DE1249093B - Dreh zahlregier fur hohes Arbeitsvermögen bei kleinen Abmessungen - Google Patents
Dreh zahlregier fur hohes Arbeitsvermögen bei kleinen AbmessungenInfo
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- DE1249093B DE1249093B DEK55170A DE1249093DA DE1249093B DE 1249093 B DE1249093 B DE 1249093B DE K55170 A DEK55170 A DE K55170A DE 1249093D A DE1249093D A DE 1249093DA DE 1249093 B DE1249093 B DE 1249093B
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
Landscapes
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- Automation & Control Theory (AREA)
- High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESGHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G05d
6j/-l/
1 249 093
K 55170 I a/60
3. Februar 1965
31. August 1967
K 55170 I a/60
3. Februar 1965
31. August 1967
Die Erfindung bezieht sich auf einen direktwirkenden
Fliehgewichts-Drehzahlregler für Kraftmaschinen, insbesondere Hubkolbenbrennkraftmaschinen,
bei dem die Fliehgewichte über mit ihnen fest verbundene Winkelhebel im Fliehgewichtsträger gelagert
sind und über ein Drucklager auf eine federbelastete Verstellmuffe einwirken und die Fliehgewichte auf
der den Reglerfedern zugewandten Seite des Drucklagers angeordnet sind.
Bekannte Regler dieser Art haben eine ziemlich flach verlaufende Kennlinie, d. h., die von den winkelhebelartig
ausgebildeten Fliehgewichten auf die Verstellmuffe ausgeübte Kraft steigt mit zunehmender
Drehzahl nur allmählich an. Die den Fliehgewichtskräften entgegenwirkende Reglerfeder muß dementsprechend
weich sein. Eine weiche Wendelfeder von gegebenem Durchmesser und dem Verwendungszweck
angemessenen Drahtdurchmesser beansprucht aber viel Einbauraum. Für eine lineare Kennlinie
kann nur ein kurzer Muffenweg ausgenutzt werden, wobei der Kräftezuwachs nur gering ist.
Es sind Fliehkraftregler mit hydraulischer Kraftverstärkung bekannt, bei denen die Fliehgewichte über
Winkelhebel und über ein Drucklager auf eine federbelastete Verstellmuffe einwirken und die Fliehgewichte
auf der den Reglerfedern zugewandten Seite des Drucklagers angeordnet sind. Gegenüber Drehzahlreglern
mit hydraulischer'Kraftverstärkung muß man bei direkt wirkenden Fliehgewichts-Drehzahlreglern
auf ein großes Arbeitsvermögen der Fliehgewichte achten. Ein großes Arbeitsvermögen läßt sich
durch große Fliehgewichte erreichen, die an einem möglichst langen Hebelarm befestigt sind. Für die
Übertragung der dabei auftretenden Stellkräfte benötigt man ein verhältnismäßig großes Drucklager.
Bei diesen Forderungen besteht die Schwierigkeit, einen Regler mit möglichst kleinen äußeren Abmessungen
zu erhalten.
Es ist ferner ein direktwirkender Fliehgewichts-Drehzahlregler bekannt, der kräftig ausgebildete
Fliehgewichte aufweist. Die Fliehgewichte sind jedoch auf der von den Reglerfedern abgewandten
Seite des Drucklagers angeordnet, wodurch die Baulänge des Reglers bei gleicher Hebellänge der
Fliehgewichtsarme größer wird. -45
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Regler zu schaffen, der bei geringen Abmessungen
über einen größeren Muffenweg größere Verstellkräfte liefert, die mit zunehmendem Muffenweg steil
und linear ansteigen. Sie wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fliehgewichtslager auf der der
Reglerfeder abgewandten Seite des Drucklagers liegen Drehzahlregler für hohes Arbeitsvermögen bei
kleinen Abmessungen
kleinen Abmessungen
Anmelder:
Klöckner-Humboldt-Deutz Aktiengesellschaft,
Köln-Deutz
Köln-Deutz
Als Erfinder benannt:
Max Matzen, Leverkusen-Schlebusch;
Ernst-Otto Danowski, Leichlingen (RhId.)
und die Fliehgewichtsarme das Drucklager umgreifen, so daß die Schwerpunktabstände der Fliehgewichte
von der Reglerlängsachse in der Grundstellung kleiner sind als der äußere Radius des Drucklagers.
Durch diese Anordnung erreicht man trotz langer Hebelarme der Fliehgewichte eine kurze Baulänge.
Ferner ist es durch die erfindungsgemäße Anordnung der Fliehgewichtslager möglich, die radialen Abmessungen
klein zu halten, da die Fliehgewichtslager näher an die Reglerwelle angeordnet werden können.
Die an langen Hebelarmen wirkende Zentrifugalkraft der Fliehgewichte, · deren Schwerpunkte in der
Grundstellung äußerst nah an der Reglerwelle liegen, ergibt in vorteilhafter Weise eine mit zunehmendem
Muffenweg steil und linear ■ ansteigende Regelcharakteristik.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Reglers. Zur Darstellung
gelangten nur die zur Erläuterung des Erfindungsgedankens erforderlichen Teile.
Die Abbildung zeigt einen Längsschnitt durch den Regler in schematischer Vereinfachung.
