[go: up one dir, main page]

DE1235977B - Kombiniertes Strassen-Schienenfahrzeug - Google Patents

Kombiniertes Strassen-Schienenfahrzeug

Info

Publication number
DE1235977B
DE1235977B DEC18532A DEC0018532A DE1235977B DE 1235977 B DE1235977 B DE 1235977B DE C18532 A DEC18532 A DE C18532A DE C0018532 A DEC0018532 A DE C0018532A DE 1235977 B DE1235977 B DE 1235977B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling device
shut
valve
vehicle
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18532A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Alan Browne
John Albert Burke
George John Sennhauser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHESAPEAKE AND OHIO RAILWAY Co
Original Assignee
CHESAPEAKE AND OHIO RAILWAY Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHESAPEAKE AND OHIO RAILWAY Co filed Critical CHESAPEAKE AND OHIO RAILWAY Co
Publication of DE1235977B publication Critical patent/DE1235977B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/18Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles
    • B61D3/182Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers
    • B61D3/184Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers the heavy vehicles being of the trailer or semi-trailer type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; AMPHIBIOUS OR LIKE VEHICLES; CONVERTIBLE VEHICLES
    • B60F1/00Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor
    • B60F1/04Vehicles for use both on rail and on road; Conversions therefor with rail and road wheels on different axles
    • B60F1/046Semi-trailer or trailer type vehicles without own propelling units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Kombiniertes Straßen-Schienenfahrzeug Die Erfindung betrifft ein kombiniertes Straßen-Schienenfahrzeug, das als Sattelfahrzeug ausgebildet und mit anderen, gleichen Fahrzeugen zu einem Zug zusammenstellbar ist, mit einer vorderen Kupplungseinrichtung, die an das hintere Ende des vorhergehenden Fahrzeuges anschließbar ist und den alleinigen Träger für das vordere Ende des Fahrzeuges darstellt, ferner mit am hinteren Ende angeordneten, durch einen umsteuerbaren pneumatischen Motor wahlweise in die Betriebsstellung verschiebbaren Radsätzen für Straßenbetrieb und Schienenbetrieb, einer am hinteren Ende vorgesehenen Kupplungseinrichtung, die geöffnet werden kann und die vordere Kupplungseinrichtung des benachbarten Fahrzeuges aufnimmt, einer sich zu der hinteren Kupplungseinrichtung erstreckenden Druckluftleitung, einem in der Nähe der hinteren Kupplungseinrichtung angeordneten Absperrhahn für die Druckluftleitung und einem Steuerorgan für den Motor, das dessen Drehzahl und dessen Laufrichtung steuert.
  • Bei Fahrzeugen der vorstehenden Bauart gibt es, wenn sie zu einem Zug zusammengestellt betrieben werden, zwei Situationen, in denen eine falsche Betätigung der hinteren Kupplungseinrichtung und des Steuerorgans für den Motor, der das Fahrzeug vom Straßenbetrieb in den Schienenbetrieb und umgekehrt überführt, zu schweren Beschädigungen führen kann.
  • Zu der ersten gefährlichen Situation kommt es, wenn die hintere Kupplungseinrichtung geöffnet wird. In einem solchen Fall kann das vordere Ende des benachbarten Fahrzeuges auf die Schienen oder auf die Straße fallen.
  • Die zweite gefährliche Situation ergibt sich, wenn durch Betätigung des Steuerorgans für den Motor dieser in Gang gesetzt wird und die Straßenräder in die Betriebsstellung gebracht werden, während das Fahrzeug auf Schienen betrieben wird, oder die Schienenräder in die Betriebsstellung gebracht werden, wenn das Fahrzeug auf .der Straße betrieben wird. Hierbei senken sich das hintere Ende des Fahrzeuges und das vordere Ende des daran angeschlossenen benachbarten Fahrzeuges, so daß schwere Schäden an den Kupplungseinrichtungen entstehen können. Außerdem werden, wenn die Fahrzeuge auf Schienenbetrieb eingestellt sind, bei einer solchen unsachgemäßen Bedienung statt der Schienenräder die Straßenräder und umgekehrt, wenn die Fahrzeuge auf Straßenbetrieb eingestellt sind, statt der Straßenräder die Schienenräder abgesenkt, obgleich die Fahrzeuge schon zusammengekuppelt sind. Die Gefahr, daß dies nicht rechtzeitig bemerkt wird, ist groß; wenn der Zug .dann in Bewegung gesetzt wird, sind schwere Beschädigungen in der Regel die Folge.
  • Bei den bekannten auf Schienen- oder auf Straßenbetrieb einstellbaren Sattelfahrzeugen sind keinerlei Vorkehrungen getroffen, um eine unsachgemäße Bedienung, die zu den beiden vorstehend erwähnten gefährlichen Situationen führen würde, zu verhindern. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, diesem Mangel abzuhelfen und somit die Betriebssicherheit des Fahrzeuges wesentlich zu erhöhen.
  • Das wird erfindungsgemäß durch zwei zwischen den einzelnen Betätigungseinrichtungen wirksame Verriegelungseinrichtungen erreicht, von denen die eine eine Betätigung des Handgriffs zum öffnen der hinteren Kupplungseinrichtung verhindert, wenn der Absperrhahn für die Druckluftleitung geöffnet ist, während die andere Verriegelungseinrichtung gleichzeitig eine Bewegung des Handgriffs für das Motorsteuerorgan verhindert.
  • Der Absperrhahn für die Druckluftleitung wird geöffnet, nachdem der gewünschte Radsatz eines Fahrzeuges in .die Betriebsstellung gebracht worden ist und das folgende Fahrzeug mit dem vorhergehenden zusammengekuppelt worden ist. Danach ist es bei dem erfindungsgemäßen Fahrzeug nicht mehr möglich, die hintere Kupplungseinrichtung zu öffnen oder das Motorsteuerorgan zu betätigen, so daß es auch nicht mehr zu einer der beiden geschilderten gefährlichen Situationen kommen kann.
