basis während eines vorbestimmten Zeitintervalls eines sich wiederholenden Zeitintervallzyklus unterteilt. Ist ein Gatterpaar im vorgeschriebenen Zeitintervall gleichzeitig geschlossen, so wird ein Teilstück einer bei jedem Teilnehmer verfügbaren Information zum anderen Teilnehmer über die gemein-
same Übertragungsstrecke 100 und Tiefpaßfilter, die ■ in den den aktiven Gattern entsprechenden Leitungskreisen vorhanden sind, übertragen. Auf diese Weise wird eine zweiseitige Verbindung eingerichtet, die, obgleich sie physikalisch nur während eines kleinen Bruchteiles der gesamten Zeit besteht, als dauernd bestehende Verbindung infolge der glättenden Wirkung der Leitungsfilter erscheint.
Für gleichzeitig arbeitende PBX-Vermittlungen ist es kennzeichnend, daß diese selbst abgeschlossen sind, d. h., die Übertragungskreise, das Schaltnetzwerk und alle Steuerkreise sind auf den Grundstücken der Teilnehmer untergebracht. Bei dem vorliegenden System ist die Konzeption einer gemeinsamen Steuerung ausgedehnt, und zwar durch eine zentral vorgesehene Steuereinrichtung 20, die die Rufabfertigung in allen entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen 10 über entsprechende Datenkoppelleitungen steuert. Im einzelnen informiert die Vermittlungseinrichtung 10 die Steuereinrichtung 20 über alle Anderungen des Uberwachungszustandes von Teilnehmeranschlußleitungen, Verbindungsleitungen und Vermittlungsplätzen, d. h., ob sie frei (Hörer aufgelegt) oder belegt (Hörer abgenommen) sind. Die Steuereinrichtung 20 führt dann alle während der Rufabfertigung zu fallenden Entscheidungsvorgänge aus.
Die Wirkungsweise der Vermittlungseinrichtung 10 kann am besten an Hand einer Betrachtung einer typischen innerhalb der PBX-Stelle verlaufenden Verbindung erläutert werden. Hierzu sei angenommen, daß der Hörer der Station 1 der Fig. 1 abgenommen wird. Diese Änderung des Zustandes wird durch einen Abtaster 110 erkannt, der seinerseits eine Nachricht formuliert, die die entsprechende Nummer der Teilnehmeranschlußleitung und den neuen Überwachungszustand enthält. Diese Information wird zur Steuereinrichtung 20, Fig. 2, über einen »Datensender« 111 und den Senderteil der »Datenkoppelleitung« übertragen.
Die Steuereinrichtung 20 erkennt nun, daß keine bereits auf dieser Leitung bestehende Verbindung abgetastet worden ist und bestimmt, daß die »Hörer abgenommen«-Anzeige eine Aufforderung zum Bedienen darstellt, und schreitet zur Herstellung einer Wählverbindung. Zu diesem Zweck wird der Vermittlungseinrichtung 10 über den Empfangsteil der Datenkoppelleitung eine Nachricht des Inhaltes übermittelt, daß die Station 1 mit einer bestimmten »Ziffernfemleitung« 207 verbunden wird. Diese Nachrieht wird von einem »Datenempfänger« 112 emp-· fangen und über einen »Datenverteiler« 113 nach einer »Netzwerksteuerung« 114 übertragen. Die Netz-Werksteuerung, speichert ihrerseits diese Nachricht und übersetzt sie in ein. bestimmtes Zeitintervall, so daß eine Verbindung der Teilnehmeranschlußleitung mit der Ziffernfernleitung bewirkt wird. Zur selben Zeit schreitet die Steuereinrichtung 20 zur Verbindung der Ziffernfernleitung 207 mit einem »Ziffernempfänger« 209, so daß ein Wählton über die Ziffernfernleitung zur Station 1 übertragen wird.
Die Station 1 schreitet nun zur Wahl oder zur anderweitigen Übertragung der Ziffern, die die gerufene Teilnehmeranschlußleitung bezeichnen. Nach Vervollständigung des Wählvorganges sendet die Steuereinrichtung 20 eine Nachricht zur Vermittlungseinrichtung 10, die die Verbindung von der Ziffernfernleitung unterbricht und an Stelle dieser eine Rufverbindung mit der gerufenen Leitung herstellt, und zwar mit Freitongabe zum von der Station I rufenden Teilnehmer. Antwortet der gerufene Teilnehmer, so wird eine »Hörer abgenommen«- Nachricht zur Steuereinrichtung 20 übertragen, die ihrerseits diese Nachricht zur Vermittlungseinrichtung 10 zwecks Beendigung des Ruf Vorganges und Ausschaltung der Verbindung rücküberträgt.
Wie aus diesem Beispiel hervorgeht, resultieren alle Änderungen der Uberwachungszustände in einer Datennachricht, die vom Abtaster 110 der entfernten Vermittlungseinrichtung 10 zur Steuereinrichtung 20 übertragen wird und in einer von der Steuereinrichtung 20 herrührenden Antwortnachricht, die in der Vermittlungseinrichtung 10 über die Datenkoppelleitung empfangen wird und von der Netzwerksteuerung 114 zur Durchschaltung der entsprechenden Verbindungen während einer bestimmten Zeitlage in jedem der in wiederkehrender Folge auftretenden Zeitlagezyklen verwendet wird. Der Inhalt der empfangenen Nachricht bestimmt gleichfalls seine Verteilung in der Vermittlungseinrichtung 10, und zwar entweder auf die Netzwerksteuerung 114 oder über einen »Platzumwerter« 115 zum Vermittlungsplatz 25.
Es ist ersichtlich, daß alle Steueroperationen durch die Steuereinrichtung bewirkt werden, ausgenommen diejenigen des Vermittlungsplatzes 25. Daher ist der Platzumwerter einfach ein Umwerter mit Einrichtüngen zum Beobachten des Zustandes aller Anschluß- und Verbindungsleitungen. Die Platzeinrichtungen arbeiten jedoch in der gleichen Weise wie irgendein Fernsprechanschluß während der Ausübung einer Überwachung.
Die Netzwerksteuerung 114 weist einen Speicher 120 auf, um die Verbindungen während der Abfertigung festzuhalten, wobei der Speicher über einen »Leitungsumwerter« 121 zur Aktivierung der entsprechenden Zeitteilungsgatter im Vermittlungsnetzwerk gekoppelt ist. Eine vom Datenverteiler 113 herrührende neue Information wird in den Speicher 120 während eines Lesezyklus eingegeben, und zwar, wenn die Zahl einer bestimmten Zeitlage mit einer bestimmten Speicheradresse übereinstimmt. Während eines Schreibzyklus des Speichers wird die Information aus dem Speicher 120 zum Leitungsumwerter 121 gegattert. Der Ausgang des Leitungsumwerters 121 ist gleichzeitig auf irgendein bestimmtes Paar Leitungsgatter gerichtet, wodurch deren Betätigung in einer bestimmten Zeitlage bewirkt wird. Verbindungsleitungskreise 213 dienen zur Verbindung der PBX-Leitungen mit anderen, entfernten PBX-Stellen und mit einem Hauptamt. Zusätzlich zu Teilnehmeranschluß- und Verbindungsleitungen, sind andere als den Wählton erzeugende Tonquellen, z. B. die Quellen für den Besetztton und der Freiton, in der Vermittlungseinrichtung vorgesehen und haben über die Leitungsgatter zur Übertragungsstrecke 100 Zugang. Die Steuereinrichtung 20 verbindet lediglich die Tonquelle als ein gerufener Teilnehmer.
Bei einem Zeitmultiplexvermittlungssystem können Fehler in der gemeinsamen Übertragungsstrecke auftreten, ebenso in den gemeinsamen Steuerkreisen. Das Problem wird durch die von der Steuereinrichtung entfernte Anordnung der Vermittlungseinrichtung erschwert. Daher werden zur Erzielung der gewünschten Zuverlässigkeit der Vermittlungseinrichtung die gemeinsamen Kreise 110 bis 115 und die Übertragungsstrecke 100 vorteilhafterweise dupliziert.
Jede Teilnehmeranschluß- oder Verbindungsleitung hat dann zu jeder gemeinsamen Übertragungsstrecke oder Verbindungsleitung über.gesonderte Gatter Zugriff. Die Gatter, die der Sammelleitung 100 zugeordnet sind, werden über die eine Netzwerksteuerung gesteuert, und diejenigen, die der duplizierten Sammelleitung zugeordnet sind, von der anderen Netzwerksteuerung.
II Steuereinrichtung 20 (F i g. 2)
Wie vorstehend beschrieben, weist das System eine Anzahl mehrerer entfernt gelegener PBX-Vermittlungseinrichtungen 10-n auf, die von einer zentral gelegenen Steuereinrichtung 20 Instruktionen empfangen. Vorteilhafterweise wird die Steuereinrichtung 20 in einer Hauptvermittlungsstelle untergebracht, während die PBX-Vermittlungseinrichtungen 10-n in verschiedenen PBX-Zentralen untergebracht sind.
Die Steuereinrichtung führt alle logischen Funktionen aus, die zur Rufabfertigung bei jeder der entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen 10-n erforderlich sind. Zum Zweck einer erleichterten Beschreibung kann die Steuereinrichtung 20 als in zwei Hauptabschnitte unterteilt betrachtet werden, nämlich in den »Eingangs-Ausgangs-Abschnitt« 21 und den »Rufabfertigungsabschnitt« 22. Der erstere Abschnitt enthält die Ausrüstung, die zur direkten Verbindung der Steuereinrichtung 20 mit jeder der Vermittlungseinrichtungen 10-n und mit Hauptämtern erforderlich ist, während der letztere Abschnitt die notwendigen Schritte ausführt, die zur Herstellung und Überwachung in den verschiedenen Vermittlungseinrichtungen 10-n auftretender Gespräche erforderlich sind. So empfängt und speichert eine einzige Speichereinheit des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 Informationen, die von sämtlichen Vermittlungseinrichtungen herrühren, und ist in der Lage, mit sämtlichen Vermittlungseinrichtungen gleichzeitig zusammenzuarbeiten. Der Rufabfertigungsabschnitt arbeitet andererseits während eines bestimmten Zeitpunktes mit einer Vermittlungseinrichtung und für eine Verbindung, der innerhalb einer gegebenen Vermittlungseinrichtung eine bestimmte Zeitlage zugeordnet ist. Da jeder Ruf abgefertigt wird, wird jede hierzu erforderliche Aktion als Nachricht formuliert und zum Zweck der zur richtigen Vermittlungseinrichtung erfolgenden Übertragung im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt plaziert. Die beiden Abschnitte arbeiten in unabhängigen Zeitzyklen. Ferner weist der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 eine logische Schaltung auf, die dem gespeicherten Programm, das den Rufabfertigungsabschnitt 22 steuert, gegenübersteht.
A — Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21
Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ist der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 der Steuereinrichtung 20 zur Verarbeitung dreier Informationstypen ausgelegt. An einer der Vermittlungseinrichtungen 10 werden über die Datenkoppelleitungen Daten empfangen, die den Überwachungszustand der verschiedenen Leitungen anzeigen. Die Daten werden zu den Vermittlungsemrichtungen über diese Datenkoppelleitungen in Form von Instruktionen oder Kommandos übertragen, so daß die verschiedenen Leitungen miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden können. Ankommende Daten werden in einen »Datenempfänger« 201 empfangen und dem »Daten- und Ziffernspeicher« 204 über eine ankommende »Datenfernleitung« 202 und eine »Datensteuerung« 203 ein- " gegeben. Abgehende Daten werden vom Daten- und Ziffernspeicher 204 abgerufen und zur Vermittlungseinrichtung über die Datensteuerung 203 eine »abgehende Datenfernleitung« 205 und einen »Datensender« 206 übertragen.. Der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 empfängt gleichfalls Wählinformationen, : die von rufenden Teilnehmern über Ziffernf ernleitungen übertragen werden, wenn die rufenden Teilnehmer wählen oder in anderer Weise die die gerufenen Leitungen bezeichnenden Ziffern aussenden. Der dritte Informationstyp umfaßt vom Rufabfertigungsabschnitt ausgehende Kommandos, die zur Uberwachung der die verschiedenen Vermittlungseinrichtungen untereinander oder mit den Hauptämtern verbindenden Verbindungsleitungen dienen, wobei zugleich Vorsorge zur Aussendung von leitungsbezeichnenden Ziffern über diese abgehenden Verbindungsleitungen getroffen ist.
■ ■ 1 —- Speicher des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes
Der Daten- und Ziffernspeicher 204 stellt das Herz des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 dar und ist zur. Speicherung aller von jeder Vermittlungseinrichtung 10-n und vom Rufabfertigungsabschnitt 220 herrührender Daten und zum Festhalten ankommender und abgehender, die gerufenen Leitungen bezeichnender Ziffern notwendig. Für diese verschiedenen Funktionen ist ein Zwischen- oder Pufferspeicher vorgesehen, der vorteilhafterweise ein Ferrit-Blech aufweist, wie er beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 912 677 beschrieben ist. Der Hauptabtastzyklus zur Beobachtung oder Überwachung der verschiedenen Verbindungsleitungen (s. Fig. 11) ist in der Datensteuerung203 mit Hilfe der Systemuhr festgelegt. Der Speicherinhalt gemäß dieses Abtastzyklus des Speichers 204 ist in Fig. 11 dargestellt. Während des ersten Teiles jedes Zyklus werden die einer Gruppe »Ziffernempfänger«
209 zugeordneten Teile des Speichers 204 aufeinanderfolgend und gleichzeitig mit dem Adressieren der entsprechenden Ziffernempfänger 209 adressiert. Neue Informationen, wie die Bezeichnung gerufener Teilnehmer, die, wenn sie vorhanden sind, von einer derartigen Unterteilung abgeleitet werden, werden in den Speicher 204 mit Hilfe der »Ziffernsteuerung«
210 eingegeben.
Erfordert die Verbindung, der der jeweilige Ziffernempfänger 209 und der entsprechende Teil des Speichers 204 dann zugeordnet sind, eine Nummernstromstoßübertragung, was der Fall ist, wenn der gerufene Teilnehmer außerhalb der Vermittlungseinrichtung liegt, in der die rufende Leitung endet, so wird die notwendige Information zur Stromstoßbildung vom Speicher 204 während der Zeitspanne abgezogen, in der der Ziffernempfänger 209 abgetastet wird.
Da das Abtasten der Ziffernfernleitungen 207, die jeder Vermittlungseinrichtung zugeordnet sind, mit einer viel größeren Geschwindigkeit geschieht als der Empfang der Ziffern von irgendeiner Vermittlungseinrichtung, ist es nicht notwendig, alle Ziffernempfänger 209 während eines Abtastzyklus abzufragen. Daher ist die Ziffernsteuerung 210 so ausgelegt, daß der Abtaster in der Datensteuerung 203 nur auf drei der η Empfänger während jedes Abtastzyklus ausgerichtet ist.
