DE1244160B - Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Estern von Monocarbonsaeuren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Estern von MonocarbonsaeurenInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C67/00—Preparation of carboxylic acid esters
- C07C67/04—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds
- C07C67/05—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds with oxidation
- C07C67/055—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides onto unsaturated carbon-to-carbon bonds with oxidation in the presence of platinum group metals or their compounds
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
C07c
Deutsche KL: 12 ο -19/03
Nummer: 1244160
Aktenzeichen: J 24012IV b/12 ο
Anmeldetag: 5. Juli 1963
Auslegetag: 13. Juli 1967
Nach einem aus der deutschen Auslegeschrift 1 221 211 bekannten Verfahren erhält man ungesättigte
Carbonsäureester durch Umsetzung von Äthylen mit einem Palladiumsalz in einer Carbonsäure,
entweder unter weitgehend wasserfreien Bedingungen oder in Gegenwart einer geringen Menge
Wasser, in Gegenwart eines carbonsauren Salzes, welches unter den Reaktionsbedingungen ionisiert
ist. Das Verfahren wird in Gegenwart eines Redoxsystems insbesondere einer Kupfer- oder Eisenverbindung
und gegebenenfalls eines Alkalimetallhalogenides, vorzugsweise Lithiumchlorid, ausgeführt.
Es ist ein weiteres Ausführungsmerkmal, daß das Redoxsystem mit molekularem Sauerstoff regeneriert
wird. Dieses Verfahren kann für die Herstellung von Vinylacetat verwendet werden, indem als
Carbonsäure Essigsäure und als carbonsaures Salz ein Alkalimetallacetat, z. B. Lithiumacetat, verwendet
werden. Im allgemeinen werden zusammen mit den ungesättigten Monoestern gesättigte Diester gebildet,
und tatsächlich, wenn die Reaktion bei oder nahe atmosphärischem Druck ausgeführt wird,
können diese das Hauptprodukt darstellen, wie aus Beispiel 1 der vorliegenden Erfindung ersehen werden
kann.
In der deutschen Auslegeschrift 1 221 211 ist auch beschrieben, diese Reaktion in Gegenwart einer Verbindung
wie Dimethylacetamid oder Dimethylformamid durchzuführen; dabei wird ein Produkt mit
einem höheren Vinylacetat-Äthylidendiacetat-Verhältnis erhalten als in Abwesenheit von Amiden der erwähnten
Art. Jedoch hat die Verwendung von Amiden dieser Art verschiedene Nachteile. Zum Beispiel
neigen sie dazu, daß sie während der Reaktion einen Abbau erfahren.
Es wurde nun gefunden, daß das Verhältnis von ungesättigtem Monoester zu gesättigtem Diester in
vorteilhafter Weise durch die Anwendung von Olefinpartialdrücken oberhalb atmosphärischem Druck beeinflußt
werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Estern zu Monocarbonsäuren
durch Umsetzung eines Olefins mit einer Monocarbonsäure in Gegenwart von Palladiumsalzen
als Katalysator, eines unter den Reaktionsbedingungen dissoziierten Salzes einer Monocarbonsäure
und eines Redoxsystems zum Gegenstand, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein
Olefin mit höchstens 4 C-Atomen bei 60 bis 160° C, vorzugsweise bei etwa 100° C umsetzt, wobei der
Partialdruck des Olefins oberhalb 5 kg/cm2, vorzugsweise zwischen 5 und 50 kg/cm2, liegt.