  • Vorzugsweise ist noch eine weitere Verriegelungseinrichtung vorgesehen, welche eine Bewegung des Absperrhahnes für die Druckluftleitung in die geöffnete Stellung verhindert, wenn die vordere Kupplungseinrichtung des folgenden Fahrzeuges nicht in die hintere Kupplungseinrichtung des vorauslaufenden Fahrzeuges eingekuppelt ist. Diese weitere Verriegelungseinrichtung verhindert einen Druckluftverlust aus der Druckluftleitung durch vorzeitiges Öffnen des Absperrhahnes.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung für den Absperrhahn besteht darin, daß sie einen Nockenstift aufweist, der zu Beginn der öffnungsbewegung des Absperrhahnes vor einen Nocken tritt und ein öffnen der hinteren Kupplungseinrichtung verhindert, wenn der Absperrhahn geöffnet ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausbildung der einen Verriegelungseinrichtung besteht darin, daß das Betätigungsgestänge für den Absperrhahn einen Hebel und das Betätigungsgestänge für die hintere Kupplungseinrichtung einen weiteren Hebel aufweist, die in zueinander parallelen Ebenen um im Abstand befindliche Drehpunkte verschwenkbar sind, und als Anschlag ein an einem Arm des ersten Hebels angebrachter Nockenstift dient, der entlang einer die Anschlagfläche bildenden Nockenkante verschiebbar ist, die in der dem geschlossenen Zustand der hinteren Kupplungseinrichtung entsprechenden Stellung entlang eines zu dem Drehpunkt des ersten Hebels konzentrischen Kreisbogens verläuft dnd so lang ist, daß der Nockenstift außer in der geschlossenen Stellung des Absperrhahnes stets vor der Nockenkante liegt.
  • Es empfiehlt sich im Zusammenhang mit der beschriebenen Ausbildung, an die die Anschlagfläche bildende Nockenkante auf der Seite, auf der der Nockenstift beim Schließen des Absperrhahnes aus seiner Bewegungsbahn heraustritt, eine weitere, zu dem Drehpunkt des zweiten Hebels konzentrische, etwa kreisbogenförmige Stirnfläche anzuschließen. Hierdurch wird erreicht, daß der Absperrhahn auch dann nicht geöffnet werden kann, wenn die vordere Kupplungseinrichtung des benachbarten Fahrzeuges zwar voll in die hintere Kupplungseinrichtung eingeführt worden ist, diese aber nicht richtig geschlossen ist. Die Tatsache, daß der Absperrhahn nicht geöffnet werden kann, obgleich die beiden Kupplungseinrichtungen zusammengeführt worden sind, stellt eine Anzeige für eine fehlerhafte Schließstellung der hinteren Kupplungseinrichtung dar und verhindert überdies in einem solchen Fall einen unerwünschten Druckluftverlust aus der Druckluftleitung.
  • Eine betriebssichere, einfache Ausbildung der anderen Verriegelungseinrichtung besteht erfindungsgemäß darin, daß das Betätigungsgestänge für das Motorsteuerorgan eine Welle mit einem Handgriff aufweist und das Betätigungsgestänge für den Absperrhahn mit einem parallel zu der Welle verschiebbaren Joch ausgestattet ist, das bei geöffnetem Absperrhahn den Handgriff umspreizt.
  • Die weitere Verriegelungseinrichtung kann aus einem in der hinteren Kupplungseinrichtung gleitbar gelagerten, von der vorderen Kupplungseinrichtung zurückstoßbaren Kolben mit Mitteln zum Arretieren der Spindel für den Absperrhahn bestehen. Als solche Mittel empfehlen sich Abflachungen an der Spindel und eine Ausnehmung in dem Kolben, die in der zurückgestoßenen Stellung des Kolbens mit den Spindelabflachungen zusammenwirkt und die Spindel blockiert.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Straßen-Schienenfahrzeuges mit in Betriebsstellung befindlichen Straßenrädern, F i g. 2 die Seitenansicht des Fahrzeuges gemäß F i g. 1 mit in Betriebsstellung befindlichen Schienenrädern, F i g. 3 die Draufsicht auf die Radaufhängung bei dem Fahrzeug gemäß F i g. 1 und 2, wobei auch die einzelnen Betätigungseinrichtungen dargestellt sind, F i g. 4 die Draufsicht in vergrößertem Maßstab auf die Betätigungseinrichtungen und die hintere Kupplungseinrichtung, den Absperrhahn und das Motorsteuerorgan, F i g. 5 eine Seitenansicht dieser Betätigungseinrichtungen, wobei sich die hintere Kupplungseinrichtung im Schnitt entlang der Linie 5-5 in F i g. 3 darstellt, F i g. 6 eine Seitenansicht im Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 3, die die Wirkungsweise des Motors zum Verschwenken der Radsätze sowie das Motorsteuerorgan mit zugehörigem Betätigungsgestänge erkennen läßt und auch Teile des Bedienungsgestänges für die hintere Kupplungseinrichtung zeigt, F i g. 7 eine Seitenansicht der hinteren Kupplungseinrichtung, F i g. 8 die Ansicht der hinteren Kupplungseinrichtung von unten mit Darstellung der in sie eingeführten vorderen Kupplungseinrichtung des benachbarten Fahrzeuges, F i g. 9 die hintere Kupplungseinrichtung im Längsschnitt entlang der Linie 9-9 in F i g. 8 und F i g. 10 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab entlang der Linie 10-10 in F i g. 9.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte Fahrzeug 10 weist einen Laderaum 11 auf, der auf einem Rahmen 12 mit einem sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckenden Mittelbalken 13 angeordnet ist. An dem Rahmen 12 ist eine Radaufhängung 14 angebracht, die Straßenräder 15 und Schienenräder 16 aufweist.