ίο
Während jedes Äbtastzyklus, der dem zur Beobachtung der drei Empfänger bestimmten Teil folgt, werden Vermittlungsemrichtungs-Datenspeicher-Gebiete, die je drei abgehende Nachrichtenwörter und ein ankommendes Nachrichtenwort für jede Vermittlungseinrichtung aufweisen, aufeinanderfolgend mit Hilfe der Datensteuerung 203 adressiert. Gleichzeitig betätigt die Datensteuerung 203 entsprechende ankommende Datenfernleitungen 202 oder abgehende Datenfernleitungen 205.
2 — Datenübertragungsausrüstung
Der Datenempfänger 201 ist mit dem Sendeteil jeder Datenkoppelleitung gekoppelt, so daß Nachrichten empfangen werden können, die Änderungen des Zustandes von Teilnehmern jeder Vermittlungseinrichtung anzeigen. Die Nachrichten werden in einer besonderen kodierten Form, bestehend aus nach dem Doppeltonprinzip gebildeten, binären Impulsen, empfangen. Der Datenempfänger 201 weist übliche Elemente auf, die in der Lage sind, derartig kodierte Informationen zu empfangen und zu demodulieren, ferner diese Informationen in eine Form zu bringen, die von der Datenverarbeitungsausrüstung der Steuereinrichtung 20 verarbeitet werden kann. Der Datenempfänger 201 dient gleichfalls zur Feststellung von von den verschiedenen Datenkoppelleitungen herrührenden Taktsignalen, die dazu verwendet werden, um der Datenverarbeitungsausrüstung der Steuereinrichtung 20 den Beginn jeder binären Ziffer anzuzeigen und um Ausgangsdatensignale zu regenerieren.
Die Taktverfolgung wird durch eine übliche Schaltung erreicht, die einen Oszillator, einen Wellenformer und einen Frequenzteiler aufweist. Die resultierenden Daten, die in Form binärer Ziffern vorliegen, werden durch eine zugeordnete ankommende Datenfernleitung 202 unterteilt und dem Daten- und Ziffernspeicher 204 über eine in der Datensteuerung 203 vorhandene logische Schaltung eingegeben.
Die ankommende Datenfernleitung 202 empfängt vom Empfänger 201 herrührende Daten als eine Serie von Markier- oder Abstandssignalen, die die binären Ziffern darstellen, zusammen mit geeigneten Synchronisiersignalen und kombiniert eine derartige Information mit von einer Zeitgabeschaltung herrührenden Taktsignalen in üblichen logischen Kreisen, die ODER-Gatter und Flip-Flops zur Überführung der Daten zur Datensteuerung 203 aufweisen. Die Daten werden serienweise abgerufen, wobei die in der Fernleitung vorhandene Information mit einer Geschwindigkeit abgefragt wird, die größer ist als die Wiederholgeschwindigkeit der binären Ziffern (Bit) der Nachricht. Die logische Schaltung ist so ausgelegt, daß jedes Bit empfangen und in einem Speicher plaziert werden kann, während eine Vielfachunterteilung irgendeines der Bits unabhängig von der Bitlänge verhindert wird. ■ ■ .
Ein Abtastkreis der Datensteuerung 203 betrachtet die Information über den Leitungszustand, die von dem Datenempfänger 201, der jeder Vermittlungseinrichtung einmal in jedem Schaltzyklus zugeordnet wird, herrühren und von der ankommenden Datenfernleitung 202 empfangen werden. Die Datensteuerung 203 stellt sicher, daß das richtige Gebiet im Daten- und Ziffernspeicher 204 adressiert wird, und sie gestattet, wenn dies der Fall ist, daß die von der ankommenden Datenfernleitung 202 empfangenen Informationen in den Speicher 204 eingegeben werden können.
Die Datensteüerung 203 ist dem Datenspeicher 204 derart zugeordnet, daß ein ordnungsgemäßes Eingeben und Abrufen von Daten und Ziffern, die die gerufenen Leitungen bezeichnen, gewährleistet ist. Die Datensteuerung 203 weist ferner eine geeignete logische Schaltung zur Unterstützung der Operationen der Ziffernsteuerang 210, der »Sendersteuerung« 211
ίο und verschiedener anderer Komponenten des Rufabfertigungsabschnittes 22 auf.
Die beim Adressier- und Abtastvorgang auftretenden Operationen werden von der Datensteuerung 203 aufeinanderfolgend durchgeführt, und zwar sind sie einer Unterbrechung für jeden Zeitpunkt durch den Rufabfertigungsabschnitt 22 zur Entfernung von Daten aus dem Speicher 204 zur entsprechenden Abfertigung unterworfen oder zum hierin erfolgenden Eingeben von Daten für eine nachfolgende Übertra-"
ao gung zur entsprechenden Vermittlungseinrichtung. Der Abtastzyklus ist so ausgelegt, daß solche Unterbrechungen ermöglicht werden, ohne daß hierdurch die Grundperiode des Abtastzyklus beeinflußt wird. Nach einer Ausführung der von dem Ruf abfertigungsabschnitt 22 empfangenen Kommandos wird die normale Abtastoperation von der Datensteuerung 203 an der Stelle wieder aufgenommen, an der die Unterbrechung aufgetreten war.
Das Gegenstück des Datenempfängers 201 ist der Datensender 206, der zur Umwandlung der Datenelemente der Nachricht in Doppeltonbinärimpulse dient. Diese Impulse sind zur Übertragung über den Empfangsteil einer geeigneten Datenkoppelleitung zur bezeichneten Vermittlungseinrichtung vorgesehen.
Der Sender 206 weist übliche Modulator-, Filter- und Umwandlerelemente zur Durchführung der notwendigen Umwandlung auf.
Die abgehende Datenfernleitung 205 wird durch die Datensteuerung 203 jedesmal überwacht, wenn bestimmt ist, daß ein Datenelement für eine Übertragung zu einer Vermittlungseinrichtung 10-«, die der überwachten Fernleitung 205 entspricht, vorhanden ist. Die abgehende Fernleitung 205 verwendet dieses die binäre Ziffer 1 darstellende Signal zusammen mit von der Systemtaktgabe herrührenden Signalen zur Erzeugung eines Datenelementes voller Länge und zur Übermittlung desselben an den Datensender 206.
3 — Ziffernübertragungsausrüstung
Die Ziffernfernleitung 207 verbindet eine Vermittlungseinrichtung mit einem Ziffernempfänger 209 unter Steuerung des »Ziffernempfängerverbinders« 208. Die Ziffernfernleitung 207 weist einen Eingangstransformator auf sowie einen Spannungsbegrenzer, ein Filter und ein Schalterpaar für einen auf Zeitmultiplexbasis erfolgenden Resonanzübergang in dem Fernleitungskreis gespeicherter Signale auf den Ziffernempfänger 209. Eine derartige Schaltung ist üblich; die Zeitteilungsgatter und die Resonanzübertragungsoperation sind beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 936 337 beschrieben. Daher werden Ziffern, die von einer entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtung 10 in der Ziffernfernleitung 207 empfangen werdenr einem besonderen Ziffernempfänger 209 über gemeinsame Koppelleitungen zugeordnet, die ihrerseits von allen mit entsprechenden entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen ver-
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bundenen Ziffernfernleitungen unterteilt sind. Der Kreis ist zweiseitig und gestattet eine Übertragung des im Ziffernempfänger 209 erzeugten Wähltones zu einer Vermittlungseinrichtung 10.
Die Zuordnung der Ziffernfernleitungen, z. B. der Fernleitung 207, und der Ziffernempfänger, z. B. des Empfängers 209, wird durch den Ziffernempfängerverbinder 208 gesteuert. Dieser gibt dem Ziffernempfänger 209 gleichfalls Befehle zur Übertragung eines Wähltones auf die Ziffernfernleitung 207. Nach io einem im Ziffernempfänger 209 erfolgenden Empfang aller Ziffern, die eine gerufene Leitung bezeichnen, unterbricht der Ziffernempfängerverbinder 208 die zwischen dem Ziffernempfänger 209 und der Ziffernfernleitung 207 bestehende Verbindung.
Erfordert der Ruf abfertigungsabschnitt 22, daß ein bestimmter Ziffernempfänger 209 mit einer bestimmten Ziffernfernleitung 207, die einer Vermittlungseinrichtung 10 zugeordnet ist, verbunden wird, so
2 926 342 beschrieben. Zusätzlich weist die Einrichtung eine geeignete Antriebs- und Umwertungsschaltung auf, deren Taktgabe unter der Steuerung der Systemzeitgabe oder Systemuhr steht. Diese Bestand-5 teile sind im wesentlichen die gleichen wie die in der Vermittlungseinrichtungsnetzwerksteuerung 114 dargestellten. Die einzelnen Bestandteile weisen übliche logische Kreise, z. B. UND- und ODER-Gatter, Flip-Flop-Zähler und Schieberegister auf.
Die Ziffernempfänger 209 sind die Koppelleitungen zwischen den Ziffernfernleitungen 207 und der Ziffernsteuerung 210. Wie vorstehend erwähnt, ist ein Ziffernempfänger 209. der unter der Steuerung des Ziffernempfängerverbinders 208 steht, über eine 15 gemeinsame ZeitmUltiplexsammelleitung mit einer bestimmten Ziffernfernleitung 207 verbunden, die ihrerseits einer bestimmten Vermittlungseinrichtung 10-« entspricht.
Nach Herstellung der Verbindung liefert der überträgt er eine Nachricht an den Ziffernempfänger- 20 Ziffernempfänger 209 einen Wählton zur Vermittverbinder 208, die die Bezeichnung der Vermittlungs^ lungseinrichtung und informiert die Ziffernsteuerung einrichtung der Ziffernfernleitung 207 und des 210, wenn dieses erfolgt ist. Wenn die in Ziffern-Ziffernempfängers 209 enthält, zusammen mit der signale umgewandelten Wählzeichen von der VerTatsache, daß dies eine neue Nachricht darstellt, mittlungseinrichtung über die Ziffernfernleitung 207 Diese Information wird zeitweilig in dem Ziffern- 25 empfangen worden sind, werden sie auf übliche Weise empf ängerverbinder 208 registriert und ermöglicht es dekodiert und mit Signalen kombiniert, die in der dem Ruf abfertigungsabschnitt 22, andere Aufträge Ziffernsteuerung 210 erzeugt worden sind, so daß es zu erledigen. Der Ziffernempfängerverbinder 208 der Ziffernsteuerung 210 ermöglicht wird, geeignete eruiert seinerseits den Teil einer hierin enthaltenen Ausgangssigriale aus einem speziellen Ziff ernempf än-Speichereinheit, die dem bezeichneten Ziffernempfän- 30 ger 209 auszuwählen.
ger209 entspricht, und schreitet zum Einschreiben Das erste so von einer Vermittlungseinrichtung
der Bezeichnungen der Vermittlungseinrichtung und empfangene Ziffernsignal verursacht gleichfalls, daß der Ziffernfernleitung 207 in dieses Gebiet. Die aus- der Empfänger 209 mit dem Senden des Wähltones gewählten Gebiete der Speichereinheit, die den ver- aufhört. Nachdem der Ziffernempfänger 209 seine schiedenen Ziffernempfängern 209 entsprechen, wer- 35 Funktion ausgeführt hat, d. h. alle eine bestimmte den aufeinanderfolgend abgetastet, und die hiervon gerufene Leitung, wie durch den Ruf abfertigungsabgerufene oder ausgelesene Information wird zeit- abschnitt 22 festgestellt wird, bezeichnenden Ziffern weilig in einem Register gehalten. Gleichzeitig wird empfangen hat, wird der Ziffernempf anger 209 von die Bezeichnung des Speichergebietes selbst, das dem der Ziffernfernleitung 207 abgetrennt. Er wird dann besonderen Ziffernempf anger 209 entspricht, in einem 40 in einen Vorbereitungszustand zu seiner einer ande-Zwischenregister festgehalten. Nachfolgend wird die ren Verbindung erfolgenden Zuordnung mittels des in den Zwischenregistern festgehaltene Information Ziffernempfängerverbinders 208 versetzt und inforüber ein Paar Umwerter übertragen und dient zur miert so die Ziffernsteuerung 210. Zusätzlich zu den Erregung der Zeitteilerschalter in der bezeichneten Zeitmultiplexgattern und -filtern weist der Ziffern-Ziffernfernleitung 207 und dem Ziffernempfänger 45 empfänger 209 eine übliche logische Schaltung, z. B. 209, so daß die Informationsresonanzübertragung UND- und ODER-Gatter, sowie einen Tonempfangshierzwischen stattfinden kann. kreis bekannter Bauart auf.
Ist dieses als eine neue Nachricht durch den Ruf- Aus dem vorhergehenden ist ersichtlich, daß die
abfertigungsabschnitt 22 bezeichnet worden, so weist Hauptfunktion der Ziffernsteuerung 210 darin liegt, die umgewertete Bezeichnung des Ziffernempfängers 50 die Voraussetzungen für das Einsetzen einer eine ge- 209 gleichfalls einen Befehl zur Erregung eines Wähl- rufene Leitung betreffenden Zifferninformation zu tongenerators auf, so daß während nachfolgender schaffen, wie diese dem Daten- und Ziffernspeicher Abtastungen dieses Empfängers ein Wählton über die 204 durch eine rufende Leitung eingegeben wird, entsprechende Ziffernfernleitung 207 zur bezeich- Diese Information wird von der Ziffernsteuerung 210 neten Vermittlungseinrichtung übertragen wird. Der 55 erhalten, und zwar durch zeitlich unterteilte Ab-Ziffernempfänger 209 ist gleichfalls zum Empfang tastung der verschiedenen Ziffernempfänger 209. Die
Zifferristeuerung 210 bestimmt ferner, wenn alle oder ein Teil der gespeicherten Ziffern zum Ruf abfertigungsabschnitt 22 übertragen werden sollen, so daß 60 der letztere dieselben analysieren und zu entsprechenden Aktionen schreiten kann. Die Ziffernsteuerung 210 spricht auch in Verbindung mit der Sendersteuerung 211 auf Rufe an, die in Gebiete geleitet werden sollen, die von der Vermittlungseinrichtung, einheit kann von der Magnetkernart sein, wie sie in 65 von der der Ruf herrührt, entfernt liegen, den Vermittlungseinrichtungen verwendet wird. Ein Die Ausgänge des Ziffernempfängers 209 werden
derartiger Speicher ist als »inhibierter Fluxor« be- durch übliche Umwertungskreise der Zifferasteuekannt und beispielsweise in der USA.-Patentschrift rung 210 umgewertet. Ein Dekodierkreis bestimmt
von von der Vermittlungseinrichtung herrührenden Ziffern ausgelegt, wobei die erste der Ziffern das Wählton-Flip-Flop zur Abstellung der Wähltonübertragung zurückstellt.
