DE1233818B - Verfahren zum Faerben von Textilgut aus Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsaeureestern mit Anthrachinonfarbstoffen - Google Patents
Verfahren zum Faerben von Textilgut aus Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsaeureestern mit AnthrachinonfarbstoffenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.: 8m-1/01
Nummer: 1233 818
Aktenzeichen: E 22Ü32 IV c/8 m
Anmeldetag: 29. November 1961
Auslegctag: 9. Februar 1967
Das Färben von Fäden und Fasern aus Polyestern, ζ. B. aus Polyethylenterephthalat, bereitet bekanntlich
gewisse Schwierigkeiten. Die insbesondere zum Färben von Celluloseacetat verwendeten, wasserunlöslichen
bekannten Dispersionsfarbstoffe besitzen zwar häufig auch eine gewisse Affinität für Fäden und
Fasern aus Polyestern, doch erweisen sich die auf Polyesterfäden und -fasern erzielten Färbungen
meistens nur als mäßig lichtecht. Hinzu kommt, daß die meisten Dispersionsfarbstoffe nicht genügend
sublimationsecht sind und die beim Färben von Polyestern oftmals angewandten Temperaturen von
etwa 190 bis 2050C nicht ertragen.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß sich eine neue Klasse von Anthrachinonfarbstoffen
sowohl zum Färben von Polyestern als auch zum Färben von Cellulosealkylcarbonsäureestern hervorragend
eignet, da die mit den Farbstoffen dieser Klasse erzeugten Färbungen hervorragende Echtheitseigenschaften
aufweisen. Die nach der Erfindung verwendeten Anthrachinonfarbstoffe besitzen
einen Anthrachinonring, der in den 1-, 2- und 4-Stellungen substituiert ist, wobei der Substituent in
der 4-Stellung aus einer Sulfonamidogruppe besteht.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zum Färben von Textilgut aus Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsäureestem
mit Anthrachinonfarbstoffen in dispergierter Form, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß man Anthrachinonfarbstoffe der allgemeinen Formel
O NH2
O NH — SO2Ri
verwendet, worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxyalkylgruppe mit 3
bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe, eine
Benzylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Tetrahydrofurfurylgruppe
oder eine /ί-Phenoxyäthylgruppe
und Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen,
eine Alkoxyalkylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Cyclohexylgruppe bezeichnen.
Die erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe färben Textilgut aus Polyestern und Cellulosealkylcarbonsäureestern
in roten Farbtönen ausgezeichneter Licht-, Gas-, Wasch- und Sublimationsechtheiten
an.
Verfahren zum Färben von Textilgut aus
Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsäureestein
mit Anthrachinonfarbstoffen
Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsäureestein
mit Anthrachinonfarbstoffen
Anmelder:
Eastman Kodak Company,
Rochester. N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-lng. W. Wolff und H. Bartels, Patentanwälte.
Stuttgart 1. Lange Str. 51
Stuttgart 1. Lange Str. 51
Als Erfinder benannt:
James Madison Straley,
Ralph Rae Giles, Kingsport, Tenn. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 30. Januar 1961 (85 506)
Die Verwendung von Anthrachinonfarbstoffe!! mit einem Anthrachinonring, der in 1-, 2- und 4-Stellung
substituiert ist, zum Färben aus Textilgut aus Polyestern und Cellulosealkylcarbonsäureestern ist an
sich bekannt.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 014 962 sowie der britischen Patentschrift 827 731 ist es beispielsweise
bekannt, Textilgut aus Polyestern mit 1,4-Diamino-2-methoxy-anthrachinon-
oder 1-Amino-2-methoxy-4-hydroxy-anthrac!iinonfarbstoffen
zu färben.
Aus der britischen Patentschrift 835 819 sind ferner
in 1-, 2- und 4-Stellung substituierte Anthrachinonfarbstoffe bekannt, welche in 1-Stellung eine Aminogruppe,
in 4-Stellung eine Hydroxyl- oder Aminogruppe und in 2-Stellung eine — X-CH2— CH2—Y-Gruppe
aufweisen, wobei in letzterer X ein Sauerstoffoder Schwefelatom und Y ein Chlor- oder Bromatom
oder eine gegebenenfalls substituierte Aryl-, Aryloxy-, Arylthio- oder Arylsulfonylgruppe darstellt.