  • Das Fahrzeug 10 ist mit einer hinteren Kupplungseinrichtung 17 und mit einer vorderen Kupplungseinrichtung 18 ausgestattet, von denen die vordere den Einsteckteil und die hintere den Muffenteil der Wagenkupplung bildet. Die Radaufhängung 14 trägt das hintere Ende des Fahrzeuges 10 und das vordere Ende eines an dieses angekuppelten weiteren Fahrzeuges. Eine ausfahrbare Stütze 20 trägt das vordere Ende des Fahrzeuges, wenn dieses abgekuppelt ist.
  • Die Radaufhängung 14 weist eine quer verlaufende Torsionsfedereinrichtung 21 und damit verbundene Straßenradarme 22 und Schienenradarme 23 auf, an denen die Straßenräder 15 bzw. die Schienenräder 16 angebracht sind.
  • Die F i g. 1 der Zeichnung zeigt die Straßenräder 15, die F i g. 2 die Schienenräder 16 in der Betriebsstellung. Zum Herbeiführen der gewünschten Betriebsstellung sind .die Radarme 22 und 23 mittels eines umsteuerbaren pneumatischen Antriebsmotors 27 verschwenkbar, der an einer Konsole 12 a (F i g. 6) des Rahmens 12 angebracht ist.
  • Der Antriebsmotor 27 ist über eine Schraubenspindel 29 mit Mutter 30 (F i g. 6) und einen von der Torsionsfeder 21 abstehenden Hebel 31 mit dieser verbunden. Der Schraubentrieb 29, 30 setzt die Drehung der Motorwelle in eine Schwenkung .des Hebels 31 um, die wiederum mit einer Verschiebung der Radsätze in die Betriebsstellung und aus dieser heraus einhergeht.
  • Gemäß F i g. 7, 8 und 9 weist die hintere Kupplungseinrichtung 17, die den Muffenteil der Wagenkupplung darstellt, einen Kupplungskörper 32 mit einer nach innen zu verjüngten Muffenöffnung 33 von vorzugsweise viereckigem Querschnitt auf. In die Muffenöffnung 33 ragen zurückziehbare Haltekolben 40 für die als Steckteil ausgebildete vordere Kupplungseinrichtung 18 des benachbarten Fahrzeuges hinein. Die Haltekolben 40 gleiten in Führungsrohren 41 und werden durch Druckfedern 42 in die Haltestellung gedrückt.
  • Wenn die vordere Kupplungseinrichtung 18 vollständig in der Muffenöffnung 33 .der hinteren Kupplungseinrichtung 17 steckt, wird sie von hinten durch die Haltekolben 40 darin festgehalten. Schräge Flächen 53 und 56 an der vorderen Kupplungseinrichtung 18 bzw. an den Haltekolben 40 erleichtern das Zusammenstecken der Kupplung.
  • Die Haltekolben 40 sind mittels schwenkbarer U-förmiger Bügel 57 betätigbar, die vertikale parallele Arme 59 und 60 aufweisen. Der Arm 59 ist drehbar im Kupplungskörper 32 gelagert, und der Arm 60 trägt ein starr mit ihm verbundenes Joch 62, an dem die aus dem Kupplungskörper 32 herausragenden Schäfte 63 der Haltekolben 40 befestigt sind.
  • Die Bügel 57 sind mittels von ihnen abstehender Hebel 66 bzw. 67 gleichzeitig verschwenkbar. Das innere Ende des Hebels 66 bildet einen mit einem Schlitz 69 versehenen Nocken 66a, der eine gebogene Nockenkante 70 aufweist. Die Nockenkante 70 endet an einer Stirnfläche 71 am freien Ende des Hebels 66 und bildet mit dieser eine Steuerkante 72, deren Zweck später noch beschrieben wird. Der Nocken 66a befindet sich unter dem freien Ende des Hebels 67. Dieser ist an seinem freien Ende mit einem gleitbar in den Schlitz 69 eingreifenden Stift 74 versehen, so daß er gemeinsam mit dem Hebel 66 betätigt wird.
  • Zum Öffnen der Kupplungseinrichtung 17 ist eine von Hand bedienbare Betätigungseinrichtung vorgesehen, die gemäß F i g. 3 bis 9 einen von dem Hebel 66 im Winkel abstehenden, starr daran angebrachten Hebel 76 aufweist. Der Hebel 76 ist über eine sich quer zum Fahrzeug nach außen erstreckende Schubstange 78 mit einem Handgriff 79 verbunden. Die Schubstange 78 ist an ihrem äußeren Ende in einer Befestigungslasche 80 gelagert und geführt.
  • Wenn der Handgriff 79 nach außen gezogen wird, werden die Haltekolben 40 zurückgezogen und damit die hintere Kupplungseinrichtung 17 geöffnet. Der Handgriff 79 weist einen sich nach innen erstreckenden Stangenteil 78 a auf, der über der Schubstange 78 liegt und dessen freies Ende einen mit der Lasche 80 zusammenwirkenden Anschlag 81 bildet, der an der Lasche 80 anliegt, wenn der Handgriff 79 nach außen gezogen und die Schubstange 78 zum Festhalten der Kupplung in der geöffneten Stellung angehoben worden ist.
  • Eine Druckluftleitung 83 ist im Mittelbalken 13 angeordnet und mündet beiderseits über Durchgänge in den Kupplungseinrichtungen 17 und 18. Das an der hinteren Kupplungseinrichtung 17 befindliche Druckluftleitungsende 83a steht mit einem axialen Durchgang 85 in Verbindung, in den eine Kupplungsbuchse 87 eingebaut ist.
