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DE1234978B - Spritzgiessmaschine zur Herstellung von mehrschichtigen Kunststoff- oder Keramikwerkstuecken, wie Zaehnen, Knoepfen u. dgl. kleinen Koerpern - Google Patents

Spritzgiessmaschine zur Herstellung von mehrschichtigen Kunststoff- oder Keramikwerkstuecken, wie Zaehnen, Knoepfen u. dgl. kleinen Koerpern

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Publication number
DE1234978B
DE1234978B DEB63220A DEB0063220A DE1234978B DE 1234978 B DE1234978 B DE 1234978B DE B63220 A DEB63220 A DE B63220A DE B0063220 A DEB0063220 A DE B0063220A DE 1234978 B DE1234978 B DE 1234978B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection molding
mold
injection
molding machine
pressure chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB63220A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Bischof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1234978B publication Critical patent/DE1234978B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/03Injection moulding apparatus
    • B29C45/07Injection moulding apparatus using movable injection units
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Spritzgießmaschine zur Herstellung von mehrschichtigen Kunststoff- oder Keramikwerkstücken, wie Zähnen, Knöpfen u. dgl. kleinen Körpern Die Herstellung von Kunstzähnen aus keramischem Material oder Kunststoff in mehrschichtiger Ausführung erfolgte bisher hauptsächlich von Hand unter Zuhilfenahme von zwei Matrizen, die je der Negativform einer Kunstzahnhälfte entsprechen, indem die verschiedenen Schichtungen in die Matrizen mittels Spachtel eingebracht und verstrichen wurden, worauf die beiden Hälften zum Kunstzalmrohling zusammengesetzt und miteinander vereinigt bzw. gehärtet und zum Fertigprodukt weiter verarbeitet werden.
  • Es ist klar, daß diese Herstellungsweise großen Zeitaufwand erfordert und daher auch entsprechend kostspielig ist, wobei auch der dabei unvermeidliche Abfall hinsichtlich der Kosten eine bedeutende Rolle spielt. Es sind auch maschinelle Herstellungsmethoden für mehrscllichtige Kunststoffzähne u. dgl. bekannt, bei denen jede einzelne Schichtung eines solchen Kunstzahnes in einer gesonderten Preß- oder Spritzform hergestellt und dann die Schichten von Hand zusammengesetzt und miteinander unter gleicllzeitiger Härtung zum ganzen Kunstzahn vereinigt werden. Auch diese Methode ist relativ kostspielig, und zwar wegen der vielen erforderlichen Formen, des hohen Zeitaufwandes, der dabei zu leistenden Handarbeit und noch mehr wegen des dabei unvermeidlichen Materialverlustes.
  • Um die Herstellung von mehrschichtigen Zähnen aus Kunststoff zu beschleunigen und zu verbilligen, ist auch ein Verfahren bekanntgeworden, bei dem zuerst in eine Hohlform entsprechend dem gewünschten Farbverlauf dosierte Mengen des Kunststoffes mittels einer Dosiervorrichtung, z. B. eines Zylinders und Preßkolbens schichtweise eingeführt und jede Schicht für sich anschließend durch einen Stempel oder Formoberteil entsprechender Größe und Gestalt in der Hohlform so verteilt wird, wie es der gewünschten Gestalt der Schicht entspricht. Dabei dient die jeweils vorangehende, geformte Schicht als Formunterteil für die jeweils nächstfolgende Schicht.
  • Wenn alle Schichten aufgebracht sind, wird das Ganze verdichtet bzw. polymerisiert.
  • Dieser Herstellungsvorgang ist schon wesentlich vorteilhafter, besitzt jedoch noch den Nachteil, daß für jede Schicht des Kunstzahnes zwei gesonderte, aufeinanderfolgende Vorgänge erforderlich sind. und zwar zuerst das dosierte Einfüllen des betreffenden Materials und dann die Formgebung durch einen passenden Stempel.