Die bekannten Farbstoffe besitzen zwar relativ gute Echtheitseigenschaften, doch hat sich gezeigt,
daß die erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe den bekannten Farbstoffen, insbesondere auf Grund
besserer Lichtechtheitseigenschaften noch überlegen sind.
Gegenüber den weiterhin aus den USA.-Patentschriften
2 967 871 und 2 937 190 bekannten Anthra-
701 508 263
chinonfarbstoffen, die durch einen in 4-Stellung durch
eine Carbamylgruppe substituierten Anthrachinonring
gekennzeichnet sind, besitzen die erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe insbesondere den
Vorteil, daß sie sublimationsechtere Färbungen erzeugen.
In der angegebenen Formel können R und Ri
beispielsweise Alkylgruppen wie Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, η-Butyl-, Isobutyl-, sek.-Butyl-,
n-Amyl-, Isoamyl-, n-Hexyl-, Isohexyl-, n-Heptyl-
oder n-Ociylgruppen · sein. Als Alkoxyalkylgruppen
seien beispielsweise genannt: /3-Methoxyäthyl-, />'-Älhoxyäthyl-,
jß-n-Propoxyäthyl- und /S-n-Butoxyäthylgruppen.
Geeignete Hydroxyalkylgruppen für R sind beispielsweise: /5-Oxyäthyl-, /J-Oxypropyl-, y-Oxypropyl-,
/(,y-Dioxypropyl- und <5-Oxybutylgruppen.
Als besonders vorteilhaft hat sich die Verwendung von Anthrachinonfarbstoffen folgender Formeln erwiesen
:
O NH2
OCH2CH2OCH2CH3
O N — SO2CH3
H
H
O NH2
OCH2CH2 —O
O N — SO2CH3
H
H
4 Kohlenstoffatomen in den Säuregruppen, und zwar sowohl hydrolysierte wie nicht hydrolysierte Celluloseacetate,
Cellulosepropionate, Cellulosebutyrate, Cell uloseacetopropionate und Celluloseacetobutyrate.
Das Polyestertextilgut, daß sich mit den neuen Anthrachinonfarbstoffen anfärben laßt, kann aus
Polyäthylenterephthalaten, wie beispielsweise in der USA.-Patcntschrift 2 465 319 beschrieben, oder anderen
Polyestern, wie beispielsweise aus p,p'-Diphenylsulfondicarbonsäure
und verschiedenen aliphatischen Säuren und Glykolen, wie in der USA.-Patentschrift
2 744 088 beschrieben, oder Polyestern aus Terephthalsäure und 1,4-Dimethylolcyclohexan,
wie in der USA.-Patentschrift 2 901 466 beschrieben,
bestehen. Derartiges Polyestergut ist unter den verschiedensten Handelsbezeichnungen im Handel.
Besonders wichtig ist Polyestergut aus linearen Polyestern mit einem Schmelzpunkt von wenigstens
2000C.
Die neuen, erfindungsgemäß verwendeten Anthrachinonfarbstoffe können nach den folgenden Verfahren
a) bis c) hergestellt werden:
Verfahren a)
l-Amino-2,4-dibromanthrachinon wird mit einem Sulfonamid der Formel RiSO2NH2 umgesetzt, wobei
das Bromatom in der 4-Stellung durch einen
H
— N — SO2Ri-ReSt
— N — SO2Ri-ReSt
ersetzt wird. Anschließend wird das Bromatom in der 2-Stellung durch einen —OR-Rest durch Um-Setzung
mit einer Lösung von metallischem Natrium in einem Alkohol der Formel ROH ersetzt.
O NH2
OCH2CH2-O-CH2CH2CH2CHa
N — SO2CH3
H2C CH2
O — CH2 — CH CH2
N — SO2CH3
NH2
OCH,
N — SO2 — CH2CH2CH(CHa)2
H
H
Nach dem Verfahren der Erfindung anfärbbare Cellulosealkylcarbonsäureester sind solche mit 2 bis
Verfahren b)
1 -Amin o-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure (Bromaminsäure)
oder ein Alkalisalz der Säure wird mit einem Sulfonamid der Formel R1SO2NH2 umgesetzt,
wobei das Bromatom durch einen
— N — SO2Ri-ReSt
ersetzt wird. Anschließend wird dieSulfonsäuregruppe
in 2-Stellung durch Behandlung mit einem Alkohol der Formel ROH in Anwesenheit von KOH in eine
— OR-Gruppe übergeführt.