  • Die Kupplungsbuchse 87 ist an ihrem inneren Ende mit einem ringförmigen Sitz 89 versehen, der einen Teil eines Absperrhahnes 90 bildet. Der Hahn weist ein mit dem Sitz 89 zusammenwirkendes drehbares kugelförmiges Hahnküken 91 auf, das mittels einer Spindel 92 betätigbar ist. Die Spindel 92 ist in einer Öffnung 93 des Kupplungskörpers 32 drehbar gelagert und über einen Teil ihrer Länge auf gegenüberliegenden Seiten mit Abflachungen 96 versehen. Der abgeflachte Teil .der Spindel 92 erstreckt sich durch eine axiale Bohrung 97 im Kupplungskörper 32.
  • Am anderen Ende mündet die Druckluftleitung 83 über einen axialen Durchgang 104 in dem Kugelteil 45 bzw. in dem Kopfstück 50 der vorderen Kupplungseinrichtung 18. Wenn der vordere Kupplungsteil 18 vollständig in den hinteren Kupplungsteil 17 eingesteckt ist, drückt eine aus dem Kupplungsteil 17 vorragende Packung 88 gegen das Kopfstück 50 des Kupplungsteiles 18, wodurch eine abgedichtete Verbindung zwischen den Luftdurchgängen der beiden Kupplungsteile 17 und 18 gewährleistet ist.
  • Der hintere Kupplungsteil 17 ist mit einer Verriegelungseinrichtung versehen, die ein Öffnen des Absperrhahnes 90 verhindert, wenn der vordere Kupplungsteil 18 nicht vollständig in die Muffenöffnung 33 eingesteckt ist. Diese Verriegelungseinrichtung weist einen in der axialen Bohrung 97 gleitenden Kolben 106 auf, der mit dem abgeflachten Teil 96 der Spindel 92 zusammenwirkt. Wie die F i g. 10 zeigt, ist der Kolben 106 mit einem Längsschlitz 107 versehen, der über ein Stück seiner Länge nur etwas breiter ist als der seitlich abgeflachte Teil 96 der Spindel 92 und somit eine Verriegelungsausnehmung 107 a enthält, die eine Drehung der Spindel 92 verhindert. Über ein sich daran anschließendes Stück seiner Länge ist der Längsschlitz 107 mit einer Aussparung 107 b versehen, die etwas breiter ist als der Durchmesser der Spindel 92 und die eine freie Drehung des abgeflachten Teiles 96 gestattet. Eine hinter dem Kolben 106 in die Bohrung 97 eingesetzte Druckfeder 108 trachtet den Kolben 106 nach außen zu drücken, so daß dessen freies Ende, wie in F i g. 9 zu sehen ist, in .die Muffenöffnung 33 hineinragt, wenn der vordere Kupplungsteil 18 aus dieser herausgezogen ist.
  • Wenn der vordere Kupplungsteil 18 aus der Muffenöffnung 33 herausgezogen ist, befindet sich das Hahnküken 91 in seiner geschlossenen Stellung, wobei die Spindel 92 durch den mit ihrem abgeflachten Teil 96 zusammenwirkende Ausnehmung 107a umdrehbar festgehalten wird. Wenn der vordere Kupplungsteil 18 hingegen in die Muffenöffnung 33 eingesteckt ist, wird der Kolben 106 in die axiale Bohrung 97 zurückgestoßen, in welchem Fäll sich der die breitere Aussparung aufweisende Teil 107b des Kolbenschlitzes 107 bei dem abgeflachten Teil 96 der Spindel 92 befindet und diese somit zum Öffnen des Hahnkükens 91 frei gedreht werden kann.
  • Die Einrichtung zur Betätigung des Hahnkükens 91 zwischen seiner geöffneten Stellung und seiner Schließstellung weist zwei Stangen 110 und 111 auf, die sich von dem hinteren Kupplungsteil 17 zu der "leichen Seite nach außen hin erstrecken, auf der sich auch der Handgriff 79 der Einrichtung zum Öffnen der Kupplung befindet. Das innere Ende der Stange 111 ist mit dem äußeren Ende der Stange 110 durch ein Gelenk 112 (F i g. 4) verbunden, das während der Betätigung des Halmkükens 91 eine be-Qrenzte Schwenkung der Stange 110 gestattet. An dem äußeren Ende der Stange 111 befindet sich ein Handgriff 113.
  • Diese Einrichtung ist darüber hinaus noch mit einem Hebel 114 ausgestattet, der an dem äußeren Ende der Spindel 92 befestigt ist (F i g. 8 und 9). Der Hebel 114 trägt einen Stift 115, der an dem Arm 114a des Hebels 114 in der Nähe von dessen äußerem Ende befestigt ist. Von diesem Stift ragt ein Ende über den Arm 114a vor und wirkt als Nockenstift 116 mit der Nockenkante 70 des Hebels 66 zusammen. An das andere Ende des Stiftes 115 ist das nach innen zu gerichtete Ende der Stange 110 angeschlossen.
  • Wenn sich der Hebel 114 in der in F i g. 4 gezeigten Stellung befindet, ist der Absperrhahn 90 geschlossen; er ist offen, wenn der Hebel 114 die in F i g. 8 gezeigte Stellung einnimmt. Aus F i g. 8 geht außerdem hervor, daß die Spindel 92 im wesentlichen auf der Längsmittelachse 118 des hinteren Kupplungsteils 17 angeordnet ist und der Stift 115 sich bei der Schwenkung des Armes 114a zur Betätigung des Halmkükens 91 zwischen der offenen und der geschlossenen Stellung über die Längsmittelachse 118 und durch eine Totpunktstellung hindurchbeweat.