Verfahren zur Herstellung von ungesättigten
Estern von Monocarbonsäuren
Estern von Monocarbonsäuren
Anmelder:
Imperial Chemical Industries Limited, London
Vertreter:
Dr.-Ing. H. Fincke, Dipl.-Ing. H. Bohr
und Dipl.-Ing. S. Staeger, Patentanwälte,
München 5, Müllerstr. 31
Als Erfinder benannt:
Duncan Clark, Frederick Brian Deans,
Percy Hayden, William Derek Walsh,
Norton-on-Tees (Großbritannien)
Duncan Clark, Frederick Brian Deans,
Percy Hayden, William Derek Walsh,
Norton-on-Tees (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 6. Juli 1962 (25 986)
Vorzugsweise wird als Olefin Äthylen verwendet. Der Partialdruck des Olefins, z. B. Äthylen, beträgt
wenigstens 5 Atmosphären, aber Drücke, die wesentlich höher liegen, z. B. 50 Atmosphären oder noch
höher, können ebenso angereichert werden. Der Gesamtdruck braucht nicht wesentlich höher als der
Äthylenpartialdruck zu sein; andererseits können die Gesamtdrücke beträchtlich über dem Äthylenpartialdruck
liegen, z. B. durch Verwendung von molekularem Sauerstoff in Form einer stickstoffreichen Stickstoff-Sauerstoff-Mischung.
Die Reaktion kann ausgeführt werden dadurch, daß man eine Gasmischung aus dem umzusetzenden
Olefin und molekularem Sauerstoff durch die Katalysatorlösung hindurchleitet, wobei der austretende
Gasstrom den entstehenden Ester mitführt. Bei einer abgewandelten Arbeitsmethode kann der Druck so
hoch sein, daß die Reaktionsprodukte im Nebenreaktor verbleiben und sie hierauf in flüssiger Phase
abgetrennt werden, indem der Druck herabgesetzt wird und die Reaktionsprodukte durch herkömmliche
Methoden, z. B. durch Verdampfen, abgetrennt werden. Diese Ausführungsart hat jedoch den Nachteil,
daß sich eine höhere Menge von Aldehyd oder Keton pro Einheitsmenge Monoester bilden kann.
709 610/557
3 4
Die Reaktionsteilnehmer sollen möglichst wasser- Herstellung von Polymeren dienen, welche ihrerseits
frei verwendet werden. Normalerweise wird die Re- z. B. für die Herstellung von Anstrichmitteln verwenaktion
bei einer gleichbleibenden Wasserkonzen- det werden können, tration ausgeführt; diese kann z. B. 4 bis 6 Gewichtsprozent
der gesamten Reaktionsteilnehmer betragen. 5 Beispiell
Wasser wird laufend durch die Regenerierung des _, . , , _
Redoxsystems gebildet, und so, wenn diese und die Es wul"de eine Losung folgender Zusammenstellung
Esterproduktion in der gleichen Zone ausgeführt hergestellt:
werden, wird gewöhnlich laufend etwas Wasser abge- Palladium(II)-chlorid 17,6 g 0,1 Mol
trennt. Gegebenenfalls kann die Reaktionsmischung io Lithiumchlorid 4,2 g 0,1 Mol
durch zwei Zonen im Kreis geführt werden, wobei
in der ersten Zone das Olefin umgesetzt wird, nach Lithiumacetat 79,2 g 1,2 Mol
der Abtrennung des Esters wird dann in der zweiten Kupfer(II)-acetat 81,7 g 0,45 MoI
Zone das Redoxsystem mit Sauerstoff regeneriert, E i " e 11
wobei das Wasser aus der Reaktionsmischung in der 15 ' °
zweiten Zone abgetrennt wird.
zweiten Zone abgetrennt wird.