Verfahren c)
Farbstoffe der angegebenen Formel, worin — OR einen Alkoxyrest bezeichnet, können durch Umsetzen
von l,4-Diamino-2-alkoxyanthrachinonen mit einem Sulfonylhalogenid der Formel RiSO2X, worin
R und Ri die oben angegebenen Bedeutungen besitzen und X ein Chlor- oder ein Bromatom bezeichnet,
hergestellt werden.
Das Verfahren b) hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
Das Färben von Polyestertextilgut mit den neuen Anthrachinonfarbstoffen erfolgt nach Verfahren, wie
sie zum Anfärben von Polyestern mit Anthrachinonfarbstoffen üblich sind. Derartige Färbeverfahren
werden z. B. in den USA.-Patentschriften 2 757 604 und 2 880 050 beschrieben. Auch das Cellulose-
alkylcarbonsäureestertextilgut wird in bekannter
Weise angefärbt.
Demzufolge können die Farbstoffe in Form wäßriger Dispersionen auf das zu färbende Material aufgebracht
werden. Die wäßrigen Dispersionen können dabei durch Vermählen der Anthrachinonfarbstoffe
zu einer Paste in Anwesenheit eines sulfonierten Öles, einer Seife, Natriumligninsulfonat oder in Anwesenheit
eines anderen geeigneten Dispergiermittels und Dispergieren der entstandenen Pasten in Wasser
hergestellt werden.
Das Färben von Cellulosealkylcarbonsäureestertextilgut
erfolgt vorzugsweise bei Temperaturer von etwa 70 bis 90° C, doch kann auch bei anderen Temperaturen
gefärbt werden.
Zum Färben von Textilgut aus Polyestern werden im allgemeinen etwas höhere Temperaturen angewandt,
d. h. Polyestertextilgut wird gewöhnlich bei Siedehitze sowie unter Verwendung bestimmter
Färbehilfsmittel gefärbt. Als Färbehilfsmittel werden in der Regel sogenannte »Carrier« verwendet, die
beispielsweise aus Emulsionen chlorierter Benzole oder ortho-Phenylphenol bestehen.
Im folgenden wird die Herstellung einiger der beim Verfahren der Erfindung verwendbaren Anthrachinonfarbstoffe
beschrieben:
A. Herstellung von 1-Amino-Z-methoxy^-äthylsulfonamidoanthrachinon
4,04 g l-amino^-bromanthrachinon^-sulfonsaures
Natrium, 1,25 g Äthansulfonamid, 1,84 g Natriumacetat,
0,1g kristallines Kupfersulfat und 150 ml Wasser wurden zusammen unter Rückfluß gekocht,
bis 1 ecm der Lösung zu 10 ecm lOü/oigcr Natronlauge
zugesetzt, eine klare, violette Lösung erzeugte. Hierzu waren etwa 2,5 Stunden erforderlich. Das erhaltene
Reaktionsgemisch wurde daraufhin abgekühlt und mit Schwefelsäure angesäuert, worauf das gebildete
Reaktionsprodukt mit Natriumchlorid ausgesalzen wurde. Das Reaktionsprodukt wurde abfiltriert,
mit einer kalten, 5°/oigen wäßrigen Natriumchloridlösung säurefrei gewaschen und getrocknet.
Es wurden 3,78 g l-Amino-4-äthylsulfonamidoanthrachinon-2-sulfonsäure
in Form einer festen, roten Masse erhalten.
3,25 g der l-Amino-4-äthylsulfonamidoanthrachinon-2-sulfonsäure
wurden einer Schmelze von 15 g Kaliumhydroxyd und 30 ecm Methylalkohol bei
80" C zugesetzt. Die Mischung wurde 1 Stunde lang bei 80°C gerührt. Die ursprüngliche blaue Lösung
wurde dabei violett. Zu dem Reaktionsgemisch wurden dann tropfenweise 30 ecm Wasser zugelugt,
während überschüssiger Methylalkohol abdestilliert wurde. Das Reaktionsgemisch wurde abkühlen gelassen
und daraufhin filtriert. Der abfiltrierte Niederschlag wurde durch Aufschlämmen in heißem Wasser
gewaschen. Der Niederschlag bestand aus 1-Amino-2-methoxy-4-äthylsulfonamidoantlirachinon.