  • In der Nähe der Spindel 92 ist an dem Kupplungsteil 17 ein Anschlagstift 119 angebracht. Eine Zugfeder 120, die einerseits an dem Stift 115 und andererseits an dem Stift 119 verankert ist, hält das Hahnküken 91 entweder in seiner offenen oder in seiner geschlossenen Stellung fest. Der Stift 119 bildet zugleich einen Anschlag zum Begrenzen der Bewegung des Hahnbetätigungshebels 114.
  • Der von dem Hahnbetätigungshebel 114 vorragende Nockenstift 116 bildet mit dem Nocken 66a des Hebels 66 eine Verriegelungseinrichtung, die ein Öffnen des Kupplungsteiles 17 verhindert, wenn sich das Hahnküken 91 in seiner geöffneten Stellung befindet. Diese Verriegelungseinrichtung verhindert auch jegliches unbeabsichtigte Lösen der Wagenkupplung. Die F i g. 8 zeigt diese Verriegelungseinrichtung in ihrer wirksamen Stellung, in der sich der Nockenstift 116 am inneren Ende des Nockens 66 a in der Verriegelungsaussparung 125 befindet, die an der Stelle ausgebildet ist, an der die gebogene Nockenkante 70 mit dem geraden Teil des Hebels 66 zusammentrifft. In diesem Zustand können die Hebel 66 und 67 nicht im Sinne eines Zurückziehens der Haltekolben 40 verschwenkt werden.
  • Wenn der Kupplungsteil 17 geöffnet werden soll, ist es zunächst notwendig, das Hahnküken 91 in seine ein Ausströmen von Druckluft aus der Leitung 83 verhindernde geschlossene Stellung zu bringen, wobei durch das entsprechende Verschwenken des Hebels 114 die Verriegelungseinrichtung in ihre unwirksame Stellung gelangt und die Haltekolben 411 sodann zurückgezogen werden können. Zum Verschwenken des Hebels 114 wird der Handgriff 113 einwärts geschoben, wobei der Nockenstift 116 entlang der Nockenkante 70 bis über die Steuerkante 72 hinaus verschoben wird und dann ein Verschwenken des Hebels 66 zuläßt.
  • Die gebogene Nockenkante 70 und die demgegenüber flachere, ebenfalls gebogene Stirnfläche 71 schneiden einander an der Steuerkante 72. Sie sind so ausgebildet, daß der Nockenstift 116 erst dann um die Steuerkante 72 herum gelangen kann, wenn die Haltekolben 40 des Kupplungsteiles 17 in die voll eingekuppelte Stellung gebracht worden sind. Wenn es also nicht möglich ist, den Nockenstift um die Steuerkante 72 herum zu bewegen, so ist dies eine Anzeige dafür, daß die Kupplung 17, 18 schlecht eingekuppelt ist, und das Hahnküken 91 kann darüber hinaus nicht in seine offene Stellung bewegt werden.
  • Wenn der Kupplungsteil 18 aus der Muffenöffnung 33 des Kupplungsteiles 17 herausgezogen ist, wird der Kolben 106 .durch diesen nicht mehr an einer Verschiebung in der Bohrung 97 unter dem Einffuß der Druckfeder 108 gehindert. Da sich das Halmküken 91 zu dieser Zeit in seiner geschlossenen Stellung befindet, nimmt der abgeflachte Teil 96 der Spindel 92 bezüglich des Kolbenschlitzes 107 eine Stellung ein, in der er von dessen Verriegelungsausnehmung 107a beiderseits gefaßt wird. Damit ist die Spindel 92 in der dem geschlossenen Zustand des Hahnkükens 91 entsprechenden Drehstellung durch den Kolben 106 so lange verriegelt, bis dieser wieder in die Bohrung 97 hineingestoßen wird.
  • Es ist somit offensichtlich, daß bei aus der Muffenöffnung 33 herausgezogenem Kupplungsteil 18 das Hahnküken 91 durch die eine Verriegelungseinrichtung in seiner geschlossenen Stellung verriegelt wird und nicht unbeabsichtigt oder unachtsam in seine offene Stellung gebracht werden kann. Es ist des weiteren zu ersehen, daß diese Verriegelungseinrichtung und eine zweite Verriegelungseinrichtung durch die Spindel 92 miteinander in solcher Weise verbunden sind, daß sich die zweite Verriegelungseinrichtung in ihrer Verriegelungsstellung befindet, wenn das Hahnküken 91. geöffnet ist. Es muß also zum Lösen der einen Verriegelungseinrichtung der Kupplungsteil 18 in den Kupplungsteil 17 eingesteckt werden, bevor das Hahnküken 91 in seine geöffnete Stellung bewegt werden kann, und die beiden Kupplungsteile 17 und 18 können erst wieder getrennt werden, wenn die zweite Verriegelungseinrichtung durch Schließen des Hahnkükens 91 entriegelt worden ist.
  • In diesem Zusammenhang ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die zwischen den beiden Verriegelungseinrichtungen bestehende Verknüpfung jegliche unrichtige Reihefolge beim Kuppeln und Entkuppeln, durch welche der Kupplungsmechanismus beschädigt werden könnte, verhindert. Die eine Verriegelungseinrichtung befindet sich bei leerer Muffenöffnung 33 in einer Stellung, in der sie ohne Beschädigung durch den Eintritt des Kupplungsteiles 18 entriegelt werden kann, während die zweite Verriegelungseinrichtung dabei ihre entriegelte Stellung einnimmt und die Haltekolben 40 somit ohne Beschädigung durch den in die Muffenöffnung 33 eintretenden Kupplungskopf 52 aufgestoßen werden können. Erst nach dem Einstecken des Kupplungsteiles 18 in die Muffenöffnung 33 wird die zweite Verriegelungseinrichtung durch öffnen des Hahnkükens 91 in die verriegelnde Stellung gebracht.
