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DE1229983B - Sortiergeraet fuer Handlochkarten - Google Patents

Sortiergeraet fuer Handlochkarten

Info

Publication number
DE1229983B
DE1229983B DES74643A DES0074643A DE1229983B DE 1229983 B DE1229983 B DE 1229983B DE S74643 A DES74643 A DE S74643A DE S0074643 A DES0074643 A DE S0074643A DE 1229983 B DE1229983 B DE 1229983B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
sorting device
sorting
punch cards
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES74643A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Rene Saulais
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1229983B publication Critical patent/DE1229983B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/04Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed optically, e.g. peek-a-boo system

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Sortiergerät für Handlochkarten Die Erfindung bezieht sich auf ein Sortiergerät für Handlochkarten, bestehend aus zwei einen auszusortierenden Kartenstapel zwischen sich aufnehmenden, von Sortiernadeln durchsetzbaren Gittern mit den Lochkarten entsprechenden Löchern und aus absenkbaren, als Aufstellboden für die Karten dienenden Anschlägen.
  • Bei diesem bekannten Sortiergerät werden jedoch die gesuchten Handlochkarten lediglich unter der Einwirkung der Schwerkraft aussortiert, sobald die als Aufstellboden dienenden Anschläge nach unten weggeschwenkt sind. Dabei kann es vorkommen, daß die von Sortiernadeln freigegebenen Handlochkarten infolge der Adhäsionskraft zwischen benachbarten, nicht aussortierten Handlochkarten hängenbleiben , und dementsprechend nicht ausgewertet werden können. Um dieses zu vermeiden, bedarf es daher erst einer Auflockerung des Kartenstapels von Hand. Ein Sortiervorgang mit dem bekannten Sortiergerät ist daher unzuverlässig bzw. zeitraubend.
  • Es ist zwar auch ein Sortiergerät für Handlochkarten bekannt, bei dem die aussortierten Lochkarten durch einen Elektromagneten aus dem Kartenstapel herausgezogen werden. Hierzu weist jedoch jede Handlochkarte an einem dem Elektromagneten zugewandten Rand eine magnetisierbare Leiste auf.
  • Die Herstellung der Handlochkarten für ein derartiges Sortiergerät ist daher kostspielig, ganz abgesehen davon, daß die magnetisierbaren Leisten die Handlochkarten verdicken können. Im übrigen können in den bisher bekannten Sortiergeräten nur Handlochkarten ausgewählt werden, die ein dem Sortiergerät entsprechendes Format aufweisen. Für Handlochkarten mit einem anderen Format ist alsdann ein weiteres Sortiergerät notwendig, so daß die auf dem Markt befindlichen Sortiergeräte verhältnismäßig unwirtschaftlich sind.
  • Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, das bekannte Sortiergerät für Handlochkarten mit den weiteren Merkmalen des eingangs im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß in dem Sortiergerät bei einem schnell und zuverlässig durchführbaren Sortiervorgang Handlochkartenstapel mit verschiedenen Formatgrößen aussortiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein lotrecht verschiebbarer, an einem Gestell geführter Schlitten als Rückwand für den Kartenstapel vorgesehen ist, welcher in der Ruhelage mit der Unterseite auf dem oberen Ende eines unter der Einwirkung eines Elektromagneten stehenden Tauchkernes und zugleich auf einem als Amboß wirkenden Sockel aufliegt und welcher den absenkbaren, als Boden dienenden Anschlag an zwei seitlich gelagerten, unter der Einwirkung von Klinken stehenden Hebeln lose einstellbar sowie die lose einstellbar ausgebildeten Gitter aufweist.
  • Zum Auswählen wird der auszusortierende Kartenstapel lediglich an der vom Schlitten gebildeten Rückwand und auf dem einen Boden bildenden Anschlag ausgerichtet, nachdem die Lochgitter entsprechend der Formatgröße der Handlochkarten gewählt und lose in den Schlitten eingestellt worden sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die Vorderansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Sortiergerätes, F i g. 2 einen Längsschnitt durch das Sortiergerät entlang der Linie 11-II in F i g. 1, F i g. 3 die Draufsicht auf das Sortiergerät, F i g. 4 einen der F i g. 2 entsprechenden Längsschnitt einer nur teilweise dargestellten anderen Ausführungsform von einem Teil des Sortiergerätes, F i g. 5 einen der F i g. 4 entsprechenden Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform des Sortiergerätes nach F i g. 4.