Bevorzugt wird in dem erfindungsgemäßen Ver- Diese Katalysatorlösung wurde auf eine Temperafahren
Palladium(II)-chlorid verwendet, aber andere tür von 100° C erwärmt und 5 Stunden lang eine
Palladiumsalze, wie Palladium(II)-bromid und Sauerstoff äthylengasmischung hindurchgeleitet, wobei
Palladium(II)-acetat sind ebenfalls geeignet. Die Ver- 20 die Durchflußgeschwindigkeit des Sauerstoffs 20 l/h
wendung von Palladiumfluorid ist jedoch ausge- und die des Äthylens 4 l/h betrug. Der Druck war
schlossen. Es ist auch vorteilhaft, wenn Halogen- durchgehend atmosphärischer Druck. Durch Analyse
ionen gegenwärtig sind; diese können durch die Ge- wurde gezeigt, daß das Reaktionsprodukt die folgengenwart
eines Metallhalogenide in die Reaktions- den Verbindungen enthielt: mischung gebracht werden, z. B. durch ein Alkali- 25
metall oder ein Erdalkalimetallhalogenid; Lithium- Vinylacetat 0,8 g
metall oder ein Erdalkalimetallhalogenid; Lithium- Vinylacetat 0,8 g
chlorid ist besonders geeignet. Acetaldehyd 22,5 g
Das in dem vorliegenden Verfahren angewendete . . "
Redoxsystem ist vorzugsweise ein Kupfer(II)-salz. Es Athylidenediacetat 100 g
ist auch möglich, für diesen Zweck Eisen(III)-salze zu 30
verwenden, auch organische Redoxsysteme wie Die Reaktion wurde wiederholt, indem die gleiche
Parabenzochinon, Durochinon oder 2-Äthylantra- Katalysatorlösung verwendet wurde. Bei dieser Ge-
chinon können angewendet werden. Es ist möglich, legenheit betrug der Druck 25 Atmosphären absolut,
zwei oder mehrere von diesen Verbindungen gemein- die Partialdrücke betrugen 8 Atmosphären Äthylen,
sam anzuwenden. 35 1 Atmosphäre Sauerstoff und 16 Atmosphären Stick-
Entweder die Carbonsäure oder das carbonsaure stoff. Die gesamte Gasdurchflußgeschwindigkeit beSalz,
im allgemeinen beide, sollen dem gewünschten trug 2m3/h. Wie vorher betrug die Reaktionstempebzw,
herzustellenden Ester entsprechen. So muß, ratur 100° C, und das Verfahren wurde 5 Stunden
wenn das vorliegende Verfahren für die Herstellung lang durchgeführt. Am Ende dieser Zeit ergab die
von Acetaten angewendet wird, entweder Essigsäure 40 Analyse des Reaktionsproduktes
oder ein Acetat zugegen sein, und im besonderen ist
es wünschenswert, beide anzuwenden. Von den Vinylacetat
223 g
carbonsauren Salzen, die angewendet werden können, Acetaldehyd 118 g
sind jene, die sich von Alkalimetallen ableiten, am ....
besten geeignet. Zum Beispiel sind Lithium- und Na- 45 Athylidenediacetat 16g
triumsalze besonders geeignet. Diese können in situ
hergestellt werden, z. B. indem das entsprechende Aus diesem Ergebnis ist ersichtlich, daß die An-
Metallcarbonat zu der Reaktionsmischung, die be- wendung von erhöhtem Druck zu einer bemerkens-
reits Carbonsäure enthält, zugegeben wird. werten und gänzlich unerwarteten Erhöhung des
Ein großer Bereich von Carbonsäuren und carbon- 50 Verhältnisses von Vinylacetat zu Äthylidendiacetat
sauren Salzen können in dem vorliegenden Verfah- führt,
ren angewendet werden. Die bevorzugten Säuren sind
ren angewendet werden. Die bevorzugten Säuren sind
niedrige gesättigte aliphätisctie Monocarbonsäuren, Beispiel 2
wie z. B. Essigsäure und Propionsäure. Höhere
gesättigte alip.hatische Monocarbonsäuren, wie 55 Eine Katalysatorlösung wie im Beispiel 1 wurde in
n-Capronsäure und aromatische Monocarbonsäuren, einen Reaktor, der aus einer widerstandsfähigen
wie Benzoesäure, können ebenfalls angewendet Nickellegierung hergestellt war, gegeben. Die Lösung
werden. ■ ... wurde auf eine Temperatur von 100° C erwärmt und
Sauerstoff kann elementar oder in Mischung mit eine Gasmischung, die Äthylen und Sauerstoff oder
einem inerten Gas, wie Stickstoff, verwendet werden. 60 Äthylen, Sauerstoff und Stickstoff enthielt, mit einer
Das vorliegende Verfahren wird bei Temperaturen Geschwindigkeit von 2 m3 pro Liter Katalysator, in
im Bereich von 60 bis 160° C durchgeführt, wobei der Stunde hindurchgeführt. Vinylacetat, Acetaldehyd
solche in der Gegend von 100° C bevorzugt werden. und Wasser wurden von dem ausströmenden Gas-
Bei einem gegebenen Gesamtdruck ergibt eine Er- strom abgeschieden. Von dem gebildeten Äthylenhöhung
des Olefinpartialdruckes ein Anwachsen des 65 diacetat wurde einiges aus dem Gasstrom abgetrennt
Verhältnisses von gebildetem Mono- zu Diester. und das übrige im Reaktionskessel bestimmt. Die Er-
Die Ester, die durch das erfindungsgemäße Verfah- gebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammen-
ren hergestellt werden, z. B. Vinylacetat, können zur gefaßt:
Gesamtdruck, atii
Äthylendruck, atü
Sauerstoffdruck, atü
Stickstoffdruck, atü
Raum—Zeit—Ausbeuten
(Mol pro Liter Lösung pro Stunde)
Vinylacetat
Acetaldehyd
Äthylidenediacetat
Eine Katalysatorlösung folgender Zusammenstellung wurde hergestellt:.