  • Der die Überführung von Straßenbetrieb auf Schienenbetrieb und umgekehrt bewirkende umsteuerbare pneumatische Motor 27 wird mittels eines Motorsteuerorgans gesteuert, das einen Umsteuerschieber 128 mit Betätigungsstange 129 und ein Drosselventil 130 mit Betätigungsstange 131 umfaßt. Die schwenkbare Betätigungsstange 129 des Umsteuerschiebers 128 ragt aus dem Gehäuse des Motors 27 radial heraus. In F i g. 6 ist sie in ihrer neutralen Mittelstellung dargestellt. Die Betätigungsstange 131 des Drosselventils 130 ist hin- und herbeweglich, sie befindet sich an einem Ende des Motors 27 und verläuft in radialer Richtung quer zur :Motorachse. Die Betätigungsstangen 129 und 131 stehen zueinander im wesentlichen senkrecht.
  • Für die Betätigung des Umsteuerschiebers 128 und des Drosselventils 130 ist eine Einrichtung vorgesehen, die sich zu den Betätigungsstangen 129 und 131 erstreckt und nacheinander auf diese einwirkt. Sie weist eine Welle 133 auf, die sich von der gleichen Seite des Fahrzeuges nach innen erstreckt, auf der auch der Handgriff 79 der Einrichtung zum öffnen der Kupplung angeordnet ist. Die Welle 133 befindet sich auch unmittelbar neben der Stange 111 der Einrichtung zum Betätigen des Absperrhahnes 90.
  • Die Welle 133 ist in der Nähe ihrer Enden drehbar an dem Fahrzeug gelagert. Ihr äußeres. Ende ist mit einem sich nach unten erstreckenden Handgriff 137 ausgestattet. In der Nähe ihres inneren Endes sind an der Welle 133 zwei von ihr abstehende Hebel 142 und 143 angebracht, die zueinander im wesentlichen senkrecht stehen. Die Hebel 142 und 143 stehen jeweils über eine Schubstange 144 bzw. 145 mit der Betätigungsstange 129 des Umsteuerschiebers 128 bzw. mit der Betätigungsstange 131 des Drosselventils 130 in Verbindung.
  • Der Hebel 142 ist in solcher Weise flexibel ausgebildet, daß er nachgibt, wenn er die Stange 129 bis zu ihrer Bewegungsgrenze hin betätigt hat. Er besteht zu .diesem Zweck aus zwei teleskopartig zusammenschiebbaren Teilen 142 a und 142 b und einer Feder, die den Teil 142b in einer aus dem Teil 142a vorstehenden Stellung zu halten trachtet. Der Teil 142b ist aber gegen die Kraft dieser Feder in den Teil 1.42 a hinein verschiebbar, wenn die Stange 129 die Grenze ihrer Schwenkbewegung erreicht hat, so daß es möglich ist, die Welle 133 zur Betätigung des Drosselventils 130 durch den Hebel 143 weiterzudrehen.
  • Das Drosselventil 130 gelangt durch axiale Verschiebung der Stange 131 nach links (F i g. 6) allmählich in die geöffnete Stellung. Die Verbindung der Schubstange l45 mit der Stange 131 ist so gestaltet, daß ein gewisser Totgang vorhanden ist.
  • Zu Beginn der Drehung der Welle 133 mittels des Hebels 142 wird nur die Betätigungsstange 129 des Umsteuerschiebers 128 entsprechend dem Drehsinn der Welle 133 in der einen oder anderen Richtung betätigt. Erst die weitere Drehung der Welle 133 führt zu einem über den langsam aus seiner Totpunktstellung herausgelangenden Hebel 143 zu einem öffnen des Drosselventils 130.
  • Nach Beendigung der Überführung der Radsätze vom Schienenbetrieb in den Straßenbetrieb oder umgekehrt wird die Welle 133 von Hand in ihre in F i g. 4 und 6 dargestellte Ausgangsstellung zurückgedreht, in der das Drosselventil 130 geschlossen ist und der Umsteuerschieber 128 seine neutrale Stellung einnimmt. Die Druckluftzufuhr zum Motor 27 erfolgt aus der Druckluftleitung 83 über eine Speiseleitung 150, die sich vom Kupplungsteil 17 zum Drosselventil 130 .erstreckt und über den axialen Durchgang 85 im Kupplungskörper 32 dauernd mit der Leitung 83 in Verbindung steht.
  • Es ist eine weitere Verriegelungseinrichtung vorgesehen, die eine Betätigung des Motorsteuerorgans im Sinne einer Einschaltung des Motors 27 verhindert, solange der Absperrhahn 90 nicht voll geschlossen ist. Demzufolge kann auch die Radaufhängung 14 solange nicht verschwenkt werden.
  • Die dritte Verriegelungseinrichtung weist eine Verschiebehülse 153 (F i g. 5) auf, die auf der äußeren Lagerbüchse 134 der Welle 133 gleitet und ein Joch 152 trägt. Mit der Verschiebehülse 153 ist das den Handgriff 113 bildende äußere Ende der Stange 111 zur Betätigung des Hebels 114 für den Absperrhahn 90 verbunden, so daß beim Einwärtsschieben der Stange 111, d. h. beim Schließen des Hahnkükens 91, das Joch 152 ebenfalls entlang der Lagerhülse 1.34 einwärts bewegt wird. Umgekehrt wird das Joch 152 entlang der Lagerhülse 134 auswärts bewegt, wenn der Handgriff 113 der Stange 111 nach außen gezogen wird, um das Hahnküken 91 in seine offene Stellung zu bewegen.