  • Es ist ferner auch eine Spritzgießmaschine zur Herstellung mehrfarbiger kleiner Körper aus Kunststoff bekanntgeworden, bei der eine der Zahl der Farben entsprechende Anzahl von Spritzgießform- unterteilen auf einem drehbaren Formträger angeordnet und bei der jedes Formunterteil einem Formoberteil zuführbar ist, das einen der zu spritzenden Schichtstärke entsprechenden Formhohlraum aufweist und mit dem mit dem Werkstoff der betreffenden Schicht gefüllten Spritzzylinder in fester Verbindung steht. Bei dieser Maschine werden beim Vorschieben eines Arbeitskolbens die den einzelnen Formen zugeordneten Einspritzkolben in die Bewegung mitgenommen und zwar so lange, bis der zugeordnete Formhohlraum gefüllt ist. Da die Einspritzkolben also nicht zwangläufig gesteuert sind, ist eine genaue Dosierung nicht gewährleistet.
  • Auch die Spritzgießmaschine nach der Erfindung hat eine der letzterwähnten Maschine verwandte Bauart, indem bei ihr eine der Zahl der Schichten entsprechende Anzahl von Spritzgießformunterteilen auf einem drehbaren Formträger angeordnet und bei der jedes Formunterteil einem Formoberteil zuführbar ist, das einen der zu spritzenden Schichtstärke entsprechenden Formhohlraum aufweist und mit dem mit dem Werkstoff der betreffenden Schicht gefüllten Spritzzylinder in fester Verbindung steht. Die Maschine gemäß der Erfindung zeichnet sich aber durch eine genaue, zwangläufig gesteuerte Dosierung der Menge der eingespritzten Massen aus, wodurch erst ein rasches und sauberes Arbeiten ermöglicht ist.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß jeder der für sich mit einem Massebehälter und einer Dosier-, Absperr- und Ausstoßvorrichtung versehenen Spritzzylinder an einer revolverartig drehbaren Trägerscheibe angeordnet ist, deren Antrieb sowohl die Drehung und ein Anheben und Senken der Trägerscheibe, als auch die Betätigung des Antriebes der Ausstoßvorrichtung des Spritzzylinders bewirkt.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Massebehälter jeweils über einen Kanal mit dem Druckraum des Spritzzylinders verbunden, wobei sich in jedem Druckraum ein durch den Antrieb betätigbarer Kolben befindet, der sowohl zur Absperrung des zum Massebehälter führenden Kanals als auch zum Ausschießen der Masse aus dem Druckraum dient.
  • Mit der Spritzgießmaschine nach der Erfindung ist es möglich, Kunstzähne u. dgl., die bis zu sechs verschiedene Schichtungen bzw. Farben aufweisen, in rascher, sauberer Fertigung automatisch zu erzeugen, was eine sehr bedeutende Verbilligung und Beschleunigung der Herstellung und in vielen Fällen erst die wirtschaftliche Massenherstellung überhaupt ermöglicht.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale einer nach der Erfindung ausgebildeten Spritzgießmaschine gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles sowie aus der Zeichnung und den Patentansprüchen hervor.
  • Die Zeichnung zeigt (zur Erklärung des Arbeitsvorganges) in den F i g. 1 bis 3 die zweiteiligen Hohlformen mit den jeweils hergestellten Schichten des Kunstzahnes, in der Fig. 4 eine Spritzgießmaschine nach der Erfindung in einem lotrechten Mittelschnitt und in F i g. 5 eine Spritzdüse im Schnitt im größeren Maßstab.
  • Obwohl im nachstehenden immer nur von Kunstzähnen gesprochen ist, ist es klar, daß derselbe Herstellungsvorgang auch ebensogut für die Erzeugung anderer mehrschichtiger kleiner Gegenstände z.B. von Knöpfen, Schmuckgegenständen wie Perlen, Kugeln u. dgl. verwendbar ist.
  • Zur Herstellung eines z. B. dreischichtigen Molarzahnes werden ein Formunterteil 1 und drei verschiedene Formoberteile 2, 3, 4 hergestellt. Die Teile 1 und 2 schließen zwischen sich einen Hohlraum ein, der durch den Spritzkanal 5 mit der ersten Schichtung 6 erfüllt wird.