B. Herstellung von l-Amino-2-mcthoxy-4-/i-äthoxyäthylsulfonamidoanthrachinon
5,15 g l-amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures Natrium, 0,1 g kristallines Kupfersulfat, 1,66 g Kaliumcarbonat,
1,84 g /J-Äthoxyäthansulfonamid und 150 ecm Wasser wurden 5'/2 Stunden lang zusammen
unter Rückfluß gekocht. Danach konnte keine Bromaminsäure mehr festgestellt werden. Dem Reaktionsgemisch wurden dann 25 g Kaliumchlorid zugesetzt,
worauf das Reaktionsgemisch unter Rühren auf 10°C abgekühlt wurde. Das ausgefallene Reaktionsprodukt wurde abfiltriert, mit einer kalten, wäßrigen,
lOü/oigen Kaliumchloridlösung gewaschen und bei
UO" C getrocknet.
2 g des erhaltenen Reaktionsproduktes wurden bei 80°C einer Schmelze von 10 g Kaliumhydroxyd und
20 ecm Methylalkohol zugesetzt. Das Gemisch wurde 1 Stunde lang bei 80C gerührt. Dann wurden 30 ml
Wasser tropfenweise zugesetzt, während überschüssiger Methylalkohol abdestilliert wurde. Das Reaktionsgemisch
wurde abkühlen gelassen, worauf der Niederschlag abfiltriert wurde. Der Niederschlag
wurde dann durch Aufschlämmen in heißem Wasser gewaschen. Der Niederschlag bestand aus 1-Amino-2-mcthoxy-4-/?-äthoxyäthylsulfonamidoanthrachinon.
C. Herstellung von l-Amino^-methoxy-^-n-pentyl-
sulfonamidoanthrachinon
5,15 g l-amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsaures Natrium, 0,1 g kristallines Kupfersulfat, 1,66 g Kaliumcarbonat,
1,81 g Pentansulfonamid und 150 ecm Wasser wurden gemeinsam 5 Stunden lang unter
Rückfluß gekocht, worauf 50 ecm Wasser zugesetzt wurden. Das Erhitzen unter Rückfluß wurde dann
so lange fortgesetzt, bis keine B rom am in sä ure mehr nachzuweisen war. Das Reaktionsgemisch wurde
nun auf etwa 10-C abgekühlt, worauf der ausgefallene
Niederschlag abfiltriert wurde. Das abfiltriertc Reaktionsprodukt wurde mit einer kalten, wäßrigen.
5°/oigen Kaliumchloridlösung gewaschen und schließlich
bei IJO0C getrocknet.
2 g des erhaltenen Reaktionsproduktes wurden bei 80°C einer Schmelze von 10 g Kaliumhydroxyd und
20 ecm Methylalkohol zugesetzt. Nach 30 Minuten wurde das Reaktionsgemisch in 1000 ecm Wasser
eingegossen. Das ausgeschiedene l-Amino-2-melhoxy-4-n-pcntylsulfonamidoanthrachinon
wurde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei 6O0C getrocknet.
D. Herstellung von l-Amino-2-methoxy-4-n-butyl-
sulfonamidoanthrachinon
Das unter C beschriebene Verfahren wurde wiederholt, wobei jedoch diesmal 1,76 g n-Butansulfonamid
an Stelle von n-Pentansulfonamid verwendet wurden.
E. Herstellung von l-Amino-2-n-butoxy-4-methyl-
sulfonamidoanthrachinon
51,5 g )-Amino-4-bromanthrachinon-2-sulfonsäure. 16,6 g Kaliumcarbonat, 11,4 g Methansulfonamid,
0,5 g CuSOi · 5 H2O und 1500 ecm Wasser wurden
unter Rückfluß 6 Stunden lang gemeinsam erhitzt. Danach wurden 150 g Natriumchlorid und 80 g
Kaliumchlorid zugesetzt und das Reaktionsgemisch auf 10 C abgekühlt, bevor es filtriert wurde. Der
leicht klebrige, abfiltrierte Niederschlag wurde durch Erwärmen in 750 ml Wasser gelöst, worauf 5 g Aktivkohle
zugesetzt, zum Sieden erhitzt und filtriert wurden.