  • Das Joch 152 ist unten geschlitzt, und die dem Schlitz benachbarten Wand ungsteile sind zur Bildung von Verriegelungslaschen 154 nach unten gebogen. Die Verriegelungslaschen 154 umspreizen den Handgriff 137 der Schwenkwelle 133, wenn das Joch 152 beim Öffnen des Absperrhahnes. 90 mittels des Handgriffes 1.13 über das äußere Ende der Lagerbüchse 134 hinaus verschoben worden ist. In dieser Stellung verhindert das Joch 152 jegliche Betätigung des Handgriffes 137. Es ist demzufolge unmöglich, die Welle 133 und das daran angeschlossene Motorsteuerorgan zu verstellen, um eine Überführung der Radsätze aus der Stellung für Schienenbetrieb in die Stellung für Straßenbetrieb oder umgekehrt zu bewirken. Wenn sich das Joch 152 hingegen bei geschlossenem Absperrhahn 90 in seiner Stellung gemäß F i g. 4 und 5 befindet, ist der Handgriff 113 zur Betätigung frei, und die Welle 133 kann dann durch Schwenken des Handgriffes 137 gedreht werden, um den Motor 27 in der gewünschten Richtung in Gang zu setzen.
  • Mit den beschriebenen Verriegelungen wird sichergestellt, daß die einzelnen Betätigungseinrichtungen nur in der richtigen Reihenfolge und niemals zu einem Zeitpunkt bedient werden können, zu dem ihre Betätigung zu Beschädigungen oder einem Druckluftverlust aus der Druckluftleitung 83 führen könnte.
  • Der Anspruch 1 schützt nur die Kombination aller in ihm aufgeführten Merkmale.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Kombiniertes Straßen-Schienenfahrzeug, das als Sattelfahrzeug ausgebildet und mit anderen, gleichen Fahrzeugen zu einem Zug zusammenstellbar ist, mit einer vorderen Kupplungseinrichtung, die an das hintere Ende des vorhergehenden Fahrzeuges anschließbar ist und den alleinigen Träger für das vordere Ende des Fahrzeuges darstellt, ferner mit am hinteren Ende angeordneten, durch einen umsteuerbaren pneumatischen Motor wahlweise in die Betriebsstellung verschiebbaren Radsätzen für Straßenbetrieb und Schienenbetrieb, einer am hinteren Ende vorgesehenen Kupplungseinrichtung, die geöffnet werden kann und die vordere Kupplungseinrichtung des benachbarten Fahrzeuges aufnimmt, einer sich zu der hinteren Kupplungseinrichtung erstreckenden Druckluftleitung, einem in der Nähe der hinteren Kupplungseinrichtung angeordneten Absperrhahn für die Druckluftleitung und einem Steuerorgan für den Motor, das dessen Drehzahl und dessen Drehrichtung steuert, g e -kennzeichnet durch zwei zwischen den einzelnen Betätigungseinrichtungen wirksame Verriegelungseinrichtungen, von denen die eine eine Betätigung des Handgriffs (79) zum öffnen der hinteren Kupplungseinrichtung (17) verhindert, wenn der Absperrhahn (90) für die Druckluftleitung (83) geöffnet ist, während die andere Verrie"elungseinrichtung gleichzeitig eine Bewegung des Handgriffs (137) für das Motorsteuerorgan verhindert.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine weitere Verriegelungseinrichtung, welche eine Bewegung des Absperrhahnes (90) für die Druckluftleitung in die geöffnete Stellung verhindert, wenn die vordere Kupplungseinrichtung (18) des folgenden Fahrzeuges nicht in die hintere Kupplungseinrichtung (17) des vorauslaufenden Fahrzeuges eingekuppelt ist.
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung für den Absperrhahn (90) einen Nockenstift (116) aufweist, der zu Beginn der Öffnungsbewegung des Absperrhahnes vor einen Nocken (66a) tritt und ein Öffnen der hinteren Kupplungseinrichtung (17) verhindert, wenn der Absperrhahn geöffnet ist.
  4. 4. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsgestänge (110 bis 113) für den Absperrhahn (90) einen Hebel (114) und das Betätigungsgestänge (76 bis 79) für die hintere Kupplungseinrichtung (17) einen weiteren Hebel (66) aufweist, die in zueinander paralellen Ebenen um im Abstand befindliche Drehpunkte (Spindel 92 bzw. senkrechter Arm 59) verschwenkbar sind, und als Anschlag ein an einem Arm (114 a) des ersten Hebels (114) angebrachter Nockenstift (116) dient, der entlang einer die Anschlagfläche bildenden Nockenkante (70) verschiebbar ist, die in der dem geschlossenen Zustand der hinteren Kupplungseinrichtung (17) entsprechenden Stellung entlang eines zu dem Drehpunkt (Spindel 92) des ersten Hebels (114) konzentrischen Kreisbogens verläuft und so lang ist, daß der Nockenstift außer in der geschlossenen Stellung des Absperrhahnes (90) stets vor der Nockenkante liegt.
  5. 5. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich an die die Anschlagfläche bildende Nockenkante (70) auf der Seite, auf welcher der Nockenstift (116) beim Schließen des Absperrhahnes (90) aus seiner Bewegungsbahn heraustritt, eine weitere, zu dem Drehpunkt (senkrechter Arm 59) des zweiten Hebels (66) konzentrische, etwa kreisbogenförmige Stirnfläche (71) anschließt.
  6. 6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsgestänge (133 bis 145) für das Motorsteuerorgan eine Welle (133) mit einem Handgriff (137) aufweist und das Betätigungsgestänge (110 bis 114) für den Absperrhahn (90) mit einem parallel zu der Welle verschiebbaren Joch (152) ausgestattet ist, das bei geöffnetem Absperrhahn den Handgriff (137) umspreizt.