  • Beim nächsten Arbeitsgang wird das mit der Schichtung 6 erfüllte Unterteil mit dem Formoberteil oder Stempel 3 zusammengesetzt und die zweite Schichtung 7 gespritzt. Im dritten Arbeitsgang arbeiten die Formteile 1 und 4 zusammen und es wird die dritte und letzte Schichtung 8 aufgebracht. Nach diesem schichtmäßigen Aufbau wird der Rohling der weiteren Verarbeitung, insbesondere der Härtung, durch Brennen oder Polymerisation unterzogen.
  • Zur Herstellung des mehrschichtigen Körpers dient ein automatischer Spritzvorgang mit mehreren zweiteiligen Hohlformen. An Stelle der Herstellung eines ganzen Zahnes oder eines anderen Gegenstandes kann auch, wenn die besondere Form des Gegenstandes, insbesondere eines Schneide- oder Eckzahnes, die Herstellung des ganzen Gegenstandes auf einmal infolge der Lage seiner Schichten bzw. seiner besonderen Gestalt nicht gestattet, der betreffende Kunstzahn oder andere Gegenstand in bekannter Weise in zwei Teilen hergestellt und diese Teile dann anschließend beim Brennen bzw. Polymerisieren zum ganzen Kunstzahn oder anderen Gegenstand zusammengefügt werden.
  • Nachstehend ist an Hand der Fig.4 und 5 der Zeichnung eine Spritzgießmaschine gemäß der Erfindung für die automatische Durchführung des geschilderten Herstellungsvorgangs näher erläutert.
  • In einem Gestell 11 ist eine motorisch angetriebene Welle 12 gelagert. Von dieser wird über ein Kegelradpaar 13, 13' ein Stirnradpaar 14, 14' angetrieben, dessen treibendes Rad 14 drei Zahnlücken aufweist, so daß im Antrieb des getriebenen Rades 14' drei kurzzeitige Stillstandsperioden in den Antrieb eingeschaltet sind. Das Zahnrad 14' treibt eine Hohlwelle 15 an, auf der eine Trägerscheibe 16 sitzt.
  • Auf der Trägerscheibe 16 sind, gleichmäßig über den Umfang verteilt, drei Massebehälter 17 angeordnet welche je eine verschiedene oder verschiedenfarbige Spritzmasse, insbesondere aus luft- oder hitzehärtendem Kunststoff oder keramischem Material in teigiger Form enthalten. An jeden Massebehälter schließt unmittelbar ein Spritzzylinder 18 an, der weiter unten an Hand der Fig. 5 näher erläutert wird. Zentral auf der Trägerscheibe 16 ist ein Zylinder20 angebracht, welcher ein Druckmedium, z. B. Druckluft, enthält und über Leitungen 21 dauernd mit dem oberen Ende der Massebehälter verbunden ist, so daß diese ständig unter dem im Zylinder 20 herrschenden Druck stehen.
  • Auf der Welle 12 sind ferner zwei symmetrisch ausgebildete Nockenscheiben 42 und 42' aufgesetzt, welche mit dem unteren Ende der Hohlwelle 15 zusammenarbeiten und dieser sowie der Trägerscheibe samt den darauf montierten Behältern immer dann, wenn die Hohlwelle 15 stillsteht, eine Absenkbewegung um einen bestimmten Betrag und nach einer kurzen Stillstandsperiode in abgesenkter Stellung wieder eine Hubbewegung in die Anfangslage erteilen. Diese Absenkung wird dazu verwendet, um die beiden Formhälften aufeinander zu setzen und den Spritzvorgang durchzuführen.
  • Auf der oberen Abschlußplatte des Gestelles 11 befindet sich um einen Zapfen 22 drehbar ein Formträger 23, auf dem eine Anzahl von z. B. sechs im Kreis gleichmäßig verteilten Formunterteilen 1 montiert sind. Der Formträger 23 wird über ein nur schematisch angedeutetes Getriebe 25 angetrieben, und zwar erhält er von einem auf der Hohlwelle 15 sitzenden Zahnrad 25', von dem nur ein Drittel des Umfanges eine Zahnung besitzt, jeweils dann einen Drehimpuls, wenn nach Absenken aller drei Massebehälter7 ein Kunstzahn in allen drei Schichtungen gespritzt ist und daher eine neue Form gefüllt werden soll. In diesem Moment wird also über das Zahnrad 25' dem Formträger 23 eine Drehbewegung in solchem Ausmaß erteilt, daß das nächste Formunterteil 1 unter dem Spritzzylinder 18 gelangt.