Zu dem heißen Filtrat wurden dann 75 g Kaliumchlorid zugesetzt, worauf es auf etwa 10rC abgekühlt
und dann filtriert wurde. Das abfiltrierte Kaliumsalz der 1 - Amino - 4 - methylsulfonamidoanthrachinon-2-sulfonsäurc
wurde mit Wasser gewaschen und bei 100°C getrocknet.
2 g des Salzes wurden bei 80°C einer Schmelze aus 10 g Kaliumhydroxyd und 30 ecm n-Butylalkohol zugesetzt.
Nach 45 Minuten wurde das erhaltene Rcak-
7 8
tionsgcmisch in Wasser eingegossen, worauf der Der Farbstoff wurde durch Eingießen in Methyl-
Butylalkohol durch Dampfdestillation entfernt wurde. alkohol und Abfiltrieren isoliert.
Das ausgefallene l-Amino^-n-butoxy^methylsul- w r, „ , . . . n.. .
fonamidoanthrachinon wurde abfiltriert, mit Wasser M Herstellung von l-Amino-2-^.athoxyathoxy-
gewaschen und getrocknet. 5 4-methylsulfonamidoanthrachinon
r-u.,, .α λ » * ι. j r γ ι Der Farbstoff wurde nach dem unter E beschrie-
F. Herstellung von l-Amino-2-tetrahydrofurfuryl- b Verfahren hergestellt. Dabei wurde das KaIi-
oxy-4-methylsulfonamidoanthrach.non umsak def ,.Amino Wthylsulfonamidoanthrachi-
2 g des Kaliumsalzes der l-Amino-4-methylsulfon- non-2-sulfonsäure jedoch in eine Schmelze eingeamidoanthrachinon
- 2 - sulfonsäure wurden einer io tragen, die 30 ecm p-Athoxyathylalkohol an Stelle
Schmelze aus 10 g Kaliumhydroxyd und 30 ecm von n-Butylalkohol enthielt.
Tetrahydrofurfurylalkohol von 80 "C zugesetzt. Nach .. „ ., , . . _ , , ...
Tetrahydrofurfurylalkohol von 80 "C zugesetzt. Nach .. „ ., , . . _ , , ...
45 Minuten wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser N Herstellung von l-Arnino-2-^phenoxyathoxy-
auf das lOfachc seines Volumens verdünnt und mit 4-mcthylsulfonamidoanthrachinon
Essigsäure neutralisiert, worauf der Tetrahydrofur- 15 1,5 g des Kaliumsalzes der l-Amino-4-methyl-
furylalkohol durch Wasserdampfdestillation abge- sulfonamidoanthrachinon-2-sulfonsäure, 15 ecm GIy-
tricben wurde. Das nach Abkühlen auf etwa 1O0C kolmonophenyläther (CeH5OCHaCHaOH) und 6 g
ausgefallene Reaktionsprodukt wurde abfiltriert, mit Kaliumhydroxyd wurden 2 Stunden lang unter
Wasser gewaschen und getrocknet. Es bestand aus Rühren auf 8O0C erhitzt. Das Reaktionsgemisch
l-Amino-2-tetrahydrofurfuryloxy-4-methylsulfon- 20 wurde dann in 200 ecm Wasser, das 5 g Essigsäure
amidoanthrachinon. enthielt, eingegossen. Nach Abkühlen auf 1013C
r. Tr . u ία· T-U λ .11 wurde das ausgefallene Reaktionsprodukt abfiltriert
G. Herstellung von l-Amino^-athoxy-^methyl- und danach £ 2Occm Athylenglykolmonomethyl-
sulfonamidoanthrachinon äther ge,öst Zu der Lösung wurde Methylalkohol bis
Der Farbstoff wurde nach dem unter E beschrie- 25 zur beginnenden Kristallisation zugesetzt, worauf die
benen Verfahren hergestellt, wobei jedoch diesmal Mischung auf 10" C abgekühlt wurde. Der ausge-
das Kaliumsalz der l-Amino-4-methylsulfonamido- fallene Farbstoff wurde abfiltriert und mit kaltem
anthrachinon-2-sulfonsäure in eine Schmelze einge- Methylalkohol gewaschen.