Palladium(II)-chlorid .. 0,352 g 0,0005MoI
Lithiumchlorid 2,5 g 0,06MoI
Lithiumacetat 130 g 2,0 Mol
Kupfer(II)-acetat 31g 0,17MoI
Essigsäure ; 11
Diese Lösung wurde auf eine Temperatur von 120° C erwärmt und eine Gasmischung aus Äthylen
und Sauerstoff, die 7 Volumprozent Sauerstoff enthielt, mit einer Geschwindigkeit von 10001 pro Stunde,
gemessen bei Raumtemperatur, hindurchgeleitet. Der Arbeitsdruck betrug 17,5 atü. Die Reaktionsdauer
betrug 20 Stunden. Eine Analyse des Reaktionsgemisches ergab, daß die gleichbleibende Wasserkonzentration
4,7 Gewichtsprozent betrug. Die durchschnittliche Herstellungsgeschwindigkeit der erhaltenen
Verbindungen war wie folgt, wobei die Geschwindigkeiten in Mol pro Liter Katalysator in der
Stunde angegeben sind:
Vinylacetat 0,97
Acetaldehyd 0,43
Kohlendioxyd 0,08
Methylchlorid 0,013
Äthylchlorid 0,002
Buten 0,008
Eine Lösung folgender Zusammenstellung wurde hergestellt:
Palladium(II)-chlorid .. 0,352 g 0,0005MoI
Lithiumchlorid 3,5 g 0,084 Mol
Lithiumacetat 130 g 2,0 Mol
Kupfer(II)-acetat 27,2 g 0,15 Mol
Essigsäure 11
Die Lösung wurde auf eine Temperatur von 100° C erwärmt und eine Gasmischung, die Äthylen
und Sauerstoff enthielt, mit einer Geschwindigkeit von 1600 1 pro Liter Lösung in der Stunde, gemessen
bei Atmosphärendruck, hindurchgeführt. Der Sauerstoffdruck in der Gasmischung betrug 1,19 kg pro
Quadratzentimeter.
In der folgenden Tabelle sind die Gesamtbildungsgeschwindigkeiten von organischen Verbindungen
(diese sind beinahe ausschließlich Vinylacetat und
244 | 1 | 60 | 6 | 28 | 28 |
15,4 | 26,6 | ||||
0 | 1,4 | 1,4 | |||
0,07 | 11,2 | 0 | |||
0,28 | 0,78 | 0,88 | |||
0 | 0,68 | 0,80 | |||
Spuren | weniger als | weniger als | |||
0,09 | 0,01 | 0,01 | |||
0,13 | |||||
28 | |||||
9,8 | |||||
1,4 | |||||
16,8 | |||||
0,58 | |||||
0,54 | |||||
0,01 | |||||
Acetaldehyd) für zwei verschiedene Gesamtdrücke zusammen mit dem molaren Verhältnis von Vinylacetat
zu Acetaldehyd angegeben.