  • Jedes gemäß der Erfindung ausgebildete Sortiergerät wird von einem Gestell getragen. Dieses weist einen hohlen Sockel 1 auf, welcher mit einem lotrechten breiten Ständer 2 fest verbunden ist, an welchem vorspringende im Querschnitt L-förmige Schienen 3 und 4 gebildet sind. Diese letzteren schließen mit dem Ständer 2 eine T-förmige Nut 5 ein. In die Nut ist der im Querschnitt ebenfalls T-förmige Rükken 6 eines Schlittens 7 eingesetzt, derart, daß die Schienen 3 und 4 eine wirksame Führung des Schlittens mit Hilfe von selbstschmierenden Streifen 8 aus Kunststoff bewirken, welche seitliche, die T-Form des Rückens 6 bestimmende Einschnitte 9 und 10 des Schlittens auskleiden, in welchen die frei auslaufenden Schenkel der Schienen 3 und 4 eingreifen.
  • Das Sortiergerät ruht normalerweise auf dem Sockel 1, es kann jedoch auch zur Ablesung der auf den Handlochkarten verzeichneten Auskünfte und zum Einsetzen der Nadeln auf dem eine Sohle bildenden Ständer 2 liegen.
  • Um zu vermeiden, daß die Handhabung des Sortiergerätes aus einer Ruhestellung in die andere bei zu häufiger Wiederholung ermüdend wird, kann der Ständer 2 mit einem besonderen Teil versehen werden, z. B. mit einer Stütze, welche eine Schräglage des Sortiergerätes ermöglicht und dadurch seine Beschickung erleichtert. Diese Schräglage kann natürlich entsprechend den veränderlichen Abmessungen der Handlochkarten einstellbar sein.
  • Zwei Gitter bildende Lochplatten 11 und 12 sind abnehmbar auf die sichtbaren Seitenflächen des Schlittens 7 aufgesetzt. Diese Gitter enthalten Löcher, deren Zahl und Anordnung die gleichen wie die der Löcher 13 auf keine Auskünfte enthaltenden Handlochkarten 14 sind, welche mittels des Sortiergerätes ausgewählt werden sollen.
  • F i g. 2 zeigt eine Handlochkarte 14, deren Löcher in einem quadratischen Lochfeld angeordnet sind. Dieses Lochfeld nimmt nur einen Teil der Handlochkarte ein, während der übrige Teil für die Beschriftung bestimmt ist. Zum Markieren von Merkmalsbegriffen werden Langlöcher 15 in die Handlochkarte eingestanzt, welche zwei benachbarte ausgewählte Löcher ein und derselben Kolonne verbinden.
  • Ein einziehbarer Anschlag 16 ist unten an dem Schlitten 7 mit Hilfe von zwei seitlichen Hebeln 17 angebracht, welche an Achsen 18 des Schlittens schwenkbar gelagert sind. Die seitlichen Hebel stehen unter der Einwirkung eines Verklinkungsmechanismus, welcher gestattet, den Anschlag 16 vorübergehend entweder in der oberen Stellung 16", in welcher er mit den seitlichen Gittern 11 und 12 in Berührung steht, oder in einer unteren Stellung 16b, in welcher er vollständig zurückgezogen ist, oder in nicht dargestellten Zwischenstellungen zu halten, welche von der Stellung 16", um eine Strecke entfernt sind, welche gleich der Teilung der Lochreihen dieser Gitter oder einem Vielfachen derselben ist.
  • Die den Lochkarten zugekehrte Flachseite 19 des Schlittens 7 und der Anschlag 16 in seiner oberen Stellung 16" oder in einer Zwischenstellung bilden eine Rückwand und einen Boden zum Ausrichten eines Pakets von auszusortierenden Handlochkarten 14. Nach dem Einsetzen des Kartenstapels werden Sortiernadeln 20 in die Löcher der Gitter 11 und 12 gesteckt, welche den Löchern in den gesuchten Handlochkarten 14 für die gewählten Merkmalsbegriffe entsprechen. Jede Sortiernadel 20 tritt durch kreisrunde Löcher 13, wenn diese in den entsprechenden Handlochkarten nicht den diesen Löchern zugeordneten Merkmalsbegriffen entsprechen, wogegen sie durch Langlöcher 15 hindurchtreten, wenn die entsprechenden Handlochkarten die gesuchten Merkmalsbegriffe aufweisen. Zum Aussortieren der mit Langlöchern versehenen Handlochkarten weist das Sortiergerät einen Elektromagneten 21 mit einem Tauchkern 23 auf, dessen Erregerwicklung 22 in dem hohlen Sockel 1 angeordnet ist. Der Tauchkern 23 ist durch einen Finger 24 aus einer unmagnetischen Legierung verlängert, welcher durch den Sockel hindurchtritt und mit der Unterseite des Schlittens 7 in Berührung steht.