tragen wurde, die an Stelle von n-Butylalkohol 20 ecm „ TT „ , . . - , . Λ . ,
absolutem Äthvlalkohol enthielt. 30 α Herstellung von l-Ammo-2-//-(n-butoxy)-athoxy-
4-methylsulfonamidoanthrachinon
H. Herstellung von l-Arrnno^-methoxy^-cyclohexyl- Der Farbstoff wurde nach dem unter F beschrie.
sulionamid benen Verfahren hergestellt, wobei jedoch diesmal
3 g l,4-Diamino-2-methoxyanthrachinon, 18 ml 20 ecm /f-(n-Butoxy)-äthanol an Stelle von Tetra-Äthylenglykolmonomethylätber
und 2 g Cyclohexan- 35 hydrofurfurylalkohol verwendet wurden,
sulfonylchlorid wurden unter Rückfluß erhitzt, bis _, TI „ . ... .... ... ..
sulfonylchlorid wurden unter Rückfluß erhitzt, bis _, TI „ . ... .... ... ..
die Chlorwasserstoffentwicklung beendet war. Das p· Herstellung von /J-Athoxyathansulfonarmd
entstandene Reaktionsgemisch wurde noch heiß mit 168,3 g 2-Bromäthyläthyläther in 1250 ecm 95pro-
Methylalkohol bis zur beginnenden Kristallisation zentigem Äthylalkohol und 450 ecm Wasser wurden
verdünnt, abgekühlt und abfiltriert. Das feste, ab- 40 unter Rückfluß erhitzt. Dazu wurde innerhalb von
filtrierte l-Amino-2-methoxy-4-cyclohexylsulfonamid 1 Va Stunden eine Lösung von 126 gNa2SO3 in 450 ecm
wurde mit kaltem Methanol gewaschen und an- Wasser zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde dann
schließend an der Luft getrocknet. zur Trockne eingedampft, worauf der Rückstand zwei-
, „ «»..,, ,. , mal mit siedendem Äthylalkohol extrahiert und darauf
1. Herstellung von l-Amino^-methoxy^-isoamyl- 45 bej 65oC getrocknet ^irae. 81 g des erhaltenen
sultonamidoanthrachinon Produktes wurden mit 108 g Phosphorpentachlorid
Der Farbstoff wurde nach dem unter C beschrie- behandelt, wobei eine exotherme Reaktion eintrat,
benen Verfahren hergestellt, wobei jedoch diesmal Das Reaktionsgemisch wurde anschließend noch
1,81 g 3-Methylbutansulfonamid an Stelle von n-Pen- 3 Stunden auf dem Dampfbad erwärmt, worauf
tansulfonamid verwendet wurden. 50 gekühlt und 500 ecm Eiswasser zugesetzt wurden.
, Das ausgeschiedene öl wurde destilliert. Es siedete
K. Herstellung von l-Amino-2-cyclohexoxy-4-methyl- bei 68 Ws 77„ c und einem Dmck von 0J bis 1,4 mm.
sulfonamidoanthrachinon 55 g des erhaltenen /J-Äthoxyäthansulfonylchlorids
Der Farbstoff wurde nach dem unter E beschrie- (C2H5OC2H4SO2CI) wurden in 400 ecm Benzol gelöst
benen Verfahren hergestellt. Dabei wurde das Kali- 55 und auf 10°C abgekühlt. Durch die Lösung wurde
umsalz der 1- Amino-4-methylsulfonamidoanthra- 2 Stunden lang wasserfreies Ammoniak hindurchchinon-2-sulfonsäure
jedoch in eine Schmelze einge- geleitet. Das als Nebenprodukt gebildete Ammoniumtragen',
die 30 ecm Cyclohexanol an Stelle von Chlorid wurde abfiltriert, worauf aus dem Filtrat das
n-Butylalkohol enthielt. Benzol durch Verdampfen entfernt wurde. Das er-
, A . , „ , . 60 haltene /f-Äthoxyäthansulfonamid
L. Herstellung von l-Amino^-benzyloxy^-methyl-
L. Herstellung von l-Amino^-benzyloxy^-methyl-
sulfonamidoanthrachinon (CH3CH2OCh2CH2SO2NH2)
Der Farbstoff wurde nach dem unter E beschrie- wurde in Form eines Öles erhalten und konnte
benen Verfahren hergestellt. Dabei wurde jedoch das direkt weiterverwendet werden.