Daher sind die Hauptbestandteile des. Ziffernempf ängerverbinders 208 in der Speichereinheit verkörpert, die spezielle, entsprechenden Ziffernempfängern 209 zugeordnete Gebiete aufweist. Die Speicher-
aus dem ersten Impuls, der von dem Ziffernempfanger 209 über die Umwerter empfangen worden ist, ob die Ziffern durch Wählimpulse oder durch Wählfrequenzen dargestellt sind. Sind sie vom Wählimpulstyp, so werden sie gesondert getaktet und in einer üblichen Weise vor dem Eingeben in den Daten- und Ziffernspeicher 204 gezählt.
4 — Verbindungsherstellung
Die Hauptoperation des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 kann an Hand der Darstellung einer Verbindung zwischen einem rufenden Teilnehmer der Vermittlungseinrichtung 10 und einem gerufenen Teilnehmer, der über das Hauptamt (F i g. 2) erreichbar ist, illustriert werden. Erzeugt der rufende Teilnehmer den Ruf, so stellt die Vermittlungseinrichtung 10 den »Hörer abgenommen«-Zustand auf der rufenden Leitung fest und überträgt die Leitungsidentifizierung und die Anzeige des »Hörer abgenommen«-Zustandes aufeinanderfolgend über die Datenkoppelleitung zum Datenteil des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21. Diese Information wird dann im Daten- und Ziffernspeicher 204 festgehalten, bis der Rufabfertigungsabschnitt 22 zur Abfertigung bereit ist. Wenn dieser Zeitpunkt eintritt, wird die Information in paralleler Weise zum Rufabfertigungsabschnitt 22 übertragen, der seinerseits eine freie Ziffernfernleitung 207 und einen freien Empfänger 209 feststellt.
Hierauf werden die Instruktionen über den Datensteuerungsteil und die Datenkoppelleitung zur Vermittlungseinrichtung 10 zurückgegeben, und zwar zur Verbindung einer im voraus ausgewählten Ziffernfernleitung mit der rufenden Leitung während des dem Ruf zugeordneten Zeitintervalls. Der Ziffernteil des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 empfängt gleichfalls geeignete Kommandos, die von dem Rufabfertigungsabschnitt 22 herrühren, so daß hierdurch eine Verbindung einer vorbestimmten Ziffernfernleitung 207 mit einem Empfänger 209 während des zugeordneten Zeitintervalls ermöglicht wird.
Nach der erfolgten Zuordnung eines Rufes zu einem Ziffernempfänger 209 wird ein Wählton über die Ziffernfernleitung 207 der rufenden Leitung zugeführt. Der rufende Teilnehmer schreitet, nachdem er den Wählton erhalten hat, zum Wählen oder bezeichnet in anderer Weise die Ziffern der gerufenen Leitung. Die Ziffernsignale laufen über die Ziffernfernleitung 207 und werden im zugeordneten Ziffernempfänger 209 empfangen. Eine derartige Information ändert sich entsprechend der Art der herzustellenden Verbindung. So wird auf einen vom Hauptamt abgehenden Ruf eine bestimmte Anzahl Ziffern dem Rufabfertigungsabschnitt 22 übertragen. Der Rufabfertigungsabschnitt 22 aktiviert dann die Sendersteuerung 211 des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21, so daß die einer gerufenen Leitung entsprechenden Ziffern über eine der Verbindungsleitungen 213 ausgepulst werden. In diesem Fall sind die Ziffern im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 gespeichert worden, und zwar durch eine im Ruf abfertigungsabschnitt 22 hervorgerufene Aktion. Das heißt, daß der anrufende Teilnehmer weniger Ziffern wählen muß, als es zur Herstellung einer Verbindung mit der gerufenen Leitung erforderlich ist.
Sind sowohl der rufende als auch der gerufene Teilnehmer in der Vermittlungseinrichtung 10 lokalisiert worden, so fordert der Rufabfertigungsabschnitt 22, daß der Datenteil des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 die Ziffern der gerufenen Leitung über die Datenkoppelleitung der Vermittlungseinrichtung 10 übermittelt, wobei diese Ziffern wiederum im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 vor dem vom Rufabfertigungsabschnitt empfangenen Ubertragungskommando gespeichert werden.
Die nunmehr hergestellte Verbindung wird an der Vermittlungseinrichtung überwacht, wobei die Steuereinrichtung 20 dauernd durch Informationen auf dem Laufenden gehalten wird, die über die Datenkoppelleitung übertragen werden. Es ist daher ersichtlich, daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 als ein Puffer zwischen dem Ruf abfertigungsabschnitt 22 und den verschiedenen entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen und Hauptämtern wirkt.
B — Ruf abfertigungsabschnitt 22 (F i g. 3 bis 10)
Während der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 zur Überwachung bestehender und herzustellender Verbindungen dient, die in jeder der entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen 10-n gleichzeitig auftreten, fertigt der Ruf abfertigungsabschnitt 22 (F ig. 2) zu einem, gegebenen Zeitpunkt eine einzige Verbindung ab. Die Abfertigung irgendeiner Verbindung erfordert eine Anzahl Schritte, wenn die Verbindung hergestellt oder unterbrochen wird. Der Ruf abfertigungsabschnitt 22 hält eine Aufzeichnung jedes dieser während der Abfertigung einer Verbindung auftretenden Schritte fest, wodurch er sich selbst über den Zustand jeder im System vorhandenen Verbindung dauernd auf dem laufenden hält.
Der Zustand jeder Verbindung wird periodisch beobachtet und mit vom Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 empfangenen Informationen verglichen, so daß eine laufende Zustandsaufzeichnung für jede Verbindung festgehalten wird; der aufgezeichnete Zu-
, stand wird nach dem Empfang jedes Berichtes über einen neuen Zustand auf den neuesten Stand gebracht, wenn die Zwischenaufzeichnung beobachtet wird. Derartige Verbindungszustandsaufzeichnungen werden in der »Verbindungszustandssteuerung« 222 aufgezeichnet, die eine der drei Haupteinrichtungen des Rufabfertigungsabschnittes darstellt.
Eine zweite Haupteinrichtung ist die »Programmsteuerung« 220. Die Aufzeichnung jeder Verbindung, die in der Verbindungszustandssteuerung 222 festgehalten wird, enthält eine bestimmte Angabe über den laufenden Zustand einer Verbindung, der für den Fortschritt bezeichnend ist, der zum Datieren bei der Herstellung einer Verbindung gemacht wird. Da der Zustand jeder Verbindung beobachtet wird, wird die Verbindungszustandsanzeige oder Fortschrittsmarkierung zur Programmsteuerung 220 übertragen, wo sie zur Adressierung einer Speichereinheit, die den Programmspeicher 221 bezeichnet, verwendet wird. Eine derartige Aktion triggert den Programmspeicher 221 zum Erzeugen einer Befehlskette zur Ausrüstung des ganzen Rufabfertigungsabschnittes 22, die möglicherweise dazu dient, die Informationen, die in der Verbindungszustandssteuerung 222 vorhanden sind, auf den neuesten Stand zu bringen sowie in einigen Fällen Aktionsinstruktionen dem Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 zu liefern, so daß eine Ausführung der tatsächlichen Verbindungen in den entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen 10-n ermöglicht wird.
Daher kann gesagt werden, daß der Rufabfertigungsabschnitt entsprechend einem gespeicherten
Programm arbeitet. Das Hauptkennzeichen derart programmgesteuerter Systemoperationen ist die Ver-Wendung eines Programms oder einer Reihe Befehle, die dauernd im System gespeichert sind, wobei die Befehle durch das System auf selektiver Basis entsprechend den in Adressenform vorliegenden Instruktionen an das Programm ausgeführt werden, und jede bestimmte Adresse eine bestimmte Befehlsreihe einleitet.
Die dritte Haupteinrichtung des Rufabfertigungsabschnittes 22 ist die »Leitungsinformationssteuerung« 223. Sie enthält Informationen, die sich mit jeder Anschluß- und Verbindungsleitung im ganzen System befassen, Zusätze, z. B. die Bedienungsklasse einer bestimmten Leitung, abgekürzte Richtungskennzahlen, Anrufumleitung, Kurzwahlumwertungen usw. Eine derartige Information ist auf Anfrage durch die Programmsteuerung 220 verfügbar, wenn sie bei der Abfertigung eines bestimmten Rufes gewünscht wird. Ist die Information abgefragt, so liefert die Leitungsinformationssteuerung 223 die Information der Verbindungszustandssteuerung 222, wo eine weitere Abfertigung des Rufes stattfindet.
Der Rufabfertigungsabschnitt 22 fragt den Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 systematisch nach einer neuen Information, die einen bestimmten, zur Zeit abgefertigt werdenden Ruf betrifft. Diese Information enthält »Hörer aufgelegt«- oder »Hörer abgenommen«-Nachrichten oder die Wählendenachricht usw. . Auf die im Programmspeicher 221 enthaltenen Informationen folgend interpretiert der Rufabfertigungsabschnitt 22 die von der Vermittlungseinrichtung empfangenen Daten, von der der betrachtete Anruf abgefertigt wird, wenn er zeitweilig im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 gespeichert ist. Nachfolgend informiert die gleiche Vermittlungseinrichtung über den Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21, welche Verbindung herzustellen oder zu unterbrechen ist, so daß jede angezeigte Änderung des Zustandes der vorliegenden Verbindung erfüllt wird. Die Rufabfertigungsoperation kann daher so beschrieben werden, daß sie das Sammeln von von den Vermittlungseinrichtungen herrührenden Informationen umfaßt, ferner das Vergleichen derartiger Informationen mit dem laufend aufgezeichneten Zustand einer Verbindung und Befehlsgabe an die Vermittlungseinrichtungen zur Durchführung entsprechender Aktionen, während der Zustand der Verbindung auf den neuesten Stand gebracht wird, wobei jede Operation unter der Steuerung von Instruktionen liegt, die von einem gespeicherten Programm empfangen werden.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit sind die Verbindungszustandssteuerung 222 und die Programmsteuerung 220 dupliziert, wie es durch entsprechende Einrichtungen 222 α bzw. 220 α in den F i g. 8 bis 10 dargestellt ist. Während ein Paar dieser Einrichtengen sich in einem aktiven Zustand befindet, ist das Duplikatpaar in einem »Beistandszustand«, wobei hierzwischen ihre Operationen austauschbar sind, wenn in den aktiven Einrichtungen Fehler auftreten. Die spezielle Art und Weise dieses Informationsaustausches wird nachstehend im einzelnen beschrieben werden. Tritt ein Fehler in diesen Einrichtungen auf, so können gewisse Systemleistungen geschmälert werden. Jedoch kann in diesem Fall das System so programmiert werden, daß die Teilnehmer der entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen nichts von dem Auftreten eines Fehlers merken und daß in keinem Fall der Verkehr mit dem Hauptamt durch das Auftreten eines solchen Fehlers beschränkt wird.
Jede der Haupteinrichtungen des Ruf abf ertigungsabschnittes wird nun in Zusammenhang mit den F i g. 3 bis 7 im einzelnen beschrieben werden, wonach die Wirkungsweise derselben erläutert werden soll, und zwar an Hand der Herstellung einer durch das System verlaufenden Verbindung.
ίο
ι _ Verbindungszustandssteuerung 222
(Fig. 3 und 4)
Die Verbindungszustandssteuerung 222 ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Sie weist einen Verbindungszustandsspeicher 501, F i g. 3, auf, der vorteilhafter weise einen Ferritblechspeicher aufweist, der ähnlich dem Daten- und Ziffernspeicher 204 des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 aufgebaut ist. Dieser Speieher enthält die Zwischeninformation, die sich auf den laufenden Zustand jeder bestehenden oder herzustellenden Verbindung im System bezieht. Die Information wird beim Speicher auf eine solche Weise (Fig. 12) angeordnet, daß der Zustand jeder Verbindung aufeinanderfolgend während eines sich wiederholenden Zyklus beobachtet werden kann. Zur Erleichterung einer derartigen Beobachtung ist ein ausgewählter Teil des Speichers jeder der entfernt gelegenen Vermittlungseinrichtungen zugeordnet, der von der in der jeweiligen Vermittlungseinrichtung in Rechnung zu stellenden Gesprächsdichte abhängt. Jeder derartige Teil oder Sektor braucht daher hinsichtlich seiner Kapazität irgendeinem anderen Sektor des Speichers nicht zu entsprechen. Die Sektoren sind ihrerseits in Untersektoren für je vier Worte unterteilt, wobei jeder Zeitlage in einer bestimmten Vermittlungseinrichtung ein Vier-Wort-Untersektor entspricht. Derartige Vier-Wort-Untersektoren dienen zur Aufzeichnung, aller notwendigen Informationen über den Zustandsverlauf einer Verbindung.
· ■ ■ In jedem Untersektor ist die Fortschrittsmarkierung enthalten, die auf Grund einer Befragung zum Inkenntnissetzen des. Rufabfertigungsabschnittes 22 über den laufenden Zustand der Verbindung dient, die von der Vermittlungseinrichtung in der Zeitlage bedient wird, die dem Untersektor entspricht, in dem die Verbindung vorgefunden worden ist. Wenn in diesem Untersektor keine Verbindung vorliegt, so ist die Fortschrittsmarkierung Null. Es ist die FortSchrittsmarkierung, die die nachfolgende Operation des Rufabfertigungsabschnittes 22 durch Einleiten einer Befragung des gespeicherten Programms bestimmt.
Außerdem ist in dem Vier-Wort-Untersektor, der einer bestimmten Verbindung zugeordnet ist, die Identität der rufenden und gerufenen Teilnehmer verzeichnet, ferner, wenn bekannt, der der Verbindung zugeordnete Ziffernempfänger und die zugeordnete Verbindungsleitung, und, wenn vorhanden, verschiedene zusätzliche Steuerinformationen, die die Bedienung einer' Vermittlungsperson an der entfernten Vermittlungseinrichtung und verschiedene Zeitgeberoperationen umfassen. Abhängig vom Zustand einer bestimmten Verbindung können einige oder alle dieser Informationen in einem gegebenen Untersektor
enthalten sein.
Im allgemeinen ist die Wirkungsweise des Verbindungszustandsspeichers 501 folgende: Eine Fort-Schrittsmarkierung wird von einem speziellen Sub-
.17.
sektor des Speichers abgelesen und der Programmsteuerung 220 übertragen, wo sie eine ausgewählte gespeicherte Programmfolge zur Abfertigung der Verbindung einleitet. Dient diese Folge zur Änderung des Verbindungszustandes, so wird eine geeignete Information dem entsprechenden Untersektor des Speichers 501 eingegeben oder aus diesem entfernt, und eine neue Fortschrittsmarkierung wird eingefügt. Nach vollständiger Abfrage eines bestimmten Untersektors wird die im nächsten Untersektor vorhandene Fortschrittsmarkierung abgelesen und die Programmfolge wiederholt. Nachdem alle Untersektoren aufeinanderfolgend abgetastet worden sind, wird der Zyklus wiederholt.