  • Die Wicklung 22 ist durch Leiter 25 über einen Widerstand 26 und einen Schalter 27 mit einer Stromquelle verbunden. Beim Schließen des Schalters wird die Wicklung erregt, gespeist. Dadurch wird der Tauchkern 23 aus Weicheisen angezogen, welcher in der Richtung des Pfeils F mittels des Fingers 24 den Schlitten 7 in seine in F i g. 2 dargestellte obere Stellung hebt. Durch öffnen des Schalters 27 wird die elektrische Stromzufuhr zu der Wicklung 22 unterbrochen, so daß der Schlitten 7 nicht mehr in der angehobenen Stellung gehalten wird und auf den einen Amboß bildenden Sockel 1 fällt.
  • Infolge der Trägheit fallen die ausgewählten Handlochkarten 14 abwärts, da sie nicht mehr durch die Sortiernadeln 20 gehalten werden. Nach einer oder mehreren Schlittenbewegungen sind die ausgewählten Handlochkarten um eine Strecke verschoben, welche der Teilung der Lochreihen in den Gittern entspricht.
  • Der Widerstand 26 gestattet die Veränderung der Spannung des elektrischen Stromes in der Wicklung 22 und somit der auf den Tauchkern 23 ausgeübten elektromagnetischen Kraft. Der Wert dieser Kraft bestimmt die Geschwindigkeit der Aufwärtsbewegung des Schlittens 7 in der Richtung des Pfeils F, welche nicht zu groß sein darf, da sonst durch Trägheit die ausgewählten Handlochkarten wieder ihre Stellung in dem Paket einnehmen und sich auf die nicht ausgewählten Handlochkarten ausrichten. Diese Gefahr kann durch Einstellung der Geschwindigkeit der Aufwärtsbewegung des Schlittens mittels des Widerstandes 26 verhindert werden.
  • Die Neigung der ausgewählten Handlochkarten, wieder in den Kartenstapel zurückzutreten, hängt von den veränderlichen Kenngrößen dieser Handlochkarten ab, wie Format, Dicke, Gewicht, gegenseitiges Anhaften, Zahl der Handlochkarten in dem gleichen Kartenstapel usw. Der Widerstand 26 bildet daher ein Mittel zur Regelung des Sortiervorganges, welches gestattet, das Anwendungsgebiet des Sortiergerätes auf das Sortieren mehrerer Kartentypen auszudehnen.
  • Ein anderes Regelmittel, welches mit dem vorhergehenden kombiniert werden kann, besteht darin, auf den als Boden dienenden Anschlag 16 einen beweglichen Schieber 161 aufzusetzen, welcher mit in den Anschlag gravierten Merkzeichen zusammen# wirkt und die angenäherte Zahl von Handlochkarten angibt, welche einen in das Sortiergerät zur Vornahme einer Sortierung einzusetzenden Kartenstapel bilden.
  • Nach Beendigung des Sortiervorganges bleiben die nicht ausgewählten Handlochkarten in der Stellung 141, während die ausgewählten Handlochkarten in die Stellung 142 abwärts gefallen sind. Hierauf wird ein Stift 28 in ein Loch der Gitter 11 und 12 eingeführt, welches etwa in der mittleren Zone des Lochfeldes der Handlochkarten liegt, worauf ein Stift 29 in ein Loch der obersten Lochreihe der Gitter eingeführt wird, um die nicht ausgewählten Handlochkarten zu halten. Schließlich wird noch ein Stift 30 in das außenliegende Loch am Ende der untersten Lochreihe der ausgewählten Handlochkarten gesteckt, damit diese nach Entfernung der Sortiernadeln 20 um den Stift 28 aus der lotrechten Stellung 14, in die waagerechte Stellung 14" verschwenkt werden können, in welcher die von dem ungelochten Teil der Handlochkarte getragenen Aufzeichnungen sichtbar sind, ohne daß eine Entnahme erforderlich ist. Diese Schwenkbewegung wird durch eine in dem Schlitten 7 vorgesehene Ausnehmung 31 ermöglicht.