Kaliumsalz der l-Amino-4-rnethylsulfonamidoanthra- 65 Die übrigen Sulfonamide, die tür die Herstellung
chinon-2-sulfonsäure in eine Schmelze eingetragen, der neuen Anthrachinonverbindungen benötigt wcrdie
30 ecm Benzylalkohol an Stelle von η-Butyl- den, sind bekannt oder lassen sich nach bekannten
alkohol enthielt. Verfahren herstellen.
Nach den beschriebenen Verfahren konnten des weiteren die folgenden Anthrachinonfarbstoffe der
angegebenen Formel hergestellt werden, worin R und Ri folgende Bedeutungen besitzen:
R | R' | Methyl |
Methyl | Methyl | |
n-Propyl | Methyl | |
Isopropyl | Methyl | |
n-Amyl | Methyl | |
n-Hexyl | Methyl | |
n-Heptyl | Methyl | |
n-Octyl | /3-Methoxyäthyl | |
Methyl | ß-(n-Butoxy)-äthyl | |
Methyl | n-Octyl | |
Methyl | Äthyl | |
Äthyl | Cyclohexyl | |
n-Butyl | n-Butyl | |
n-Butyl | Methyl | |
0-Methoxyäthyl | n-Butyl | |
/?-Methoxyäthyl | Methyl | |
Allyl | n-Butyl | |
Allyl | n-Octyl | |
Allyl | Cyclohexyl | |
Allyl | 0-Athoxyäthyl | |
Allyl | Methyl | |
yi-Oxyäthyl | Cyclohexyl | |
0-Oxyäthyl | Methyl | |
0-Oxypropyl | Methyl | |
y-Oxypropyl | Methyl | |
/J-y-Dioxypropyl | Methyl | |
o-Oxybutyl |
Vergleichsversuche
Die Überlegenheit der erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe gegenüber bekannten Anthrachinonfarbstoffen
ergibt sich aus den Ergebnissen folgender Vergleichsversuche:
Jeweils 10 g eines handelsüblichen Polyestergewebes sowie eines handelsüblichen Celluloseacetatgewebes
wurden mit jeweils 100 mg folgender Farbstoffe gefärbt:
1. einem Farbstoff der Formel
O NH2
O NH2
(OC2H4)J-O
NH2
gemäß britischer Patentschrift 835 819;
2. einem Farbstoff der Formel
O NH2
2. einem Farbstoff der Formel
O NH2
OCH3
35 NH2
gemäß der deutschen Auslegeschrift 1 014 962 und der britischen Patentschrift 827 731;
3. einem Farbstoff der Formel
In dem folgenden Beispiel wird die Färbung eines Gewebes aus Polyesterfäden beschrieben.
40
0,3 g einer 33,3%igen Dispersion von 1-Amino-2-methoxy-4-isoamylsulfonamidoanthrachinon
wurden mit 50 ecm kaltem Wasser so lange verrührt, bis vollständige Benetzung eingetreten war. Dann wurde
1,0 ecm einer 2%igen Lösung von Natrium-N-Methyl-N-oleyltaurat
zugegeben, worauf das Volumen der Färbeflotte durch Zusatz von Wasser auf 300 ecm
gebracht wurde. Weiterhin wurden 3 ecm eines aus einer Emulsion von chlorierten Benzolen bestehenden
»Carriers« zugegeben. Dann wurden 10 g eines aus Polyesterfäden hergestellten Gewebes in die Flotte
gebracht. Das Gewebe wurde zunächst 10 Minuten ohne Anwendung äußerer Wärme und danach
10 Minuten lang bei 8O0C gefärbt. Anschließend
wurde die Flotte zum Sieden gebracht, worauf I Stunde lang bei Siedetemperatur gefärbt wurde.
Das Gewebe wurde dann in warmem Wasser gespült und mit einer wäßrigen, 0,2% Seife und 0,2% Soda
enthaltenden Lösung bei 8O0C gewaschen. Nach dem Waschen wurde mit Wasser gespült und getrocknet.
Das Gewebe besaß einen kräftigen roten Farbton. Die Färbung war ausgezeichnet licht-, gas-, wasch-
und sublimationsecht.