Zusätzlich hierzu sind bestimmte Programme verfügbar, von denen eines zu Beginn jedes Sektors und ein anderes am Ende jedes Sektors eingeleitet wird. Wenn daher ein bestimmter Sektor des Speichers 501, der einer bestimmten Vermittlungseinrichtung entspricht, während der Folge erreicht wird, so wird der Beginn des Sektorabtastvorganges eingeleitet. Hierbei wird die Datensteuerung 203 des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 22 nach neuen Eingangsdaten, die von der entsprechenden Vermittlungseinrichtung herrühren, abgefragt, z. B. nach einer Änderung des Leitungszustandes vom freien in den belegten Zustand. Ferner werden hierbei solche erzeugten Nachrichten vom Daten- und Ziffernspeicher 204 abgetastet, die die Nachrichten als zu Nebenstellen, Verbindungsleitungen, Vermittlungen oder Wartungseinrichtungen gehörend klassifizieren. Während des folgenden Sektorabtastens wird die neue Eingangsnachricht mit den Daten verglichen, die in den Verbindungszustandsuntersektoren aufgezeichnet sind. Zur selben Zeit werden alle in den Untersektoren aufgezeichneten. Verbindungszustände auf den neuesten Stand gebracht, wie es erforderlich ist.
Nach vollständig erfolgter Sektorabtastung wird das spezielle Ende des Sektorabtastvorganges eingeleitet, so daß bestimmt werden kann, ob eine Übereinstimmung zwischen der neuen Information und der vorausgehend aufgezeichneten Information vorliegt. Wird keine Übereinstimmung angezeigt, so wird eine neue Forderung nach Bedienung angenommen. Das Ende des Sektorabtastvorganges ist dann auf eine freie Zeitlage zur Verwendung durch diese Verbindung ansprechbar, ferner auf eine freie Ziffernfernleitung 207 zur betreffenden Vermittlungseinrichtung und auf einen freien Ziffernempfänger. Es dient daher zur Verbindung des bezeichneten Zifternempfängers mit der Ziffernfernleitung innerhalb des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21. Zusätzlich hierzu zeichnet es in Jen der ausgewählten Zeitlage entsprechenden Untersektor die Nummern der rufenden Leitung auf, ferner die zugeordnete Ziffernfernleitung und den zugeordneten Ziffernempfänger. Schließlich ist es zur Plazierung der geeigneten Fortschrittsmarkierung im zugeordneten Untersektor vorgesehen, wodurch angezeigt wird, daß die Steuereinrichtung zum Empfang von Ziffern bereit ist, die von der rufenden Leitung ausgehen und der gerufenen Leitung entsprechen.
Gleichzeitig wird durch den zugeordneten Ziffernempfänger zur rufenden Leitung der Wählton übermittelt. Ist aus irgendeinem Grunde eine der obenerwähnten Zuordnungen im laufenden zugeordneten Intervall nicht möglich, so wird die Bezeichnung der rufenden Leitung in einen vordringlichen Rufwartezustand versetzt, und die zugeordnete Folge wird während der nachfolgenden Sektorabtastungen wiederholt, bis sie zum Erfolg führt, wonach zu diesem Zeitpunkt der Wählton erzeugt wird.
Die aus demVerbindungszustandsspeicher 501 ausgelesene Information wird im »Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister« 502 plaziert. Das Register 502 dient als zentrale Sammelstelle des Systems. Die meisten durch die gespeicherten Programme durchgeführten Operationen durchlaufen dieses Register in
ίο irgendeiner Weise. Das Register ist ein übliches bekanntes Schieberegister, das auf einen Befehl von der Programmsteuerung 220 in der Lage ist, viele Funktionen durchzuführen, d. h. seinen Inhalt entweder nach rechts oder nach links zu verschieben oder seinen Inhalt durch die Aufnahme eines einzigen Bits zu ändern.
Wie vorstehend erwähnt, sind Verbindungszustandssteuerung 222 und die Programmsteuerung 220 aus Gründen einer erhöhten Betriebssicherheit dupliziert, wie es in den entsprechenden Steuerkreisen 222a und 220a in den Fig. 8 bis 10 dargestellt ist. Beim normalen Arbeitsablauf des Systems arbeiten die duplizierten Kreise unabhängig, und zwar mit dem einen oder dem anderen der identisch gespeicherten Programme während der Steuerung der Systemoperationen zu jedem gegebenen Zeitpunkt. Jedoch enthält nur der aktive Verbindungszustandsspeicher 501 die Information über den laufenden Verbindungszustand, während der andere Verbindungszustandsspeicher lediglich eine skelettartige Aufzeichnung der Verbindungen und eine zusätzliche Information aufzeichnet, die zur Durchführung verschiedener zur Abfertigung bestimmter Verbindungen erforderlicher Überwachungsfunktionen wesentlich sind. Das Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 ist erforderlich, um einen Austausch aller gespeicherten Informationen zwischen dem aktiven Verbindungszuständsspeicher 501 und dem entsprechenden Speicher in der Verbindungszustandssteuerung 222 a immer dann durchzuführen, wenn bestimmten Fehlern Rechnung getragen werden muß oder wenn gewünscht ist, daß routinemäßige Wartungsprüfungen durchgeführt werden sollen. Ein besonderes Kommando, das durch die Programmsteuerung 220 der Verbindungszustandssteuerung 222 zugeleitet wird, leitet den Informationsaustausch ein. Als Folge eines derartigen Austausches wird der Inhalt jedes Untersektors des Verbindungszustandsspeichers 501 aufeinanderanderfolgend in das Ausgangsregister 502 übergeführt,. Ähnliche Operationen werden in der Duplikat-Verbindungszustandssteuerung 222 a durchgeführt. Danach werden nach Empfang eines geeigneten Kommandos im Laufprogramm die Inhalte des Ausgangsregisters 502 und dessen Gegenstückes ausgetauscht, und die neue Information wird in den geeigneten entsprechenden Verbindungszuständsspeicher eingeschrieben.
Der Informationsaustausch kann von jedem der duplizierten Programmsteuerungen 220 oder 220 a eingeleitet werden. Für den Fall, daß der Programmspeicher, z. B. 221, der laufend zur Steuerung des Systems herangezogen wird, ausfallen sollte, so geht das System automatisch auf den duplizierten Programmspeicher in der Programmsteuerung 220 a über, so daß dann dieser Speicher den Austausch der Informationen zwischen den Verbindungszustandsspeicherh überwacht und danach die Ansprechbarkeit auf Verbindungsabfertigungen annimmt.
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Zusätzlich zu der Fähigkeit des Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregisters 502, Informationen nach links oder nach rechts zu verschieben oder in das duplizierte Ausgangsregister der Verbindungszüstandssteuerang 222« einzugeben, bilden die ersten acht Zustände einen Gegenkreis, der einem Zuwachs unterliegen kann. Auf Grund dieser Flexibilität dient das Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 als die gemeinsame Gatterstelle des Rufabferti-
registers 502 entspricht. So hat das in der F i g. 3 dargestellte Ausgangsregister 502 sechzehn Stufen. Wenn der Befehl, eine Verschiebung nach Null vorzunehmen, empfangen ist, wobei der Schiebesteuerzähler 503 anfänglich den maximalen Betrag 16 enthält, so enthält der Addierschiebezähler 504 die Zahl der Stufe des Aüsgangsregisters 502, in der die erste Null erscheint, wenn die Schiebeoperation beendigt worden ist, Auf diese Weise wird ein freier Zustand,
gungsäbschnittes 22. Daher werden alle vom Ein- io angezeigt durch die Nullziffer, aufgefunden und die gangs-Ausgangs-Abschnitt 21 zur Abfertigung emp- geeignete Systemäuswahlfünktiön durchgeführt, fangenen Informationen durch das Register 502 an Eine »Schiebesteuerlogik« 505 führt die verschie-
einigen Stellen übertragen, so daß sie den gleichfalls denen Funktionen aus, die für die Arbeit des Aüsvom Register 502 empfangenen, von dem Programm- gangsregisters 502 und der Zähler 503 und 504 notspeicher 221 herrührenden Kommandos ausgesetzt 15 wendig sind. Diese Funktionen umfassen die Erkenwerden können. In ähnlicher Weise werden End- nung von Kommandos, das Gattern und Blockieren kornmandöS, die dem Ausgleich des Systems dienen, von Taktimpulsen entsprechend einem gegebenen
Kommando und das Überwachen der Schiebevorgänge, so daß angezeigt werden kann, wenn die geao wünschte Verschiebelänge aufgetreten ist, Zu diesen Zwecken weist die Schiebesteuerlögik 5Ö5 verschieden logische Kreise auf, z. B. UND- und ODER-Gatter und Flip-Flops bekannter Bauart.
2 — Programmsteuerung 220 (F i g. 5 bis 7)
Die Programmsteuerung220, Fig. 5 bis 7, dient zur Erzeugung und Umwandlung für die Systemaktion vorgesehener Kommandos, Die Kommandos sind als einzelne Programme im Programmspeicher
so daß zur Abfertigung eines besonderen Rufes Aktionen vorgenommen werden können, durch das Register 502 passieren.
Verschiedene andere Kreise der VerbindUngszustandssteuerüng 222 unterstützen das Aüsgangsregister 502 bei der Durchführung seiner Zentralgatterfunktion. Einer dieser Kreise, der »Schiebesteuerzähler« 503, ist ein üblich, bekannter Zähler, 25
der zur Begrenzung der Länge der Verschiebung
dient, die im Ausgangsregister 502 entweder nach
rechts oder nach links erfolgt. Zu diesem Zweck resultiert das Kommando, das von der Programmsteuerung 220 dem Ausgangsregister 502 zur Verschie- 30 221 (Fig. 7) gespeichert. In Abhängigkeit von einer bung einer bestimmten Anzahl Stufen zugeführt wird, Adresse, wie durch die Fortschrittsmarkierang in jein einer Speicherung dieser Anzahl im Schiebesteuer- dem UnterSektor des Verbindüngszustandsspeichers zähler 503. Der VerschiebepröZeß wird dann mit der 501 (Fig. 3) vorgesehen, wird durch den Prögrammim Schiebesteuerzähler 503 gespeicherten Nummer speicher 221 ein spezielles entsprechendes Programm für jeden verschobenen Schritt um eins reduziert 35 oder eine entsprechende Kommandofolge erzeugt, durchgeführt. Die Verschiebeoperation wird durch Die Programmsteuerung 220 enthält die ganze für
eine genaue Umwandlung der Kommandos erforderliche Schaltung. Ihre Ausgänge werden durch die · ganze Steuereinrichtung 20 übertragen, so daß die 40 Aktionen, die durch das anfänglich adressierte besondere Programm spezifiziert worden sind, ausgeführt Werden können. Daher befriedigt die Programmsteuerung 220 in dieser Systemumgebung die Aktionen, die zum Überführen, des Zustandes einer schiebezähler 504 pro Schiebeoperation um eins wei- 45 durch das System laufenden Verbindung in den nächter gestuft wird. Zur selben Zeit wird der Schiebe- sten Zustand erforderlich sind.
Mit der Hefstellung einer Verbindung muß eine vorgeschriebene Ereignisfolge vor der Durchschaltung der Verbindung auftreten. Wie vorstehend erwähnt, oder wenn die Stufe niedrigster Ordnung im Aus- 50 trägt jeder bestimmte Zustand dieser Breignisfolge gangsregister 502 eine Null aufweist, eine entsprechende Fortschrittsmarkierung, Jede der
artige Fortschrittsmärkierung leitet eines von verschiedenen alternativen Programmen und hierauf folgende Systemaktionen in Abhängigkeit vom Ver-
der Inhalt der Zähler 503 und 504 addiert wird und 55 lauf der SyStembedingüngen ein. Das speziell gedie Summe im Zähler 504 erscheint, Auf diese Weise Wählte Programm, bestimmt die nächstfolgende Akkann das dem Ausgangsregister 502 eingegebene spe- tionsfolge, die zur Überführung des Verbindüngszuzielle Kommando, nämlich den Inhalt zu verschieben, Standes von einer Fortschrittsmarkierung zur üächbis ein Nullbit in der niedrigstwertigen Stufe effthal- sten dient. Die Aktion wird auf das Auslesen der ten ist, für den Zusatzzweck aufeinanderfolgender 60 Fortschrittsmarkierung eingeleitet, die im Untersek-Addition verwendet werden. Ist irgendein Bit im tor des Verbindüngszustandsspeichers 501 laufend Ausgangsregister 502 gleich Null, so identifiziert der unter Beobachtung gespeichert ist: Diese Fortschritts-Addierschiebezähler 504 die Stellung im Ausgangs- markierung wird dem »Progrämmspeicher-Adressenregister 502, die das erste Nullbit enthält, und zwar register« 802 (F i g. 7), und zwar über eine geeignete nach Vervollständigung der vorstehend genannten 65 Gatterungsschaltung der »Kommandosteuerlogik« Operation immer dann, wenn der Schiebesteuerzähler 803 (F i g. 6) zugeführt.
503 anfänglich auf die maximale Zählung eingestellt Die nunmehr im Programmspeicher-Adressen-
worden ist, die der Stüfeüaüzahl des Ausgangs- register 802 gespeicherte Fortschrittsmarkierung ist
ein vom Schiebesteuerzähler 503 erzeugtes Signal, das dem Ausgangsregister .502 zugeführt wird, abgeschlossen, wenn der Zähler 503 den Inhalt Null aufweist. .