  • Der in Fig.5 in größerem Maßstab dargestellte Spritzzylinder 18 besteht aus einem Gehäuse 26 mit zwei parallelen Kanälen 27 und 28. Der Kanal 27 schließt unmittelbar an das Innere des zugehörigen Massebehälters 17 an, ist unten durch eine Wurmschraube 29 abgeschlossen und mündet bei 30 quer und düsenartig in den Druckraum 28 ein. An dieser Stelle kann man mit Hilfe eines Schraubenschlüssels 31 mit Drehgriff den Ausflußquerschnitt drosseln und so die in einer bestimmten Zeitspanne aus dem Behälter 17 in den Druckraum 28 einfließende Menge der Spritzmasse regulieren.
  • Im Druckraum 28 ist ein Kolben 32 gleitend geführt, der mittels einer Kolbenstange 33 gelenkig mit dem Ende eines Schwinghebels 34 verbunden ist. Der Schwinghebel 34 ist an der Trägerscheibe 16 mittels eines waagerechten Gelenkzapfens 35 (Fig. 4) gelagert und ragt mit seinem anderen Ende 36 in eine Ausnehmung 37 einer Steuerstange 38 ein. Die Stange 38 ist in der Hohlwelle 15 mittels Gleitstücken 39 lotrecht verschiebbar gelagert und liegt am oberen Ende an einer Druckfeder 40 an, während ihr unteres Ende auf einer Nockenscheibe 41 aufliegt, welche auf der Welle 12 festsitzt.
  • In das untere Ende des Gehäuses 26 ist anschließend an den Druckraum 28 ein Ansatzstück 45 eingeschraubt, welches zur Aufnahme des Formoberteiles oder Stempels 2, 3, 4 nach den F i g. 1 bis 3 dient, durch dessen Bohrung die Masse austritt, so daß er gleichzeitig die Spritzdüse darstellt. Je einem der drei Massebehälter ist eines der drei Formoberteile 2, 3, 4 zugeordnet.
  • Im Betriebe versetzt die einen langsamen Drehantrieb aufweisende Welle 12 die Trägerscheibe 16 und die mit ihr verbundenen Massebehälter 17 in eine langsame Drehbewegung, wobei jedesmal, wenn ein Formoberteil 2, 3, 4 über einem Formunterteil 1 am Formträger 23 angelangt ist, der Drehantrieb aussetzt und eine Absenkung eintritt, so daß sich die Formteile schließen. In dem gleichen Augenblick erhält der Kolben 32, der normalerweise die Einmündung des Kanals 27 abschließt, eine kurzzeitige Hubbewegung und eine anschließende Senkbewegung, und zwar durch die Nockenscheibe 41 und die Getriebeelemente 38 und 34 und drückt dabei die in den Druckraum 28 unterhalb des Kolbens 32 eingedrungene Spritzmasse durch den Düsenkanal in die geschlossene Hohlform ein. Durch entsprechende Einstellung der Regulierschraube31 kann leicht erreicht werden, daß während der kurzen Zeit, in welcher der Kolben 32 die Mündung 30 des Kanals 27 freigibt, genau so viel Spritzmasse in den Druckraum 28 eindringt, als es zur Füllung des jeweils in der geschlossenen Form befindlichen Hohlraumes erforderlich ist.
  • Sobald eine Hohlform mit allen drei Schichtungen erfüllt und der Spritzvorgang beendet ist, wird über das Zahnrad 26 und das Getriebe 25 der Formträger 23 so weit verdreht, daß das nächste Formunterteil 1 unter die Spritzdüse, bzw. das davon getragene Formoberteil gelangt. Die Maschine kann also so lange weiter arbeiten, bis alle am Formträger vorgesehenen Formunterteile ausgenutzt sind. Erst dann muß sie kurzzeitig abgeschaltet werden und ein Formträger mit neuen, leeren Formunterteilen angebracht werden.