Die dargestellten Reglerteile sind konzentrisch und symmetrisch zur Reglerlängsachse 1 angeordnet. Auf
der Reglerwelle 2 ist der Fliehgewichtsträger 3 befestigt, der die auf der der Reglerfeder 10 abgewandten
Seite eines Drucklagers 9 liegenden Fliehgewichtslager 4 trägt. Vorzugsweise vier, mindestens aber
zwei Fliehgewichte 5, sind achssymmetrisch angeordnet. Jedes Fliehgewicht 5 ist mit einem Winkelhebel
fest ■ verbunden, dessen Fliehgewichtsarm 6 etwa achsparallel verläuft und dessen nach innen gerichteter
Schenkel 7 mit seinem Druckpunkt 11 an der Stirnfläche 12 der Verstellmuffe 8 anliegt. Diese ist
auf der den Schenkeln 7 zugekehrten Seite mit dem Drucklager 9 versehen und steht auf der anderen
Seite mit der Reglerfeder 10 und dem zeichnerisch
709 639/322
nicht dargestellten, "■ zum Brennstoffzumeßorgan,
z.B. einer Brennstoffeinspritzpumpe führenden Reglergestänge in Verbindung. Die Fliehgewichte 5
umfassen das Drucklager 9. In der dargestellten Grundstellung, die etwa der Ruhestellung entspricht,
sind ihre Schwerpunktabstände von der Reglerlängsachse 1 kleiner als der äußere Radius des Drucklagers
9. Dadurch konnte eine große wirksame Masse an einem verhältnismäßig langen Hebelarm raumsparend
untergebracht und das Drucklager 9 unge- - wohnlich groß gehalten werden, ohne daß es den
Einbaudurchmesser des Reglers vergrößert.
Dadurch, daß die wirksame Masse der Fliehgewichte 5 in der Grundstellung an einem relativ
langen Hebelarm nahe bei der Reglerachse 1 liegt, zeigt die Kennlinie der Fliehkraftwirkung auf die Verstellmuffe
8 über den Stellbereich eine starke lineare Progression, was die Anwendung steiferer Reglerfedern
10 ermöglicht und sich gleichfalls raumsparend auswirkt. Der nach innen gerichtete Schenkel 7
der Fliehgewichte ist so weit seitlich versetzt, daß er an der Reglerwelle 2 vorbeireicht. Durch seine große
Länge wird ein großer Stellweg der Verstellmuffe 8 erzielt. Die wirksame Länge des in der Grundstellung
etwa parallel zur Stirnfläche der Verstellmuffe 8 gerichteten Schenkels 7 ändert sich mit zunehmendem
Muffenstellweg wenig. Das erhält die Linearität der Kennlinie der Fliehkraftwirkung auf die Verstellmuffe
8. Die ganze Länge des Schenkels 7 ist größer als der Abstand der Fliehgewichtslager 4 von der
Reglerachse 1.
. Beim Ausschwenken der Fliehgewichte 5 dreht sich die Außenscheibe 13 des Drucklagers relativ zur
Reglerwelle 2, ohne daß ein nennenswertes Auswandern des Druckpunktes 11 auf der Stirnfläche 12
stattfindet. Die Gleitreibung ist also praktisch gleich Null.
Die geschilderte Reglerbauart vereinigt die Vorzüge gedrängter Anordnung und großen Arbeitsvermögens
mit der hohen Belastbarkeit des Drucklagers, der Reibungsarmut und der progressiven, steil ansteigenden
Kennlinie der Fliehkraftwirkung.
Claims (1)
- Patentanspruch:Direktwirkender Fliehgewichts-Drehzahlregler für Kraftmaschinen, insbesondere Hubkolbenbrennkraftmaschinen, bei dem die Fliehgewichte über mit ihnen fest verbundene Winkelhebel im Fliehgewichtsträger gelagert sind und über ein Drucklager auf eine federbelastete Verstellmuffe einwirken und die Fliehgewichte auf der den Reglerfedern zugewandten Seite des Drucklagers angeordnet sind, dadurch gekennzeichn e t, daß die Fliehgewichtslager (4) auf der der Reglerfeder (10) abgewaridten Seite des Drucklagers (9) liegen und die Fliehgewichtsarme (6) das Drucklager umgreifen, so daß die Schwerpunktabstände der Fliehgewichte (5) von der Reglerlängsachse (1) in der Grundstellung kleiner sind als der äußere Radius des Drucklagers.' In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nf. 1 865 373;
USA.-Patentschriften -JSTr. 2 256 715, 2 270 306, 274 609, 2 793 023, 2 880 984. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1249093B true DE1249093B (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=603314
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK55170A Withdrawn DE1249093B (de) | Dreh zahlregier fur hohes Arbeitsvermögen bei kleinen Abmessungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE1249093B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2743400A1 (de) * | 1977-09-27 | 1979-03-29 | Tsni Avtomobilnyj I Avtomotorn | Fliehkraftregler |
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- DE DEK55170A patent/DE1249093B/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2743400A1 (de) * | 1977-09-27 | 1979-03-29 | Tsni Avtomobilnyj I Avtomotorn | Fliehkraftregler |
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Legal Events
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E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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