Ein »Addierschiebezähler« 504 arbeitet in Verbindung mit dem Schiebesteuerzähler 503 nach Empfang gewisser Befehle derart^ daß, wenn das Aüsgangsregister 502 nach rechts verschoben wird, der Addiersteuerzähler 503 um eins heruntergestüft, wie vorhin beschrieben. Die Schiebeoperation ist beendigt, wenn die Zahl des Schiebesteuerzählers 503 Null erreicht
Das Ausgangsregister 502 und die Zähler 5Ö3 und 504 sind in einer Weise miteinander verbunden, daß,, wenn das Ausgangsregister 502 keine Null enthält;,
21 22
die erste Adresse einer dem Programmspeicher 22i es nachstehend noch evident werden Wird, reduziert zugeführten Folge. Ihre Anwendung leitet eine vom die für die Ausführung der vollständigen Folge der Speicher 221 herrührende Instruktionsfolge ein, die ProgrammkommändöS erforderliche Zeit,
ihrerseits entsprechende* von dem Verlauf der Der Ausgleich der Komponenten der in den P i g. 5 Systembedingungen abhängige Aktionen zur Folge 5 bis 7 dargestellten Programmsteuerung 220 unterhat. Die Programmsteuerung 220 wirkt auf diese In- stützt die Verteilung der Programmkoffimandos über struktionen, um den Zustand der Verbindung so weit das System im richtigen Takt Und bei der Herbeifühzü bringen, Wie es das laufende Programm gestattet. rung einer Gelegenheit für einen zwischen in den ver-Zu diesem Zeitpunkt wird dann eine neue Fort- sChiedenen Steuerkomponenten registrierten Inforschrittsmarkierung in den laufend beobachteten 10 mationen erfolgenden Vergleich. Daher weist der Untersektor des Verbindungszuständsspeichers SOl »Übergangspuffer« 806 (Fig. 7) eine Reihe Flipeingesetzt. Danach wird die Operation zum nächsten Flops auf, in die im Prögrammaüsgängsfegister 80S Untersektor übergeführt, und dessen Fortschrittsmar- gespeicherte Informationen auf ein Kommando einkierung leitet eine andere Folge prograhimgesteuer- gegattert werden, das im richtigen zeitlichen Vefhältter Aktionen ein. »5 nis über die Kommandosteuerlogik 803 empfangen
Es ist daher ersiehtlichj daß der Rufabfertigurigs- Worden ist. Er wirkt als Speicher eines Teiles des im abschnitt 22 während der Abfertigung einer einzigen Ausgangsregister 805 enthaltenen Kommandos, der Verbindung zu einem gegebenen Zeitpunkt hierfür bedingte Übergangsoperationen betrifft, Und zwar wie verantwortlich ist und daß hierzu eine Reihe zyk- nachstehend noch beschrieben wird, in Verbindung lischer Beobachtungen der verschiedenen Untersek- 4» mit einer KömmandoumWahdlüng. Die gespeicherte toren des Verbindungszustandsspeichers 501 erfor- Information wird dantt zur Formulierung einer bederlich sind, um schließlich die Verbindung sowohl dingten Übergangsadresse verwendet, die dem Prödurehzuschalten als auch auszulösen. Daher besteht grammspeicher - Adressenregister 802 eingegeben die Programmsteuerung 220 aus einer Reihe logischer Wird, Wo sie zur Überträgung von einem laufend verKreise einschließlich UND- und ODER-Gatter und 25 folgten Programm auf eine heue Prögrämmfölge mit-Flip-Flops in Registern und Zählern, wobei alle diese tels einer geeigneten Adresse des Programmspeichers Komponenten in der einschlägigen Technik bekannt 221 dient. ·
sind und Zum Befragen, Interpretieren Und Ausfüh- Ein »Paritätsdetektor« 807 prüft die geradzahlige ren im Programmspeicher 221 enthaltener Koniman- Parität der im Vorwegnahmeregister 804 enthaltenen dos dienen, wie diese durch die Fortschfittsmärkie- 3° Informationen. Ist die Parität ungeradzahlig, so ist rung in einem gegebenen Untersektor des Verbin- beim Übergang des läufenden Kommandos aus dem dungszuständsspeichers 501 lokalisiert sind. Programmspeicher 221 ein Fehler aufgetreten. Der
Detektor 807 muß diesen Fehler erkennen Und das
a — Komponenten System unmittelbar überwachen, so daß eine Aüsfüh-
Im beschriebenen Ausfühfühgsbeispiel weist der 35 rung des fehlerhaften Kommandos verhindert Wird.
Programmspeicher 221 vorteilhäfterweise ein permä- Der Kömmändoübergahg zwischen dem Vörweg-
nentmagnetischesTwistorgedächtnis zur Handhabung nähmeregister 804 Und dem Prögrarnmäüsgangs-
der erforderlichen halbpermänenten Speichertypen register 805 weist eine genügende Verzögerung auf,
auf. Der Speicher ist im Wesentlichen ein Speicher so daß der Paritätsdetektor 8Ö7 seine Funktion äüs-
beliebigen Zugriffes mit aufeinanderfolgender Adres- 4° führen kann. Er Weist ein vielstufigeS Netzwerk än-
sierung, der normalerweise so ausgelegt wird, daß er gepaßter Schaltungen auf, von denen jede UND-
durch die typischen Programme in gleichförmiger Gatter enthält, wobei das endgültige AüsgängSsignal,
Weise hindurchgestüft werden kann. Zu bestimmten falls vorhanden, in einem Flip-Flop gespeichert wird.
Zeiten ist es jedoch notwendig, Von der regulären Derartige Paritätsdetektören sind in der einschlägigen
Programmschrittfolge abzuweichen und auf einen 45 Technik bekannt.
neuen Schritt, oder eine neue Schrittfolge überzü- Die Komponenten 802 bis 8Ö7 sprechen auf Kom-
gehen. In.diesem Fäll wird eine völlig neue Adresse mandos an, die vom Programmspeicher 221 empfan-
vörgesehen, die als Ausgängspunkt für eine neue gen werden, und leiten diese Kommandos zu anderen
Folge dient. Danach muß die neue Adresse jedesmal, Teilen der Steuereinrichtung 20. Andere Koffipönen-
Wenn der Speicher abgelesen Wird, lediglich um eins 5° ten der Programmsteuerung 220 empfangen andere
weitergestüft werden, wenn nicht und bis ein änderer Systeminformationen und vergleichen diese mit sol-
Übergangspürtkt erreicht wird. Chen Kommandos zur Durchführung der System-
Der Ausgang des Programmspeichers 221 wird zu aktion. Diese Komponenten umfassen den »Ankoin-
einem »Vorwegnähmeregister« 804 (F i g. 7), einem inende NächrichtÄ-Puffer 810 (F i g. 5), der als ZWi-
,üblichen bekannten Schieberegister, übertragen. Das 55 schenspeicher aller neuen dem Rüfäbfertigungs-
Vorwegnahmeregister 804 wirkt als ein Puffer, der abschnitt 22 zügefühften Eingänge dient. Eine der-
die vom Programmspeicher 221 empfangene Infor- artige neue Eingangsinformätion entsteht in den Ver-
matiön SO lättge zurückhält, bis diese von der Köm- mittlUngseinrichtungen Und Wird zur Steuereinrich-
mandösteuerlogik 803 (F i g. 6) angefordert Wird, und tüng über die Daten- öder Ziffernfernleitungen
zwar zur Übertragung seines Inhaltes zum »Pro- 60 (F i g. ί und 2) übertragen. Anfänglich wird eine der-
grammausgangsregister« 805 (Fig. 7). Unmittelbar artige Information im Daten-und Ziffernspeicher204
danach wird der Programmspeicher 221 zur Freigabe des Emgangs-Ausgangs-Abschnittes 21 gespeichert,
des nächsten Befehles der laufenden verfolgten Pro- In richtiger zeitlicher Läge wird eine derartige neue
grammfolge instruiert Die Pufferwirkung des Vor- Information vom Speicher 204 dem »Ankommende
Wegnahmeregisters 804 gestattet das Lesen des nach- 65 Nachricht«-Puffer 810 zugeleitet. Der Puffer 810
sten Programmkommandös während das vorher im empfängt gleichfalls vom Verbirtdungszustands-
Programmausgängsregister 805 gespeicherte Korn- . speicher-Ausgangsregister 502 (Fig; 3) herrührende
mando ausgeführt wird. Ein derartiges Puffern, wie Information, die den besonderen Üntersektor des
Verbindungszustandsspeichers 501 bezeichnet, in dem die ankommende Nachricht gespeichert werden kann. Danach wird, in der richtigen zeitlichen Lage und nach Empfang geeigneter, von der Kommandosteuerlogik 803 und der »Nachrichtenübergangssteuerung« 811 (F i g. 5) herrührender Kommandos, die gespeicherte Nachricht vom Puffer 810 zum »Vergleicher« 812 gegattert oder über die »Verbindungszustands-Steuergatterung« 808 (Fig. 6) zum Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502. Der Puffer 810 (Fig. 5) weist UND-Gatter und Speicher-Flip-Flops bekannter Bauart auf.
Die Nachrichtenübergangssteuerung 811 steuert den Übergang der Informationen zwischen der Datengung ausgeführt, daß innerhalb des Abtastintervalls des Speichers 204 genügend Zeit vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, so muß die Ausführung dieses Kommandos abgewartet werden, bis das nächste Ziffernübertragungsintervall oder der nächste Abtastzyklus, des Daten- und Ziffernspeichers 204 stattfindet.
Das Kommando zum Aussuchen einer abgehenden, freien Datenfernleitung 205 wird gleichfalls durch die
ίο Nachrichtenübergangssteuerung 811 ausgeführt. Wird tatsächlich eine freie Datenfernleitung gefunden, so wird die Programmsteuerung 220 angewiesen, einen Übergang auf eine neue Programmfolge durchzuführen. Im anderen Fall wird dieses Kommando den
steuerung 203 im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 15 normalen Abtastvorgang des Daten- und Ziffern-
und der Programmsteuerung 220. Wie vorstehend erwähnt, sind die beiden Abschnitte der Steuereinrichtung 20 nicht synchronisiert, d. h., die Information wird zwischen dem Eingangs-Ausgangs-Abspeichers 204 unterbrechen, wenn noch Zeit in dem Abtastintervall vorhanden ist, um den Zustand der abgehenden Datenfernleitungen auf den neuesten Stand zu bringen. Auf diese Weise wird die Programmsteuerung laufend über den Zustand der abgehenden Datenfernleitungen 205 auf dem Laufenden gehalten.
Andere Kommandos, die von der Nachrichtenübergangssteuerung 811 verarbeitet werden, umfassen
schnitt 21 · und den verschiedenen Vermittlungs- 20
einrichtungen 10-« serienweise übertragen, während
alle Informationsübergänge zwischen den beiden Abschnitten der Steuereinrichtung in Parallelform erfolgen. In ähnlicher Weise geschieht, wenn der Rufabfertigungsabschnitt 22 eine einer bestimmten Ver- 25 den Übergang einer Nachricht zur Datensteuerung bindung zugeordnete Information zu einer entspre- 203, vorausgesetzt, daß eine freie abgehende Datenchenden Vermittlungseinrichtung übertragen will, es
zunächst dadurch, daß die Information in Parallelform dem Eingangs-Ausgangs-Abschnitt präsentiert
wird. Wünscht die Programmsteuerung 220 eine In- 30
formation dem Daten- und' Ziffernspeicher 204 zu
übertragen, muß die Programmsteuerung 220 zunächst einen Zählkreis prüfen, der in der Nachrichtenübergangssteuerung 811 enthalten ist, um zu bestimmen, ob genügend Zeit im laufenden Abtastinter- 35
vall für den Speicher 204 vorhanden ist, um einen
vollständigen Nachrichtenübergang auszuführen. Ist
dies nicht der Fall, so zeigt die Nachrichtenübergangssteuerung 811 einen Belegt-Zustand an, und die
Programmsteuerung 220 wartet das nächste Abtast- 40 laufende Kommando ausgeführt worden ist. Eine Intervall zur Speicherung der wartenden Nachricht ähnliche Funktion wird von der Nachrichtenübergangssteuerung 811 in dem Fall ausgeführt, daß die Programmsteuerung 220 wünscht, eine Ziffernserie zum Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 für eine durch 45 die Sendersteuerung 211 erfolgende Stromstoßgabe zu übertragen. Wie beim Nachrichtenübergangskommando wird, wenn nicht während des im Daten- und Ziffernspeicher 204 stattfindenden Abtastzyklus genügend Zeit vorhanden ist, die Nachrichtenüber-50 gangssteuerung 811, die auf den geforderten Ziffernübergang ausgeübte Aktion bis zum nächsten Abtastzyklus verschieben. Wenn die Unterbrechung des Ab-
fernleitung 205, die der entsprechenden Zeiteinheit zugeordnet ist, angezeigt worden ist. Infolge der Länge derartiger Nachrichten können Unterbrechungen im Übergang erforderlich sein, in welchem Fall die Nachrichtenübergangssteuerung 811 den Übergang in aufeinanderfolgenden Ziffernübergangs-Arbeitsintervallen oder Zyklen des Daten- und Ziffernspeichers 204 überwacht.
Nach Vervollständigung eines derartigen Nachrichtenüberganges wird die Nachrichtenübergangssteuerung 811 in den Belegt-Zustand gebracht, und ein »Vollständig«-Signal wird zur Kommandosteuerlogik 803 übertragen, so daß angezeigt wird, daß das
in der richtigen Stelle des Daten- und Ziffernspeichers 204 ab.
Beim Beginn eines Abtastvorganges eines neuen Sektors im Verbindungszustandsspeicher 501 wird ein Kommando von der Kommandosteuerlogik 803 zur Nachrichtenübergangssteuerung 811 übertragen, das zum Befragen des Daten- und Ziffernspeichers 204 nach irgendeiner neuen von der bezeichneten Vermittlungseinrichtung herrührenden Nachricht vorgesehen ist. Existiert in der Tat im Daten- und Ziffernspeicher 204 ein neuer Eingang, so wird er mit Hilfe der Nachrichtenübergangssteuerung 811 zum »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 unabhängig von der Parität übertragen. Der besondere Programmablauf, der zu diesem Zeitpunkt während der Operation stattfindet, überwacht nachfolgend die Nachricht, die ein Paritätsbit enthält, und gestattet die nachfolgende Aktion durch den Rufabfertigungstastzyklus des Daten- und Ziffernspeichers 204 bewirkt ist und die Ziffern in der Tat übertragen sind, so ist die Kommandosteuerung 803 informiert und die normale Programmfolge wird fortgesetzt. Die Nachrichtenübertragungssteuerung 811 weist eine Reihe UND-Gatter und Speicher-Flip-Flops bekannter Bauart auf, die zum Übergang und zur Speiche
abschnitt 22 nur dann, wenn die richtige Parität an- 60 rung von Kommandos während entsprechender Zeitgezeigt .worden ist. Der Daten- und Ziffernspeicher lagen dienen.
204 wird ferner nach dem Zustand der abgehenden Datenfernleitung 205 abgefragt, die der Zeiteinheit zugeordnet ist, die ihrerseits dem betrachteten Sektor entspricht. Der Bericht über diesen Fernleitungszustand wird in einem Belegt-Frei-Flip-Flop in der Nachrichtenübergangssteuerung 811 gespeichert. Wiederum werden alle diese Aktionen unter der Bedin-Ein Vergleicher 812 (Fig. 5) dient, wie schon sein Name sagt, zum Vergleich zweier Zahlen und zum Erzeugen ausgewählter Ausgänge, die den Übereinstimmungs- oder Nichtübereinstimmungszustand anzeigen. Eine übliche logische Schaltung, einschließlich UND-Gatter und Umkehrer werden zum Vergleich der entsprechenden Ziffern in jeder der viel-
ziffrigen binären Zahlen verwendet, wobei diese Zahlen in Parallelform eingeführt werden. Die Kommandos, die den Vergleich einer bestimmten Telefonleitungsbezeichnung mit dem Inhalt eines besonderen Untersektörs des Verbindungszustandsspeichers 501 erfordern, verwenden hierzu den Vergleicher 812. Nach dem Empfang des Kommandos wird die in dem »Ankommende Nachricht-Puffer 810 gespeicherte Leitungsbezeichnung mit dem Inhalt eines bestimmten Untersektors des Verbindungszustandsspeichers 501 verglichen, welcher Inhalt eben in das Verbindungszustandsspeicher - Ausgangsregister 502 eingetreten ist. Wird eine Übereinstimmung festgestellt und ist die richtige Parität in der die rufende Leitung bezeichnenden ankommenden Nachricht vorhanden, so erzeugt der Vergleicher 812 ein Ausgangssignal über die Kommandosteuerlogik 803, das zum Überführen des Inhaltes des Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregisters 502, der die entsprechende Leitungsbezeichnung betrifft, zum Pro-' grammspeicher-Adressenregister 802 (F i g. 7) dient. Fehlt es an der Übereinstimmung, so dient der Ausgang des Vergleichers 812 zur Verzögerung der Übergangsaktion, bis das Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 eine Information enthält, die in der Tat eine Übereinstimmung erzeugt, während es fortfährt, jeden Untersektor im Verbindungszustandsspeicher 501 aufeinanderfolgend abzutasten. Das Fehlen einer Übereinstimmung im Vergleicher 812 während des Abtastens eines ganzen Sektors des Verbindungszustandsspeichers 501 zeigt die Gegenwart einer Anforderung nach Bedienung an, und das Ende des Sektorabtastvorganges überwacht das Einsetzen der Bezeichnung der rufenden Leitung in einen leeren Untersektor des Verbindungszustandsspeichers 501, so wie die Leitungsbezeichnung im Verbindungszustandsspeicher-Aüsgangsregister 502, herrührend vom »Ankommende Nachricht«-Puffer 810, über die Verbindungszustands-Steuergatterung 808 (F i g. 6) empfangen worden ist. Der »Eingangspuffer« 813 (Fig. 5), der »Vermittlungseinrichtungspuffer« 814 und der »Verbindungszustandsspeicher-Puffer« 815 sind allgemein verwendbare Speichereinheiten, die UND-Gatter und Flip-Flops bekannter Bauart aufweisen, und zwar in einer Anordnung, daß verschiedene Funktionen in Verbindung mit dem Verbindungszustandsspeicher 501 durchgeführt werden können. So enthält beispielsweise der Vermittlungseinrichtungspuffer 814 die Zahl der bestimmten Vermittlungseinrichtung, mit der der Verbindungszustandsspeicher 501 laufend zusammenhängt. Sein Eingang wird vom Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 erhalten, und seine Ausgänge werden als Bezugszeichen zum Adressieren der verschiedenen Speicher im Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21 verwendet.