  • Wenn Zähne oder andere Gegenstände nicht als Ganzes auf einmal gespritzt werden, sondern diese Gegenstände in zwei Teilen aus je mehreren Schichten hergestellt werden, die dann beim Brennen oder Polymerisieren miteinander vereinigt werden, so ist es zweckmäßig, diese Maschine in symmetrisch ver- doppelter Ausführung anzuordnen, wobei die eine Maschine jeweils die eine Zahnhälfte und die andere die zweite Zahnhälfte gleichzeitig herstellt, so daß man immer gleich viele Hälften erhält, die dann vereinigt werden.
  • Wenn im vorstehenden der Ausdruck »Spritzen« für das Füllen einer Form verwendet wird, so ist es klar, daß die Maschine damit nicht auf bestimmte Materialien beschränkt sein muß, welche man normalerweise durch Spritzen verarbeitet.
  • Es kann jedes Material mit der Maschine verarbeitet werden, welches in einem teigigen Zustand durch Spritzen oder Pressen geformt werden kann und sich dann, in die gewünschte Form gebracht, durch weitere Verarbeitungsvorgänge, insbesondere Brennen oder Polymerisieren, in einem Härtezustand überführen läßt, also wie z. B. luft- und hitzehärtender Kunststoff und keramisches Rohmaterial.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Spritzgießmaschine zur Herstellung von mehrschichtigen Kunststoff- oder Keramikwerkstücken, wie Zähnen, Knöpfen u. dgl. kleinen Körpern, bei der eine der Zahl der Schichten entsprechende Anzahl von Spritzgießformunterteilen auf einem drehbaren Formträger angeordnet und bei der jedes Formunterteil einem Formoberteil zuführbar ist, das einen der zu spritzenden Schichtstärke entsprechenden Formhohlraum aufweist und mit dem mit dem Werkstoff der betreffenden Schicht gefüllten Spritzzylinder in fester Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der für sich mit einem Massebehälter (17) und einer Dosier-, Absperr-und Ausstoßvorrichtung (27 bis 33) versehenen Spritzzylinder (18) an einer revolverartig drehbaren Trägerscheibe (16) angeordnet ist, deren Antrieb sowohl die Drehung und ein Anheben und Senken der Trägerscheibe (16) als auch die Betätigung des Antriebes (34 bis 36) der Ausstoßvorrichtung(32, 33) des Spritzzylinders (18) bewirkt.
  2. 2. Spritzgießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Massebehälter (17) jeweils über einen Kanal (27) mit dem Druckraum (28) des Spritzzylinders (18) verbunden sind und daß sich in jedem Druckraum (28) ein durch den Antrieb (34 bis 38) betätigbarer Kolben (32) befindet, der sowohl zur Absperrung des zum Massebehälter (17) führenden Kanals (27) als auch zum Ausschieben der Masse aus dem Druckraum (28) dient.
  3. 3. Spritzgießmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem vom Massebehälter(17) in den Druckraum(28) führenden Kanal (27) eine von Hand einstellbare Drosselvorrichtung (31) zur Dosierung der dem Druckraum unter Druck zufließenden Menge der Spritzmasse angeordnet ist.
  4. 4. Spritzgießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Trägerscheibe (16) einen für den Spritzvorgang kurzzeitig abstellbaren Drehantrieb (14, 14') und eine erste Nockenscheibe (42) für das Anheben und Senken der Trägerscheibe (16) aufweist und daß weiter eine zweite Nockenscheibe (41) vorgesehen ist, die über eine Stoßstange (38) und einem Schwinghebel (34, 36) der Ausstoß-Antriebsvorrichtung desjenigen Spritzzylinders (18) einwirkt, der sich gerade in Spritzstellung befindet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 74 749; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 072 799; USA.-Patentschriften Nr. 2 345 305, 2 226 408, 2333059.
DEB63220A 1960-07-18 1961-07-11 Spritzgiessmaschine zur Herstellung von mehrschichtigen Kunststoff- oder Keramikwerkstuecken, wie Zaehnen, Knoepfen u. dgl. kleinen Koerpern Pending DE1234978B (de)

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