  7. 7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Verriegelungs,einrichtung einen in der hinteren Kupplungseinrichtung (17) gleitbar gelagerten, von der vorderen Kupplungseinrichtung (18) zurückstoßbaren Kolben (106) mit einer Ausnehmung (107 a) zum Arretieren der mit Abflachungen (96) versehenen Spindel (92) für den Absperrhahn (90) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 551259; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1727 241, 1755 849; österreichische Patentschrift Nr. 154 249; USA.-Patentschriften Nr. 2 030 311, 2 039 489, 2140855.
DEC18532A 1958-03-27 1959-03-05 Kombiniertes Strassen-Schienenfahrzeug Pending DE1235977B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1235977XA 1958-03-27 1958-03-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1235977B true DE1235977B (de) 1967-03-09

Family

ID=22409636

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC18532A Pending DE1235977B (de) 1958-03-27 1959-03-05 Kombiniertes Strassen-Schienenfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1235977B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8215240B2 (en) 2006-12-20 2012-07-10 Railrunner N.A., Inc. Bimodal container chassis

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE551259C (de) * 1932-05-31 Adolf Bleichert & Co A G Fahrzeug mit wahlweise einschaltbaren Raedern fuer wechselnde Spurweite oder fuer Schienen und Strassen
US2030311A (en) * 1934-02-20 1936-02-11 Kirwan Y Messick Combined road and rail vehicle
US2039489A (en) * 1933-03-15 1936-05-05 Kirwan Y Messick Transportation unit
AT154249B (de) * 1934-06-25 1938-09-10 Rudolf Ing Klima Vorrichtung zur Umwandlung eines Straßenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt.
US2140855A (en) * 1936-12-19 1938-12-20 S C K Corp Automobile lamp
DE1727241U (de) * 1953-08-17 1956-08-02 Waggon Und Maschb G M B H Zusammengesetzter schienenzug.
DE1755849U (de) * 1955-08-11 1957-11-14 Waggon Und Maschb G M B H Fahrzeug mit wahlweise in betriebsstellung zu bringenden radsaetzen fuer schienen- und strassenfahrt.

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE551259C (de) * 1932-05-31 Adolf Bleichert & Co A G Fahrzeug mit wahlweise einschaltbaren Raedern fuer wechselnde Spurweite oder fuer Schienen und Strassen
US2039489A (en) * 1933-03-15 1936-05-05 Kirwan Y Messick Transportation unit
US2030311A (en) * 1934-02-20 1936-02-11 Kirwan Y Messick Combined road and rail vehicle
AT154249B (de) * 1934-06-25 1938-09-10 Rudolf Ing Klima Vorrichtung zur Umwandlung eines Straßenfahrzeuges in ein Schienenfahrzeug und umgekehrt.
US2140855A (en) * 1936-12-19 1938-12-20 S C K Corp Automobile lamp
DE1727241U (de) * 1953-08-17 1956-08-02 Waggon Und Maschb G M B H Zusammengesetzter schienenzug.
DE1755849U (de) * 1955-08-11 1957-11-14 Waggon Und Maschb G M B H Fahrzeug mit wahlweise in betriebsstellung zu bringenden radsaetzen fuer schienen- und strassenfahrt.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8215240B2 (en) 2006-12-20 2012-07-10 Railrunner N.A., Inc. Bimodal container chassis
US8677907B2 (en) 2006-12-20 2014-03-25 Railrunner, N.A., Inc. Bimodal container chassis

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3117935C2 (de)
DE10243045B4 (de) Anhängerkupplung
DE7407662U (de) Kupplung zur Verbindung einer Zugmaschine mit einem Sattelanhänger
DE2136724B2 (de) Sitz mit verstellbarer Rückenlehne
EP0034717A1 (de) Fahrzeug oder Behälter, insbesondere Eisenbahngüterwagen
DE2206116A1 (de) Seilzug- bzw. Stangenzug vorrichtung mit zwei Gesperren
DE102014100255B3 (de) Kupplungsaufnahme zum Anhängen eines Anhängers an ein Zugfahrzeug
DE1235977B (de) Kombiniertes Strassen-Schienenfahrzeug
DE102021116182A1 (de) Anhängevorrichtung zur Anbringung an einem Heck eines Fahrzeugs
DE933970C (de) Anhaengerkupplung
DE3130328C2 (de) Kettbaumwagen
DE3827842C2 (de) Längenveränderbare Zugdeichsel
DE3939999C2 (de)
DE1457677C2 (de) Kupplungsvorrichtung zum Anschließen von Anbaugeräten an das Dreipunktgestänge von Schleppern
DE730779C (de) Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge
DE470016C (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer Bremsen an Eisenbahnwagen u. dgl.
DE3420219C2 (de) Notantrieb für eine Verstelleinrichtung eines Fahrzeugsitzes
DE731838C (de) Verschiebbares Dach fuer Wagen, insbesondere Kraftwagen
DE432860C (de) Ventilanordnung, insbesondere fuer Kesselwagen
DE1947168C2 (de) Kabelkupplung für eine Mittelpufferkupplung, insbesondere für Schienenfahrzeuge
DE729561C (de) Vorrichtung zum AEndern der Spurweite von Schienenfahrzeugen
DE331294C (de) Schlepperwagen zum Verschieben des Walzgutes nach beiden Richtungen
DE834812C (de) Bremsen-Betaetigungsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit Achsschenkelsteuerung
AT223492B (de) Motorfahrzeug mit lenkgesteuertem Sattelanhänger
DE914980C (de) Kupplung, insbesondere fuer Strassenbahnfahrzeuge