Das »Verbindungszustandsspeicher - Adressenregister« 816 (F i g. 6) ist ein binärer Zähler, dessen Inhalt in gewöhnlicher Weise aufeinanderfolgend geändert wird. Jeder Verbindungszustandsspeicher-Untersektor weist vier Wörter auf (F i g. 12), die auf spezielle Operationen Bezug nehmen, für die' er den Zustand bezeichnet. Der Teil der Direktiven, die im Verbindungszustandsspeicher - Adressenregister enthalten sind, identifiziert eines dieser vier Wörter im Untersektor. Das. Register 816 empfängt sowohl Kommandos durch die Kommando-Steuerlogik 803 als auch durch die laufende Adresse des Verbindungszustandsspeichers 501, wie diese im Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 enthalten ist, den Addierschiebezähler 504 und den Verbindungszustandsspeicher-Puffer 815 über die Verbindungszustandssteuer-Gatterung 808. Auf ein Kommando liefert das Adressenregister 816 die geeignete Adresse dem Verbindungszustandsspeicher 501 und führt gleichzeitig einen Teil des Inhaltes zum Verbindungszustandsspeicher-Puffer 815 und zum Duplikat-Verbindungszustandsspeicher-Adressenregister in der Programmsteuerung 220 a.
Der »Untersektorzähler« 817 (Fig. 6) hält eine Aufzeichnung desjenigen Untersektors fest, in dem der Verbindungszustandsspeicher 501 laufend aktiv ist. Er'wird zu Beginn jeder Sektorabtastung aktiviert und wird zu dieser Zeit über die Nummer der Untersektoren, die im gegenwärtig abgetastet werdenden Sektor enthalten sind, informiert. Danach wird der Verbindungszustandsspeicher 501 aufeinanderfolgend abgetastet und der Untersektorzähler 817 wird jedesmal, wenn ein neuer Untersektor eintritt, um eins herabgestuft. Erreicht der Zähler zwei, so wird das Ende des Sektorabtastens angezeigt, und das betrachtete Ende des Sektorabtastvorganges wird eingeleitet.
Dem Untersektorzähler 817 wird laufend der Untersektor des Verbindungszustandsspeichers 501 avisiert, der durch die vom Verbindungszustandsspeicher-Puffer 815 und vom Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 empfangenen Informationen abgefragt wird. Die Ausgänge des Untersektorzählers 817 werden ihrerseits dem Verbindungszustandsspeicher-Puffer 815 und der Kommandosteuerungslogik 803 zugeführt, um die Sektorabtastung weiterzustufen, und werden gleichfalls der Datensteuerung 203 des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 zugeführt, um sicherzustellen, daß beide Abschnitte der Steuereinrichtung 20 von dem jeweiligen Untersektor, in dem der Rufabfertigungsabschnitt 22 laufend aktiv ist, informiert sind.
3 — Leitungsinformationssteuerung 223 (F i g. 8)
Die in der Fig. 8 dargestellte Leitungsinformationssteuerung 223 dient zur Sicherstellung einer bestimmten hierin gespeicherten Information, die für die Herstellung gewisser Verbindungen bedeutsam ist. Die Leitungsinformationssteuerung 223 weist einen Speicher 901, ein Adressenregister 902 und ein Ausgangsregister 903 auf. Wird ein bestimmtes Merkmal
einer im Leitungsinformationsspeicher 901 vorhandenen Information gewünscht, so wird ein Kommando von der Programmsteuerung 220 empfangen und im Adressenregister 902 plaziert. Hierauf folgend wird ein Kommando empfangen, das zum Auslesen der Information an der bezeichneten Adresse dient, wonach die gespeicherte Information zum Ausgangsregister 903 und nachfolgend über die Verbindungszustands - Steuergatterung 808 zum Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 übertragen wird. Die Steuerung 223 ist im System nicht dupliziert. Im Fall eines auftretenden Fehlers werden nur die speziellen Verbindungsarten, die die Steuerung 223 im System ausführt, zurückgezogen und nur die grundsätzlichen Verbindungsarten ausgeführt..
Der Speicher 901 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel vorteilhafterweise ein halbpermanentes Twistor-Gedächtnis des gleichen grundsätzlichen Typs auf, wie er im Programmspeicher 221 Verwen-
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dung findet, während die Eingangs- und Ausgangsregister 902 bzw. 903 übliche Registerschaltungen bekannter Bauart aufweisen können.
spricht. Die Sektoren sind ihrerseits in Untersektoren unterteilt, wobei jeder Untersektor für eine Speicherung von Informationen verfügbar ist, die eine bestimmte Verbindung betreffen, und zwar eine Verbindung, die in der Vermittlungseinrichtüng endet, oder von dieser herrührt, die dem Sektor, in dem der Ruf aufgefunden worden ist, entspricht. Die Sektoren werden aufeinanderfolgend abgetastet, wobei das Abtasten jedes Sektors in drei ausgewählte Vorgänge
4 — Abfertigung eines Rufes
Wie vorstehend erwähnt, liegt die Rufabfertigung
einfach darin, daß neue Informationen von jeder der
Vermittlungseinrichtungen 10-n gesammelt werden,
daß diese Informationen mit im Verbindungszustandsspeicher 501 vorher gespeicherten Informa- io unterteilt wird, die als Sektorbeginn, Sektorabtastung tionen verglichen werden und daß alle Aktionen und.Sektorende bezeichnet werden, durchgeführt und aufgezeichnet werden, die von der Es sei angenommen, daß die aufeinanderfolgende
empfangenen Information vorgeschrieben werden, Abtastung des Verbindungszustandsspeichers 501 wenn diese den laufenden Zustand der Verbindung etwa so Weit fortgeschritten ist, daß sie den der Verentsprechend den Instruktionen oder Kommandos, 15 mittlungseinrichtung, in der der vorliegende Ruf erzeugt worden ist, entsprechenden Sektor in Bälde erreicht. Wenn die Abtastung den Sektorendevorgang des vorausgehenden Sektors beendet hat, wird die Nummer des nächsten Sektors, der abgetastet werden soll, in dem Vermittlungseinrichtungspuffer 814 (Fig. 5) registriert. Die Programmsteuerung 220'
die vom Programmspeicher 221 empfangen werden, beeinflußt. Die folgende Beschreibung einer Routineverbindung im System befaßt sich insbesondere mit der Aktivität des Rufabfertigungsabschnittes 22. Der Einfachheit halber sei angenommen, daß alle Schaltelemente, die zur vollständigen Herstellung einer Verbindung erforderlich sind, frei sind. Es werden daher spezielle Operationen, die andere Maßnahmen erfordern, nicht beschrieben. Jedoch verweist das Programmspeicher-Adressenregister 802 (Fig. 7) an, den Sektorbeginnvorgang, der im Programmspeicher 221 enthalten ist, zu adressieren. Die-
wenden derartige spezielle Operationen die grand- 25 ser Vorgang dient anfänglich zur Anforderung sätzliche Ausführung in einer Weise, die derjenigen irgendwelcher neuer Nachrichten, z. B. die »Hörer ---■--— - ■ ■ - - · - abgenommenoc-Nachricht des vorliegenden Rufes,
vom Eingangs-Ausgangs-Abschnitt 21.
Das Kommando zum Erhalten einer solchen neuen
abzutastenden Sektors zur Datensteuerung 203, wodurch der Daten- und Ziffernspeicher 204 nach irgendeinem neuen von der entsprechenden Schalt
gleicht, die im Zusammenhang mit der Routineverbindung beschrieben wird.
Der Ruf beginnt unter Steuerung der Vermittlungseinrichtung und des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 3° Information macht den »Ankommende Nachricht«- 21, wie weiter oben beschrieben worden ist. Geht die Puffer 810 (F i g. 5) frei, überführt die Identität des rufende Leitung in den »Hörer abgenommen«-Zustand, so erkennt der Abtaster 110 der Vermittlungseinrichtüng 10 die Änderung des Zustandes und
pulsiert in seinem Abtastvorgang lange genug, um die 35 einheit herrührenden Eingang abgefragt wird, und Leitungs- und Zustandsidentität zu einem im Ein- plaziert die die vorliegende rufende Leitung als im gangs-Ausgangs-Abschnitt 21 gelegenen Datenemp- »Hörer abge"nommen«-Zustand befindlich identifiziefänger 201 übertragen zu können. Die Empfänger rende Nachricht im »Ankommende Nachricht«- einschließlich 201, werden durch die Datensteuerung Puffer 810, nachdem eine derartige Nachricht im Da-203 abgetastet und geben die ankommende Nachricht 40 ten- und Ziffernspeicher 204 vollständig gespeichert über eine ankommende Datenfernleitung 202 in den worden ist.
Das nächste Kommando des Programms, entleert den Eingangspuffer 813 und leitet die Adresse des ersten Uritersektors und die Nummer der Untersektoren des abzutastenden Sektors vom Programmspeicher 221 zu einer Zwischenspeicherstelle im Verbindungszustandsspeicher 501. Zur Umkehrung eines Datensenders 206 des Eingangs-Ausgangs-Äbschnittes 21 wird ein Versuch gemacht, und der Erfolg die-
folgend durch den Rufabfertigungsabschnitt 22 abge- 50 ser Maßnahme wird in »Belegt-Frei«- und reservierfragt. Die programmierte Logik des Rufabfertigungs- ten Flip-Flops der Nachrichtenübergangssteuerung abschnittes 22 überspielt nun die geschaltete Logik 811 aufgezeichnet. Vorliegend sei angenommen, daß des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 bei der nach- der Datensender verfügbar ist, so daß das Programm folgenden Steuerung der Rufabfertigung. ihn nunmehr zusammen mit der Datenfernleitung re-
Der Verbindungszustandsspeicher 501 hält eine 55 serviert und die Parität der im »Ankommende Nach
Daten- und Ziffernspeicher 204. Der Speicher 204 hat einen verfügbaren Platz, der zum Speichern von vier gesonderten Nachrichten oder Wörtern für jeden Datenempfänger 201 adäquat ist. Die »Hörer abgenommen«-Nachricht für den vorliegenden Ruf wird im ersten Wort des Speicherraumes, der ihrem Datenempfänger zugeordnet ist, gespeichert. Jedes derartige Speichergebiet wird aufeinander-
Aufzeichnung des laufenden Zustandes jeder Verbindung im System fest. Die Programmsteuerung 220 richtet die in Folge erfolgende Abtastung auf den Verbindungszustandsspeicher 501, wobei ein Vergleich des laufenden Zustandes jeder Verbindung mit der in der Zwischenzeit empfangenen Information stattfindet und bringt die Aufzeichnung in Übereinstimmung mit dem derzeitigen Verlauf oder dem nunmehr vorhandenen Zustand. Der Verbindungszustandsspeicher 501 wird so ausgelegt, daß er in Hauptsektoren (Fig. 12) Informationen über den Verbindungszustand speichern kann, wobei jeder Sektor einer der Vermittlungseinrichtungen 10-n ent-
richt«-Puffer 810 gespeicherten Nachricht prüft.
Das Programm führt nun eine Operationsfolge aus, um zu bestimmen, ob die gerade empfangene »Hörer abgenommen«-Anzeige in der Tat eine ruferzeugende Anzeige ist, oder ob sie lediglich eine kurzzeitige vom rufenden Teilnehmer verursachte Hörerabnahme od. dgl. darstellt. Daher ist ein bestimmter Teil des Verbindungszustandsspeichers 501 für »Hörer aufgelegt«-Anzeigen reserviert. Derartige Anzeigen sind taktgesteuert, und die entsprechenden Leitungsbezeichnungen werden mit der Bezeichnung der vorliegenden rufenden Leitung verglichen. Das Speicher-, gebiet bezieht sich auf »Hörer aufgelegt«-Anzeigen
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von Verbindungsleitungen und Teilnehmern, und es dungszustandsspeichers 501 enthalten sind. Da es beobachtet zuerst die. Verbindungsleitungseinführun- sich hierbei um eine echte »Hörer äbgenommen«- gen. Es sei angenommen, daß keine Verbindungs- Ruferzeugung handelt, wird keine Übereinstimmung leitungs-»Hörer aufgelegt«-Anzeige vorhanden ist, erhalten. Das Programm stellt daher ein eine Überdie die neue Nachricht als eine unnütz belegte Ver- 5 einstimmung erforderndes Flip-Flop der Kommandobindungsleitung identifizieren würde, und daß das Steuerlogik 803 (F i g. 6) ein und geht zum Sektor-Programm die Adresse festhält und zu einem neuen, abtastvorgang über.
der Identifizierung der rufenden Leitung dienenden Der Sektorabtastvorgang beginnt mit dem WiederVorgang übergeht, auffinden der Adresse des ersten Untersektors und
Die »Hörer abgenommen«-Anzeige, die im io der gesamten Nummer des Untersektors aus dem »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 gespeichert. Zwischenspeichergebiet des Verbindungszustandsist, ist von einer Kodebezeichnung der rufenden Lei- Speichers 501 und mit der Übertragung derselben tung begleitet. Derartige Kodebezeichnungen sind in zum Verbindungszuständsspeicher - Adressenregister Übereinstimmung mit einem eindeutigen Klassifizie- 816 (Fig. 6) bzw. zum Untersektorzähler 817. Der rungssystem vorgesehen, das die Programmsteuerung 15 Sektorabtastvorgang verwendet dann den Vergleicher 220 hinsichtlich der Teilnehmerklasse, von der die 812 zum Vergleich der Nummer im »Ankommende »Hörer abgenommen«-Anzeige herrührt, informiert. Nachricht«-Puffer 810 mit der rufenden und geru-So sind beispielsweise Anschlußleitungen, Ruf- fenen Leitungsbezeichnung jedes Untersektors im leitungen, Verbindungsleitungen, Wartungsprüf- laufend abgetasteten Sektor, dessen Fortschrittspunkte und Vermittlungsplatzleitungen je in einer 20 markierung einen solchen Vergleich erfordert. Der entsprechenden ausgezeichneten Nummerngruppe Untersektorzähler 817 wird jedesmal, wenn der Sekuntergebracht. Das Programm leitet die Eingangs- torabtastvorgang einen Untersektor prüft, um Eins nachricht aus dem Puffer 810 zum Verbindungs- reduziert. Hat der Sektorabtastvorgang jeden Unterzustandsspeicher-Ausgangsregister 502 (F i g. 3) über sektor im abgetasteten laufenden Sektor geprüft, so dieVerbindungszustands-Steuergatterung808(Fig.6), 25 wird der Untersektorzähler auf einen Wert eingeohne aber hierbei den »Ankommende Nachricht«- stellt, der den Übergang des Programms zum Sektor-Puffer 810 zu entleeren. Nach dem Prüfen auf die endevorgang triggert.