ao
Gesamtdruck in atü |
Gesamtbildungs geschwindigkeit Mol pro Liter pro Stunde |
Molares Verhältnis Vinylacetat zu Acetaldehyd |
17,5 28 |
1,3 1,6 |
2 : 1 2,4:1 |
35
40
Drei Lösungen folgender Zusammenstellung wurden hergestellt:
Palladium(II)-chlorid 7,04 g 0,04 Mol
Lithiumchlorid 3,36 g 0,08MoI
Lithiumacetat 66,0 g 1,0MoI
Kupfer(II)-acetat 81,7 g 0,45MoI
Essigsäure 11
Jede dieser Lösungen wurde mit einer Propylensauerstoffmischung umgesetzt, welche 90 Volumprozent
Propylen und 10 Volumprozent Sauerstoff enthielt. Die Reaktionstemperatur betrug in jedem Falle
100° C. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt:
50
Druck, kg/cm2
Dauer, Stunden
Wasser am Ende des Versuchs, Gewichtsprozent..
Gesamtes Produkt, Mol ..
Bildungsgeschwindigkeit
Mol/l/h
Mol/l/h
Analyse des Produktes,
Molprozent
Molprozent
Allylacetat
Isopropenylacetat
n-Propenylacetat
Kohlendioxyd
Aceton
Acrolein
Versuchsnummer
6,65 5,5
1,0 0,86
0,16
7,0 23,0 25,0 21,5 21,4
17,5 1,75
2,9
2,43
1,4
9,7 25,0 20,2
7,6 37,4
Claims (1)
1. Verfahren zur Herstellung von ungesättigten
Eine Katalysatorlösung folgender Zusammenstel- Estern von Monocarbonsäure durch Umsetzung
lung wurde hergestellt: eines Olefins mit einer Monocarbonsäure in
Palladium(II)-chlorid 7,0 g 0,04 Mol 5 Gegenwart von Palladiumsalzen als Katalysator,
eines unter den Reaktionsbedingungen dissoziier-Lithmmchlorid
16,8 g 0,4MoI ten Saizes emer Monocarbonsäure und eines
Lithiumacetat 66,0g 1,0MoI Redoxsystems, dadurch gekennzeichnet,
,, r /TTX . . O1_ rv^r-Λτι daß man ein Olefin mit höchstens 4 C-Atomen,
Kupfer(II)-acetat 81,7 g 0,45 Mol 10 bei 60 bis mö c, vorzugsweise bei etwa 100° C
Essigsäure 11 umsetzt, wobei der Partialdruck des Olefins ober
halb 5 kg/cm2, vorzugsweise zwischen 5 und 50 kg/cm2, liegt.
Die Lösung wurde mit einer Gasmischung, die 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-
Propylen und Sauerstoff enthielt, umgesetzt. Die 15 kennzeichnet, daß man während der Reaktion
Reaktionsbedingungen waren die gleichen wie im eine gleichbleibende Wasserkonzentration von 4
Beispiel 4. Die Ergebnisse sind in der folgenden bis 6 Gewichtsprozent aufrechterhält.
Tabelle zusammengefaßt: 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Reaktion in Gegenwart
Propylendruck, kg/cm2 0,21 5,6 20 von Halogenionen, vorzugsweise in Form eines
Analyse des Produktes, Molprozent Alkalimetall- oder Erdalkalimetallhalogenids, ins-
. R0 besondere als Lithiumchlond durchgeführt wird.
Monoester 9 43 In Betracht gezogene Druckschriften:
Diester 11 0 25 UdSSR-Anmeldung Nr. 137 511.
709 610/557 7.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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ID=10236506
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SU137511A1 (ru) * | 1960-04-19 | 1960-11-30 | М.Н. Варгафтик | Способ получени сложных альфа-алкениловых эфиров |
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- 1963-07-06 ES ES0289738A patent/ES289738A1/es not_active Expired
Patent Citations (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
SU137511A1 (ru) * | 1960-04-19 | 1960-11-30 | М.Н. Варгафтик | Способ получени сложных альфа-алкениловых эфиров |
Also Published As
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ES289738A1 (es) | 1963-11-01 |
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