Gleichgünstige Ergebnisse wurden bei Verwendung anderer erfindungsgemäß verwendeter Farbstoffe
sowie von Methylsalicylat, Methylterephthalat und o-Phenylphenol an Stelle des verwendeten Carriers
erzielt.
NH2
OC2H4OC2H5
O NHSO2CH3
gemäß der Erfindung und
4. einem Farbstoff der Formel
O NH2
gemäß der Erfindung und
4. einem Farbstoff der Formel
O NH2
OC2H4-C
O NHSO2CH3
gemäß der Erfindung.
gemäß der Erfindung.
Die Farbstoffe wurden in wenigen Tropfen einer 10°/oigen Natriumligninsulfonatlösung dispergiert und
mit wenigen Kubikzentimetern einer 2%igen Lösung von Natrium-N-methyl-N-oleyltaurat in die Färbeflotte
gebracht, die mit Wasser auf ein Volumen von 300 ecm aufgefüllt wurde.
Färbung des Celluloseacetatgewebes
Das Gewebe wurde in die Flotte gebracht. Innerhalt von 20 Minuten wurde zum Sieden erhitzt.
Anschließend wurde 1 Stunde unter Sieden gefärbt. Die gefärbten Proben wurden dann in warmem
Wasser gespült und an der Luft getrocknet.
709 506/263
Färbung des Polyestergewebes
Das Gewebe wurde in die Flotte gebracht, nachdem diese mit 3 ecm einer Dispersion von o-Phenylphenol
und chlorierten Benzolen als Carrier versetzt worden war. Das Gewebe wurde zunächst 10 Minuten
in der Kälte behandelt.
Dann wurde die Flotte in etwa 20 Minuten zum Sieden gebracht und etwa 1 Stunde bei dieser Temperatur
gehalten. Nach Spülen in warmem Wasser wurde das Gewebe 20 Minuten lang in einer auf 80 c C
erhitzten Flotte mit 1 g/l Seife und 1 g/l Soda nachbehandelt, gespült und an der Luft getrocknet.
Die Celluloseacetatprüflinge wurden einer Bewetterung ausgesetzt. Es zeigte sich, daß die mit den
Farbstoffen 1 und 2 gefärbten Gewebe Ausbleicherscheinungen oder starke Veränderungen des Farbtones
zeigten, während die mit den Farbstoffen nach der Erfindung gefärbten Gewebe keine oder eine
nur äußerst schwache Veränderung des Farbtones zeigten. Die Polyesterprüflinge wurden einer 20stündigen
Fadeometerbelichtung ausgesetzt. Es zeigte sich, daß die mit den Farbstoffen 1 und 2 gefärbten Gewebe
starke Veränderungen des Farbtones zeigten, während die Färbungen der mit den Farbstoffen nach der
Erfindung gefärbten Gewebe unverändert blieben.
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Verfahren zum Färben von Textilgut aus Polyestern oder Cellulosealkylcarbonsäureestern mit Anthrachinonfarbstoffen in dispergierter Form, dadurch gekennzeichnet, daß man Anthrachinonfarbstoffe der allgemeinen Formel Q ^4°O N-SO2Ri
Hverwendet, worin R eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxyalkylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Allylgruppe, eine Benzylgruppe, eine Cyclohexylgruppe, eine Tetrahydro furfurylgruppe oder eine ß-Phenoxyätbylgruppc und Ri eine Alkylgruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxyalkylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder eine Cyclohexylgruppe bezeichnet. - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Anthrachinonfarbstoff der FormelO NH2
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Anthrachinonfarbstoff der FormelO NH2O N — SO2CH3
Hverwendet. - 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man den Anthrachinonfarbstoff der FormelO NH2verwendet.
- 5. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß man den Anthrachinonfarbsioff der FormelO NH2verwendet.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den Anthrachinonfarbstoff der FormelOCH3O N — SO2 — CH2CH2CH(CHs)2 Hverwendet.OCH2CH2OCH2CH3verwendet.O N — SO2CH3
HIn Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 014 962, 1 061 284;britische Patentschriften Nr. 827 731, 835 819; USA.-Patentschriften Nr. 2 937 190, 2 967 871; H. A. L u b s , The Chemistry of Synthetic Dyes and Pigments, New York, 1955, S. 418,Bei der Bekanntmachung der Anmeldung sind zwei Färbetafeln ausgelegt worden.
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Also Published As
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