Gegenwart einer neuen Nachricht im Ausgangs- Jeder Untersektor enthält eine Fortschrittsmarregister 502 wird die Nachricht um eine genügende kierung, die den Zustand der hierin enthaltenen VerAnzahl Bitstellen nach links verschoben, so daß ein 30 bindung identifiziert, und der Sektorabtastvorgang bestimmtes Bit in die erste Registerstellung gebracht beobachtet zunächst die Fortschrittsmarkierung des wird. Ein besonderes Kommando prüft dieses Bit abgetasteten laufenden Subsektors. Gewisse Fort- und informiert — eine Null findend — die Pro- Schrittsmarkierungen zeigen an, daß sowohl rufende grammsteuerung 220, daß die Nummer der Leitung,' als auch gerufene Leitungsbezeichnungen im abgedie die »Hörer abgenommen«-Anzeige erzeugt hat, 35 tasteten laufenden Subsektor fehlen, in welchem Fäll als in einem Bereich liegend gefunden wurde, der die Übereinstimmungsoperation ausgelassen wird. Da eine obere Grenze hat, die kleiner ist als die binäre die vorliegende rufende Leitung im Untersektor nicht Zählung, die durch den Vergleich angezeigt worden aufgezeichnet worden ist, da die Leitung, wie angeist. Das Programm verschiebt dann die Nachricht nommen worden ist, vor dem Empfang der »Hörer nach rechts, bis die ursprüngliche Stellung im Re- 40 abgenommen«-Anzeige inaktiv war, wird die Vergister 502 erreicht wird, gleichsoperation mit den in jedem Untersektor ge-
Das Programm erfordert nun, daß ein Vergleich speicherten Bezeichnungen ohne Erfolg sein. Nachdurchzuführen ist, mit dem der Inhalt zweier anderer dem die übrigen Untersektoren des der Abtastung Bitstellungen des Registers bestimmt werden soll. unterliegenden Sektors durchlaufen worden sind, geht Dies wird durch Zerstören des Inhaltes aller übrigen 45 das Programm auf den Sektorendevorgang über. Der Stellungen im Register 502 bewerkstelligt. Die ver- Sektorendevorgang prüft zuerst den »Ankommende bleibenden zwei Stellungen werden dann nach vor- Nachricht«-Puffer 810 und findet vorliegend eine liegen einer Eins abgefragt. Enthält eine Stellung ein »Hörer abgenommen«-Anzeige der hierin gespeichereine Eins bezeichnendes Bit, so wird die rufende ten rufenden Leitung. Ferner prüft er das die Uber-Leitung dahingehend identifiziert, daß ihre Nummer 50 einstimmung erfordernde Flip-Flop der Kommandogrößer als eine bestimmte Zahl ist, während, wenn steuerlogik 803. Da eine Übereinstimmung nicht erbeide Stellungen Nullen aufweisen, die Nummer der halten worden ist, prüft das Programm den »Ankomrufenden Leitung kleiner als eine gegebene Zahl ist. mende Nachrichte-Puffer 810 nach einer Bestimmung Auf diese allgemeine Weise wird die Identität der des Grundes für die geforderte Übereinstimmung und rufenden Leitung innerhalb bestimmter Grenzen fest- 55 findet, daß die rufende Leitung in den »Hörer abgegestellt, die entsprechend der Klassifizierung die ru- nommen«-Zustand übergegangen ist. Da die Bezeichfende Leitung als eine PBX-Nebenstelle und nicht nung der rufenden Leitung nirgendwo anders im Syals eine Vermittlungsplatz-Verbindungsleitung usw. stem gefunden worden ist, erkennt das Programm identifizieren. dieses als eine Ruferzeugung und nicht als eine bei
Der Eingangspuffer 813 empfängt und speichert 60 einer Beantwortung eines Rufes erfolgende »Hörer
die Information, die die rufende Leitung als eine abgenommen«-Anzeige.
PBX-Nebenstelle markiert. Das Programm kehrt Das Programm geht nun auf einen Untervorgang nunmehr zur »Hörer abgenomme^-Identifizierungs- über, der den Sektor nach einem freien Untersektor folge zurück und sucht zu diesem Zeitpunkt, die abtastet. Nach einer Lokalisierung eines freien UnterNummer im »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 65 sektors überträgt das Programm die Bezeichnung der mit jeder der »Hörer aufgelegt« bezeichnenden Num- gerufenen Leitung vom »Ankommende Nachricht«- mern in Übereinstimmung zu bringen, die in dem Puffer 810 zum entsprechenden Speichergebiet dieses vorstehend beschriebenen speziellen Teil des Verbin- freien Untersektors. Eine freie Ziffernfernleitung 207
(Fig. 2) und ein freier Ziffernempf anger 209 werden ausgewählt, und eine Nachricht wird zur Vermittlungseinrichtung über die entsprechende Datenfernleitung gesandt, mit dem Ergebnis, daß die rufende Leitung mit der ausgewählten Ziffernfernleitung verbunden wird. Zu diesem Zeitpunkt empfängt der rufende Teilnehmer den Wählton, der im Ziffernempfänger 209 erzeugt und über die Ziffernf ernleitung 207 übertragen wird.
Während des Empfanges der die gerufene Leitung identifizierenden Ziffern wird der Verbindungszustandsspeicher 501 kontinuierlich abgetastet, aber es wird eine Aktion vorgenommen, soweit diese den vorliegenden Ruf betrifft, bis alle Ziffern registriert worden sind. Eine neue Fortschrittsmarkierung ist in dem Untersektor plaziert worden, der die Identität der rufenden Leitung enthält und jedesmal, wenn der Sektorabtastvorgang diese Fortschrittsmarkierung findet, versucht er eine Übereinstimmung der gespeicherten rufenden Leitungsbezeichnung mit dem Inhalt des »Ankommende NachricrrU-Puffers 810 herbeizuführen. Ist dieses Bestreben von keinem Erfolg gekrönt,· so fordert das Programm die Aufnahme aller die gerufene Leitung identifizierenden Ziffern. Diese Forderung wird der Ziffernsteuerung 210 des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes 21 übergeben. Das Programm weist dann den Verbindungszustandsspeicher501 an, das dritte Wort des zur Zeit abgetasteten Untersektors im Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 zu plazieren. Dieses Wort enthält die Nummer des Ziffernempfängers 209 und die der Ziffernf ernleitung 207, die für diesen Ruf benutzt werden. Wird daher zur Ziffernsteuerung 210 das Kommando übertragen, die vollständige Information der gerufenen Leitung zu schaffen, so wird die Ziffernempfängeridentität, wie sie im Verbindungszustandsspeicher 501 enthalten ist, mit der Nummer des Ziffernempfängers verglichen, die in der Ziffernsteuerung 210 enthalten ist. Wird eine Übereinstimmung festgestellt, so wird die Information der gerufenen Leitung zum Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 übertragen.
Selbstverständlich verbraucht der Prozeß zur Erzeugung der die gerufene Leitung identifizierenden Ziffern eine im Vergleich zu der Zeit, die für einen Abtastvorgang des Verbindungszustandsspeichers 501 erforderlich ist, beachtliche Zeit. Daher kann eine beachtliche Anzahl Abtastvorgänge vor der Realisierung der vorstehenden Infofmationsübergangsoperation durchgeführt werden. Nachfolgend geht das Programm auf einen Vorgang über, der zur Umwertung der Bezeichnung der gerufenen Leitung dient, wie sie nunmehr. im Verbindungszustandsspeicher-Ausgangsregister 502 enthalten ist. Die Bezeichnung der gerufenen Leitung wird in das beigegebene Gebiet des Untersektors übertragen, der die Bezeichnung der rufenden Leitung im Verbindungszustandsspeicher 501 enthält. Hierauf geht das Programm auf einen Vorgang über, der die vorher zugeordnete Ziffernfernleitung 207 und den zugeordneten Ziffernempfänger 209 prüft und freigibt.
Zurückkehrend zum Hauptvorgang fordert das Programm eine Zuordnung eines Datensenders 206 (Fig. 2) und befiehlt der Vermittlungseinrichtung über die Datenkoppelleitung, die vorher eingerichtete Ziffernfernleitungsverbindung zu unterbrechen. Der Addierschiebezähler 504 (Fig. 4) wird nachfolgend durch das Programm aktiviert, und zwar dahingehend; daß er in seinen drei ersten Stufen eine Null plaziert. Diese Nullen stellen die Identitätbits dar, die bezeichnen, daß die gerufene Leitung hinsichtlich des »Belegt«-Zustandes geprüft werden soll. Das Programm plaziert dann im Wege eines Untervorganges die Bezeichnung der gerufenen Leitung in einem speziellen. Speichergebiet des Verbindungszustandsspeichers 501, der eine Liste "auf »Belegt«- Prüfung wartender Nummern enthält, und zwar zusammen mit der Adresse des vorliegenden Verbindungszustandsspeicher-Untersektors und der Identitätbits,
Zurückkehrend zum Hauptvorgang wird eine neue Fortschrittsmarkierung in . den vorliegenden Untersektor eingeschrieben, die bezeichnet, daß die rufende Leitung auf die »Belegt«-Prüfung der angerufenen Leitung wartet. Nachdem der ganze Abtastvorgang des Verbindungszustandsspeichers 501 fortgeschritten ist, kehrt das Programm wieder zum Sektorbeginnvorgang des betrachteten Sektors zurück. Ein Element dieses Vorganges dient zur Beobachtung der vorstehend erwähnten, auf »Belege-Prüfung· wartenden Nummernliste und zur Eingabe der hierin gefundenen Bezeichnung der gerufenen Leitung in den »Ankommende NachricrrU-Puffer 810. Die Adresse des vorliegenden Untersektors wird gleichfalls in dieser Liste gefunden und wird im Verbindungszustandsspeicher-Adressenregister 816 plaziert, wodurch das Programm unmittelbar auf das Speichergebiet jedes Subsektors der gerufenen Leitung gerichtet wird und nicht auf den Versuch, eine Übereinstimmung mit dem Speichergebiet der rufenden Leitung während des normalen Vorganges herbeizuführen.
Der Sektorbeginnvorgang reserviert einen Datensender 206 als seine letzte Aktion und überträgt dann auf den Sektorabtastvorgang. Während des Sektorabtastens wird ein Versuch gemacht, die Bezeichnung der gerufenen Leitung, die nun im »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 enthalten ist, mit dem Inhalt des »Gerufene-Leitung«-Speichergebietes jedes Untersektors in Übereinstimmung zu bringen. Wird während des Sektorabtastens eine Übereinstimmung nicht realisiert, so wird eine freie gerufene Leitung angezeigt. Der Sektorendevorgang wird, nachdem er gefunden hat, daß der Grund für die Übereinstimmung eine »Belegt«-Prüfung war, die Information des vorliegenden Untersektors auslesen. Die Identitätsziffern werden im Addierschiebezähler 504, die Untersektoradresse im Verbindungszustandsspeicher-Adressenregister 816 und die Zahl der Untersektoren im Untersektorzähler 817 gespeichert. Der Inhalt des Addierschiebezählers 504 zeigt an, daß gerade eine »Belegt«-Prüfung auf der gerufenen Leitung stattgefunden hat und daß eine »Rufwarte«- Prüfung hierin stattgefunden hat.
Im vorliegenden Fall war kein Teilnehmer vorhanden, der auf das Freiwerden der gerufenen Leitung wartet, so daß das Ergebnis dieser Prüfung gestattet, daß das Programm die Fortschrittsmarkierung im vorliegenden Subsektor weiterstufen kann. Diese neue Fortschrittsmarkierung leitet Vorgänge ein, die den Zustand des Gebietes des vorliegenden Untersektors untersuchen, das der Bedienung einer PBX-Vermittlung zugeordnet ist. Da dieser Ruf keine Vermittlung erfordert, wie es für jeden normalen innerhalb des Systems verlaufenden Ruf der Fall ist, wird dieses Gebiet leer sein.