  • Der Stift 29, welcher normalerweise während der Schwenkbewegung entfernt ist, um diese nicht zu behindern, wird wieder eingesteckt, wenn sich die ausgewählten Karten in der Stellung 14" befinden, um zusammen mit dem Stift 28 die ausgewählten Karten gegenüber den Gittern 11 und 12 zu halten.
  • Die Vorrichtung gestattet somit, Handlochkarten verschiedener Formate zu sortieren, indem an dem Schlitten 7 entweder ein Paar von Gittern 11 und 12 befestigt wird, welche alle diese Formate decken ' oder indem jedem Format ein entsprechendes Gitterpaar 11, 12 zugeordnet wird. Das Sortiergerät gestattet auch das Auswählen von Handlochkarten mit Randlochungen 32 (F i g. 4). Diese Randlochkarten haben in der Nähe ihrer Längsränder 34 und ihrer seitlichen Ränder 35 je eine hierzu parallele Lochreihe, so daß fast die ganze Fläche der Randlochkarten für die Beschriftung mit Auskünften in Klarschrift zur Verfügung steht. Diesen Auskünften entspricht im allgemeinen ein Loch, welches durch einen nach außen mündenden Einschnitt 36 vergrößert wird.
  • Das Auswählen von Randlochkarten mittels des Sortiergerätes erfordert Gitter 11 und 12, welche eine obere Lochreihe 37 aufweisen, die der Lochreihe im oberen seitlichen Rand 35 des Kartenstapels 32 entspricht, wenn die Randlochkarten auf dem zurückziehbaren Anschlag 16 liegen.
  • Außerdem erfordern die Gitter eine untere Lochreihe 38, welche tangential zu dem unteren seitlichen Rand 35 verläuft und in einer Flucht mit der unteren Lochreihe 33 des aufliegenden Randes der Randlochkarte ist.
  • Nach dem Einstecken der Sortiernadeln 40 in die ausgewählten Löcher der Lochreihen 37 und 38 der Gitter 11 und 12 hat dann jeder Sortiervorgang eine Verschiebung der Randlochkarten nach unten zur Folge, welche die gesuchten Merkmalsbegriffe aufweisen, da die Abwärtsbewegung dieser ausgewählten Karten 32a durch nichts behindert wird, während die nicht ausgewählten Randlochkarten 32b von den Sortiernadeln zurückgehalten werden, da sie lediglich geschlossene Löcher und keine Einschnitte 36 in den nicht ausgewählten Bandlochkarten durchsetzen.
  • Damit die von den ausgewählten Randlochkarten 32" getragenen Auskünfte ohne Entnahme der Randlochkarten aus dem Sortiergerät sichtbar sind, wird ein Stift in ein Loch 33" der Gitter 11 und 12 sowie durch den ganzen Kartenstapel hindurchgesteckt. Dieser Stift bildet eine Schwenkachse für die ausgewählten Randlochkarten 32". Dieser Stift wirkt mit einem anderen Stift zusammen, welcher in ein Loch 33b der Gitter und der nicht ausgewählten Randlochkarten 32b hindurchgesteckt ist, um diese letzteren zu halten. Ein dritter Stift wird in ein Loch 33, der unteren Lochreihe der ausgewählten Randlochkarten 32" hineingesteckt, damit diese bequem in der Richtung des Pfeils F, geschwenkt und in die Ablesestellung 32, gebracht werden können. Dieses wird dadurch ermöglicht, daß ein Ausschnitt 41 in den Git-'Lern gegenüber den Löchern 33, angebracht und der in die Löcher 331, der obersten Lochreihe eingesteckte Stift während der Verschwenkung entfernt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, den gleichen Gittersatz 11 und 12 zum Sortieren von Randlochkarten verschiedenen Fonnats für die Merkmalsbegriffe in den seitlichen Rändern 35 und einen anderen Gittersatz zum Sortieren dieser Randlochkarten für die Merkmalsbegriffe in den Längsrändern 34 zu benutzen.