Claims (1)

  1. 33 34
    Ist dieser Zustand bestimmt, so wird ein Korn- Nachdem der angerufene Teilnehmer geantwortet
    mando der Vermittlungseinrichtung über die reser- hat, erkennt der Abtaster der Vermittlungseinrich-
    vierte Datenfernleitung übertragen, die eine Verbin- tung die Änderung in dem »Hörer abgenommen«-
    dung der rufenden Leitung mit dem Rückruf zeichen Zustand der gerufenen Leitung und überträgt die
    (Freizeichen) und der gerufenen Leitung mit dem 5 »Hörer abgenommen«-Nachricht zur Steuereinrich-
    Rufzeichen (Rufstrom) verbindet. Der Rufkode ist tang. Die Verarbeitung dieser neuen »Hörer abge-
    in einem Teildes dritten Wortes des betrachteten nommen«-Nachricht erfolgt auf genau die gleiche
    Untersektors enthalten und der für diese Verbindung Weise wie die »Hörer abgenommeM-Nachricht der
    erforderliche bestimmte Rufgruppenkode wird, wie rufenden Leitung, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, in
    er vom Leitungsinfqrmationsspeicher 901 (Fig. 8) io dem der Sektorabtastvorgang die neue Nachricht, die
    erhalten worden ist, in einem Teil des vierten Wor- im »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 gespeichert
    tes des vorliegenden Untersektors plaziert. ist, mit dem Inhalt der Wörter des vorliegenden
    Während das Rufen stattfindet, fährt das Pro- Untersektors vergleicht, die der rufenden und geru-
    gramm mit seinem normalen Abtastvorgang fort. fenen Leitung zugeordnet sind, und Übereinstim-
    Während des Sektorendevorganges entfernt das 15 mung festgestellt hat. Zu diesem Zeitpunkt wird Programm die vorher eingerichtete Reservierung der jedoch das eine Übereinstimmung erfordernde Flip-Datenfernleitang. Das Besetzt Frei-Flip-Flop der Flop infolge der neuen »Hörer abgenommenÄ-Nach-Nachrichtenübergangssteuerung811 verbleibt jedoch rieht eingestellt, die im »Ankommende Nachricht« in dem eingestellten Zustand, in dem es durch das Puffer 810 enthalten ist. Nach der Ausführung der vorherige Kommando zur über die Datenfernleitung 20 Ubereinstimmungsaktion wird das Programm festerfolgenden Übertragung einer Nachricht eingestellt stellen, daß der Inhalt des der gerufenen Leitung zuworden war. Dieser Zustand wird so lange nicht ge- geordneten Wortes des in Rede stehenden Untersekändert, bis das Programm einen weiteren Abtastvor- tors mit der Bezeichnung der gerufenen Leitung gang des Verbindungszustandsspeichers 501 nach der übereinstimmt, die in der »Hörer abgenommen«- Weiterbeförderung der Nachricht vollständig durch- 25 Nachricht im »Ankommende Nachricht«-Puffer 810 geführt hat. Die Datenfernleitung stellt daher »Be- enthalten ist. Der Vergleicher 812 veranlaßt, wenn legt« fest, und das Programm stellt das Übereinstim- er Übereinstimmung festgestellt hat, das Programm, mungs-Flip-Flop der Kommandosteuerung 803 in das die Übereinstimmung erfordernde Flip-Flop zuden freien Zustand zurück. rückzustellen, und das Programm bestimmt dann den
    Danach schreitet das Programm zum Sektorbeginn- 30 Inhalt der Nachricht auf die vorstehend beschriebene
    Vorgang des nächsten Sektors im Verbmdungs- Weise.
    zustandsspeicher 501 fort. Die Systemabtastung fährt Die zu diesem Zeitpunkt auftretende »Hörer abin der normalen Weise fort, bis das Programm zum genommen«-Anzeige kann nur in Abhängigkeit auf Sektorbeginnvorgang desjenigen Sektors zurückkehrt, ein Rufzeichen erfolgen, so daß das Programm dazu der den vorliegenden Untersektor enthält. Es sei an- 35 übergeht, den Rufabfertigungsabschnitt 22 von dem genommen, daß eine neue Nachricht von der entspre- Ruf Vorgang frei zu machend Es verifiziert zugleich, chenden Vermittlungseinrichtung vorhanden ist, auf daß der vorliegende Ruf kein Konferenzruf ist und die der Sektorbeginnabtastvorgang anzusprechen hat. daß die rufenden und gerufenen Leitungen in der Tat Das Programm dirigiert daher Wartungsvorgänge Nebenstellenleitungen derselben PBX-Vermittlungsund geht dann zur Sektorabtastung über. Erreicht die 40 einrichtung sind und schreibt dann die nächste Fort-Abtastung den in Rede stehenden Untersektor, so Schrittsmarkierung in den. betreffenden Untersektor, wird das Programm eine hierin gespeicherte Fort- Die neue Ruf fortschrittsmarkierung leitet Aktionen Schrittsmarkierung feststellen, die dem Rufvorgang ein, die mit der tatsächlichen Verbindung zwischen entspricht. Unter Feststellung dieses Zustandes prüft dem Paar aktiver Leitungen verträglich sind. Eine das Programm das die Übereinstimmung erfordernde 45 Nachricht wird der Vermittlungseinrichtung über-Flip-Flop der Nachrichtenübergangssteuerung 811. sandt, die veranlaßt, daß die rufende Leitung von Da zu diesem Zeitpunkt keine Ubereinstimmungs- dem Rückruf zeichen und die gerufene Leitung von aktion erforderlich ist, wird dieses Flip-Flop den dem unterbrochenen Rufzeichen'getrennt werden und »Frei«-Zustand verzeichnen. Das Programm beob- daß schließlich eine Verbindung zwischen der rufenachtet, dann den Rufkode und die »Nachricht gesen- 50 den und der gerufenen Leitung Hergestellt wird.
    det«-Teile des vorliegenden Untersektors und be- Während des nachfolgenden Gespräches führt der stimmt aus diesen Anzeichen, daß ein Rufzeichen an Rufabfertigungsabschnitt 22 die übliche Folge der der gerufenen Leitung liegt. . Sektorbeginn-, Sektorabtastung-und Sektorendevor-
    Diese Tätigkeit wird während aufeinanderfolgen- gänge für alle Sektorspeichergebiete im Verbindungsder Abtastvorgänge wiederholt, bis .das Rufzeichen 55 zustandsspeicher 501 aus. Legt entweder der rufende eine Sekunde lang angelegen hat. Zu diesem Zeit- oder der gerufene Teilnehmer den Hörer auf, so erpunkt wird »Zeit aus« erscheinen, und das Pro- kennt der Sektorbeginnvorgang des Sektors, in dem gramm im derzeitigen Abtastvorgang des vorliegen- der vorliegende Untersektor enthalten ist, die »Hörer den Untersektors wird eine Zuordnung eines Daten- aufgelegt«-Nachricht, und fährt mit dem Trennungssenders 206 anfordern. Wenn erfolgreich, wird der 60 prozeß. fort, nachdem bestimmt worden ist, daß diese »Nachricht gesendet«-Anzeiger des vorliegenden »Hörer aufgelegt«-Nachricht nicht Bestandteil des Untersektors aktiviert, und der Zeitgeber wird frei Empfanges einer Ziffer ist, die einen gerufenen Teilgemacht. Hierauf wird zur Vermittlungseinrichtung nehmer bezeichnet,
    eine Nachricht übersandt, die diese Verbindung _ '
    betrifft und die veranlaßt, daß die rufende Lei- 65 Patentansprüche:
    tung mit dem Rückrufzeichen und die gerufene Leitung mit dem unterbrochenen Rufzeichen verbunden 1. Schaltungsanordnung zur Steuerung eines wird. Fernsprechvermittlungssyst'ems mit mehreren,
    • . . 709 640/91
    ortsmäßig getrennten Vermittlungseinrichtungen, von denen jede eine bestimmte Gruppe von Fernsprechanschlüssen bedient, mit einer den Vermittlungseinrichtungen gemeinsamen Steuereinrichtung zum Aufzeichnen des Zustandes aller im System verlaufenden Verbindungen und zum Steuern der Verbindungsherstellung zwischen deri durch die Vermittlungseinrichtungen laufenden Leitungen und mit einem Datenübertragungskreis, der jede der Vermittlungseinrichtungen mit der Steuereinrichtung verbindet, wobei die Steuereinrichtung Steuerinformationen zu den Vermittlungseinrichtungen über den entsprechenden Datenübertragungskreis überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- einrichtung (20) einen in einem ersten Zeitzyklus arbeitenden Rufabfertigungsabschnitt (22), der in Übereinstimmung mit einem dem Festhalten einer laufenden Aufzeichnung des Zustandes aller im System vorhandenen Verbindungen und dem Abfertigen eines Rufes zu einem bestimmten Zeitpunkt dienenden Programm arbeitet, und einen in einem zweiten, vom ersten Zeitzyklus verschiedenen Zeitzyklus und entsprechend einem geschalteten Programm arbeitenden Eingangs-Ausgangs-Abschnitt (21) aufweist, und daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt mit jeder der Vermittlungseinrichtungen (ΙΟ-«) zu einer zwischen der Steuereinrichtung und allen Vermittlungseinrichtungen gleichzeitig erfolgenden Datenüber- tragung und zur Speicherung von den Vermittlungseinrichtungen empfangener Daten, bis diese vom Rufabfertigungsabschnitt angefordert werden, verbunden ist.
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufabfertigungsabschnitt (22) eine aktive Verbindungszustandssteuerung (222) aufweist, die eine vollständige, den Zustand aller durch das System laufender Verbindungen betreffende Information enthält, ferner einen aktiven. Programmspeicher (221) zum Erzeugen von Systemoperationsvorgängen, wie sie vom Zustand jeder Verbindung bestimmt sind, eine Verbindungszustands-Hilfssteuerung (Fig. 10, 222a), die eine unvollständige Information über den Zustand aller im System vorhandenen Verbindungen enthält, einen Programmhilfsspeicher (F i g. 10, 221a), der mit der Verbindungszustands-Hilfssteuerung verbunden ist und ein Duplikat der im aktiven Programmspeicher, enthaltenen Information enthält, eine Einrichtung zum Anzeigen eines Fehlers im aktiven Programmspeicher und zum automatischen Schalten der aktiven Systemoperation auf den Programmhilfsspeicher" und einer hierauf ansprechenden Einrichtung zum Austausch aller der in der aktiven und in der Verbindungszustandshilfssteuerung vorhandenen Informationen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangs-Aus- 60 , gangs-Abschnitt (21) mit jeder Vermittlungseinrichtung zur gleichzeitig erfolgenden Datenübertragung zwischen der Steuereinrichtung und den Vermittlungseinrichtungen verbunden ist und daß der Rufabfertigungsabschnitt für einen in Parallelform erfolgenden Datenübergang zwischen dem Eingangs-Ausgangs-Abschnitt und dem Rufabfertigungsabschnitt ausgelegt ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungszustandssteuerung eine Mehrzahl Informätionsspeichergebiete aufweist, die für eine in Sektoren erfolgende Speicherung der Verbindungszustandsinformation vorgesehen sind, daß jeder Sektor einer Vermittlungseinrichtung zugeordnet ist und daß der Sektor in Subsektoren unterteilt ist, die je einem in der entsprechenden Vermittlungseinrichtung erzeugten Ruf zugeordnet sind.
    5. Schaltungsanordnung nach -Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet^ daß der Rufabfertigungsabschnitt eine Einrichtung zum nacheinander erfolgenden Abtasten der Untersektoren eines gegebenen Sektors, eine Einrichtung zum Feststellen der Gegenwart einer'-von der dem gegebenen Sektor zugeordneten Vermittlungseinrichtung herrührenden neuen Nachricht, eine auf die Abtastung der Untersektoren des gegebenen Sektors ansprechende Einrichtung zum Vergleichen einer neuen Nachricht mit der in jedem Untersektor enthaltenen Information, und eine auf die vollständig durchgeführte Sektorabtastung, bei der ein solcher Vergleich ergebnislos ist, ansprechende Einrichtung zur Zuordnung eines freien Untersektors des gegebenen Sektors zu dem durch die neue Nachricht bezeichneten Ruf aufweist.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, bei der die in jedem aktiven Untersektor enthaltene. Information eine Ruffortschrittsmarkierung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufabfertigungsabschnitt eine auf die Gegenwart der Ruffortschrittsmarkierung in einem gegebenen Untersektor während einer Sektorabtastung ansprechende Einrichtung zum Befragen einer bestimmten Stelle des Programmspeichers und zum Durchführen einer entsprechenden Kommandofolge aufweist sowie eine auf die' vollständige Ausführung der Kommandöfolge ansprechende Einrichtung zum Einsetzen einer neuen Rüffortschrittsmarkierung im gegebenen Untersektor und zum Weiterleiten der ^Abtastung zum nächsten Untersektor des der Abtastung unterliegenden Sektors,
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruchs, bei der die Untersektoren zur Aufnahme mehrerer Nachrichten ausgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rufabfertigungsabschnitt eine Einrichtung zum während einer Sektorabtästung nacheinander erfolgenden Abfragen der Nachrichtenspeichergebiete eines gegebenen Untersektors aufweist sowie eine auf das Auffinden einer bestimmten Nachricht in einem entsprechenden Nachrichtenspeichergebiet des Untersektors ansprechende Einrichtung zum Abweichen von der regulären Abtastfolge.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, bei der Daten in einem Daten- und Ziffernspeicher des Eingangs-Ausgangs-Abschnittes gespeichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt mehrere je mit einer Vermittlungseinrichtung verbundene Ziffernfernleitungen aufweist, ferner mehrere Ziffernempfänger, eine Einrichtung zum Verbinden eines der Ziffernempfänger mit einer aktiven der Ziffernfernleitungen und zum nachfolgenden Empfang
    der Bezeichnung einer von der entsprechenden Vermittlungseinrichtung gerufenen Leitung, eine Einrichtung zum synchron erfolgenden Abtasten der Ziffernempfänger und der entsprechenden Ziffernspeichergebiete im Daten- und Ziffernspeicher und eine Einrichtung zum Übertragen der Zifferninformation von einem der Ziffernempfänger zu dem im Daten- und Ziffernspeicher gelegenen entsprechenden Ziffernspeichergebiet.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffern je eine Mehrzahl Elemente aufweisen, die in Serienform empfangen und in Serienform dem Daten- und Ziffernspeicher eingegeben werden, daß eine Einrichtung zum Zwischenschieben der von einem Ziffernempfänger übertragenen Ziffernelemente zwischen von anderen Ziffernempfänger übertragene Ziffernelemente vorgesehen ist sowie eine Einrichtung zum in Parallelform erfolgenden Übertragen der Elemente einer vollständigen Ziffer aus dem Daten- und Ziffernspeicher in den Rufabfertigungsabschnitt.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt eine Einrichtung zum Analysieren der empfangenen Signale, die die erste Ziffer der Bezeichnung der gerufenen Leitung repräsentieren, zur Feststellung, ob diese von einem Stromstoßgeber oder von einer Mehrfrequenz-Tonwahleinrichtung an der rufenden Leitung stammen, aufweist, sowie eine Einrichtung zum vor dem Übergang in den Speicher erfolgenden Umwandeln der empfangenen Signale in eine gemeinsame Form.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangs-Ausgangs-Abschnitt eine Einrichtung zum Analysieren der empfangenen Signale, die die erste Ziffer der Bezeichnung der gerufenen Leitung repräsentieren, zur Bestimmung der Vermittlungseinrichtung, in der die gerufene Leitung endet, sowie eine durch die Analysiereinrichtung aktivierte Einrichtung zum Durchführen eines Ziffernüberganges in den Rufabfertigungsabschnitt, nachdem in dem Speicher eine vorbestimmte Anzahl von der rufenden Leitung empfangener Ziffern eingespeichert worden ist, aufweist.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziffernempfänger je eine Tonquelle aufweisen, ferner eine Einrichtung zum Verbinden der Tonquelle mit der rufenden Leitung nach erfolgter Verbindung des Ziffernempfängers mit der entsprechenden Ziffernfernleitung und eine Einrichtung zum Abtrennen der Tonquelle nach erfolgtem Empfang des ersten Elementes der Bezeichnung der gerufenen Leitung im Ziffernempfänger.
    13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das System eine unter Steuerung des Rufabfertigungsabschnittes wirksam werdende, dem Unterbrechen der sich wiederholenden Abtastung des Daten- und Ziffernspeichers dienende Einrichtung zum Richten der Speicheradresse auf ein bestimmtes der Ziffern- und Datenspeichergebiete aufweist.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
    709 640/91 8.67 © Bundesdruckerei Berlin
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