  • Hierfür weisen die Gitter eine einzige untere Lochreihe 38, oben aber mehrere Lochreihen 37, 37p 372 usw. auf, welche von der unteren Lochreihe um eine der Länge oder Breite der Randlochkarten entsprechende Strecke entfernt sind.
  • F i g. 5 zeigt in einer anderen Ausführungsform eines der Gitter 42 eines Gitterpaares für den Schlitten 7, welcher gestattet, ohne Entnahme Randlochkarten mit von allen Seiten getragenen Merkmalsbegriffen zu sortieren. Diese Gitter 42 haben die Form eines unsymmetrischen T, derart, daß der eine Schenkel 43 die Randlochkarten überdeckt, wenn sie waagerecht angeordnet sind und der andere Schenkel 44, wenn sie lotrecht angeordnet sind.
  • In den Schenkeln 43 und 44 der Gitter 42 ist je eine obere Lochreihe 45 bzw. 46 und je eine untere Lochreihe 47 bzw. 48 angebracht, welche den Lochreihen 37 und 38 bei der Ausführungsform nach F i g. 4 gleichen. Die Schenkel 43 und 44 begrenzen außerdem in ihrer unteren vorderen Ecke je einen Ausschnitt 49 bzw. 50. Wenn sich der einziehbare Anschlag 16 in der oberen Stellung 16, befindet, wird ein Kartenstapel zwischen die waagerechten Schenkel 43 der Gitter 42 gebracht. In die den gesuchten Merkmalsbegriffen entsprechenden Löcher der Lochreihen 45 und 47 werden Sortiernadeln eingeführt, worauf nach dem Abwärtsschwenken des Anschlags eine erste Sortierung dadurch vorgenommen wird, daß der Schalter 27 zur Erregung des Elektromagneten 21 ein oder mehrere Male geöffnet und geschlossen wird, nachdem der Widerstand 26 eingestellt worden ist.
  • Wie bei dem bereits erläuterten Sortiervorgang werden Stifte 53, 54 und 55 eingesetzt, um die nicht ausgewählten Randlochkarten 51 gegenüber den Gittern festzuhalten, eine Schwenkachse für die ausgewählten Randlochkarten 52 zu bilden und diese letzteren in die strichpunktiert dargestellte lotrechte Stellung 56 zu schwenken, wobei dieser letztere Vorgang erst erfolgen kann, wenn die Sortiernadeln entfernt sind.
  • Zwei andere Stifte 57 und 58 werden in die vorspringenden Teile der Schenkel 43 der Gitter 42 eingesteckt, um die nicht ausgewählten Randlochkarten 51 zu halten. Hierauf werden die Stifte 53, 54 und 55 entfernt, um die bei dem ersten Auswahlvorgang aussortierten Randlochkarten 52 aus der oberen Stellung 56 in die untere Stellung 59 bringen zu können, in welcher diese Randlochkarten auf dem Anschlag 16 ruhen, welcher vorher in eine Zwischenstellung 16, gebracht wurde.
  • Nach Vornahme eines ersten Auswahlvorgangs nach gesuchten, an den Längsrändern der Randlochkarten vorgesehenen Merkmalsbegriff en sollen jetzt in einem zweiten Auswahlvorgang gesuchte Merkmalsbegriffe an den seitlichen Rändern der Randlochkarten ausgewählt werden. Wie vorher wird der Schalter 27 ein oder mehrere Male geöffnet und geschlossen, wodurch die bei dem zweiten Auswahlvorgang ausgewählten Randlochkarten in die Stellung 60 gebracht werden. Diese letzteren Randlochkarten weisen tatsächlich schon die gesuchten Merkmalsbegriffe auf, welche gleichzeitig von den Längsrändern und von den Seitenrändem getragen werden. Damit die Auskünfte dieser ,ausgewählten Randlochkarten sichtbar sind und die Ordnung des ganzen Kartenstapels nicht zerstört wird, müssen die Randlochkarten in die strichpunktiert dargestellte Stellung 61 gebracht werden. Hierfür wird, wie bereits unter Bezugnahme auf Fig. 4 ausgeführt, ein Stift 62 zum Halten der bei dem zweiten Auswahlvorgang nicht ausgewählten Randlochkarten 59 eingesteckt, sowie außerdem ein Schwenkstift 63 und ün unteren Eckloch ein Stift 64 zur Mitnahme der ausgewählten Randlochkarten 60 vorgesehen. Um diese letzteren waagerecht in der Stellung 61 zu halten, ist ein zweiter Stift 65 einzustecken, welcher mit dem Stift 63 zusammenwirkt und im Gegensatz zu den Stiften 62 und 64 nicht entfernt wurde.
  • - Um das Sortiergerät nicht während der Auswertung der aussortierten Randlochkarten zu belegen, wird im allgemeinen mit dem Sortiergerät ein Behälter für die auszuwählenden Randlochkarten und ein anderer Behälter kombiniert, welcher die ausgewählten und die nicht ausgewählten Karten aufnimmt, die zwar voneinander unterschieden, aber nicht aus dem Behälter entnommen sind.
  • Die einen Schwenkzapfen bildenden Stifte 28 (in F i g. 2), 33" (in F i g. 4) und 54 sowie 63 (in F i g. 5) können dann wegfallen, wobei sich dann die Bedienungsperson bemüht, die ausgewählten Randlochkarten gegenüber den nicht ausgewählten Randlochkarten um 901 zu verschwenken, ohne sie jedoch von diesen letzteren zu trennen, um die Ordnung nicht zu zerstören. In F i g. 2 werden die ausgewählten Randlochkarten aus der Stellung 14, in die Stellung 14., und die Randlochkarten in F i g. 4 aus der Stellung 32" in die Stellung 32, gebracht. Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 ist jedoch die Arbeitsweise etwas anders: die bei dem ersten Auswahlvorgang aussortierten Randlochkarten 52 werden ohne Schwierigkeit unmittelbar in die Stellung 59 gebracht, wobei die nicht ausgewählten Randlochkarten in der Stellung 51 durch die Stifte 57 und 58 gehalten werden. Hierauf werden die nicht ausgewählten Randlochkarten bei dem zweiten Sorfiervorgang nach Entfernung der Sortiernadeln der oberen Lochreihe 46 aus der Stellung 59 in die Stellung 51 zurückgeführt, um mit den bei dem ersten Sortiervorgang nicht ausgewählten Randlochkarten zusammengefaßt zu werden.
  • Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß nach Wegfall der Schwenkzapfen die Ausnehmung 31 des Schlittens 7 nicht mehr vorhanden zu sein braucht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sortiergerät für Handlochkarten, bestehend aus zwei einen auszusortierenden Kartenstapel zwischen sich aufnehmenden, von Sortiernadeln durchsetzbaren Gittern mit den Lochkarten entsprechenden Löchern und aus absenkbaren, als Aufstellboden für die Karten dienenden Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß ein lotrecht verschiebbarer, an einem Gestell geführter Schlitten (7) als Rückwand für den Kartenstapel vorgesehen ist, welcher in der Ruhelage mit der Unterseite auf dem oberen Ende eines unter der Einwirkung eines Elektromagneten (21, 22) stehenden Tauchkernes (23, 24) und zugleich auf einem als Amboß wirkenden Sockel (1) aufliegt und welcher den absenkbaren, als Boden dienenden Anschlag (16) an zwei seitlich gelagerten, unter der Einwirkung von Klinken stehenden Hebeln (17) lose einstellbar sowie die lose einstellbar ausgebildeten Gitter (11 und 12) aufweist.
  2. 2. Sortiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Tauchkern (23, 24) gleichachsig umfassende Erregerwicklung (22) des Elektromagneten (21) mit einer Stromquelle über einen Regelwiderstand (26) und einen Druckknopfschalter (27) verbunden ist. 3. Sortiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell des Sortiergeräts von einem hohlen, den Elektromagneten (21, 22) aufnehmenden Sockel (1) und von einem mit dem Sockel fest verbundenen Ständer (2) gebildet ist, in welchem eine T-förmige Nut zum Führen des am Rücken ebenfalls T-förmig ausgebildeten Schlittens (7) vorgesehen ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1033 180, 956 121, 345783.
DES74643A 1960-07-13 1961-07-04 Sortiergeraet fuer Handlochkarten Pending DE1229983B (de)

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DES74643A Pending DE1229983B (de) 1960-07-13 1961-07-04 Sortiergeraet fuer Handlochkarten

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE345783C (de) *
DE956121C (de) * 1954-01-17 1957-01-17 Oskar Thieme Waehlgeraet zum Auswaehlen von Karteikarten mit gesuchten Merkmalsbegriffen durch Suchnadeln

Patent Citations (2)

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